Die Speyside-Destillerie Glenfiddich bringt laut einem Bericht von The Spirits Business eine neue Sorte auf den Markt – der erste Glenfiddich, der ausschließlich in amerikanischer Eiche gereift ist: Der Glenfddich Excellence 26yo wird in First Fill und Refill Bourbon Barrels gereift und mit 43% abgefüllt. In der Nase soll er nach Vanille, Toffee, karamellisierten Ananas und Frühlingsblumen riechen, am Gaumen Vanille, Eiche und trockene Tannine schmecken lassen. Sein Verkaufspreis in England liegt bei satten 350 Pfund, also mehr als 400 Euro. Wann und ob er nach Deutschland kommt, ist uns noch nicht bekannt.
Zum Glenfiddich Excellence gibt es auch drei Videos, die wir Ihnen hier ebenso präsentieren wollen:
5.000 Flaschen englischer Single Malt Whisky, verkaufsbereit im Juni 2017 – das ist der erste Run der Cotswolds Distillery – laut einem Bericht in Harpers Wine & Spirit. Die erst fünfte englische Destillerie wird an 6 Tagen pro Woche bald schon New Make für ca. 150.000 Flaschen pro Jahr produzieren. Zunächst aber wird man – wie üblich und wirtschaftlich sinnvoll – schon heuer an die 10.000 Flaschen Gin produzieren und verkaufen.
Das Gelände der Cotswolds-Destillerie. Fotorechte bei Petra Milde.
Sollen wir Sie in Whisky-Wochenendstimmung bringen? Dann tun wir das mit Hilfe eines Videos von Isle of Islay, das uns rund um die Insel führt – mit schönen, stimmungsvollen Bildern. Fünf Minuten, die Sehnsüchte wecken können. Was kostet eigentlich momentan ein Flug nach Schottland? …
Für Österreich wussten wir schon etwas länger den Termin, jetzt stehen sie auch für Deutschland fest: James und Peter Wills werden im Frühherbst durch Europa touren und dabei die neuen Abfüllungen von Kilchoman vorstellen. Die beiden bringen auch eine exklusive Machir Bay-Abfüllung in Fassstärke mit, die es nur für Besucher der Events geben wird. Ebenso bekommt man bei den Events ein Kilchoman T-Shirt. Tickets dafür gibts im Fachhandel (in Österreich kostet das Ticket 15 Euro).
Die deutschen Termine entnehmen Sie unserem Bild, in Österreich wird die Veranstaltung am 18. September im Potstill in Wien stattfinden.
Von Jim Beam Deutschland erreicht uns diese Pressemitteilung zur Jim Beam Festival Tour, die wir auszugsweise veröffentlichen. Ist zwar nicht die reine Whiskylehre, aber hallo, es ist Sommer, und das Päpstlichsein überlassen wir gerne dem Papst :-):
Coole Musik, ausgelassene Stimmung und legendäre Momente: Festivalfans aus ganz Deutschland können sich ab sofort nicht nur auf den Sommer mit vielen Partys und Events freuen, sondern vor allem auf die „Make History“ Festivaltour der beliebtesten Whiskeymarke Deutschlands* Jim Beam. Ob beim Melt! Festival, Open Flair oder Chiemsee Summer – im Rahmen der globalen Dachmarkenkampagne „Make History“ ist Jim Beam auf vielen bekannten Festivals mittendrin und live dabei, wenn Musikfans aus aller Welt Geschichte schreiben.
So unterschiedlich die Festivals und ihre Besucher auch sind, eines haben die Musikfans gemeinsam: Sie wollen feiern, Spaß haben und mit tollen Leuten unvergessliche Momente erleben. Dafür liefert Jim Beam die passenden Drinks: Ob Jim Beam & Cola, Jim Beam Lime Splash, red STAG Ginger & Lime oder ganz neu und limitiert Jim Beam Honey & Ginger Ale – Jim Beam sorgt mit seinen perfekt gemischten „Ready-to-Drink“ Whiskeyvarianten in der Dose auf dem Festivalgelände für die richtige Abwechslung.
