Dienstag, 06. Dezember 2022, 22:23:07

World Wide Whisk(e)y Design Contest: Abstimmung gestartet

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So vielfältig, variantenreich und auch unübersichtlich die Whiskys und Whiskeys auf der ganzen Welt sind, ihre Awards stehen ihnen in diesen Punkten in Nichts nach. So reicht es bei einigen Auszeichungen nicht aus, einfach einen Whisky abgefüllt zu haben. Es muss auch noch eine Anmeldung inklusive Anmeldegebühr eingereicht werden. Andere hingegen möchten wie ein Gottesurteil erscheinen, und wie in der wirklichen Welt existieren auch auf dem Planeten Whisk(e)y verschiedene Götter nebeneinander.

Einen anderen Weg geht der World Wide Whisky Design Awards. Um den Inhalt der Flasche geht es hier überhaupt nicht, es wird die Flasche selbst und die Umverpackung bewertet. Anders als bei den meisten Whisky Awards konnten jede und jeder nach einer kostenlosen Registrierung die eigenen Design-Favoriten nominieren. Einzige Bedingungen: Die Abfüllung musste zwischen dem 1. Januar und dem 1. Juni 2013 noch erhältlich sein und durfte vorher noch nicht in diesem Wettbewerb ausgezeichnet worden sein. Und auch über die Gewinner kann jeder und jede abstimmen – bis zum 30. November 2013.

glenlivet-alphaIn zwei Kategorien werden die Kandidaten aufgeteilt: Abfüllungen, die entweder weniger oder mehr als 250 € kosten. Während man z.B. „The Glenlivet Alpha Limited Release“ oder „Isle of Arran The Devil’s Punch Bowl“ sicherlich unter den Nominierten bei „Category 1 – Bottle, less than €250 “ erwarten konnte, sind manch andere eigentlich nur die konsequente Umsetzung einer bewährten Design-Linie – welche mal recht einfach (Cutty Sark Caskstrength), mal etwas aufwändiger ist (Highland Park Loki). Auffallender und in der Gestaltung einzigartiger sind dagegen Karuizawa 1st Nonjatta Exclusive Bottling, natürlich Compass Box mit ihrer ‚The Entertainer‘ limited edition for Selfridges, Highwood 25 year old Calgary Stampede 100th anniversary whisky mit einem Zinnlabel und anCnoc Limited Edition, gestaltet von Peter Arkle.

In der Kategorie der Höherpreisigen lässt die nach oben offene Preisskala vielfache Gestaltungsmöglichkeiten und den Einsatz von hochwertigen Verpackungsmaterialien zu. Natürlich fallen auch hier wieder die Karuizawas auf. Die Cocktail Serie überspringt die 250 € Hürde so gerade eben, wohin gegen man für den Preis manch andere Kandidaten wahlweise auch einen Gebraucht- (z.B. Glenrothes 1970 Extraordinary Cask Collection #10573) oder Neuwagen (z.B. The Balvenie Fifty) erwerben kann.

Der Bowmore Islay Single Malt 1957, 54 Years Old übertrifft den in dieser Kategorie notwendigen Verkaufspreis natürlich spielend um ein Vielfaches (£100,000), wenn dieser Whisky einem überhaupt zum Kauf angeboten wird. Und wenn wir die Überlegungen, ob es richtig ist, für solch einen Preis Whisky zu verkaufen oder zu kaufen, mal außer acht lassen, müssen wir Bowmore schon zugestehen, eine wunderschön anzusehende Abfüllung kreiert zu haben.

bowmore-1957

 

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