Whisky im Bild: Finest Spirits 2014 München

Nur als kleiner Starter heute, und als Appetitanreger: Heute beginnt die Finest Sprits in München – und wer dabei sein kann, der sollte es tun, denn die Liste der Aussteller ist imposant.

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Und als Service noch ein paar hilfreiche Daten:

FESTIVAL-ÖFFNUNGSZEITEN:

  • Freitag, 14.02.2014: 16.00-23.00 Uhr
  • Samstag, 15.02.2014: 14.00-22.00 Uhr
  • Sonntag, 16.02.2014: 13.00-19.00 Uhr

HINKOMMEN FÜR MÜNCHNER:

  • Tram 17 (Endstation Schwanseestraße = 14min ab Sendlinger Tor) + 350m zu Fuß
  • Bus 139, 144, 145 (Ständlerstraße)
  • U2 (Giesiger Bahnhof) – ab hier: alle 10 Min. kostenloser Shuttle zum Festivalgelände (= 7 Min.)

FÜR EXTERNE AB HAUPTBAHNHOF:

  • U2 Richtung “Messestadt Ost” nehmen
  • 6 Stationen (= 8 Minuten!) bis Station “Giesinger Bahnhof”
  • ab hier: alle 10 Min. kostenloser Shuttle zum Festivalgelände (= 7 Min. Fahrzeit)

Auktionsübersicht: Europas größte Whiskyflaschen-Sammlung und Whisky bei Bonhams

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In diesem Monat gibt es noch zwei wunderbare Gelegenheiten, in der eigenen Whisky-Sammlung bestehende Lücken auszufüllen oder direkt eine komplette Sammlung zu ersteigern.

Morgen versteigert das Auktionshaus Gärtner eine Whisky-Sammlung aus über 2600 Einzelstücken. Diese Sammlung besteht in ihrem Hauptteil aus ca. 1000 verschiedenen, teilweise kuriosen Decantern, Kristallkaraffen, Porzellan- und Keramikkrügen – es befinden sich darunter verschiedene Formen und Figuren wie Eisenbahnen, Autos, Persönlichkeiten, Tiere, Vögel, Sport, usw.. Auf der Detailseite der Los-Nr.: 18268 können auf 84 Fotos einige dieser Einzelstücke betrachtet werden. Das Startgebot liegt bei 120.000,00 €.

Am 26 Februar startet um 11:00 Uhr bei Bonhams in Edinburgh eine Whisky-Auktion. Highlights sind hier unter anderem The Macallan-55 year old im Lalique Crystal Decanter (erwarteter Preis €15.000 – 18.000) sowie Black Bowmore, White Bowmore und Gold Bowmore als Gesamtlos (erwarteter Preis €15.000 – 18.000). Doch auch für den kleineren Geldbeutel sind Angebote vorhanden. So werden verschiedene ältere Blends in Gesamtlosen angeboten, hier könnte man für ca. 150 € schon den Zuschlag bekommen.

„No Age Statement wird uns alle umbringen“

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„NAS will kill us all“ ist der etwas provokante Titel eines Blogeintrags von Lukasz Dynowiak auf dem Edinburgh Whisky Blog. Der Blogeintrag (auf Englisch) handelt davon, wie schädlich a la longue der momentane Trend zu Whiskys ohne Altersangabe ist. Das per se wäre wohl noch keine gesonderte Erwähnung wert (zumal auch Whiskyexperts diesen Trend mit großer Skepsis sieht und ihn zwar für einen kurzfristig guten Marketingschachzug hält, langfristig aber Schaden für die Whiskybranche befürchtet). Erwähnenswert ist, dass Lukasz nicht nur ein Blogger, sondern auch ein PR-Beauftragter für Inver House, und damit eine der ersten Personen aus der Industrie, die sich offen kritisch zu diesem Trend äussert (unter der Hand und off-records ist die Kritik bereits weiter verbreitet als es den Eindruck machen möchte).

Lesenswerter Artikel – auch einige der Kommentare darunter berühren valide Punkte.

