GHF wird Partner bei Woven Whisky

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Der in Leith/Edinburgh ansässige unabhängige Whisky-Maker Woven Whisky stellt mit der Markenentwicklungsagentur GHF einen neuen Partner vor. Im Rahmen der neuen Partnerschaft übernimmt GHF die Federführung für Vertrieb, Distribution und den „kommerziellen Markenaufbau“ im Vereinigten Königreich, wie auf Harpers zu lesen.

Erst kürzlich ist Woven Whisky in neue Märkte expandiert, darunter Frankreich, Spanien, Italien und Neuseeland. Zudem stellte das 2020 gegründete Unternehmen im Mai seine Pläne vor, am „The Shore“ in Leith eine neue Anlage für ihr Whisky-Blending zu errichten (wir berichteten). Das dortige neue „Blending Rooms“-Erlebnis ist bereits eröffnet.

Die Markenentwicklungsagentur aus London ist seit Januar neuer Besitzer von Fielden Whisky (ex Oxford Artisan Distillery), wie wir berichteten. Zudem Anfang Juli schloss eine ähnliche Vereinbarung wie mit Woven Whisky bereits mit Isle of Raasay Whisky, hier berichtete Harpers ebenfalls.

Beyoncé jetzt alleinige Eigentümerin von SirDavis

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Nach einer jahrelangen Entwicklung brachten Moët Hennessy und die US-amerikanische R&B- und Pop-Sängerin sowie Schauspielerin Beyoncé im Jahr 2024 die American Whisky Marke SirDavis auf den Markt (wir berichteten). Moët Hennessy’s Director of whisky creation Dr. Bill Lumsden entwickelte die Rezeptur gemeinsam mit Cameron George, dem Head Blender der Marke, sowie Beyoncé selbst. Benannt ist die Marke nach dem Urgroßvater der Sängerin väterlicherseits. Davis Hogue war während der Prohibition im Süden der USA als Farmer und auch als Schwarzbrenner tätig. Der Whisky wird von dem externen Spirituosenhersteller MGP Ingredients hergestellt. Anschließend wird dieser dann in Beyoncé’s Heimat Texas gefinished, geblended und abgefüllt.

Left image photographed by Mason Poole. Right image photographed by Julian Dakdouk.

Nun ist Beyoncé Knowles-Carter, so der volle Name der Künstlerin, die alleinige Eigentümerschaft an SirDavis American Whisky. Finanzielle Einzelheiten zur Übernahme der Marke durch Beyoncé sind nicht bekannt. The Spirits Business bat Moët Hennessy um eine Stellungnahme.

Spirits Treasure: Neue europäische Plattform für den sicheren Handel mit seltenem Whisky

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Mit Spirits Treasure stellt sich heute auf Whiskyexperts eine neue europäische Plattform für sicheren Handel mit seltenem Whisky vor. Dort kaufen und verkaufen verifizierte Sammler untereinander Flaschen über Festpreis-Angebote und zeitlich begrenzte Auktionen.

Mehr zu Spirits Treasure können Sie in der Aussendung erfahren, die wir von der neuen Plattform erhalten haben:

Externer TextInhalt verantwortet das Unternehmen

Spirits Treasure: Neue europäische Plattform für den sicheren Handel mit seltenem Whisky

Venray, August 2026. Seit diesem Monat ist Spirits Treasure online, eine neue europäische Peer-to-Peer-Plattform für den Handel mit seltenen Spirituosen. Verifizierte Sammler kaufen und verkaufen dort Flaschen direkt untereinander, über Festpreis-Angebote und zeitlich begrenzte Auktionen. Im Mittelpunkt steht Whisky, daneben lassen sich auch Cognac, Rum, Wein und Champagner handeln.

Der Anlass für die Gründung ist ein Problem, das viele Sammler kennen. Beim privaten Handel mit teuren Flaschen lauern Risiken durch Fälschungen, unklare Herkunft und Zahlungsausfälle. Genau hier setzt die Plattform an. Jedes Mitglied durchläuft eine Identitätsprüfung (KYC) über den regulierten Anbieter iDenfy. Jede Zahlung läuft über ein Treuhandsystem (Escrow) von Online Payment Platform. Das Geld wird erst freigegeben, wenn beide Seiten ihren Teil erfüllt haben, sodass weder Käufer noch Verkäufer ein Risiko trägt.

