Donnerstag, 08. Januar 2026, 01:24:13

Happy Ardbeg Day!

Heute ist es wieder mal soweit: Die Ardbeg Embassies rund um die Welt begehen den Ardbeg Day mit speziellen Veranstaltungen und der jährlichen Sonderabfüllung – diesmal mit dem Ardbeg Perpetuum. Unsere Verkostungsnotizen dazu finden Sie hier, aber wir hoffen, dass Sie sich auf einer der Veranstaltungen ihr eigenes Bild von diesem neuen Ardbeg machen können.

Zum Ardbeg Day möchten wir Ihnen unsere Informationen zu dieser traditionsreichen Destillerie auf Islay vorstellen. Schmökern sie mal durch unser Nachrichtenarchiv, betrachten Sie unsere Bilder oder erkunden Sie die Destillerie und ihre Umgebung mit Google Maps. Wir wünschen viel Vergnügen und einen schönen, genußreichen Ardbeg Day 2015.

[divider]Ansichten Ardbeg[/divider]

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Haben Sie selbstgemachte Bilder aus dieser Destillerie für uns und unsere Leser, die wir verwenden dürfen? Dann senden Sie diese Bilder bitte an team@whiskyexperts.net. Mit der Einsendung übertragen Sie uns die zeitlich unbegrenzten Verwendungsrechte.

[divider]Daten zur Destillerie Ardbeg[/divider]

Land Schottland
Region Islay
Geographische Lage 55° 38′ 32,6″ N, 6° 6′ 36,7″ W
Typ Malt
Status aktiv
Eigentümer Moët Hennessy Louis Vuitton
Gegründet 1815
Gründer Alexander Stewart
Wasserquelle Loch Arinambeast, Loch Uigeadail
Washstill(s) 1 x 18.279 l
Spiritstill(s) 1 x 16.957 l
Produktionsvolumen 1.000.000 l
Website www.ardbeg.com

[divider]Geschichte der Destillerie Ardbeg[/divider]

Die Ursprünge der Brennerei reichen bis in das Jahr 1794 zurück. Zu dieser Zeit wurde Ardbeg von Schwarzbrennern und Schmugglern betrieben, bis diese die Produktion in der Illegalität nach einer Razzia der Zollfahndung aufgeben mussten. Die legale Brennerei wurde, wahrscheinlich im Jahre 1815, von John McDougall unter dem Namen Ardbeg, von schottisch-gälisch ard bheag – kleine Anhöhe) gegründet. Seit 1817 ist der Betrieb dokumentiert und war bis 1959 im Familienbesitz.

1977 wurde die Firma vollständig von Hiram Walker (Allied Lyons) übernommen und von Allied Distillers betrieben. Nach einer Phase der Stilllegung (ab März 1981) wurde Ardbeg dann im November 1989 wiedereröffnet, nun aber ohne die eigene Mälzerei mit drei Malzdarren. Nach einer erneuten Schließung im Juli 1996 ging Ardbeg schließlich im Februar 1997 an McDonald & Muir (Glenmorangie, Glen Moray) und befindet sich seit dem 25. Juni desselben Jahres wieder in Betrieb. Im Oktober 2004 wurde Glenmorangie plc (Nachfolger von McDonald & Muir) und somit auch Ardbeg an Moët Hennessy Louis Vuitton (LVMH) verkauft.

Anders als die meisten Destillerien, die eine Katze beherbergen, hatte die Brennerei einen Destilleriehund: Shorty, einen Jack Russell Terrier.

Das Wasser der Destille stammt aus dem Loch Arinambeast und Loch Uigeadail. Das verwendete, aus der Port Ellen-Mälzerei stammende Malz hat einen Phenolgehalt von 56,2 ppm. Ardbeg verfügt über einen Maischbottich (mash tun) von 4,5 Tonnen aus Edelstahl und sechs Gärbottiche (wash backs), drei aus Lärchen- und drei aus Douglasienholz, von je 23.500 Litern Fassungsvermögen. Destilliert wird mit dampfbeheizten Innenpfannen in einer 18.279 Liter fassenden wash still – die mit nur 11.775 Litern befüllt wird – und einer 16.957 Liter fassenden spirit still – die mit nur 13.660 Litern befüllt wird. Der Ausstoß liegt bei ca. 950.000 Litern pro Jahr.

