TTB Datenbank: Neue Label für Laphroaig 25yo, Dalmore 35yo, Bowmore Vault Edition

Einige neue Label hat Sku von Sku’s Recent Eats auf der Datenbank des Alcohol and Tobacco Tax and Trade Bureau in den USA entdeckt, die auf ein mögliches Erscheinen der Abfüllungen hindeuten. Zunächst ist da ein 25jähriger Laphroaig in Fassstärke, der in Beziehung zum Laphroaig 30yo stehen könnte, der vor einiger Zeit dort registriert wurde. Er stammt aus Second Fill Sherry Casks und American Oak Barrels.
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Dann gibt es einen Dalmore 35yo, hier verrät das Label allerdings keinerlei Details:

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Schließlich ist auf der Datenbank ein neuer, altersloser Bowmore zu finden, der Bowmore Vault Edition First Release. Der Untertitel dieser Ausgabe ist „Sea Salt“, und auf der Rückseite wird dieses Meersalz als ein Bestandteil des Geschmacks beschrieben:

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Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Studie: Alkohol ist Auslöser von sieben verschiedenen Arten von Krebs

Dass Alkohol ein Zellgift ist, das fatale Folgen haben kann, wissen wir alle. Dass aber schon mäßiger Genuss ein erhöhtes Risiko birgt, an sieben verschiedenen Krebsarten zu erkranken, ist vielleicht die schlechte Nachricht des Tages.

Herausgefunden hat dies laut eines Artikels in The Spirits Business eine Studie der Otago Universität in Neuseeland, die andere Studien der letzten zehn Jahre vereint und neu analysiert hat.

Alkohol ist danach eine Ursache für Krebserkrankungen

  1. des Kehlkopfs
  2. der Speiseröhre
  3. der Leber
  4. des Dickdarms
  5. des Rektums
  6. der Brust
  7. des Mundrachenraumes

und zwar schon bei geringen oder mäßigen Mengen. Zudem stellt die Autorin der Studie, Jennie Connor, auch die gängigen Theorien über die gesundheitsfördernden Wirkungen des Alkoholkonsums in Frage. Sie seien irrelevant im Vergleich mit den erhöhten Krebsrisiken, die Alkoholkonsum bedeutet.

Unter diesem Aspekt ist der Gedanke des „verantwortungsvollen Trinkens“ wohl aktueller denn je. Aber, wenn uns ausnahmsweise eine persönliche Meinung gestattet sei: Der völlige Verzicht auf das Genießen ist vielleicht auch nicht gesund – und selbst wenn er es wäre, verlängert er vielleicht doch nur ein Leben, das so für manche nicht besonders erstrebenswert erscheint…

von Kotivalo (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
von Kotivalo (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Serge verkostet: Blair Athol

An der von Perth nach Norden führenden A9 hinein in die Highlands Richtung Dalwhinnie und Tomatin, liegt kurz vor Pitlochry die malerische Destillerie Blair Athol. Eine relativ kleine Brennerei mit 2 Millionen Litern Produktionskapazität, die keine eigenen Abfüllungen produziert (abgesehen von dem Beitrag zur Flora & Fauna Serie), bei unabhängigen Abfüllern aber gerne angeboten wird.

Solche unabhängigen Abfüllungen hat Serge Valentin heute verkostet, und dazu eine alte Destillerieabfüllung von vor 30 Jahren. Die Neuen schlagen die Alte in den Punktewertungen deutlich:

  • Blair Athol 8 yo (40%, OB, +/-1987: 80 Punkte
  • Blair Athol 20 yo 1995/2015 (50%, Hunter Laing, Old Malt Cask, sherry butt, cask #2537, 597 bottles): 83 Punkte
  • Blair Athol 27 yo 1988/2016 (55.7%, Signatory Vintage for The Whisky Exchange, refill sherry, cask #6845, 565 bottles): 86 Punkte
Blair Athol Destillerie. Alle Bildrechte bei Alexander Kohn.
Blair Athol Destillerie. Alle Bildrechte bei Alexander Kohn.

Dallas Dhu: Neuer Anlauf zur Wiedereröffnung

Wenn Sie unser Archiv nach dem Begriff Dallas Dhu durchstöbern, dann sehen Sie, dass der Wunsch, diese nun als Museum fungierende Destillerie erneut für die Produktion zu nutzen, fast ein jährlicher Fixpunkt in den Nachrichten ist. Und auch in diesem Jahr erscheint dieses Thema erneut in den schottischen Medien, diesmal in Press & Journal.