Besonders für Whisky-Liebhaber interessant sind die ausführlichen Filter in den Auktionen. So lässt sich zum Beispiel nach Whisky-Typ filtern, etwa Single Malt, Blend oder Single Grain. Auch die Auflagenhöhe lässt sich frei eingrenzen, von 1 bis 20.000 abgefüllten Flaschen, sodass man gezielt zum Beispiel auf 777 Stück filtern kann. Ebenso frei wählbar ist das exakte Alter, etwa von 25 bis 55 Jahren. Weitere Filter kommen hinzu. So findet jeder Sammler, Investor oder Genießer genau die Flasche, die zu ihm passt, ob als Wertanlage oder für den besonderen Moment im Glas.

Kaufen ist europaweit möglich. Verkaufen ist in der Anfangsphase auf die Niederlande, Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Österreich beschränkt. Weitere Länder kommen hinzu, sobald dort mehr Sammler und Liebhaber aktiv sind. Das Einstellen im Marktplatz ist kostenlos. Auktionen sind im August 2026 ebenfalls kostenlos. Danach fällt eine Gebühr von fünf Euro ausschließlich bei einem erfolgreichen Verkauf an. Ohne Verkauf entstehen keine Kosten.

Ein Hinweis für die deutschsprachigen Leser. Die Plattform ist derzeit auf Englisch verfügbar, eine deutsche Übersetzung ist geplant. Bis dahin lässt sich die Seite bequem mit Google Translate übersetzen.

Gegründet wurde Spirits Treasure von Jarni Stevens. „Ich wurde beim Kauf seltener Flaschen selbst mehrfach betrogen und wollte einen Weg schaffen, auf dem Sammler ohne dieses Risiko handeln können“, sagt Stevens. Ihm gehe es um ein Umfeld, in dem Käufer und Verkäufer gleichermaßen geschützt sind.

Über Spirits Treasure

Die Plattform ist ein europäischer Peer-to-Peer-Marktplatz und eine Auktionsseite für seltene Spirituosen mit Sitz in den Niederlanden. Verifizierte Sammler handeln Whisky, Cognac, Rum, Wein und Champagner über Festpreis-Angebote und Auktionen, abgesichert durch Identitätsprüfung und Treuhandzahlungen.

www.spirits-treasure.com

Jameson jetzt offizieller Spirituosen-Sponsor der NFL

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Nach den Partnerschaften mit der Major League Soccer (MLS) und der English Football League (EFL) beginnt für die Irish Whiskey Marke Jameson nun auch eine Zusammenarbeit mit der National Football League (NFL). Die Partnerschaft umfasst offizielle weltweite Rechte der Liga (mit Ausnahme von Brasilien und Mexiko). Zusätzlich wird Jameson bei vier der jährlichen internationalen Spiele als offizieller Sponsor auftreten. Insgesamt neun Spiele werden in sieben Ländern ausgetragen.

Zu den geplanten Initiativen gehören lokale Angebote für Fans, Cocktail-Rezepte für den Spieltag, Gewinnspiele mit Co-Branding sowie spezielle Aktionen im direkten Umfeld der Fans. Zusätzlöich wird Jameson auch „Presenting Sponsor“ des Super-Bowl-Tailgate-Konzerts.

Mehr zu der mehrjährigen Partnerschaft von Jameson mit der National Football League finden Sie auch in der offiziellen Erklärung auf PR Newswire.

Übersicht: Whiskyvideos und Podcasts der Woche (505)

Willkommen zur 505. Folge der Whiskyvideos der Woche. In ihr finden Sie wie immer eine Übersicht und Zusammenfassung der Beiträge, die uns von Vloggern und Podcastern für Sie zugeschickt wurden. Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video oder Podcast ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.

In der neuen Ausgabe 505 finden Sie die folgendenVerkostungsvideos:

Videos:

Whisky & Film – The Old Friends – Ben Nevis

The Bourbon Diaries – Old Crow Bourbon

World Wide Whisky – Glenrothes 20 Jahre – The Duchess

The Whisky Waiter –

Friendly Mr. Z – Tomatin 16yo (rauchig) von Pure.Whisky

Whisky Evening – Harrison Ford und Willem Dafoe

Wasser und Malz – Laphroaig Càirdeas 2026 French Oak


Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.

