In der Regel berichten wir auf der deutschsprachigen Seite von Whiskyexperts nur ganz selten über Releases, die in unserem Raum nicht zu haben sind. Wir haben heute aber eine Pressemitteilung für unsere englischsprachige Schwestersite erhalten, die eine Erwähnung wert ist.
Die Barton 1792 Distillery hat nämlich das Erscheinen eines Bourbons mit Port Finish angekündigt – der in den Staaten ab Oktober um knapp 40 Dollar erhältlich sein wird. Sechs Jahre reifte er zunächst, wie es sich für einen Bourbon gehört, in frischen amerikanischen Eichenfässern, danach durfte der Bourbon noch ganze zwei Jahre die Farbe und den Geschmack aus Portfässern holen. Die Vanillesüße des frischen Eichenfasses und die Fruchtigkeit des Port Finishes sollen laut der Destillerie einen einzigartig weichen Geschmack ergeben.
Viel interessanter als den beschriebenen Geschmack finden wir allerdings die Tatsache, dass die amerikanischen Destillerien immer experimentierfreudiger zu werden scheinen. Experimental casks sind ja in vielen Destillerien bereits zu finden, aber das Spiel mit Finishes ist eine zusätzliche Facette die zeigt, dass die Amerikaner in ihrer Destillierkunst selbstbewusst Neues probieren, um vielleicht auch neue Märkte bedienen zu können.
Bleibt zu hoffen, dass diese Experimente und neuen Schattierungen des Bourbon früher oder später auch unseren Markt erreichen werden.
Der C2C Spirits Cup ist quer durch Deutschland unterwegs, um in Blindverkostungen die Lieblinge der deutschen Whiskyfreunde zu ermitteln. An insgesamt 19 Standorten in Deutschland werden in diesem Jahr sowohl Whisk(e)y als auch R(h)um/Ron verkostet. Die Blindverkostungs-Road-Show hält bis zum 14. Oktober noch an folgenden Stationen: Wiesbaden, Heppenheim, Langenau bei Ulm, Stuttgart, Mannheim, Hannover, Schenefeld bei Hamburg, Düsseldorf, Magdeburg, Radebeul bei Dresden und Berlin.
Der C2C Spirits Cup ist ein Spirituosenwettbewerb, in dem die Meinung des Verbrauchers im Fokus steht. Im Gegensatz zu allen anderen Spirituosen-Wettbewerben, von denen es weltweit eine stetig wachsende Anzahl gibt, werden hier die Spirituosen ausschließlich von Konsumenten bewertet. Deshalb sind wir von Whiskyexperts Mitveranstalter und aktiver Unterstützer dieser Veranstaltungsreihe – denn letztlich ist es der Geschmack der Whiskygenießer, der zählen sollte.
Wer als Juror dabei sein und aktuelle Produkte bewerten möchte, kann Informationen und Anmeldeunterlagen unter info@spirits-cup.org anfordern.
Wir hoffen jedenfalls, Sie bei der abschließenden Preisverleihung auf der Aquavitae in Mülheim (17. und 18. Oktober) begrüßen zu können.
Von den ersten Stationen dieses Publikumspreises (Frankfurt, Darmstadt, der Bodensee und Erlangen) hat uns die Initiatorin des C2C Spirits Cups, Julia Nourney, einige Fotos geschickt, die zeigen, wie viele unterschiedliche Whiskys und Rums zu verkosten sind, und wie professionell die Whiskyfreunde an diese Aufgabe herangehen.
Auftakt-Veranstaltung in Frankfurt bei Whisky-Spirits, mit 57 Whiskys und 16 RumsFrankfurtFrankfurtFrankfurtC2C Spirits Cup in Darmstadt in der MaltBAR bei D.J. RömerDer C2C Spirits Cup zu Gast bei Steinhauser am BodenseeSogar eigene Tasting Gläser gibt esBodensee-Whisky-Club-Mitglieder bei SteinhauserVolle KonzentrationC2C Spirits Cup zu Gast im Kitzmann Bräu-Kontor in Erlangen
Tun 1509 gegen 25yo – so lautet das Match der heutigen Verkostung bei Serge Valentin. Beim Tun 1509 geht es um Batch #2 (Batch 1 wurde bereits mit 90 Punkten bewertet), der 25jährige ist die Standardabfüllung von The Balvenie, eine aktuelle Ausgabe aus dem Jahr 2015.
