Video: Trailer zu Balvenie – Twilight of the Masters

Vor kurzem haben wir über die Ausgabe von insgesamt 25 Whiskys durch Balvenie berichtet, zu Ehren des scheidenden Balvenie Malt Masters David Stewart, der diese Position 53 Jahre inne hatte. Jetzt ist der Teaser eines Films von Regisseur James Rogan veröffentlicht worden. Im Film namens „Balvenie – Twilight of the Masters“, zu dem der Trailer gestaltet wurde, geht es darum, was es bedeutet, als Meister ein Erbe zu hinterlassen, wenn man das Ende seiner professionellen Karriere erreicht hat. Drei Meister ihres Fachs werden darauf Antworten geben. Schöne Bilder – man darf auf den gesamten Film durchaus gespannt sein. Den Teaser sehen Sie hier oder auf Youtube.

Handgearbeiteter Whisky-Servierwagen von Glenlivet

Stilgerecht den Whisky servieren – das ist jetzt mit dem handgearbeiteten Whisky-Servierwagen möglich, den Glenlivet anlässlich der Veröffentlichung des neuen Glenlivet Nàdurra Peated Cask Finish präsentiert hat.

Der Servierwagen ist vom Designer Sebastian Cox handgefertigt, und es wurden natürlich nur ausgesuchte Materialien wie Fassdauben von Eichenfässern und handgegerbtes Leder verwendet, berichtet Robb Report.

Das gute Stück können Guardians of Glenlivet mit etwas breiterer Brieftasche auch käuflich erwerben: Schlappe 4.200 Pfund muss man dafür auf den Tresen legen. Naja, einfach mal zwei Port Ellen Special Releases 2015 nicht kaufen, dann hat man’s ja 🙂

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Südkurier: Nachbericht zur Whiskymesse in Villingen-Schwenningen

Zum zweiten Mal hat an diesem Wochenende die Whiskymesse in Villingen-Schwenningen stattgefunden, und im Südkurier ist heute ein Nachbericht dazu veröffentlicht worden. Jede Menge Bilder sind auch dabei, und geht man nach diesen, dann war der Besucherandrang nicht zu verachten. Aber auch die Organisatoren sprechen von einem riesigen Erfolg. Hier ein kurzer Auszug aus dem Artikel:

Organisator Uwe Lauinger von Wein Riegger, selbst Whiskyliebhaber und Experte, zeigte sich überglücklich über die Besucherresonanz an den beiden Tagen. „Schon die Premiere im vergangenen Jahr war grandios, was soll ich sagen, es sind noch mehr Besucher als letztes Jahr. Und sie kommen aus einem weit größeren Umkreis, als wir das für unsere Messe erhofft haben“, wie er sagte. Ursprünglich wollte Uwe Lauinger mit der Villinger Whiskymesse einen weißen Fleck im süddeutschen Raum für Whiskygenießer zwischen Stuttgart und Zürich schließen. „Aber wir haben hier Besucher, die sogar aus München angereist sind.“

Serge verkostet: Rye aus aller Welt

In Österreich feiert man heute den Nationalfeiertag, im digitalen Raum, in dem sich unsere Redaktion befindet, gibt es solche Festivitäten nicht – wir machen business as usual, wie an jedem Tag seit unserem Bestehen.

Lassen Sie uns also die Woche diesmal mit den Verkostungsnotizen von Serge Valentin beginnen. Er hat sich heute Rye-Whiskys aus aller Welt ausgesucht, eine Whiskyart, die eigentlich eher zum Mixen verwendet wurde, aber immer mehr Anhänger findet, die sie auch pur genießen wollen. Und ein guter Rye ist schon was Leckeres, folgt man den Bewertungen von Serge:

  • Vulson ‚Old Rhino Rye Whisky‘ (45%, OB, Domaine des Hautes Glaces, France, 2015): 87 Punkte
  • Kyro ‚Rye Rye Verso‘ (46.5%, OB, rye, Finland, +/-2015): 82 Punkte
  • Woodford Reserve ‘Kentucky Straight Rye’ (45.2%, OB, +/-2015): 82 Punkte
  • James Oliver Rye (50%, OB, Oregon, USA, +/-2015): 77 Punkte
  • Catoctin Creek 3 yo 2011/2015 (62.4%, Single Cask Nation, rye, USA, cask #107, 251 bottles, 2015): 82 Punkte
  • Van Winkle 13 yo ‘Family Reserve’ (47.8%, OB, Kentucky straight rye, Ref J0275): 79 Punkte