Whisky & Chemie – Ein Blick hinter die Aromen (Teil 6): „Dieser Whisky brennt auf der Zunge!“

In der deutschen Whiskyszene gibt es kaum jemanden, der mehr über die Chemie des Whiskys weiß als „Whiskyprofessor“ Dr. Heinz Weinberger. Viele kennen ihn noch aus seiner Zeit bei St. Kilian, wo er unter anderem im Rahmen der Live-Tastings chemische Vorgänge bei der Reifung und im Zusammenhang mit Whiskyaromen einfach und unterhaltsam erklärte.

Und weil Whisky seine Leidenschaft ist, tut er das nach dem Abgang bei St. Kilian weiter: Bei Facebook – und nun auch bei uns auf Whiskyexperts, wo wir unter anderem seine Erklär-Postings in lockere Abfolge an Wochenenden wiedergeben wollen.

In der sechsten Folge der Serie beschreibt Dr. Heinz Weinberger mit einem Gefühl, das wir Whiskygenießer alle kennen: Manche Whiskys kommen mit einer gewissen Schärfe auf der Zunge daher. Dass das kein Geschmack ist, den wir mit den Geschmacksknospen aufnehmen, sondern reine Nervensache, erklärt Dr. Heinz Weinberger heute:

Hier ist noch der Link zu den ersten drei Artikeln, falls Sie die versäumt haben:

Whisky & Chemie – Ein Blick hinter die Aromen (Folge 1): „Der Alkohol ist gut eingebunden.“
Whisky & Chemie – Ein Blick hinter die Aromen (Folge 2): „Warum Ardbeg rauchig UND fruchtig ist“
Whisky & Chemie – Ein Blick hinter die Aromen (Folge 3): „Dieser Whisky hat Legs.“
Whisky & Chemie – Ein Blick hinter die Aromen (Teil 4): „Dieser Whisky riecht nach grünen Äpfeln, Birnen und einem Hauch tropischer Früchte.“
Whisky & Chemie – Ein Blick hinter die Aromen (Teil 5): „Dieser Whisky riecht nach Vanille!“

GastartikelAutor: Dr. Heinz Weinberger

Whisky & Chemie – Ein Blick hinter die Aromen (Teil 6): „Dieser Whisky brennt auf der Zunge!“

Diesen Satz hat vermutlich jeder Whiskygenießer schon einmal gehört oder selbst ausgesprochen. Und ja, sensorisch ist er vollkommen nachvollziehbar. Doch was genau brennt da eigentlich? Und wie nehmen wir dieses Brennen wahr?

Verantwortlich für dieses Brennen und die als „scharf“ wahrgenommene Wirkung des Whiskys in unserem Mund ist kein Geschmacksrezeptor, sondern ein Wärme- und Schmerzrezeptor: der TRPV1. Derselbe Rezeptor, der auf hohe Temperaturen reagiert. Und auf Capsaicin, den Scharfstoff in Chilischoten.

Im Whisky übernimmt Ethanol diese Rolle, denn auch dieser Alkohol kann den TRPV1-Rezeptor aktivieren. Unser Gehirn wiederum interpretiert diese Signale als Wärme- und Reizempfindung.

Vermittelt wird dieses Empfinden dabei nicht über die Geschmacksknospen, sondern über den Trigeminusnerv. Dieser ist zuständig für Temperatur-, Schmerz- und chemische Reize im Mund- und Nasenraum. Das erklärt, warum ein Whisky gleichzeitig süß, fruchtig und malzig schmecken und dennoch deutlich „scharf“ wirken kann. Zwei verschiedene Systeme arbeiten parallel.

Besonders spannend ist dabei eine weitere Eigenschaft des TRPV1-Rezeptors: Seine Aktivierungsschwelle liegt normalerweise bei etwa 42 °C – also deutlich oberhalb der Körpertemperatur. Ethanol kann diese Schwelle auf rund 34 °C senken, was ungefähr der Temperatur der Zunge entspricht. Es reicht also, den Whisky im Mund kurz zu bewegen, bis er sich auf Körpertemperatur erwärmt hat und schon ist die Schwelle überschritten. Das Brennen entsteht nicht trotz normaler Temperatur, sondern wegen ihr.

Bei fassstarken Whiskys merkt man das Brennen deutlicher. Es gilt: Je höher der Alkoholgehalt, desto stärker die Reizung. Schon die Zugabe weniger Tropfen Wasser kann hier viel bewirken, um das Brennen abzumildern.

