Deutscher Whisky: Zu Besuch bei THE LÜBBEHUSEN – Whiskyhandwerk aus dem Norden

Im Norden Deutschlands findet sich die Destillerie The Lübbehusen, genauer gesagt in Emstek. Die Destillerie von Jens Lübbehusen, die er im Jahr 2014 gegründet hat, strebt nicht nach Größe, sondern nach Qualität. Dass man von ihr in den letzten Jahren weniger gehört hat, lag an persönlichen Gründen und nicht an der Erlahmen des Interesses an der Whiskyproduktion.

Unser Reporter Jannes Schliephorst hat The Lübbehusen besucht und von dort einen Bericht mit 25 Bildern mitgebracht, der Ihnen einen schönen Einblick in die norddeutsche Brennerei bietet und auch mehr über die Hintergründe der Produktion erzählt. Wir wünschen Jens Lübbehusen auf jeden Fall gute Besserung – und wir freuen uns auf den ersten 12 Jahre alten Whisky aus der Brennerei, der Anfang nächsten Jahres erscheinen wird!

GastartikelAutor: Jannes Schliephorst

Deutscher Whisky: Zu Besuch bei THE LÜBBEHUSEN – Whiskyhandwerk aus dem Norden

Gerade einmal ein Tag nach einem spannenden Wochenende auf der WhiskyLive 2026 in Hamburg war vergangen und schon befand ich mich erneut auf dem Weg in den Norden Deutschlands, diesmal in Richtung Nordsee. In Vorbereitung auf die Fahrt nahm ich mir eine Karte deutscher Whiskydestillerien zur Hand und wurde entlang der Strecke fündig – THE LÜBBEHUSEN. Eine Destillerie, von der ich bisher nur wenig gesehen oder gehört hatte. Der Gründer Jens Lübbehusen muss nämlich aufgrund einer Krankheit seit vier Jahren kürzertreten. Deshalb blieb die Markenpräsenz auf den sozialen Medien auch weitestgehend aus.

Doch von Anfang. Auf Anfrage ging es also am 13.10.2026 für ein Interview und eine Führung durch die Produktion zu THE LÜBBEHUSEN. Die Destillerie liegt unweit des Autobahn-Dreiecks Ahlhorner Heide, wo die A29 von der A1 abzweigt im sogenannten Ecopark in Emstek. Vor Ort wurde ich neben einem kleinen Café und E-Ladesäulen von dem eindrucksvollen Gebäude der Destillerie begrüßt. Eine große Glasfront bietet dem Besucher schon von außen einen ersten Einblick in den Stillroom, den Eingangbereich und den Tastingraum (untere Etage v.l.n.r.). Empfangen wurde ich von Jens Lübbehusen, welcher mich sogleich zum Kennenlernen in den vollständig holzvertäfelten Tastingraum führte. Dieser soll das Gefühl vermitteln, man befände sich mitten in einem Whiskyfass. Hier bietet sich für Besucher direkt ein Blick auf das aktuelle Angebot und eine flüssige Historie der Destillerie. Das Portfolio von THE LÜBBEHUSEN teilt sich in drei Whisk(e)y-Linien auf. Neben einen unpeated Single Malt, einen peated Single Malt und einen Rye Whisky ergänzen zwei Gins, einer davon zusätzlich fassgelagert und verschiedenen Whiskyliköre das Sortiment.

Gegründet wurde THE LÜBBEHUSEN im September 2014 aus privater Leidenschaft für Whisky und Spirituosen. Dabei war der Anspruch keineswegs, eine deutsche Marktführerschaft anzustreben, sondern einen hochwertigen Whisky in Norddeutschland zu produzieren, so Jens Lübbehusen. Dazu wurde für THE LÜBBEHUSEN ein in Deutschland recht neuartiges Fassreifungs-Konzept zusammen mit der Spirituosen-Expertin Julia Nourney entwickelt – dazu jedoch im letzten Teil der Führung mehr. Und auf eine Tour durch die Produktion nehme ich euch nun mit.

Kaum ein paar Schritte aus dem Tastingraum heraus, so steht man bereits im von außen sichtbaren Brennraum der Destillerie. Hier befindet sich eine Kupferbrennblase mit einem Volumen von 2.200 Litern und daneben eine Column Still mit acht Böden, welche für einen besonders sauberen Brand sorgen soll. Zunächst wurde mit einer etwas kleineren Anlage geplant, dann jedoch auf das aktuelle Volumen umgeschwenkt, um den gewünschten Anforderungen der Produktion gerecht zu werden. An den Still Room angrenzend, befindet sich der Shop der Destillerie. Im selben Raum steht zudem auch ein großer Warmwasserspeicher, welcher der Destillerie bei einer energieeffizienteren Produktion hilft. Hinter dem Tank in einer kleinen Kammer finden noch zwei kleinere Brennblasen für die Gin Produktion der Destillerie ihren Platz. Durch eine Doppeltür führte mich der Gründer in den hallenähnlichen Produktionsbereich. Hier stehen neben einem Maischebottich auch vier Gärbottiche aus Edelstahl. Alle Tanks fassen ein Volumen von 2.200 Litern – genau wie die Brennblase. Hergestellt wurden die Kupferbrennblase, sowie die Edelstahlteile in Stuttgart und vor Ort in Emstek selbst aufgebaut. Der Produktionsbereich umfasst außerdem, hinter Schiebetüren verborgen, den Milling Room, eine Füllanlage und das Flaschenlager.

Hier in der Produktionshalle erklärte mir Jens Lübbehusen, dass die Fermentationszeit für den Single Malt Whisky sechs Tage, also 144 Stunden, beträgt. Die hohe Fermentationszeit soll dabei für fruchtigere Aromen im Destillat sorgen. Die ungetorfte Gerste hierfür wird regional aus der Nähe von Bremen bezogen. Die getorfte Gerste stammt direkt aus Schottland und wird mit einem Phenolgehalt von 12 ppm bei THE LÜBBEHUSEN angeliefert. Bei voller Auslastung können so pro Woche etwa zehn Fässer mit New Make, welcher ein Alkoholvolumen von 63%-64% hat, befüllt und eingelagert werden.
Das ist jedoch aktuell der Knackpunkt, denn befüllt wird hier aktuell nichts. Aufgrund der gesundheitlichen Situation des Gründers steht die Produktion seit anderthalb Jahren still. Zudem sieht sich die Destillerie der Herausforderung gegenüber, einen Mittelweg zwischen steigenden Rohstoffkosten und einem fairen Preis für die Konsumenten zu finden. Stock ist allerdings genug da, denn etwas über 500 Fässer liegen im angeschlossenen Whiskylager der Destillerie…

Hinaus aus der Produktionshalle nahm mich Jens Lübbehusen bei feinen Nieselregen über den Hof mit hin zu einem kleinen unscheinbaren Häuschen. Der Name über der Tür verrät, wohin es als nächstes geht. Das Gebäude bildet nämlich den Eingang zum halb unterirdisch liegenden Whiskylager der Destillerie. Hier lagern neben klassischen Ex-Bourbon-, Sherry-, anderen Süßwein- oder Rotwein-Fässern auch viele in verschiedenen Charring-Leveln ausgebrannte Virgin-Oak-Fässer. Das ist deshalb der Fall, weil der größte Anteil der Whiskys initial in Virgin-Oak-Fässern reifen darf, bevor die weitere Reifung in anderen vorbelegten Fässern erfolgt. Beim Rundgang durch das Fasslager fielen zwei kleinere Fässer besonders auf. Bei einem der beiden Fässer trat (für mich sehr ungewöhnlich) Harz aus dem Fassdeckel aus. Hierbei, so Jens Lübbehusen, handle es sich um ein Maulbeerbaum-Fass, in welchem zuvor ein Bierbrand lagerte. Das andere kleine Fass sei aus ungarischer Eiche und kam durch einen erfreulichen Zufall in den Besitz der Destillerie – nämlich nach dem Besuch einer ungarischen Reisegruppe. In dieser befand sich zufällig ein Küfer, welcher im Nachgang dieses Fass für THE LÜBBEHUSEN fertigte. Beide Fässer sind Experimente der Destillerie – die Entwicklung der Destillate, besonders im Maulbeerbaum-Fass bleibt abzuwarten…

Im Anschluss ging es wieder zurück ins Hauptgebäude. Hier konnte mir Jens Lübbehusen abschließend noch einen Ausblick geben, wie es für THE LÜBBEHUSEN weitergehen soll. Tastings und Führungen finden regelmäßig, genau wie schon in den letzten Jahren, statt. Zudem organisiert der Gründer auch regelmäßig Genuss-Events vor Ort, bei denen der eigene Whisky mit Kulinarik verbunden wird. Des Weiteren soll die Kommunikation über die sozialen Medien im kommenden Jahr wieder verstärkt angegangen werden und auch bei der Wiederaufnahme Produktion ist Jens Lübbehusen zuversichtlich – man müsse allerdings abwarten, wie sich der Markt entwickelt.
An dieser Stelle, liebe Leser, darf Ich Ihnen zudem erfreulicherweise mitteilen, dass im Frühjahr 2027 der erste 12-jährige Whisky von THE LÜBBEHUSEN auf den Markt kommen soll. Wer sich zuvor allerdings selbst ein Bild vor Ort machen oder Produkte, wie den THE LÜBBEHUSEN Single Malt Whisky, einmal probieren möchte, wird auf der Website der Destillerie in jedem Fall fündig!