PR: Der neue Ardmore 12yo Port Wood Finish (mit Tasting Notes)

Eine Pressemitteilung von Beam Deutschland kündigt das Erscheinen des Ardmore 12yo Port Wood Finish in unseren Gefilden an (eine erste Ankündigung haben wir ja bereits hier gebracht), der ersten limitierten Edition aus der Highland-Destillerie Ardmore. Wir bringen den Text hier in Auszügen:

The Ardmore präsentiert seine erste limitierte Edition

Bereits seit 1898 produziert die Ardmore Destillerie einen der besten torfigen Single Malt Whiskys der Highlands. Bekannt für seinen angenehmen, leicht rauchigen Geschmack ist The Ardmore ein Single Malt, den sowohl Einsteiger als auch erfahrene Whiskytrinker schätzen. Mit dem exklusiven The Ardmore 12 Years Old Port Wood Finish bringt die Destillerie nun ihre erste limitierte Edition auf den Markt. Dieser traditionell getorfte Highland Whisky verkörpert den unverwechselbaren Geschmack der Marke The Ardmore, die im Herbst 2014 mit dem The Ardmore Legacy ihren Relaunch erhielt.

The Ardmore hat sich als beliebter Whisky unter den Single Malts in Europa etabliert. Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Marke in Deutschland ein Wachstum von 155 Prozent verzeichnen und erfreut sich sehr großer Beliebtheit*. Der Ausbau des The Ardmore-Portfolios ermöglicht Beam Suntory, die Position als führender Anbieter von torfigen Single Malt Whiskys weiter zu stärken.

Die exklusive Abfüllung des The Ardmore 12 Years Old Port Wood Finish ist ein unverwechselbares Genusserlebnis für alle Whiskyfans. Besonders Anfängern bietet er einen angenehmen Einstieg in die Gruppe der torfigen Single Malts. Dieser außergewöhnliche, leicht rauchige Whisky lagerte während seiner zwölfjährigen Reifezeit in ehemaligen Bourbon-Fässern aus amerikanischer Weißeiche sowie in europäischen Portwein-Fässern, die ihm seine würzige Fruchtnote verleihen. Traditionell ohne Kühlfiltrierung hergestellt, wird der goldene Whisky mit 46 Vol.-% abgefüllt.

„Dank der gelungenen Neupositionierung des The Ardmore konnten wir uns in den wichtigsten internationalen Märkten, wie eben Deutschland, etablieren. Der Erfolg von The Ardmore Legacy hat unsere Marke innerhalb der Kategorie der torfigen Single Malts weiter gestärkt. The Ardmore 12 Years Old Port Wood Finish ist ein weiteres Beispiel für die Premium-Qualität und den einzigartigen Geschmack unseres Whiskys”, bemerkt Manfred Jus, Managing Director bei Beam Suntory. „Wer in die Welt torfig-rauchiger Single Malts eintauchen und einen ausgezeichneten, traditionell hergestellten Whisky mit außergewöhnlichem Geschmack probieren möchte, kommt am The Ardmore 12 Years Old Port Wood Finish nicht vorbei. Die Altersangabe von zwölf Jahren unterstreicht die Hochwertigkeit dieses Malt Whiskys.“

Der Launch des The Ardmore 12 Years Old Port Wood Finish ergänzt den aktuell erhältlichen The Ardmore Legacy – den Einsteiger-Whisky des Beam Suntory Peated Malts of Distinction- Portfolios. The Ardmore 12 Years Old Port Wood Finish ist ab sofort im ausgewählten Handel zu einem Preis von ca. 50 Euro erhältlich.

