Auch bei The Balvenie gibt es einen neuen Whisky zu vermelden: Der Balvenie 25yo Single Barrel Traditional Oak ergänzt ihre Einzelfass-Range um eine neue Abfüllung. Er wurde von Malt Master David Stewart komponiert, als Top of the Line Produkt zum 12jährigen (First Fill Bourbon barrels) und 15jährigen (Sherry Cask European Oak) Single Barrel, so The Spirits Business.
Subtile Gewürze und schwere Honigsüße sollen die neue Abfüllung auszeichnen, wie üblich kommt sie mit handgeschriebenen Angaben auf dem Etikett. Bei den Händlern wird er im November in den Regalen auftauchen, vorbestellen kann ihn der interessierte Engländer (und lokal wohl auch der von selbiger Gemütsregung bewegte Kontinentaleuropäer) um 400 Pfund oder entsprechende Summen anderer Währungen.
Wir haben es ja hier in unserer ersten Berichterstattung über den neuen Bunnahabhain Ceòbanach versprochen: Wenn wir mehr wissen, dann wissen Sie es auch. Nun, vor einigen Minuten hat Bunnahabhain selbst zumindest einen Zipfel vom Aussehen der neuen, stark getorften Sonderedition aus der Destillerie gelüftet und den Bunnahabhain Ceòbanach als „ursprünglichen Bunnahabhain“ bezeichnet. Und was wir auch noch auf dem Foto des mit 46.3% abgefüllten Whiskys sehen: Es wird wohl keine Eintagsfliege sein, sondern zumindest mehrere Batches davon geben. Hier mal das Teaserbild, das US-Etikett gabs in unserem ersten Bericht.
Nach den ersten Craigellachies (wir berichteten hier) und Aberfeldys (siehe hier) setzt Bacardi seine Age Statement Offensive fort: Soeben sind der Aultmore 12 und der Aultomre 21 erschienen, und zwar für das erste Jahr exklusiv im Travel Retail der World Duty Free Group.
Laut dem Bericht von The Spirits Business beginnt Bacardi momentan mit den „leistbaren“ Ausgaben und wird dann 2015 die High End Whiskies auf den Markt bringen. Und weil wir gerade übers Geld reden: Preise der neuen Aultmore-Abfüllungen sind bislang noch nicht an die Öffentlichkeit gelangt.
Von Top Spirit erreichte uns heute eine Pressemitteilung über ihre Angebote für die Weihnachtszeit in Österreich. Wir geben sie hier in Auszügen wieder.
Wien, 28. Oktober 2014. Die zahlreichen Premium-Spirituosenmarken im Vertrieb von Top Spirit eignen sich ideal als edle Geschenke für die kommenden Festtage – viele davon sind daher mit hochwertig gestalteten Verpackungen geschenkfertig.
Die kommenden Feiertage rund um Weihnachten und den Jahreswechsel sind traditionell auch Tage des entspannten Genusses. Die zahlreichen Geschenkpackungen der Premium-Marken aus dem Sortiment von Top Spirit eignen sich dafür ganz hervorragend und sorgen für eine willkommene Abwechslung unter dem Christbaum.
Vollmundigen Geschmack und herausragende Qualität vereint Evan Williams, der Premium Kentucky Straight Bourbon Whiskey, im exklusiven Geschenkkarton mit Whiskeyglas.
Die Premium-Produkte aus dem Sortiment von Top Spirit machen sich nicht nur hervorragend unter dem Christbaum – auch für besondere Gelegenheiten während des Jahres eignen sich diese außergewöhnlichen Editionen als Geschenk.
