BrewDog schließt ihre Brennerei und stellt Spirituosen-Marken ein

In den nächsten Monaten wird BrewDog eng mit dem Brennerei-Team zusammenarbeiten, um eine reibungslose Abwicklung zu gewährleisten

„Das wird spannend!“ schrieben wir Anfang November 2018, als die schottischen Bierbrauer von BrewDog ihren Einstieg in den Bereich Whisky ankündigten. Der ehemalige Brand Director von Johnnie Walker bei Diageo, David Gates, wechselte in 2018 zu BrewDog und übernahm als neuer Leiter von Brewdog Distilling den Aufbau der Marke LoneWolf. Die ersten 50 Whiskyfässer von Brewdog erzielen bei einer Versteigerung des Whisky-Auktionators Whisky Hammer mit einer Gesamtsumme von ca £ 250,000 noch einen Rekordpreis (wir berichteten). Und könnten nun zur einer wahren Rarität werden. Denn, wie The National exklusiv berichtet, wird der schottische Spirituosenhersteller BrewDog seine Brennerei in Aberdeenshire schließen und alle Spirituosenmarken einstellen (der Artikel befindet sich leider hinter einer Paywall).

Nach sorgfältiger Überlegung habe BrewDog die schwierige Entscheidung getroffen, die Produktion aller Spirituosenmarken mit Ausnahme der Wonderland-Cocktails einzustellen. Die Destillerie soll in den kommenden Monaten schrittweise stillgelegt werden. Und BrewDog müsse sich nun auf die Bereiche konzentrieren, in denen das Unternehmen wirklich erfolgreich sein könne.

Laut Informationen von The National wird die Brennerei der Marke in Ellon geschlossen. Ursprünglich als LoneWolf Distillery gegründet und später umbenannt, produzierte sie auf demselben Gelände wie die Brauerei Gin, Wodka, Rum und eine Whisky-Reihe der Marke BrewDog. In einem internen Memo, das The National vorliegt, heißt es:

“After careful consideration, we’ve made the difficult decision to cease production of our distilling brands, with the exception of Wonderland cocktails, which will continue.

“This isn’t a decision we’ve taken lightly. We’re incredibly proud of what the distillery team has built and the brands we’ve created – but the spirits market is highly competitive, and we need to sharpen our focus on the areas where we can truly win. That means putting our energy and investment behind our beer brands and Wonderland, where we see significant growth potential.

“Over the next few months, we’ll be working closely with the distillery team to manage a smooth wind-down, including the run-off of remaining stock and a responsible transition.”

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