Aromavielfalt ohne Grenzen

Noten aus frischen Erdbeeren und Sommerfrüchten mit einem verlockenden Hauch Pfeffer, ergänzt durch Nuancen von getrockneten Orangen und Zimt, zaubern ein grenzenloses Aromaspektrum. Abgerundet wird dieses Geschmackserlebnis durch die süßen Aromen von roten Äpfeln und Honig mit einer dezenten Rauchnote. Nach dem süßen, rauchigen Auftakt überrascht der 12 Years Old Port Wood Finish mit einem sanften, langanhaltenden und für Ardmore typischen, trockenen Abgang.

ardmore port finish

Independent.ie: Gibt es eine irische Whiskey-Blase?

Mehr als zwei Dutzend in Errichtung oder in Planung befindliche Destillerien gibt es in Irland – eine gewaltige Zahl. Insider schätzen laut einem Artikel in Independent.ie, dass es gerade einmal die Hälfte davon schaffen wird, am Leben zu bleiben. Und in der Tat scheint die Zahl der Neuen fast hysterisch hoch, sind es momentan doch gerade einmal drei irische Destillerien, die sich den Großteil des Kuchens aufteilen.

Beobachten wir also das Entstehen einer irischen Whiskey-Blase, so wie es sie schon mehrmals in Schottland gegeben hat? Der Independent hat drei erfolgreiche Insider an einen Tisch gebracht und mit ihnen dieses Thema diskutiert: Jack Teeling (Teeling Distillery), David Raethorn (Lough Gill Distillery) und Mark Reynier (Waterford Distillery). Im ausführlichen Artikel werden die Aspekte des Destilleriebooms aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet, und man sieht schnell, dass die Frage nach der Blase nicht eindeutig zu beantworten ist.

Der Artikel gibt schöne Einsichten ins Whiskeygeschäft, und die aus erster Hand – wir empfehlen ihn auf jeden Fall als Sonntagslektüre – er ist die Zeit wert, die man mit ihm verbringt…

 

Video: Das sanfte Irland

Unser Sonntagsvideo entführt Sie ein drittes Mal auf die grüne Insel Irland – nach Teil 1 und Teil 2 steht nun das Finale der Trilogie von Phoenix bei uns auf dem Programm. Im Finale „Das sanfte Irland“ geht es vornehmlich um die Midlands. Hier ist die Beschreibung, die der Sender dazu liefert:

Gewundene Flüsse, wildromantische Seen, verlassene Klöster und sanfte Weiten – die irischen Midlands haben ihren ganz eigenen Charme. Dort, wo früher Schleppkähne das weit verzweigte Kanalsystem durchkreuzten, schippern heute Freizeitkapitäne auf ihren Hausbooten durch die weite Landschaft. Am Ufer des Shannons lassen sich dabei seltene Vögel beobachten und verfallene Klosterruinen bestaunen.
Einst waren die Midlands das geistige und kulturelle Zentrum Irlands. Heute hat sich in den zahlreichen Ruinen eine der wenigen Säugetierarten eingenistet: die Fledermaus. Conor Kelleher erforscht die verschiedenen Spezies und geht in den Gemäuern einer alten Abtei auf Fledermausjagd.
Mystische Orte, heilige Quellen und Zeugnisse keltischen Geisterglaubens finden sich vor allem in der sanften Hügellandschaft im Landesinneren. Allgegenwärtig sind hier auch die berühmten irischen Pferde. Kein anderes europäisches Land hat mehr Pferde pro Einwohner als Irland. Einmal im Jahr findet in der kleinen Stadt Ballinasloe die älteste Pferdemesse unter freiem Himmel statt. Miley Cash ist Großhändler und so etwas wie der Pate des Pferdemarktes: Über 80 Tiere kauft der 70-Jährige an dem Wochenende, die meisten verkauft er direkt weiter an Kunden in England und Frankreich.

Auch wenn es im Film hier oder auf Youtube nicht direkt um Whiskey geht, bietet er doch wunderschöne Bilder einer Landschaft, die zum Whiskey gehört wie das Wasser oder die Gerste, aus der er gebrannt ist. Viel Vergnügen!

Video: Aquavitae 2015 – der Rundgang

Fast 20 Minuten dauert der gerade eben veröffentlichte Videorundgang durch die Aquavitae 2015 in Mülheim, die am letzten Wochenende stattfand. Viele Aussteller wurden interviewt, viele Produkte vorgestellt – es gibt einen Bericht zum C2C Spirits Cup und einen über den Wettbewerb des Cutty Sark Forums, man spricht mit dem Veranstalter Thilo Marquass, Charles MacLean – und wir haben es wie üblich geschafft, der Aufzeichnung auf dem Bewegtbild zu entgehen. Trotzdem oder gerade deshalb: interessante 20 Minuten :-), hier oder auf Youtube.