Eine komplette Core-Range ohne Altersangabe - Macallan ist Vorreiter bei einem wachsenden Trend
Eine komplette Core-Range ohne Altersangabe – Macallan ist Vorreiter bei einem wachsenden Trend

Whisky im Bild: Pit Krause auf der Finest Spirits München

Wer es auf die Finest Spirits in München an diesem Wochenende schafft, sollte sich unbedingt auch irgendwann an den Stand von Malt Maniac Pit Krause (slowdrink.de) bewegen – vor allem dann, wenn er mal wirklich ausgefallene Sachen verkosten will. Neben den Monster Malts gibt es auch noch andere Köstlichkeiten, die wir hier auszugsweise im Bild vorstellen. Mehr Infos dazu gibt es auf den Seiten von Slowdrink.de – ebenso wie die neuen Tastingtermine für alle, die nicht nach München kommen können.

Hier aber mal ein paar Flaschen, denen man in natura wohl schwer widerstehen kann (und das sind wirklich nur einige – alle sieht man hier):

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Serge verkostet: Raritäten (Teil 4)

Die Liste von Whiskys, die vor ziemlich langer Zeit destilliert wurden und irgendwie den Weg zu Serge Valentin fanden (oder er den zu ihnen) scheint schier endlos zu sein. Auch heute, im vierten Teil seiner Verkostungsserie mit Freunden, ist jeder Whisky älter als die meisten von uns. Dabei: Ein Glen Grant aus dem Jahr 1929 oder ein Glenlivet 1938. Aber auch ein, zwei jüngere Raritäten sind dabei:

  • Ardmore 24 yo (OB, Old Highland Cream, 1950): 93 Punkte
  • Glen Grant 1929 (43%, David Sandeman & Son, 1950s): 83 Punkte
  • Glenlivet 1938 (40%, Gordon & MacPhail, licensed bottling, +/-1980): 91 Punkte
  • Longmorn 12 yo (91.4 US proof, OB, Hill Thompson & Co, before 1940): 93 Punkte
  • Laphroaig 10 yo (91.4 US proof, OB, for Elsbach, California, early 1970s): 94 Punkte
Laphroaig, Bild von Rappilio, GNU License
Laphroaig, Bild von Rappilio, GNU License

WRINT: Frau Diener verreist nach Schottland

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Andrea Diener reist viel und wohl auch gerne. Und sie schreibt für das Reiseblatt der FAZ und erzählt dort von ihren Reisen. Dieses Mal war sie in Schottland. Als Teilnehmerin einer Gruppenpressereise war sie in der Speyside auf Einladung des Speyside Spirit Festivals (1. – 5. Mai 2014). Und bei Glenfiddich. Und auch bei Gordon & MacPhail in Elgin. Holger Klein, der eigentlich Weintrinker ist, hat sie für seine Sammlung von Podcasts auf WRINT (Wer redet ist nicht tot) eingeladen. In diesem äußerst informativen und trotz 1:35 Stunden sehr kurzweiligen Gespräch erzählt Andrea Diener, was sie dort erfahren und erlebt hat und, weil Single Malt Whisky sowieso zu ihren großen Leidenschaften gehört, was sie sonst noch über dieses Thema zum Besten geben kann. Parallel zu den Geschichten und Geschichtchen, Anekdoten und Wissenswertem rund um Whisky und Schottland verkosten die beiden auch noch Whiskys. Und auch in den Kommentaren ist noch Interessantes zu finden.

Manager Magazin: Der Whisky-Outlaw

Ein Artikel über John Glaser von Compass Box, der eigentlich kein Artikel über John Glaser ist, sondern eine lesenswerte Beschreibung der Tatsache, dass unabhängige Abfüller eine Bereicherung der Whiskylandschaft sind (und hier kommt dann John Glaser doch wieder ins Spiel), ist heute im Manager Magazin Online erschienen. Wer sich bislang hauptsächlich mit den offiziellen Abfüllungen beschäftigt hat und einmal hineinschnuppern will in die Welt der Unabhängigen, der findet dort einen sehr interessanten Ausgangspunkt – um sich dann hier bei uns tiefer in die Materie einzuarbeiten ;-).