"Dallas Dhu Distillery warehouse" by Akinom - Own work. Licensed under CC BY 3.0 via Wikimedia Commons.
Dallas Dhu Distillery warehouse“ by AkinomOwn work. Licensed under CC BY 3.0 via Wikimedia Commons.

Laut diesem Bericht hat das Mitglied des schottischen Parlaments, Richard Lochhead, vorgeschlagen, die Destillerie durch die öffentliche Hand aufzukaufen und zu verwalten, um damit den Prozess der Wiedereröffnung zu beschleunigen.

Dallas Dhu Destillerie, Foto von Phil Williams, CC-Lizenz
Dallas Dhu Destillerie, Foto von Phil Williams, CC-Lizenz

Dazu müsste der momentane Besitzer aber erst verkaufen. Und der ist: Diageo. Ob mit dem Unternehmen schon Gespräche geführt wurden, schreibt der Bericht nicht, aber Lochheads Mitstreiter in der Angelegenheit, David Mitchell von Historic Environment Scotland, zeigt sich einerseits optimistisch, andererseits durchaus problembewusst: „Although it is challenging, we are confident much can be achieved“ – also: Auch wenn es eine Herausforderung ist, sind wir uns sicher, dass wir eine Menge erreichen können.

Wir bleiben dran.

Dallas Dhu Destillerie, Foto von Phil Williams, CC-Lizenz
Dallas Dhu Destillerie, Foto von Phil Williams, CC-Lizenz

TV-Hinweis: Die rbb Reporter – Preußens Whisky

Wer gestern am Abend um 21:45 die Folge der rbb Reporter über den Preußischen Whisky aus dem Spreewald oder der Uckermark versäumt hat, dem seien diese beiden Wiederholungstermine fürs Nachsehen oder Aufzeichnen ans Herz gelegt:

  • 23.7. um 06:30 auf tagesschau24
  • 24.7. um 23:15, ebenfalls auf tagesschau24

Die 30minütige Reportage von Rainer Burmeister und Hans Sparschuh beschäftigt sich mit den in der Region entstehenden Whiskys – hier die Zusammenfassung des Inhalts von der Programmseite der ARD:

Aus Schottland muss er kommen, der wirklich gute Whisky – so das Klischee. Inzwischen entsteht hochwertiger Single Malt auch in Brandenburg. Kenner zählen den „Sloupisti“ von Thorsten Römer aus dem Spreewald zu den besten Tropfen weltweit. Der Hochprozentige des Arztes wurde vom schottischen Whiskypapst Jim Murray mit 94 von 100 möglichen Qualitätspunkten geadelt. Im uckermärkischen Schönermark hat sich Cornelia Bohn eine Brennanlage angeschafft. Die gelernte Pharmazeutin fuchste sich ein ins Handwerk und absolvierte später einen Lehrgang an der Uni Hohenheim. Ein Whisky, mit dem die Seele reift, ist inzwischen in Werder an der Havel heimisch.

Braumeister Michael Schultz hat mit der Gerste, die hier auf fruchtbarem Boden gedeiht, ideale Voraussetzungen für seinen Single Malt – und er lässt das Getreide schonend in einer der ältesten Brandenburger Mühlen mahlen. Kenner betrachten Whisky als die logische Fortführung des Biermachens – denn Whisky sei im Grunde nichts anderes als destilliertes Bier. Umso erstaunlicher, dass es hierzulande solange gedauert hat, bis man sich an das Getränk herangewagt hat. Weil Whisky zu Adenauers Zeiten durch hohe Zölle sündhaft teuer war, griffen viele Deutsche zu billigeren einheimischen Produkten – wie „Racke Rauchzart“ aus den 50er Jahren. Im Osten hieß das Pendant „Der Falckner“, hergestellt vom VEB Edelbrände und Spirituosen Luckenwalde. Inzwischen hat die Whiskyproduktion mit einigen Brennereien in Brandenburg Fahrt aufgenommen.

Ein Film über das komplexeste Getränk der Welt – oder wie man auch sagt – ein Lebensgefühl, keine Droge, sondern purer Genuss.

