In der Pipeline: Deanston 20yo Oloroso Sherry Butt

Ein interessanter Fund, den Sku‘ Recent Eats in der TTB Database gemacht hat: Die Distell Group hat dort ein Label für einen Deanston 20yo aus dem Oloroso Sherry Butt eingereicht. Wie immer der Hinweis, dass das nicht automatisch zu 100% bedeutet, dass dieser Whisky auch am Markt erscheinen wird, aber die Chancen stehen doch relativ gut dafür…

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whiskyundfrauen: Interview mit Mareike Spitzer (irish-whiskeys.de)

Margaretemarie hat auf ihrem Blog whiskyundfrauen. auch für männer. ein interessantes Interview mit Mareike Spitzer, Inhaberin und Gründerin des sehr rührigen Onlineversands irish-whiskeys.de und Importeurin irischer Whiskeys, geführt. In ihm geht es vor allem um ihre Arbeit als Importeurin, mit der sie die deutsche Whiskyszene um interessante Produkte bereichert. Hier ein kleiner Auszug:

MM: Im Augenblick bewegt sich ganz viel in Irland, da findet gerade ganz viel Aufbau statt. Welche Marken werden deiner Einschätzung nach in den nächsten Jahren von sich reden machen?

MS: Auf jeden Fall Teeling. Auch Dingle. Dann Slane Castle. Das nördlich von Dublin gelegene Schloss wurde jetzt von Brown-Foreman bzw. Jack Daniels gekauft, die mit Sicherheit dort sehr stark investieren werden. Slane Castle ist ein wunderschönes Schloss, eine ganz tolle Anlage. Wir waren selbst vor Ort und haben uns das angeschaut. Die Anlage, wo die neue Destillerie entstehen wird, stammt noch aus dem 17. Jh., hat also einen ganz historischen Hintergrund. Ich glaube, mit den Investitionen, die jetzt dort getätigt werden, werden wir auch ganz viel von denen hören.

mareike

EYE FOR SPIRITS: Ihre 25 besten Artikel für Whisky-Fans

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Wer im deutschsprachigen Internet als Whisky-Interessierte und -Interessierter mehr Hintergrundwissen erlangen möchte, kommt an Eye for Spirits nicht vorbei. Ob es um die Hintergründe der Herstellung von Whisky geht, warum er uns schmeckt oder vor welchen Fragen und Aufgaben die Whisky-Industrie steht – Philip Reim und sein Team präsentieren in ihren Artikeln umfassende Antworten und stimmige Positionen. Gestern trugen sie ihre 25 besten Artikel für Whisky-Fans zusammen. Eine passende Lektüre für Menschen, die an diesem Wochenende bei diesem nasskalten Herbstwetter nicht vor die Tür möchten – oder sich nicht, so wie wir, auf der Aquavitae in Mülheim befinden.

Nördlichste Festland-Destillerie Schottlands geplant

Lange Zeit war Pulteney in Wick die nördlichste Festland-Destillerie Schottlands. Dann lief ihr Wolfburn den Rang ab. Nun aber soll es nach Informationen von Herald Scotland mit dieser Ehre vorbei sein: Die geplante Loch Eriboll Distillery in Laid soll diesen Titel an sich reißen. Eine Planungsgruppe hat sich bereits gebildet, und auch wenn man da zugibt, ganz am Anfang des Prozesses zu stehen und auch keine Erfahrung mit dem Bau einer Destillerie zu haben, scheinen die Pläne doch ernsthaft genug, um sie nun öffentlich zu machen.

Momentan wird ein Businessplan sowie ein Finanzierungsplan erstellt, und Architekten werden eingeladen, sich über die optische und bauliche Gestaltung der Destillerie Gedanken zu machen. Wie und wie schnell es weiter geht, ist nicht bekannt. Wir bleiben jedenfalls für Sie am Ball.

