Interview mit Marie Bryne, Managing Director der Dublin Whiskey Company

Ein sehr ausführliches und interessantes Interview mit Marie Bryne, Managing Director der Dublin Whiskey Company, findet sich im Blog InDublin. Diese neue Destillerie wird im Jahr 2015 entstehen, in der unmittelbaren Nachbarschaft der Teeling Distillery. Im Interview spricht Marie über die Pläne für die nahe Zukunft und gibt einen Einblick in die Überlegungen, die hinter dieser Neugründung standen.

Die alten Maltings in der Mill Street stammen aus dem Jahre 1691, hier wirkte einmal Mitte des 19. Jhds der Distiller John Busby. Bildrechte bei Ernst J. Scheiner, alle Rechte vorbehalten
Die alten Maltings in der Mill Street stammen aus dem Jahre 1691, hier wirkte einmal Mitte des 19. Jhds der Distiller John Busby. Bildrechte bei Ernst J. Scheiner, alle Rechte vorbehalten

PR: Festlicher Genuss mit den exklusiven Geschenksets aus dem Hause Beam Austria

Weihnachten ist bereits näher als man wahrhaben will – und dementsprechend stellen sich die Hersteller bereits mit den Geschenkideen für das Weihnachstfest ein. Hier eine Aussendung von Beam Austria über ihre Geschenkpackung für das diesjährige Weihnachtsfest, die wir in den whiskyrelevanten Teilen wiedergeben:

Ein gelungenes Weihnachtsfest hat viele Zutaten: Das Zusammensein mit der Familie und guten Freunden, festliche Stimmung, gutes Essen und natürlich die passenden Geschenke. Was liegt da näher, als Genussmomente zu verschenken. Aus diesem Anlass bietet Beam Austria in diesem Jahr ein reichhaltiges Sortiment attraktiver Geschenksets an, die ab sofort im Handel erhältlich sind.

Der Klassiker

Jim Beam ist ein echtes Stück Amerika und der beste Beweis dafür, dass Qualität, Tradition und Leidenschaft etwas Besonderes schaffen: den beliebten Kentucky Straight Bourbon Whiskey. Die Jim Beam Geschenkpackung enthält Österreichs Nr. 1* Whiskey sowie ein geprägtes Longdrinkglas, das Klassiker wie Jim Beam Cola zu einem echten Genuss werden lässt. Das exklusive Jim Beam Geschenkset ist österreichweit im gut sortierten Handel zu einem UVP von 9,99 bis 10,99 Euro erhältlich.

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Der Teuflische

Die Besonderheit des markanten Jim Beam Devil’s Cut liegt tief im Holz der Eichenfässer. Während ein Teil des Whiskeys bei der Lagerung als „Angel’s Share“ verdunstet, bleibt der „Devil’s Cut“ nach der Whiskeyreifung und Entleerung der Eichenfässer im Fassholz zurück. Das Extrakt aus dem ausgeflammten Holz sorgt für eine Vielzahl an Aromen, die den Devil’s Cut zu einem intensiven Whiskey-Genuss machen. Das Geschenkset besteht aus einem exklusiven Pokerset mit Kartendeck und Pokerchips und ist ein Garant für gesellige Spieleabende mit guten Freunden. Die exklusive Jim Beam Devil’s Cut Geschenkpackung ist für Gastronomen im ausgesuchten Fachhandel erhältlich.

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Der Reife

Mit zwölf Jahren Reifung im amerikanischen Eichenfass gehört Jim Beam Signature Craft 12 Years zu den am längsten gelagerten Bourbon Whiskeys. So erhält er seinen vollmundigen und komplexen Geschmack. Der Super Premium Bourbon Whiskey, kreiert von Fred Noe, Master Destiller in siebter Generation, verkörpert mit jedem Tropfen auch ein Stück Familientradition. Da gemeinsames Genießen doppelt so schön ist, enthält die stilvolle Geschenkverpackung gleich zwei hochwertige Tumbler. Das exklusive Jim Beam Signature Craft 12 Years Geschenkset ist im Handel in Österreich exklusiv bei Merkur zu einem UVP von 21,- bis 24,- Euro erhältlich.