Unser Bild zeigt Cornelia Bohn, Preußische Whiskydestillerie:

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About.com: Bildbericht von einem Besuch bei Maker’s Mark

Ein Bericht von einem Besuch in der Maker’s Mark Destillerie nahe Loretto, Kentucky,  ist heute auf about.com zu finden. Der Bericht stammt aus dem Jahr 2007, wurde aber unlängst aktualisiert und redigiert, zudem ist er in seinen Inhalten durchaus zeitlos aktuell – und ist auch deshalb interessant, weil man gerade von Maker’s Mark in naher Zukunft Neues bei uns hören wird.

Autorin Colleen Graham erzählt von ihren Eindrücken in der Destillerie, spricht über die Geschichte und die Besonderheit des dort erzeugten Whiskeys und ergänzt den Text mit insgesamt 32 Bildern aus der Brennerei.

Burks' Makers Mark Distillery, 3 Meilen östlich von Loretto, Kentucky
Burks‘ Makers Mark Distillery, 3 Meilen östlich von Loretto, Kentucky

Highland Park: Reisetasche aus Leder auf Facebook gewinnen

Auf Facebook verlost Highland Park seit wenigen Minuten eine Reisetasche aus Leder, die mit dem Highland Park Logo gebrandet ist. Das Ganze dient dazu, die Highland Park Warrior-Serie zu promoten. Mitmachen ist einfach: Auf die Seite gehen, diese optional liken und dann Name und email-Adresse eingeben. Wer danach den Beitrag teilt, kann ein weiteres Mal an der Verlosung teilnehmen.

Teilnahmeberechtigt sind alle, die in ihrem Land alt genug sind, legal Whisky zu trinken, hier gibt es also keine Länderbeschränkungen. Wie lange das Gewinnspiel läuft, konnten wir übrigens nicht herausfinden, also lieber mal früher als später mitmachen…

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PR: Kavalan Whisky gewinnt internationale Spirits Challenge „Trophy“

Ein schöner Erfolg für die taiwanesische Kavalan-Destillerie: Sie gewinnt für den Kavalan Solist Ex-Bourbon Single Cask Strength die höchste Auszeichnung des Wettbewerbs in der Kategorie. Den Pressetext dazu bringen wir hier für Sie:

Kavalan Whisky gewinnt internationale Spirits Challenge „Trophy“

TAIPEH, Taiwan, 21. Juli 2016 /PRNewswire/ — Kavalan, der führende Whiskyproduzent Taiwans, erhielt auf der International Spirits Challenge (ISC) für seinen Kavalan Solist Ex-Bourbon Single Cask Strength den höchsten Preis in seiner Kategorie.

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„Unser vollmundiger Ex-Bourbon wird in ehemaligen amerikanischen Bourbon-Fässern gelagert, nicht kalt gefiltert und überzeugt mit seinen Tönen von Vanille, Frucht und Kokosnuss“,

sagte der Besitzer der Kavalan Distillery, Hr. YT Lee.

Der Vorsitzende der Kategorie „Weiterer Whisky“ und Master Blender von Whyte & Mackay Distillers,Richard Paterson, erklärte:

„Kavalan ist ein noch so junges Unternehmen und trotzdem ist die herausragende Qualität und Konsistenz seines Whiskys beeindruckend.“

Die Juroren der ISC geben in jeder Kategorie eine „Trophy“ für „Hervorragendes Produkt [mit] außerordentlicher Qualität „, wobei die Punktezahl zwischen 90 und 100 liegt.

Die Trophy von Kavalan kommt zu den, in diesem Jahr beim 21. ISC Whisky-Wettbewerb für seine Ex-Bourbon Oak, Podium, Solist Brandy Single Cask Strength, Solist Moscatel Sherry Single Cask Strength und Gold für den Ex-Bourbon gewonnen 5 Goldmedaillen hinzu.