"2011 Schotland Loch Eriboll Laid en Eilean Choraidh 3-06-2011 17-36-55" by Paul Hermans - Own work. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons.
2011 Schotland Loch Eriboll Laid en Eilean Choraidh 3-06-2011 17-36-55“ by Paul HermansOwn work. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons.

PR: Zweiter Bottle Market in Bremen

Vom Veranstalter des Bottle Market in Bremen haben wir eine Vorankündigung für die diesjährige Veranstaltung bekommen, die wir gerne für Sie publizieren. Hier ist der Text, den wir erhalten haben:

Goldfarbene Genüsse

Zweiter BOTTLE MARKET mit viel Whisk(e)y in der Messe Bremen

„Whisky ist flüssiges Sonnenlicht“, befand der Dichter George Bernard Shaw und Liebhaber beziehen diesen Satz längst nicht mehr nur auf Edelbrände aus Schottland, Irland oder den USA mit ihrer langen Whisky- oder Whiskey-Geschichte, je nach Sprachtradition. Japanische, deutsche und andere Whisk(e)ys haben inzwischen ebenfalls viele Freunde. Sie alle kommen groß raus beim diesjährigen BOTTLE MARKET im Rahmen der Messe Christmas & MORE in der Messe Bremen von Freitag bis Sonntag, 20. bis 22. November 2015.

Der BOTTLE MARKET: Dahinter steht ein einzigartiges Konzept in Nordwestdeutschland. „Die Besucher finden bei uns Spitzen-Brände und typische Snacks und Süßigkeiten wie schottische Chips, Fudge und Whisk(e)ypralinen sowie Lifestyle-Produkte wie Kilts und Bekleidung aus irischer Wolle“, erklärt Projektleiterin Anja Rickmeier. „Auch ein Veranstalter von Whisk(e)y-Reisen und ‚The English Club Bremen‘ geben sich die Ehre.“

2014 erlebte der BOTTLE MARKET seine Premiere mit 35 Ausstellern. In diesem Jahr stellen sich rund 50 Aussteller vor, die Veranstaltung bekommt darum mehr Platz und zieht in Halle 7. Hier ist von Single Casks bis zu Blends, von milden Noten bis zu stark getorften und von weichen Trinkstärken bis hin zu Fassstärken alles zu haben, was Whisk(e)y-Fans begeistert. Allein die Auswahl an schottischen Bränden ist gewaltig – neben den großen Namen gibt es auch Besonderheiten wie Whisky aus der kleinsten Brennerei Schottlands, Edradour, oder rare Sonderabfüllungen anlässlich des traditionsreichen Feis-Isle-Whisky-Festivals auf der Insel Islay.
Neu ist der „German Whisky Point“, der Bränden aus dem deutschsprachigen Raum vorbehalten ist. Er bietet nach dem Berg Säntis benannten Schweizer Malt und Whisky vom Schliersee sowie Highland-Whisky, der so heißt, weil er von der Schwäbischen Alb stammt. Hier sind auch Sorten wie Seute Deern zu Franken aus der ältesten Brennerei der Bundesrepublik zu bekommen.

Neben Deutschland sind viele andere Whisk(e)y-Nationen durch Importeure, Händler und unabhängige Abfüller vertreten, und nicht nur klassische: So führen die Händler dänische oder französische, australische und neuseeländische Brände. „Wir bieten auch wieder eine eigene Abfüllung an“, berichtet Anja Rickmeier. Der schwedische Mackmyra-Single-Cask wurde in einem Ex-Bourbon-Fass vorgelagert und erhielt ein 15-monatiges Finish in einem kleinen Fass aus zweierlei Holz, das für große Aromenvielfalt sorgt.

