Donnerstag, 27. März 2025, 11:29:42

Indian Malt Whisky Association gegründet

Der neue Branchenverband möchte die Kategorie Indian Malt Whisky international bekannt machen und zugleich Standards in Indien durchsetzen

Die Vorsitzenden und Geschäftsführer von vier der größten Whiskyproduzenten Indiens haben die Indian Malt Whisky Association gegründet. Paul P. John, chairman und managing director der John Distilleries, Rakshit N. Jagdale, chairman und managing director der Amrut Distilleries, Abhishek Khaitan, Geschäftsführer von Radico Khaitan, und Akhil Dada, Vorsitzender bei Piccadily Agro Industries bilden nun den Vorstand dieses Branchenverbands.

Ähnlich wie die Scotch Whisky Association, die Irish Whiskey Association und die Japanese Spirits & Liquor Whisky Association hat auch die Indian Malt Whisky Association das Ziel, indischen Malt Whisky als Kategorie national und international zu definieren, zu etablieren und schützen sowie auch bekannter zu machen. Rajesh Chopra, Generaldirektor der IMWA, betonte die Bedeutung regulatorischer und technischer Standards für die Branche, wie The drinks business berichtet:

“Defining guidelines, securing certifications, trademarks, geographical indications (GI), and intellectual property rights (IPR) are essential steps to build trust in the authenticity and quality of Indian malt whiskies. By establishing these standards, we signal to the world that India produces malt whisky of unparalleled quality and distinction.”

Um die Authentizität zu gewährleisten, hat die IMWA für indische Single Malts und Pure Malts Qualifikationskriterien definiert (eine komplette Darstellung finden Sie hier):

  • Indian Malt Whisky darf ausschließlich in Indien hergestellt, abgefüllt und etikettiert werden.
  • Indian Malt Whisky wird aus nur drei natürlichen Zutaten hergestellt: Wasser, Hefe und Malz.
  • Indian Malt Whisky wird in einer einzigen Brennerei in Kupferbrennblasen destilliert.
  • Indian Malt Whisky muss mindestens drei Jahre in Eichenfässern mit einem Fassungsvermögen von weniger als 700 Litern reifen.

Ziel der Indian Malt Whisky Association ist auch, neben der internationalen Förderung, auch die Durchsetzung ihrer Qualifikationskriterien auf nationaler Ebene. Denn hier haben die indischen Single Malt Produzenten damit zu kämpfen, dass Whisky, der als Indian-made foreign liquor hergestellt wurde, dann als Indian Single Malt ausgegeben wird und so auf dem Markt erscheint.

Chopra hierzu:

“We have observed the launch of so-called Indian single malts by companies lacking proper malt distilleries. Such practices undermine the credibility of the category. It is critical to uphold the hard-earned reputation of Indian malt whisky on the global stage.”

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