Weihnachtlicher Big Peat von Douglas Laing im Anmarsch

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Folgender Pressetext kündigt eine Weihnachtsedition des Big Peat von Douglas Laing an, der ab Ende Oktober im Fachhandel erhältlich sein sollte (ca. 65 Euro):

Knallbonbons haben auf den britischen Inseln Tradition. Einen ganz besonderen Christmas Cracker für alle Fans torfig-rauchiger Whiskys bringt der unabhängige Whisky-Blender und -Abfüller Douglas Laing ab Oktober in die Läden. Die Big Peat X-mas Edition mit 54,9 Volumenprozent Fassstärke ist ein echter Hingucker und das perfekte Geschenk für anspruchs- und humorvolle Whisky-Liebhaber. Das Etikett des Islay Blended Malts ziert die markante Karikatur des leibhaftigen Big Peat, dessen vollbärtiges Gesicht einem eisigen, schottischen Schneesturm trotzt.

Der Blended Malt Whisky Big Peat zeichnet sich aus durch einen archaisch-kräftigen, rauchig-torfigen Westküstencharakter, begleitet von einer leichten aber unverkennbaren Süße. Da die limitierte weihnachtliche Sonderedition mit 54,9 Volumenprozent Fassstärke unverdünnt abgefüllt wurde, treten hier die vielfältigen Aromen noch intensiver in den Vordergrund.

Als Blended Malt ist auch die Weihnachtsausgabe von Big Peat eine Komposition aus den besten, zum Teil legendären Islay Single Malt Scotch Whiskys. Unter anderem wurden Malts aus den bekannten Destillerien Ardbeg, Caol Ila, Bowmore sowie der seit 1983 geschlossenen Brennerei Port Ellen zu einem Meisterwerk miteinander vermählt.

Wie im Hause Douglas Laing üblich, ist auch die limitierte Weihnachtsedition nicht kältegefiltert und ungefärbt. Ein wahrer schottischer Christmas Cracker, der das Weihnachtsfest mit der vollen Breitseite Torf zu einem Erlebnis macht.

Lagavulin Feis Ile Edition gewinnen

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Nachdem wir auf Whiskyexperts die Fotografen ja schon versammelt haben, hier ein Tipp für alle, die bei uns ein Foto eingereicht haben oder eines einreichen wollten: Bei der Classic Malts Selection (Diageo’s Hub in die Whiskywelt) kann man nun mit einem „Sommerfoto“ eine Flasche Lagavulin Feis Ile Special Editon gewinnen. Ein netter Tropfen, der sonst so nicht erhältlich ist.

Wir halten allen unseren Lesern fest die Daumen – und geben jetzt schon mal bekannt, dass es in nicht allzu ferner Zukunft bei uns natürlich auch wieder ein Gewinnspiel geben wird.

Distill Ventures: Diageo wird junge Brennerei-Unternehmen unterstützen

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Diageo-3335Nicht nur wir Whisky-Aficionados schauen interessiert und gespannt auf die immer mehr werdenden Neugründungen von Destillerien. Auch beim Branchenriesen Diageo blieb diese Entwicklung nicht unbemerkt.

Mit Distill Ventures startet Diageo in Zusammenarbeit mit „Independents United“ Programme, um jungen Destillerie-Unternehmen beim Wachsen zu helfen. Das Seed-Programm unterstützt junge Unternehmen bei der Entwickelung notwendiger Fähigkeiten für ihr Kerngeschäft; das Growth-Programm bietet den jungen Unternehmen neben Investitionen auch Hilfe und Inspiration in gleichem Maße an.

Oliver Klimek findet auf Dramming einen kleinen aber entscheidenden Haken bei diesen Programmen. Mit seinen Programmen räumt sich Diageo auch das Recht ein, die unterstützten Unternehmen an einem gewissen Punkt aufzukaufen. Oliver Klimek fühlt sich an die Geschichte des Mephisto in Goethes Faust erinnert: Um besondere Fähigkeiten von Teufel zu erlangen, verkauft er ihm seine Seele. Möglicherweise hat Diageo aber auch intensiv den alten chinesischen Militärstrategen Sunzi studiert.