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Der Schotte

Laphroaig Quarter Cask wurde von den kleinen Fässern (das englische Wort für Fass ist cask) inspiriert, die im 19. Jahrhundert für die Lagerung und den Transport von Scotch Whisky eingesetzt wurden. Da bei kleinen Fässern der Kontakt des Whiskys mit der Holzfläche größer ist, führt dies zu einer Intensivierung des Reifeprozesses. Das verleiht dem Whisky seinen komplexen und rauchigen Geschmack. Für Liebhaber torfiger Single Malt Whiskys enthält die Geschenkpackung auch ein exklusives Nosing-Glas. Das Laphroaig Quarter Cask Geschenkset ist allerdings nur für Gastronomen im ausgesuchten Fachhandel erhältlich.

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Serge verkostet: Glen Garioch x3 (inkl. Renaissance)

Serge Valentin verkostet heute drei Abfüllungen aus der Highland-Destillerie Glen Garioch (die man übrigens in etwa so ausspricht: Glen Giertschi). Darunter befindet sich auch der neuen Renaissance, der heuer aufgelegt wurde, um die letzte „Wiedergeburt“ der Destillerie im Jahr 1997 zu feiern. Und dann ist da noch ein 40jähriger aus dem Sherry Butt, der exklusiv für The Whisky Exchange abgefüllt wurde und von dem man selbst wohl niemals mehr als die Verkostungsnotizen von Serge sehen wird (seufz)…

  • Glen Garioch 21 yo 1992/2014 (51.6%, The Whisky Agency, Liquid Library, refill hogshead, 227 bottles): 86 Punkte
  • Glen Garioch 15 yo ‚The Renaissance‘ (51.9%, OB, 2014): 85 Punkte
  • Glen Garioch 40 yo 1973/2014 (54.3%, OB for The Whisky Exchange, sherry butt, cask #4297, 138 bottles): 92 Punkte
Destillerie Glen Garioch.  Bildrechte bei Lars Pechmann.
Destillerie Glen Garioch. Bildrechte bei Lars Pechmann.

Herald Scotland: Keine Panik bei schottischen Whiskys

Wenn man die Meldungen der letzten Tage und Wochen verfolgt hat, dann kann einem bei der Lektüre durchaus ein etwas mulmiges Gefühl beschleichen, was den Zustand der Whiskyindustrie in Schottland anbelangt. Diageo stoppt Ausbaupläne und will Bushmills verkaufen, die Exporte brechen ein und als Sahnehäubchen lässt Murray’s neue Whisky Bible 2015 kaum ein gutes Haar an den Schotten. Müde, langweilig und flach seien ihre Whiskys geworden – selbst der britische Chapter 14 schnappt ihnen die Krone als bester europäischer Whisky weg.

Alles kein Grund zur Panik, befindet Herald Scotland (die Site ist hinter einer Paywall, aber die ersten paar Zugriffe pro Monat sind frei) in einer Kolumne, die heute erschienen ist. Stimmt alles, schreiben sie, aber diese Wellenbewegungen in der Befindlichkeit gehören zur Industrie wie die Stills zu den Destillerien, und man möge nicht vergessen, dass 20 neue Destillerien im Entstehen sind – und dass aufgeschoben nicht aufgehoben ist. Zudem gäbe es noch andere Märket als China, und die Langzeitaussichten seien immer noch so rosig wie sie es waren. Durchaus lesenswert.

Speyside Cooperage

Ralfy’s Video Review #498: Glenmorangie 12yo 46%

Wir Ralfy so schön sagt: So gehört es sich. Ein Glenmorangie Lasanta mit einer Altersangabe (das war zu Beginn der Abfüllungen nicht so) – und obwohl Ralfy von den ersten Lasanta-Abfüllungen dem eigenen Bekunden nach nicht angetan war, hat diese neue Altersangabe ihn dazu verleitet, sich dem Whisky aus der Highland-Destillerie zu widmen. Und das Resultat? 87 von 100 Punkten, denn das Verhältnis zwischen Preis und Leistung stimmt laut Ralfy. Mehr zum Whisky, und mehr Interessantes (wie bei Ralfy üblich) im Video auf Youtube oder gleich hier:

Jim Murray’s Whisky Bible 2015: Schottischer Whisky ist langweilig und mittelmäßig

Jim Murray ist immer wieder für ein amüsiertes Stirnrunzeln gut – und seine jährlich erscheinende Whisky Bible mit mehr als 4700 Tasting Notes wird immer heftig diskutiert. Dass sich in den letzten Jahren ein gewisses „Fremdeln“ zwischen ihm und der schottischen Whiskyindustrie entwickelt hat, war schwer zu übersehen. Heuer kulminiert das. Lassen Sie sich folgende drei Aussagen aus dem Buch, die der Express berichtet, auf der Zunge zergehen:

  1. Jim’s Lieblingswhisky und seiner Meinung nach der Weltbeste ist ein kein Schotte, sondern ein Japaner, der Yamazaki Singlle Malt Sherry Cask 2013 mit 97.5 Punkten
  2. Unter den besten fünf Destillerien befindet sich überhaupt keine einige schottische Brennerei.
  3. Die Schotten, so Jim Murray, machen derzeit mittelmäßige Malts und langweilige Blends.

Und Jim macht Schlagzeilen 🙂

glasses

Diageo will Bushmills Irish Whiskey gegen Don Julio Tequila tauschen

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Interessantes vom Blog der NYTimes namens Dealbook: Nach deren Quellen will Diageo die Marke Bushmills eintauschen – in einem Deal mit Jose Cuervo Tequila, einem großen Tequila-Hersteller. Dafür soll es für Diageo die Marke Don Julio Tequila geben – und eine nicht näher bezifferte Geldsumme. Der Deal könnte noch nächste Woche über die Bühne gehen, aber in trockenen Tüchern ist er noch nicht und ein Platzen des Geschäfts ist ebenso noch möglich.

Warum macht Diageo das? Nun, einerseits ist Tequila eine stark wachsende Kategorie (+34% im letzten Fiskaljahr), andererseits scheint es so, als wolle Diageo einen vor zwei Jahren geplatzten Übernahmedeal wenigstens teilweise doch realisieren. Und möchte Diageo weniger Whisk(e)y im Portfolio haben? Spannende Sache…

bushmills

 

Haig Club Bar in Manchester eröffnet

Diageo hat mit der Kampagne für Haig Club und dem Star-Testimonial David Beckham einen sehr offensiven Weg beschritten, Grain Whisky zu bewerben. Die Eröffnung einer durchgestylten Haig Club Bar in Manchester ist ein weiterer Schritt in deren Marketingkonzept, die generelle Whiskykategorie mehr in Richtung jener jungen Leute zu öffnen, die Whisky als zu altbacken und konservativ sehen. Man mag von der Qualität des Haig Club denken was man will – das Marketing rund um den NAS Grain ist stimmig und gut gelungen; und die Bar durchaus sehenswert. Hinter unserem Link zu den Manchester Evening News finden Sie eine Bildgalerie zur Bar, die das Design der Örtlichkeit zeigt.

haig

Whisky des Monats November: Great King Street Glasgow Blend

In unserer regelmäßigen Rubrik “Whiskys des Monats” stellten wir bisher, sehr subjektiv gesehen natürlich, Whiskys vor, die wir besonders mögen, denen wir eine breitere Öffentlichkeit wünschen – und es war bis jetzt noch nie ein Blended Whisky dabei. Mit unserer Empfehlung für November ändern wir dies.

The Glasgow Blend

Blended Whiskys sind das wirtschaftliche Rückgrat der schottischen Whisky-Industrie. Malt Whiskys unterschiedlichen Alters verschiedener Brennereien werden miteinander verschnitten und mit Grain Whisky ergänzt. Der allergrößte Teil des in Schottland produzierten Malt Whiskys wird am Ende Teil eines Blends (es müssten so etwa 80 bis 90 % sein). Es gibt sie in unterschiedlichen Preisklassen. Je nach Alter der verwendeten Malt Whiskys und Anteil des Grain Whiskys ergibt sich daraus ein Whisky für den preisbewussten kultivierten Wirkungstrinker oder eine Abfüllung für die Kunden des Ultra-Premium-Exklusiv Bereichs.