Alle Destillate können Besucher zum Selbstkostenpreis probieren. Dafür erwerben sie am Eingang zur Messe ein passendes Nosingglas. In Tastings an allen Veranstaltungstagen lernen sie Whisk(e)ys zu unterscheiden und Qualitäten zu beurteilen. So will der Importeur Andrea Caminneci mit den Teilnehmern ergründen, wie wichtig das Alter eines Brandes wirklich ist. Kollege Robin Pitz bringt eigens kreierte Schokolade und Whisk(e)y zusammen und Brenner Hans-Gerhard Fink lässt deutschen Whisky verkosten. Die international tätige Spirituosen-Spezialistin Julia Nourney wiederum widmet sich anderen edlen Getränken, die ebenfalls viele Fans haben: Gins aus aller Herren Länder – von den 50 Sorten auf dem BOTTLE MARKET zu haben sind.

Wer irgendwann erschöpft ist von so viel Genuss und Information, der freut sich am Rahmenprogramm. Auf der Hallen-Bühne gibt es Tanz, Musik und Reisevorträge, aber auch Gedichte des großen schottischen Dichters Robert Burns und Szenen aus Shakespeare-Stücken.

Der BOTTLE MARKET findet in Kombination mit der Christmas & MORE in den Messehallen 6 und 7 statt. Hier stöbern die Besucher in weihnachtlicher Atmosphäre nach Geschenken, Deko-Artikeln und Leckereien. Die Messen sind am Freitag und Samstag von 11 bis 20 Uhr geöffnet, am Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt kostet 7,50 Euro, ermäßigt 6,50 Euro, das 2-Tage-Ticket 10 Euro.

Mehr Infos: www.bottle-market.de, www.christmas-more.de.

Ob Schottland, Irland und USA oder Deutschland, Japan sowie Australien – Edelbrände aus aller Herren Länder sind auf dem BOTTLE MARKET vertreten.
Ob Schottland, Irland und USA oder Deutschland, Japan sowie Australien – Edelbrände aus aller Herren Länder sind auf dem BOTTLE MARKET vertreten.

Whisky im Bild: Bereit für die Aquavitae

Morgen beginnt in Mülheim die Aquavitae, und Whiskyexperts ist wie auch im letzten Jahr mit einem Stand vertreten (dementsprechend werden wir bis inkl. Montag, den Rückreisetag, unseren Newsdienst zwar nicht einstellen, aber doch etwas reduzieren müssen).

Heute, am Freitag, haben wir unseren Stand einmal rudimentär aufgebaut (Samstag am Vormittag geht es dann weiter) – Sie finden uns nach dem Eingang rechts, zusammen mit – unter anderem – dem Highland Herold, dem C2C Spirits Cup und dem Cutty Sark Forum.

Schauen Sie bei uns vorbei, wir haben einige interessante Flaschen am Stand, darunter einige österreichische Whiskys und einen alten Blend von Dewar’s aus der Zeit, als noch mit 0.75l abgefüllt wurde. Wir freuen uns auf Sie!

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Dirk Piesczek und Bernhard Rems am Stand

PR: Nachbericht zur Whiskyfair Niederrhein

Vor nicht ganz drei Wochen ging zum ersten Mal die Whiskyfair Niederrhein in Kerken über die Bühne. Wir haben vom Veranstalter einen Nachbericht dazu erhalten, den wir hier gerne wiedergeben – denn die Messe war so erfolgreich, dass sie auch 2016 wieder stattfinden wird:

Die erste Whiskymesse am Niederrhein- ein voller Erfolg!

Am  26.September 2015 fand die erste Whiskymesse am Niederrhein, die Whiskyfair NRW statt. Bei schönstem Wetter fanden sich knapp 1000 Whiskyfreunde ein, die nicht nur aus der Region, sondern aus ganz Deutschland und den benachbarten Niederlanden angereist waren. Neben der 17 köpfigen Pipe & Drums-Band die direkt zu Beginn für Stimmung sorgte, taten leckere Köstlichkeiten wie Flammlachs & Whiskybeisser ihr Übriges.  Für durstige Kehlen floss Guiness & Budweiser vom Fass, ausgesuchte Weine für die Damen und natürlich antialkoholische Getränke.

