Mittwoch, 07. Januar 2026, 00:00:08

Whisky im Bild: Hier entsteht Macallan neu

Von seiner kürzlichen Schottlandreise hat Dr. Mario Prinz vom Potstill auch aktuelle Bilder einer traditionsreichen und sich gerade neu erfindenden Destillerie mitgebracht: In den beiden Aufnahmen sehen Sie den momentanen Status des kompletten Neubaus der Destillerie Macallan. Sie soll im Frühjahr 2017 für die Öffentlichkeit zugänglich sein und ein Besucherzentrum und eine Erlebniswelt enthalten. Hundert Millionen Pfund wird die Edrington Group für den Neubau in die Hand nehmen.

Die Baustelle von Macallan. Foto: Dr. Mario Prinz.
Die Baustelle von Macallan. Foto: Dr. Mario Prinz.
Die Baustelle von Macallan. Foto: Dr. Mario Prinz.
Die Baustelle von Macallan. Foto: Dr. Mario Prinz.

Ab morgen: Slyrs 12yo

slyrs12

Morgen wird die Slyrs-Destillerie ihren ersten 12jährigen Whisky präsentieren. In einem Artikel des Münchner Merkur sind weitere Details zu erfahren. So werden morgen die ersten 900 Besucher eine Nummer erhalten, die ihnen den Kauf des 12jährigen garantiert. Die Käufer der restlichen 100 Abfüllungen werden ausgelost. Im Einzelhandel werden weitere 1.000 Flaschen erhältlich sein. Der Preis des Slyrs 12yo beträgt € 199,90 (wir berichteten).

PR: Islay’s Farm Distillery präsentiert die 5. Edition des Kilchoman 100% Islay

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Über die fünfte Ausgabe des Kilchoman 100% Islay hatten wir schon berichtet. In ihrer Presseinformation teilt Alba Import mit, dass diese Abfüllung nun auch in Deutschland erhältlich ist:

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PR: Islay’s Farm Distillery präsentiert die 5. Edition des Kilchoman 100% Islay

Die jährlich erscheinende und stark limitierte Abfüllung des Kilchoman  „100% Islay“ wird, wie der Name schon sagt, gänzlich auf Islay produziert.
„From barley to bottle“ – vom Anbau der Gerste über das Mälzen bis hin zum Abfüllen der Flaschen wird jeder Produktionsschritt bei der Brennerei  Kilchoman vor Ort durchgeführt, das ist einzigartig in Schottland.
Das selbst produzierte Malz ist mit ca. 20ppm „nur“ mittelschwer getorft und lässt den für Kilchoman typischen Fruchtnoten den Vortritt, vergleicht man den 100% Islay mit „Machir Bay“ oder „Loch Gorm“, den weiteren Abfüllungen der Brennerei.
Für die 5. Edition des „100% Islay“ wurden  Bourbon-Barrel aus den Jahren 2009 und 2010 verwendet, die Auflage beträgt ca. 12.000 Flaschen. Die Abfüllung in 50% Vol. erfolgte unter Zugabe von Islay Quellwasser, ohne Kältefiltration und ohne Zusatz von Farbstoff.

Anthony Wills, Gründer von Kilchoman Distillery: „Unsere 100% Islay-Qualität unterscheidet sich deutlich von unseren anderen Produkten. Das leichter getorfte Malz und die Reifung des Malts ausschließlich in Bourbon Fässern führen zu einer schönen Balance von Frucht-, Vanille- und Islay-Noten. Mit dem Bau von Kilchoman Distillery war es unser Ziel, einen Single Malt aus Gerste zu produzieren, die auf dem Land der Brennerei angebaut wird und so die Whiskyproduktion zurück zu ihren Wurzeln zu führen. Wir sind sehr stolz, diesen traditionellen Weg zu gehen und freuen uns, die neue Edition des 100% Islay mit Freunden, Whiskyliebhabern und Experten teilen zu können. Die zusätzliche Reifezeit, im Vergleich zu früheren Versionen, hat dem Whisky noch mehr Tiefe und Ausgewogenheit verliehen und wir erwarten, dass er ein Bestseller wird.“

Die offiziellen Tasting Notes:
Nose: Light, fresh and clean with peat smoke in the background.
Palate: Light, fresh and well balanced with peaty smoke and sweetness coming through on the finish.
Finish: Long, clean and sweet with soft peat smoke.