[THE LÜBBEHUSEN | Malt Destill GmbH – Süd-Allee 1, 49685 Emstek | https://www.theluebbehusen.com/]

Pilz Whisky präsentiert Batch N° 5: German Single Malt mit komplexem Sherry-Finish

Pilz Whisky hat die Core Range um das Batch No. 5 erweitert – ein German Single Malt mit einem Finish in einem zum zweiten Mal belegten Pedro Ximénez-Fass sowie zwei Oloroso-Fässern (First und Third Fill), nach knapp 4 Jahren in einem First Fill Bourbonfass aus amerikanischer Weißeiche.

Mehr über den neuen Pilz Whisky Batch N° 5 sowie die Bezugsmöglichkeit finden Sie untenstehend:

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Pilz Whisky präsentiert Batch N° 5: German Single Malt mit komplexem Sherry-Finish

Tradition trifft eigenen Charakter – Die Legende geht in die fünfte Runde

Vor drei Jahren begann die Erfolgsgeschichte von Pilz Whisky mit dem Batch N° 1. Im November 2023 fand die erste Abfüllung von Pilz Whisky in die Flasche. Jetzt geht die legendäre Core Range in die fünfte Runde: Mit dem neuen Pilz Whisky Batch N° 5 präsentiert die kleine Manufaktur eine Hommage an elegante schottische Sherry Whiskys. Doch mittlerweile hat Pilz Whisky seinen ganz eigenen, unverwechselbaren Charakter geformt. Viel Sherry und viel Getreide.

„Mit Batch N° 5 führen wir unsere Core Range fort und zeigen, wie facettenreich sich unser Stil weiterentwickelt hat“, erklärt Alex Pilz. „Die Kombination aus Ex-Bourbon- und handverlesenen Sherry-Fässern verleiht dem Whisky eine herrliche Komplexität, auf die wir sehr stolz sind.“

Für seine Reifung verbrachte der German Single Malt zunächst knapp vier Jahre in einem 200-Liter-Ex-Bourbon-Fass. Anschließend folgte ein etwa 11-monatiges Finish in kleineren, 60-Liter-Sherry-Fässern. Für das Batch N° 5 wurden ein zum zweiten Mal belegtes Pedro Ximénez-Fass sowie zwei Oloroso-Fässer (First und Third Fill) meisterhaft vermählt.

In der Nase und am Gaumen entfaltet sich eine außergewöhnliche Geschmackskomposition: Komplexe Vanille- und Karamellnuancen erinnern an klassische Sahnebonbons, begleitet von Honig, dunkler Schokolade und getrockneten Früchten. Dazu gesellen sich vielschichtige Noten von Orangenschale, gemahlenen Nüssen, gegrillter Ananas und malzigem Getreide – abgerundet von feinem Tabak, Leder, Kardamom und dezentem Holzrauch. Das Ergebnis ist eine seidig-weiche und unvergleichlich sanfte Trinkerfahrung.

Abgefüllt wird der Whisky mit angenehmen 47 % vol. Wie bei Pilz Whisky üblich, wird auch das Batch N° 5 weder kühlfiltriert noch mit Farbstoffen versetzt – die tiefe Farbe und die vollen Aromen stammen zu 100 Prozent aus den Fässern.

Mit lediglich 341 handnummerierten Flaschen à 500 ml ist das Batch N° 5 eine streng limitierte Edition. Jede Flasche entsteht in liebevoller Handarbeit und ist ein wahres Unikat.

Ein Highlight für Genießer

Ob für entspannte Abende im eigenen Heim oder als besonderes Geschenk: Mit seinen komplexen Aromen von Sherry-Süße, Eiche, frischen Kräutern und warmen Gewürzen ist das Batch N° 5 ein Genusserlebnis für Kenner sowie ein ideales Geschenk für Whisky-Liebhaber mit garantiertem Überraschungseffekt.

Pilz Whisky Batch N° 5 – 500 ml

Die wichtigsten Fakten:

  • Grundreifung: Knapp 4 Jahre im Ex-Bourbon-Fass (200 l)
  • Finish: Ca. 11 Monate in Oloroso- & Pedro Ximénez-Sherry-Fässern (60 l)
  • Alkoholgehalt: 47 % vol.
  • Auflage: Limitiert auf 341 handnummerierte Flaschen
  • Inhalt: 500 ml
  • Kühlfiltrierung: Keine (Non-Chill-Filtered)
  • Farbstoff: Keiner (Natural Color)
  • Preis: 59,00 € pro Flasche (118,00 € pro Liter) zzgl. Versandkosten
  • Erhältlich auf der Webseite der Brennerei

Über Pilz Whisky

Pilz Whisky entsteht in einer kleinen, handwerklich arbeitenden Brennerei und wird ausschließlich in begrenzten Mengen abgefüllt. Statt millionenfach produzierter Standardabfüllungen stehen bei Pilz Whisky kleine Chargen, sorgfältig ausgewählte Fässer und individuelle Fassreifungen im Mittelpunkt.

Regionale Rohstoffe, kleine Fässer und die klimatischen Bedingungen der deutschen Reifung sorgen für intensive und eigenständige Aromen. Jede Abfüllung erzählt dabei ihre eigene Geschichte – und jede Flasche ist Teil einer bewusst limitierten Edition.“

Anm.: Titelbild durch AI generativ erweitert mit Firefly Fill & Expand

Serge verkostet: Drei offizielle Glencadams

Mit einem Trio aus der Highland-Brennerei Glencadam, die oft unterschätzt wird, was die Qualität ihrer Whiskys anbelangt, setzt Serge seine Verkostungen in dieser Woche fort. Und diesmal sind es drei offizielle Abfüllungen, darunter eine, die extra für Deutschland und zum 50. Geburtstag von Kirsch Import abgefüllt wurde.

Alle drei punkten in den hohen Achtzigern, wie unsere Tabelle der Verkostung zeigt:

AbfüllungPunkte

Glencadam 15 yo (46%, OB, +/-2026)87
Glencadam 2016/2026 (62.4%, OB for 50th Anniversary of Kirsch Import, first fill bourbon, cask #2591, 238 bottles)88
Glencadam 27 yo 1996/2024 ‘Reserva de Jerez’ (46%, OB, 1,691 bottles)89

Glenturret bringt neue limitierte Abfüllung: Glenturret Nocturne 14yo

Mit dem Glenturret Nocturne 14yo bringt die Brennerei in Crieff eine neue Abfüllung auf den Markt, limitiert auf 1700 Flaschen. Dies ist ein leicht getorter Whisky aus Oloroso- und PX-Sherryfässern, bei dem die Rauchigkeit eher als Textur denn als Aufhänger eingesetzt wird.

Hier die Infos, die die Destillerie Glenturret dazu auf der Webseite gibt:

As day dissolves into night, a quieter character emerges: measured, profound and unhurried. A moment where light fades and richness begins to take shape.

Nocturne is shaped by the quiet that settles after.

Matured in Oloroso and Pedro Ximénez sherry-seasoned casks, it gathers depth in silence, unfolding in layers of dark fruit, treacle and warming spice: like dusk settling slowly over shadowed landscapes.

A delicate thread of peat smoke moves through the whisky, not as presence, but as poise: bringing form to richness and drawing sweetness and spice into quiet harmony.

It is a whisky of atmosphere and stillness: of dim light, soft echoes and time suspended. Rich, enveloping and enduring.

Created for moments that ask nothing but presence.

Auch die Tasting Notes finden sich dort:

A richness of dried fruit sets the tone, unfolding into baked sweetness and quiet warmth. A subtle thread of peat smoke moves through the whisky, present not as force but as structure, guiding the spirit’s depth. Layers of oak build slowly beneath, bringing form and weight, lifted by touches of dark sweetness and gentle spice. The experience resolves into a long, composed finish, measured and assured in its final impression.

