Montag, 27. September 2021, 11:16:01

Mysteriös: US-Außenminister Mike Pompeo und der verschwundene 5800-Dollar-Whisky

Das Geschenk aus Japan müsste eigentlich in Staatsbesitz übergehen - ist aber unauffindbar...

Wenn man als Politiker auf Staatsbesuch ist oder Staatsbesuche empfängt, dann gibt es auch schon mal Geschenke vom Gastgeber oder Gast. Wie auch sonst in Demokratien gilt: Kleinigkeiten unter einem bestimmten Wert darf man behalten, größere Geschenke gehen – natürlich – in Staatsbesitz über, und man kann es dem Staat dann abkaufen, sollte das Herz daran hängen.

Mike Pompeo: By Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten – _DSC9480, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=93467359

In den USA liegt diese „Bagatellgrenze“ bei 390 Dollar. Und unter diese Bagatellgrenze fällt ein Whisky, den der ehemalige US-Außenminister Mike Pompeo in der Regierung Trump aus Japan erhalten hat, bestimmt nicht: Die Flasche japanischen Whiskys hatte eine Wert von 5800 Dollar.

Und sie ist jetzt verschwunden. Aber nachdem wertvolle Geschenke nicht einfach verschwinden dürfen, gibt es dazu nun eine offizielle Untersuchung. Der Anwalt von Pompeo gab im Zuge der Ermittlungen bekannt, dass sich der ehemalige Außenminister gar nicht an diese Flasche erinnern kann und dementsprechend keinerlei Wissen über deren Verbleib hat. Er sei auch diesbezüglich noch nicht kontaktiert worden.

Andere Geschenke an Pompeo sind ordnungsgemäß verbucht worden, in der Untersuchung ginge es nur um die besagte Flasche, die 2019 in Saudi Arabien an Pompeo übergeben worden sei und nun nicht mehr auffindbar ist.

Sollte der Fall gelöst werden und wir es erfahren, werden wir Sie es natürlich wissen lassen. Bis dahin sind der Fantasie über die Ursachen des mysteriösen Verschwindens des teuren japanischen Whiskys keine Grenzen gesetzt…

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