Miltonduff 1981 Adelphi: Unser Gewinner

Heute vormittags hat unsere Glücksfee aus einem prall gefüllten Topf den Namen des glücklichen Gewinners unseres Miltonduff 1981 von Adelphi gezogen. Bevor wir uns ihm zuwenden, nochmals ein kleiner Blick auf die Flasche, die es zu unserem einjährigen Jubiläum zu gewinnen gab:

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Der 31jährige Miltonduff aus dem Jahr 1981, natürlich eine Einzelfassabfüllung in Fassstärke, ungefärbt und nicht kühlfiltriert, stammt vom unabhängigen Abfüller Adelphi – ein guter Name unter Whiskyfreunden. Noch dazu ist diese Flasche von Alex Bruce (Sales & Marketing Director Adelphi) und Charles MacLean (der weltbekannte Whiskyautor und -experte hat das Fass ausgewählt) handsigniert.

Unser Flasche geht nach Deutschland. Und zwar nach Münster. In die Wolbecker Straße. An unseren Leser Henning Weiler. Das gesamte Redaktionsteam gratuliert ganz herzlich. Nach dem Wochenende geht die Flasche in den Posversand und sollte kurz danach in den Händen des glücklichen Gewinners sein.

Ach ja, die richtige Antwort auf unsere Gewinnfrage war natürlich Adnamurchan.

An alle, die diesmal nicht gewinnen konnten: Natürlich geht es mit unseren Gewinnspielen weiter. Bald schon. Versprochen :-).

Serge verkostet: Rosebank

Eine der Lieblingsdestillerien des Autors dieses Artikels ist Rosebank. Die leider schon geschlossene (1993) Lowlands-Destillerie hatte für den Whiskyfreund sehr unverwechselbare, nussige und dennoch floral lowlandische Charakteristik. Sehr viel neue Rosebank-Abfüllungen kommen nicht nach, und die, die kommen sind sehr teuer (und nicht immer von überzeugender Qualität). Serge Valentin von Whiskyfun verkostet heute drei ältere Rosebank-Abfüllungen – und kommt zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen in der Wertung:

  • Rosebank 7 yo 1989/1997 (43%, Signatory, cask #1739, 660 bottles): 75 Punkte
  • Rosebank 1978/1991 (58.9%, Scotch Malt Whisky Society, #25.4, screw cap, 75cl): 92 Punkte
  • Rosebank 34 yo (88°proof, George Strachan, 26 2/3 fl. Ozs, 1970s): 91 Punkte
Rosebank Destillerie, Foto von Caper13, GNU-Lizenz
Rosebank Destillerie, Foto von Caper13, GNU-Lizenz

Distell Group (Bunnahabhain, etc.) verdient prächtig

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Die südafrikanische Business Day Live berichtet heute, dass die Distell Group (sie hat letztes Jahr Burn Stewart Distillers mit Destillerien wie Bunnahabhain oder Tobermory gekauft) erfreuliche Profite gemacht hat. Die Einnahmen vor Steuer stiegen um 22.9%, die internationalen Verkäufe um 12.7%. Analysten sind dennoch nicht ganz zufrieden, da es sich noch nicht abschätzen lässt, wie sich die Einkäufe von letztem April langfristig bewähren werden.

Foto von Chris Upson, CC-Lizenz
Foto von Chris Upson, CC-Lizenz

 

Schweden: Mackmyra entlässt ein Drittel der Angestellten

Keine guten Neuigkeiten, die uns da aus Schweden erreichen: Die schwedische Destillerie Mackmyra muss ein Drittel ihrer Angestellten entlassen, weil sie im Vorjahr fast 25 Milllionen Kronen (knapp 3.5 Millionen Euro) Verlust gebaut hat – eine Verfünffachung gegenüber 2012. Das bedeutet, dass 15 Leute ihren Hut nehmen müssen.

