PR: Österreich – Entdecke Whisky auf Deine Weise!

Von Diageo haben wir Presseinformationen über ihre diesjährige Herbstpromotion für Johnnie Walker, The Singleton of Dufftown und Dimple in Österreich bekommen – wir bringen diese hier in Auszügen:

DIAGEO startet auch 2015 seine erfolgreiche Whisky-Festival-Promotion im Handel mit drei beliebten Top-Marken

Nach dem Erfolg in 2014 startet Diageo auch dieses Jahr mit einer großen, aufmerksamkeitsstarken Whisky-Festival-Promotion in den Regalen von der gesamten REWE-AustriaGroup in den Herbst. Mit dieser Aktion bestätigt sich der Spirituosenhersteller als ein Treiber der gesamten Whisky-Kategorie. Zudem scheint der Whisky-Trend noch lange nicht vorbei zu sein: 2014 ist der Umsatzbringer um 5% zum Vorjahr gewachsen (Quelle: Nielsen Markettrack, SBWH, 2. Halbjahr 2014 vs. VJ) und somit die drittgrößte Spirituosenkategorie im gesamten Spirituosenmarkt (Quelle: Nielsen Markettrack, Großfläche, 2. Halbjahr 2014 vs. Vorjahr) . Vor allem in der Gastronomie, die zunehmend Whisky zum Mixen verschiedenster Cocktails verwendet, steht die Spirituose aktuell hoch im Kurs.

Whisky am POS entdecken…

Unter dem Motto „Finde deinen Whisky-Mix – Entdecke Whisky auf deine Weise“ sollen in diesem Jahr  neue Käufer für die Whisky-Kategorie  gewonnen und gleichzeitig erfahrenen Whisky-Liebhabern neue Inspirationen zum Cocktail-Mixen gegeben werden. Dazu werden im September und Oktober beliebte Marken wie Johnnie Walker, The Singleton of Dufftown Spey Cascade und Dimple mit einem kreativen Promotionpack am POS präsent sein. Zu den Top-Whiskys Johnnie Walker Black Label, Singleton Spey Cascade und Dimple Golden Selection wird auch ein Whisky-Tumbler als stilvolle Glas-Zugabe in einer attraktiven Geschenkverpackung mit passendem Rezeptheft angeboten. Bei Johnnie Walker Red Label kommt das Rezeptheft als Neckhanger an der Flasche und bringt höhere Attraktivität in den LEH. Für die optimale Platzierung im Handel stehen dann moderne und auffällig gestaltete 48er Mischdisplays für Johnnie Walker Red Label und Black Label sowie 30er Mischdisplays, gemixt mit The Singleton of Dufftown Spey Cascade und Dimple Gold Selection, zur Verfügung. Unterstützend in dieser Saison finden außerdem Whisky-Mentoring-Sessions für die Handelspartner und Konsumenten-Tastings am POS statt.

Whiskyfestival 2015_Überblick-1600x1600

… und zuhause mixen wie die Profis 

Diageo beobachet im Umfeld des Trends „Whisky-Mixen“ eine starke Entwicklung: In den Bars und auf gemütlichen Privatpartys wird der goldene Edeltropfen schon längst nicht mehr einfach nur pur genossen. Ob als Longdrink, Aperitif zum Essen oder als Abschluss zum Dessert, Whisky gewinnt durch zahlreiche Serviervorschläge an Attraktivität für unterschiedlichste Käufer. Mit dem exklusiven Rezeptheft zu Johnnie Walker, The Singleton of Dufftown Spey Cascade und Dimple können sich die Kunden auch zu Hause wie die Barkeeper hinter dem Tresen fühlen: Das Booklet wurde von Top-Bartendern, u.a. Deutschlands bestem Barkeeper 2013 Atalay Aktas (Schwarze Traube, Berlin), speziell für die Whisky-Festival-Promotion entwickelt und soll den Handel dabei unterstützen, Zusatzumsätze auch unter den jüngeren Käufern zu generieren. Unter den Cocktail-Empfehlungen dürfen klassische Longdrinks wie „Johnnie Walker & Cola“ oder „Johnnie & Ginger“ nicht fehlen, aber auch neue easy-tomake Drinks mit einem modernen Twist – wie der „Dimple Cinnamon Snap“ oder der „Singleton Autumn Cascade“.