Angaben von der Webseite

Der Glenturret Nocturne 14yo aus der Feder von Whiskymaker Bob Dalgarno ist ab sofort im Webshop der Brennerei erhältlich – er kostet umgerechnet 183 Euro. Eine Lieferung nach Deutschland und Österreich ist möglich, auch die Schweiz kommt diesmal bei Interesse in den Genuss der Abfüllung.

Simple Sample öffnet 24 digitale Türchen mit echten Whiskygeschenken

Einen Whisky-Adventskalender der etwas anderen Art hat sich das Team von Simple Sample einfallen lassen, um Ihre Vorweihnachtszeit genussvoll und gleichzeitig spannend zu gestalten. Neben Samples gibt es auch Wertgutscheine, Abfüllungen und weitere Geschenke, die über das Kundenkonto abgerufen werden können.

Wie das geht, was dahinter steckt und wie Sie die 24 Überraschungen noch bis zum 31. Oktober zum Vorzugspreis bestellen können, verrät Ihnen Simple Sample hier:

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Simple Sample öffnet 24 digitale Türchen mit echten Whiskygeschenken

Der SiSa-Adventskalender 2026 verbindet mindestens 120 Euro garantierten Gesamtwert mit einer exklusiven 200-ml-Adventsabfüllung in jedem Kalender. Vom 1. bis 24. Dezember werden die Überraschungen im Kundenkonto enthüllt.

24 digitale Türchen auf einem Tablet. KI-Symbolbild, keine Aufnahme der tatsächlichen Benutzeroberfläche.

Liebe Whiskyfreunde,

dieses Jahr könnt ihr eure Adventstürchen direkt bei Simple Sample öffnen. Vom 1. bis zum 24. Dezember wartet in eurem Kundenkonto jeden Tag eine neue Überraschung. Hinter den digitalen Türchen stecken Whisky-Samples, Korkenguthaben, Wertgutscheine, Abfüllungen und weitere Geschenke, die euch durch die Adventszeit begleiten.

An diesem Format gefällt uns, dass wir verschiedene Dinge zusammenbringen können: Whiskys zum Kennenlernen, Guthaben für eigene Wünsche und eine Abfüllung, die wir ausschließlich für die Kalenderbesitzer vorgesehen haben. Was ihr an welchem Tag entdeckt, bleibt bis Dezember unter Verschluss.

Mindestens 120 Euro Gesamtwert für jeden Kalender

Jeder gekaufte Kalender enthält Geschenke und Leistungen mit einem garantierten Gesamtwert von mindestens 120 Euro. Die Zusage gilt für jeden einzelnen Kalender und umfasst den gesamten enthaltenen Gegenwert aus Whiskygeschenken, Guthaben, Wertgutscheinen und weiteren Leistungen.

Für alle, die Simple Sample gerade erst kennenlernen: Unsere Korken sind Guthaben, das ihr bei späteren Einkäufen im Shop einsetzen könnt. Die Wertgutscheine könnt ihr selbst nutzen oder weitergeben. So bleibt neben den von uns ausgesuchten Whiskygeschenken auch Raum für eure eigenen Vorlieben.

Eine exklusive Adventsabfüllung in jedem Kalender

Einen Bestandteil dürfen wir schon verraten: Jeder Kalender enthält eine exklusive 200-ml-SiSa-Adventsabfüllung. Sie ist vollständig im Kalenderpreis enthalten und ausschließlich für Kalenderbesitzer vorgesehen. Separat wird diese Edition nicht als normale Flasche im Shop angeboten.

Welcher Whisky sich dahinter verbirgt, bleibt bis zur Enthüllung eine Überraschung.

So öffnet ihr eure Türchen

Ihr kauft den Kalender über euer SiSa-Kundenkonto und bezahlt wie gewohnt im Shop. Anschließend findet ihr ihn in euren Bestellungen wieder. Ab dem 1. Dezember öffnet ihr dort euren persönlichen Kalender; bis Heiligabend kommt täglich ein Türchen dazu.

Auf der Adventskalenderseite könnt ihr das digitale Auspacken schon vorab ausprobieren. Die Probetürchen zeigen den Ablauf, während die tatsächlichen Geschenke eine Überraschung bleiben. Auch mehrere Kalender sind möglich: Jeder hat seine eigenen 24 Türchen, die Wertgarantie und eine eigene 200-ml-Adventsabfüllung.

Wie die physischen Geschenke zu euch kommen

Der Kalenderkauf selbst ist versandkostenfrei. Die spätere Zusendung der physischen Geschenke ist über den SiSa-Parkplatz vorgesehen. Dort sammelt ihr eure bei uns liegenden Artikel bis zur gewünschten Zusendung. Für die Lieferung dieser Geschenke gelten die regulären SiSa-Versandbedingungen.

Die wichtigsten Eckdaten

MerkmalAngaben
Kalenderzeitraum1. bis 24. Dezember 2026
Zugang24 digitale Türchen im SiSa-Kundenkonto
Garantierter GesamtwertMindestens 120 € je Kalender
Exklusiv enthaltenEine 200-ml-SiSa-Adventsabfüllung je Kalender
Frühbucherpreis62,90 € bis einschließlich 31.10.2026
Regulärer Preis69,90 € ab 01.11.2026
Aktive DRAM-Club-Mitglieder54,90 €
VersandDigitaler Kauf versandkostenfrei; physische Geschenke nach regulären Versandbedingungen

Alle Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer. Eine Clubmitgliedschaft ist für den Kauf nicht erforderlich. Zusätzliche Aktions- oder Clubrabatte gibt es auf den Kalender nicht; vorhandene Korken können eingelöst werden.

Hier den digitalen SiSa-Adventskalender 2026 entdecken und ein Probetürchen öffnen

Euer Simple-Sample-Team

Exklusiv für Deutschland: Remarkable Society Edition No. 2 – Loch Lomond 10 Jahre Madeira Rare 2 Years Finish

Loch Lomond ist per se durch die Vielzahl der unterschiedlichen Stills eine Destillerie, die mehr Abwechslung erzeugen kann als andere schottische Brennereien. Und in den Abfüllungen der Remarkable Society, die exklusiv für ausgewählte Loch Lomond Händler in Deutschland aufgelegt werden, komt dann noch ein gerüttelt Maß an Experimentierfreudigkeit dazu – wie jetzt beim neuen Loch Lomond 10 Jahre Madeira Rare 2 Years Finish, der mit dem überaus langen Finish den fruchtigen Charakter des Whiskys noch einmal deutlich unterstreicht.

Alles über die neue Abfüllung und die 18 Händler, bei denen Sie eine Flasche davon ergattern können, lesen Sie hier:

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Exklusiv für Deutschland: Remarkable Society Edition No. 2 – Loch Lomond 10 Jahre Madeira Rare 2 Years Finish

Mit den exklusiven Remarkable Society Editionen stellen wir neue Facetten der Innovationsbrennerei vor, weshalb wir gemeinsam mit Loch Lomond eine außergewöhnliche Remarkable Society Edition mit einem raren und außergewöhnlich langen Finish in Madeira Fässern entwickelt haben. Die seltene Madeira-Fass Reifung stellt den einzigartigen Fruchtcharakter Loch Lomond’s in den Vordergrund, da diese Edition ausschließlich in den einzigartigen Straight Neck Pot Stills destilliert wurde, die einen intensiven Fruchtcharakter hervorbringen. Mit der zweiten Society Edition stellen wir eine sehr spannende Likörwein-Fassreifung mit einem außergewöhnlich langen Finish von zwei Jahren in Madeira-Fässern vor. Durch die lange Veredelung in Madeira Fässern entfaltet sich ein reichhaltiger süß-fruchtiger Charakter, der vor allem intensiv duftend in der Nase ist und eine komplexe Würze mit sich bringt. Der Abgang offenbart eine cremige Textur, die harmonisch mit dem natürlichen fruchtigen Signatur Charakter Loch Lomond‘ s verschmilzt.

Abgefüllt wird die Edition bei Trinkstärke mit 46,0 % Vol. und in natürlicher Farbe.

Exkurs Madeira: Die Herstellung von Madeirawein ist einzigartig und zeichnet sich besonders durch die Estufagem-Fassreifung, eine besondere Art der Wärmebehandlung aus. Hierbei wird der Wein gezielt für mehrere Monate auf etwa 40-50 °C erwärmt. Diese spezielle Behandlung ermöglicht dem Wein seine karamellisierte und würzige Note und sorgt für eine Jahrzehnte lange Haltbarkeit.