Blended Whiskys ermöglichen die Schaffung eines Produkts mit (annähernd) gleicher Qualität über Jahre hinweg. Wo der Single Cask Genießer sich regelmäßig mit der Einmaligkeit seines Erlebnisses konfrontiert sieht (die Anzahl der aus einem Fass abgefüllten Flaschen ist endlich und jedes Fass hat einen anderen Whisky als Ergebnis), gilt es für den Blender, aus unterschiedlichen Whiskys ein immer gleiches Produkt zu kreieren. Wo das einzelne Fass, oder auch die Fässer einer einzelnen Destillerie, nur eine gewisse Palette an Aromen ermöglichen, kann der Blender durch die Verwendung unterschiedlicher Whiskys verschiedener Brennereien einen Whisky entwerfen – als Produkt eines eher industriellen Prozesses oder als Handwerk.

Die Compass Box Whisky Company versteht sich als Kunst-Handwerker des Blendens. Im Jahr 2000 wurde die Firma von John Glaser gegründet. Der Amerikaner war vorher bei Diageo als Marketing Director beschäftigt und hier vor allem für den Blend Johnnie Walker zuständig. Da sich keine Brennerei in ihrem Besitz findet, muss der Malt und Grain Whisky für die Compass Box Whiskys zugekauft werden. Vor allem Whiskys der Destillerien Ardmore, Caol Ila, Clynelish, Dailuaine, Glen Elgin, Laphroaig und Teaninich und Grain Whiskys aus Cameronbridge und Cambus finden Verwendung. Diese Whiskys werden dann nicht einfach nur miteinander gemischt – je nachdem, welches Geschmacksprofil sich John Glaser ausgedacht hat, lagert der Blend noch eine Extrazeit in speziell aufbereiteten Fässern weiter. Als 2005 der Blended Malt Whisky „The Spice Tree“ erschien, schritt die Scotch Whisky Association ein und drohte mit rechtlichen Schritten gegen Compass Box. Denn ihrer Meinung nach entsprach die Verwendung von Fässern, deren Dauben mit sog. „inner staves“ (dünne Eichenholzlatten, die innen auf den Dauben angebracht sind und so zur Verfügung stehende Holzoberfläche vergrößern und auch die Verwendung unterschiedlicher Toasting Grade in einem Fass ermöglichen) versehen sind, nicht den Regularien für Scotch Whisky. Compass Box änderte darauf hin die Fässer für zweite Reifung. Die Fassdeckel wurden aus französischer Eiche gefertigt und mit einer speziellen Röstung versehen – und danach in unterschiedlichen Varianten bei weiteren Compass Box Whiskys angewendet.

Viele Compass Box Abfüllungen sind, wegen des im Vergleich zu anderen Blends aufwändigeren Herstellungsprozesses, nur in einer begrenzten Anzahl verfügbar. Mit Great King Street Artist’s Blend erweiterte Compass Box ihr Angebot 2011 um einen Blend, der nun ständiger Bestandteil wurde. 2013 kamen zwei Experimental Batches in begrenzter Auflage hinzu: Batch TR-06 verfügte über einen höheren Anteil an Islay-Whisky und hatte deshalb natürlich einen deutlich rauchigeren-torfigeren Ausdruck, Batch 00-V4 war die leicht sherry-lastigere Variante. Im letzten Monat kam mit Great King Street “The Glasgow Blend” ein neue Erweiterung und ständiger Teil des Blends Great King Street hinzu. Wie bei vielen anderen Whiskys war auch hier die Zusammensetzung kein Geheimnis und wird von Compass Box offen kommuniziert: die Whiskys dieses Blends kommen zu rund 67% aus den Brennereien Laphroaig, Benrinnes und Clynelish, die restlichen rund 33% bestehen aus einem Lowland Single Grain Whisky. Der Whiskys durfte in einer Kombination aus Sherry-, amerikanischen Eichen- und französischen Eichen-Fässern reifen.