Preislich liegen beide über dem Niveau des monetären Bodennebels, wobei der 25jährige doch etwas die Nase vorne hat und knapp das Doppelte des Tun 1509 kostet. And the winner is:
Balvenie Tun 1509 – Batch No.2 (50.3%, OB, 8500 bottles, 2015): 90 Punkte
Balvenie 25 yo 1989/2015 (47.8%, OB, Single Barrel, cask #1864, 300 bottles): 87 Punkte
Die sechste Whisky & Lifestyle Messe – das Salzburger Whiskyweekend – findet am 9. & 10. Oktober 2015 in den historischen Kavernen der Salzburger Altstadt statt. Es erfreut sich nicht nur unter Whiskyfans in Westösterreich und Bayern stets steigender Beliebtheit, sondern hat auch darüber hinaus Strahlkraft bekommen.
Heute ist die letzte Gelegenheit, fünf Eintrittskarten für dieses Event zu gewinnen – mehr dazu am Ende dieses Artikels.
Hier die Informationen zur Messe, direkt aus der Pressemitteilung der Veranstalter entnommen:
Bereits zum sechsten Mal werden heuer die Salzburger Kavernen 1595 in der Gstättengasse 27-29 zum Ausstellungsort für hochwertige Whiskyspezialitäten aus aller Welt. Alle Liebhaber nationaler sowie internationaler Spirituosen, feinsten Zigarren und dem dazugehörigen Lebensstil dürfen sich den 9. und 10. Oktober 2015 im Kalender dick vormerken. Über 24 Aussteller werden an diesen zwei Tagen mehr als 400 feinste Whisky-Abfüllungen präsentieren. Neben der Verkostung und dem Verkauf, wird den Gästen ein einmaliges, kostbares Rahmenprogramm geboten. Damit wird die diesjährige Whisky- und Lifestyle Messe zu einem unvergesslichen Event.
Einzigartiges Ambiente in den Kavernen 1595
Welchen besseren Ort könnte man sich vorstellen, um den Menschen einen tiefen Einblick in die vielseitige Welt des Whiskies, Whiskeys, Bourbon und den Genuss internationaler Rum, Gin, Zigarrenduft und Craft Bieren zu gewähren, als die historischen Räumlichkeiten aus den Jahren des Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau. Die Kavernen in der Gstättengasse 27-29 nehmen die Gäste mit auf eine historische Reise, umgeben von ehemaligen Bier- und Weindepots, die dem Ort einen ganz besonderen Charme verleihen. Der beliebte Veranstaltungsort im Herzen der Salzburger Altstadt vereint geschichtsträchtiges Ambiente auf der einen Seite und modernste Technik auf der anderen Seite. Wer schon immer einmal den Flair des Mönchsberges in den Kavernen 1595 genießen wollte, darf sich das 6. Whisky Weekend 2015 auf keinen Fall entgehen lassen.
Über 24 Aussteller präsentieren Whisky-Raritäten aus aller Welt
Seit 2009 laden die Organisatoren Ing. Nathalie Fürst und Brian O’Connor einmal im Jahr namhafte Whisky- und Spirituosenhersteller und Händler zu ihrer Kultveranstaltung. Die Whisky Weekend Salzburg wächst Jahr für Jahr um neue Aussteller. Heuer werden am Freitag, 9. und Samstag, 10. Oktober auf über 24 Ständen österreichische Whiskies sowie internationale klassische, bekannte, exotische Whisky-Raritäten, Gin, Rum und Craft Biere, Schokolade, feinste Soßen mit Whisky zum Verkosten geöffnet. Die MessebesucherInnen haben vor Ort die Möglichkeit, neben ausgiebiger Information, alle angebotenen Abfüllungen, darunter befinden sich auch österreichische Destillerien, wie Lagler- Pannonischer Whisky aus Kurkmirn (Burgenland), Wieser WIESky aus der Wachau, zu erwerben.
