„Glen Rhine Whiskey“ – dieser Begriff ist Anlass für einen Rechtsstreit zwischen nicht näher genannten „Schotten“ (vermutlich die SWA) und einem schweizerischen Brenner, Geoffrey Kobelt von der Mosterei Kobelt in Marbach, der seinen Whiskey unter diesem Namen vermarktet. Wie die Thurgauer Zeitung berichtet, stört die Schotten, die durch einen Schweizer Anwalt vertreten werden, der Begriff „Glen“, denn er sei zweifellos mit Schottland verbunden und würde daher den Kosumenten glauben machen, der Whiskey stamme aus Schottland. Kobelt hält dagegen, dass er den Whiskey bereits absichtlich mit „e“ schreibe, um Verwechslungen zu verhindern. Er würde daher den Namen vorerst nicht ändern.

Wir hatten übrigens im Dezember bereits von der Causa „Glen Sandhill“ aus Deutschland berichtet, in der die SWA ebenfalls gegen den Namenszusatz „Glen“ vorging. Dort habe der Brenner versucht, den Namensstreit durch das Hinzufügen des Bestandteils „German“ zu entschärfen.

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