Wir führen unseren Ausflug nach Irland fort und begleiten Serge Valentin bei seiner Verkostung. In seinem Glas findet sich heute eine Horde irischer Whiskeys, größtenteils von unabhängigen Abfüllern, die sonst schottische Single Malts in ihrem Programm präsentieren. Die Verkostungsnotizen und Benotungen auf Whiskyfun bieten uns insgesamt hohe Bewertungen – es müsste, so meint Serge, die am höchsten bewertete Irland Session sein. Die Whiskeys und Punkte in der Übersicht:
Teeling Whiskey (46%, OB, Irish blend, 2013) 82 Punkte
Ireland 22 yo 1991/2014 (46.6%, The Nectar of the Daily Drams and La Maison du Whisky) 87 Punkte
Irish Single Malt 22 yo 1991/2013 (52.4%, The Whisky Agency, Liquid Library, refill barrel, 191 bottles) 87 Punkte
Ireland 24 yo 1989/2014 (42.2%, The Nectar of the Daily Drams and La Maison du Whisky) 85 Punkte
Irish Single Malt 25 yo 1988/2013 (51.1%, The Whisky Agency, barrel, 212 bottles) 91 Punkte
Irish Single Malt 26 yo 1988/2014 (50.4%, Ramseyer’s Whisky Connection, 175 bottles) 90 Punkte
Ireland 26 yo (51.6%, The Nectar of the Daily Drams and La Maison du Whisky) 90 Punkte
Vor kurzem haben wir bereits über den neuen Teeling Single Malt Irish Whiskey berichtet (siehe hier). Der neue Whiskey der Teeling Premium Range wurde aus fünf verschiedenen Fässern komponiert: Sherry, Port, Madeira, Weißburgunder und Cabernet Sauvignon. Abgefüllt wurde er mit 46% – ohne Kühlfiltrierung. Er ist ein No Age Statement Whiskey, aber laut Auskunft der Teelings finden sich in ihm Whiskeys, die bis zu 23 Jahre alt sind. Abgefüllt wurde er jetzt im Oktober.
Nun haben wir von Jack Teeling auch ein Sample dazu bekommen. Silvia Behrens und Bernhard Rems haben das Sample gemeinsam verkostet – und teilen hier ihre Eindrücke.
Teeling Single Malt Irish Whiskey No Age Statement, 46%
Nase: Ein frischer Weingartenpfirsich mit pelziger Schale, in der Sonne warm geworden – das ist der erste Eindruck, der in die Nase springt. Zudem ist da eine leichte, sahneartige Malzigkeit, sowie eine Mischung aus Trockenfrüchten, Zitrus und Rosenblättern. Ein wenig schmeckt er auch nach Milky Mint Moo, einem irischen Bonbon, aber ohne Minze, oder nur ein kleinster Hauch davon. Dann haben wir noch frisches Sägemehl in der Nase, und grüne Baumrinde, die sich vom Ast schälen lässt. Und Trauben. Sehr angenehm, das alles. Später dann, nach dem ersten Trinken, wird die Nase grüner, wie eine frisch gemähte Wiese.
Gaumen: Geschmeidig flutet er an, sanft und weich, ohne Öligkeit, fast seidig, und er transportiert süße Trauben mit etwas Honigüberzug, einen Anflug von Pfirischeistee und Vanille. Das ist elegant. Es ist nicht der Tiefgang und die Komplexität von schottischen Single Malts, aber es ist auf seine Art stimmig. Fruchtigkeit und Süße bestimmen ihn.
Finish: Mittellang, auch hier wieder sanft und rund, ein ganz weiches Finish, das durch Süße bestimmt wird; gegen Ende hin dann etwas Bitterkeit – aber nichts Holziges, eher wie der Abgang eines zarten Tees. Wieder hat man den Eindruck einer schönen Eleganz.
Alles in allem: Ein Wort ist uns beiden dazu eingefallen: freundlich. Was für ein gepflegter, schöner, alltagstauglicher Whiskey, wunderbar trinkbar, den kann man sich als Aperitiv ebenso vorstellen wie am Nachmittag zu Keksen – er ist nie aufdringlich, aber immer passend. Er zeigt die schönsten Seiten des irischen Whiskeys, und wir können ihn allen, die die subtilere Seite des Wassers des Lebens genießen können, ans Herz legen. Von uns bekommt er leichten Herzens ein „Sehr gut“, auch des fairen Preises wegen, der unter 50 Euro liegt.