Verkostungsnotizen

Great King Street The Glasgow Blend
43 %, ncf, nc

Nase: Dezenter warmer Rauch, ein leichter Anflug von Dörr-Äpfel. Das Feuer erlischt und der Rauch wird kalt. Die leichte Klebstoffnote, die anfangs mal kurz auftauchte, verschwindet und kommt nicht wieder.

Gaumen: Eine schöne verwobene Leichtigkeit. Wir finden Süße, Würzigkeit und Herbes. Keine dieser Noten tritt in den Vordergrund, ohne Druck stehen sie nebeneinander verschlungen, ummantelt von leichtem Rauch. Als einzelne Geschmacksnote nur kurz angedeutet, dann zurücktretend, bilden sie gemeinsam ein harmonisches Geschmacksbild in einem gut trinkbaren sehr runden Whisky.

Finish:
Trocken herb, mit lang anhaltendem kalten Rauch.

Alles in allem:
Eine sehr schöne Komposition, herrlich unspektakulär ausgewogen. Man kann sich sehr gut vorstellen, dass die Entwicklung dieses Blends über ein Jahr gedauert hat und es mehr als 100 Rezepte brauchte, um dieses Ergebnis zu erhalten: eine bewusst geschaffene Kreation am Ende eines Prozesses von der Idee bis zum Dram im Glas.

Erhältlich in der 0,5-Liter-Flasche für knapp unter 30 €, für die 0,7-Liter-Flasche muss ein bisschen mehr als 36 € bezahlt werden.

 

Neu von Douglas Laing: Xtra Old Particular

Vier neue Abfüllungen gibt es von Douglas Laing zu vermelden, aus der damit neu geschaffenen Serie Xtra Old Particular: Ein Caol Ila 30yo, ein Invergordon 40yo (ein Single Grain), ein Highland Park 25yo und ein 26jähriger Macallan. Preise sind uns noch nicht bekannt, aber angesichts dessen, was in den Flaschen ist, wird es wohl nicht am Wühltisch zu haben sein…

dlxop

Laphroaig: Opinions Welcome – Halloween Edition

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Im Sommer startete Laphroaig ihre Internet-Werbekampagne “Laphroaig Opinions Welcome“, unter anderem mit dem Video “Nine People – One Whisky – Many Opinions” (wir berichteten). Passend zu Halloween kommende Nacht durften dieses Mal Halloween Partygänger ihre Meinung zu Laphroaig äußern. Viel Spaß wünschen wir mit diesem Video unter unserem Post oder auf Youtube.

Neu: Jim Beam Kentucky Dram – ein Bourbon mit Scotch

Ein Whiskey mit Whisky – auch mal etwas Neues. Laut einem Bericht von The Spirits Business wird Jim Beam im Juni 2015 einen mit Scotch versetzten Bourbon auf den Markt bringen – namens Jim Beam Kentucky Dram. Das Ganze spielt sich dann exklusiv im Travel Retail ab – in einer Einliterflasche um 35 Euro. Welcher Scotch es sein wird und wieviel davon, das wollte die Sprecherin von Suntory Beam nicht bekannt geben, wohl aber, dass der Whiskey das Premium-Segment (Jim Beam Signature Craft) ergänzen soll. Ein Bild des Jim Beam Kentucky Dram können wir Ihnen momentan leider ebenfalls noch nicht präsentieren, wir reichen es aber sofort nach, wenn wir eines in die digitalen Finger bekommen.

JimBeam-Logo

PR: Neue Johnnie Walker®-Werbekampagne zeugt von Charakter

Wie schon gestern bei der Vorstellung der Printsjuets durch uns angekündigt, hat uns heute auch eine deutschsprachige Pressemitteilung zur weltweiten Kanpagne von Johnnie Walker erreicht – wir bringen sie hier für Sie in Auszügen:

Die „Character“-Kampagne der Marke spielt eine Schlüsselrolle bei der auf Luxus ausgerichteten Marketingstrategie, die während der vergangenen Monate mittels bahnbrechenden, Aufmerksamkeit erregenden Online-Inhalten und Erlebnisevents an die Öffentlichkeit gebracht wurde.

