Video: Die Cooperage von Glenrothes

Glenrothes ist eine der wenigen Destillerien, die ihre Fässer noch selbst aufbereitet. Ein schon älteres, aber ganz gut gemachtes englischsprachiges Video (knapp über 6 Minuten) stellt diese Fassbinderei vor und erzählt mehr darüber. Wir dachten uns, das sei ein schöner Einstieg in den letzten Arbeitstag der Woche – daher viel Vergnügen hier oder auf Youtube:

Whisky im Bild: Neue globale Kampagne von Johnnie Walker

Die neue globale Werbekampagne von Johnnie Walker, die heute der Presse vorgestellt wurde,  stellt die verschiedenen Abfüllungen von Johnnie Walker und deren Charakter in den Mittelpunkt. Sie tut das unter anderem mit Anzeigen, die jeweils den Farbcode, aber eben auch, bildlich verklausuliert, das Wesen des jeweiligen Blends aufgreifen. Eine umfangreiche deutschsprachige Presseaussendung wird uns sicher in den nächsten Tagen erreichen; wir werden sie dann mit Ihnen teilen – jetzt aber möchten wir Ihnen aber schond drei Anzeigensujets zeigen:

Strength of Character Makes for New Johnnie Walker(R) Advertising Campaign

Character Makes for New Johnnie Walker(R) Advertising Campaign

Strength of Character Makes for New Johnnie Walker(R) Advertising Campaign

2015 neu im Travel Retail: The Dalmore Fortuna Merita

Wie The Spirits Business heute berichtet, hat The Dalmore für das Frühjahr 2015 eine neue Serie für den Travel Retail angekündigt. Sie nennt sich The Dalmore Fortuna Merita und besteht aus drei verschiedenen Abfüllungen. Die Sherryfässer dafür stammen aus der Botega Gonzalez Byass. Die drei Abfüllungen sind:

  • The Dalmore Regalis, aus amerikanischen Eichenfässern und in Oloroso Sherry Butts gefinished um € 75,-
  • The Dalmore Luceohas, komplett in Oloroso Sherry Butts gereift um € 85,-
  • und The Dalmore Dominim, ebenfalls aus Oloroso Sherry Butts, diesmal aber um  120,-

Die drei Abfüllungen werden ab April 2015 im europäischen Travel Retail erhältlich sein. Fortuna Merita bedeutet übrigens: Den Tapferen winkt das Glück.

The-Dalmore-Travel-Range

Serge verkostet: Caol Ila (Teil 1)

An die 20 oder 30 Abfüllungen aus Caol Ila warten bei Serge Valentin darauf, von ihm verkostet zu werden. Die schmucklose Destillerie auf Islay ist beliebt für ihrer sauberen, qualitativ durchaus hochwertigen Tropfen (und nicht nur unserer Meinung nach besonders dann, wenn es Einzelfassabfüllungen von Unabhängigen sind). Leider werden diese in letzter Zeit immer seltener, da der Mutterkonzern selbst großen Bedarf an den Fässern hat. Nun, einerlei, hier also der erste Schwung, den sich Serge vorgenommen hat (übrigens kommt der neue Unpeated darin gar nicht so gut weg…):

  • Caol Ila 18 yo (43%, OB, +/-2014): 87 Punkte
  • Caol Ila 1995/2011 (46%, Moon Import, cask #9810, 348 bottles): 90 Punkte
  • Caol Ila 16 yo 1995/2011 (46%, High Spirits, Colours Collection): 85 Punkte
  • Caol Ila 15 yo 1998/2014 ‘Unpeated Style’ (60.3%, OB, Special Release, 10668 bottles): 78 Punkte
  • Caol Ila 18 yo 1996/2014 (62.2%, Speciality Drinks, Masterpieces, hogshead, 299 bottles): 89 Punkte
  • CI7 (58.5%, Speciality Drinks, Elements of Islay, 2014): 90 Punkte
Der Spirit Receiver bei Caol Ila. Foto von Frank Gauert, alle Recht vorbehalten.
Der Spirit Receiver bei Caol Ila. Foto von Frank Gauert, alle Recht vorbehalten.

Kleine Einführung in den irischen Whiskey

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Das US-amerikanische Men’s Journal bietet für den modernen Mann alles Wissenswertes für das richtige Mannsein, unter anderem auch aus dem Bereich „Essen und Trinken“. Dort finden wir heute eine kleine Einführung in den irischen Whiskey. Die unterschiedlichen Arten dieser sich in einem Comeback befindenden Spirituose werden erläutert. Dazu werden Empfehlungen ausgesprochen, die über das hinausgehen, was der moderne Mann vielleicht schon ohnehin gekannt hätte.