Jim Beam Festivalstation – Geschichte schreiben und Jim Beam genießen
Auch in diesem Jahr ist der Jim Beam Greyhoundbus mit Partystation inklusive 5-Meter langer Water Slide, Dosendart und Tischkicker vor Ort, um für unvergessliche Festivalmomente zu sorgen. Coole Preise gibt es natürlich auch und das persönliche Jim Beam Fotobooklet erinnert an die super Zeit. Innenliegende Sitzplätze und Liegestühle rund um den Bus sind ideal für ein kurzes Chill-Out fernab vom Festivaltrubel. An der außenliegenden Bar lassen sich mit Freunden die leckeren Jim Beam Whiskeymixe genießen – ganz im Sinne des praktischen und erfrischenden Genusses: Jim Beam & Cola, der Longdrink-Klassiker und Partybegleiter, Jim Beam Lime Splash – erfrischend anders mit Limette und perfekt für sommerliches Festivalfeeling, red STAG Ginger & Lime, fruchtig-frisch mit red STAG, Ginger Ale und einem Spritzer Limette. Ganz neu, mit dabei und nur für kurze Zeit erhältlich: Jim Beam Honey & Ginger Ale. Ein neuer Mix aus dem Hause Beam, der den außergewöhnlichen Geschmack von Jim Beam Honey mit der herb-erfrischenden Spritzigkeit von Ginger Ale verbindet – eisgekühlt eine prickelnde Mischung.
Auch auf dem Festivalgelände kann man die „Ready-to-Drink“ Varianten probieren, denn dort sind Promoter unterwegs und bieten die eisgekühlten Jim Beam Whiskeymixe zum Testen an.
Die Termine der Jim Beam „Make History“-Festivaltour“ auf einem Blick:
Die großangelegte Jim Beam „Make History“ Festivaltour ist Teil der globalen Marketingkampagne „Make History“ mit Weltstar Mila Kunis, die in über 100 Ländern weltweit ausgerollt wird. Bereits seit 219 Jahren schreibt die weltweite Nr. 1 im Bourbonmarkt Geschichte, denn Jim Beam wird nach einem von Generation zu Generation überlieferten Familienrezept hergestellt. Jetzt ruft Jim Beam die Konsumenten auf, ihre eigene Geschichte zu schreiben. Wie schon Woodstock bewies, bieten Festivals den perfekten Rahmen für ausgefallene, fesselnde Geschichten, die unvergesslich bleiben. Wer schreibt die Nächste?
Auch die Isle of Arran Distillers können über das letzte Geschäftsjahr nicht klagen. Der Gewinn vor Steuern konnte um 58 % im Vergleich zum Vorjahr auf £ 549.639 gesteigert werden, berichtet The Herald Scotland. Der Umsatz betrug £ 4,56 Millionen und war damit £ 1 Millionen höher als im Jahr davor. Insgesamt konnte das beste Jahresergebnis der noch relativ jungen Brennerei erzielt werden.
Die Umsatzsteigerungen konnten sowohl auf dem inländischen Markt als auch vor allem beim Export erreicht werden. Frankreich bleibt zwar noch der größte Exportmarkt, jedoch ist es von den USA im Bereich Single Malt Scotch Whisky überholt worden. In der nächsten Zeit sollen weitere Exportmärkte erschlossen werden: Weißrussland, Vietnam und Südafrika als auch Lateinamerika. Hier sehen die Isle of Arran Distillers wie andere Spirituosenproduzenten auch, ein großes Wachstumspotential.