Die Kampagne bewirbt die unverwechselbaren und individuellen Charaktere von vier JOHNNIE WALKER Scotch Whiskys, die das Ergebnis meisterlichen Handwerks und Verschnitts sind – die Exklusivität und Tiefe eines JOHNNIE WALKER® BLUE LABEL™, die Sanftheit und der Glanz des JOHNNIE WALKER® GOLD LABEL RESERVE™, der kräftige Charakter von JOHNNIE WALKER® BLACK LABEL® und die Intensität des JOHNNIE WALKER® DOUBLE BLACK™.

Zur Kreierung der Kampagne arbeitete JOHNNIE WALKER mit einigen wegweisenden Pionieren zusammen, um Bilder zu schaffen, die sowohl von den Charakteren der dargestellten Blends als auch der Expertise der beteiligten Persönlichkeiten beeinflusst sind. Dabei entstand eine Reihe kraftvoller visueller Metaphern für die Charaktere der einzelnen Whiskys.

James Thompson, Managing Director bei Diageo Global Reserve, dazu:

„Die ‚Character‘-Kampagne fördert das Luxus-Flair der Marke JOHNNIE WALKER mit ihren außergewöhnlichen Whiskys. Sie ist das Ergebnis außergewöhnlich kreativen Schaffens und spiegelt auf wundervolle Art das Handwerk, die Qualität und den Charakter unserer einzelnen Blends wieder. Wie diese Kampagne zeigt, beschreitet JOHNNIE WALKER kontinuierlich neue Wege im auf Luxus ausgerichteten Marketing.“

Die „Character“-Kampagne knüpft nahtlos an den vor kurzem von der Marke veröffentlichten Online-Film „The Gentleman’s Wager“ mit Jude Law und Giancarlo Giannini an wie auch an das ungemein erfolgreiche, letzten Monat in London veranstaltete Event „Symphony in Blue“ – die weltweit erste theatralisch-musikalische künstlerische Erlebnisreise durch einen Luxus-Whisky. In „The Gentleman’s Wager“ verkörpert Jude Law einen Mann, der schon alles hat, was man sich nur wünschen kann, und eine Wette vorschlägt, um etwas zu gewinnen, was es nicht für Geld gibt. Der Film wurde bereits etwa 30 Millionen Mal angeschaut und hat laut Thompson einen „neuen Maßstab für die Werbeinhalte des Unternehmens gesetzt.“

Thompson dazu weiter:

„JOHNNIE WALKER ist eine Marke im Luxussegment, was sich zum Beispiel in unseren spektakulären Veranstaltungen JOHNNIE WALKER HOUSE™ wiederspiegelt, die ein Musterbeispiel bester Gastfreundschaft und fesselnder Erzählkunst sind, oder auch in fesselnden, sinnträchtigen Werbekampagnen wie eben dieser.“

Jedes der Werbevideos der Kampagne bezieht seine Inspiration unmittelbar aus dem einzigartigen und kennzeichnenden Charakter eines von ihm vorgestellten Whiskys.

Im Video zum JOHNNIE WALKER BLUE LABEL, der ein ultimativer Ausdruck der Erlesenheit von JOHNNIE WALKER ist, wird dies durch die Suche nach seltener Tiefe und Charakter dargestellt. Nur eines von 10.000 Fässern aus allen Ecken Schottlands enthält Whisky, der sich für die Herstellung eines so außerordentlich sanften Geschmackserlebnisses eignet.

In der neuen Werbung für JOHNNIE WALKER BLUE LABEL erscheint der französische Weltmeister im Free-Diving Guillaume Néry, der gut 100 Fuß unter Wasser am The Pit, dem Eingang des weltgrößten unterirdischen Flußsystems auf der Halbinsel Yucatán in Mexiko auf der Suche nach Seltenheit und Tiefe aufgenommen wurde.