Für Abwechslung sorgen zudem neue Teilnehmer und Händler aus Österreich und Deutschland, das pfiffige Masterclass-Programm im Kellergewölbe sowie die irische Live Band Bunoscionn, Stootsie – Ein Meister des englischen Gitarrenpop’s, Irish Dancing (mit Ausschnitten aus Riverdance) und Scottish Dancing. Irish Art Craft – Schmuck in Gold und Silber ist ebenfalls vertreten.
Die Rahmenbedingungen für ein unvergessliches Whisky-Wochenende sind damit schon einmal perfekt. Wer sich von der Vielseitigkeit und Einzigartigkeit der Whisky- und Lifestyle Messe verführen lassen will, sollte das 6. Whisky Weekend Salzburg vom 9.-10. Oktober 2015 auf keinen Fall versäumen.
Öffnungszeiten Freitag ab 14 Uhr bis 21 Uhr, Samstag 12 bis 20 Uhr
unveränderter Eintritt/Unkostenbeitrag € 10,- pro Tag inkl. Verkostungsglas zum Mitnehmen
Das Programm der Masterclasses sowie die Möglichkeit zur Anmeldung hierfür
finden Sie auf www.whiskyweekend.at
Die Firmen 2015:
Diageo Austria und Robert Groger,
Top Spirit – Schlumberger,
L&P Whisky Consultants,
Beam Suntory,
Mountain Spirit,
Bauer Spirits,
Wieser WIESky aus der Wachau,
Lagler-pannonischer Whisky aus Burgenland,
Cadenhead’s,
smws.at,
Crepe D’or,
Tabak Egger,
Whisky-Circle Pinzgau,
Tauerngipfel,
Spirits Company,
Ammersin,
ADCON,
ALRA-World Wide Spirits (2700 Spirituosen ab Jahrgang 1802 bis 45.000 Euro pro Flasche),
Bottle Shop Salzburg mit Craft Bieren,
Beverworld Salzburg,
Vom Fass – Hallein,
Genuss am Gaumen – Vorarlberg,
Pinzgauer Bier,
Josh O’Shea – Schmuck,
American Heritage,…
[alert type=yellow ]Fünf unserer Leser können nun die Eintrittskarten zum Whisky Weekend in Salzburg gewinnen. Sie müssen einfach folgende Frage beantworten:
An welchem Fluss liegt Salzburg?
a) an der Salzach oder
b) an der Mosel
Senden Sie die richtige Antwort mit Ihrem Namen und Ihrer email-Adresse an uns: contest@whiskyexperts.net – und zwar bis spätestens Dienstag, den 29. September 2015 (23:59). Die fünf Karten werden unter allen Teilnehmern mit der richtigen Antwort verlost und können während der Veranstaltung mit dem Namen an der Kassa des Salzburger Whisky-Weekends abgeholt werden. Die Gewinner müssen mindestens 18 Jahre alt sein und werden von uns schriftlich am darauffolgenden Mittwoch benachrichtigt![/alert]
Machen Sie mit – wir wünschen Ihnen viel Erfolg dabei!
Auf Meinwhisky.com sind jede Menge Bilder aus der neueröffneten Harris-Destillerie auf den äußeren Hebriden zu finden, aufgenommen von Annika Weiten. Die Bilder zeigen die Anlagen und den Shop, in dem auch ein Tee, der von Annika’s Mutter, Sabine Weiten (sie ist Besitzerin des Hebridean Tea Store in Stornoway), extra für den Distillery Shop gemischt wurde.
So beginnt der Artikel:
Am 24. September war offizielle Eröffnung der Harris Distillery. Der Neubau liegt direkt am Hafen von Tarbert und soll künftig 20 Mitarbeitern einen Arbeitsplatz auf der wirtschaftlich nicht unbedingt breit aufgestellten Insel der äußeren Hebriden sichern. Ziel ist die Produktion von Harris Whisky, der unter dem Namen „The Hearach“ erscheinen wird, der gälischen Bezeichnung für einen Bewohner von Harris. In vier Jahren soll die erste Abfüllung erschienen. Bereits seit einigen Monaten wird auf der Homepage der Brennerei auch der Kauf privater Fässer angeboten, allerdings ist in aktuellen Presseberichten über die Eröffnung zu lesen, dass das diesbezügliche Kontingent an Fässern des ersten Abfülljahres bereits erschöpft sei.