Nach unseren bisherigen Berichten zu der geplanten Destillerie Nephin (siehe hier und hier) haben wir nun ein Feature über die offizielle Eröffnung des Projekts im Juli mit mehr Hintergrundinformationen und einigen offiziellen Bildern, geschrieben von unserem Redakteur Ernie Ernst J. Scheiner:
An Taoiseach Enda Kenny eröffnete im vergangenen Juli Mayos erstes Whiskey-Brennerei-Projekt seit hundert Jahren. Neue Jobs werden mitten in der kleinen Ortschaft Lahardaun/Lahardane in der Nephin Distillery, nördlich von Castlebar gelegen, entstehen. Nach dem Willen von Dr. Paul Davis und seinem Team wird in ihren kupfernen Brennblasen ein getorfter Whiskey dreifach gebrannt, so wie das traditionell in früher Zeit durchaus einmal in Irland üblich war. Drei bis vier Millionen Euro werden von Investoren in das Projekt fließen. Die notwendigen Finanzmittel versuchen sie, mittels Crowd Funding zu erhalten. Wenn alles gut läuft, wird Ende 2015 der erste Spirit fließen. Einen Nephin-Whiskey wird es allerdings erst nach seiner vorgeschriebenen Mindestreifezeit von drei Jahren geben.
Auf diesem Bild von links nach rechts: 1. Mark Quick (Sales Director, Nephin Whiskey Company) 2. Peter Hynes (Chief Executive, Mayo County Council) 3. Jude Davis (Operations Director, Nephin Whiskey Company) 4. An Taoiseach, Enda Kenny 5. Dr. Paul Davis (Managing Director, Nephin Whiskey Company) 6. Joanne Grehan (Head of Enterprise, Mayo Local Enterprise Office) 7. Vincent Coleman (Architect, Nephin Whiskey Company) 8. Dara Calleary T.D. (Member of Parliament) 9. Michelle Mulherin T.D. (Member of Parliament). Bildrechte bei Nephin Distillery
‚Nay fin’ gesprochen, soll einmal jährlich 40 000 Besucher in den abgelegenen Connaught-Ort locken.
Es ist geplant eine in der Region angebaute Gerste in der Brennerei selbst nach traditioneller Methode zu mälzen. Der Torf kommt dazu aus den nahegelegenen Peat Bogs, die sich zwischen Nephin Mountain und Lough Conn ausbreiten. Seit Jahrhunderten waren diese Torf-Moore die Energielieferanten für die offenen Kamine in den umliegenden Häusern, zukünftig werden sie dem Whiskey eine unverfälschte markante Note geben.
„Wir werden achtzehn Vollzeit-Stellen schaffen,“ erklärt Projekt-Initiator Davis, „in unserer Brennerei werden wir neben dem typischen Pot Still Whiskey aus ungemälzter und gemälzter Gerste auch Single Malts destillieren. Die Jahreskapazität soll anfänglich bei 254 000 Litern Alkohol liegen, dann aber innerhalb von drei Jahren auf 508 000 Liter steigen. Wir werden den ersten getorften Pot Still Whisky in Irland herstellen.“ Reifen wird der Nephin-Spirit vor Ort traditionell in Bourbon-Fässern, Sherry-Fässern, aber auch in Portwein-Fässern. Wein-Fässer aus Argentinien sollen ebenfalls die Reifeprozesse des Nephin beeinflussen. Unterschiedliche Größen von Quarter Cask (ca. 125 Liter) bis hin zu Sherry Butts mit einem Fassungsvermögen von 500 Litern werden in den Lagerhäusern den Whiskey aromatisch und geschmacklich formen.
An Taoiseach signiert das erste Fass, das seit einem Jahrhundert in Connaught befüllt wird. Bildrechte bei Nephin Distillery
Nach den Vorstellungen des Nephin-Teams One Gallon Casks böttchern Fassmacher in der hauseigenen Küferei werden für den Geschenkemarkt hergestellt. Bereits vor dem Sprudeln des ersten Alkohol-Tropfens können Whisky-Begeisterte für 6,500 Euro (vor Steuern) ein zweihundert Liter Bourbon Fass erwerben. Wer nicht so hoch in das ambitionierte Projekt einsteigen möchte, kann bei Preisen ab 450,- Euro Fässchen in der Größe von 4,5 bis 10 Litern auswählen.