Während die Freunde des Uisghe beatha ( Whisky, Wasser des Lebens) sich durch eine Auswahl von ca. 1200 verschiedenen Whiskysorten verkosteten ( die es im zugehörigen Messeshop auch zu kaufen gab), verwandelten Kinderbetreuer mit Kinderschminken und Spielen die Kleinsten in irische Kleeblätter oder kleine Nessies. Auch die Autorin Pia Guttenson und der Künstler Mario Kreckler sind dem Ruf der Whiskybotschaft gefolgt.

Nicht nur die Whiskybotschaft schenkte Whisky aus, auch große Importeure waren mit ihren Marken an eigenen Ständen vertreten, darunter so große Namen wie Bruichladdich, Dalmore, Kilchoman und Laphroaig um nur einige zu nennen. Die von den Brand Ambassadoren gehaltenen Whisky Tastings waren bis auf den letzen Platz ausverkauft und sorgten für reichlich Gesprächsstoff unter den begeisterten Teilnehmern.  Zum Erfolg entscheidend bei trug der Whiskyclub „Fine Spirits“: angefangen von der Organisation, Auf- und Abbau sowie der Beratung am Stand- ohne den Club wäre das alles nicht möglich gewesen!

Zum gemütlichen Abendausklang spielte Whiskyfan Oliver Opgenoorth dann Rock Classics vor begeistertem Publikum im immer noch gut gefüllten Adlersaal. Um 23 Uhr war dann Schluss- für dieses Jahr. Denn Bürgermeister Dirk Möcking, Aussteller, die 25 köpfige Crew der Whiskybotschaft und natürlich alle Gäste, die befragt wurden waren einer Meinung: Die Messe war ein Highlight!  Besonders hoben die Besucher die persönliche Atmosphäre und die Organisation hervor, z.b. gab es zu jedem Whisky  ein frisches Nosingglas- ein Novum auf Whiskymessen. Unisono hieß es : Wir freuen uns schon auf die Whiskyfair am Niederrhein 2016!

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Serge verkostet: Junges aus Schottland, England, Frankreich und Japan

Angesichts der Vielzahl neuer Whisky-Destillerien, die auf der ganzen Welt in den letzten Jahren entstanden sind (und es werden in der nächsten Zeit noch weitere dazu kommen), stellt Serge Valentin heute die berechtigte Frage, wer diesen ganzen Whisky denn trinken soll. Wir von Whisky Experts heben ganz zart einen Finger. Mit der anderen Hand zeigen wir auf Serge. Denn auch wenn in seinen Verkostungen regelmäßig nicht mehr verfügbare, alte schottische Whisky-Raritäten zu finden sind, lässt er die heranwachsenden Whiskys der Young Guns nicht unbeachtet. So wie heute: Neben einem vier Monate gelagerten New Make der Glasgow Distillery wird auf Whiskyfun noch ein 10 Monate alter Single Malt Spirit der englischen Costwolds Distillery verkostet, die Beide keine Wertung erhalten. Anders verhält es sich mit den anderen beiden Kandidaten: Beide Whiskys lagerten 4 Jahre, beide erhalten 88 Punkte – eine Bewertung, über die sich manch deutlich länger gereifter Whisky freuen würde.

  • Glasgow Distillery 4 mo 2015/2015 (46%, OB, new make spirit, refill bourbon)
  • Costwolds 2014/2015 (63%, OB, single malt spirit, England, cask #32)
  • Domaine des Hautes Glaces 2011 ‚Ceros‘ (56.5%, OB, single malt, France, 1000 bottles, 2015) 88 Punkte
  • Chichibu 2011/2015 (62%, OB, for LMDW, Madeira hogshead, cask #1371) 88 Punkte

PR: Deutschlandpremiere auf der Aquavitae – irish-whiskeys.de mit St. Patrick’s Distillery