Wie Mackmyra CEO Magnus Dandanell der schwedischen Zeitung The Local heute sagte, wären zwar die positiven Signale von Konsumenten, Bloggern und der Fachpresse dagewesen, aber im Verkauf hätte sich das nicht niedergeschlagen. Beim Marketing oder auf Events hätte die Marke nicht durchdringen können, und man müsse das ändern.

Mackmyra will sich nun auf heimische Verkäufe und den Markt in Norddeutschland konzentrieren.

Mackmyra

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Jameson St. Patricks Day Abfüllung auch in Deutschland

Dass wir mit unseren Nachrichten oft um einiges schneller sind als die PR-Abteilungen der Unternehmen, darauf sind wir schon etwas stolz. So geschehen auch mit der Jameson Limited Edition For St. Patrick’s Day, von der wir bereits vor 10 Tagen berichteten. Jetzt gibt es die offizielle Pressemitteilung und darin die Info, dass die Abfüllung auch in Deutschland erhältlich sein wird (das konnten wir damals noch nicht berichten).

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Neuer Glendronach Grandeur 24yo

Auf der Website von Glendronach unter der News-Rubrik findet man die Nachricht über die Veröffentlichung einer neuen Abfüllung: Glendronach Grandeut 24yo. Er ist Ersatz für den nun ausverkauften Glendronach Grandeur 31yo. Er wurde mit 48.9% abgefüllt und stammt aus alten Oloroso-Sherryfässern – ist also keine Einzelfassabfüllung. Von ihm wird es 569 Flaschen geben. Die originalen Tasting Notes von Billy Walker können im Artikel nachgelesen werden. Ein Preis wurde allerdings nicht angegeben.

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Heute vor einem Jahr…

…hat Whiskyexperts damit begonnen, täglich ohne Unterbrechung über die neuesten Neuigkeiten bei Whisky zu berichten. In diesem einen Jahr sind mehr als 1750 Artikel erschienen – und das Highlight des 20. Februar war wohl die Ankündigung des (damals) neuen Talisker Storm.

In loser Abfolge wollen wir Ihnen in nächster Zeit die interessantesten Meldungen von vor einem Jahr nochmals zeigen – vor allem dann, wenn sie auch heute noch interessant sind. Ansonsten werden wir unser Jubiläum hauptsächlich durch Arbeit begehen – und durch unser Gewinnspiel um den handsignierten Miltonduff 1981 von Adelphi, den Sie nur noch heute gewinnen können.

Wir freuen uns über das erste Jahr – und auf das nächste. Und wenn Sie wollen, dann heben Sie heute bitte Ihr Glas auf uns.

Talisker-Storm

Serge verkostet: Lochside

Lochside ist eine dieser Lost Distilleries, deren Abfüllungen ohne großes Getöse von der Bildfläche verschwunden sind. Es gab sie, es gab sie weniger, es gab sie nicht mehr. Glücklich also, wer noch etwas davon daheim im Whiskyschrank hat, denn die Charakteristik dieser Destillerie kann gerade in den unabhängigen Abfüllungen mehr als überzeugen. Serge Valentin von Whiskyfun hat heute drei Abfüllngen von Lochside verkostet – alle schon etwas älter, weil, wie schon erwähnt, der Nachschub an neuen Abfüllungen mehr als enden wollend ist. Und nicht ganz überraschend werden vor allem die beiden Unabhängigen mit excellenten Noten bewertet:

  • Lochside 10 yo (40%, OB, +/-1995): 79 Punkte.
  • Lochside 14 yo 1989/2004 (50%, Douglas Laing, Old Malt Cask, ref #915, 331 bottles): 93 Punkte
  • Lochside 1981/2001 (59%, Blackadder, cask #614, 314 bottles): 93 Punkte
Lochside Destillerie, Foto von Colin Smith, CC-Lizenz
Lochside Destillerie, Foto von Colin Smith, CC-Lizenz

Erforschung gentechnisch veränderter Gerste für Scotch Whisky geplant

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barleyIn Oliver Klimeks Dramming News fanden wir heute morgen, dass das Scottish Agricultural College bei der Erforschung des Pilzes Ramularia und einer möglichen gentechnischen Veränderung von Gerste, um sie gegen ihn resistent werden zu lassen, mit 1 Millionen £ unterstützt wird. Etwa 10% der schottischen Ernte fällt diesem Pilz zum Opfer, welcher weltweit auftritt. Ramularia ist eine relativ neue Krankheit und über sie ist nur wenig bekannt. Landwirte in Schottland und Nordengland sind von ihr am stärksten betroffen.