Typisch für den Whisky ist der starke Anteil an Rauch und Torf, aber auch eine sehr deutliche Note, die an Medizin erinnert, bedingt durch den vergleichsweise recht hohen Phenolgehalt. Hinzu kommt eine für Ardbeg charakteristische Zitrusnote. Unter Liebhabern ist der Whisky ein begehrtes Sammelobjekt. Obwohl seit der Wiedereröffnung laufend neuer Whisky produziert wird, sind vor allem die älteren Jahrgänge sehr gefragt.

[divider]Lage von Ardbeg[/divider]

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[divider]Videos über Ardbeg[/divider]

[divider]News zu Ardbeg[/divider]

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Mixen mit Whisky: Der Milk Punch

Whisky pur? Mit Wasser? In Cocktails? Wir von Whiskyexperts finden: Genießen soll jeder auf seine Art – und wir wollen jeden dabei unterstützen, für sich den größten Genuss mit dem Wasser des Lebens zu finden. 

Daher freuen wir uns besonders, Reinhard Pohorec, einen der besten Barkeeper im deutschsprachigen Raum und begeisterten Fachmann für Whiskycocktails, in unserem Team zu haben. Er wird seine Begeisterung in regelmäßigen Beiträgen mit unseren Lesern teilen – und in ihnen seine Lieblingsrezepte für einfache, raffinierte, klassische oder experimentelle Cocktails mit Whisky, exklusiv hier auf Whiskyexperts.

Diesmal mixt Reinhard mit Milch. Und jeder Menge Spaß.

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Hausfrauen des 18. Jahrhunderts, der Mann, der den Blitzableiter erfand, curds und posset – Milk Punch, zweifelsohne ein großes Getränk der Historie. Melken wir also gemeinsam die Kuh der Geschichte, full fat, garantiert nicht laktosefrei und mit einem milchbärtigen Spitzbubenlächeln.

Es ist schon eine faszinierend-amüsante Kleinigkeit am Rande, dass die Ursprünge eines so urtypisch amerikanischen Cocktails in Schottland liegen. David Wondrich nach, Flüssighistoriker und Drinklexikon in personam, stößt man 1688 erstmals auf das Getränk in William Sacheverell’s Erzählungen über die Insel Iona. Dass die Punch Tradition eigentlich in Großbritannien verwurzelt ist, sollte keine allzu große Novität mehr sein, aber denkt man sich vom Mississippi und Brunch Buffets in New Orleans auf die Insel Iona…? Die Wege des Herren und des Schnaps sind halt doch unergründlich, fast.

1711 dann taucht er wieder auf, der milchige Stimmungsaufheller, wenngleich „milchig“ nicht im eigentlichen Sinne zu verstehen sei. Denn was heute so manch Cocktailguru und Molekular- (entschuldigen Sie bitte den frivolen Ausdruck) Mixer als Zauberei über den Tresen schiebt, ist ein Trick so alt wie der Act of Union: ein klarer Drink mit Milch.

Eine British White.
Eine British White.

Mary Rockett, Hausfrau und Küchenfee des 18. Jahrhunderts schreibt eine erste Variante nieder, von zwei Zitronen ist da die Rede, Zucker, Milch und Muskatnuss kommen hinzu. Und natürlich, wie könnte es damals auch anders sein, von Whisky keine Spur, der französische Cognac ist die präferierte Spirituose. Die heiße Milch wird zu der Mischung gekippt, die sonst eher an einen erfrischenden Sour erinnert, woraufhin diese gehört auszuflocken beginnt, sich separiert und nach gewissenhafter Filtration klärt.

Nur wenige Jahre bevor Rockett dem Milk Punch erstmalig ein schriftliches Denkmal setzt, erblickt ein anderer Großer der Geschichte das Licht der Welt, ein Wunderwutzi sondergleichen, Drucker, Schriftsteller, statesman und Erfinder: Benjamin Franklin hat viele Talente. Er hebt Freiwillige Feuerwehren und Bürgermilizen aus der Taufe, verlegt zahlreiche Schriftstücke, forscht um die Elektrizität und sucht mit himmelhohen Eisenstangen die Blitzenergie einzufangen.