Von Mareike Spitzer haben wir eine Pressemitteilung zu einem neuen irischen Whiskey erhalten, den sie mit irish-whiskeys.de exklusiv als Deutschlandpremiere auf der Aquavitae präsentieren wird und der durch seine Zusammensetzung Interesse erregen kann. Hier die Ankündigung des Blends der St. Patrick’s Distillery samt den Tasting Notes und einem Bild des neuen Whiskeys:

Irish Whiskeys kommt mit einer Deutschlandpremiere zur Aquavitae: St. Patrick’s Distillery

Dank der schnellen Spedition ist die Ware eine Woche früher als geplant eingetroffen und so bringen werden die Produkte ganz exklusiv auf der diesjährigen Aquavitae in Mülheim an der Ruhr vorgestellt.

Die St. Patricks Distillery hat einen ganz neuen Ansatz für die Herstellung ihrer Spirituosen. Die Basis für deren Vodka und Gin sind nur Kartoffeln. Es wird kein Getreide in irgendeiner Form verwendet. Doch neben diesen Spirituosen gibt es einen Blended Irish Whiskey und dieser bringt eine neue Richtung in den irischen Whiskey: Er besteht aus einem 3-jährigen Grain Whiskey und einem 21-jährigem Single Malt Whiskey. Diese Zusammensetzung verleiht diesem Blend eine außergewöhnliche komplexe Note, die man von einem Blend nicht erwartet.

Tasting Note:

Aroma: Bourbon, Holz, Litschi, Grapefruit, Malz

Geschmack: Malz, gebranntes Holz, gelbe Früchte, Mandel

Nachklang: trocken, mittellang

Importiert durch Irish Whiskeys

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Veränderungen bei Bruichladdich: Neuer Production Director, neuer Head Distiller

Bei Bruichladdich wurde auf der Webseite diese Woche ein personeller Umbau bekannt gegeben, der durch den Abgang von  Jim McEwan (im Juli) und Duncan McGillivray (schon im letzten Jahr) angestoßen wurde, aber für Insider keineswegs überraschend kommt: Production Director wird Allan Logan, und Adam Hannett nimmt die Position des Head Distillers ein. Beide sind langjährige Mitarbeiter der Destillerie.

Auch von hier aus unsere herzlichen Glückwünsche!

Allan Logan und Adam Hannett
Allan Logan und Adam Hannett. Bild: Bruichladdich

 

Robert Anderson (CEO Tomatin) als Keeper of the Quaich ausgezeichnet

Die Destillerie Tomatin hat uns darüber informiert, dass ihr CEO, Robert Anderson, von der Keeper of the Quaich Society in ihre Reihen aufgenommen wurde. Die Zeremonie dazu hat am 5. Oktober stattgefunden. Mit ihm wurden 42 andere neue Mitglieder aus 19 Ländern geehrt – die Gemeinschaft umfasst nun 2457 Personen.

Wir gratulieren jedenfalls ganz herzlich!

Richard Anderson, CEO Tomatin
Richard Anderson, CEO Tomatin

PR: The Balvenie DCS Compendium – David Stewarts Lebenswerk (mit Tasting Notes)

Über das DCS Compendium von Balvenie haben wir ja schon gestern berichtet – heute haben wir die offizielle Presseaussendung von The Balvenie erhalten, zusammen mit einigem Bildmaterial. Beides wollen wir Ihnen gerne hier leicht bearbeitet vorstellen:

THE BALVENIE ENTHÜLLT DAVID STEWARTS BEEINDRUCKENDES LEBENSWERK

EINMALIGE WHISKY-KOMPOSITION AUS 25 SINGLE CASK RARITÄTEN UND BEGLEITENDEM SCHRIFTSTÜCK SPIEGELT DIE BESONDERE EXPERTISE DES MALT MASTERS WIDER

The Balvenie DCS Compendium_Range

Das The Balvenie DCS Compendium ist eines der bedeutsamsten Whisky-Kollektionen, die jemals kreiert worden sind. Als besonderes Lebenswerk von The Balvenie Malt Master David Charles Stewart (DCS) – ein legendärer Vertreter der Whisky-Welt – wurde das Compendium zu Ehren seiner beispiellosen Karriere erstmalig bei einem internationalen Launch Event in London enthüllt. Eine Hommage an seine Leidenschaft für einmaligen Single Malt, die vor mehr als fünf Jahrzehnten in der Destillerie in Dufftown begann.