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Erinnerung: Handsignierten Miltonduff 1981 AD gewinnen

Noch ist eine Woche Zeit in unserem Gewinnspiel um eine Kostbarkeit des unabhängigen Abfüllers Adelphi – einen einundreißigjährigen Miltonduff aus dem Jahr 1981, natürlich eine Einzelfassabfüllung in Fassstärke, ungefärbt und nicht kühlfiltriert. Diese Flasche ist von Alex Bruce (Sales & Marketing Director Adelphi) und Charles MacLean (der weltbekannte Whiskyautor und -experte hat das Fass ausgewählt) handsigniert.

Alex Bruce und Charles MacLean mit Whiskyexperts-Redakteur Simon Rosenkranz.
Alex Bruce und Charles MacLean mit Whiskyexperts-Redakteur Simon Rosenkranz.

Der Miltonduff 1981 ist 1 von nur 247 Flaschen, 31 Jahre gereift im Fass-Nr. 5077, ein Refill-Ex-Bourbon-Fass. Die Farbe ist blass gold wie bei einem Sauvignon Blanc, ein klares Indiz dafür, dass das Holz nicht dominiert und der Brennerei-Charakter während der Reifung erhalten blieb.

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Miltonduff ist bei Blendern sehr begehrt und daher eher selten als Single Malt erhältlich, egal, in welchem Alter. Zumeist wandert er in Ballantine’s Blends. In der Nase findet man  etwas Obst, Honig und Kerzenwachs – eher zurückhaltend und nobel.  Süß und zart ist er im Mund, mit einer schönen Textur, auch bei seiner natürlichen Stärke deckt der Alkohol nichts zu. Wasser verändert die Aromen nicht, aber es erhöht die Süße und Komplexität im Mund.

Ein Whisky den man schon alleine auf Grund seines Alters und seiner Seltenheit genießen sollte – aber vor allem deshalb, weil er eine sehr schöne „alte“ Charakteristik aufweist.

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Und wie kommen Sie nun zu dieser ganz besonderen Flasche? Nun ganz einfach: Indem Sie bei unserem Gewinnspiel mitmachen. Ab sofort bis 20. Februar 2014.

So können Sie diese Flasche gewinnen:

  1. Falls Sie es noch nicht sind, werden Sie bitte eingetragener Benutzer auf unsere Webseite.
  2. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Wie heisst die von Adelphi neu gebaute Destillerie: a) Glen Gould  b) Adnamurchan  c) Ben Gurion (für alle, die sich nicht sicher sind: Einfach diesen Artikel hier vom 22. Juni aufmerksam lesen)
  3. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem Usernamen auf Whiskyexperts ab sofort an folgende email:contest@whiskyexperts.net 

Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 20. Februar 2014, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir den Gewinner der handsignierten Flasche.

Teilnahmebedingungen:

Am Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 20. Februar 2014, 23:59 Uhr. Der Gewinner wird am 21. Februar auf unserer Webseite bekanntgegeben. Der Wettbewerb findet unter Ausschluß des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden. 

 

Viel Vergnügen und viel Erfolg beim Mitmachen!

Ihr Whiskyexperts-Team

Neuer Artikel über Kingsbarns Distillery (Wemyss)

Websites wie „Premier Construction“ gehören nicht zu unseren bevorzugten Anlaufpunkten am Netz, aber wenn sie Artikel wie diesen über die Wemyss-eigene Kingsbarns Distillery bringen, und dieser dann noch ausführlich und ganz gut recherchiert ist, dann liest man sie gerne – und empfiehlt sie seinen Lesern noch lieber. Also, einfach mal vorbeisehen, es ist eine schöne Zusammenfassung über das, was zur Zeit über Kingsbarns zu erzählen ist – natürlich auf Englisch…

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Johnnie Walker bringt Pokalglas zur WM

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Diese Pressemitteilung von Diageo erreichte uns heute – wir geben sie auszugsweise (sprich: in den für Whiskyfreunde interessanten Teilen) wieder:

Unter dem Motto „Lass die Party beginnen“ präsentiert DIAGEO seine Frühjahrspromotion zu dem sportlichen Highlight des Jahres im deutschen Lebensmitteleinzelhandel. Ab April 2014 sind die Marken Smirnoff No.21, Captain Morgan Original Spiced Gold, Gordon’s London Dry Gin und Johnnie Walker Red Label mit einem Gratis-Celebration-Glas in Pokalform erhältlich.

promo

Die Party kann kommen: Zu jeder 0,7l Aktionsflasche erhält der Konsument ein 0,3l Gratis- Celebration-Glas in bekannter Pokalform, welches beim Kauf an der Kasse erhältlich sein wird. Zudem beinhalten die Onpack- Pakete vier Rezepte mit den beliebtesten Drinks zum Anstoßen.

Das Rezept für Johnnie Walker:

Johnnie & Ginger

  • 40 ml Johnnie Walker Red Label
  • 160 ml Ginger Ale
  • 1 Limettenspalte

Zuerst Johnnie Walker Red Label in das mit Eiswürfeln gefüllte Pokalglas geben, anschließend mit Ginger Ale auffüllen und mit einer Limettenspalte garnieren.

 

Serge verkostet: Kostbarkeiten (Teil 3)

Weiter geht es bei Serge Valentin mit den Verkostungsnotizen, die er zu flüssigen Kostbarkeiten aus der Vorkriegsära gemeinsam mit Freunden erstellt hat. Die Verkostungsliste liest sich wiederum wie ein Brief ans Christkind – Menschen, die diese Whiskys der letzten Sessions alle getrunken haben, wird man wohl an den Fingern einer Hand abzählen können. Hier die Whiskys mit den Wertungen (die in diesem Fall eigentlich haupsächlich von statistischem Interesse sind):

  • Special Club (Wilson & Son Glasgow, Italy, blend, 1930s): 84 Punkte
  • Linkwood 44 yo 1938 (40%, Gordon & MacPhail, 75cl, +/-1984):87 Punkte
  • Linkwood 37 yo 1939 (43%, Gordon & MacPhail, Connoisseur’s Choice, +/-1976): 92 Punkte
  • Glen Greame 10 yo (86 proof, Row & Company, USA, unblended pot still malt, 1940s): 87 Punkte
  • Macallan 1937 (70°proof, OB, bottled by G&M, 75cl, late 1970s): 91 Punkte
  • Macallan 1940 (43%, OB, twist cap, Rinaldi, +/-1980): 92 Punkte
  • Macallan 37 yo 1940 (40%, Gordon & MacPhail, Pinerolo, late 1970s): 96 Punkte
Macallan Destillerie
Macallan Destillerie – Foto von Antonin Marcel – CC-Lizenzn

Raritätentasting der Tiroler Whiskyausstellung (28.2., Volders)

Nur 15km von Innsbruck entfernt beginnt am 28. Februar 2014 beim Jagerwirt in Volders ein Raritätentasting der Tiroler Whiskyausstellung. Raritäten darf man getrost wörtlich nehmen: Die Abfüllungen, die auf dem Verkostungsplan stehen, sind fast alle nur mehr auf Auktionen erhältlich. Das Lineup klingt sehr gut:

  • Glenfarclas „All Malt Unblended“, 15 Years, 75cl, 46% Importo da Pinerolo
  • Rosebank 12 Years, 46%, distilled July 1980, bottled December 1992, Bottled by R.W. Duthies Aberdeen
  • Macallan “Matured in Sherry Wood”, 8 Years, 75cl, 43%, Importatori Rinaldi Bologna
  • Anonymas (Glenfarclas) 38 Years, 50%, distilled December 1964, bottled February 2003, Single Cask, 342 Bottles
  • Talisker 1979/1994, 46%, Moon Import, 35/456 Bottles
  • Caol Ila 1975, 40%, 75cl, G&M Connoisseurs Choice
  • Port Ellen 25 Years, 50%, distilled September 1978, bottled February 2004, Single Cask, 604 Bottles
  • Ardbeg 1977 Limited Edition, 46%, Importato di Valier

Das Tasting kostet inkl. Essen und 2cl von jedem Whisky der Liste 79 Euro – Anmeldungen über die Seite des Whiskycircle Pinzgau.