Seine Arbeiten erregen global Aufmerksamkeit und immer wieder reist er nach Europa, verbringt jede Menge Zeit in London oder Edinburgh. Während dieser Exkursionen in die alte Welt muss er wohl auch die Tradition von Punch und Community Drinks kennenlernen.

Eine Irish Moiled. Die braunen Streusel am Fell ergeben einen leichten Kakaogeschmack der Milch (just kidding)
Eine Irish Moiled. Die braunen Streusel am Fell ergeben einen leichten Kakaogeschmack der Milch (just kidding)

Tauscht er mit seinem Brieffreund und wissenschaftlichen Kollegen James Bowdoin sonst eher hochtrabend geistige Ideen aus, so sendet er ihm 1763 „geistige“ Inspiration in Form seines Milk Punch Rezepts.

Auch er aromatisiert vorweg Brandy mit Zitronenzesten, gießt Zitronensaft und Zucker sowie Wasser und Muskatnuss an, bevor schließlich kochend heiße Milch hinzugefügt wird und die Masse sich trennt, dass jedem Spitzenkoch heute die Grausbirnen aufsteigen müssten.

Damals ist dies natürlich blanke Absicht, ein paar Stunden Geduld, absetzen lassen, abseihen und trinkfertig in Flaschen abgefüllt kalt stellen – voilà!

Ob es solch animierende Getränke sind, die Franklins Schaffen beflügeln oder ihm Inspiration bei der Überarbeitung der Unabhängigkeitserklärung einflüstern, ist nicht bekannt, dass dieser Mann jedoch Geschichte schreibt, ist selbstverständlich: „we hold these truths to be self-evident“…

Über die Jahrzehnte und Jahrhunderte hinweg hält sich der Milk Punch als Klassiker in den Herrenhäusern und Damenrunden, bei Festen und Feten, in Europa und der neuen Welt – kalt, warm, in den Tagen der Kolonialzeit, entlang des Mississippi, von Boston bis in den tiefsten Süden.

Und es sind zwei Strömungen, die sich durch das Flussbett der Geschichte mäandern.

Zum einen die britische, kalt servierte Tradition eines geklärten Drinks, bei dem die soliden Milchpartikel wegfiltriert werden, zum anderen eine reichhaltige, cremig-fluffige Version, die man heute eher „the big easy“ zuordnen würde. Da hat endlich auch der Whiskey seinen finalen Showauftritt.

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Seit den ersten Barbüchern des späteren 19. Jahrhunderts ist nämlich der Milk Punch mit Rum, Brandy oder eben Whiskey (zumeist Bourbon), whole milk, Zucker, Muskat und eventuell Vanilleextrakt (noch so ein herrlich obszönes Kuriosum beheimatet jenseits des Atlantiks) fest verankert an den Tresen der Welt. Erst nach dem zweiten Weltkrieg verliert sich die Spur und Popularität des Milchgetränks, wenngleich man der Barkultur im ausklingenden 20. Jahrhundert generell kein allzu rosiges Zeugnis ausstellen möge.

Die letzten Jahre schließlich bringen mit der Renaissance der gehobenen Bar eine Rückbesinnung auf alte Werte, Handwerk und vergangene Rezepturen, auch der Milk Punch gehört da zweifelsohne dazu. Gänzlich zu Unrecht sieht man den Drink allerdings immer noch sehr selten in den Karten moderner Bars und Restaurants.

Ob es mit dem Allegene-Wahn, der vegan-laktosefreien Alternativlingswelle, dem erhöhten Gesundheitsbewusstsein und Abstinenzbestreben zusammenhängt – man weiß es nicht. Es ist aber auch völlig egal. Denn dass dieser Cocktail schlichtweg (Sie mögen nochmals meine plakative Schreibe entschuldigen) „geil“ ist – und zwar völlig ohne Geiz – werden Sie spätestens dann merken, wenn Sie zum Shaker greifen und selbst einen mixen.

Und bitte denken Sie gar nicht an 0%, Halbfett oder free-from-sonst-was Soja und Reismilch – es geht immer noch um Genuss und einen anständigen Drink.