Besonderheiten:

  • Rarität: 2 Jahre seltenes Madeira Finish
  • 10 Jahre Age-Statement
  • Fruchtige Süße vereint mit würzigen Noten
  • Limited Edition No. 2
  • 46,0 % Vol. & Natural Colour
  • UVP 54,90 €

Die Loch Lomond Remarkable Society

Mit der Remarkable Society bilden wie eine Kooperation von Fachhändlern als exklusive Repräsentanten der Loch Lomond Distillery. Die Mitglieder der Remarkable Society zeichnen sich durch ihre Passion und umfassende Expertise im Fachhandel aus. Gemeinsam möchten wir die vielfältige Welt von Loch Lomond vorstellen, die von Innovation und Tradition gleichermaßen geprägt ist. Dabei zeigen wir die Bandbreite der Vielzahl an Destillationsstilen, experimentelle Fassselektionen sowie traditionell restaurierte Fässer aus der hauseigenen Küferei. Bei jedem Remarkable Society Member ist eine große Bandbreite des Loch Lomond Portfolios erhältlich und als Besonderheit exklusive Abfüllungen, die wirklich remarkable sind und nur bei den Partnern erhältlich sind.

Händler – Remarkable Society

The Caskhound mit zwei neuen Vintage Line Abfüllungen

Gleiche Herkunft, gleicher Jahrgang, gleiches Alter – und dennoch zwei unterschiedliche Whiskies!
Die beiden neuen Abfüllungen in seiner Vitage Line, die Tilo Schnabel heute vorstellt, sind Single Grain Scotch Whiskies, die am 25. April 1986 in der Invergordon Distillery destilliert wurden, und im Juni 2026 abgefüllt wurden.
Was die Beiden trotz aller Gemeinsamkeiten so unterschiedlich macht, erfahren Sie in der Aussendung von The Caskhound alias Tilo Schnabel:

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GRAIN EXPECTATIONS:
40 Jahre, zwei Charaktere – ein außergewöhnliches Double Release für die VINTAGE LINE

Gleich alt. Anders gut: Mit einem außergewöhnlichen Double Release erweitert der unabhängige Abfüller THE CASKHOUND alias Tilo Schnabel seine bekannte Reihe VINTAGE LINE um zwei 40-jährige Single Grain Scotch Whiskies aus der Invergordon Distillery.

Beide Grains wurden am 25. April 1986 destilliert, beide zum selben Zeitpunkt abgefüllt. Was sie unterscheidet? Zwei besondere Sherryfass-Charaktere: ein 2nd Fill Oloroso Sherry Hogshead und ein 2nd Fill Pedro Ximénez Sherry Hogshead. Gleiche Herkunft, gleicher Jahrgang, gleiches Alter – und dennoch zwei bemerkenswert eigenständige Persönlichkeiten.

Die VINTAGE LINE: Old School aus Überzeugung

Die VINTAGE LINE ist Tilo Schnabels Liebeserklärung an die klassische Schule unabhängiger Whiskyabfüller. Mindestens 20 Jahre gereift, sorgfältig ausgewählt und mit einem Auftritt, der den Geist der 70er- und 80er-Jahre atmet. Hier geht es nicht um modische Effekte, sondern um Charakter, Substanz und die Überzeugung, dass gutes Destillat vor allem eines verdient: Zeit.

Deshalb setzt die Reihe konsequent auf lange gereifte Whiskys mit Charakter und Tiefe. Ungefärbt, nicht kühlgefiltert und mit dem Anspruch, außergewöhnliche Qualitäten zu fair kalkulierten Preisen zugänglich zu machen. Old School eben. Nur ohne Staubschicht.

Grain Expectations – vier Jahrzehnte voller Charakter.

Single Grain Whisky steht selten im Rampenlicht. Zu Unrecht. Denn gerade mit Jahrzehnten langer Fassreife entwickeln sie eine erstaunliche Tiefe, Eleganz und aromatische Vielschichtigkeit. Und spätestens nach vierzig Jahren muss sich ein guter Grain hinter keinem Single Malt mehr verstecken. Im Gegenteil: Er hat längst seine ganz eigene Geschichte zu erzählen.

So wie die Whiskys der Invergordon Distillery in den nordöstlichen Highlands. An den Ufern des Cromarty Firth gelegen, produziert sie seit den 1960er-Jahren Grain Whisky als wichtigen Bestandteil bekannter schottischer Blends. Als eigenständige, lange gereifte Abfüllung zeigt Invergordon eine eigene Seite: geschmeidig, komplex und mit jener unaufgeregten Souveränität, die sich nicht über Nacht einstellt.

Unser Double Release zeigt eindrucksvoll, wie unterschiedlich sich zwei Grain Whiskys gleichen Ursprungs präsentieren können: Der Oloroso-gereifte Gentleman gibt sich mit seiner dunkleren Farbe, trockener Würze und nussiger Eleganz eher distinguiert und vielschichtig. Der Kandidat aus dem Pedro Ximénez Hogshead schlägt mit seinem helleren Goldton, weicher Fülle und einer üppigeren, fruchtbetonten Süße die genussvollere Richtung ein. Zwei eigenständige Charaktere, die auf ihre Weise zeigen, was vier Jahrzehnte Fassreife aus einem guten Grain machen können.

Und das Beste? Der UVP von 149,90 Euro pro 0,7 l-Flasche. Für einen 40 Jahre alten Single Grain ein außergewöhnlich attraktives Preis-Genuss-Verhältnis, das selbst eingefleischte Single-Malt-Fans aufhorchen lassen dürfte. Slàinte!

Vintage Line #4: INVERGORDON 1986 PX

Highland Single Grain Scotch Whisky

40 Jahre alt (Distilled: 25.04.1986 • 
Bottled: 11.06.2026) • 45,2 % Vol. Natural Cask Strength 


Matured in a 2nd Fill PX Sherry Hogshead • Non Chillfiltered • Natural Colour

UVP: 149,00 Euro / 0,7 l

NOSE: Rum-Rosinen, ofenwarmes Bananenbrot und die knackige Karamellkruste einer Crème brûlée. Fast schon ein Dessertbuffet. Doch dann schieben sich zwischen Dattelkonfekt und Feigenkompott unerwartet helle, leicht parfümierte Fruchtnoten: überreife Mango, Ananasbonbons und ein Spritzer Birnenlikör. Milchschokolade, etwas Vanilla Fudge und frisch gemahlener Espresso bilden einen dunkleren, beinahe bittersüßen Gegenpol.

PALATE: Ein ausgesprochen üppiges Mundgefühl, weich und beinahe wächsern. Gebräunte Butter, Ahornsirup und ein Schluck Eierpunsch, gefolgt von saftigen Sultaninen, Pflaumenmus und Schokoladentrüffeln. Plötzlich wird es verspielt: gezuckertes Popcorn, flambierte Banane und die frische Säure einer Blutorange. Kandierter Ingwer und ein Prickeln weißen Pfeffers bringen Bewegung in die Süße. Die Eiche bleibt zunächst im Hintergrund, gewinnt dann aber mit einer sanften, trockenen Würze an Kontur.

FINISH: Schokoladencreme, Rumtopf und ein wenig Kaffeegebäck. Die üppige Fruchtsüße hält noch eine Weile an, bevor Zimt, gerösteter Kaffee und ein Hauch Tabak für einen zunehmend trockenen Ausklang sorgen. Warm, ausdauernd und überraschend elegant nach all der anfänglichen Opulenz.

Vintage Line #5: INVERGORDON 1986 Oloroso

Highland Single Grain Scotch Whisky

40 Jahre alt (Distilled: 25.04.1986 • 
Bottled: 15.06.2026) • 46,7 % Vol. Natural Cask Strength 


Matured in a 2nd Fill Oloroso Sherry Hogshead • Non Chillfiltered • Natural Colour

UVP: 149,00 Euro / 0,7 l

NOSE: Ein faszinierend eigenwilliger Auftakt. Bienenwachs, frisch polierte Antiquitäten und ein Korb exotischer Früchte. Kandierte Ananas, Orangenzeste und geröstete Kokosraspel, dazwischen der warme Duft von Mandelkuchen. Mit etwas Geduld wird es dunkler und herbstlicher: Aprikosenkonfitüre, Walnussschalen und getrocknete Feigen. Zedernholz, Earl Grey und ein Hauch Muskat verleihen dem Ganzen eine leicht herbe, beinahe nostalgische Note.

PALATE: Zunächst überraschend geschmeidig, fast ölig. Akazienhonig und Buttertoffee, dann mürbes Shortbread und ein kurzer, lebhafter Ausbruch tropischer Frucht – Ananas, gelbes Fruchtgelee, vielleicht sogar ein wenig Passionsfrucht. Allmählich übernimmt die trockenere Seite. Gebrannte Mandeln, Bitterorange, Kakaopulver und die feine Herbe von Walnusshäutchen. Ganz zum Schluss etwas Kräuterbonbon und würzige Eiche. Eine reizvolle Spannung zwischen Süße und Trockenheit.