Ein Sprecher der Scotch Whisky Association wird von den Deadline News  dazu zitiert:
„Die Branche „Scotch Whisky“ als ein langfristiges Geschäft ist immer auf der Suche nach verschiedenen Aspekten der Produktion, einschließlich der Getreide-Forschung, um eine nachhaltige Versorgung zu gewährleisten. Als einer der großen Käufer der schottischen Gerste, begrüßen wir die Erforschung der Ramularia-Blattflecken. „

Zu den Gerüchten um den Bruichladdich Ten

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The Laddie Ten – eine sehr preiswerte und sehr gute Standardabfüllung aus dem Hause Bruichladdich. Seit Monaten schwirren immer wieder Gerüchte durch das Internet, dass Bruichladdich im Zuge seiner strategischen Neuausrichtung nach dem Kauf durch Rémy Cointreau den Laddie Ten den Jordan hinunterschickte. Und wer sich in verschiedenen Webshops darum bemühte, die Abfüllung zu erhalten, der konnte tatsächlich den Eindruck erhalten, der Whisky wäre nicht mehr vorhanden. Auch Händler, die wir zu diesem Thema kontaktierten meinten, die Zuteilungen wären lächerlich klein gewesen.

Was ist also dran an den Gerüchten? Bruichladdich hat auf Nachfrage an Words of Whisky geschrieben, dass der Laddie Ten nicht eingestellt, sondern Opfer seines eigenen Erfolges sei. Es gäbe einfach zu wenig davon, um ihn flächendeckend zu distribuieren. Man bekäme ihn noch im Bruichladdich Webshop und mit viel Glück bei manchen Händlern.

Nun sind das eigentlich auch keine beruhigenden Nachrichten für Freunde der Abfüllung, denn nirgendwo wird auch nur ansatzweise erwähnt, dass man sich bemühe, mit der Produktion dieses Manko auszugleichen. Nichteinmal, dass man ihn weiter produziere. Und dass der Laddie Ten eigentlich eine Jahrgangsabfüllung des Jahres 2001 und damit im Geschmack doch abhängig von der damaligen Ernte war, trägt auch nichts dazu bei, die Laune aufzuhellen.

Summa summarum würden wir die Antwort so interpretieren: Der Patient ist nicht offiziell für tot erklärt. Es ist aber eher unwahrscheinlich, dass er das Krankenbett in seiner ursprünglichen Form jemals wieder verlassen wird. Schade, denn der The Laddie Ten war ein ausgezeichneter Whisky zu einem erstaunlich vernünftigen Preis…laddie

 

Jim Murray’s Whisky Bible 2015

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WhiskyBible2015

Wer als Whisky Produzent oder unabhängiger Abfüller seinen Platz in der 2015er Whisky Bible haben möchte: Ab sofort können Samples und die nötigen Informationen dazu an folgende Adresse geschickt werden:

Dram Good Books Ltd
9 Edison Close
Wellingborough
Northamptonshire
United Kingdom
NN8 6AH

 

Weitere Informationen erteilt:

Vincent Flint-Hill
Dram Good Books Ltd
Email: vincent@whiskybible.com oder samples@whiskybible.com
Tel: +44 (0)117 317 9830

Ralfy’s Video Tasting #432: Caol Ila 12yo neu verkostet

Nach einigen Jahren verkostet Ralfy erneut den Caol Ila 12yo – eine Standardabfüllung aus dem Hause Caol Ila. Ralfy meint in seinem Video, dass sich wahrscheinlich nicht nur der Malt aus Islay verändert hat, sondern wahrscheinlich auch sein Geschmacksempfnden und die Geschultheit seiner Sinne. Insgesamt erhält der Whisky von ihm 84 von 100 Punkten – und was seiner Meinung nach konkret anders ist, kann man den 16 Minuten hier bei uns oder auf Youtube entnehmen.