Kavalan kam ebenfalls für den besonderen Anerkennungspreis als „Distiller of the Year“ in die engere Wahl, bei der „die Performance aller von einem Unternehmen eingereichten Marken beurteilt wird.“

In diesem Jahr wurde der Solist Amontillado Sherry Single Cask Strength von den renommierten World Whiskies Awards (WWA) zum „World’s Best Single Cask Single Malt Whisky“ gekürt. WWA nominierte den Kavalan Solist Vinho Barrique im Jahr 2015 zum „World’s Best Single Malt Whisky.“

Über Kavalan Whisky

Die Kavalan Distillery in Taiwan widmet sich seit dem Jahr 2006 der Kunst des Brennens von Single Malt Whisky. Als erste Destillerie im subtropischen Raum ist das Unternehmen ein Vorreiter für die Whiskyherstellung in einem heißen Klima und konnte über 180 Gold-Awards gewinnen. In der Destillerie arbeiten ein F&E-Weltklasseteam und ein im UK ausgebildeter Masterblender gemeinsam mit einem Whiskyberater an der Überwachung der Herstellung von jährlich 5 Millionen Flaschen der feinsten Whiskys der Welt, zu denen auch der weltweit Beste Single Malt Whisky des Jahres 2015 gehört: Solist Vinho Barrique.

Der in amerikanischen Eichenfässern bei hoher Luftfeuchtigkeit und Hitze gelagerte Kavalan profitiert ebenfalls von den Bergwinden und Meeresbrisen sowie vom Quellwasser des Snow Mountain, die in ihrer Kombination alle zum cremigen Charakter, dem Markenzeichen von Kavalan Whisky beitragen. Kavalans Name geht auf den alten Namen der Yilan-Region zurück und das Unternehmen kann sich dank der Muttergesellschaft King Car Group auf 30 Jahre Erfahrung im Bereich der Getränkeherstellung stützen. Kavalan Whisky ist in 40 Ländern erhältlich. Besuchen Sie www.kavalanwhisky.com/en/

Serge verkostet: Tamdhu x2

Unsere letzte Meldung beschäftigte sich mit Glengoyne, eine von zwei Destillerien des unabhängigen Abfüllers Ian Macleod. Die zweite Destillerie ist Tamdhu, und wie bestellt schreibt Serge Valentin heute über zwei Abfüllungen dieser Speyside-Destillerie.

Die erste Abfüllung, die Serge heute verkostet, stammt von Cadenhead, ein 24jähriger Tamdhu aus der Speyside-Destillerie, gereift im Bourbon-Fass (in ihrem jetzigen Lebenszyklus – die Destillerie war einige Zeit geschlossen – wird übrigens nur in Sherryfässer abgefüllt). Zum Vergleich gibt es einen Tamdhu aus dem Jahr 1967, der 2000 von der Scotch Malt Whisky Society abgefüllt wurde. Während der Cadenhead-Whisky sehr gut bewertet wird, bespricht Serge den Whisky der SMWS fast frenetisch:

  • Tamdhu 24 yo 1991/2016 (54.4%, Cadenhead, Small Batch, bourbon hogshead, 486 bottles): 86 Punkte
  • Tamdhu 33 yo 1967/2000 (48.2%, Scotch Malt Whisky Society, #8.27): 92 Punkte
Tamdhu. Bildrechte bei Lars Pechmann.
Tamdhu. Bildrechte bei Lars Pechmann.

PR: Glengoyne Highland Single Malt Scotch Whisky ab 15. 7. im Portfolio von BORCO

Seit 15. Juli hat die Destillerie Glengoyne in Deutschland einen neuen Vertriebspartner – es ist die Firma BORCO aus Hamburg, die damit ihr Portfolio an Single Malts erweitert. Die so wie Tamdhu zu Ian Macleod Distillers gehörende Destillerie erzeugt eine Reihe von Whiskys mit Altersangaben sowie eine Cask Strength Version als NAS. Hier der Pressetext von der Webseite von BORCO mit den Beschreibungen der Abfüllungen für die, die die Marke noch nicht kennen:

Glengoyne Highland Single Malt Scotch Whisky ab sofort im Portfolio von BORCO

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Hamburg, Juli 2016. Zum 15. Juli 2016 wird das Hamburger Familienunternehmen BORCO-MARKEN-IMPORT die Distribution und Vermarktung von Glengyone Highland Single Malt Scotch Whisky in Deutschland übernehmen. In Zeiten der stetigen Beschleunigung und der andauernden Jagd nach den neuesten Trends ist die Marke mit ihrem Credo „Unhurried since 1833“ (dt. „Gelassen seit 1833“) ein Fels in der Brandung des Whisky-Markts. Dr. Ingwersen-Matthiesen, Teil der Geschäftsführung und der Inhaberfamilie der Hamburger zeigt sich erfreut: „Sowohl die unternehmerische Herangehensweise und Haltung, die erstklassigen und handwerklich wertvollen Whiskys als auch die unkonventionelle Positionierung der Marke untermauern unsere Überzeugung, dass Glengoyne sich als fruchtbare Erweiterung unseres Whisky-Portfolios erweisen wird.“