Unser Leser Tobi hat auf dem Blog eines englischen Onlineshops Infos zum Batch #12 der Vintage-Abfüllungen der Highland-Destillerie Glendronach gefunden. Hier sind die einzelnen Abfüllungen, auf der verlinkten Seite sehen Sie auch die Bilder und die englischsprachigen Tasting Notes sowie Angaben zur Flaschenanzahl. Auch der Preis steht dort, es ist aber zu vermuten, dass die Abfüllungen wegen der geringeren Steuer in D eher günstiger als teurer sein werden:
GlenDronach 2004 – Cask #5524 11YO Batch 12 – Finished in the finest Sherry Cask (Pedro Ximenez Puncheon).
Cask strength 57.8%.
Cask Number #704.
Aged 11 Years.
Distilled 29th January 2004.
Bottled August 2015.
GlenDronach 2003 – Cask #934 12YO Batch 12 – Finished in the finest Sherry Cask (Pedro Ximenez Puncheon).
Cask strength 53.7%.
Cask Number #934.
Aged 12 Years.
Distilled 7th February 2003.
Bottled August 2015.
GlenDronach 1995 – Cask #4034 19YO Batch 12 – Fully matured in the finest Sherry Cask (Pedro Ximenez Puncheon) for over Nineteen long years.
Cask strength 55.4%.
Cask Number #4034.Aged 19 Years.
Distilled 27th September 1995.
Bottled August 2015.
GlenDronach 1995 – Cask #3806 19YO Batch 12 – Fully matured in the finest Sherry Cask (Pedro Ximenez Puncheon) for over Nineteen long years.
Cask strength 54.5%.
Cask Number #3806.
Aged 19 Years.
Distilled 20th September 1995.
Bottled August 2015.
GlenDronach 1995 – Cask #444 20YO Batch 12 – Fully matured in the finest Sherry Cask (Pedro Ximenez Puncheon) for over Twenty long years.
Cask strength 52.0%.
Cask Number #3398.
Aged 20 Years.
Distilled 2nd June 1995.
Bottled August 2015.
GlenDronach 1994 – Cask #3398 20YO Batch 12 – Fully matured in the finest Sherry Cask (Pedro Ximenez Puncheon) for over Twenty long years.
Cask strength 53.2%.
Cask Number #3398.
Aged 20 Years. (a few weeks off being 21).
Distilled 23rd September 1994.
Bottled August 2015.
GlenDronach 1994 – Cask #3273 20YO Batch 12 – Fully matured in the finest Sherry Cask (Pedro Ximenez Puncheon) for over Twenty long years.
Cask strength 53.3%.
Cask Number #3273.
Aged 20 Years. (a month off being 21).
Distilled 9th September 1994.
Bottled August 2015.
GlenDronach 1990 – Cask #1375 25YO Batch 12 – Fully matured in the finest Sherry Cask (Pedro Ximenez) for over Twenty Five long years.
Cask strength 51.6%.
Cask Number #1375.
Aged 25 Years.
Distilled 29th August 1990.
Bottled August 2015.
GlenDronach 1972 – Cask #706 43YO Batch 12 – Fully matured in the finest Sherry Cask (Pedro Ximenez) for over Forty Three long years.
Cask strength 51.1%.
Cask Number #706.
Aged 43 Years.
Distilled 28th February 1972.
Bottled August 2015.
Glenfiddich hat uns einige Rezepte zum Kochen und Mixen mit ihren Whiskys geschickt – und weils gerade auf die Mittagszeit zugeht, wollen wir Ihnen den Dufftown-Burger mit Solera Sauce von Onur Elci präsentieren. Zunächst einmal im Bild, und dann das Rezept. Wir wünschen guten Appetit!
Onur Elci
Glenfiddich 15 Year Old zum Dufftown Burger mit Solera Sauce
Onur Elci ist Partner der „Kitchen Guerilla“ und Trendsetter für außergewöhnliche Küche und Food-Konzepte ohne Schischi und Schaum. „Kitchen Guerilla“ ist eine mobile Kocheinheit, die fremde Restaurants, Schiffe, leerstehende Gebäude und andere ungewöhnliche Orte weltweit kapern.