Um den erwarteten Bedarf decken zu können, wurde ein £ 2.000.000 teures Investitionsprogramm gestartet. Eine weitere Lagerhalle wird errichtet (darüber berichteten wir). Innerhalb der nächsten fünf Jahre soll die Produktion an reinen Alkohol auf über 1 Millionen verdoppelt werden. Euan Mitchell, Geschäftsführer des Unternehmens, blickt mit einer gebremsten Euphorie in die Zukunft: „Der Whisky war gut zu uns in den letzten paar Jahren. Es wird sicherlich auch weiterhin in diesem Jahr so sein und im nächsten Jahr auch. Was danach kommt, bleibt abzuwarten…. “
Arran Destillerie, Foto von Paul Birrell, CC-Lizenz
Die Wemyss-Familie freut sich über einen Meilenstein im Aufbau ihrer Kingsbarns Distillery: Heute stellten sie ein Video auf Youtube, das die Lieferung des ersten Gärbottichs für die Destillerie in Zeitraffer zeigt. Bei so etwas kann man selten Augenzeuge sein – hier also eine 150sekündige Gelegenheit dazu:
Addendum: Karen Stewart von Wemyss hat uns noch jede Menge Bilder des Aufstellens geschickt, die wir gleich nach dem Video ebenfalls veröffentlichen:
Einen Blend aus der Destillerie Springbank verkostet Ralfy heute in seiner neuesten Video-Review: der Campbeltown Loch 21yo ist mit 46% abgefüllt – und Ralfy meint, er biete gute Qualität fürs Geld. So gut, dass er ihn sogar in der Qualität etwas über (!) dem Springbank 21yo einordnet. Wertung: 90 von 100 Punkten. Interessant wie immer – und diesmal noch mit einer nachgestellten, netten Whiskygeschichte aus Ralfy’s „Jugend“ :-).
Von Alba Import erhielten wir eine Pressemitteilung über die neuen Stronachie Abfüllungen aus dem Hause A.D. Rattray, die wir gerne auszugesweise veröffentlichen. Übrigens, den neuen 18jährigen konnten wir schon verkosten – unsere Review finden Sie hier.
Stronachie – lost in time, not in Spirit“ – neue Abfüllungen aus dem Hause A.D. Rattray A.D.Rattray feiern die Geschichte von Stronachie Distillery und stellen zum 110. Jubiläum eine neue 10-jährige Variante und ein neues Batch der 18-jährigen Version vor.
Stronachie – einer der legendären Namen in den Annalen von geschlossenen und verschollenen Brennereien wurde 2002 zu neuem Leben erweckt, in Erinnerung an die gemeinsame Vergangenheit von Stronachie Distillery und A.D.Rattray.
Seinerzeit war der Firmengründer von A.D.Rattray, Andrew Dewar, der Repräsentant von Stronachie und verhalf der Marke zu Bekanntheit und Ansehen. In Erinnerung an diese geschäftliche Verbindung hat Tim Morrison, heutiger Inhaber von A.D.Rattray und Nachfahre von Andrew Dewar, die Marke „The Stronachie“ auferstehen lassen. Eine in seinem Besitz befindliche Originalflasche Stronachie Malt aus dem Jahr 1904 gab den Anlass zum Erwerb der Markenrechte und nun, 110 Jahre nach dem Erscheinen der Originalabfüllung bringen A.D.Rattray eine neue 10-jährige Variante des Stronachie heraus und stellen das nächste Batch der 18-jährigen Version vor. Ein neuer retromoderner Auftritt, der an die alte Flasche erinnert, ziert beide Varianten.
Stronachie ist ein Small Batch Highland Single Malt, abgefüllt aus Fässern von Benrinnes Distillery in der Speyside, wie auch auf dem Label genannt. Nachdem eine Probe aus der Originalflasche entnommen wurde, entschied man sich bei A.D.Rattray für Benrinnes Single Malt, da dieser dem Stil des historischen Stronachie sehr nahe kommt.
Das erste Batch des neuen 10-jährigen Stronachie ist ein Vatting aus 27 Bourbon Barrels und Hogsheads aus den Jahren 2002 und 2003. Der neue 18-jährige Stronachie wurde aus nur sechs ausgewählten Bourbonfässern aus dem Jahre 1995 komponiert, die in Sherry-Holz vermählt wurden.