Für das The Balvenie DCS Compendium hat David Stewart außergewöhnlich seltene Single Malts ausgewählt, insgesamt 25 unvergleichliche Single Cask Whiskys. Ergänzt wird das Lebenswerk von einem begleitenden Buch, das David Stewarts jahrelange Expertise und Weisheiten bündelt. Er ist nicht nur einer von 12 Malt Mastern in der Scotch Whisky-Industrie, die das künstlerische wie auch naturwissenschaftliche Verständnis zur Whisky-Herstellung perfektioniert haben, sondern zugleich der dienstälteste in Schottland.

Eine Kollektion feinster Single Malts, die ihresgleichen sucht

The Balvenie Malt Master David Stewart zu Beginn seiner beispiellosen Karriere
The Balvenie Malt Master David Stewart zu Beginn seiner beispiellosen Karriere

Dieser Launch ist nicht nur ein ganz besonderer Meilenstein in David Stewarts Karriere, sondern auch in der Geschichte der The Balvenie Distillery. 25 außergewöhnlich seltene und verschiedene Single Cask Whiskys machen das Compendium für Whisky-Liebhaber und -Kenner so einmalig. Die verschiedenen Spezialitäten werden innerhalb der nächsten fünf Jahre schrittweise in besonderen Sets zu je fünf individuellen Abfüllungen veröffentlicht. Dabei bezieht sich jede dieser Kompositionen auf ein Kapitel in dem literarischen Gegenstück. Beginnend mit „Chapter One“, der aktuellen Enthüllung des ersten Single Malt-Sets aus fünf verschiedenen Jahrzehnten, thematisiert das erste Kapitel den wesentlichen Charakter von The Balvenie. Die gesamte Kollektion umfasst Whiskys, die zwischen 1961 und 2009 destilliert wurden und von acht bis hin zu über 50 Jahren in je nur einem einzigen Fass gereift sind – die jüngsten und auch ältesten Single Cask Whiskys von The Balvenie, die jemals enthüllt wurden. Der Alkoholgehalt jeder Qualität liegt dabei auf Fassstärke. Schon von Natur aus ist somit jede einzelne Abfüllung ein limitiertes Kunstwerk.

Ein besonderes Erbe in fünf eindrucksvollen Kapiteln

Kennen sich seit vielen Jahren: The Balvenie Malt Master David Stewart (rechts) und Global Brand Ambassador Sam Simmons (links)
Kennen sich seit vielen Jahren: The Balvenie Malt Master David Stewart (rechts) und Global Brand Ambassador Sam Simmons (links)

Das geschriebene Pendant des The Balvenie DCS Compendiums ist in Zusammenarbeit mit dem Global Brand Ambassador Dr. Samuel J. Simmons, einem sehr engen Kollegen und guten Freund von David Stewart, entstanden. Das Buch besteht aus insgesamt fünf Kapiteln, die die einzigartige Karriere des Malt Masters festhalten. Eigens von David Stewart unterzeichnet, wird das literarische Lebenswerk zu jedem Whisky-Set erhältlich sein. „The Balvenie wird für seinen einzigartigen Charakter bewundert – geprägt durch die besondere Hingabe und Geduld, mit der wir unseren Whisky herstellen sowie seine reichen und bezeichnenden Honignoten gleichermaßen. Nach so vielen Jahren war es einfach an der Zeit, die gesammelten Fähigkeiten und das Wissen zu bündeln, die meine Kollegen – wirklich außerordentliche Handwerkskünstler – und ich uns in der vergangenen Zeit in der Destillerie angeeignet haben. Und das auf eine ganz besondere Art und Weise“, äußert sich Malt Master David Stewart zum Compendium. „Jeder der The Balvenie zu schätzen weiß, wird es genießen, das DCS Compendium zu entdecken. Genauso wie wir, als wir die Whisky-Komposition kreiert haben.“