Übrigens: Wer bemerkt, dass der erste Whisky eines Tastingabends noch deutlich brennt, der vierte oder fünfte aber kaum noch, muss nicht an seiner Wahrnehmung zweifeln. Denn der TRPV1-Rezeptor verliert bei wiederholter Stimulation vorübergehend seine Empfindlichkeit. Die Sensorikforschung nennt das Desensitisierung. Der Volksmund nennt es Gewöhnung.

Die Beschreibung „scharfer Alkoholgeschmack“ ist also streng genommen ungenau. Was wir als „Schärfe“ wahrnehmen, ist keine Geschmacksempfindung, sondern die Aktivierung unseres körpereigenen Wärme- und Schmerzsystems.

Anm.: Titelbild durch AI generativ erweitert mit Firefly Fill & Expand

Fremde Federn (421): Was deutschsprachige Blogger diese Woche im Glas hatten

Und wieder einmal, wie nun schon seit 421 Wochen, schauen wir deutschsprachigen Whiskybloggern über die Schulter um zu sehen, was sie diesmal im Glas hatten. Aus Leidenschaft und Liebe verkosten sie neue und alte Abfüllungen und lassen uns und Sie an ihren Notizen teilhaben.

Ob Sie nun einfach neugierig sind, ihre eigenen Geschmackseindrücke vergleichen wollen oder auf der Suche nach einem neuen Whisky, der Ihnen gefallen könnte – hier finden Sie Woche für Woche Neues und Interessantes.

Und wir sagen Danke an alle Blogger, die uns die Links auf ihre eigenen Beiträge zusenden.

Hier sind die neuesten Tasting Notes der Blogger:

Viel Vergnügen bei der Lektüre und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche! Übrigens: Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen.


Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, oder kommerzielle Links enthalten.

MGP verkauft im 2. Quartal 59% weniger Whiskey

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Miserable Zahlen schreibt der Lohnproduzent MGP Ingredients im zweiten Quartal 2026: Insgesamt verkauft man 42% weniger Spirituosen als im Vorjahreszeitraum, im der Whiskeysparte sogar 59% weniger. Dieser Rückgang folgt einem im 1. Quartal – damals waren es nicht 42%, sondern 40% weniger Verkäufe.

MGP Distilling Solutions in Indiana führt den Rückgang auf die geminderte Nachfrage bei gereiftem Whiskey und New Make zurück. Aus diesem Grund hat man bereits in diesem Jahr den Betrieb bei der Limestone Branch Distillery und Lux Row Distillers eingestellt. Das kommt vor allem aus weniger Verkäufen an Drittanbieter.

Die eigenen Marken wie z.B. Ezra Brooks haben in diesem Zeitraum ihre Ergebnisse aus dem Vorjahr halten können, das Minus beträgt hier ein Prozent.

Um die Entwicklung zu drehen, will man sich bei MGP auf die Premium-Plus-Marken wie Penelope Bourbon und Yellowstone konzentrieren, die im Rahmen der Kategorie um 5% mehr verkauften. Dort sieht man Chancen für den Turnaround:

“These results reflect continued momentum in our premium-plus portfolio, led by Penelope Bourbon and Yellowstone, and an improvement in select mid- and value-priced brands.”

Julie Francis, MGP CEO 
Julie Francis, MGP CEO 

MGP hält an den Voraussagen für 2026 fest, in denen man im Gesamtjahr einen Umsatz von 480 bis 500 Millionen Dollar erwartet.

Francis:

“Our second-quarter results are a reflection of our efforts to drive long-term growth across all three of our businesses and to deliver value creation, even as we continue to navigate a challenging industry backdrop.
“As we move through the second half of 2026, we will maintain our strategic roadmap and drive our key growth initiatives, while prioritising our best opportunities for growth, taking decisive actions and executing with discipline.”

Tsingtao Brauerei wird Vertriebspartner in China für die Great Northern Distillery von John Teeling

Wie mehrere Medien, darunter auch die Irish Times, heute berichten, haben die Great Northern Distillery von Whiskey-Urgestein John Teeling und die chinesische Tsingtao Brewery ein Abkommen geschlossen, um irischen Whiskey nach China zu bringen.

Im gestern geschlossenen Abkommen wurde vereinbart, dass die Great Northern Distillery die Brauereigruppe mit Whiskeys im Alter zwischen 3 und 21 Jahren versorgen wird, die dann über deren Vertriebsnetz in China verkauft werden.