Video: Behind The Scenes von Glenfiddich’s „The Finishing Touch“

Vor drei Tagen haben wir Ihnen Glenfiddich’s „The Finishing Touch“ vorgestellt, ein Video, das Whisky und Musik, Schottland und die Karibik perfekt fusionierte. Als wir das Video hier posteten, hatte es auf Youtube gerade einmal 210 Views. Jetzt ist es bei über 85.000 Ansichten – ein Beweis dafür, dass es weltweit Gefallen fand.

In der Tat ist das Video vom Handwerklichen her exzellent gemacht. Ein Behind The Scenes von Glenfiddich’s „The Finishing Touch“ zeigt nun, wie die Aufnahmen des schwebenden Tropfens und der Visualisierung der Musik im Whisky entstanden, mit Kommentaren des Regisseurs und der anderen Mitwirkenden. Sehen Sie dieses Making of hier oder auf Youtube.

Neu: Teeling Revival

Heute, auf der Dublin Whiskey Live, stellt Teeling eine neue Abfüllung vor, die zur Feier der Errichtung der ersten neuen Destillerie in Dublin seit 125 Jahren aufgelegt wurde: den Teeling Revival. Der 15jährige Single Malt Whiskey wurde über die ganze Lagerzeit in Rumfässern gereift und danach mit 46% abgefüllt.  Präsentiert wird er in einer aufwendigen Verpackung. Er stammt natürlich noch nicht aus der neuen Destillerie, sondern wurde aus Fässern der Cooley Distillery zusammengestellt.

Sobald dieser Whiskey auch in Deutschland erhältlich sein wird, werden wir natürlich noch einmal darüber berichten…

teeling revival

The Whisky Lady: Interview mit Buffalo Trace Master Blender Drew Mayville

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Lassen Sie uns diesen Samstag mit einem Blick über den großen Teich und auf Bourbon beginnen: Anne-Sophie Bigot aka The Whisky Lady hat ein Interview mit dem Master Blender von Buffalo Trace, Drew Mayville, geführt. Zunächst stellt sie seine Biografie vor, dann geht es um seine Arbeit und den Bourbon Boom. Nicht nur für Bourbon-Enthusiasten interessant…

Gewinnen Sie den Whiskykalender 2016

Wir haben ja gerade den Whiskykalender 2016 von Michael Schmidt mit seiner Presseaussendung angekündigt – und jetzt können Sie hier auf Whiskyexperts exklusiv ein DIN A4-Exemplar davon gewinnen.

Der Kalender zeigt in 12 Motiven nicht nur Ansichten aus und in Destillerien, sondern auch Schottlands wunderschöne Natur – so wie dieses Kalenderblatt für den Mai 2016:

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Trotzdem wollen wir natürlich das Gewinnspiel um den Kalender mit einer Whiskyfrage verbinden – aber keine Angst, so schwer ist sie nicht:

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So gewinnen Sie den Whiskykalender 2016 in DIN A4:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Welche dieser schottischen Regionen ist KEINE offizielle Whiskyregion?

a) Speyside
b) Cairngorms
c) Highlands

2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net

Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 29. Oktober 2015, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner des Preises.

Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Am Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 29. Oktober 2015, 23:59. Der Gewinner wird am 30. Oktober auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts  sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand des Kalenders erfolgt durch den Autor.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden. 

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Wir wünschen Ihnen viel Glück beim Mitmachen.