Ein einmalig beständiger Charakter, der Jahrzehnte prägt

The Balvenie DCS Compendium „Chapter One“
The Balvenie DCS Compendium „Chapter One“

Das literarische Werk beginnt mit dem Thema „Distillery Style“: Es sind die charakteristischen süßen Honignoten der Single Malts aus der The Balvenie Distillery, die das erste Kapitel in den Fokus stellt. Insbesondere David Stewart spielt hier eine bedeutende Rolle – wie er diesen einmaligen Charakter identifiziert und durch den Reifeprozess erzielt, sodass jede einzelne Qualität von The Balvenie diese klare und vertraute Note bewahrt. Und das unabhängig von der Fassart, in der der Whisky reift.

Individuelle Gravur auf jedem einzelnen Whisky-Set
Individuelle Gravur auf jedem einzelnen Whisky-Set

Die Whisky-Spezialitäten aus „Chapter One“ sind alle in Refill-Fässern aus amerikanischer Eiche gereift. Die neun bis 46 Jahre alten Single Cask Single Malts präsentieren sich in einem hochwertigen Rahmen aus Walnussholz, handgefertigt von The Balvenie Craftsmen Sam Chinnery. In streng limitierter Auflage von nur 50 Exemplaren weltweit weist jedes Set als besonderes Sammlerstück eine individuelle Gravur auf. Die einzigartige Whisky-Komposition aus dem The Balvenie DCS Compendium „Chapter One“ ist in Deutschland zu einem UVP von 35.000 € erhältlich. Als besonderes Einzelstück kann zusätzlich der The Balvenie 1997 17 Year Old Cask 5365 erworben werden. Lediglich 18 der weltweit 64 Flaschen der süß-vanilligen und leicht-würzigen Whisky-Rarität stehen für deutsche Whisky-Liebhaber auch einzeln gerahmt zum Verkauf bereit (UVP 900 €).

Eine Reise durch die Welt der hohen Whisky-Kunst

Nach der Präsentation der ersten Whisky-Komposition in diesem Jahr werden vier weitere Sets bis 2019 enthüllt. In liquider Form spiegeln diese Single Cask Raritäten die weiteren Kapitel des geschriebenen Compendiums wider:

  • Chapter Two: The Influence of Oak
  • Chapter Three: Secrets of the Stock Model
  • Chapter Four: Expecting the Unexpected
  • Chapter Five: Malt Master’s Indulgendce

Whisky-Liebhaber und -Kenner dürfen sich schon jetzt auf eine spannende Entdeckungsreise freuen, die sie die feinsten Single Malts aller Zeiten erleben lässt. Stets den Spuren von Malt Master David Stewart und seinen unbezahlbaren Erfahrungen folgend.

THE BALVENIE DCS COMPENDIUM „CHAPTER ONE“ WHISKYS

 

THE BALVENIE 1968 46 Year Old – Cask 7293

TASTING NOTES
Duft: Nach Malz und Eiche zusammen mit Noten von braunem Zucker, vanilligem Toffee, kandierter Orange, Zimt und Ingwer
Geschmack: Samtig, nach Blütenhonig, vanilliger Eiche und einem Hauch Zitrone sowie einer zurückhaltenden Schärfe
Nachklang: Sanfte, anhaltende Noten von Vanille und Eichenwürze
Alkoholgehalt: 45,9 % vol.