Glengoyne

Glengoyne ist nicht nur als die schönste Destillierie Schottlands bekannt, die jährlich über 50.000 Besucher aus der ganzen Welt in den Bann zieht. Das inhabergeführte Unternehmen ist zum Einen aufgrund der klaren Befürwortung von Altersangaben auf den eigenen Produkten unter Connaissueren sehr beliebt wie auch aufgrund der Tatsache, dass das Haus auf jedweden Zuckerkulör-Zusatz verzichtet.

Umgeben von einer malerischen Landschaft, geprägt von dichten Wäldern und grünen Hügeln, wird in der Destille „Glengoyne“, deren Name sich von „glen guin“ (Tal der wilden Gänse) ableitet, seit 1833 ununterbrochen ungetorfter Whisky destilliert. Dieser ist nicht nur ein Ergebnis der an Pedanterie grenzenden Akribie der Inhaberfamilie, sondern ebenso der Naturverbundenheit und der kompromisslosen Qualitätsansprüche, die die Familie Macleod an ihre Single Malts stellt.

Die Inhaber stehen damit einem der letzten unabhängigen und familiengeführten Whisky-Unternehmen vor, das auf traditionsbewusste Herstellung ebenso viel Wert legt wie auf Zugänglichkeit und Transparenz der Marken.

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Qualitäten

Glengoyne 10 Year Old

Der Glengoyne 10 Year Old vereint Noten von frisch geschnittenem Gras, grünen Äpfeln, Toffee, Popcorn, Paranüssen und Lakritz mit einer Ahnung von Eichenholz. Gelagert wird dieser Whisky zu 70 Prozent in von Hand gewählten wiederbefüllten Eichenfässern, zu 15 Prozent in erstbefüllten europäischen Sherry-Eichenfässern und zu 15 Prozent in erstbefüllten amerikanischen Sherry-Eichenfässern.

Diese Qualität eignet sich besonders zum gemeinsamen Genuss mit Freunden und passt perfekt zu Austern, Hummer, frischen Pfifferlingen sowie zu Desserts mit dominanten Schokoladen- oder Karamellnoten.

40 % vol, 0,7 L

Der empfohlene Regalpreis liegt bei ca. 39 Euro.

Glengoyne 12 Year Old

Der Glengoyne 12 Year Old betört mit Noten von kandierten Äpfeln, Vanille, Kokosnuss, Lebkuchen, Ingwer, Zitronenschale und einem Hauch von Sherry. Die Lagerung vollzieht sich zu 60 Prozent in von Hand gewählten wiederbefüllten Eichenfässern, zu 20 Prozent in erstbefüllten europäischen Sherry-Eichenfässern und zu 20 Prozent in erstbefüllten Bourbon-Fässern aus amerikanischer Eiche.

Der zwölfjährige Glengoyne ist der perfekte Begleiter für ein freundschaftliches Beisammensein und eignet sich perfekt zur Paarung mit Jakobsmuscheln, Wildlachs, würzig-brüchigem Käse oder nussigen Desserts.

42 % vol, 0,7 L

Der empfohlene Regalpreis liegt bei ca. 46 Euro.

Glengoyne 15 Year Old

Der Glengoyne 15 Year Old vereinigt Noten von kandiertem Popcorn, Ananas, Walnüssen, Vanille, Zimt, kandierter Zitrone mit einem Anflug von Eichenholz. Die Lagerung dieser Qualität erfolgt zu 50 Prozent in von Hand gewählten wiederbefüllten Eichenfässern, zu 30 Prozent in erstbefüllten Bourbon-Fässern aus amerikanischer Eiche und zu 20 Prozent in erstbefüllten europäischen Sherry-Eichenfässern.

Dieser Single Malt rundet einen langen und geschäftigen Tag perfekt ab und harmoniert außerordentlich mit Fleischpasteten, brüchig-würzigem Käse, grobem Senf und fruchtig schokoladigen Desserts.

43 % vol, 0,7 L

Der empfohlene Regalpreis liegt bei ca. 64 Euro.