FINISH: Die exotischen Früchte verabschieden sich zuerst. Zurück bleiben geröstete Nüsse, dunkles Karamell und ein wenig Mokka. Dann altes Eichenholz, Zitrusschale und die trockene, leicht adstringierende Erinnerung an kräftigen Schwarztee. Lang, viel-schichtig und mit einer angenehm herben Pointe.

Bei aller Unterschiedlichkeit bleiben sich die beiden Invergordon in einem Punkt treu: Abgefüllt in natürlicher Fassstärke, ungefärbt und nicht kühlgefiltert. Eben so, wie es sich für die VINTAGE LINE gehört.

Das außergewöhnliche Duo ist ab sofort exklusiv bei unserem Handelspartner deinwhisky.de sowie direkt im THE CASKHOUND-Onlineshop unter www.thecaskhound.de erhältlich.

Neu bei Kirsch Import: Benromach Contrasts, Glengoyne 17 Scottish Oak, Holyrood Smoulder und ein Dingle Special

Vier Abfüllungen sind es am heutigen Dienstag, die wir Ihnen als Whisk(e)y-Neuheiten des Importeurs und Distributors Kirsch Import vorstellen können.
Alle Details, Einzelheiten und teilweise auch Tasting Notes zu Benromach Contrasts: Port Cask Finish, Glengoyne 17 Scottish Oak, Holyrood Smoulder und dem 13 Jahre alten Dingle aus Madeira Malvasia Casks finden Sie hier folgend:

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Kontrast für Kirsch-Kunden:
Benromach 11 y.o. mit Portwein-Finish

Benromach destilliert nicht nur zart rauchigen Speyside Single Malt wie von einst. Die Contrasts-Reihe hat eine stilistische Bandbreite in petto, bei der Whisky-Fans das Herz aufgeht. Neuestes Beispiel: der 11 y.o. mit Port Cask Finish – abgefüllt rein für den deutschen Markt.

Speyside und Torfrauch, oldschool und innovativ: Benromach weiß, wie man Kontraste harmonisch vereint. Davon zeugt insbesondere die experimentelle Contrasts-Reihe. Letztere wächst um eine 4.556 Flaschen starke Exklusivabfüllung.

Der Benromach Contrasts: Port Cask Finish 2015/2026 reifte zunächst in First Fill Bourbon Barrels, gefolgt von einer mehr als zweijährigen Veredelung in Portweinfässern. Das Ergebnis? Duftende Aromen von roten Beeren und Mandarine mit lebhaften Waldfrüchten, gefolgt von Demerara-Zucker, Kakaopulver und dem typischen Hauch von Rauch.

Benromach 2015/2026 – 11 y.o.
Contrasts: Port Cask Finish

Alkoholgehalt: 46% | Ohne Farbstoff | Nicht kühlgefiltert

Tasting Notes

Aroma: In der Nase entfaltet sich ein lebendiges Bukett aus duftigen roten Beeren und der feinen Zitrusnote reifer Tangerinen.

Geschmack: Helle Waldfrüchte harmonieren am Gaumen mit der karamellartigen Süße von Demerara-Zucker und einer eleganten Note von Kakaopulver.

Nachklang: Das Finale präsentiert sich langanhaltend mit einem dezenten Akzent von sanft eingebundenem Rauch.

Ein Paradebeispiel dafür, wie facettenreich und durchdacht ein gut gemachtes Destillat sein kann, wenn Tradition auf den Mut zur Variation trifft. Dieser Benromach aus der „Contrasts“-Serie bricht bewusst mit den Erwartungen und zeigt eine Seite der Speyside, die ebenso fruchtbetont wie charakterstark ist.

Handwerkskunst aus den Dunnage-Lagerhäusern

Seit 1898 verschreibt sich die Destillerie in Forres der Philosophie, Whisky gänzlich von Hand zu fertigen. In den traditionellen Dunnage-Lagerhäusern reifte dieser Single Malt, der 2005 destilliert wurde, zunächst in First-Fill-Bourbon-Fässern. Seinen besonderen Schliff erhielt er durch ein über zweijähriges Finish in Portweinfässern, bevor er 2016 nach elf Jahren Reifezeit abgefüllt wurde. Jedes Fass wird bei Benromach noch individuell gewogen und von Hand beschriftet, was den Anspruch an ein unverfälschtes Handwerksprodukt unterstreicht.

Ein Spiel aus Waldfrüchten und Kupfer

Im Glas präsentiert sich der Whisky in einem warmen Kupferton, der ohne den Einsatz von Farbstoffen auskommt. Die Nase wird von duftenden roten Beeren und spritziger Tangerine umschmeichelt, während am Gaumen eine dichte Struktur aus hellen Waldfrüchten und karamelligem Demerara-Zucker spürbar wird. Ein feiner Hauch von Kakaopulver verbindet sich elegant mit dem für das Haus typischen, dezenten Rauch, der den Abgang sanft und komplex begleitet.

Die Kunst des bewussten Genießens

Dieser Single Malt ist eine Empfehlung für Kenner, die das Zusammenspiel von Wein-Einflüssen und klassischem Brennereistil schätzen. Dank des Verzichts auf Kältefiltration und einer Abfüllstärke von 46 % Vol. bleibt das volle Aromenspektrum lebendig und unverfälscht. Die edle Ausstattung in der tiefvioletten Box macht ihn zudem zu einem geschmackvollen Präsent für Entdecker, die abseits der großen Massenproduktionen nach echtem Charakter suchen.


Scotch Whisky aus Scottish Oak:
Glengoyne 17 y.o. setzt Oak Masters’ Series fort

Mit dem Glengoyne 17 y.o. Scottish Oak transportiert die Highland-Brennerei ihre Herkunft auf seltene Weise ins Glas: Für das Finish der neuesten Abfüllung aus der Oak Masters’ Series kommen erstmals Fässer aus schottischer Eiche zum Einsatz, die nur acht Kilometer von der Destillerie entfernt gewachsen ist.

Das Holz stammt aus nachhaltiger Forstwirtschaft im Dorf Killearn. Die von Natur aus tanninreiche schottische Eiche verleiht dem Whisky Struktur, trockene Würze und einen kräftigen Charakter. Dafür durfte der 17 Jahre alte Single Malt nach seiner Reifung in klassischen Glengoyne-Fässern bis zu zwei weitere Jahre in frischen Scottish Oak Casks verbringen.

Im Resultat verschmelzen Heidehonig, Limette und Porridge mit gedünsteter Birne in der Nase sowie geröstete Eiche, frische Früchte, Ingwerkekse und Muskat am Gaumen. Nüsse, süße Gewürze und feine Tannine prägen den langen Nachklang.

Glengoyne 17 y.o. Scottish Oak Single Malt

Alkoholgehalt: 51.6% | Ohne Farbstoff | Nicht kühlgefiltert

Tasting Notes

Aroma: Akzente von Limette und Birne treffen auf die feine Süße von Himbeeren und dunkler Schokolade. Ein dezentes Mandelaroma verleiht dem Bouquet eine elegante Komplexität.

Geschmack: Ausgeprägte Eichennoten verbinden sich harmonisch mit weicher Vanille. Eine würzige Note von Ingwer und Muskat sorgt für eine tiefgründige, balancierte Struktur.

Nachklang: Der Abgang zeigt sich langanhaltend mit sanften Vanillenuancen und einem Hauch von Nuss. Eine filigrane, süße Würze klingt noch lange nach.

Manche Meisterwerke verlangen nach Zeit und Geduld, bevor sie ihre wahre Pracht offenbaren. Bei diesem 17-jährigen Highland Single Malt ist es die seltene Verbindung aus geduldiger Reife und einem außergewöhnlichen Holzfinish, die ein tiefgründiges Geschmacksbild zeichnet.

Die Symbiose aus Killearn-Eiche und langsamer Destillation

Glengoyne steht seit 1833 für ungetorfte Eleganz und besonders langsame Brennvorgänge in den Highlands. Dieser limitierte Single Malt verbrachte sein Finale in Fässern aus Virgin Scottish Oak, die nachhaltig in den Wäldern rund um das nahegelegene Dorf Killearn gewonnen wurde. Da schottische Eiche aufgrund ihrer harten und zugleich porösen Struktur als extrem anspruchsvoll in der Küferei gilt, ermöglicht sie dem Destillat eine besonders intensive Interaktion mit dem Holz, was dem klassischen Profil neue, komplexe Nuancen verleiht.

Ein kupferfarbenes Bukett von Heidehonig und Gewürzen

In der klaren Flasche präsentiert sich der Whisky in einem natürlichen, satten Kupferton. Das Bouquet eröffnet mit einer markanten Note von Heidehonig, die von zitrusfrischer Limette, gedünsteter Birne und einem Hauch tropischer Früchte untermalt wird. Am Gaumen entfaltet sich eine vollmundige Textur mit Anklängen von Hafer-Rosinen-Cookies und gerösteter Eiche, während eine würzige Note aus Ingwer und Muskat in ein langes, sanftes Finish mit feinen Tanninen überleitet.