 

THE BALVENIE 1978 37 Year Old – Cask 2708

TASTING NOTES
Duft: Reich und malzig, nach süßem Toffee und Vanille-Karamell, gefolgt von Honig- und cremigen Eichennoten
Geschmack: Reich nach Honigsirup, Karamell, cremiger Vanille und leichter Zimtwürze
Nachklang: Lang anhaltend cremig-süß und mild-würzig
Alkoholgehalt: 50,2 % vol.

 

THE BALVENIE 1985 30 Year Old – Cask 612

TASTING NOTES
Duft: Wohlduftend nach frischer Zitrone, überlagert von Heidehonig und milder Eichenwürze
Geschmack: Nach frischer Zitrone und kandierter Orange, mit einem süßen Hauch von Ahornsirup, leicht-würzig, mit einer dezent-vanilligen Eichennote
Nachklang: Zart-zitronig, dezent-würzig und eine leichte Eichennote
Alkoholgehalt: 54,1 % vol.

 

THE BALVENIE 1997 17 Year Old – Cask 5365

TASTING NOTES
Duft: Malzig, Aromen von Vanille, Toffee und Honig sowie einem Hauch Zimt überlagert von einer Karamellnote
Geschmack: Angenehm tiefgründig, nach süßem Toffee, vanilliger Eiche, flüssigem Honig und einer leichten Würze
Nachklang: Reich mit einer cremigen Süße und leichter Würze
Alkoholgehalt: 60,7 % vol.
UVP: 900 €

The Balvenie 1997_17 Year Old_Cask 1997
Ausschließlich diese Rarität ist in Deutschland in einer sehr limitierten Auflage auch einzeln, in Walnussholz gerahmt, erhältlich.

 

THE BALVENIE 2005 9 Year Old – Cask 6587

TASTING NOTES
Duft: Frisch, nach spritzigem Orangenaroma mit Noten von Gerstenzucker, kräftiger Vanille und einem Hauch Honig
Geschmack: Süßer Malzgeschmack, nach fruchtigem Obst und Vanille, mit einem Hauch von Zitrone und zartem Blütenhonig
Nachklang: Sanft mit leichten Malz- und Fruchtnoten
Alkoholgehalt: 57,5 % vol.

Serge verkostet: Octomore x2

Der Octomore von Bruichladdich scheidet die Geister. Manche lieben ihn heiß, manche halten ihn für einen Freak unter den Whiskys, auf Show getrimmt und simpel gestrickt. Welcher Fraktion auch immer Sie anhängen – lesen Sie heute einmal die Verkostungsnotizen von Serge, in denen er den Octomore 7.1 und den Octomore 7.3 beschreibt. Wenn Sie auf Serge’s Urteil vertrauen, dann werden Sie feststellen, dass beide Seiten richtig liegen können – es kommt einfach darauf an, welchen Octomore man probiert. Hier die Wertungen:

  • Octomore 5 yo 2009/2015 ‚07.1‘ (59.5%, OB): 83 Punkte
  • Octomore 5 yo 2010/2015 ‚07.3 Islay Barley‘ (63%, OB): 91 Punkte

Und welcher Octomore-Fraktion gehören Sie an?

Neu: The English Whisky Co. Chapter 17, Triple Distilled (mit Tasting Notes)

The English Whisky Co. hat heute einen neuen Whisky auf den Markt gebracht, Nummer 17 in der Reihe der Releases. Es handelt sich dabei um den ersten dreifach destillierten Whisky der St. George’s Distillery in Norfolk. Erhältlich ist er im Onlineshop der Destillerie, der Kostenpunkt ohne Porto und Verpackung: 50 Pfund.

Hier die Tasting Notes in unserer Übersetzung:

Nase: Vanillesoße, leicht zitronig mit einem Hauch Orange, Blaubeerkuchen und dunkle Schokolade. Cremiger Toffee und Butterscotch. Subtile Noten von Lakritze.

Geschmack: Vanille, leicht zitronig. Etwas trocken, dunkle Schokolade, leichter Honig, wiederum subtile Lakritzenoten.

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