John Teeling sieht die Partnerschaft als ideale Paarung:

“I believe it’s a good fit. Chinese, Indian and Japanese tastes are sweet, and young people want sweet. We have good whiskey and Tsingtao has unrivalled distribution. They are a beer company and they are in every nook and cranny.”

Seitens der Great Northern Distillery hat man genügend existierende Ware (auch eine Folge der Krise des irischen Whiskeys in den USA in den letzten Jahren), um keine zusätzlichen Investitionen tätigen zu müssen. Man kann Tsingtao, die den Whiskey unter eigenem Label in China verkaufen werden, problemlos mit den nötigen Mengen versorgen.

Seitens der Great Northern Distillery hat man seit einigen Jahren einen potenten Partner in China gesucht – und nun mit Tsingtao gefunden.

Um einen Eindruck von der Größe der Tsingtao Brewery, die in der Nähe von Shanghai ansässig ist, zu erhalten: Im letzten Jahr hat der Konzern weltweit 7,7 Milliarden Liter Bier verkauft. Und auch die Zukunftsaussichten in der Region sind sehr gut: Laut John Teeling werden in Asien in den nächsten Jahren eine Milliarde Menschen in die Mittelklasse aufrücken und Geld für Luxus- und Prestigeartikel zur Verfügung haben. Irischer Whiskey zählt laut Teeling dazu.

Penderyn veröffentlich 25 Jahre alte Abfüllung – limitiert auf 420 Flaschen

Im Februar kündigte die walisische Penderyn Distillery die Vorbestellungsmöglichkeit für den neuen Penderyn 25yo an, abgefüllt aus dem ersten Fass der Brennerei. Nun ist diese rare Abfüllung, die für 1200 britischen Pfund verkauft wird, tatsächlich erschienen. Die Flasche mit der Nummer 1 will man offensichtlich getrennt verkaufen und erwartet sich dafür eine Preis von 6.000 Pfund.

Alles Weitere dazu in der Aussendung, die man uns seitens der Agentur von Penderyn für Sie geschickt hat:

Externer TextInhalt verantwortet das Unternehmen

Penderyn Distillery Lands Ultra-Rare 25-Year-Old Welsh Whisky as Luxury Aged Spirits Market Accelerates

Penderyn Distillery has just landed one of its rarest releases to date, with just 420 bottles of its 25-year-old Welsh single malt whisky available worldwide at £1,200 per bottle, as interest in ultra-aged and collectible spirits continues to rise.

The release arrives at a time when the economics of rare whisky are becoming increasingly compelling for collectors and investors alike. According to Dataintelo, the global super premium whiskey market was valued at $12.8 billion in 2025 and is forecast to reach $24.6 billion by 2034, growing at a CAGR of 7.5 percent. Within that market, the 21-years-and-above segment is projected to be the fastest-growing age tier, expanding at 9.4 percent CAGR through 2034. 

Against that backdrop, Penderyn’s 25-year-old expression enters the market with the kind of scarcity that drives both desirability and long-term value. With only 420 bottles in circulation, the release is aimed squarely at collectors who value age, provenance and rarity in equal measure. Interest is already building around the lowest-numbered bottles, with Bottle 1 from Barrel 1 understood to be attracting valuations of more than £6,000.

Stephen Davies, Chief Executive of Penderyn Distillery, said:

“This 25-year-old release is a landmark moment for Penderyn. It reflects the patience, craft and confidence required to bring a whisky of this age and quality to market, and it also demonstrates how far Welsh whisky has come in a relatively short time.” 

“Collectors today are looking for more than scarcity alone. They want authenticity, heritage, exceptional liquid and a story behind the bottle. This release brings those elements together and gives Penderyn a powerful statement in the ultra-premium whisky space.”

The commercial logic behind the release is clear. Dataintelo reports that single malt accounted for 38.4 percent of the super premium whiskey market in 2025, making it the largest product segment, while specialty stores led distribution with a 36.4 percent share and online sales are projected to grow at an 11.2 percent CAGR through 2034. Those figures point to a luxury drinks market increasingly shaped by informed buyers, curated retail and digital discovery. 

For Penderyn, the arrival also reflects the strength of the brand’s wider growth story. The distillery marked its 25th anniversary in 2025 with more than 140 international awards, exports to over 50 countries and production capacity of up to 2.3 million bottles annually across its three distilleries in Penderyn, Llandudno and Swansea. Penderyn has described that as a 130 percent increase in production capacity in recent years. 