So soll die Teeling-Distillery einmal aussehen...
So soll die Teeling-Distillery einmal aussehen…

Aus der Quengelzone: Polemik gegen blödsinnige Whiskytrinker

Marcus Rohwetter hat in seiner Kolumne in der Zeit Online namens „Quengelzone“ schon vor fast zwei Wochen  kein gutes Haar an Whiskyfreunden gelassen – sie seien Menschen, die sich selbst betrügen – sehr zur Freude der Konzerne, die das weidlich ausnutzen, um sie um ihr Geld zu bringen.Kein Mensch könne die Geschmäcker von Whiskys wirklich auseinanderkennen, man würde sich… – aber ach was, lesen Sie doch selbst.

Und wenn dann nach dem Lesen der Blutdruck wieder gesunken ist, darf man sich leise fragen, ob in dem ganzen Gebirge an bitterböser Polemik, die nebenbei von Wissen um Whisky ziemlich unbeleckt scheint, nicht doch ein kleines Sandkörnchen Wahrheit steckt…

Meinung?

glasses

Interview mit Jean Donnay (Gartbreck Distillery) auf GrapeScot

Und weil wir gerade bei den Interviews sind: Auf GrapeScot.ca ist ein sehr interessantes englischsprachiges Interview mit Jean Donnay, dem Mann hinter der neuen Islay-Destillerie Gartbreck (Baubeginn im nächsten Frühjahr, Produktionsbeginn im Jahr 2016) zu finden. Eigentlich mehr soetwas wie Gesprächsnotizen, schön zu lesen und ein durchaus mit Tiefgang. Empfehlenswert!

Die neue Gartbreck-Distillery (3D-Rendering)
Die neue Gartbreck-Distillery (3D-Rendering)

Meinwhisky.com: Interview mit Iain Croucher (A. D. Rattray)

Iain Croucher, Sales and Business Development Manager bei A. D. Rattray, hat Petra Milde von meinwhisky.com im Rahmen der Aquavitae 2014, bei der der Schotte eine Masterclass mit Abfüllungen seines Arbeitgebers hielt, ein Interview gegeben. In ihm geht es um die Cask Islay-Abfüllung (unsere Besprechung des Single Malts aus Islay aus dem März finden Sie hier), die Philosophie hinter dem Abfüller und das Destillerieprojekt. Über letzteres hier ein Auszug aus dem Interview:

Wie weit seid ihr mit dem Projekt Brennerei?

Der erste Spatenstich steht kurz bevor, die Pläne sind abgeschlossen, die Genehmigungen erteilt, die Finanzierung steht. Die Ideen sind da. Wenn der Zeitpunkt da ist, den Schalter umzulegen, damit alles ineinandergreift, dann wird alles sehr schnell gehen! Der erste Spatenstich wird sehr, sehr bald sein.
Es werden viele Brennereien eröffnet, fünf bis zehn m nächsten Jahr. Sie werden alle Whisky im gleichen Altersbereich haben. Ich denke, dabei können wir nur gewinnen. Mit unserer Small-Batch-Einstellung, in Handarbeit.

Iain Croucher mit "seinem" Cask Islay. Bildrechte bei Petra Milde.
Iain Croucher mit „seinem“ Cask Islay. Bildrechte bei Petra Milde.

Diageo legt Ausbau bei Teaninich, Clynelish und Mortlach auf Eis (mit Updates)

Die Nachricht ist zwar zum Teil hinter der Paywall von The Times verborgen, aber allein der Anfang hat es in sich: Diageo hat bekanntgegeben, dass das Unternehmen den Bau der neuen bei Teaninich gelegenen Destillerie verwirft (er hätte 30 Millionen Pfund gekostet) – und zwar wegen der sinkenden Nachfrage nach Scotch. Genauso sollen die Destillerieausbauten bei Clynelish und Mortlach auf Eis gelegt werden, also gar nicht erst begonnen.

Wir werden diesen Artikel laufend mit neuen Erkenntnissen ergänzen und weiter über diese Entwicklungen berichten.