„Ich hatte die Ehre, mit dem 15-jährigen Glenfiddich zu arbeiten und wollte etwas kreieren, was das Herz eines jeden Mannes erblühen lässt – natürlich ein Burger! Dieser ist komplett selbst gemacht, vom Brötchen bis zu den Pommes. Dazu passen perfekt die Aromen des Whiskys mit seinen Vanille- und Honignoten.“
Rezept für die Patties (4 Personen):
600 g Lammhack von schottischen Blackface Lämmern (Keule und Bauch gerne gemischt)
1 Bund Petersilie
14 g Salz
6 g Zimt
3 g Cumin
6 g Piment
6 g Pfeffer, schwarz gemahlen
6 g Paprika, süß als Pulver
4 Schalotten
Die Schalotten sehr fein würfeln und mit ein wenig Butter in der Pfannen anschwitzen. Die Petersilie fein hacken. Das Hack mit den Gewürzen, Zwiebeln und der Petersilie ca. 10 Minuten kneten, so dass die Eiweiß-Strukturen im Fleisch brechen und die Masse sich bindet. Die Hackmasse ca. 1 Stunde im Kühlschrank abgedeckt ruhen lassen und danach 4 gleich große Patties (ca. 2 cm dick) formen und diese ebenfalls abgedeckt in den Kühlschrank legen.
Rezept für die Glenfiddich Solera Sauce
250 g Zucker
1 Liter passierte Tomaten
100 ml Weißweinessig
2 EL Senf
200 g Tomatenmark
15 g Zimt
15 g Vanillemark
10 g Paprika, süß geräuchert als Pulver
150 ml Glenfiddich 15 Year Old
2 Bio Orangen (Saft und Schale)
Zu Beginn Zucker in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze leicht karamellisieren. Das Karamell mit dem Saft der Orangen (vorher schälen, die Schale wird noch gebraucht) und Essig ablöschen und sehr kurz reduzieren. Anschließend die passierten Tomaten, Tomatenmark, Senf, Gewürze und die Orangenschalen dazugeben und ca. 30 Minuten auf sehr niedriger Temperatur köcheln lassen. Danach den Glenfiddich Solera Vat 15 Year Old dazu geben und alles bei geringer Hitze ca. 2 Stunden reduzieren, bis sich eine dickflüssige Masse ergibt. Immer wieder rühren, damit es nicht am Topf ansetzt. Danach die Sauce durch ein sehr feines Sieb passieren, so dass alle Reste, wie Schalen etc. herausgefiltert werden. Die fein passierte Sauce erneut 30 Minuten köcheln und reduzieren lassen, anschließend vom Herd nehmen und final abschmecken. Besonders an diesem Rezept sind die leichten Karamell-, Zimt-, Rauch- und Vanillenoten, die sich mit dem Glenfiddich Whisky verbunden haben.
Die Buns:
Wir empfehlen eine selbstgemachte Burger Bun aus einem Briocheteig. Schön saftig, buttrig und soft.
Die Fritten:
1 kg (große) Kartoffeln
4 l Sonnenblumenöl
Mayonnaise mit Fenchel und Zitrone
Wichtig: Die Kartoffeln blanchieren und abschließend doppelt frittieren. Kartoffeln schälen und in 1 cm dicke, lange Pommes schneiden (1 cm x 1 cm x Länge, je nach Größe der Kartoffeln) – Hauptsache, es sind alle gleich dick. In einem Topf 5 Liter Wasser sowie einen Schuss Essig geben und alles zum Kochen bringen. Eine Schale mit kaltem Wasser und Eiswürfeln bereitstellen. Enjoy responsibly. Die geschnittenen Kartoffeln ca. 2 Minuten im kochenden Wasser blanchieren, anschließend sofort im Eiswasser abschrecken, um den Kochprozess zu stoppen. Die Kartoffelscheiben abtrocknen und in einer Fritteuse oder einem Topf mit 4 Liter Sonnenblumenöl (Raps- oder Erdnussöl gehen auch) bei 130°C ca. 8 Minuten frittieren (die Temperatur kann Zuhause z.B. mit einem Küchenthermometer gemessen werden). Anschließend die Pommes herausnehmen, abtropfen lassen und abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Kurz vor dem Servieren, die Fritten erneut frittieren: Dieses Mal nur ca. 2 Minuten bei 190°C. So werden sie innen gar und außen lecker knusprig! Zu den Fritten eine intensive Mayonnaise (am besten selbstgemacht) mit gerösteten Fenchelsamen, Knoblauch, Pfeffer, Salz, Zucker, einen Spritzer Zitronensaft sowie geriebener Schale abschmecken.