That scale matters because mature whisky is a long-game business. Dataintelo notes that supply constraints are structural in older whisky because distilleries must commit stock decades in advance, creating natural scarcity for 21-year-old and older expressions. In other words, bottles reaching shelves today reflect production decisions made in the early 2000s or earlier, which is one reason well-aged whisky commands such a premium. 

Penderyn’s distinct production style also strengthens its position in that space. The distillery uses its unique Faraday still to create a light, fruity and flavoursome spirit, with new make produced at around 92 percent ABV before maturation and reduction. That elegant house style, combined with long maturation and careful cask management, has helped Penderyn carve out a clear identity in a category traditionally dominated by Scottish and Irish names.

As a Welsh producer, Penderyn carries another important point of difference. The company was founded in 2000 and is widely described as the first distillery in Wales for more than 100 years, helping revive Welsh whisky production on a commercial scale. Today, with exports spanning key markets including France, Germany, the USA, Ukraine and China, Penderyn is part of a broader world whisky conversation that increasingly rewards originality as much as heritage. 

Davies said:

“Penderyn has always believed Welsh whisky could stand confidently on the world stage. Releases like this 25-year-old show that Wales can compete in the rarest and most prestigious end of the market, not only in terms of quality but in collectability and global appeal.”

With only 420 bottles available at £1,200 each, and with collector attention already focusing on the most sought-after editions, Penderyn’s new 25-year-old release captures the economics of modern luxury whisky in one bottle: limited supply, long maturation, global demand and a fast-rising reputation for Welsh single malt.

Anm.: Titelbild durch AI generativ erweitert mit Firefly Fill & Expand

Serge verkostet: Zwei Glenfiddich-Originalabfüllungen

Das Schöne an den Verkostungen bei Serge ist, dass er sich nicht nur den ausgefallenen und seltenen Bottlings annimmt, sondern immer wieder einmal auch auf die „stinknormalen“ Originalabfüllungen zurückgreift. So auch heute: Von Glenfiddich kommen zwei Originalabfüllungen, der 15yo „Our Solera“ und der 19 Jahre alte Glenfiddich, der 2025 in Zusammenarbeit mit Aston Martin entstand (in diesem Sinne auch unser Titelbild.

Beide Abfüllungen werden von Serge recht gut bewertet, der 15yo ist für ihn deutlich besser als jener, den er 2023 verkostet hat (für Wissbegierige: Unseren Artikel dazu von damals finden Sie hier).

Sehen wir uns die kurze Verkostung in unserer zwangsläufig ebenso kurzen Tabelle an:

AbfüllungPunkte

Glenfiddich 15 yo ‘Our Solera’ (40%, OB, +/-2026) 82
Glenfiddich 19 yo ‘Aston Martin’ (43%, OB, +/-2025)85

Am 15. August: 1. sächsische Whisky- und -zubehör Auktion im Alten Gasometer Zwickau

Eine interessante Idee setzt Stephan Roth, Inhaber von angels´share mit der 1. sächsische Whisky- und -zubehör Auktion im Alten Gasometer Zwickau um: Ausgesuchte Abfüllungen, Standards und auch Werbung und Zubehör wird dort am 15. August von 14 bis 18 Uhr versteigert. Es gibt keine Gebühren, der Hammerpreis ist der Preis – und nach der Versteigerung wird man den Abend mit Whisky, Guinness, Livemusik und Fachsimpeleien ausklingen lassen.

Hier alle Infos dazu, die man uns gesendet hat:

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Am 15. August: 1. sächsische Whisky- und -zubehör Auktion

Der Fachhandel muss sich verändern, um mit Onlineshops, Social media und auch KI-Beratung konkurrieren zu können, gleichzeitig sind es gerade die „Local Dealer“ welche mit Beratung und Kompetenz dem immer vielfältigeren Angebot Herr werden können. 

Ein Geschäft, welches wie nur wenige andere Ihrer Art, der Zeit und dem Onlinekonsum trotzen, ist die Firma Zigarren MAETHE. Bereits 1884 gegründet, spezialisierte man sich schnell auf hochwertige Zigarren und Spirituosen. In den nunmehr 142 Jahren Geschichte, dieses Ladens durchlief der wunderschöne holzgetäfelte Laden, die Kaiserzeit, die Weimarer Republik, das 3.Reich und die DDR, um nun in der Neuzeit seine Strahlkraft weiter unter Beweis zu setzen.