Mit den besten Spirits,

Reinhard Pohorec

 

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Milk Punch à la Benjamin Franklin 1763

To make Milk Punch

Take 6 quarts of Brandy,
and the Rinds of 44 Lemons pared very thin;
Steep the Rinds in the Brandy 24 hours;
then strain it off.
Put to it 4 Quarts of Water, 4 large Nutmegs grated, 2 quarts of Lemon Juice, 2 pound of double refined Sugar.
When the Sugar is dissolv’d, boil 3 Quarts of Milk
and put to the rest hot as you take it off the Fire, and stir it about.
Let it stand two Hours; then run it thro‘ a Jelly-bag till it is clear;
then bottle it off.

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Bourbon Milk Punch

2oz Bourbon Whiskey (60ml)

3oz Milk or Half&Half (90ml)

½ oz Sugar Syrup (15ml)

1 tbsp Vanilla Extract

grated nutmeg

shake and strain in an ice filled glass

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Anmerkungen: die lieben amerikanischen Freunde haben’s gern etwas deftiger, wenn Sie wollen, nehmen Sie eine 1:1 Mischung aus Milch und Schlagobers, eine hochqualitative Heu-Vollmilch tut den Zweck aber allemal.

Zuckersirup kennen wir ja schon (1,5 Teile Zucker, 1 Teil Wasser), je nach Geschmack und ein Spritzer Vanilleextrakt ist wirklich eine feine Sache – alternativ greifen Sie zu Vanillezucker oder einer guten Vanilleschote

Neu: Cask & Still Magazine

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Seit diesem Monat gibt es in Großbritannien ein neues Whisky-Print-Magazin. Die erste Ausgabe des Cask & Still Magazines umfasst 84 Seiten und präsentiert neben News und neuen Abfüllungen unter anderem Berichte über sechs der neuen kleinen Destillerien in Schottland, die australische Lark Distillery, Kommentare zu Jim Murray und Whisky-Bloggern. Warum wir dies in unseren News aufführen: diese erste Ausgabe kann auf ihrer Website kostenlos heruntergeladen werden.

PR: Drei neue Ballantine’s Qualitäten auf dem deutschen Markt (mit Tasting Notes)

Pernod Ricard Deutschland informiert uns über drei neue Ballantine’s Abfüllungen, die zwischen Mai und Juli 2015 auf den Markt kommen werden. Bei allen dreien handelt es sich um Blends mit Altersangabe. Hier die relevanten Informationen: 

Ab Mai 2015 führt Pernod Ricard Deutschland drei preisgekrönte neue Qualitäten des Marktführers unter den schottischen Whiskys ein: Ballantine’s Blended Scotch Whisky in den Qualitäten 17, 21 und 30 year old. Alle drei sind jeweils mit einer Silbermedaille bei der International Wine and Spirit Competition 2014 ausgezeichnet worden. Die drei Qualitäten sind Teil der Prestige Selection von Pernod Ricard Deutschland. Ballantine’s 17 year old und 21 year old sind ab Mai 2015 und Ballantine’s 30 year old ist ab Juli 2015 in der Gastronomie und im ausgewählten Fachhandel erhältlich.

Ballantine’s 17 year old – fruchtig, elegant und harmonisch

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Das von George Ballantine überlieferte Zitat „Bleibe dir treu und hinterlasse einen bleibenden Eindruck“, lebt in diesem 17 Jahre alten Blend weiter. Denn Ballantine’s 17 year old ist der erste und am meisten ausgezeichnete 17 jährige Blended Scotch Whisky der Welt. Experten, wie Jim Murray, haben diesen Whisky mit ihrem Lob geadelt und er wurde unter anderem 2014 bei der International Wine and Spirit Competition mit der Silbermedaille prämiert.

Ballantine’s 17 Year Old zeichnet sich durch seine einmalige Balance zwischen feiner Milde und lebendiger Süße aus. Ein eleganter Whisky für Kenner.
Dieser goldene Blend vereint honigartige Nuancen und die Cremigkeit von Vanille mit subtilen Rauchnoten zu einem üppigen, ausgewogenen Whisky. Eine komplexe Kreation mit Andeutungen von Eiche und würzigem Süßholz.

Tasting Notes

Farbe: Klar, golden-bernsteinfarben.
Aroma: Tief, ausgewogen und elegant, mit Anklängen von Eichenholz und Vanille sowie zarten Rauchnoten. Geschmack: Komplex, lebendig, honigartige Süße mit Andeutungen von Eiche und würzigem Süßholz. Voll, cremig und üppig im Körper.
Nachklang: Lang anhaltend, leicht rauchig mit Anklängen von Vanille und einem Hauch von Gewürzen. Ein cremig harmonischer und lieblich-rauchiger Charakter.

