Der Einbruch der Whiskeyexporte der amerikanischen Destillerien in die EU ist mit -35% im Jahr 2025 dramatisch ausgefallen. Insgesamt betrug der Rückgang von Spirituosen zwar nur 3,8%, aber auch nach Kanada und Japan ging der Export zweistellig zurück – bei Kanada verbirgt sich hinter „zweistellig“ ein Rückgang um 70%.
Zurück zum wichtigsten Exportprodukt der USA im Spirituosensektor: Whiskey. Hier war der weltweite Rückgang mit -19% deutlich, aber laut dem in The Spirits Business zitierten 025 American Spirits Exports Report sei dieser auch auf einen vermehrten Export am Ende des Jahres 2024 zurückzuführen, als man einen kommenden Zollkrieg fürchtete (und damit leider letztlich richtig lag).
Die Rückgänge in Zahlen: EU -35%, Japan -28% und Kanada -59%. Zum ersten Mal seit 1996 macht dabei Whiskey weniger als die Hälfte, nämlich 45%, des Spirituosenexportes aus. Für Whiskeyproduzenten könnte es in diesem Jahr aber noch schlimmer kommen, falls die EU ihre lange verschobenen Vergeltungszölle von 30% im September 2026 tatsächlich umsetzt.
“The decline of US spirits exports in 2025 underscores the industry’s vulnerability to uncertainty in the global trade environment and the vital importance of restoring the permanent return to zero-for zero tariffs on spirits products. When American spirits compete on a level playing field, exports grow, jobs are created and local economies thrive.”
Discus president and CEO Chris Swonger.
Da kann man nur für alle Beteiligten hoffen, dass im Endeffekt die Vernunft wieder die Überhand bekommt und Konsumenten sowie Produzenten auf beiden Seiten des Atlantiks davon profitieren.
