142 Jahre voller Auf und Ab. Im Jahr 2018 wurde Zigarren Maethe im Zentrum Zwickaus durch die Firma angels´share übernommen. 

„Wir sind stolz auf unseren denkmalgeschützen Laden und das tolle Ambiente hier.“

schwärmt Stephan Roth, der Inhaber des Geschäfts.

Anlässlich des Firmenjubiläums, 140 Jahre Zigarren Maethe (eigentlich 142), hat man sich nun etwas ganz besonderes einfallen lassen, die 1. sächsische Whisky- und -zubehör Auktion. Im algten Gasometer Zwickau fällt am 15.08.2026 von 14 bis 18 Uhr der Hammer.

In der Auktion wird es Raritäten, wie alte Blends, Springbank, G & M Private Collections oder auch Symingtons Choice geben, aber auch normale Standards werden unter den Hammer kommen und natürlich Fässer, Werbung und Zubehör. Wichtig ist, es wird keine Auktionsgebühren geben und jeder ab 18 Jahren kann teilnehmen.

Nach der Auktion wird der Abend mit guten Gesprächen, Guinness, Whisky und Livemusik ausklingen. 

Eintritt frei

Wo? : Alter Gasometer Zwickau

Wann?: 13 – 22 Uhr (Auktion von 14-18 Uhr)

„O’zapft is!“ – SILD Oktoberfest Edition bringt das Wiesn-Gefühl erneut ins Whiskyglas

Die 2. SILD Oktoberfest Edition ist soeben von der Destillerie Lantenhammer gemeinsam mit Paulaner angekündigt worden: Der SILD Whisky erhielt ein Finish in Original Paulaner Holzbierfässern und wird diesmal sowohl in der 0,7l-Flasche als auch in der 0,35l-Flasche abgefüllt – in einer Auflage von 1600 für die große und 600 für die kleine Flaschenform.

Hier können Sie mehr über die 2. SILD Oktoberfest Edition lesen, die jetzt ab Ende Juli im Fachhandel erhältlich ist – zum Preis von 79,95 Euro für die große Flasche und 44,90 Euro für die kleine.

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LANTENHAMMER & Paulaner vereinen Tradition und Genuss:

„O’zapft is!“ – SILD Oktoberfest Edition bringt das Wiesn-Gefühl erneut ins Whiskyglas

Original Wiesnbier-Holzfässer, neues Sammlerdesign und erstmals auch als 0,35-Liter-Edition

Hausham / München, August 2026 – Wenn auf der Münchner Theresienwiese die ersten Maßkrüge erhoben werden, Blasmusik erklingt und der Duft von gebrannten Mandeln in der Luft liegt, beginnt die schönste Zeit des Jahres für Millionen Wiesn-Fans. Genau dieses unverwechselbare Lebensgefühl fängt die LANTENHAMMER Destillerie gemeinsam mit PAULANER in der 2. SILD Oktoberfest Edition ein. Nach dem großen Erfolg der ersten Edition erscheint die limitierte Sonderabfüllung in diesem Jahr mit einem komplett neu gestalteten Wiesn-Design und erstmals auch in einer 0,35-Liter- Flasche. Insgesamt werden lediglich rund 1.600 Flaschen à 0,7 Liter sowie 600 Flaschen à 0,35 Liter abgefüllt – streng limitiert und nur solange der Vorrat reicht.

Ein echtes Stück Wiesn – gereift in original Wiesnbier-Holzfässern

Das Besondere an der zweiten SILD Oktoberfest Edition ist ihr außergewöhnliches Finishing: Nach der Reifung wird der SILD Single Malt Whisky in originalen Holzfässern des PAULANER Oktoberfestbiers veredelt. Diese Fässer waren zuvor mit dem offiziellen Wiesnbier belegt und verleihen dem Whisky seinen unverwechselbaren Charakter. Das traditionell etwas kräftiger eingebraute PAULANER Oktoberfestbier überzeugt durch seine harmonische Balance aus Malz, Hopfen und feiner Süße. Während der Fassreifung gehen diese Aromen behutsam auf den Whisky über und verleihen ihm eine ganz besondere Tiefe. Das Ergebnis ist ein vollmundiger Single Malt Whisky mit feinen Malz-, Hopfen- und Honignoten, eleganter Würze und einem angenehm langen Nachklang – eine geschmackliche Hommage an das größte Volksfest der Welt.