Alkoholgehalt: 40%
Verpackungseinheit: 0,7 Liter

 

Ballantine’s 21 year old – samtweich, intensiv und gehaltvoll

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1895 ernannte Queen Victoria die Gebrüder Ballantine zu königlichen Hoflieferanten. Eine Ehre, auf die man im Hause Ballantine’s bis heute stolz ist. Der 21-Jährige Ballantine’s symbolisiert diese Tradition und Qualität, die ihm u.a. eine Silbermedaille bei der International Wine and Spirit Competition 2014 einbrachte.
Dieser tief rotgoldene Blend überzeugt bereits mit seinem einmaligen Duft, der an Äpfel und zarte Frühlingsblumen erinnert. Der Gaumen wird von feinen Rauchnoten verwöhnt, die sich harmonisch mit Nuancen von reifen Früchten, zimtsüßer Würze und Anklängen von Heidekraut vereinen.

Tasting Notes

Farbe: Funkelndes Rotgold.
Aroma: Komplex und honigsüß mit einem Hauch von Apfel und lieblich-floralen Andeutungen.
Geschmack: Süßholz und feine Gewürze in Harmonie mit Heidekraut und zarten Rauchnoten. Samtweicher Körper.
Nachklang: Langanhaltend und mild mit einem feinen Hauch von getrockneten Früchten. Reichhaltiger, perfekt abgestimmter und luxuriöser Charakter.

Alkoholgehalt: 40%
Verpackungseinheit: 0,7 Liter

 

Ballantine’s 30 year old – opulent, schmeichelnd und perfekt abgestimmt

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Ballantine’s 30 year old ist ein Highlight der Scotch-Blending-Kunst und muss den Vergleich mit den edelsten Single Malts nicht scheuen. Sehr alte und seltene Whiskys aus teilweise nicht mehr existierenden Destillerien prägen den Charakter dieses mehrfach prämierten Scotchs.
Jeder Tropfen dieses Blends ist ein einzigartiges Geschmackserlebnis. Eine edle, fruchtig-florale Kreation mit milden Vanillenoten, die in einem grandiosen Finale voller Finesse mündet. Der ultimative Scotch in perfekter Harmonie.

Tasting Notes

Farbe: Tiefdunkles Gold.
Aroma: Vollmundige, sanfte Fruchtaromen und eine elegant-subtile Süße mit Vanille- und Eichenholznoten.
Geschmack: Eine reichhaltige, komplexe Ausgeglichenheit aus Honig- und Fruchtaromen mit floralen Einflüssen und milden Vanilleakzenten. Schmeichelnder Körper, der mild und kräftig zugleich ist.
Nachklang: Lang anhaltend, elegant und vielfältig im Abgang. Der reiche, fruchtige und edle Charakter dieses Scotchs entfaltet sich zur Vollendung.

Alkoholgehalt: 40%
Verpackungseinheit: 0,7 Liter

The London Distillery Company: Whisky im Stile der 20er Jahre

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Eine kleine Produktionskapazität muss kein Nachteil sein: The London Distillery Company wird Whisky im Stile der 20er Jahre produzieren. Hierfür verwenden sie Gerste der Sorte Plumage Archer. Noch 1947 lag ihr Anteil der in Großbritannien angebauten Gerste bei 85 %. Auch bei der Hefe wird auf eine früher häufig gebrauchte zurückgegriffen. Ebenfalls im Artikel auf www.journalism.co.uk zu lesen: The London Distillery Company wird den ersten britischen Rye Whisky aus 100% britischem Roggen herstellen.