Die 5. Edition der Kilchoman “100% Islay Release” ist ab sofort im deutschen Fachhandel erhältlich.

Whisky im Bild: Besuch bei Ballindalloch

Im April 2015 wurde die neue Ballindalloch-Destillerie in der Speyside von Prince Charles offiziell eröffnet, gearbeitet wird allerdings schon länger dort. Dr. Mario Prinz vom Potstill in Wien hat Ballindalloch dieser Tage besucht und uns von dort einige Bilder mitgebracht:

Die Fassade der Destillerie Ballindaloch. Foto: Dr. Mario Prinz
Die Fassade der Destillerie Ballindalloch. Foto: Dr. Mario Prinz
Charlie Smith, Colin Poppy und Gay MacPherson-Grant - das Ballindalloch Trio. Foto: Dr. Mario Prinz
Charlie Smith, Colin Poppy und Gay MacPherson-Grant – das Ballindalloch Trio. Foto: Dr. Mario Prinz
Das braucht noch etwas Zeit. Foto: Dr. Mario Prinz
Das braucht noch etwas Zeit. Foto: Dr. Mario Prinz

PR: Exklusive Einzelfassabfüllungen Paul John Indian Single Malt in Deutschland eingetroffen

Das Bremer Spirituosen Contor kündigt heute in einer Pressemitteilung zwei Einzelfässer Paul John Indian Single Malt exklusiv für Deutschland an:

Exklusive Einzelfassabfüllungen Paul John Indian Single Malt in Deutschland eingetroffen

Bremen, 22. Mai 2015 – Der indische Whiskyproduzent John Distillers aus Goa und der deutsche Generalimporteur Bremer Spirituosen Contor freuen sich, zwei exklusive Einzelfässer des außergewöhnlichen indischen Single Malts Paul John präsentieren zu dürfen. Die zwei Fässer mit den Nummern #1846 und #692 wurden bereits mit 96 und 95,5 Punkten in der Whisky Bible 2014 hoch bewertet und sind nun ausschließlich und auf je 220 Flaschen limitiert in Deutschland erhältlich. Beide Fässer wurden unverdünnt in natürlicher Fassstärke, nicht gefärbt und ohne Kältefiltrierung abgefüllt. Fass #1846 wurde dabei mit ungetorften Gerstenmalz und das Fass #692 mit stark getorften Malz produziert.

pauljohn_692

Das nicht nur die Schotten guten Whisky produzieren können hat sich mittlerweile herumgesprochen. Das auch in Indien ausgezeichnete Single Malt Whiskys produziert werden, ist jedoch immer noch ein gut behütetes Geheimnis. Dieses Geheimnis möchten die John Distillers nun auch in Deutschland lüften. Seit einigen Jahren wird an der Küste von Goa ein feiner indischer Single Malt produziert. Hierbei werden Whisky-Traditionen gepflegt und mit indischer Handwerkskunst veredelt. So wird beispielsweise keine Gerste aus Schottland importiert, sondern sechszeilige Gerste aus Indien verwendet, die im kalten Klima gedeiht und zur heißen Jahreszeit geerntet wird. Diese wird teilweise mit Torfrauch getrocknet um einen kraftvollen, rauchigen Whisky zu schaffen. Destilliert wird traditionell zweifach in Kupferbrennblasen, bevor der Rohbrand auf Ex-Bourbonfässer gefüllt wird und dann an der indischen Küste reift. Das Wetter in Goa ist ideal für die Produktion von Whisky, denn durch das Klima reift der Whisky bis zu viermal so schnell wie in Schottland. Der Verzicht auf Kältefiltrierung erhält den ursprünglichen Geschmack der Reifung und ist somit unverzichtbar für das komplexe Aroma des indischen Single Malts.

pauljohn_1846

Der deutsche Generalimporteur konnte nun zwei einzigartige Fässer des indischen Single Malts für Deutschland erwerben. Beide Fässer reiften in Goa, unterscheiden sich jedoch ganz elementar bei der Verwendung der Rohstoffe. Paul John #1846 wurde aus ungetorften Gerstenmalz hergestellt und mit 60,8% Vol. in Fassstärke abgefüllt. Jim Murray vergab herausragende 96 Punkte an dieses Fass in der Whisky Bible 2014.