 

Der rauchige Part des Lineups
Der rauchige Part des Lineups

Wir verkosten: Braes of Glenlivet 1994 A. D. Rattray

Die Braeval-Destillerie in der Speyside hieß früher Braes of Glenlivet, änderte aber wegen der Verwechslungsgefahr mit der Destillerie Glenlivet den Namen. Sie ist eine der jüngsten Destillerien Schottlands (gebaut 1973/1974) – zwischen 2002 und 2008 stellte sie die Produktion ein.

Aus ihr stammen eine große Anzahl von unabhängigen Abfüllungen, aber keine offiziellen. Das meiste aus ihr geht in Blends wie Chivas Regal. Schade eigentlich, denn aus Braeval stammen einige wirklich bemerkenswert gute Abfüllungen, so zum Beispiel von Cadenheads oder Càrn Mòr.

Heute verkostet unser Redakteur Bernhard Rems eine 18jährige Abfüllung aus dem Hause A.D. Rattray, ein Braes of Glenlivet aus dem Jahr 1994. Er stammt aus dem Fass #159180 (ein Bourbon-Barrel) und wurde ungefiltert und ungefärbt in Fassstärke am 21. Januar 2013 abgefüllt. 218 Flaschen davon gibt es, beim Erscheinen vor eine Jahr wurden sie um ca. 70 Euro pro Flasche verkauft.

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Nase: Blumig, fruchtig und leicht, mit einem leichten Cremeton und einer Weißwein-Charakteristik im Anschnuppern. Man findet die Süße von gekochten Äpfeln und Birnen darin, etwas Orange, Rharbarber und Granny Smith. Insgesamt ein freundlicher, leichter Eindruck.

Gaumen: Zunächst etwas dünn, mit einer leichten Kleber-Note. Das verfliegt sehr rasch, und man schmeckt etwas Marzipan, etwas Vanille, dann wiederum diese Weißwein-Noten und eine gewisse Pfeffrigkeit. Dann ist da eine Spur Bitterkeit von Chinarinde, ein leichter Lederton, aber davor immer Süße und das Marzipan. Je länger man sich mit ihm beschäftigt, desto dominanter wird das Süße in ihm, auch eine gewisse fruchtige Säuerlichkeit ist zu schmecken. Weingarten-Pfirsich?

Finish: Mittellang, etwas alkoholisch, süß mit einem leicht bitteren Ende.

Alles in allem: Ein zweifellos interessanter Whisky, mit einem über die Zeit changierenden Geschmacksprofil – aber nicht mit sehr viel Tiefgang. Er gewinnt, je länger er im Glas ist. Von uns ein: Gut.

 

Fässer für Whisky, Wein und Gurken

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Speyside Cooperage

Die Aachener Zeitung als auch die Sächsische Zeitung (es handelt sich wohl um einen DPA-Artikel) porträtieren in ihren gestrigen Artikel den alten Handwerksberuf des Böttchers (oder auch Büttner, Fassküfer oder Schäffler). Besucht wurdee u.a. die Böttcherei Messerschmidt im brandenburgischen Neu-Zittau, die es seit 1843 gibt. Inhaber Denis Merten gibt einen Einblick in seine Tätigkeit, die mehr verlangt als bloße Muskelkraft zum Zusammenfügen der Dauben. Die Renaissance des Wein-Ausbaus in Barrique-Fässern in den 90er Jahren bescherte den Böttcher-Betrieben enorme Auftragszuwächse. Trotzdem sind beim Verband der deutschen Fass- und Weinküfer nur 22 holzverarbeitende Betriebe aufgelistet. Wer sich für eine Ausbildung zum Küfer interessiert, muss weite Wege in Kauf nehmen. Im Moment werden in Deutschland sechs Lehrlinge ausgebildet, ihre berufsschulische Ausbildung findet in der niederösterreichischen Landesberufsschule Pöchlarn statt.