Glengoyne 18 Year Old

Der Glengoyne 18 Year Old bringt Noten von braunen Zucker, roten Äpfeln, Marzipan, reifer Melone, Kakao, Marmelade und warmen Gewürzen zusammen. Gelagert wird Glengoyne 18 Year Old zu 50 Prozent in von Hand gewählten wiederbefüllten Eichenfässern, zu 35 Prozent in erstbefüllten europäischen Sherry-Eichenfässern und zu 15 Prozent in erstbefüllten amerikanischen Sherry-Eichenfässern.

Der 18 Jahre alte Glengoyne ist der ideale Akzent für besondere Anlässe. Er eignet sich in hervorragender Weise zur Kombination mit Rind oder Porrdige mit Nüssen und Früchten.

43 % vol, 0,7 L

Der empfohlene Regalpreis liegt bei ca. 94 Euro.

Glengoyne 21 Year Old

Der Glengoyne 21 Year Old verbindet Noten von würzigem Strudel, Weihnachtsgebäck, Honig, roten Äpfeln, Zimt, getrockneten Früchten und prägnantem Sherry. Die Lagerung des achtzehnjährigen Single Malts geschieht ausschließlich in Sherry-Fässern, in erster Linie erstbefüllte europäische Sherry-Eichenfässer.

Glengoyne 21 Year Old ist der Whisky für die ganz besonderen Momente des Lebens. Zu einem umfassenden Geschmackserlebnis wird er in der Kombination mit kandierten Früchten und verschiedenen Schokoladen.

43 % vol, 0,7 L

Der empfohlene Regalpreis liegt bei ca. 139 Euro.

Glengoyne 25 Year Old

Der Glengoyne 25 Year Old, die Krönung der Glengoyne-Range, besticht durch Noten von braunem Zucker, Walnüssen, Marmelade, reifen Erdbeeren, Rosinen, Zimt und intensivem Eichenholz. Ganze 25 Jahre hat diese Qualität vor ihrer Abfüllung in erstbefüllten europäischen Sherry-Eichenfässern verbracht.

Der Genuss des fünfundzwanzigjährigen Glengoyne untermalt luxuriöse Momente in unnachahmlicher Art und Weise und lässt sich kulinarisch perfekt mit einem Krustenbraten, Desserts mit Rhabarber und Vanille oder verschiedenen Schimmelkäsesorten kombinieren.

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Der empfohlene Regalpreis liegt bei ca. 359 Euro.

Glengoyne Cask Strength

Der Glengoyne Cask Strength führt Noten von reifen Bananen, Karamellpudding, Hagebuttensirup, kandierten Äpfeln, Pfeffer, Stachel- und Erdbeeren zusammen. Gelagert wird dieser in Fassstärke abgefüllte Scotch zu 70 Prozent in von Hand gewählten wiederbefüllten Eichenfässern, zu 20 Prozent in erstbefüllten europäischen Sherry-Eichenfässern und zu 10 Prozent in erstbefüllten Sherry-Fässern aus amerikanischer Eiche.

Der Glengoyne Cask Strength versetzt in das schottische Warehouse der malerisch gelegenen Glengoyne-Destillerie und vermittelt ungetrübten und pursten Whisky-Genuss. Seine Kräftigkeit und Bodenständigkeit machen ihn zum perfekten kulinarischen Partner für Haggis, Gemüseeintöpfe oder eine Brotzeit.

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Der empfohlene Regalpreis liegt bei ca. 64 Euro.

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BenRiach-Gruppe: Umsatzrückgang wegen Drosselung der Verkäufe von New Spirit

BenRiach meldete heute Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr, und die Zahlen darin erstrecken sich über den Zeitraum bis hin zum Verkauf des Unternehmens an Brown Forman im April dieses Jahres.

Die Gruppe, zu der neben BenRiach auch die Destillerien Glendronach und Glenglassaugh gehören, meldet einen Umsatzrückgang von 1.4%, und einen Gewinn vor Steuern, der von 11.1 auf 10.7 Millionen Pfund zurückging.

Die drei Whiskymarken sind nicht der Grund für diesen Rückgang, denn sie performen laut dem CEO Billy Walker extrem gut und werden dies voraussichtlich auch in diesem Jahr tun. Grund sei vielmehr, dass die Destillerien den Verkauf von New Make, der nach Reifung anderswo für Blends verwendet wird, zurückgefahren hätten.