Der Burger:
Öl
Eingelegte Gurken
Eingelegte Rote Zwiebeln (So gehts: 400 ml Essig, 400 ml Wasser, 80 g Zucker, 40 g Salz, rote Zwiebeln vierteln, die einzelne Schichten trennen, die Haut dazwischen pellen und in der Essig-Wasserlake mit Senf und Koriander Körnern 24 Stunden einlegen)
Rucola
Schottischer, alter Cheddar aus Schafsmilch (einfach köstlich, würzig, grandios)
Öl in einer Pfanne erhitzen, Patties in die Pfanne geben und diese ca. 8 Minuten anbraten und dabei immer wieder wenden, damit sie von allen Seiten gleich gegart werden. Nicht drücken, da sonst der Saft verloren geht. Wie durchgegart das Fleisch sein soll, ist jedem selbst überlassen. Die Käsescheiben auf die Patties legen und alles für 5 Minuten bei 190°C in den vorgeheizten Ofen (Ober- und Unterhitze) schieben. Die Buns halbieren und kurz mit in den Ofen legen, damit sie warm werden. Am Ende alles aus dem Ofen nehmen. Die Unterseite von dem Burger Bun auf einen Teller legen, mit der Solera Sauce bestreichen, das Pattie darauf legen und mit eingelegten Gurken, Zwiebeln und Rucola garnieren. Den Deckel vom Bun ebenfalls mit der Solera Sauce bestreichen und oben auf legen. Das Ganze mit den selbstgemachten Fritten zusammen servieren.
Auf A Tasty Dram ist das Packungsartwork eines vermuteten neuen Ardbegs zu sehen: Ardbeg Dark Cove, laut Angaben auf dem Label „der dunkelste Ardbeg aller Zeiten“:
Die Etiketten stammen aus dem amerikanischen Trade und Tobacco Bureau, die poetischen Verkostungsnotizen des mit 46.5% abgefüllten Whiskys auf der Rückseite haben wir mal für Sie übersetzt:
Er hat die Farbe von kupfernen Brennblasen im Mondlicht. Die Nase, mit dunkler Schokolade, reichhaltigem, molasseartigem Toffee und fernen Lagerfeuern erzählt davon, dass dieser Ardbeg in ex-Bourbon-Fässern reifte und ein Herz aus dunklen Sherryfässern hat. Anklänge von Pfeffer und Limonenzeste bezaubern dich. Glimmende Holzkohle und Holzpolitur huschen über den Gaumen, mit Rosinen, Datteln und Ingwer wabern über Teeröl. Eindrücke von geräuchertem Schinken und mit Sepia gefärbten Nudeln künden von einem dunklen, würzigen Nachklang.
Der übliche Disclamer zu Labels in der TTB-Datenbank: Wann, wo und ob dieser Ardbeg je auf den Markt kommt, wissen wir (noch) nicht – sollte das aber geschehen, trifft Sie sein Erscheinen nicht mehr unvorbereitet 😉
Von der Distilled Spirits Council of the United States, dem Zusammenschluss USamerikanischer Brennereien, haben wir eine Vorabpresseinfo zum Bar Convent in Berlin erhalten, der am 6. und 7. Oktober in der Hauptstadt stattfinden wird. Hier die Informationen, die auch eine Ausstellerliste enthalten:
Bereits im dritten Jahr in Folge präsentieren sich USamerikanische Distiller unter dem Dach des Gemeinschaftsstands des Distilled Spirits Council of the United States (DISCUS) auf dem Bar Convent Berlin.