Paul John #692 hingegen ist ein Muss für die Liebhaber rauchiger Whiskys, denn stark getorftes indisches Malz bildete hier die Grundlage für diesen komplexen, rauchigen Whisky in Fassstärke mit 58,5%. Jim Murray bewertete diesen mit 95,5 Punkten. Je Fass sind nur 220 Flaschen abgefüllt worden.

Seit 2014 sind bereits vier Sorten Paul John auf dem deutschen Markt erhältlich und konnten schon mit großem Erfolg das Spektrum internationaler Whiskys bereichern. Beim Paul John Brilliance handelt es sich um die milde, ungetorfte Qualität und beim Paul John Edited um die leicht getorfte Variante. Beide wurden mit 46,0% Vol. abgefüllt. Dazu kommen die zwei Fassstärken Classic Select Cask und Peated Select Cask. Letzterer konnte aktuell beim Internationalen Spirituosen Wettbewerb 2015 (ISW) mit einer Gold Medaille überzeugen.

Paul John ist im gut sortierten Spirituosenfachhandel erhältlich. Die Einzelfassabfüllungen sind hierbei streng limitiert und somit nur begrenzt noch erhältlich.

Paul John Single Cask #1846 – Unpeated; 60,8 % Vol.; UVP: 64,90 Euro
Paul John Single Cask #692 – Peated; 58,5 % Vol.; UVP: 64,90 Euro

Serge verkostet: Kontinentaleuropäische Whiskys, Teil 3

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Der dritte Tag, der dritte Teil der virtuellen Europareise von Serge Valentin steht an: Diesmal verkostet er französische und spanische Whiskys – und einen Whisky aus Liechtenstein. Die Franzosen sind ja bei uns auch schon relativ bekannt – Kornog (tolle Wertung!) oder Amorik findet man bei uns im gut sortierten Fachhandel immer wieder einmal. Den Spanier oder den Liechtensteiner muss man schon eher suchen – aber laut den Bewertungen von Serge in dieser Verkostung könnte sich das durchaus auszahlen:

  • Armorik 12 yo 2002/2014 (55.7%, OB, France, Bretagne, oloroso, cask #3298, 723 bottles): 81 Punkte
  • Kornog ‚Taouarc’h Chwec’hved BC14‘ (58.2%, OB, Glann ar Mor, 2014): 90 Punkte
  • Domaine des Hautes Glaces ‘Les Moissons’ (42%, OB, France, single malt, 2014): 87 Punkte
  • D.Y.C. 10 yo (40%, OB, Spain, single malt, +/-2013): 65 Punkte
  • Telser 2008/2014 (43%, OB, Telser, Liechtenstein, rye, Laphroaig finish): 78 Punkte

Armorik - Fass

Blogrundschau: Perpetuum und andere Tropfen

Unsere Blogrundschau  geht heute wieder einmal auf englischsprachige Blogs und informiert Sie darüber, was Blogger dort so im Glas haben – und wie ihnen diese Whiskys geschmeckt haben. Also, fangen wir gleich mal an:

  • Auf Maltfascination hat man sich den Glengoyne 25yo eingeschenkt – die Begeisterung dort ist nicht so groß, dass man über den stolzen Preis hinwegsehen möchte.
  • Das Somerset Whisky Blog verkostet den Ardbeg Perpetuum – man liebt ihn für seine Vielschichtigkeit, findet ihn schön zugänglich und interessant.
  • Den Springbank Gaja Barolo aus dem Jahr 2013 hat sich Words of Whisky eingeschenkt – man findet nicht viel vom Weincharakter drin, mag ihn aber dennoch (oder deswegen).
  • Best Shot Whisky Reviews trinkt den Ben Riach Heart of Speyside – ein angenehmer Einsteigerwhisky, sagt man dort, aber nichts Aufregendes.
  • Und dann gibt es zum Abschluss nochmals Ardbeg Perpetuum, sehr ausführlich besprochen auf Whiskycorner – dort zeigt man sich sehr begeistert vom Jubiläumstropfen der Islay-Destillerie.