Besondere Hoffnung setzt man auf die neue Abfüllanlage in Newbridge nahe Edinburgh, die bereits viele neue Kunden anzieht.

Mehr darüber im Artikel auf Herald Scotland.

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Billy Walker kann zufrieden sein…

Unser Titelbild zeigt die zur Gruppe gehörende Destillerie Glendronach.  Bildrechte bei Lars Pechmann.

In eigener Sache: 16.000 Likes auf Facebook – Danke!

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Nur selten, dass wir über eigene Belange schreiben, aber heute ist es einmal wirklich angebracht: Wir möchten uns heute bei unserer großen Lesergemeinde auf Facebook bedanken – für 16.000 Likes, die wir heute am Morgen erreicht haben. Ein wenig überwältigt sind wir schon davon 🙂

Danke fürs Liken, danke fürs Lesen auf unserer Website und Danke für die Treue, die Sie uns entgegenbringen. Wir werden uns weiterhin bemühen, Ihnen News und Infos aus der Whiskywelt schnell und zuverlässig zu liefern.

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Rémy Cointreau mit 2.1% weniger Verkäufen in Q1, Bruichladdich performt gut

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Gemischte Botschaften erreichen uns aus der Finanzzentrale von Rémy Cointreau, dem weltweiten Getränkekonzern aus Frankreich.

Man berichtet einen Rückgang der Verkäufe im ersten Quartal um 2.1% im Vergleich zum Vorjahr. Was allerdings das Geschäft der Franzosen mit Bruichladdich, Port Charlotte und Octomore sowie dem dort erzeugten Gin, The Botanist, betrifft, läuft dieses nach Konzernangaben „sehr gut“, vor allem wegen Markterweiterungen nach und in Australien, Afrika und, ja, Österreich.

Am amerikanischen Kontinent gehen die Verkäufe für Rémy Cointreau nach oben, Probleme hat man nach wie vor in Asien und in den emerging markets.

Rémy Cointreau betont, dass die Zahlen des ersten Quartals nicht substantiell für das Jahresergebnis sind und man weiterhin eine positive Entwicklung erwarte. Genaueres im Artikel auf The Spirits Business.

PR: Mehr internationale Verantwortung für Manfred Jus (Beam Suntory)

Von Beam Suntory Deutschland haben wir eine Presseinformation über eine Personalie im Konzern erhalten, die eine Aufgabenerweiterung für den bisher als Managing Director Beam Suntory Deutschland und Österreich tätigen Manfred Jus behandelt. Wir bringen sie hier zu Ihrer Information und gratulieren Manfred Jus recht herzlich:

Managing Director Western Europe bei Beam Suntory ernannt

Mehr internationale Verantwortung für Manfred Jus

Manfred Jus. Bild: Beam Suntory
Manfred Jus. Bild: Beam Suntory

Frankfurt am Main, 20. Juli 2016. Zum 1. Juli hat sich das Aufgabengebiet von Manfred Jus, bislang Managing Director Beam Suntory Deutschland und Österreich, erweitert. Als neuer Managing Director Western Europe leitet er fortan zusätzlich die Geschäfte des Premiumspirituosen-Unternehmens in Frankreich, Italien, den Benelux-Ländern, den skandinavischen Ländern, der Schweiz, Portugal, Irland, Island sowie das Distributionsgeschäft in UK und Spanien.

„Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und die großartigen Entwicklungsmöglichkeiten in diesen Ländern“, sagt Jus. „Wir sind sehr zufrieden mit unserer Geschäftsentwicklung und werden diesen Positivtrend weiter fortsetzen.“

Die personelle Neuausrichtung ist Teil einer Umstrukturierung bei Beam Suntory. Von Frankfurt aus steuert Jus künftig die neue Region Westeuropa, die wichtigste Teilregion in EMEA. Zum 1. Juli 2016 hat Beam Suntory seine internationale Region mit Japan verschmolzen und die Business Units EMEA, Asia, Oceania, India und GTR geschaffen.

Beam Suntory entstand 2014 durch die Zusammenlegung des führenden Bourbon-Herstellers Jim Beam und des japanischen Whisky-Pioniers Suntory. Manfred Jus, der 2004 zu Beam kam, verantwortete seit 2011 die Geschäftsführung für die Beam Deutschland GmbH, ab 2014 für Beam Suntory Deutschland.