Die Brennerei Ardbeg baut aus: Mit der Erteilung der Baugenehmigung für das neue Boilerhouse Ende Mai und das neue Stillhouse Ende Juni ist der nächste Schritt zur Ardbeg-Erweiterung auf eine Maximalkapazität von 2.4 Millionen Liter (von jetzt 1.4 Millionen Liter) getan.
Wir durften den Status der Erweiterung mit eigenen Augen besichtigen und haben davon auch audiovisuelles Material mitgebracht. Film und Bilder sind dabei eine echte Weltpremiere: Laut Ardbeg Distillery Manager Mickey Heads war Whiskyexperts weltweit das erste Medium überhaupt, das die Baustelle betreten und dokumentieren durfte. Er war es auch selbst, der uns über das Gelände führte und den status quo erklärte.
Kurz zusammengefasst das Wichtigste: Das neue Boilerhaus ist schon hochgezogen, allerdings noch leerstehend. Die Boiler werden bald angeliefert, dann wird bei laufendem Betrieb auf das neue Haus umgeschaltet. Zwei neue Stills werden gerade bei Forsyths gefertigt, es sind exakte Ebenbilder der bestehenden Brennblasen. Mit einem neuen Malt Inlet will man die Zeit, die es zur Befüllung braucht, von über vier Stunden auf weniger als 45 Minuten reduzieren. Auch Lagerhäuser will man noch bauen – und das alles, ohne den laufenden Betrieb zu stören. Und auch die Besucher der Brennerei sollen davon so wenig wie möglich mitbekommen.
Warum diese Erweiterung? Nun, derzeit ist die Brennerei fast völlig zur Gänze mit der Produktion der Standard-Range ausgelastet. Es bleibt einfach nicht genug übrig, um einen sinnvollen Stock aufzubauen. Mit der Erweiterung will man das ändern und einfach flexibler sein können.
Der Umbau steht auch wegen der zeitlichen Nähe zur Erteilung der Baugenehmigungen noch ziemlich am Anfang, aber schon jetzt ist zu erahnen, was hier entsteht. Sehen Sie den Film obenstehend, und unsere Bilder hier gleich im Anschluss. Und wer sich für unsere Vorberichte zum Ausbau interessiert, findet diese hier und hier.
Disclaimer im Sinne unserer redaktionellen Richtlinien:
Die Kosten für die Reise zu Arbeg wurden von der Destillerie getragen.
Ardbeg hatte keinerlei Einfluss auf die Gestaltung dieses Beitrages.