Update 14:34: Oliver Klimek hat auf Dramming.com eine erste Analyse dieses Schritts von Diageo gepostet (englischsprachig). Danke Rainer Edlinger für den Tipp.
Update 18:46: Ein Beitrag auf BBC News beleuchtet die Meldung etwas genauer. Auch ein Sprecher von Diageo kommt darin zu Wort, aber was man von ihm hört ist der typische relativ unverbindliche Corporate-Sprech…

Bauarbeiten in Mortlach, 3.5.14 - Bild von Shaun King. Alle Rechte vorbehalten
Bauarbeiten in Mortlach, 3.5.14 – Bild von Shaun King. Alle Rechte vorbehalten

Serge verkostet: Glen Spey

Von Abfüllungen der Destillerie wird man selbst im Fachgeschäft nicht unbedingt mengenmäßig erschlagen. Die früher auch als Mill of Rothes bekannte Destillerie gehört zu Diageo und produziert fast ausschließlich für deren Blends. Single Malt Abfülllungen sind daher nicht oft zu sehen. Drei von ihnen hat Serge Valentin heute verkostet:

  • Glen Spey 12 yo 2000/2013 (46%, Orcines): 83 Punkte
  • Glen Spey 13 yo 1998/2011 (46%, Milroy’s, hogshead, cask #2617, 349 bottles): 81 Punkte
  • Glen Spey 25 yo 1988/2014 (49.1%, The Single Malts of Scotland, hogshead, cask #356077, 192 bottles): 89 Punkte
Destillerie Glen Spey.  Bildrechte bei Lars Pechmann.
Destillerie Glen Spey. Bildrechte bei Lars Pechmann.

Dingle-Produkte ab heute bei irish-whiskeys.de

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dinglewhiskey[1]

Irish-Whiskeys.de hat uns mitgeteilt, dass bei ihnen als Importeur ab sofort die Produkte der irischen Destillerie Dingle (an der Westküste gelegen) erhältlich sind. Dort gebrannten Whiskey gibt es ja durch die kurze Geschichte der Destillerie natürlich noch nicht, aber sie produzieren bereits Wodka und Gin – und es gibt einen Whiskey namens Dingle Gold, der aus Beständen der Cooley-Destillerie stammt und eben den Markennamen Dingle trägt (damit will die Destillerie sich in der Aufbauphase finanziell unterstützen – verständlicherweise).

dinglegold

Neue Ardbeg-Abfüllungen im nächsten Jahr?

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ardbeg
Ardbeg Destillerie. Bildrechte bei Michael Pelzer.

Sku und seine Recent Eats hat einen guten Draht zum US-amerikanischen Alcohol and Tobacco Tax and Trade Bureau. Im seinem Twitter-Kanal verwies er in dieser Woche auf möglicherweise vier neue Ardbeg-Abfüllungen für das Jahr 2015.

Es war davon auszugehen, dass es zum 200-jährigen Jubiläum der Islay-Brennerei eine Sonderabfüllung geben wird. Und möglicherweise könnte sie auch ein Committe Release werden und Ardbeg Bicentennial heißen. Neben diesem Label finden sich noch die Labels einer möglichen Ardbeg Athmosphere, Ardbeg Continuum und Ardbg Anniversary.

Auch wenn der angegebene Alkoholgehalt bei allen vier Abfüllungen ebenso identisch ist wie das Label auf der Rückseite, könnte es sich um vier unterschiedliche Abfüllungen handeln.

Neu: The Arran Malt Orkney Bere Barley Cask Strength Limited Edition

Ein langer Name zu einer interessanten Geschichte: Zum zweiten Mal hat sich die Arran Distillery mit dem Agronomy Institute of Orkney College zusammengetan und nach dem 2012 herausgegebenen Orkney Bere Barley mit 46% nun eine Fassstärke abgefüllt. Er wurde aus Bere Barley, der ältesten noch kultivierten schottischen Gerste, die für diesen Whisky ausschließlich auf den Orkneys angebaut wurde, gebrannt. 10 Jahre lang lagerte er in ex-Bourbon-Fässern und wurde heuer dann mit 52.6% abgefüllt – ohne Farbstoff und nicht kühlfiltriert. Es gibt 4980 Flaschen, und in England kostet eine davon 60 Pfund. Offiziell käuflich wird sie ab 17. November im Arran Webshop sein, aber dann auch schnell bei den Händlern auftauchen. Mehr dazu auf der Arran Website. Und so sieht der Arran Malt Orkney Bere Barley Cask Strength Limited Edition aus:

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Aquavitae 2014: Nachlese per Video

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Wie mittlerweile gewöhnt, nimmt Stefan Kerzel in einer Video-Nachlese diejenigen mit auf die Aquavitae, die nicht auf dieser Messe in Mülheim sein konnten. Und zeigt den diesjährigen Messebesuchern nochmals einen Überblick über das komplette Angebot der Spirituosen. Unter diesem Post oder hinter dem Link zu Youtube finden Sie das 18:39 Minuten lange Video.