The Caskhound bringt einen getorften Annandale 2015 zu seiner Premiere auf der Hanse Spirit 2026

Gleich zwei neue Abfüllungen bringt The Caskhound zu seinem ersten Auftritt bei der Hanse Spirit in Hamburg, die heute und morgen in der Halle 4B des Messegeländes stattfindet, mit: Einen 18 Jahre alten Blended Malt mit viel Rauch und Sherry, und einen Annandale 2015, ebenfalls torfig und aus dem Oloroso Sherry Cask.

Beide Abfüllungen sind auf der Messe erhältlich – und hier beschrieben:

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THE CASKHOUND feiert mit einem Smoke-&-Sherry-Messeknüller seine Premiere auf der Hanse Spirit 2026

Am 13. und 14. Februar 2026 wird die Halle 4B des Messegeländes Hamburg zum Mekka für Whiskybegeisterte aus dem Norden und darüber hinaus – denn die HANSE SPIRIT lädt wieder zum Entdecken, Probieren und Fachsimpeln ein. Und in diesem Jahr gibt es eine Premiere: THE CASKHOUND alias Tilo Schnabel ist zum ersten Mal mit eigenem Stand dabei!

Die HANSE SPIRIT zählt seit Jahren zu den Fixpunkten im (nord-)deutschen Whisky-Kalender – vielfältig im Angebot, genussorientiert und mit genau der richtigen Mischung aus Szene-Treff und Entdeckermesse. Hier treffen Kenner auf Neugierige, Sammler auf Genießer – und mittendrin zaubern Tilo und sein Team den Whiskyfans flüssige Schätze in die Gläser.

Mit im Gepäck: eine Auswahl aktueller Bottlings und spannender Einzelfassabfüllungen – sowie zwei exklusive Sherry’n’Smoke-Highlights. Den Auftakt bildet der ausschließlich auf Messen erhältliche „AMBER SMOKE“ aus der neuen Reihe „TILO’S FAIRY TALES“ – ein 18-jähriger Blended Malt, dessen ausdrucksstarke Verbindung von Rauch und Sherry und fairer Preis von 100 Euro pro 0,7 l-Flasche bereits bei seiner Premiere auf den Whiskymessen in Nürnberg und Rüsselsheim für Begeisterung sorgte.

Als zweites bringt Captain Tilo einen besonderen PLV-Leckerbissen an die Waterkant: ein 10-jähriger ANNANDALE, mit ordentlichem Smoky Punch und vollständig im Oloroso Sherry Cask gereift. Der untypische Lowland Malt besticht mit kraftvollen 57,4 % Vol. und ist als streng limitierter Messeknüller für 55 Euro pro 0,5-Liter-Flasche zu haben. Dichter, erdiger Rauch trifft auf Bitterschokolade, Walnuss, Espresso, Trockenpflaume und einen Hauch Orangenzeste – ein kraftvoller Oloroso-Dram mit Struktur, Länge und einem bemerkenswert starken Preis-Genuss-Verhältnis.

Mit solchen Angeboten rockt die Whiskyspürnase nicht nur die Messehalle, sondern erobert auch Herzen und Gaumen der anwesenden Whiskyfreunde. Wer also ab morgen Kurs auf Hamburg nimmt, und gute Tropfen zu fairen Preisen schätzt, sollte unbedingt in Halle 4B vorbeischauen – und bei THE CASKHOUND einkehren!

Hanse Spirit –Messe-Knüller: ANNANDALE 2015

Lowland Single Malt Scotch Whisky • Peated Release
10 Jahre alt (Distilled: 02/12/2015 • Bottled: 02/12/2025) • 57,4 % Vol.
Fully Matured in a First Fill Oloroso Sherry Cask • Non Chillfiltered • Natural Color • Cask Strength

Messepreis für 0,5 l: 55,00 Euro

In der Nase zeigen sich dichter Kaminrauch, Walnüsse, Rosinen und dunkle Schokolade, begleitet von Leder und angekohlter Eiche – rußig, trocken und klar auf Oloroso getrimmt. Am Gaumen wirkt der ANNANDALE ölig und druckvoll mit Espresso, Bitterschokolade, Trockenpflaume, Feige und gerösteten Nüssen; der Rauch bleibt erdig und trocken und macht deutlich, dass hier kein süßer Sherry-Schmeichler ins Glas kommt, sondern Struktur und Kante. Der Abgang ist lang, trocken und leicht adstringierend mit Kakao, schwarzem Tee, Pfeffer, Walnussschale und einer würzigen Rauchspur. Mit ein paar Tropfen Wasser öffnen sich Orange, Feige und Mandel, der Alkohol wirkt runder – der kompromisslose Charakter bleibt jedoch klar erhalten.

Wenn Sie mehr über unsere Produkte erfahren wollen, besuchen Sie doch unsere ausgewählten Handelspartner – die Liste finden Sie im Shop unter www.thecaskhound.deoder melden sich dort einfach für unseren Newsletter an, um keine Nachricht zu neuen Bottlings zu verpassen

Scotch Whisky Exporte in die USA um 9,2% zurückgegangen, global um 4,3% – Deutschland aber +5,8%

Die Scotch Whisky Association (SWA) hat nach einem Bericht in der Financial Times nun Zahlen für die schottische Whiskyindustrie veröffentlicht, die die nicht gerade einfache Situation der Branche verdeutlichen: Der Export in die USA ging im Vorjahr um ganze 9,2% volumensmäßig zurück – nach der Verhängung der Strafzölle durch Donald Trump sogar um 15%. Wertmäßig war der Rückgang nicht so hoch – er betrug 4% im Jahr.

Dieser Einbruch zwingt die schottischen Brennereien dazu, ihre Produktion herunterzufahren und Mitarbeiter zu entlassen. Unter dem Eindruck dieser Probleme haben sowohl der Premierminister Keith Starmer als auch der schottische First Minister John Swinney versucht, in Gesprächen mit der amerikanischen Seite die Zölle wieder zu senken – allerdings bislang ohne Ergebnis. Sie stehen nach wie vor auf 25% und könnten im Juli sogar auf 35% steigen, wenn eine getroffene Vereinbarung ausläuft.

Auch in UK sieht man seitens der SWA heftigen Gegenwind für die Branche – dort hat man in den letzten drei Jahren die Steuern auf Alkohol um 17% angehoben, was natürlich die Nachfrage zusätzlich zurückgehen lässt.

Im Vergleich hier die globalen Zahlen: Hier verbuchte Scotch einen volumensmäßigen Rückgang um 4,3%, und was den Wert betrifft, „nur“ um 0,6%. Aber: Wenn man sich die Zahlen der einzelnen Regionen ansieht, dann könnte man fast meinen, die Probleme wären vielleicht viel komplexer als man im ersten Ansehen der Gesamtzahlen erwartet:

Hier fällt auf, dass neben den USA unter den Top 10 Märkten auch Frankreich, Spanien und Japan die Sorgenkinder sind – Regionen, in denen es traditionell immer gut lief. Hingegen zeigt die Grafik der Scotch Whisky Association einen deutliches Wachstum in Deutschland – hier sind es im Vorjahr wertmäßig +4,6% und mengenmäßig +5,8%. Und: Der Exportwert beim schottischen Whisky liegt trotzt dreijährigem Rückgang immer noch weltweit weit über dem Umsatz vor der Pandemie.

Gute Nachrichten gibt es laut Financial Times für die Whiskyindustrie aus China: Dort hat man nach einem Handelsabkommen mit Großbritannien die Zölle auf Scotch von 10% auf 5% gesenkt (das resultiert in +14% Steigerung in der Menge und Stagnation um Wert). Und auch mit Indien hat man im Vorjahr eine Halbierung der Zölle auf Spirituosen von astronomischen 150% auf immer noch hohe 75% erreicht – mit dem fixen Ziel, diese Zölle innerhalb der nächsten 10 Jahre auf 40% zu senken. Zudem ist Indien stark wachsend: +15% in der Menge und im Wert. Und auch in der Türkei geht es laut Grafik steil nach oben.

Interessante Zahlen also, die ein differenziertes Bild zeichnen. Die SWA, die Interessensvertretung der Whiskyindustrie, empfiehlt der britischen Regierung laut dem Bericht der FT, zur weiteren Unterstützung der Branche in der derzeitigen Situation möglichst rasch Abkommen mit Thailand, der Mercosur-Gruppe und den Golfstaaten abzuschließen, um den Export abseits der Top Ten in Hoffnungsmärkten zu stärken.

Der erste Single Malt Scotch Whisky von Aberargie (mit Videointerview zum Inaugural Release)

Gestern konnten wir Ihnen schon eine Vorabinfo zum Erscheinen des ersten Whiskys der Aberargie Distillery in den schottischen Lowlands präsentieren – heute hat uns der Importeur, die Schlumberger GmbH, eine ausführlichere Pressemitteilung dazu übermittelt, die näher auf die am 3. März erscheinende Abfüllung eingeht. Sie finden diese nachstehend.

Von uns gibt es aber noch vor der Pressemitteilung ein in Nürnberg aufgenommenes exklusives Videointerview, in dem der International Sales Manager Mark Van Der Vijver mehr über die Brennerei und den Inaugural Release erzählen wird:

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Der erste Single Malt Scotch Whisky von Aberargie

Die in Perthshire ansässige Aberargie Distillery präsentiert ihren ersten Single Malt Scotch Whisky. Damit kehrt die Familie Morrison nach mehr als drei Jahrzehnten zur Herstellung von Single Malt zurück. Ab dem 3.März 2026 können auch deutsche Whiskyfans den über Schlumberger vertriebenen Whisky im Fachhandel erwerben.

Aberargie

Die ersten Fässer wurden bereits 2017 befüllt – nun geht es los: Der „Aberargie Single Malt Scotch Whisky – Inaugural Release“ kommt ab dem 3. März 2026 weltweit im Fachhandel auf den Markt und wird beim Meckenheimer Importunternehmen Schlumberger erhältlich sein. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 74,00 Euro.

Mit diesem Debüt kehrt eine der traditionsreichsten Whiskyfamilien Schottlands in das Spirituosenhandwerk zurück: die Familie Morrison, die schon im 18. Jahrhundert mit der Bowmore Distillery hohe Qualität auf den Markt brachte, später als Morrison Bowmore Distillers firmierte und schließlich an den japanischen Spirituosenkonzern Beam Suntory (heute Suntory Global Spirits) verkauft wurde.

Vom Feld zur Flasche

Die Gerste, aus der der Whisky entsteht, wird auf der eigenen, rund 120 Hektar großen Farm angebaut. Dies ist der Ursprung der „Barley-to-Bottle“-Philosophie, also analog zum „Farm-to-Table“-Konzept bei Lebensmitteln der Ansatz, dass sämtliche Produktionsschritte aus einer Hand stammen – vom Anbau der Gerste über Destillation und Lagerung bis zur Abfüllung.

Und das mit maximaler Transparenz: So gibt Aberargie sogar an, welche Gerstensorte zu welchen Anteilen verwendet wird. Das dürfte eine der präzisesten „Mash Bills“ (also die Getreidezusammensetzung) überhaupt sein – nämlich exakt 52 Prozent Golden-Promise- und 48 Prozent Laureate-Gerste von familieneigenen Betrieben.

Die Reifung erfolgt in einer Kombination aus Ex-Bourbon- und Ex-Sherryfässen, jeweils in Erstbelegung. Abgefüllt wird mit 48,2 Volumenprozent Alkohol, ohne Kühlfiltration und ohne Farbstoff. Der fertige Whisky liefert Aromen von Bratapfel und Gebäck, Sultaninen und Pflaumen, mit einem kräutrigen Nachhall.

Niel Hendriksz, Managing Director der Aberargie Distillery, erklärt:

„Von der Befüllung unserer ersten Fässer im Jahr 2017 bis zur Entwicklung unseres Brand Designs gemeinsam mit Kingdom & Sparrow war es ein langer Weg. Nach fast einem Jahrzehnt ist nun der richtige Zeitpunkt gekommen den Aberargie Single Malt Inaugural vorzustellen. Er steht für unseren Ansatz vom Feld bis zur Flasche und verbindet das Destillationserbe der Familie Morrison mit einem klaren Blick nach vorn.“

Rudolf Knickenberg, CEO der Schlumberger Gruppe, ergänzt:

„Die lange Wartezeit vom Moment der ersten Fassbefüllung bis heute hat sich gelohnt: Wir freuen uns, dass dieser außergewöhnliche Whisky aus handwerklicher Herstellung unser Spirituosen-Portfolio und die Regale unserer Kunden künftig bereichert.“

Die Gestaltung von Produkt und Marketingmaterialien entstand in Zusammenarbeit mit der Agentur Kingdom & Sparrow. Das Design greift die landwirtschaftliche Umgebung der Brennerei ebenso auf wie deren traditionelle Arbeitsweise mit Pot Stills. Grün- und Goldtöne sowie ein angedeuteter Horizont auf Etikett und Karton verweisen auf die Herkunft des Whiskys. Die eigens entwickelte Glasflasche wurde in Zusammenarbeit mit Verallia UK produziert.

Aberargie
Single Malt Scotch Whisky
Inaugural

Über die Schlumberger Gruppe

Die Schlumberger Gruppe steht für Spitzenprodukte aus aller Welt. Seit 1970 importiert und vertreibt das Unternehmen Wein und Schaumwein, hochwertige Spirituosen, alkoholfreie Getränke und außergewöhnliche Feinkost-Spezialitäten.

Rund 2.800 Positionen umfasst das Sortiment – darunter spannende Neuentdeckungen wie der beste deutsche alkoholfreie Sekt oder italienischer High-End-Aceto Balsamico. Mit diesem Gespür für Trends und Qualität trifft die Schlumberger Gruppe den Nerv von Sommeliers und Sommelièren, gehobenen Fach- und Lebensmitteleinzelhändler*innen – und deren Kund*innen und Gästen.

Zur Holding gehören die Tochtergesellschaften Schlumberger, Segnitz, Consigliovini und der B2C-Online-Händler Bremer Weinkolleg.

Buffalo Trace und Musiker Chris Stapleton bringen Traveller Whiskey Full Proof auf den Markt

Er hatte einen Werbeauftritt während der Superbowl (wir berichteten hier): Der Traveller Whiskey von Buffalo Trace und Chris Stapleton. Dabei wurde auch angekündigt, dass es in dieser Woche eine Line Extension für den nur in den USA erhältlichen (und dort sehr beliebten) Whiskey geben wird.

Diese Line Extension ist nun vorgestellt worden: Der Traveller Whiskey Full Proof wird mit satten 60,5% vol. Alkoholstärke abgefüllt (statt den 40% des normalen Whiskeys) und ist eine gemeinsame Schöpfung des Buffalo Trace Distillery Master Distiller Harlen Wheatley und des Musikers. In den USA wird sie 39,99 Dollar kosten und landesweit erhältlich sein

Dazu gibt es auch die nachfolgende englischsprachige Pressemitteilung:

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CHRIS STAPLETON AND BUFFALO TRACE MASTER DISTILLER HARLEN WHEATLEY INTRODUCE TRAVELLER WHISKEY FULL PROOF

The first line extension from the award-winning brand showcases how the artistry of American whiskey blending can create an approachable whiskey at any proof

FRANKFORT, Ky., Feb. 11, 2026 /PRNewswire/ — Buffalo Trace Distillery Master Distiller Harlen Wheatley and Grammy-winning singer, songwriter and musician Chris Stapleton today unveil Traveller Whiskey Full Proof, a bold evolution of the original Blend No. 40, and the award-winning brand’s first line extension since its January 2024 debut. Bottled at 121 proof, the new release is a testament to the art of American whiskey blending, delivering amplified intensity while preserving the balanced, ‚easy-sippin‘ versatility that defines Traveller’s signature style.

Much like making music, both Stapleton and Wheatley consider whiskey blending an art form – an intentional craft rooted in expertise, balance and creativity, where experimentation fuels inspiration. Curious how far Traveller’s signature 90 proof could be pushed without sacrificing its smooth, approachable character, the duo began exploring different blend adjustments and techniques. Guided by a shared commitment to quality, the breakthrough came during a backstage tasting, where Stapleton and his band unanimously agreed the selected higher-proof expression captured something special and needed to be bottled.

„Prior to collaborating with Harlen Wheatley and Buffalo Trace Distillery on Traveller Whiskey, I generally leaned toward higher-proof and barrel-strength bottles,“

Stapleton shares.

„Needless to say, when we decided to experiment with a higher-proof expression, I was excited to see where that could land. One night after a show, we had two potential Full Proof contenders backstage with the band and some friends. Everyone agreed 121 was the clear winner. It’s the same easy-to-drink DNA, just turned up a few notches. I think Traveller Whiskey Full Proof is one of those moments where more of a good thing is definitely a good thing.“

Buffalo Trace Distillery Master Distiller Harlen Wheatley and Grammy-winning singer, songwriter and musician Chris Stapleton

„Across our products, we like to experiment with proof as a way to bring out different flavor characteristics already present in the whiskey. When we started experimenting with proof in Traveller’s blended recipe, flavors and finishes came to the forefront that aren’t as apparent in the 90 proof blend. It’s remarkable how different the blended recipe responds to proof variation compared to our straight bourbons. We think where we’ve landed is a completely unique offering that every whiskey drinker should try.“

Harlen Wheatley, Master Distiller, Buffalo Trace Distillery

Proudly blended and bottled at the World’s Most Award-Winning Distillery under Wheatley’s expert supervision, Traveller has quickly risen to be one of the fastest-growing whiskey brands in the world, winning numerous top awards and expanding rapidly to global markets. In 2025, it became the „Official Whiskey of Major League Baseball“ and captured the attention of NASCAR fans worldwide when JR Motorsports’s Traveller Whiskey No. 40 Chevrolet, driven by Justin Allgaier, navigated a dramatic top 10 finish in the 2025 running of the DAYTONA 500 – a challenge they’ll attempt again in 2026. For those paying extra close attention, Traveller’s 121-proof release was quietly revealed in late January in a social media video featuring NASCAR Hall of Famer and JRM Co-Owner Dale Earnhardt Jr, Stapleton and Allgaier.

Traveller Full Proof delivers a rich, higher-impact expression with amplified notes of caramelized sugar, baking spice and toasted oak. Building on the smooth, approachable foundation of Blend No. 40, this 121-proof release opens up layers of flavors that bring added depth and length of finish. Highlighted in this version are flavors of vanilla, warm toffee, and dark fruit. The result is a whiskey that offers depth and complexity that will change expectations on what blended whiskey can achieve.

Initially launched as a limited release in February 2026, Traveller Full Proof is now available to retailers, bars and restaurants nationwide via Sazerac’s distributor network at a suggested retail price of $39.99 (750ml; local taxes and fees will vary).

Wegen großen Bedarfs: Lagerfläche für Whiskyfässer für Caley Casks Ltd bei Craigellachie soll stark erweitert werden

Whisky braucht, schon auf Grund seiner erforderlichen Fassreifung über mindestens drei Jahre, braucht Lagerfläche – besonders dann, wenn mehr produziert als verkauft wird. Und weil viele Lagerhäuser voll sind, schlägt hier die Stunde von Anbietern, die Raum in Warehouses zur Verfügung stellen können.

Das ist der Grund, warum Caley Casks Ltd, die bereits solche Lagerhäuser in der Nähe des Ortes Craigellachie für Speyside-Destillerien betreibt, jetzt den Bauantrag für einige weitere Lagerhäuser eingebracht hat. Bislang bietet man 8575 Quadratmeter Lagerfläche an (die Lagerhäuser wurden zwischen 2019 und 2025 erbaut), nun sollen es insgesamt 16677 Quadratmeter werden, wie im Bauantrag nachzulesen ist

“The site covers 7.072ha of agricultural land of which 2.48ha will be built development including warehousing and roads. The site will provide 16,677sqm of bonded warehouse floor area as an extension to the existing bonded warehouse facility at Viewfield Farm.

“The land proposed for development is currently in an agricultural use…which is not considered to be prime land.”

Caley Casks Ltd möchte auf dem Gelände insgesamt sechs neue bonded warehouses bauen, die dann den Destillerien zur Verfügung gestellt werden. Sie kämen neben den bestehenden Lagerhäusern an der A95 zu liegen.

“There is a continuing unmet demand for further bonded warehouse space to support the whisky industry within the Speyside area.”

aus dem Bauantrag
Fässer im Dunnage Warehouse bei Glenallachie. Bild © Whiskyexperts 2018

Bruichladdich Rock’ndaal 2026 – ab 16. 2. Karten für Masterclass, ab 23. 2. fürs Festival

Am 24. Mai 2026 ist es wieder soweit – als Teil des Fèis Ìle Festivals veranstaltet die Islay-Brennerei Bruichladdich wieder das Bruichladdich Rock’ndaal 2026 Festival – diesmal mit Performances von Nathan Evans and The SAINT PHNX Band, Tide Lines, Cammy Barnes und Calum MacPhail.

Während des Festivals gibt es nicht nur ein dichtes Rahmenprogramm, sondern auch zwei exklusive Rock’ndaal-Abfüllungen zu verkosten und zu kaufen – gemeinsam mit jenen Abfüllungen, die die Destillerie zu ihrem 25. Geburtstag nach der Wiedereröffnung 2001 herausbringen wird. Fürs leibliche Wohl ist laut Destillerie ebenfalls mit lokalen Spezialitäten und Produkten gesorgt.

Die Masterclass mit Adam Hennett, dem Master Blender von Bruichladdich, ist diesmal auf 500 Besucher, also die doppelte Menge als bisher, ausgelegt. Es wird Spezialitäten aus der Vergangenheit zu verkosten geben, darunter auch einige Single Malts aus den Archiven von Bruichladdich, die zuvor noch nie der Öffentlichkeit zur Verkostung zur Verfügung gestellt wurden. Die Master Class wird Adam Hannett gemeinsam mit Gästen aus der Vergangenheit und Gegenwart der Brennerei halten.

Man kann sich vorstellen, dass hier die Nachfrage größer sein wird als das Angebot, und daher werden die Tickets dazu über ein Lossystem vergeben werden – die Gewinner des Lossystems werden danach das Ticket zum Preis von 150 Pfund erwerben können (der generelle Eintritt zum Bruichladdich Rock’ndaal 2026 ist da bereits inkludiert. Die Lose für sein Ticket kann man ab kommenden Montag, den 16. Februar 2026 und bis zum Donnerstag auf der Webseite von Bruichladdich bekommen (momentan führt diese Seite aber noch ins Nirvana, daher ein Bookmark setzen).

Die normalen Tickets fürs Festival kosten 30 Pfund und sind – ebenfalls über die Webseite – ab 23. Februar 2026 erhätlich. Und wers nicht nach Islay und zum Festival schafft, der kann das ganze Bruichladdich Rock’ndaal 2026 Festival am 24 Mai über einen Stream im Internet verfolgen…

Serge verkostet: Balvenie + teaspooned Balvenie

Ein kleines Duo aus der Speyside ist heute das Thema bei Serge Valentin in der Verkostung: Ein Balvenie, der um 2005 für Deutschland auf den Markt gebracht wurde, und ein recht aktueller teaspooned Balvenie unter dem sinnigen Namen Balvy – der schon einige Jahre „auf dem Buckel“ hat. Mit dem kleinen bis symbolischen Zusatz eines anderen Single Malts ist er per definitionem ein Blended Malt.

Hier die beiden aus der Verkostung in unserer Tabelle:

AbfüllungPunkte

Balvenie 10 yo ‚Founder’s Reserve‘ (40%, OB, Germany, +/-2005)81
Balvy 35 yo 1989/2025 (52%, The Whisky Jury, blended malt, refill hogshead, cask #681R, 278 bottles)88

Finale von Crazy Coos Reloaded: The Caskhound bringt 15 Jahre alten Glen Moray

Mit einem 15 Jahre alten Glen Moray beendet Tilo Schnabel aka The Caskhound seine Serie Crazy Coos Reloaded – die zehnte und letzte Abfüllung stammt aus einem Red Wine Barrique und wurde wie üblich fassstark abgefüllt.

Wo man die Abfüllung bekommt, wie sie schmeckt und was es Wissenswertes zu erzählen gibt, sehen Sie hier:

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„Bold from every Angle“: ein 15-jähriger GLEN MORAY mit Rotwein-Vollreifung bringt die CRAZY COOS RELOADED zu einem würdigen Finale!

Mit Kapitel 10 erreicht Tilo Schnabels gefeierte Abfüllungsreihe CRAZY COOS RELOADED ihren Höhepunkt – und verabschiedet sich mit einer echten Fanfare. Für das „Grand Finale“ hat die THE CASKHOUND-Spürnase einen 15-jährigen GLEN MORAY aus der Speyside ausgewählt, der seine vollständige Reifezeit in einem Rotwein-Barrique verbringen durfte. Dieser Schlussakkord überzeugt aus jedem Blickwinkel: kraftvoll im Profil, stimmig in der Struktur und charakterstark im Ausdruck – oder um es mit den Coos zu sagen: „Last Moo, Best Booze“!

CRAZY COOS RELOADED war nie eine Serie für Konventionen. Zehn Kapitel, zehn Single Casks, zehn charakterstarke Highland Coos – jede mit eigenem Auftritt & besonderem Charme. Auch das letzte Kapitel erhält wieder seinen unverwechselbaren visuellen Rahmen durch die Illustration von Lana Mathieson, die mit Humor, Detailverliebtheit und feinem Augenzwinkern den Geist der Serie einfängt.

A SPEYSIDE STATEMENT THROUGH A RED WINE LENS

GLEN MORAY im Herzen der Speyside steht seit über 125 Jahren für elegante, zugängliche Single Malts mit weicher Textur, klarer Frucht und feiner Süße. Gleichzeitig hat sich die Brennerei einen Namen für ihren souveränen Umgang mit unterschiedlichen Fassarten gemacht – stets mit dem Anspruch, den eigenen Hausstil weiterzuentwickeln, ohne ihn zu verfälschen.

Genau hier setzt die CRAZY COOS RELOADED-Abfüllung an: Fünfzehn Jahre vollständige Reifung im Rotwein-Barrique verleihen dem klassischen Speyside-Charakter zusätzliche Tiefe, Struktur und eine markante, weinige Dimension. Mit 56,3 % Vol. tritt der Whisky kraftvoll und präsent auf, bleibt dabei jedoch ausgewogen und harmonisch. Frucht, Würze und dezente Tannine sind stimmig eingebunden und werden von einer tragenden Eichenstruktur begleitet. Das Ergebnis ist ein vielschichtiger, charaktervoller GLEN MORAY mit langem, wärmendem Nachklang und unverkenn-bar weinverwöhnter Handschrift.

Crazy Coos Reloaded #10: GLEN MORAY

Speyside Single Malt Scotch Whisky

15 Jahre alt (2010/2025) • 56,3 % Vol. Natural Cask Strength

Fully matured in Red Wine Barrique

Auflage 256 Flaschen (0,7 l) à 79,90 Euro (UVP)

Nose: Schon beim ersten Schnuppern macht der Glen Moray gute Laune: eine saftige, sommerliche Fruchtbowle mit Aprikosen, Granatapfel, Kirschen und Beeren. Dazu kommt Vanille, ein schöner Schuss weiniger Aromen und eine sanfte Würze. Später erinnert er an Apfelkuchen mit Zuckerguss, dazu etwas Tabak und ein Hauch Fudge – sehr charmant.

Palate: Am Gaumen startet der Glen Moray kräftig, aber angenehm rund. Die Weinaromen sind klar da, begleitet von der satten Süße von Golden Syrup. Kandierter Ingwer bringt Frische, Pflaumenwein und Five Spices eine Portion Tiefe und Exotik. Getrocknete Feigen, Toffee und ein bisschen Honigkuchen sorgen für Fülle, dazu ganz dezent Leder und feine Tannine.

Finish: Der Abgang ist lang und wärmend, ohne schwer zu wirken. Frucht bleibt, dazu Mandeln und karamellisierte Erdnüsse. Marzipan mit dunkler Schokolade klingt nach, bevor eine feine Spur von Weinblättern und würziger Eiche den Whisky entspannt auslaufen lässt.

Fazit: Dunkelfruchtig, vielschichtig, souverän – ein Finale mit Format!

Auch diese Einzelass-Abfüllung steht in guter THE CASKHOUND-Tradition: Abgefüllt in natürlicher Fassstärke, ohne Farbstoff, ohne Kühlfiltration – ehrlich, direkt und unverstellt. Ab Donnerstag, dem 12. Februar 2026, sind die 256 Flaschen in unserem Online-Shop sowie bei ausgewählten Fachhändlern erhältlich

Haben wir euch hinreichend neugierig gemacht? Besucht unsere ausgewählten Handelspartner – die Liste findet Ihr im Shop unter www.thecaskhound.de oder meldet euch dort einfach für unseren Newsletter an, um keine Nachricht zu neuen Bottlings zu verpassen.

Whiskymax bringt El Maximo Peated Edition No. 2

Die Abfüllungsserie „Spirit & Cask Range – The Exceptionals“ von Whiskymax wird um eine neue Abfüllung ergänzt: Mit dem El Maximo Peated Edition Nr. 2 erscheint ein auf 88 Flaschen limitierter Blended Malt mit viel Rauch und Sherrynoten.

El Maximo Peated Edition Nr. 2 gibt es ab sofort im gut sortierten Fachhandel und bei fassmeister.com (Link in der Presseaussendung):

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El Maximo Peated Edition No. 2

Mit der El Maximo Peated Edition Nr. 2 vertieft die Abfüllungsserie „Spirit & Cask Range – The Exceptionals“ des Importeurs Whiskymax ihre Auseinandersetzung mit torfbetonten Profilen und präsentiert eine Abfüllung, die Intensität und Balance in den Mittelpunkt stellt. Die zweite Peated Edition zeigt einen klar definierten Rauchcharakter, der bewusst mit fruchtiger Süße und medizinischen Noten kontrastiert wird.

Im Aroma dominieren zunächst süße Beerenfrüchte, Kirschen und Zwetschgen, eingebettet in Torfrauch und feine Aschenoten. Am Gaumen gewinnt der Rauch deutlich an Struktur und Tiefe; medizinische Anklänge verbinden sich mit einer cremigen Fruchtsüße, die dem Whisky Volumen und Textur verleiht. Das Finish ist langanhaltend und differenziert: Der Torfrauch zieht sich sukzessive zurück und überlässt den fruchtigen Komponenten den finalen Akzent.

Die Peated Edition Nr. 2. unterstreicht mit dieser Abfüllung ihren Anspruch an handwerkliche Qualität und stilistische Konsequenz im Segment torfbetonter Whiskys. 80 Flaschen wurden mit je 53,3% Vol. abgefüllt und sind ab sofort im Fachhandel sowie unter https://www.fassmeister.com/c/weitere-whisk-e-ys/spirit-und-cask-range erhältlich.

House of Hazelwood Year Of The Horse Lunar New Year Whisky: 50 Sets zu £15.000 – und ausverkauft

Normalerweise sind News über Abfüllungen, die bereits ausverkauft sind, eher von akademischem Interesse, aber diese Meldung hat dann doch auch einige Faktoren in sich, die uns erwähneswert erscheinen: Zunächst einmal war/ist das Lunar New Year Whisky Set von House of Hazelwood eine in sich stimmige und interessante Idee. Es enthält zwei Flaschen aus Fässern, die zu zwei vorangegangenen Jahren des Pferdes (1978 und 1990) befüllt wurden und so Vergangenheit und Gegenwart stilvoll verbinden – und dann ist da noch die Tatsache, dass am High End Whiskymarkt (die beiden Flaschen, ein Blend und ein Blended Malt, kosten zusammen 15.000 Pfund) die Luft noch nicht raus zu sein scheint, denn die 50 Sets waren binnen kurzer Zeit ausverkauft. Und letztendlich ist das tatsächlich ein schönes Stück Präsentation, was William Grant & Sons hier abgeliefert hat.

Anschauungs- und Lesematerial nachfolgend:

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HOUSE OF HAZELWOOD YEAR OF THE HORSE LUNAR NEW YEAR WHISKY — NOW SOLD OUT

House of Hazelwood proudly marks Lunar New Year with the announcement that its rare and opulent twin set of sherry cask–matured and finished whiskies — created to celebrate the Year of the Horse and symbolising vitality, perseverance, and independence — has now completely sold out.

Limited to just fifty sets worldwide, this exclusive release embodies the spirit of craftsmanship, heritage, and artistry that defines House of Hazelwood. Each set features two extraordinary whiskies — a 1978 Blended Scotch Whisky and a 1990 Blended Malt Scotch Whisky — both drawn from casks laid down in previous Years of the Horse, creating a meaningful link between past and present.

  • 1990 Blended Malt Scotch Whisky — A blend of Speyside malts matured in European oak first and second fill sherry butts, with a finishing period in a single Pedro Ximénez sherry butt to enhance depth and complexity.
  • 1978 Blended Scotch Whisky — A distinguished blend of Lowland grain and Speyside malt matured in refill American oak, then given an extended finishing in Oloroso sherry casks for exceptional richness and harmony.

These heavily sherried expressions are presented with a rich, natural colour and remarkable depth — a testament to time, craft, and cask influence.

Each set is presented in a bespoke elm wood cabinet, handcrafted from wind-felled trees sourced from the gardens of Hazelwood House by Scottish designer and cabinet-maker Paul Hodgkiss Designs.

Created to be cherished for generations, every cabinet features:

  • A hand-engraved victorious horse motif in the grain — a symbol of success and endurance.
  • Unique wood patterns reflecting the natural beauty of Scottish elm, echoing the fine craftsmanship for which Chinese artisans have been revered since the Ming dynasty.
  • A secret opening mechanism, unlocked by a concealed button, adding an element of ritual and discovery.

“The Year of the Horse holds a special resonance for us — it represents energy, perseverance, and triumph, values that have guided the guardians of our inventory of aged Scotch whisky through generations. Through the great breadth and depth of our inventory, we are able to offer something truly timeless — two magnificent whiskies that bridge heritage and celebration, presented in a cabinet that embodies the same enduring spirit,”  

Jonathan Gibson, director of House of Hazelwood

This release – limited to only fifty sets, each priced at £15,000 GBP – stood among the rarest ever offered by House of Hazelwood and is now fully sold out.

(credit for pictures: John Paul Photography for House of Hazelwood)

VomFASS bringt exklusiven Ardnahoe Heavily Peated Bourbon Cask 5yo

Aus Quarter Casks stammt der neue Ardnahoe Heavily Peated Bourbon Cask, den die Destillerie auf Islay exklusiv für den Partner vomFASS mit einem Alter von 5 Jahren in einer Auflage von 2.440 Flaschen mit 50% vol. Alkoholstärke abfüllte.

Erhältlich ist diese Abfüllung in ausgewählten vomFASS Filialen und im Onlineshop des Unternehmens – unten mehr Infos dazu:

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VomFASS bringt exklusiven Ardnahoe Heavily Peated Bourbon Cask

Mit dem Ardnahoe Heavily Peated Bourbon Cask bringt vomFASS einen reinen, kompromisslosen Single Malt auf den Markt, der bereits jetzt ein kleines Stück Whisky-Geschichte schreibt. Denn dank seiner engen Beziehung zu Hunter Laing ist das Feinkost-Unternehmen aus Waldburg der erste und bislang einzige Anbieter auf dem europäischen Festland, der eine exklusive Abfüllung der Ardnahoe-Destillerie ins Portfolio aufnimmt.

Mit dem Fokus auf exklusive Scotch-Abfüllungen arbeitet vomFASS eng mit renommierten schottischen Partnern wie Ardnahoe, Signatory Vintage und der Glasgow Distillery zusammen, weil nur durch diese exklusiven Kooperationen außergewöhnliche Whiskys entstehen, die sowohl Kenner als auch Genussmenschen begeistern.

Der Whisky reifte fünf Jahre in Ex-Bourbon Quarter Casks, wurde mit 50 Volumenprozent, ohne Farbstoffe und ohne Kühlfiltration abgefüllt und ist mit nur 2.440 Flaschen weltweit streng limitiert. Das Aromaprofil vereint rauchige, maritime Noten mit würzigem Waldhonig und dem Duft frischer Orangenschale. Am Gaumen offenbaren sich kraftvolle, herbale Nuancen von Heidekraut und Torf, die von Dörrpflaumen und Zitrusfrüchten elegant abgerundet werden. Der Ardnahoe Heavily Peated Bourbon Cask Islay Single Malt Scotch Whisky 5 Jahre ist zu einem Preis von 94,50 € (UVP) pro 0,7 Liter in ausgewählten vomFASS Filialen und auf vomfass.de erhältlich

Serge verkostet: Acht aus Tullibardine

Tullibardine, eine Highland-Brennerei, die laut Serge nicht immer die ihr gebührende Anerkennung findet, liefert heute die acht Whiskys zu seiner Verkostung. Und unter diesen acht Bottlings finden sich viele im Bereich von 80-85 Punkten, ein Neunziger und zwei, die die 80 Punkte nicht ganz schaffen.

Bunt gemischt also, wie auch unsere Tabelle zeigt:

AbfüllungPunkte

Tullibardine ‘500 Sherry Finish’ (43%, OB, +/-2021)80
Tullibardine 30 yo 1993 (47.9%, The Capitol Kempinski Hotel Singapore, 222 bottles, +/-2024)90
Tullibardine 13 yo 2012/2025 (54%, Cadenhead, Chairman’s Stock, hogshead)78
Tullibardine 11 yo 2013/2025 (53%, Decadent Drams, 2nd-fill sherry hogshead, 242 bottles)83
Tullibardine 10 yo 2015/2025 (55.6%, Hogshead Import, 1st fill vinsanto octave, 71 bottles)80
Tullibardine 9 yo 2015/2025 ‘Edition #44’ (57.1%, Signatory Vintage, 100 proof, 1st and 2nd fill oloroso butt)84
Tullibardine 10 yo 2015/2025 (44.1%, Jean Boyer, Gifted Stills, hogshead, 392 bottles)83
Tullibardine 6 yo (54.9%, Dràm Mor, cask #19000022, finished in 1st fill oloroso hogshead, 336 bottles, 2025)79
Tullibardine. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings

Der Whisky Guide Deutschland – Das Jahrbuch 2026 – und die Nominees zu den The Excellence of Whisky Awards 2026

Auch 2026 erscheint der Whisky Guide Deutschland wieder – wer aber einfach nur eine Fortschreibung des Erfolgreichen erwartet, wird positiv enttäuscht werden: Der Guide bietet in diesem Jahr einige interessanten Neuerungen, neben den bewährten Inhalten. Es gibt insgesamt diesmal zwölf Kapitel, darunter Artikel zu Whisky von Autoren wie Sebastian Jäger oder Daniela Brack.

Hier die Infos, die uns Herausgeber Heinfried Tacke zum Buch gesendet hat – und natürlich auch eine Verlinkung zur Seite, auf der man das Jahrbuch 2026 bestellen kann. Wir haben auch zur Info eine Liste der Nominees zu den The Excellence of Whisky Awards 2026 angehängt, bei denen wieder Destillerien, Shops und Bars ausgezeichnet werden.

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Der Whisky Guide Deutschland – Das Jahrbuch 2026

Wie ein guter Whisky im Regal

Die einleitenden Worten des Autors zum neuen Whisky Guide Deutschland – Das Jahrbuch 2026 sind mit „Wie ein guter Freund“ überschrieben. Wenn man den Text liest, wird dessen Pointe schnell klar: Das Buch habe etwas Verlässliches, wo jemand immer noch einen Rat weiß, selbst in schwieriger Lage. Tja, wer würde sich nicht so ein Buch wünschen. Oder?

Das 26er Jahrbuch folgt seinem vertrautem Aufbau. Wieder findet man die besten Adressen in systematischer Reihenfolge. Es beginnt mit einer komplett neuen Auswahl internationaler Brennereien, die mit etlichen Überraschungen aufwartet. Mit beachtlicher Strenge verfolgt der Autor sodann seine Empfehlung „Heimische Brenner“, die nochmals mehr aussortiert und reduziert wurden im Sinne der Exzellenzinitiative des Guides. Und wie von je her gewohnt, findet man darin viele liebevolle Porträts, die den Leser zu den besten Whisky Bars und Shops im Land lotsen.

Was also ist neu an dem Buch? Es sind, sagen wir es frei heraus, die ungeahnten Perlen an Adressen, die der Autor nun schon seit fast zwei Jahrzehnten immer wieder neu auftut. Hier eine neue, versteckte Whisky Lounge im bayrischen Wald, dort etwa ein Whisky Shop, das auch als Küstenschiff in der Ostsee unterwegs ist. Und, und, und. Völlig neu ist indessen das Kapitel „Persönliche Tipps & Favoriten“, mit Hinweisen zu ganz besonderen Akteuren und Angeboten in der Whiskywelt, die einem nicht alle Tage über den Weg laufen. Eine schöne Neuerung.

Doch der Begründer und Autor des Guides und Jahrbuches legt großen Wert darauf, dass die jährliche Ausgabe immer auch als Whiskybuch ein Schmöker ist. Fast zweihundert Seiten des insgesamt 444 Seiten starken Druckwerkes in hübscher Aufmachung sind so der Liebhaberei selbst gewidmet – in Summe zwölf Artikel, auch von vielen externen Autoren, die allesamt herrlich zu lesen sind – gespickt mit vielen weiteren Tipps und Hilfestellungen.

Aber nein! Dieses Buch verschlingt man nicht in einem Rutsch. Dafür ist es zu gehaltvoll. Eher ist es wie ein guter Whisky im Regal, zu dem man immer wieder greift und bei jedem Male noch wieder etwas Neues oder liebevoll Dargestelltes entdeckt. Das macht einfach Spaß!   

Heinfried Tacke. Der Whisky Guide Deutschland – Das Jahrbuch 2026. Konstanz 2026. 444 Seiten.

Preis: 21.90 EUR

Link zur Bestellung:   www.whiskyguide-deutschland.de/shop/

The Excellence of Whisky Awards 2026

Nominiert in der Kategorie „Best Whisky Distillery 2026“:

  • Brigantia – 1. Bodensee Whisky-Destillerie, Kressbronn – Familie Steinhauser & Michael Heimpel
  • Destillerie Kammer-Kirsch, Karlsruhe – Gerald Erdrich & Team
  • Etter Söhne AG DIstillerie, Zug (CH) – Hans John Etter, Gabriel Galliker-Etter
  • Ida Destille, Ostrhauderfehn – Heidi Brintrup
  • Marder Edelbrände, Albbruck – Stefan Marder
  • Schraml – The Stonewood Distillery, Erbendorf – Gregor Schraml & Team
  • SILD Whisky, Hausham & Sylt – Tobias Meier & Team
  • SLYRS Destillerie, Schliersee – Kilian Jonscher & Team
  • St. Kilian Distillers, Rüdenau – Mario Rudolf & Team

Nominiert in der Kategorie „Best Whisky Shop 2026“:

  • Weinquelle Lühmann, Hamburg & Siek – Jens Lühmann & Team
  • Hilgering’s Whisky Welt, Dortmund – Mathhias Hilgering, Matthias Missing
  • Scotia Spirit, Köln & Düsseldorf – Peter Klas & Team
  • Soul-of-Whisky, Oberursel – Claudia Huhndorf & Norbert Ohneck
  • Whiskyburg, Wittlich – Elmar Mayer & Peter Harder

Nominiert in der Kategorie „Best Whisky Bar 2026“:

  • The Malt Club – Hotel & Restaurant Behrens, Haldensleben – Roman Behrens
  • Scafe Bar Filmriß, Zittau – Heiko Winkler
  • Distiller’s Lounge – Landhotel Rhönblick, Petersberg – Stefan Faulstich
  • Villa Konthor, Limburg – Robin Pitz
  • Whisky Museum Kyrburg, Kirn an der Nahe – Dirk Möller, Ullrich Siebecker

Ab dem 3. März: Der erste Aberargie Single Malt Scotch Whisky

Gut Ding braucht Weile – während andere Destillerien bereits nach drei Jahren ihren ersten Single Malt veröffentlichen, hat sich die im Besitz der Familie Morrison befindliche Aberargie Distillery nahe Perth damit Zeit gelassen: Seit 2017 wird destilliert, und jetzt, acht Jahre später, bringt man den Aberargie Inaugural Single Malt Scotch Whisky auf den Markt – und zwar am 3. März um 10 Uhr schottischer Zeit.

Heute einmal stellt man die Flasche der ersten Abfüllung vor – und der deutsche Importeur, die Schlumberger GmbH, hat uns dazu den Text und die Bilder zur Verfügung gestellt, sozusagen als kleinen Appetizer, bevor am 3. März die offizielle Vorstellung erfolgt:

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Ab dem 3. März: Der erste Aberargie Single Malt Scotch Whisky

Liebe Whiskyfreunde,

Heute freuen wir uns, Ihnen erstmals die Flasche präsentieren zu dürfen, die künftig den Single Malt Scotch Whisky von Aberargie enthalten wird. Ein Design, das tief in der Herkunft verwurzelt ist – geprägt vom Familienbetrieb, der eigenen Farm und nahezu einem Jahrzehnt engagierter Aufbauarbeit.

Jedes Detail erzählt eine Geschichte: die geprägte Schrift, das individuell gestaltete Glas, das lederne Halsetikett als Reminiszenz an den landwirtschaftlichen Ursprung sowie die feine Horizontlinie, die an die sanften Hügel rund um die Gerstenfelder erinnert. Diese Flasche ist weit mehr als eine Verpackung – sie ist der erste sichtbare Ausdruck von Aberargie, noch bevor der Whisky selbst sein Debüt gibt.

Aberargie verfolgt konsequent eine „Barley-to-Bottle“-Philosophie. Für die Inaugural Release stammt die Gerste vollständig von der eigenen 300 Acre großen Farm – 52 % Golden Promise und 48 % Laureate. Die Reifung erfolgte in einer Kombination aus First-Fill-Bourbon- und Sherryfässern. Abgefüllt wurde mit 48,2 % vol., nicht kühlfiltriert und ohne Farbstoff. Das Ergebnis ist ein klar definierter Hausstil, von Grund auf eigenständig entwickelt.

Aromatisch zeigen sich gebackener Apfel und goldene Gebäcknoten, gefolgt von Sultaninen und Dörrpflaumen. Eine fein kräuterige Note sorgt für einen nachhaltigen, ausgewogenen Nachklang.

Gelegen an der Grenze zwischen Highlands und Lowlands ist Aberargie gleichermaßen von seiner landwirtschaftlichen Herkunft wie von handwerklicher Destillationskunst geprägt. Als familiengeführte, unabhängige Brennerei steuert das Team sämtliche Produktionsschritte vor Ort – vom Anbau der Gerste über Destillation und Lagerung bis hin zur Abfüllung. Dieser ganzheitliche Ansatz verleiht dem Whisky seine klare Identität.

Der Aberargie Single Malt Scotch Whisky – Inaugural Release – ist ab dem 3. März um 10 Uhr schottischer Zeit weltweit bei ausgewählten Fachhändlern erhältlich.