Strength of Character Makes for New Johnnie Walker(R) Advertising Campaign

Der JOHNNIE WALKER GOLD LABEL RESERVE ist eine Schöpfung des Master Blenders von JOHNNIE WALKER – eine Mischung seiner bevorzugten Whiskys, einschließlich des Clynelish Single Malt Whisky, dessen Wasser den Kildonan Hills entspringt, an denen 1868 Gold gefunden wurde, und das für einen Blend von außergewöhnlicher Sanftheit und warmem Glanz sorgt.

Für den neuen Werbefilm schufen Bionic League, Pioniere der Lichtkunst, eine dingliche Darstellung seiner Eigenschaften in einem „River of Gold“, in dem goldene Spiegelkugeln einen Fluss in den schottischen Highlands hinunterfließen. Bionic League unterstützt einige der größten Musikkünstler der Welt bei ihren Auftritten mit atemberaubenden Lichtshows.

Strength of Character Makes for New Johnnie Walker(R) Advertising Campaign

JOHNNIE WALKER BLACK LABEL ist eine der weltweit berühmtesten Marken von Scotch Whisky, geschätzt wegen seines kräftigen Aromas, der JOHNNIE WALKER DOUBLE BLACK ein moderner Klassiker, eine Kreation im Stil des JOHNNIE WALKER BLACK LABEL mit einem tieferen, intensiveren Charakter auf der Grundlage rauchiger Whiskys und ausgebrannter Fässer.

Die Charaktere beider Blends werden im Werbefilm durch den in Italien geborenen Künstler Mattia Biagi visualisiert, der Gegenstände des Alltags in pulsierende, ikonische Kunstobjekte in Schwarz zu verwandeln pflegt. Für die Kampagne gestaltete er einen Raum voller Luxusobjekte vergangener Zeiten – inklusive eines Klavierflügels und eines Oldtimers – mithilfe schwarzer Farbe, Feuer und Rauch in eine kühne, eindringliche Kunstinstallation um.

Character Makes for New Johnnie Walker(R) Advertising Campaign

Daniel Leahy, Global Credentials Director bei JOHNNIE WALKER, kommentierte:

„Bei dieser Kampagne ging es um phantasiereiche, kraftvolle, den Kern erfassende Darstellungen, die den wahren Charakter unserer Whiskys fassbar machen sollten. Die zentralen Qualitäten des Getränks sollten auch bildlich in den Mittelpunkt gerückt werden. Wir sind stolz, an der Seite von Guillaume, Bionic League, Mattia und Anomaly – der New Yorker Kreativitäts-Agentur – diese Werke geschaffen zu haben. All diese Künstler sind wahre Pioniere. Mit JOHNNIE WALKER verbindet Sie der Glaube an kompromisslose Qualitätsstandards, Innovation und Fortschritt. Wir freuen uns auf eine weitere, fruchtbare Zusammenarbeit.“

Serge verkostet: Caol Ila (Teil 2)

Wer von uns hat schon 400 verschiedene Whiskys verkostet? Bitte aufzeigen. Danke, setzen – und staunen: Serge Valentin von Whiskyfin hat laut eigenem Bekunden mit dem heutigen Tasting bereits 400 Whiskys von Caol Ila verkostet. Respekt, Herr Valentin. Und um diesen Meilenstein zu feiern, verkostet er heute ältere Caol Ilas – und dass sich diese im Alter seiner Meinung nach ganz gut gehalten haben, verraten seine Wertungen:

  • Caol Ila 1982/2014 ‘Smoke on the Water’ (46%, Wemyss Malt, hogshead, 255 bottles): 92 Punkte
  • Caol Ila 33 yo 1979/2012 (52,7%, Maltbarn, bourbon): 90 Punkte
  • Caol Ila 30 yo 1983/2014 (55.1%, OB, Special Release, 7638 bottles): 92 Punkte
  • Caol Ila 31 yo 1983/2014 (58.7%, Silver Seal, cask #1553, 175 bottles): 88 Punkte
  • Caol Ila 1967/1983 (92 US Proof, Duthie for Narsai’s Restaurant & Corti Brothers, imported by Pellegrini, South San Francisco, 75 cl): 93 Punkte
Caol Ila. Alle Bildrechte bei Alexander Kohn.
Caol Ila. Alle Bildrechte bei Alexander Kohn.