Der erweiterte europäische Markt ist für US-Spirituosenerzeuger von zunehmendem Interesse. Steigende Absatzzahlen belegen die Wichtigkeit besonders des deutschen Marktes. 2014 lag der Export von US-amerikanischen Spirituosen nach Deutschland bei 134 Millionen US-$, das bedeutet einen Anstieg von 64 Prozent in den letzten 10 Jahren. Deutschland ist für die US-amerikanischen Distiller der drittwichtigste Absatzmarkt weltweit. Hier sehen sowohl große wie kleine Distillerien Potentiale neue Märkte zu erschließen, Kontakte zu Importeuren und Händlern zu knüpfen sowie Distributeure und Kunden zu gewinnen. Zudem gilt Deutschland als Trendmarkt in Geschmack und Lifestyle in Europa sowie als Tor zu den wachsenden Märkten in den östlichen EU-Ländern.
Der Bar Convent Berlin als Treffpunkt der deutschen und europäischen Barszene und Spirituosenindustrie ist eine hervorragende Plattform um insbesondere neue Distillerien und neue Brände einem breiten Fachpublikum vorzustellen und sich mit Mitglieder der europäischen Spirituosengemeinde auszutauschen. Neben 4 der bedeutendsten USDistillerien sind 26 kleine Brennereien am US-Stand Halle 3 D04 vertreten, darunter viele, die das erste Mal in Deutschland vorgestellt werden. Der DISCUS-Gemeinschaftsstand wird vom amerikanischen Landwirtschaftsministerium unterstützt, was besonders den kleineren Distillerien die Möglichkeit gibt „über den Teich zu springen“.
Ein Ziel des amerikanischen Spirituosenverbands und der anwesenden Brenner ist, das Besondere des amerikanischen Whiskeys im Vergleich zu denen, die rund um den Erdball gebrannt werden, herauszustellen sowie das Augenmerk des Handels und Fachpublikums auf die unverwechselbaren Aromen amerikanischer Brände und deren Vielseitigkeit in der Verwendung für Cocktails zu lenken.
„Die amerikanische Spirituosenindustrie erfährt zurzeit eine echte Renaissance, sowohl was die schiere Anzahl an Erzeugern als auch die innovativen Brände, die auf den Markt gebracht werden, angeht.“, konstatiert Peter Cressy, Präsident des amerikanischen Spirituosenverbands DISCUS. „Wenn auch nach wie vor der Fokus auf den traditionell berühmten Whiskeysorten liegt, so werden doch jeden Tag neue, originelle Brände kreiert und auf den Markt gebracht. Wir erleben im Augenblick eine wahrhaft historische Revolution mit stetig steigender Nachfrage, die von den rasant aus dem Boden sprießenden kleinen Manufaktur-Brennereien und einem Boom in Hinblick auf Vielfalt und Qualität belebt wird.“
Die am Bar Convent Berlin ausstellenden Distillierien:
Brown-Forman (Jack Daniel’s, Woodford Reserve),
Beam (Maker’s Mark, Knob Creek),
Diageo (Bulleit Bourbon),
Campari USA (Wild Turkey),
Luxco (Rebel Yell Kentucky Straight Bourbon)
sowie viele kleine Distillerien aus insgesamt 16 verschieden US-Bundesstaaten. Mit dabei sind:
Bloomery Plantation Distillery (West Virgina),
Breckenridge Distillery (Colorado),
Catoctin Creek Distillery (Virgina),
Deaths Door Distillery (Wisconsin),
Dry Fly Distilling (Washington State),
FEW Spirits (Illinois),
Georgetown Trading Co. (Kentucky),
Golden Moon Distillery (Colorado),
Great Northern Distilling (Wisconsin),
House Spirits Distillery (Oregon),
HUM Spirits (Illinois),
KOVAL Distillery (Illinois),
Limestone Branch Distillery (Kentucky),
Michters / Chatham Imports (Kentucky),
Mountain Laurel Spirits (Pennsylvania),
North Carolina Department of Agriculture (North Carolina),