Ein ausdrucksstarkes Statement für Kenner

Mit einem kräftigen Alkoholgehalt von 51,6 % Vol. zeigt sich dieser Single Malt ungefiltert und charakterstark. Er ist eine Empfehlung für Momente des bewussten Genusses, in denen man die handwerkliche Tiefe der schottischen Eiche pur oder mit wenigen Tropfen Wasser erkunden möchte. Die hochwertige Ausstattung mit der cremefarbenen Box und den filigranen Naturmotiven unterstreicht den kuratorischen Anspruch dieser Abfüllung und macht sie zu einem besonderen Objekt für jede anspruchsvolle Sammlung.


Rauchige Romanze:
Holyrood Smoulder ist ein Peated Malt zum Verlieben

Mit Smoulder zeigt die Holyrood Distillery aus Edinburgh einmal mehr, wie viel Geschmack bereits vor der Fassreifung entsteht. Insgesamt neun unterschiedliche Malz- und Hefesorten, drei Fasstypen und eine Prise Selbstironie machen den limitierten Single Malt zu einem attraktiven Neuzugang für experimentierfreudige Whisky-(und Romance-)Fans.

Für Smoulder setzt Holyrood zu 75 Prozent auf stark getorftes Highland Malt sowie das aus der Bierherstellung bekannte Brown Malt. Fünf Hefestämme sorgen schon während der Gärung für aromatische Vielfalt. Anschließend reift der Single Malt überwiegend in First Fill Bourbon Barrels, ergänzt durch Rumfässer und kleine Oloroso Octaves.

So entsteht ein zunächst floraler Whisky, der am Gaumen zunehmend erdige Noten entwickelt und in einem rauchigen, intensiv nussigen Finale gipfelt.

Auch optisch spielt Holyrood mit Erwartungen: Das Etikett parodiert mit augenzwinkernder Romantik die Cover kitschiger Liebesromane. Ein origineller Blickfang im Whiskyregal – und mit weltweit nur 3.500 Flaschen eine Rarität.

Holyrood Smoulder
Peated Single Malt

Alkoholgehalt: 47.1% | Ohne Farbstoff | Nicht kühlgefiltert

Tasting Notes

Aroma: Filigrane florale Akzente verbinden sich mit der Süße reifer Birnen und warmem Gebäck, dezent untermalt von trockenem Holzrauch.

Geschmack: Eine dichte Erdigkeit trifft auf die saftige Note von Grapefruit und grünem Apfel, während Ingwer und Pfeffer für eine würzige Tiefe sorgen, die von mildem Mokka abgerundet wird.

Nachklang: Das langanhaltende Finale präsentiert sich mit der markanten Note gerösteter Haselnüsse und verbleibt mit einem rauchigen Nachhall.

Ein Paradebeispiel dafür, wie facettenreich und durchdacht ein modernes Destillat aus dem Herzen Edinburghs sein kann, zeigt sich in dieser Abfüllung. Der Holyrood Smoulder vereint eine fast greifbare, erdige Schwere mit einer überraschenden floralen Eleganz. Es ist ein Whisky, der nicht durch vordergründige Effekte, sondern durch eine subtile, langsam glimmende Intensität überzeugt.

Tradition trifft Innovation in der schottischen Hauptstadt

Die im Jahr 2019 eröffnete Holyrood Distillery bringt mit dem „Smoulder“ einen Single Malt hervor, der die geschmacklichen Grenzen der klassischen Lowland-Region mutig erweitert. In der historischen Umgebung von Edinburgh wird hier mit einer Mash Bill aus rein gemälzter Gerste gearbeitet, wobei der Fokus stets auf der Textur und dem aromatischen Tiefgang liegt. Die im Jahr 2023 abgefüllte Edition präsentiert sich in einer markanten, dunkel bernsteinfarbenen Flasche, die den goldenen Glanz des Whiskys schützt und auf den unverfälschten Charakter ohne Kältefiltration oder Farbstoffe hinweist.

Ein Spiel aus Rauch, Frucht und erdiger Tiefe

In der Nase entfaltet sich zunächst eine zarte florale Note, die sich geschickt mit einer erdigen Schwere und trockenem Holzrauch verbindet. Dahinter verbergen sich süßliche Nuancen von reifer Birne und frischem Gebäck, die dem Bouquet eine einladende Weichheit verleihen. Am Gaumen zeigt der Whisky seine volle Kraft: Eine lebendige Würze von schwarzem Pfeffer und Ingwer trifft auf die Aromen von Grapefruit und grünem Apfel. Das komplexe Geschmacksprofil mündet in ein langanhaltendes, nussiges Finale, das von feinen Mokka-Noten und gerösteten Haselnüssen geprägt ist.

Der ideale Begleiter für anspruchsvolle Genussmomente

Mit einem Alkoholgehalt von 47,1 % Vol. bietet dieser Single Malt eine ausgezeichnete Struktur, die ihn für den puren Genuss prädestiniert. Er ist die perfekte Wahl für Kenner, welche die feine Balance eines rauchig-fruchtigen Profils suchen und die handwerkliche Präzision einer jungen, aufstrebenden Brennerei schätzen. Ob als kontemplativer Dram am Abend oder als Begleiter zu dunkler Schokolade – dieser Whisky entfaltet seine volle Komplexität am besten bei Zimmertemperatur in einem tulpenförmigen Glas.


Alter Ire!
Dingle 13 y.o. aus Madeira Malvasia Casks

Nur wenige Abfüllungen der kleinen Dingle Distillery haben bislang die 10-Jahres-Marke überschritten. Mit ihrem 13 y.o. Single Malt Irish Whiskey präsentieren die Brenner von Irlands wilder Westküste ein limitiertes Release aus einigen der ältesten Bestände, das zudem in seltenen Madeira Malvasia Casks ausgebaut wurde.

Wer sich eine der weltweit nur 1.585 Flaschen sichern kann, wird mit Noten von klebrigen Datteln und dunkler Schokolade sowie der Würze von Eiche, Nelken und Zimt belohnt. Im langen Nachklang gehen feine Gewürze wie Muskatnuss und süßer Zuckersirup zu Noten von Obstgartenfrüchten und einem Hauch gerösteter Eiche über.

Dafür ließ Dingles Head of Maturation, Paddy Foley, die Sonderedition zunächst in Bourbonfässern reifen und veredelte sie 18 Monate lang in Fässern, die mit Malvasia, dem süßesten aller Madeira-Sorten, vorbelegt waren.

Dingle Single Malt Irish Whiskey – 13 y.o.
2026 Release – Madeira Casks Finish – Limited Edition

Alkoholgehalt: 51.3% | Ohne Farbstoff | Nicht kühlgefiltert

Nicht jeder Single Malt trägt die Handschrift seiner Macher so offen wie dieser Tropfen von der wilden Westküste Irlands. Am äußersten Rand Europas, wo der Atlantik den Rhythmus vorgibt, entsteht in der Dingle Distillery ein Whiskey, der die Brücke zwischen traditioneller Handwerkskunst und mutiger Fassreife schlägt. Es ist eine Einladung, die raue Schönheit von County Kerry in einer besonders eleganten und tiefgründigen Form zu erleben.

Irische Seele und die Süße des Südens

Die Dingle Distillery setzt seit ihrer Gründung konsequent auf Qualität statt Quantität, was sich in diesem dreifach destillierten Single Malt eindrucksvoll widerspiegelt. Nach einer 13-jährigen Reifezeit, die in klassischen Bourbon-Fässern begann, vertraute Head of Maturation Paddy Foley das Destillat für ein 18-monatiges Finish seltenen Madeira-Malvasia-Fässern an. Diese limitierte Edition des Jahres 2026, von der weltweit lediglich 1.585 Flaschen existieren, wurde unfiltriert und in ihrer natürlichen, bernsteinfarbenen Pracht mit kräftigen 51,3 % Vol. abgefüllt. Die visuelle Gestaltung in tiefem Burgunderrot und Orange unterstreicht dabei den exklusiven Charakter dieser handgefertigten Rarität.

Ein Spiel aus dunkler Frucht und exotischer Würze

In der Nase entfaltet sich ein komplexes Bouquet aus sonnengetrockneten Früchten und einer feinen Honigsüße, die den Gaumen auf ein intensives Geschmackserlebnis vorbereitet. Hier dominieren klebrige Datteln und edle dunkle Schokolade, die von einer markanten Eichenwürze mit Anklängen von Nelken und Zimt begleitet werden. Die Textur ist dank des Verzichts auf Kältefiltration wunderbar ölig und füllig. Der langanhaltende Nachklang offenbart Nuancen von Muskatnuss und Zuckersirup, bevor er in reife Obstgartenfrüchte und einen Hauch getoasteter Eiche übergeht.