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

PR: Whiskykalender 2016 – Traumwelten für Whisky- und Schottlandfreunde

Von Michael Schmidt haben wir eine Presseaussendung zu seinem diesjährigen Whiskykalender erhalten. Er ist dieser Tage erschienen und zeigt auf 12 Monatsblättern Ansichten aus Schottland. Hier die Infos dazu:

Traumwelten für Whisky- und Schottlandfreunde

Bildkalender zeigt Schottlands schönste Seiten in DIN A3 und A4

Die Zwillings-Pagodendächer der Dalwhinnie-Brennerei, die einst zum Darren von Malz dienten, sind eine Landmarke in den schottischen Highlands. Sie schmücken den neuen „Scotland − Land of Whisky 2016“-Kalender für Whisky- und Schottlandfreunde. Es ist der sechste Bildkalender, den der Langener Journalist und Schottlandkenner Michael Schmidt im Eigenverlag herausgibt. Er erscheint in den Formaten DIN A3 und A4 und hat nicht nur in Deutschland Liebhaber gefunden. Selbst bei Schottland-Fans in Großbritannien, Österreich und in den Niederlanden hängt der Land of Whisky-Kalender bereits in der Wohnung oder im Büro.

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Schmidt hat Schottland zu allen Jahreszeiten bereist und so ist es kein Wunder, dass beim Bild von Schottlands höchstgelegener Brennerei Dalwhinnie noch Schnee auf den Bergen zu sehen ist. Der Kalender führt zu weiteren namhaften Brennereien wie Deanston, Fettercairn und Aberfeldy und zeigt einmalige Momente von der Kunst der Whiskyherstellung. Zum Beispiel dürfen Betrachter einen Blick in den „Still Room“ der Deanston Brennerei und in das Allerheiligste der AberfeldyBrennerei werfen: ins düstere Fasslager. Schmidt weiß, dass es gar nicht so einfach ist, solche Motive einfangen zu dürfen: „Es bedarf langer Vorarbeit, Geduld und Überredungskunst bei den Verantwortlichen im Whiskybusiness, bis ich letztendlich auf den Auslöser drücken darf“, berichtet er.

Nicht nur eingefleischte Whiskyfans kommen bei diesem Kalender auf ihre Kosten. Papageientaucher, Schafe, die dramatische Bergwelt von Glen Coe und einsame Sandstrände der Nordwestküste wecken die Sehnsucht nach den wildromantischen Highlands und Islands. Schmidt kennt den rauen hohen Norden nicht nur als Tourist, sondern er hat auch zwei Jahre dort gelebt und das Land lieben gelernt. Unter anderem war er in Glasgow als Korrespondent und Reiseleiter tätig. Im Rhein-Main-Gebiet veranstaltet er regelmäßig Whiskyseminare.

Das Kalenderdesign mit englischsprachigem Kalendarium entstand in Zusammenarbeit mit dem Wiesbadener Grafiker Ulrich Klein, der das Atelier K.Design leitet. Der Kalender im Format DIN A4 (ISBN 978-3-00-050845-5) kostet 15,50 Euro, die große DIN A3-Version (ISBN 978-3-00-050844-8) 23,95 Euro. Erhältlich ist er im Buchhandel, im Whiskyfachhandel oder direkt bei Michael Schmidt unter der Homepageadresse www.schmidt-punkt.de.

Übrigens ist der Kalender auch per Versand in Großbritannien erhältlich. Die A4-Version kostet 11,50 GBP und der A3-Kalender 17,50 GBP zuzüglich Versandkosten. Anfrage bitte unter reporter@schmidt-punkt.de.

Serge verkostet: Bourbon (Teil 2)

Und weiter geht es bei Serge Valentin mit der Verkostung von amerikanischen Bourbon. Gestern, in Teil 1, hat es ja kein Kandidat auf 90 Punkte oder mehr geschafft – obwohl fast alle Wertungen durchaus als positiv zu sehen waren. Und heute, in Teil 2? Nun, unsere Kurzzusammenstellung der Ergebnisse beantwortet die Frage, auch wenn das Wieso und Warum nur durchs Lesen der Verkostungsnotizen beantwortet werden kann…

  • Westland ‚Whisky Jewbilee‘ (59%, Jewish Whisky Company, American single malt, 150 bottles, 2015): 80 Punkte
  • Booker’s 7 yo (64.45%, OB, Kentucky straight bourbon, batch #2014-07, 2014): 85 Punkte
  • Parker’s Heritage Collection 2001 (66.6%, OB, blend of mashbills, 2012): 87 Punkte
  • Jefferson’s Presidential Select 18 yo 1991 (47%, OB, Kentucky straight bourbon, batch #15, +/-2009): 90 Punkte