Von Karl Wolffhardt und den Maltfriends.at haben wir wieder einige Bilder von einem ihrer Destilleriebesuche erhalten. Diesmal waren sie in der Destillerie Knockdhu, die für ihren an Cnoc-Whisky bekannt ist. Die Bilder zeigen uns die Destillerie und ihre Einrichtung, aber auch den alten Darrboden (Kiln):
Knockdhu. Bild: Karl WolffhardtKnockdhu. Bild: Karl WolffhardtDie Condenser von Knockdhu. Bild: Karl WolffhardtEin Blick in den Mashtun von Knockdhu. Bild: Karl WolffhardtDas Innere des Washtuns von Knockdhu. Bild: Karl WolffhardtDie Stills von Knockdhu. Bild: Karl WolffhardtDie Washbacks von Knockdhu. Bild: Karl WolffhardtNotfall-Package in Knockdhu. Bild: Karl WolffhardtDer alte Darrboden von Knockdhu. Bild: Karl WolffhardtDer Ofen des alten Darrbodens von Knockdhu. Bild: Karl Wolffhardt
Balblair in den Highlands ist eine Destillerie, deren Abfüllungen man eigentlich in drei Kategorien einteilen kann. Zunächst sind da die offiziellen Balblairs, die in letzter Zeit vor allem in Jahrgangsabfüllungen veröffentlicht wurden. Dann gibt es die Balblairs von Gordon & MacPhail, die sehr viel davon anbieten. Und schließlich jene Balblairs, die von anderen unabhängigen Abfüllern auf den Markt gebracht werden und teilweise wirklich herausragend sind.
Serge Valentin hat heute einen offiziellen und einen alten Balblair von Cadenhead verkostet, und die Wertungen fallen recht unterschiedlich aus, auch wenn man bei beiden Whiskys merkt, dass Serge Balblair generell mit Wohlwollen versieht:
Balblair 2003/2014 (46%, OB): 78 Punkte
Balblair 26 yo 1965/1992 (44.4%, Cadenhead, 150th Anniversary, Authentic Collection): 91 Punkte
„Der Hype um den Whisky hält weiter an“, erzählt Schildge. Zu den Besuchern, die aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet und darüber hinaus kommen, gehören ältere Semester ebenso wie junge Whiskyliebhaber. Und es sind immer mehr junge Frauen, die mit dem Tasting-Glas auf der Messe anzutreffen sind. Schildge sucht nun einen hessischen Abfüller, um 2017 einen Rüsselsheimer-Hessentags-Whisky anbieten zu können.
Ausführlich wird in diesem Artikel auf die Seltenheit der Abfüllungen aus diesen Destillerien eingegangen (wo nichts mehr produziert werden kann, kommt auch nichts mehr nach), und auf die erwartete Wertsteigerung durch die Verknappung des Angebots.
Natürlich dürfen die üblichen Verdächtigen wie Brora oder Port Ellen nicht fehlen, aber der Artikel bringt das Kunststück zuwege, über die plakativen Beispiele hinaus auch noch andere Losts zu erwähnen, die nach und nach vom Markt verschwinden, wie zum Beispiel Glenury Royal, wo zum Beispiel seit 2012 keine neue Abfüllung mehr erschienen ist, auch nicht von Unabhängigen. Hier gehen einfach die Fässer aus.
Auch japanische Lost Distilleries werden behandelt, und wenn auch der Artikel in einigen Feinheiten vielleicht nicht präzise genug ist, ist er doch interessanter Lesestoff für jene, die sich für Whiskys interessieren, die am Massenmarkt so unbekannt wie von Whiskyliebhabern gesucht sind…
Glenury Royal Destillerie, jetzt nur mehr Wohngebäude. Foto von Potstill
Die Penderyn-Destillerie in Wales hat nach einer Millioneninvestition ihre Produktionskapazität verdreifacht. Das hat The Spirits Business zum Anlass genommen, die im Jahr 2000 gegründete Destillerie zu besuchen und eine Fotostrecke zu veröffentlichen. Dazu gibt es auch erklärende Texte und insgesamt also einen schönen Einblick in die Destillerie, die jährlich nach eigenen Angaben 35.000 Besucher anzieht.