Top-Umsätze im Regal 

Die drei in der Promotion angebotenen Whiskys zählen zu den Top-Whiskys der Welt. Im Jahr 2014 erzielte Johnnie Walker, Nr. 1 Whisky-Marke weltweit, alleine auf dem deutschen Markt ein Wachstum von 10,2% (Quelle: Nielsen Markettrack, LEH + DM, Umsatz 2014 vs. VJ) . Seine exzellente Mixbarkeit bekam Johnnie Walker Black Label zudem vom Magazin für Barkultur „Mixology“ bescheinigte, als er beim Taste Forum 2015 der BCB (Bar Convent Berlin) den ersten Platz erhielt. The Singleton of Dufftown Spey Cascade zählt schon seit geraumer Zeit zu den Top 10 der Malt Whiskys und konnte 2014 um 24%  zulegen (Quelle: Nielsen Markettrack, LEH + DM, Umsatz 2014 vs. VJ). OnlineWerbung und Events auf Food Markets unterstützen die Promotion dieses Whiskys in dieser Saison zusätzlich. Auch der 2014 eingeführte Dimple Golden Selection ist innerhalb kürzester Zeit zu einem Genuss für Kenner und Einsteiger zugleich geworden. World Class-Bartender Atalay Aktas empfiehlt im beiligenden Rezeptbooklet seinen Mix „Dimple Simple“.

Simple Dimple by Atalay Aktas-800x800

Serge verkostet: Japanische Whiskys

Heute finden wir in der Verkostung bei Serge Valentin jede Menge japanische Whiskys, darunter auch jene Flasche, die man als Besucher des Nepal-Charitytastings am 6. Oktober in London zum Eintrittspreis von 6000 Pfund geschenkt bekommt (wir berichteten hier) – obwohl, geschenkt… – naja 🙂

Jedenfalls dürfen sich jene 45 Personen, die das Tasting besuchen können, freuen: Serge benotet diesen Whisky (ein Karuizawa 1983) mit satten 93 Punkten. Aber auch sonst begibt sich Serge zumeist in die positiven Bewertungsregionen:

  • Nikka ‚Coffey Grain‘ 1995/2009 (60%, OB, warehouse #11, cask #189476): 78 Punkte
  • Nikka ‚Coffey Malt‘ (45%, OB, +/-2014): 82 Punkte
  • Yamazaki ‚Mizunara‘ (48%, OB, +/- 2011): 85 Punkte
  • Hakushu 12yo (43%, OB, Suntory, Japan, +/- 2011): 84 Punkte
  • Hakushu ‚Heavily Peated‘ (48%, OB, 2012): 85 Punkte
  • Miyagikyo (43%, OB, +/-2015): 85 Punkte
  • Miyagikyo 1996/2014 (62%, OB, warehouse #18, cask #66535):91 Punkte
  • Yoichi 1991/2014 (62%, OB, warehouse #27, cask #129459): 91 Punkte
  • Hakushu 1997/2008 ‚Owner’s Cask‘ (58%, OB, for Shinanoya, barrel, cask #BD40263): 88 Punkte
  • Yamazaki 1993/2007 ‚Owner’s Cask‘ (52%, OB, for Liqueur Shop Naganoya, hogshead, cask #3P70268): 90 Punkte
  • Yamazaki ‚Vintage Malt‘ 1993/2004 (54%, OB): 86 Punkte
  • Karuizawa 1983/2015 ‚Nepal Appeal‘ (The Whisky Show, cask #3557, 50 bottles): 93 Punkte