„Mit der zweiten SILD Oktoberfest Edition wollten wir an den Erfolg der Premiere anknüpfen und das Wiesn-Gefühl noch authentischer in den Whisky transportieren. Die original Wiesnbier-Holzfässer verleihen dem Single Malt eine außergewöhnliche Aromatik. Zusammen mit dem neuen Design und der zusätzlichen 0,35-Liter-Flasche ist eine Edition entstanden, die Sammler und Genießer gleichermaßen begeistern wird.“

Tobias Maier, Geschäftsführer und Brennmeister der LANTENHAMMER Destillerie

Neues Design erzählt die Geschichte der Wiesn

Auch optisch setzt die zweite Edition neue Akzente. Das komplett neu entwickelte Etikett verbindet typische Motive des Münchner Oktoberfests mit der hochwertigen Gestaltung der Marke SILD. So wird jede Flasche nicht nur zu einem außergewöhnlichen Whisky, sondern gleichzeitig zu einem echten Sammlerstück. Als besonderes Extra liegt jeder Flasche ein hochwertiger „I BIN SINGLE Malt Whisky Liebhaber“-Pin bei, der in Kooperation mit GAUDIKNOPF entstanden ist. Eine charmante Erinnerung an die Wiesn und ein liebevolles Detail für Whisky- und Oktoberfest-Liebhaber.

Erstmals auch in der 0,35-Liter Edition

Eine der größten Neuerungen der diesjährigen Edition ist die zusätzliche 0,35-Liter-Flasche. Neben der klassischen 0,7-Liter-Abfüllung bietet sie Whisky-Einsteigern, Geschenkekäufern und Sammlern eine attraktive Alternative, ohne auf das besondere Fass-Finishing oder das exklusive Design verzichten zu müssen.

Streng limitiert – nur 1600 Flaschen weltweit

Mit insgesamt lediglich rund 1600 Flaschen à 0,7 Liter weltweit bleibt die zweite SILD Oktoberfest Edition ein exklusives Sammlerobjekt mit einem UVP von 79,95 €. Für eine der zusätzlichen 600 Flaschen à 0,35 Liter wird ein UVP von 44,90 € empfohlen. Erhältlich ist die limitierte Sonderedition ab Ende Juli im ausgewählten Fachhandel, in der Erlebnisdestillerie sowie im Online-Shop der LANTENHAMMER Destillerie – nur solange der Vorrat reicht.

Weitere Informationen unter: www.lantenhammer.de, www.sild.de

Verkäufe der Campari Group wachsen in HJ1 um 2,7% – House of Whiskey and Rum mit Minus von 6%

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Während sich das Geschäftsergebnis im ersten Halbjahr 2026 für die Campari Group (ihnen gehören zum Beispiel Wild Turkey in den USA, Teeling in Irland oder Glen Grant in Schottland (man hält auch knapp 15% an Deanston, Tobermory und Bunnahabhain) mit einem Wachstum von 2,7% nach den Einbrüchen von 2025 gut lief (der Umsatz belief sich auf 1,51 Milliarden Euro), sieht die Sache in der Division „House of Whiskey“ leider etwas anders aus.

Um sechs Prozent schrumpfte das Ergebnis der Gruppe, die insgesamt 12% des Gesamtumsatzes des Konzerns ausmacht. Hierfür verantwortlich scheint laut dem Bericht in The Spirits Business, auf den wir uns hier beziehen, vor allem die Schwäche von Wild Turkey und Russell’s Reserve zurückzuführen zu sein. Wie sich der schottische und irische Whisky im Poretfolio schlägt, wurde nicht konkret ausgewiesen.

Wenn man die regionalen Märkte betrachtet, sieht man in Europa (verantwortlich für 46% des Umsatzes) ein Wachstum von 1,9%, das in allen Key Markets wie Italien, Frankreich und UK konsistent ist. Hier führt man die positive Entwicklung for allem auf die positive Entwicklung bei den Ready To Drink und Ready To Serve Segmenten zurück. In den USA (36% des Umsatzes) gab es ebenfalls ein Wachstum von 1,6%. In den Emerging Markets gab es ein Plus von 9,1% – nicht so gut lief es im Global Travel Retail und dem asiatisch-pazifischen Raum, wo es kein Wachstum gab (Ausnahme: Australien mit +2,6%).