Mark Quick, Sales Director von Nephin Whiskey Company ptäsentiert An Taoiseach ein handgemachtes Nephin-Fass. Bildrechte bei Nephin Distillery
Hier zeigen wir für Sie die neuen Abfüllungen von Cadenhead, die nun in den Shops verfügbar sind, zusammengefasst in einer Bildergalerie. Es handelt sich dabei um die Authentic Collection Abfüllungen aus dem Oktober 2014, und die Small Batch Flaschen von Ende September 2014. Viel Vergnügen beim Stöbern (Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern).
Das Pressebüro der Finest Spirits & Beer Convention in Bochum hat uns diesen Pressetext als Nachbetrachtung zur FS&BC aus Sicht des Veranstalters Frank-Michael Böer und seines Teams geschickt. Wir geben ihn für unsere Leser wieder:
Gelungener Auftakt: Die erste Finest Spirits & Beer Convention in Bochum!
Nicht erst als die Lichttechnik zauberte und bei Anbruch der Dämmerung die Bochumer Jahrhunderthalle in rot-blaue Farbe tauchte, war klar: Das ist genau der richtige Ort für diese Premiere: hochklassige Biere und Spirituosen. Die Finest Spirits & Beer Convention feierte am vergangenen Wochenende in der über hundert Jahre alten, ehemaligen Gaskraftzentrale in Bochum ihre Premiere. „Bier und Spirituosen in dieser Form unter einem Dach zusammenzubringen – damit ist uns hier in Bochum eine überzeugende Synthese gelungen, die so bisher einmalig in deutschsprachigen Landen ist“, freut sich Veranstalter Frank-Michael Böer, Initiator und Veranstalter auch der beiden renommierten Schwesterveranstaltungen Braukunst Live! und Finest Spirits im Süden der Republik: „Der Auftakt im Westen ist uns gelungen: 2015 kommen wir wieder!“
Vom 17. Bis 19. Oktober stand der Genuss im Vordergrund! Trotz Bahnstreik und wunderbarem Altweibersommerwetter kamen rund 2.200 Besucher zur Premiere der Finest Spirits & Beer Convention. Ausgesuchte internationale wie nationale und regionale Biere und Spirituosen aus aller Welt wie Whisky, Rum und Gin in höchsten Qualitäten präsentierten sich an den wohlsortierten Ständen. Tagsüber brachte die Herbstsonne die Farben in den unzähligen Flaschen und Gläsern warm zum Leuchten, am Abend strahlte das Haus selbst. Und mit ihm die Gesichter: Fachleute, Neugierige, Kenner, Genießer, eingeschworene Fans, sie alle waren gekommen. An den Ständen wurde verkostet, diskutiert, gefachsimpelt, wissbegierig nachgefragt. Es gab viel zu Entdecken!
„Bochum hat ein tolles Publikum!“ Darin waren sich Veranstalter und Aussteller einig. Denn hier ging es nicht ums bloße Trinken, hier ging es um Vielfältigkeit, um Handwerkskunst, um Brau- und Brennvorgänge, um Zutaten, um Leidenschaft, um Tradition und Experimentierfreude. Biere, die in Whiskyfässern reifen, Whiskys, die in ehemaligen Sherryfässern ausgebaut wurden, Sondersude und Festivalbottelings, speziell für die Convention gebraut und destilliert, Raritäten, von denen es weltweit nur noch wenige Flaschen gibt, Mixgetränke, die ihresgleichen suchen, und Master Classes, die einem diese Welt noch näher bringen – all dies konnte man hier in Hülle und Fülle finden. „Egal wo man vorbeilief am Wochenende – es wurde an jedem Stand mit Freude verkostet und experimentiert. Neues wurde entdeckt – egal ob beim Bier oder bei den Spirituosen. Genauso soll es sein.“, erklärt Frank-Michael Böer.