ardbeg 7

Isle of Harris Distillery: Lagerhalle ausfinanziert

Wie Herald Scotland heute berichtet (ev. hinter Paywall), hat die Isle of Harris Distillery die Finanzierung der Lagerhalle für die Whiskyreifung durch Geldgeber abgeschlossen. Mit dem Bau ist bereits begonnen worden. Simon Erlanger, der Managing Director der Destillerie, hält im Artikel fest, dass das Lagerhaus bei Ardhasaig an der Westküste ideale Bedingungen für die Reifung des Whiskys bietet.  Das Lagerhaus soll im Juni fertig sein.

Dr. Mario Prinz vom Potstill in Wien hat die Destillerie übrigens vor einigen Tagen besucht und unter anderem auch diese Fotos davon mitgebracht:

Isle of Harris Distillery. Foto: Dr. Mario Prinz
Isle of Harris Distillery. Foto: Dr. Mario Prinz
Isle of Harris Distillery. Foto: Dr. Mario Prinz
Isle of Harris Distillery. Foto: Dr. Mario Prinz

Neu: Lagavulin Feis Ile 2015 Edition (mit Tasting Notes)

Auch Lagavulin kommt natürlich mit einer Sonderabfüllung zum Festival Fèis Ìle 2015, und diesmal ist es ein dreifach gereifter Lagavulin aus dem Jahr 1991. Er begann seine Ruhe im Fass mit amerikanischer Eiche, wurde dann kurz in Pedro Ximenez-Fässern gelagert, um danach längere Zeit in Oak Puncheons zu rasten. Von ihm gibt es insgesamt 3500 Flaschen, die am Tag der offenen Tür (23. Mai) in der Destillerie um jeweils 128 Pfund angeboten werden. Auch zu dieser Sonderabfüllung haben wir Ihnen die offiziellen Tasting Notes übersetzt:

Lagavulin Feis Ile 2015 (1991), Natural Cask Strength, 59.9%vol, personally selected by Iain McArthur.

Nase unverdünnt: dunkle, dichte Schokolade, Kaffeesatz, nasse Glut, reichhaltige Süße. Anklänge von Melasse, gekochte Süßigkeiten, moosig

Nase mit Wasser: Pfirsichseife, Schokolade, Kampfer, geräucherter Schinken, getrocknete Früchte und Rosinen, ledriger, feiner Rauch, weniger süß, Lacknoten

Geschmack: süß, rauchig, Kaffee, nussig (grüne Haselnüsse), süßer und aschiger Nachgeschmack, mittellanges bis langes Finish

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Neu: Caol Ila Feis Ile 2015 Edition (mit Tasting Notes)

Aus London hat man uns Infos zu zwei weiteren Abfüllungen für das Festival auf Islay geschickt: Hier ist einmal die Special Edition von Caol Ila zum Fèis Ìle 2015 – ein dreifach gereifter Caol Ila aus dem Jahr 1998. Zunächst in American Oak gereift, dann in Muskateller-Fässern. Und zur Krönung kam das Destillat danach noch in alte Eichen-Puncheons. 1500 Flaschen werden davon abgefüllt, und exklusiv in der Destillerie am 25. Mai, dem Tag der offenen Tür, um 99 Pfund verkauft.

Hier die offiziellen Tasting Notes:

Caol Ila Feis Ile 2015 (1998), Cask Strength, 57.3%vol, personally selected by David Wood.

Nase unverdünnt: grün, wie frisches Heu, ein buttriger Hintergrund, zurückhaltender Rauch, rauchige, knusprige Speckscheiben

Nase mit Wasser: grün, ein Hintergrund aus frischen Früchten, zarter Rauch kommt nach vorne, Anflüge von grünem Apfel. Getreideflocken, gesüßt. Pfirsichseife, grüner Duft.