Charakterstarker Begleiter für besondere Momente

Dieser Whiskey richtet sich an Genießer, welche das Zusammenspiel zwischen der typisch irischen Milde und der schweren, aromatischen Süße eines Likörweinfasses schätzen. Aufgrund seiner Komplexität empfiehlt es sich, den Single Malt pur bei Zimmertemperatur zu verkosten; ein stilles Wasser an der Seite hilft dabei, die vielschichtigen Aromen nach und nach zu entfalten. Er ist eine exzellente Wahl für Sammler und Liebhaber, die ein authentisches Stück irischer Tradition in ihrer Bar wissen möchten.

Woodford Reserve Old Fashioned Month 2026: Welche Geschichte erzählt deine Stadt?

Auch 2026 wird der November wieder zum Old Fashioned Month!
Brown-Forman veranstaltet welweit 1. bis zum 30. November 2026 den Woodford Reserve Old Fashioned Month, und lädt Barkeeper und Gäste dazu ein, den Cocktailklassiker Old Fashioned zu feiern. Brown-Forman Deutschland unterstützt bundesweit rund 200 Bars und Restaurants mit aufmerksamkeitsstarken, hochwertigen Materialien.

Mehr zu Woodford Reserve, zum Old Fashioned und zum Woodford Reserve Old Fashioned Month in der Presseaussendung von Brown-Forman Deutschland:

Externer TextInhalt verantwortet das Unternehmen

Woodford Reserve Old Fashioned Month 2026: Welche Geschichte erzählt deine Stadt?

Im November stellt Brown-Forman Deutschland den Cocktailklassiker wieder in den Vordergrund und ermutigt die Barszene, die eigene Geschichte mit einfließen zu lassen

Hamburg, 27.10.2026 – Vom 1. bis zum 30. November 2026 findet der Woodford Reserve Old Fashioned Month statt. Die globale Kampagne wurde 2015 von Brown-Forman ins Leben gerufen und lädt Barkeeper und Gäste weltweit dazu ein, den Cocktailklassiker Old Fashioned zu feiern. Brown-Forman Deutschland unterstützt bundesweit rund 200 Bars und Restaurants mit aufmerksamkeitsstarken, hochwertigen Materialien. Sie tragen dazu bei, dass das Barteam den Gästen während des Aktionszeitraums ein besonderes, individuelles Besuchserlebnis bieten kann.

Der Old Fashioned steht nicht nur für Stil und Geschmack. Er zählt auch zu den weltweit beliebtesten klassischen Cocktails und belegt in der Liste „The bestselling classic cocktails at the world’s best bars 2026“ von Drinks International den dritten Platz. Der Cocktail lässt sich einfach zubereiten, überzeugt mit seinem komplexen Geschmackserlebnis und bringt die unverwechselbare Geschmacksvielfalt von Woodford Reserve zur Geltung.

Lokale Geschichten, individuelle Kreationen

Das Motto lautet auch 2026: „Jede Stadt hat ihre eigene Geschichte, wir möchten, dass du uns deine erzählst.“ Dieses bietet teilnehmenden Bartendern Inspiration, ihre eigene Interpretation des Woodford Reserve Old Fashioned zu kreieren und dabei die Aromen ihrer Stadt oder ihres gastronomischen Outlets aufzugreifen. Kreative Impulse können beispielsweise eine lokale Kultur, eine bestimmte Zutat oder eine bemerkenswerte Persönlichkeit aus der Region liefern.

Darüber hinaus werden die Bartender inspiriert, ihre Kreationen um ein individuelles sensorisches Element zu ergänzen, wie es das Bitters-Dram Set von Woodford Reserve beispielhaft demonstriert. Möglichkeiten dafür sind auch Smoke, Garnish, Food Pairing, Aroma oder Sound. Neben dem Geschmack können auch die Optik und Farbe des Drinks oder die Haptik des Glases berücksichtigt werden, um alle Sinne anzusprechen.

Als Ausgangspunkt für eigene Interpretationen dient die klassische Woodford Reserve Old Fashioned Rezeptur:

  • 5 cl Woodford Reserve
  • ein Dash Angostura Bitters
  • ein Dash Orange Bitters
  • ein Barlöffel Zuckersirup

Die Zutaten werden auf Eis im Rührglas verrührt, bis sich etwas Schmelzwasser mit ihnen verbunden hat. Anschließend wird der Drink in ein vorgekühltes Glas abgeseiht und mit einer Orangenzeste garniert.

Präsentbox für teilnehmende Outlets

Der Brown-Forman Deutschland Außendienst bindet für die Vorstellung und zur Unterstützung des Woodford Reserve Old Fashioned Month Konzepts in den teilnehmenden Bars unter anderem eine hochwertige Präsentbox mit gebrandeten Materialien ein.

Woodford Reserve als Basis für den Old Fashioned

Die Herstellungsverfahren von Woodford Reserve, insbesondere die ausgewogene Getreidemischung, die sogenannte Mash Bill, machen den Bourbon zur idealen Wahl für einen Old Fashioned. Sein reichhaltiges, aromatisches Profil behauptet sich gegenüber Zucker und Bitter, ohne unterzugehen oder übermäßig verdünnt zu werden. Der geringere Maisanteil und der höhere Roggenanteil verleihen ihm eine trockene, würzige Basis, die verhindert, dass der Cocktail durch Zucker oder Sirup zu süß wird. In Verbindung mit der intensiven Reifung in Eichenfässern sorgt der Roggenanteil für eine markante Note, die auch beim Schmelzen des Eises anhält.

Interessierte gastronomische Outlets erhalten weitere Informationen zur Teilnahme direkt über den Brown-Forman Deutschland Außendienst.

Uncle Nearest: Gericht lehnt einstweilige Verfügung der Gründerin ab

Mittlerweile erhält, wer „Nearest Green Distillery“ in unser Suchfeld eingibt, eine satte zweiseitige Übersicht unserer Posts zu dieser US-Brennerei. Ein bemerkenswertes Ergebnis für eine Destillerie, die erst 2019 eröffnet wurde und (wohl) seit mehr als einem Jahr nicht mehr produziert. Seit Mitte August 2025 hat sich die Nearest Green Distillery zu einem Fall entwickelt, den mehr und mehr die US-Gerichte beschäftigen. Und über deren aktuellen Entwicklungen wir regelmäßig berichten.

Ohne die einzelnen Stationen der Entwickelungen nochmals zusammenzufassen:

Der zuständige Richter am US-Bezirksgericht für den östlichen Bezirk von Tennessee, Charles E. Atchley Jr., lehnte die von der Gründerin Fawn Weaver eingereichte einstweilige Verfügung auf Unterlassung des Verkaufs ab (wir berichteten). Der Antrag Weavers würde die für eine solche Maßnahme erforderlichen Voraussetzungen nicht erfüllen.

Wie The spirit business schreibt, prüfte der Richter vier Kriterien:

  • ob Weaver eine hohe Erfolgsaussicht in der Hauptsache dargelegt hat
  • ob ihr ohne eine einstweilige Verfügung ein nicht wiedergutzumachender Schaden drohen würde
  • ob eine solche Verfügung anderen Parteien erheblichen Schaden zufügen würde
  • und ob dem öffentlichen Interesse durch eine stattgebende Entscheidung gedient wäre.

Bei seiner Ablehnung des Antrags kam Charles E. Atchley Jr. zu dem Schluss, dass Weaver weder eine hinreichende Erfolgsaussicht in der Hauptsache nachgewiesen noch glaubhaft gemacht habe, dass ihr bei einer Ablehnung der einstweiligen Verfügung ein nicht wiedergutzumachender Schaden entstehen würde. Das Gericht kam zudem vielmehr zu dem Schluss, dass eine Einschränkung des Verkaufs dem Masseverwalter Phillip G. Young Jr., dem Kreditgeber Farm Credit und anderen Gläubigern schaden könnte.

Vermutlich wirden wir auch in unmittelbarer Zukunft nochmals über gerichtliche Auseinandersetzunger zwischen Fawn Weaver auf der einen Seite und Young, Farm Credit und verschiedenen Gläubigern auf der abderen Seite berichten können. Wir bleiben am Ball.

Serge verkostet: Benromach vertikal

Offen gibt Serge Valentin zu Beginn seiner Benromach Vertikal-Verkostung zu, ihm würden die nach 1998 produzierten Destillate der Brennerei besser gefallen. Bis 1993 war die Speyside-Destillerie im Besitz der Distillers Company Limited. Diese legte 1983 Benromach still und räumte sie dann recht umfänglich aus. Gordon & MacPhail übernahm Benromach dann 1993, restaurierte ebenso umfänglich, und eröffnete 1998 die Brennerei dann pünktlich zu ihrem 100-jährigen Jubiläum.