Whisky im Bild: Möglicher Gartbreck Baugrund und Haus zu verkaufen

Das mögliche Baugrundstück für die Gartbreck Destillerie auf Islay. Copyright Ernst J. Scheiner 2013. Alle Rechte vorbehalten.
Das mögliche Baugrundstück für die Gartbreck Destillerie auf Islay. Copyright Ernst J. Scheiner 2013. Alle Rechte vorbehalten.

Natürlich beschäftigt uns die neue Islay-Destillerie Gartbreck weiter – und auf diesem Bild, so schreibt uns Ernst J Scheiner von The Gateway to Distilleries, sieht man das mögliche Baugrundstück für die Destillerie, die Martine Rochard Donnay und Jean Donnay als neunte Islay-Destillerie bauen wollen. Ernie hat noch etwas weiter recherchiert, und herausgefunden, dass das Wohnhaus der Gartbreck Farm zum Verkauf stand. Bilder können wir hier aus urheberrechtlichen Gründen nicht bringen – aber natürlich einen Link darauf. Sieht nicht unhübsch aus :-).

Neu: Auchentoshan Silveroak 1990

2013-SilverOak-Bottle-CartSchon im letzten Jahr gab es den Auchentoshan Silveroak 1990. Laut Whiskybase wurden 500 Flaschen dieses Vattings aus Bourbon Fässern und Oloroso Sherry Fässern in Fassstärke mit 51.5 % Vol. abgefüllt. Nun kommt das zweite Batch, nicht auf den Markt, sondern wieder in den Travel Retail. Ein Jahr länger gelagert und damit 22-jährig, wurden diesmal 3600 Flaschen in Fassstärke mit 50,9 % Vol. abgefüllt. Erhältlich ist er in einer Reihe von internationalen Flughäfen für 90,00 £.

 

Offizielle Tasting notes:

Nase: Heckenkirsche und Jasmin mit Spuren von gebackene Banane , Minze und seidiger Eiche

Gaumen: Elegant und raffiniert mit Aprikosen-Blätterteig, Puderzucker und Lakritze

Finish: Cremiger Cappuccino, kühlende Minze und gebrannte Mandeln

Serge verkostet: Zwei „unbekommbare“ Glenfarclas

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Kennen Sie das? Sie hören von einem Whisky, der Sie sehr interessieren würde. Weil sie die Destillerie mögen. Weil er alt ist. Aber: Weil er streng limitiert und eigentlich unbezahlbar ist, können Sie sich dafür noch so sehr interessieren – mehr als sich dafür interessieren können Sie sich nicht. Im Fall des Autors wäre das einer der beiden verkosteten Glefarclas, die Serge Valentin sich heute vorgenommen hat, nämlich der Glenfarclas 1953/2013 ‚The Coronation‘ (51.1%, Specialty Drinks, crystal decanter, 60 bottles), den Serge mit 93 Punkten bewertet. Angeblich, so Serge, war dies das vorletzte Fass von Glenfarclas aus dem Jahr 1953 – also gäbe es noch eine Chance, sich dafür zu interessieren *g*. Glenfarclas Nummer 2 in der Verkostung ist ebenso unbekommbar wie der erste, denn er ist eine Abfüllung aus den 60ern oder 70ern aus Deutschland. Der Glenfarclas 12 yo (45%, F.W. Hempel & Co., Germany, +/-1970?) bekommt 88 Punkte, und eine besondere Erwähnung für seine geuersteinartige Rauchigkeit. Serge meint, dass man wahrscheinlich nie mehr eine Flasche davon bekommen wird. Tja, so ist das mit manchen Whiskys, und vielleicht ist genau das eine der schönen Seiten an unserem Hobby…

Wir verkosten Standards: Glenlivet 15y French Oak Reserve

Nun, was soll man zu Glenlivet groß sagen – meist getrunkener Single Malt in den United States, zweit meist getrunkener Single Malt weltweit! Die Destillerie war die erste Neugründung nach dem Exise Act von 1823 und die Qualität und Reputation des Whiskys war im 19. Jahrhundert so groß, dass sogar andere Brennereien sich den Beinamen Glenlivet gaben.

Der 12y ist heute der Einstiegslevel in die Welt Glenlivets, 15y French Oak Reserve – hier verkostet und beschrieben – sowie der 18y, Nadurra, Archive 21y und 25 XXV gehören ebenfalls zur „Classic Range“.

Das Warehouse von Glenlivet
Das Warehouse von Glenlivet

Für viele Genießer stellt Glenlivet, sei es 12y oder 15y, neben Glenfiddich zumeist den Anfang einer spannenden Whisky-Entdeckungsreise dar. Oftmals entwickeln sich Geschmäcker und Trinkgewohnheiten, Präferenzen nehmen Gestalt an, und manche Liebhaber vergessen später einmal vielleicht auf die Wurzeln und belächeln populäre Standardabfüllungen mit 40% vol. Alkohol.

Genau diesem Umstand soll mit einer Reihe von Verkostungen eben dieser Whiskys Rechnung getragen werden, und die Standards sollen neu entdeckt werden. Es ist äußerst spannend zu sehen, in welchem Licht man einen Malt verkostet, zu dem man nach vielen neu entdeckten und vielleicht ungewöhnlicheren Drams zurückkommt.

 

Glenlivet 15y French Oak Reserve, 40% vol. 

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Der 15y French Oak Reserve wird teils in französischer Limousin Eiche gelagert, ein Holztyp der in der Wein- und Cognacwelt sehr beliebt ist und für würzig komplexe Noten von Dörrfrüchten und eine subtile Holznote verantwortlich zeichnet. Somit ist dieser Whisky ein kleiner Schritt weiter vom 12y, zeigt etwas mehr Fülle und Vielfalt und bildet außerdem eine interessante Gegenüberstellung zu dem Nadurra in Fassstärke, der ein sehr ähnliches Alter aufweist.

Nase: fruchtig frische Getreidetöne, Zitrus, etwas tropische Früchte, Mango und Papayas, Avocado, heller Blütenhonig, Grapefruitzeste, gelber Apfel mit etwas Pfefferwürze, Zimtstange und Minze, holziger Unterton, etwas blättrig, trocken, Cola, Estragon, mit Zeit kommen erstmalig etwas dünklere Reifearomen, etwas Karamell, Ristretto und auch frische Kaffeebohnen, Malzkaffee und dunkler Kakao, ein leise glimmendes Holzspänchen mit Wasser (äußerste Vorsicht, dieser Whisky braucht eigentlich wenig bis gar kein Wasser) mehr Würze, auch die Kräuternoten kommen verstärkt zu tragen, das Eichenholz gewinnt die Oberhand, etwas Leder.

Gaumen: gelbfruchtig, cremig buttrig, filigraner Körper, etwas Vanille, Butterbrot, dann wieder die sanften Apfel- und Zitrustöne, unaufdringlich, charmant, weißer Pfeffer, dem trockenen Beginn folgt ein süßlich werdender Mittelbau, Honig und Cerealien, kräutrig, wieder frische Minze, etwas Petersilie, balanciert, die französische Eiche sehr dezent untermalend. Auch am Gaumen macht sich das Wasser mit mehr trockenen Akzenten und würzigeren Ausrufezeichen bemerkbar, straffer, adstringierender.

Finish: mittellanger Abgang mit Süße, etwas Würze und cremig blumigen Zitrusvanille- und Getreideakzenten, lieblich, schmeichelnd, rutscht ein wenig durch

Alles in allem: ein „braver“, samtig weicher Whisky, getragen von getreidigen leicht süßlichen Cerealiennoten, etwas Würze von weißem Pfeffer, aber die neue französische Limousin-Eiche ist nie vordergründig sondern dezent und fein verwoben, der 15y French Oak Reserve schreit nie hier, ist nicht laut oder brutal, sehr fein und filigran, leicht antrinkbar und eher für die Nachmittagsstunden oder Pre Dinner!

Verkoster: Reinhard Pohorec arbeitet zur Zeit als Bartender in London und beschreibt sich selbst als leidenschaftlicher Whiskygenießer. Er hat sich in seinem Berufsfeld auf den Purbereich und Whiskys spezialisiert und ist für whiskyexperts als freier Kolumnist tätig.

Duncan Taylor – Tantalus-Serie: Voraussichtliche Preise

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Im neuesten Newsletter für die Kunden des österreichischen Shops Potstill finden sich auch die ungefähren Preise für die neue Duncan Taylor-Serie „Tantalus“. Diese alten und exquisiten Whiskys (wir berichteten) haben tatsächlich einen Preis, der wohl für Otto Normalverbraucher jenseits des Machbaren liegt. Hier also die Preise:

  • Banff 1975, 38year – ca. 1.000,–
  • Bowmore 1982, 30yo – ca. 1.500,–
  • Bunnahabhain 1968, 45yo – ca. 1.700.–
  • Bunnahabhain 1969, 44yo – ca. 1.500,–
  • Caperdonich 1972, 40yo – ca. 1.300,–
  • Glen Grant 1972, 41yo – ca. 1.000,–
  • Glenrothes 1970, 43yo – ca. 1.150,–
  • Port Ellen 1983, 30yo – ca. 1.900,–
  • Tamdhu 1969, 43yo – ca. 1.000,–

Oder einen Kleinwagen, könnte man jetzt sagen…

Tomatin: Preis für Umweltfreundlichkeit

Bob Anderson, Tomatin CEO, nimmt den Preis entgegen...
Bob Anderson, Tomatin CEO, nimmt den Preis entgegen…

Letzten Freitag hat Tomatin, laut einem Newsbit auf der Website der Destillerie, den Scottish Environment Protection Agency Award for Excellence in Environmental Sustainability award erhalten, Mit dieser Auszeichnung werden Unternehmen belohnt, die sich um eine nachhaltige Bewirtschaftung Gedanken machen und diese in die Tat umsetzen. Die Presiverleihung fand im Drumossie Hotel in Inverness statt.

Wofür hat Tomatin nun diese Auszeichnung bekommen? Nun, zum einen ist die Destillerie mit einem Pellet-Brenner für den Dampfkessel für die Produktion ausgestattet, was es ihr erlaubt, beim CO2-Ausstoß sehr umweltfreundlich zu sein. Damit ist Tomatin die erste Destillerie, die mit einem Biomasse-Brenner arbeitet, der zudem mit lokal produzierten Pellets betrieben wird.

Übrigens haben wir schon im Juli über den Biomasse-Brenner der Highland-Destillerie berichtet – den entsprechenden Artikle finden Sie hier.

Exclusiv: Die Berliner Whiskywoche

Normalerweise steht der Besuch des Cöpenicker Whiskyherbst dick und fett unterstrichen im Terminkalender unseres Redakteurs Dirk Piesczek. In diesem Jahr standen dort dann aber zwei Termine für den September an: Köpenicker Whiskyfest und der Cöpenicker Whiskyherbst. Sich zwischen diesen beiden Veranstaltungen zu entscheiden war sehr schwer, der Einfachheit halber fuhr er zu beiden. Ein kurzes Resümee:

Köpenicker Whiskyfest
Die freiheit 15 in Köpenick ist ein bekannter Veranstaltungsort, er hat sich in den letzten Jahren als Heimat des Cöpenicker Whiskyherbst etabliert. Die neuen Veranstalter präsentierten mit dem Köpenicker Whiskyfest in bewährter Umgebung ein anderes Angebot.

Schwerpunkt waren die unabhängige Abfüller, ergänzt durch zwei deutsche Whiskybrenner und dem Verband Deutscher Whiskybrenner. Begleitend ermöglichten die verschiedenen Tastings einen Einstieg in die Welt der Whiskys, das Kennerlernen bestimmter unabhängiger Abfüller oder die Exklusivität eines Karuizawa oder Raritäten Tastings.

Insgesamt waren vielleicht ein klein bisschen weniger Aussteller als in den Vorjahren vertreten. Jedoch wirkte dadurch die Ausstellungsfläche aufgeräumter und übersichtlicher. freiheit 15 ist und bleibt eine wunderschöne Location für eine Whiskymesse unter freiem Himmel.

Cöpenicker Whiskyherbst
Das bewährte Angebot in einer neuen Umgebung. Mit der Alten Malzfabrik der Schultheiss-Brauerei wurde ein Veranstaltungsort mit einer größeren Außenfläche gefunden. Das mehr an Fläche wurde u.a. durch Biertischgarnituren gefüllt. Das Mehr an Sitzgelegenheiten, welche in Köpenick in den Jahren davor fehlten, entspannte hier die Raumsituation deutlich. Wieder waren alle große Marken mit ihrem bekannten Angebot vertreten, wieder konnten hochkarätige Partner für die verschiedenen Tastings gewonnen werden.
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Das Zeitfenster bei den Tastings war vielleicht ein wenig klein. Denn wenn sich schon die Gelegenheit bietet, mit dem ehemaligen Manager von Talisker, Charlie Smith, BenRiach’s Sales Director Alistair Walker oder John Campbell, Laphroaig’s Distillery Manager, gemeinsam verschiedene Drams zu verkosten, möchte man auch danach noch Raum und Zeit für die Fragen haben, die man schon immer stellen wollte. Apropos Raum: Vor allem der komplett in schwarz gehaltene Seminarraum 1 war für ein Tasting, sagen wir, ungewöhnlich.

Möglicherweise kommt der neue Veranstaltungsort auch bald wieder an seine Grenzen. Denn am Samstag Abend war der Cöpenicker Whiskyherbst wieder sehr gut gefüllt. Die Alte Malzfabrik bietet aber noch genug Potential für eine größere Ausstellungsfläche.

Fazit: Zwei wirklich sehr lohnende Veranstaltungen. Aber bitte nicht mehr innerhalb von 7 Tagen. Es sollte möglich sein, zwei Termine zu finden, die etwas weiter auseinander liegen. Es mag sein, dass für den Berliner Köpenick zu weit ist und der Köpenicker ungern nach Berlin fährt. Für mich macht die Distanz von 20 km zwischen den beiden Veranstaltungsorten bei meiner Anfahrt von über 500 km nicht den Unterschied.

Interview mit Whiskybrenner Stefan Marder (Baden-Württemberg)

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Im Südkurier von heute findet sich ein Interview mit Whiskybrenner Stefan Marder, der in der Brennerei Marder nun bereits seit über drei Jahren Whisky brennt. Seit dem 01.08.2013 gibt es offiziell den ersten MARDER SINGLE MALT WHISKY, der mit 43% in 0.5l-Flaschen abgefüllt ist.

Hier ein kleiner Auszug aus dem relativ langen Interview:

Sie sind gelernter Zimmerer, stellen Sie die Fässer selbst her?

Nein, ich kaufe sie zu. Das ist bei der Herstellung mit das Schwierigste. Neue Fässer bekommt man schnell. Ich habe einen Teil französische Eiche-Fässer, habe zum Teil gebrauchte Bourbon-Fässer aus den USA. Für mich sind gebrauchte Sherry-, Portwein- oder Süßwein-Fässer die besten, sie geben ihm dann das gewisse Finish.

Das gesamte Interview finden Sie, wenn Sie dem Link folgen. Mehr über die Brennerei Marder erfahren sie auf deren Homepage.

Nachtrag zu neuer Gartbreck Distillery auf Islay

Loch Indaal von Port Charlotte aus gesehen. Bild von Calum Hutchinson, Public Domain
Loch Indaal von Port Charlotte aus gesehen. Bild von Calum Hutchinson, Public Domain

Ernie (Ernst J. Scheiner) von Gateway to Distilleries versorgt uns mit einigen Zusatzinfos zur geplanten 9. Islay-Destillery. Es scheint, als würde der Direktor der neuen Destillerie Jean Donnay sein, der momentan Direktor der französischen Glann Ar Mor Destillery ist. Zusätzlich kann man auch mit einer 10. Destillerie auf Islay rechnen, da Mark Reynier, der frühere Mitbesitzer von Bruichladdich, seine Pläne beschleunigt vorantreibt, die Port Charlotte Distillery wieder zu öffnen. Wir halten Sie, wie üblich, auf dem Laufenden.

Nachtrag zum Nachtrag: Wir können nun bestätigen, dass Jean Donnay mit der Gartbreck-Distillery eng verbunden ist – er hat die Domain www.gartbreck.com registiert (sie ist aber noch nicht online). Gleichsam wurde eine Gesellschaft Gartbreck Co. Ltd.  im Mai 2013 ins Handelsregister eingetragen und Jean Donnay als „Director“ benannt.

Serge verkostet: Drei teure Glenglassaugh

Der Spirit Safe in Glenglassaugh
Der Spirit Safe in Glenglassaugh

Alte Whiskys aus Glenglassaugh sind nicht zum Schnäppchenpreis zu haben – dafür sind sie immer ein Erlebnis, wenn man sie einmal verkosten kann. Serge hat gleich drei davon verkostet, und das Resultat kann sich auch punktemäßig bei ihm in der Oberliga ansiedeln:

  • Glenglassaugh 23 yo 1984/2007 (46%, Wilson & Morgan, butt, cask #187): 89 Punkte
  • Glenglassaugh 30 yo (44.8%, OB, 2013): 90 Punkte
  • Glenglassaugh 1972/2010 (59.3%, OB, Andrea Caminneci for Germany, refill hogshead, cask #2891, 303 bottles): 93 Punkte

Jetzt brauchen wir nur noch eine gute Fee mit einer sprudelnden Geldquelle 🙂

Eintausend, einhundertfünfzigtausend – Danke!

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Liam@Balblair

Für unsere junge Website ist das heute ein doppelter Feiertag: Wir haben mit heutigem Datum eintausend Nachrichten über Whisky geschrieben und veröffentlicht – und sie sind bereits über einhundertfünfzigtausend mal abgerufen worden. Wir dürfen annehmen, dass Ihnen Whiskyexperts mindestens ebenso viel Freude bereitet wie uns, dem Team, denn die Zugriffszahlen erhöhen sich nach wie vor von Woche zu Woche.

Eine tägliche Nachrichtensite über Whisky – das war etwas, das es im deutschsprachigen Raum noch nicht gegeben hat, das aber durch das gestiegene Interesse am Lebenswasser wirklich gefehlt hat. Wir werden die Zukunft dazu nutzen, Sie noch umfassender und noch detaillierter über Whisky und Whiskey zu informieren – mit noch mehr exklusiven Beiträgen und noch schnelleren News. Ein dickes Danke an das Team, das diese Site möglich macht, und ein dickes Danke an unsere Leser, die für uns die Motivation sind, es noch besser zu machen. Danke!

PS: Das Bild zum Newsbit stammt aus unserem Wettbewerb und wurde von Christian Habegger eingesendet…