 

Bladnoch geht wieder in Produktion

In den vergangenen Jahren wurde es ruhig um die Lowland Distillery Bladnoch, ihre Pot Stills blieben lange kalt. Die von John und Thomas McClelland im Jahre 1817 gegründete Brennerei produzierte im 19. Jhd. jährlich rund 230 000 Liter Alkohol. Perioden des Niedergangs, der Schließung und der Demontage markieren den Lebenslauf einer der südlichsten Brennereien Schottlands. Sie ist auch ein Spiegelbild der Höhen und Tiefen der schottischen Whiskygeschichte.

1956 begann die Produktion wieder. 1966 wurden zwei neue Brennblasen installiert. Mehrere Besitzerwechsel – McCow & Cameron, Inverhouse Distillers, Arthur Bell & Sons – führten schließlich 1993 zur Stilllegung der Anlage durch die United Distillers (Diageo).

Der Besitzer Diageo verkaufte 1994 die Brennerei an Raymond Armstrong und seinen Bruder Colin. Allerdings musste der Nordire eine Bedingung der Verkäufer erfüllen, keinen Whisky in der Brennerei zu produzieren. Heftiger örtlicher Protest und politischer Einfluss bewegten Diageo zur Rücknahme ihrer seltsamen Bedingung. Zur Jahrtausendwende sprudelte wieder ein Gerstenbrand aus den beiden kupfernen Brennblasen. 2009 kam die Produktion wieder zum Erliegen. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die beiden Brüder Raymond und Colin Armstrong sich nicht besonders gut verstanden und verstehen. Ihre brüderlichen Charakterprofile, „Raymond der Distiller“ und „Colin der Business Man,“ passten irgendwie nicht so richtig zusammen und lähmte ihre Zusammenarbeit. Diesen Monat gibt es einen vielversprechenden Neuanfang.

Nächste Woche wird die Produktion des Bladnoch Spirits wieder beginnen. Die Anlage wurde intensiv gereinigt, die Malt Screws gesäubert, die Gärbottiche dampfgestrahlt und die Potstills überholt und auf ihre Dichtigkeit getestet. 27 Tonnen nicht getorftes Gerstenmalz wurden bestellt, geliefert und eingelagert. Es wird wieder geschrotet, geläutert, fermentiert und destilliert. Die Bladnoch Distillery und der Spirit of the Lowlands leben wieder.

von unserem Korrespondenten Ernie – Ernst J. Scheiner – The Gateway to Distilleries

Bladnoch Destillerie, Foto von Jonathan Wilkins, CC-Lizenz
Bladnoch Destillerie, Foto von Jonathan Wilkins, CC-Lizenz

Neu: Cask Islay

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Cask-Islay-Scotch-WhiskyA.D. Rattray veröffentlicht einen neuen Single Malt Whisky namens Cask Islay. Der Whisky aus einer nicht näher benannten Brennerei von Islay lagerte weniger als 10 Jahre in Bourbon-Fässern und Sherry Fässern. Abgefüllt mit 46 % Vol. wird diese Small Batch Serie im Einzelhandel erhältlich sein.

 

Offizielle Tasting Notes

Farbe
Goldener Islay-Sonnenuntergang

Nase
Warm & feurig, glühende Torf-Kiln, einige Zitrusnoten nach dem Rauch.

Gaumen
Ölig, verbrannter Toffee, saftige Gerste und voller Torf-Rauch.

Lebendig, torfig und voller Aromen