Großartige Stimmung
Mit über 70 Ausstellern – von den ganz kleinen bis zu den ganz großen – wie Glen Grant, Bierkompass mit seinen Spezialitäten aus Nordeuropa, Craftwerk Brewing, Caminneci-Wine & Spirit Partner, Pilsner Urquell oder Slyrs konnten sich die Besucher auf der Ausstellungsfläche von 3.200 qm austauschen. Ein direkter Kontakt, wie er sonst selten zu bekommen ist. „Große Aufmerksamkeit erhielt unsere Veranstaltung von der regionalen Presse, sowohl im Vorfeld, als auch während und nach dem Festival-Wochenende. Von Medienvertretern, Ausstellern, Besuchern und Fachpublikum bekamen mein Team und ich Lob zur hervorragenden Organisation und der hohen Qualität der Veranstaltung. Und natürlich für die großartige Stimmung! Unser Konzept ist voll aufgegangen“, zieht Frank-Michael Böer Bilanz. „Wir wollten ein Festival für Bier und Spirits auf höchstem Niveau hier ins Ruhrgebiet bringen. Das haben wir auf ganzer Linie geschafft.“
Ein dicker Dank an Simon Weiß von www.whiskyerlebnisse.de – er hat uns seine Eindrücke von Villingen samt einiger Fotos geschickt und uns die Veröffentlichung gestattet. Und wer noch mehr wissen will: Weitere Bilder und eine Zusammenfassung der Messe können Sie auf meinwhisky.com, dem Blog von Petra Milde finden.
Hier aber der Bericht von Simon – auch er zieht eine positive Bilanz der Messe:
Hallo liebes Whisky-Experts-Team,
Ich war am Wochenende auf der Messe in Villingen und kann ebenfalls nur begeistert davon schwärmen!
Das Publikum war sehr nett und aufgeschlossen, recht gemischt. Die Halle war immer gut befüllt, jedoch nie überfüllt. Am Samstag war es etwas stärker vom Besucherstrom, am Sonntag konnte man sich mit den Gästen ausführlicher unterhalten. Schön fand ich, dass viele Stände gleich aufgebaut waren, so dass die Whiskymarken im Fokus standen.
Die Messe war mit viel Liebe zum Detail organisiert, es fehlte an nichts und als Standbetreiber (ich war bei Campari dabei) wurden wir bestens versorgt.
Ich hatte ein Tasting „Irland trifft Amerika“ am Samstag gegeben. Es fand außerhalb in der Enoteca von Riegger statt. Die Location war auf der anderen Straßenseite der Messehalle und ganz einfach zu erreichen. Während des Tastings hatte ich zwei Ladies vom Team an meiner Seite, die sich die ganze Zeit bestens um uns (Gäste und mich) gekümmert hatten. Das Tasting war auf 1,5 Stunden angesetzt, was ich genial fand. So konnte der Whisky in Ruhe genossen werden und es entstand keine Eile.
Ebenfalls hervorragend war auch, dass die ganze Stadt mitgezogen hatte. Im Kino wurde „Angel’s Share“ gezeigt, die Gastronomie hat mitgemacht und sogar die Geschäfte waren mit Whiskythemen dekoriert.
Insgesamt ein grandioser Auftakt der Veranstaltung! Uwe und sein Team haben hervorragende Arbeit geleistet! Da können sich andere Messen gerne ein Beispiel daran nehmen. Ich freue mich schon wieder aufs nächste Jahr.
Im Anhang schicke ich euch noch ein paar Bilder. Sie sind am Sonntagmittag, ca. 1 Stunde nach Öffnen der Türen entstanden (wurde also noch voller).
Bildrechte bei Simon WeißBildrechte bei Simon WeißBildrechte bei Simon Weiß
Ein Bild vom Campari-Team schicke ich euch auch (links bin ich, Independent Malt Ambassador, in der Mitte Markus Heinze (Brand Ambassador Glenfiddich) und rechts Marcel Stadelmann (Bezirksleiter Gastronomie).
Aus der Speyside-Destillerie Glen Grant kommt laut einem Bericht von Drinks Report ein neues Bottling auf den europäischen Markt: Der Glen Grant 50yo, der schon im asiatischen Raum erhältlich war (wir berichteten im März hier mit Presseaussendung) und nun (etwas verspätet) global in den Markt eingeführt wird. Master Blender Dennis Malcolm, damas ein junger Mann, hat ihn am 28. Oktober 1963 eigenhändig ins Fass gefüllt – in die Flasche kam der Whisky dann am 25. November 2013. gerade einmal 150 Flaschen gibt es von ihm.