Geschmack: Intensiver weicher Rauch, ziemlich kräftig aber nicht herumziehend, ölig mit einem nussigen/wachsigen Nachklang von Rauch.

 

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Whisky im Bild: Bunnahabhain 11yo Rubha A’ Mhail

Die zweite Fèis Ìle – Abfüllung von Bunnahabhain ist soeben bekannt gegeben worden (gestern berichteten wir von der ersten): Der elfjährige Bunnahabhain Rubha A’ Mhail – 1200 Flaschen wurden von diesem Whisky abgefüllt, und er soll süß mit einer Prise Salz sein…

rubha A Mail

Neu von Kilchoman: 10th Anniversary Release (Distillery only)

10 Jahre ist es nun her, dass die Destillerie Kilchoman auf Islay ihren Betrieb aufgenommen hat – und sie hat unserem Empfinden nach die „Hackordnung“ auf der Insel gehörig durcheinandergewirbelt.

Jetzt hat Kilchoman zum 10. Geburtstag eine Sonderabfüllung auf den Markt gebracht, die ab Samstag nur im Distillery Shop (und auch nicht online!) zu haben sein wird und sich wohl zu einem Sammlerobjekt mausern wird. 3000 Flaschen davon wird es geben, abgefüllt mit 58.2%, ein Vatting aus Sherry Casks und Bourbon Casks der Jahre 2005-2012, und dabei befindet sich auch Whisky aus dem allerersten Fass der Destillerie, 01/2005.

Der Preis: 88.80 Pfund – also höchst fair, wie wir meinen.

10th Anniversary

 

Serge verkostet: Kontinentaleuropäische Whiskys Teil 2

Weiter geht es mit Serge Valentin’s Reise durch die Whiskys auf dem europäischen Festland. In Schweden hat er gestern geendet, dort beginnt heute auch seine Verkostung, um sich dann über England und Wales (ok, nicht kontinentaleuropäisch) bis nach Frankreich zu begeben. Heute gibt es auch den ersten Ausreisser nach unten, neben einigen recht gut bewerteten Tropfen:

  • Mackmyra ‚Midnattssol‘ (46.1%, OB, +/-2014): 65 Punkte
  • English Spirit ‚Expedition Number 2‘ (42%, OB, malt spirit, +/-2015): 39 Punkte
  • Penderyn ‚Myth‘ (41%, OB, Wales, +/-2015):78 Punkte
  • Armorik ‚Maître de Chai‘ (47.3%, OB, France, Bretagne, 1000 bottles): 83 Punkte
  • Kornog ‚Taouarc’h Pempved 14BC‘ (46%, OB, Glann ar Mor, France, Bretagne, bourbon barrel, 2014): 85 Punkte
Penderyn Destillerie in Wales, Foto von Aberdare Blog, CC-Lizenz
Penderyn Destillerie in Wales, Foto von Aberdare Blog, CC-Lizenz

Daily Telegraph: Der „Knigge“ fürs Tasting

Wenn man zum ersten Mal ein Tasting besucht, kommt man sich als Anfänger vor wie ein Zaungast bei einem exotischen Ritual. Komische Menschen trinken komische Flüssigkeiten aus komischen Gläsern und werfen mit komischen Vokabeln um sich.

Damit man beim ersten Tasting gleich ordentlich mitreden kann, hat der Daily Telegraph einen Guide fürs Tasting zusammengestellt, in dem man die Grundbegriffe eines Tastings erläutert bekommt. Hier geht es um Gerüche, Geschmäcker, das richtige Glas und auch um Farben (Randbemerkung von uns: Das mit den Farben gilt nur für Whisky ohne Farbstoff). Alles recht simpel und einfach erklärt, mit genügend, aber nicht zu viel Tiefgang (die eine oder andere Schludrigkeit kann man generös verzeihen) – also ganz nett zu lesen.

Ein Whiskytasting - der Daily Telegraph sagt, wie man es richtig macht.
Ein Whiskytasting – der Daily Telegraph sagt, wie man es richtig macht.