Die ersten sieben Bottlings der heutigen Session auf Whiskfun stammen alle aus der Zeit nach der Wiedereröffnung. Darunter finden wir den erst kürzlich erschienenen Benromach 25 yo (wir berichteten) sowie die wohl erst im kommenden Jahr erhältliche Abfüllung ‘The Year of the Fire Goat’. Mit seinen Benotungen unterstreicht Serge sein Geständnis zu Beginn der Verkostung. Drei Abfüllungen springen über die 90-Punkte-Marke. Und auch die Benotungen der weiteren Malts sind nicht sooo weit davon weg. Den Abschluss des Tastings gehört einem Benrocmach aus Sir Kenny Dalglish’s Vintage Moments. Und dieser Whisky bringtt Serge dazu, sein Eingangs-Statement nochmal zu überdenken.
Alle Teilnehmer der heutigen Verkostung und ihre Bewertungen in der Übersicht:

AbfüllungPunkte

Benromach 11 yo ‘Traveller’s Edition’ (46%, OB, 1st fill cask, 2025)86
Benromach 12 yo (46%, OB, sherry cask matured, 2026)86
Benromach 2012/2026 (46%, OB, Taiwan Exclusive, first fill sherry hogshead, 150 bottles)88
Benromach 16 yo 2010/2026 (60.1%, OB, LMDW Collection Anthology, Golden Promise, first fill sherry hogshead, cask #270, 260 bottles)91
Benromach 23 yo ‘The Year of the Fire Goat’ (55.7%, OB, first fill bourbon and sherry, 2026)91
Benromach 25 yo (46%, OB, bourbon and sherry casks, 2026)91
Benromach 26 yo 1999/2026 (53.8%, OB, LMDW Collection Anthology, first fill sherry hogshead, cask #21606501, 322 bottles)89
Benromach 1977/2026 ‘It’s not a Rehearsal’ (46.7%, Gordon & MacPhail, Sir Kenny Dalglish’s Vintage Moments, first-fill sherry hogshead)91 

Richard Forsyth OBE erhält Dr Jim Swan Award

Der chairman des in der Speyside ansässigen Unternehmens Forsyths, Richard Forsyth OBE, erhält im Rahmen der Scottish Whisky Awards den 2019 geschaffenen Dr Jim Swan Award. Damit wird sein Beitrag zur Destillationskunst und Whiskyherstellung gewürdigt, die Richard Forsyth mittlerweile seit fast 60 Jahren bei Forsyths leistet.

Das Unternehmen Forsyths aus der Speyside genießt einen hervorragenden Ruf, wenn es um die Herstellung von kupfernen Brennblasen (Stills) sowie die Lieferung kompletter Destillerieanlagen geht. Und dies in Schottland und auf der ganzen Welt.
Richard Forsyth begann seine berufliche Laufbahn 1968 als Auszubildender im Kupferschmiedehandwerk. Später übernahm er die Leitung des Familienunternehmens mit Sitz in Rothes. Forsyth arbeitete gemeinsam mit Dr Swan an verschiedenen Projekten, darunter die Destillerie Kavalan in Taiwan. Unter seiner Leitung hat das Unternehmen sein traditionelles Handwerk bewahrt. Und gleichzeitig baute Forsyths seine Kapazitäten in den Bereichen Ingenieurwesen und Fertigung stetig aus.

Die Auszeichnung wird am Donnerstag, dem 26. November, im Rahmen der achten Scottish Whisky Awards im Hotel DoubleTree by Hilton Glasgow Central verliehen. Tickets für die Scottish Whisky Awards sind hier erhältlich. Eine Übersicht der Finalisten in den einzelnen Kategorien finden Sie ebenfalls auf der Website der Scottish Whisky Awards.

Irish Whiskey Destillerien wieder mit mehr als 1 Million Besuchern

Wie die neuen Zahlen der Irish Whiskey Association (IWA) zeigen, blieb der irische Whiskey-Tourismus auch im vergangenen Jahr stark und robust. Zwischen Juni 2025 und Juni 2026 zählten Irlands Whiskey-Brennereien insgesamt 1.040.159 Besucher. Im Vergleich zum vorangegangenen Zwölfmonatszeitraum ist dies ein Anstieg um 30.000.

Laut IWA gaben die Irish Whiskey Touristen bei ihren Besuchen zudem auch mehr Geld aus. Die durchschnittlichen Ausgaben beliefen sich auf 50 Euro pro Person. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg von 8 Euro, im Jahr 2025 lagen die Pro-Kopf-Ausgaben bei 42 Euro.

Die meisten Besucher kamen aus den USA, gefolgt von Irland, Großbritannien, Deutschland und Frankreich.

IWA director Eoin Ó Catháin kommentierte die aktuellen Zahlen so:

“Reaching one million visitors for the second year in a row shows that Irish whiskey tourism has real staying power, and that is down to the innovation and resilience of our distilleries and visitor centres”.

Die Top 5 der irischen Whiskey-Brennereien mit den besten Besucherzahlen gleicht der des Vorjahres:

  1. Jameson Distillery Bow St. – Dublin
  2. Bushmills Distillery – Co. Antrim
  3. Teeling Whiskey Distillery – Dublin
  4. Midleton Distillery Experience – Co. Cork
  5. The Shed Distillery – Co. Leitrim

Den höchsten Zuwachs gab es in diesen Destillerien:

  1. JJ Corry – Co. Clare + 85 %
  2. Ardara Distillery – Co. Donegal + 33 %
  3. Skellig – Co. Kerry + 20 %
  4. The Shed Distillery – Co. Leitrim + 20 %
  5. Titanic Distillers – Antrim + 18 %
  6. Ahascragh Distillery – Co. Galway + 17 %

Mehr zu den aktuellen Zahlen der IWA zum irischen Whiskey-Tourismus im Artikel bei The spirits business.

Nachfolge für The Dram Shop gesucht

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Das Ehepaar Riehn eröffnete im Oktober 2020 in der Fußgängerzone von Garmisch-Partenkirchen ihren The Dram Shop. Nun steht für Alexander Riehn zum 01. April 2027 sein wohl verdienter Ruhestand an. Und aus diesem Grund wird für das sehr gut eingeführte Fachgeschäft für Whisky & Gin zum Frühjahr/Sommer 2027 eine Nachfolge gesucht.

Mehr Informationen zum Fachgeschäft The Dram Shop finden Sie in der folgenden Info, die wir von Alexander Riehn erhalten haben:

Externer TextInhalt verantwortet das Unternehmen

Engagierte Whiskykenner zur Übernahme eines sehr gut eingeführten Fachgeschäfts für Whisky & Gin gesucht

Wir, meine Frau und ich selber, haben den The Dram Shop in der Fußgängerzone von Garmisch-Partenkirchen im Oktober 2020 eröffnet und seitdem viel Spaß und Freude damit gehabt. Das kleine, aber feine und liebevoll ausgestattete Fachgeschäft existiert seit Oktober 2020, war ohne Unterbrechung geöffnet und ist am regionalen, wie auch am nationalen Markt sehr gut etabliert. Nun steht zum 01. April 2027 mein Unruhestand an und der aktuelle Mietzeitraum endet zum 31. August 2027.

Deshalb suchen wir zum Frühjahr/Sommer 2027 einen engagierten Whiskyenthusiasten, der seiner Liebe zu diesem Kultgetränk ein wenig mehr Aktionismus verleihen möchte. Es macht große Freude unsere Kunden zu beraten oder einfach ein gutes Gespräch mit ihnen zu führen. Ob es sich nun um Geschenksuchende, Einsteiger, Fans oder eingefleischte Kenner handelt, es bleibt abwechslungsreich. Die lebendige Umgebung des kleinen und gemütlichen Ladens, eingebettet zwischen Zugspitze und Wank, gibt ihr Übriges dazu.

Bei rechtzeitiger Übernahme ist eine Einarbeitung auf jeden Fall möglich. Eine saubere und reibungslose Übergabe in allen Bereichen wird gewährleistet. Externe Provider können übernommen oder auf Wunsch gekündigt werden. Kontakte auch zu kleineren Bezugsquellen werden hergestellt.

Ich selber bleibe in der großen Welt des Whiskys freiberuflich weiterhin aktiv und werde in Deutschland und Italien präsent sein. Interessenten können sich gerne unter folgender E-Mail Adresse bei uns melden: cheers@whiskyconsult.de.

P.S.: Selbstverständlich reden wir von Enthusiasten und Enthusiastinnen.