Nick White, Geschäftsführer und Malt Manager bei A.D.Rattray kommentierte: „ Wir sind sehr zufrieden mit dem Stil der beiden neuen Stronachie – würzig und nach Heidehonig – und haben bereits von verschiedenen Seiten sehr positives Feedback erhalten.“
Ägypten und China bescheren uns wunderbare Whiskys – oder besser „Wh sky“s, die wir Ihnen unbedingt vorstellen möchten, denn sie erweiteren unseren Horizont (wobei sie dafür wahrscheinlich unsere Geschmacksknospen dezimieren): Hier sind ein paar Bilder von Whiskyfälschungen, wie sie in den Geschäften der oben erwähnten Länder zu finden sind. Ursprünglich wurden sie von Whiskyfreunden aus Hongkong veröffentlicht…
Das US-Blog Home Speakeasy hat heute einen Bericht über einen Besuch bei der Heaven Hill Distillery in Kentucky veröffentlicht. Gemeinsam mit den interessanten Bericht kommt auch eine Galerie schöner Fotos von dort (wesentlich schöner als unser Bild, das wir aus Lizenzgründen verwenden) – und ein etwas augenzwinkernder Hinweis über den Wahrheitsgehalt der ganzen Hintergrundgeschichten, die man in Amerika von den Verantwortlichen zu den jeweiligen Destillerien erzählt bekommt. Whiskyexperts wird übrigens in absehbarer Zeit selbst etwas mehr zur Heaven Hill Distillery und ihren Produkten zu erzählen haben – bis dahin ist der Blogbeitrag eine gute Überbrückung.
Heaven Hill Lagerhäuser, Foto von Shadle CC-Lizenz
Böse Zungen behaupten, in Kanada könne man alles zu Whisky verarbeiten, was sich nicht mehr bewegt. Ganz so ist es natürlich nicht, Faktum aber bleibt, dass kanadischer Whisky in unseren Landen nach wie vor ein Imageproblem hat, das in inferioren Produkten aus den 80ern und 90ern begründet ist, und das sich nur langsam aus den Köpfen der Leute verdrängen lässt. Tatsächlich gibt es in Kanada durchaus sehr interessanten und guten Whisky – man muss ihn nur finden. Serge Valentin von Whiskyfun hat sich aufgemacht, genau jenes zu tun, und verkostet eine Handvoll kanadischer Tropfen (in seinen Notes findet sich auch ein Link zu einer sehr guten Seite, die jede Menge weitere Verkostungsnotizen von und Artikel über kanadische Whiskys hat – auch aus unserer Sicht höchst empfehlenswert). Hier die Resultate von Serge:
Canadian Mist (40%, OB, Canadian blend, +/-2014): 74 Punkte
R&R Reserve (40%, OB, Canadian blend, +/-2014): 76 Punkte
Crown Royal ‚Black‘ (45%, OB, Canadian blend, +/-2014): 69 Punkte
Lot No.40 ‘2012 Edition’ (43%, OB, Canadian rye): 85 Punkte
Wiser’s 18 yo (40%, OB, Canadian blend, +/-2014): 79 Punkte
Diverse kanadische Whiskys – Foto von Hammersbach, CC-Lizenz
Der Marktführer im Bereich Single Malt Scotch Whisky startet eine £ 2 Millionen teure Werbekampagne mit dem Sloagn “family run since 1887”. Wie Offlicence News berichtet, sind ein Schwerpunkt der Kampagne die Stationen der Londoner U-Bahn. Des weiteren wird sie sowohl im klassischen Printbereich als auch online erscheinen. Das Video „Behind The Scenes of our ‚Family Run Since 1887‘ campaign“, auf Youtube oder unter unserem Newsbit ist zu sehen, zeigt den Fotografen Kenji Aoki bei seiner Arbeit für Glenfiddich und lässt einige der Menschen hinter Glenfiddich zu Wort kommen.
Ein deutlicher Bruch in der Geschichte des Familienuntenehmens Gordon & MacPhail, einer der bekanntesten unabhängigen Abfüller für schottischen Single Malt, wird im September stattfinden: Michael Urquhart, Managing Director, wird seinen Posten räumen – und zum ersten Mal seit Gründung des Unternehmens wird ein Familienfremder dem Unternehmen vorstehen. Allerdings ist diese neue Person kein Unbekannter, sondern der momentane COO (Chief Operating Officer) Ewen Maintosh. Urquhart wird weiter im Unternehmen bleiben.
Auf Whiskycast gibt es dazu ein Telefoninterview mit den beiden, und einen entsprechenden Artikel, der die Hintergünde der Entscheidung beleuchtet.