Das ganze wird wieder einmal in handgefertigten Decantern präsentiert, in schönen Holzboxen – der Seltenheit des Whiskys durchaus angemessen. Durchas angemessen ist auch der Verkaufspreis: in England wird er 3.500 Pfund kosten.
Zum Wochenbeginn hat Serge Valentin von Whiskyfun eine ganze Reihe vom Whiskys aus der Destillerie Highland Park verkostet – darunter auch die diesjährige Abfüllung der Valhalla-Serie, Freya. Der hat von allen verkosteten Whiskys die geringste Wertung bei Serge – obwohl 82 Punkte nun auch nicht gerade niedrig sind. Bis zu 92 Punkte geht das hoch; für einen achtjährigen Highland-Park, den man wohl nur mehr als Kellerfund bekommen wird…
Highland Park 15 yo ‚Freya‘ (51.2%, OB, 2014): 82 Punkte
Highland Park 20 yo 1994/2014 (50.9%, The Single Malts of Scotland, hogshead, cask #0017, 2015 bottles): 88 Punkte
Highland Park 24 yo 1986/2010 (46%, Mo Or Collection, bourbon hogshead, cask #2275, 300 bottles): 87 Punkte
Highland Park 1989/2014 (49.4%, Càrn Mor, Celebration of the Cask, sherry hogshead, cask #3214, 258 bottles): 87 Punkte
Highland Park 25 yo 1980/2005 (55.5%, OB for Germany, cask #7363): 89 Punkte
Highland Park 8 yo (57%, Gordon & MacPhail, screw cap, +/-1980): 92 Punkte
Eingang zur Highland Park Distillery. Foto von David Wyatt unter CC-Lizenz
Das Wochenende ist vorbei, und mit ihm die Whiskymesse in Willingen-Schwenningen, die wir mit einigen Erwähnungen schon im Vorfeld begleitet haben. Nun haben wir zwei kurze Nachberichte gefunden, die beide sehr positiv über die Messe und die Zuschauerresonanz berichten. Der eine Nachbericht stammt aus dem Südkurier, der andere aus Schwarzwälder-Bote.de. Aus letzterem wissen wir, dass die nächste Veranstaltung dort schon fix eingeplant ist und am 24. und 25. Oktober 2015 stattfinden wird. Hier ein Auszug aus dem Schwarzwälder Boten:
Der „Drahtzieher“ Uwe Lauinger war schon am Samstagabend nach einem Tag mit mehr als 1600 Messebesuchern nicht nur berauscht von der großen Resonanz und der entspannten, freundlichen und familiären Atmosphäre, er war auch voll des Lobes für all jene, die seine Idee der Whiskeymesse im Vorfeld unterstützten.
„Die ganze Stadt ist auf Whiskey eingestellt“, hatten auswärtige Gäste gestaunt, die zum Teil viele hundert Kilometer hinter sich gebracht hatten, um dabei zu sein. Nicht nur in der Neuen Tonhalle, sondern auch in etlichen gastronomischen Betrieben in der Innenstadt wurden „Tastings“ angeboten und war entsprechend dekoriert.
Sollte einer unserer Leser in Villingen-Schwenningen gewesen sein und Fotos mit uns und den anderen Lesern teilen wollen, so bitten wir um die Zusendung der Bilder an team @ whiskyexperts.net – bitte die Bilder auf max. 150kb herrunterrechnen, dann klappts auch mit dem Transfer ;-).
Villingen-Schwenningen, Bild von Wiki-observer unter CC-Lizenz
Der älteste Glendronach in der Standard-Range ist der Glendronach Parliament. 21 Jahre hat er im Sherryfass verbracht. Man möchte meinen, die Extra-Jahre hätten ihm auch Extra-Klasse gebracht – aber Ralfy ist da nicht ganz dieser Meinung. Er gibt dem Parliament aus der Highland-Destillerie 85 aus 100 Punkten und meint, der 15jährige Glendronach (in der grünen Dose) sei nicht nur wesentlich günstiger, sondern auch besser. Warum? Das erklärt Ralfy in seinem Video, das Sie hier oder auf Youtube sehen können: