Sonntag, 17. Januar 2021, 00:04:14

Erstmals über eine Million Besucher bei Irlands Destillerien, Exporte in die USA wachsen langsamer

Insgesamt sieht man für irischen Whiskey noch immer gute Zahlen, auch wenn der Zollstreit mit den USA Wirkung zeigt...

Das Exportplus in den größten Markt für irischen Whiskey, die USA, hat sich im Vergleich zu 2018 verlangsamt, ist aber mit einer Steigerung von 8,6% für 2019 immer noch sehr stattlich (2018 waren es 13,5%). Die Steigerung im Verkauf wurde vor allem durch Jameson bewerkstelligt, wo man über das Jahr eine Absatzsteigerung von 8,2% erzielen konnte.

Interessant ist auch, dass zwar die Exporte um 8,6% gestiegen sind, der Absatz dort nur um 5,5% zulegen konnte. Es scheint also einiges noch in den Lagern zu stehen, was dort der Strafzölle wegen gehortet wurde.

In einem anderen Bereich sind die Zahlen ebenfalls sehr erfreulich: Erstmals haben innerhalb eines Jahres mehr als eine Million Menschen irische Destillerien besucht. Das ist eine Steigerung von 10,5% zum Vorjahr und von 54% im Vergleich zu 2015, als es noch 653.000 Menschen waren.

Ein Besuchermagnet in Dublin Pearse Lyons Distillery. Bild © 2018, Whiskyexperts

34% der Besucher kamen aus Nordamerika – die Nationalitäten danach reihen sich wie folgt: Irland, Großbritannien, Deutschland und Frankreich. Dabei ist interessant zu sehen, dass die Zahlen der US- und UK-Besucher rückläufig waren, dieser Rückgang aber durch Besucher aus Australien, Italien, den Benelux-Ländern und Besuchern aus Skandinavien mehr als ausgeglichen wurde.

Roe & Co Distillery in Dublin. Bild © Whiskyexperts 2019

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