Serge verkostet: Dreimal Aultmore

Die Destillerie Aultmore
Die Destillerie Aultmore

Heute in Serge’s Glas: die „schüchterne“ Destillerie Aultmore. Zu Beginn zwei recht junge Indies – bemerkenswert beim Aultmore aus der Archives Reihe ‘Fishes of Samoa’ ist der hohe Alkoholgehalt von 67,4 % Vol.. Und auch die abschließend verkostete Abfüllung zum 100-jährigen Geburtstag der Brennerei wartet nach 16 Jahren Fasslagerung immer noch mit 63 % Vol. auf. Sicherlich kam bei der heutigen Verkostung recht viel Wasser zum Einsatz.
Die heutigen Aultmores auf Whiskyfun in der Übersicht:

  • Aultmore 6 yo 2007/2014 (53.7%, Kintra, cask #900026) 78 Punkte
  • Aultmore 2007/2015 (67.4%, Archives, sherry butt, cask #900016, 172 bottles) 81 Punkte
  • Aultmore 16 yo (63%, OB, centenary bottling, 1997) 84 Punkte

Neu: Annandale’s Rascally Liquor

Rascally-Liquor

Wenn der Bau der eigenen neuen Whisky-Destillerie erst einmal abgeschlossen ist und die Brennblasen ihre Arbeit wie gewünscht verrichten, dauert es noch einige Zeit, bis endlich auch Geld in die Kasse fließen kann. Die Annandale Distillery entwickelt unterschiedliche Konzepte, um diese Zeit finanziell zu überstehen. So konnten zu Beginn diese Jahres die Fässer Nr. 1 und Nr. 8 für äußerst stolze Summen erworben werden (wir berichteten). Für den kleineren Geldbeutel gibt es nun Rascally Liquor. Hinter diesem Namen verbirgt sich der New Make Malt Spirit der Annandale Distillery. Zwei Varianten sind erhältlich: die ungetorfte Version, “Man o’ Word” genannt, und der getorfte “Man o’ Sword”, beide mit 63,5% Vol. und jeweils als 20cl für £15.95 und 5cl für £5.95. Der Versand erfolgt im Moment nur ausschließlich innerhalb des Vereinigten Königreiches.

PR: Demnächst bei Kammer-Kirsch erhältlich: GlenDronach The Hielanʼ 8 Jahre alt

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In ihrer heutigen Pressemitteilung, die wir hier komplett wiedergeben, informiert der Importeur Kammer Kirsch über den neuen GlenDronach The Hielanʼ, der demnächst erhältlich sein wird. Und am Schluss gibt es noch Infos über die Zukunft des 15 jährigen GlenDronach und des GlenDronach Parliament.

Demnächst bei Kammer-Kirsch erhältlich: GlenDronach The Hielanʼ 8 Jahre alt

Neues aus dem Hause GlenDronach

GlenDronach-8YO-The-Hielan'
Quelle: mer / Kammer-Kirsch GmbH

Die Destillerie GlenDronach bringt eine neue Abfüllung auf den Markt. Der 8 Jahre alte Hielanʼ erweitert die Core Range der Brennerei und ist demnächst bei Kammer-Kirsch erhältlich.
Der 8 Jahre alte Single Malt reift in feinsten Bourbon- und Sherryfässern (Pedro Ximinez und Oloroso).
0,7 L | 46 % Vol.

TASTING NOTES

Farbe: Bernsteinfarben mit einem leichten Kupferglanz

Geruch: Duft nach Orangenblüten und Zitrone; Aromen von Sultaninen, sonnengetrockneten Rosinen und reifen gelben Pflaumen

Geschmack: frische, kräftige Eichennoten; Aroma von Sultaninen setzt sich fort; hinzu kommen Noten von Aprikosenmarmelade und Lebkuchen abgerundet von einem Hauch Karamell, Kakao und gerösteten Mandeln; komplexer Charakter

Abgang: klassische Sherrynoten in Kombination mit einer frischen Komponente

Leider gibt es nicht nur positive Neuigkeiten aus Schottland. Der 15 jährige GlenDronach Revival wird künftig nicht mehr von der Brennerei angeboten. Auch bei dem 21 Jahre alten GlenDronach Parliament wird es Einschnitte in der Verfügbarkeit geben. Diese Abfüllung wird stark limitiert und ist daher in Zukunft nicht mehr durchgängig verfügbar.

Serge verkostet: Drei junge Speyburn

Speyburn Destillerie, Foto von Ann Harrison, CC-Lizenz
Speyburn Destillerie, Foto von Ann Harrison, CC-Lizenz

Eher bescheiden fallen die Bewertungen der Verkostung drei junger Speyburns aus, die Serge Valentin heute auf Whiskyfun veröffentlicht. Da mag es ein klein wenig helfen, dass Speyburn der Lieblingswhisky von Jon von Fiddler sein mag. Muss es aber nicht.
Die heutigen Speyburns zusammengefasst:

  • Speyburn 10 yo (40%, OB, +/- 2001) 78 Punkte
  • Speyburn 10 yo (40%, OB, +/- 2014) 76 Punkte
  • Speyburn 8 yo 2005/2014 (46%, Douglas Laing, Provenance, cask #10437) 77 Punkte

PR: 31. Mai – Eröffnung der neuen FADING HILL Whiskydestillerie

Von der Birkenhof Brennerei im Westerwald haben wir Informationen zur offiziellen Eröffnung erhalten, die am 31. Mai stattfinden wird und zu der Whiskyfreunde aus ganz Deutschland eingeladen sind. Hier der Pressetext:

Im Westerwald eröffnet die erste Whiskydestillerie der Region. Für die neue Brennblase und den Ausbau des Besucherzentrums hat die Birkenhof-Brennerei in Nistertal in den vergangen Monaten rund eine Million Euro investiert. Damit baut das Familienunternehmen die Produktion seines Whiskys „Fading Hill“ massiv aus. Die neue Whiskydestillerie und das Besucherzentrum werden nun beim Tag der offenen Tür offiziell eröffnet.

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Die Besucher erwartet ein umfangreiches Programm mit Destillerie-Führungen, Whiskytastings im Fasslager, Show-Destillieren, Livemusik, Workshops, mehr als 20 Genussmanufakturen und einer regionalen Cocktailbar.

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Anlässlich der Eröffnung hat die Birkenhof-Brennerei einen exklusiven und streng limitierten Whisky abgefüllt: „Fading Hill Chameleon“ reifte fast sieben Jahre in einem Fass aus französischer Eiche, nur 120 Flaschen sind davon erhältlich — und das ausschließlich für die Besucher vor Ort. Einen Teil der Einnahmen für diesen Whisky und die eines Whisky-Gewinnspiels spendet die Brennerei dem St. Thomas-Hospiz in Dernbach

Die Birkenhof-Brennerei destilliert seit 1848 Korn und edelste Brände. Seit 2002 ergänzt der Whisky „Fading Hill“ das Portfolio des Traditionsunternehmens aus Rheinland-Pfalz — benannt nach dem Hügel in Sichtweite der Destillerie, der durch den Basaltabbau nach und nach verschwindet.

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„Fading Hill“ wird ab sofort in der neuen, 1.200 Liter fassenden Kupferbrennblase im sogenannten „Pot-Still-Verfahren“ gebrannt. Neben der exklusiven Whisky-Abfüllung zum Tag der offenen Tür wird vor Ort auch der neueste Whisky, ein Single Rye Whisky auf Roggenbasis präsentiert, der fünf Jahre im Sherry-Fass reifte. Einige der bereits ausverkauften Vorgänger¬abfüllungen werden vor Ort ebenfalls zu probieren sein und wenige restliche Flaschen davon bei einem Gewinnspiel verlost werden.

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Die Birkenhof-Brennerei besuchen jedes Jahr rund 15.000 Gäste aus der Region, Deutschland und der Welt. Das neue Besucherzentrum wurde nun zur barrierefreien Erlebnis-Destillerie mit großem Parkplatz ausgebaut.

 

Zeit:
11-18

Ort:
Birkenhof-Brennerei
Auf dem Birkenhof
57647 Nistertal
Deutschland

Serge verkostet: Glenallachie

Glenallachie Destillerie, Foto von Nicholas Mutton, CC-Lizenz
Glenallachie Destillerie, Foto von Nicholas Mutton, CC-Lizenz

Zurück von seiner kleinen fünfteiligen Europareise, beschäftigt sich Serge Valentin heute wieder mit dem schottischen Whisky. Bei seiner Verkostung lässt er aber die großen, bekannten und berühmten Destillerien links liegen und widmet sich mit einem Vertikal-Tasting der Brennerei Glenallachie. Die Destillerie, im Besitz von Pernod Ricard, arbeitet seit 1989 nach einer zweijährigen Pause wieder. Drei der heutigen Indies wurden danach destilliert und in den letzten Jahren abgefüllt. Ihre Bewertung fällt mittelprächtig aus, deutlich mehr Begeisterung bei Serge entfachen die beiden fast 40-jährigen.
Die heutige Verkostung in der Kurzübersicht:

  • Glenallachie 6 yo 2008/2014 (54.7%, Duncan Taylor, Dimensions, cask #900699, 351 bottles) 71 Punkte
  • Glenallachie 17 yo 1996/2013 (43%, Signatory Vintage, casks 5238+5239, 792 bottles) 78 Punkte
  • Glenallachie 18 yo 1995/2014 (46%, Càrn Mor, hogshead, 587 bottles) 79 Punkte
  • Glenallachie 37 yo 1973/2010 (46%,  Mo Or Collection, bourbon hogshead, cask #6746, 266 bottles) 92 Punkte
  • Glenallachie 38 yo 1973/2011 (50.4%, The Whisky Agency, bourbon barrel, 218 bottles) 89 Punkte

Ein neues perfektes Glas

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Screenshot aus dem Neat Glass Video https://www.youtube.com/watch?v=MsftvPSUMN4

Ein guter Whisky benötigt das richtige Glas, in dem er sich mit seinen Aromen voll entfalten und auch genossen werden kann. Ein neues Design-Konzept bietet The NEAT Glass aus den USA. Durch die niedrige Höhe, den sehr bauchigen Körper und die weite Öffnung sieht The NEAT Glass in etwa wie ein gestauchtes Glencairn-Glas aus. The NEAT Glass wurde beim diesjährigen San Francisco World Spirits Competition eingesetzt, bei dieser Gelegenheit gab man den Juroren auch die Gelegenheit, die Vorzüge dieses Glases herauszustellen und fasste dies in einem Video zusammen, zu sehen auf Youtube oder hier im Anschluss.

Steigende Besucherzahlen in Schottlands Destillerien

In Schottland gibt es insgesamt 55 Destillerien, die für die Öffentlichkeit allgemein zugänglich sind, wenn man die erst kürzlich hinzugekommene Destillerie Scapa auf den Orkneys miteinbezieht. Diese Destillerien haben im abgelaufenen Jahr 6% mehr Besucher als im Vorjahr begrüßen dürfen, berichtet die BBC auf ihrer Website. Mehr als 1.5 Millionen Besucher wurden in der Saison durch die Brennereien und Lagerhäuser geführt und konnten vor Ort den Zauber der Whiskyerzeugung erleben.

Auch aus den Statistiken zu ersehen ist, dass die Besucher insgesamt 50 Millionen Pfund in den Shops, Cafés und für die Touren selbst ausgaben – ein Betrag, der sich seit 2010 verdoppelt hat.

Und wo kommen die Besucher her? Laut SWA sind die Top Besucherländer der Rest des Vereinigten Königreichs, Deutschland, Amerika und Frankreich.

Besucher vor Lagavulin während des Fèis Ìle 2013
Besucher vor Lagavulin während des Fèis Ìle 2013

Gordon & MacPhail feiert 120. Geburtstag in Elgin mit 70jährigem Glenlivet

Der größte unabhängige Whiskyabfüller Schottlands hat, wie alle großen Erfolge, klein begonnen, und zwar mit einem Gemischtwarenhandel in Elgin in der Speyside. Dass es dieses Geschäft (nun aber ganz und gar kein kleiner Tante Emma-Laden mehr) seit 120 Jahren gibt, hat man an diesem Wochenende mit geladenen Gästen in Elgin’s South Street gefeiert. Die Familie Urquhart leitet das Unternehmen seit 4 Generationen, und mit dem Eintritt von John Urquhart als Lehrling begann nicht nur die Verbindung zum Geschäft, sondern auch die heute noch bestimmende Verbindung zu Whisky.

Gordon & MacPhail in Elgin
Gordon & MacPhail in Elgin

Ausgeschenkt wurde an die Gäste unter anderem auch ein 70jähriger Glenlivet. Zusätzlich gab es am Samstag ein Tasting unter dem Motto „Whisky und Schokolade“, berichtet Insidemoray.com in seiner heutigen Ausgabe.

Der 70jährige Glenlivet von Gordon & MacPhail
Der 70jährige Glenlivet von Gordon & MacPhail