 

Neu: Four Roses 2015 Limited Edition Small Batch Bourbon

In der Regel berichten wir auf Whiskyexperts nicht über Neuerscheinungen, die den Weg auf den deutschen Markt nicht oder nur über inoffizielle Kanäle finden, aber bei manchen Abfüllungen machen wir aus gutem Grund eine Ausnahme – und der Four Roses 2015 Limited Edition Small Batch Bourbon ist so eine, denn er ist unter Liebhabern des Bourbons eine jährlich wiederkehrende Ikone, für die man durchaus in unseren Landen Anstrengungen unternimmt, sie zu bekommen.

Der Four Roses 2015 Limited Edition Small Batch Bourbon wird diesmal mit 54.3% abgefüllt und besteht aus Bourbons mit 11, 14, 15 und 16 Jahren. Four Roses bezeichnet ihn als Tribut an Master Distiller Jim Rutledge, der sich ja bald zurückziehen wird (bald bedeutet hier in einer Woche, am 1. September).

Geschmacklich wird der Whiskey so beschrieben: reife Kirsche, Karamel, Vanillesauce und frische Magnolien in der Nase, gefolgt von Noten von Zimt, Gewürznelken, Orangenschalen, Aprikosen und Honig am Gaumen.

12.600 handnummerierte Flaschen gibt es von ihm ab September am amerikanischen Markt – und die werden sich nicht sehr lange in den Regalen halten…

FR 2015

Quelle: Whiskybusiness

Whisky im Bild: Whisky kommt auf der ISS an

Wir haben Ende Juli darüber berichtet, dass Beam Suntory zur Erforschung des Reifeprozesses unter Schwerelosigkeit (und zur klugen Ausnutzung der damit verbundenen Publicity – Die Red.) Whisky zur ISS schicken wollte. Nun hat der japanische Raumfrachter mit seiner Fracht an der internationalen Raumstation angedockt, wie das untenstehende Bild der NASA zeigt.

Sollten Sie also des Abends nach oben blicken und einen hellen, schnell fliegenden Lichtpunkt sehen (er sollte auf jeden Fall so hell wie der Abendstern sein), dann ist das auch ein wenig Whisky – ein schöner Gedanke, wie wir finden…

isswhisky

PR: Douglas Laing’s Old Particular Single Grains kommen nach Deutschland

Von der Bremer Spirituosen Contor GmbH, dem Generalimporteur der Whiskys von Douglas Laing, erreicht uns die Pressemitteilung zum Marktstart der Single Grains aus der Old Particular-Range, über deren Ankündigung in England wir bereits hier berichteten. Interessant vor allem, dass in Deutschland von jeder Sorte nur 90 Flaschen verfügbar sein werden:

ANKÜNDIGUNG DER MARKTEINFÜHRUNG VON
DOUGLAS LAING’S OLD PARTICULAR SINGLE GRAIN
Eine Auswahl von Whisky Einzelfassabfüllungen der besten Grain Brennereien Schottlands.

Old Particular Grain with tubes

Douglas Laing & Co, einer der führenden Lieferanten und Hersteller der besten schottischen Whiskys und der deutsche Generalimporteur, das Bremer Spirituosen Contor, geben heute das Eintreffen der neuen Old Particular Single Grain Einzelfassabfüllungen bekannt.

Die Old Particular Reihe – eine „besondere“ einzigartige Serie von persönlich handverlesenen, gereiften Whiskys aus ganz Schottland – wurde mit großem Erfolg im Jahre 2013 ins Leben gerufen. Bisher war die preisgekrönte Old Particular Reihe den Single Malt Whiskys vorbehalten, doch nun haben auch die feinsten, seltenen Single Grain Whiskys Einzug ins Portfolio erhalten.

Für die ersten Abfüllungen der Old Particular Single Grain Reihe wurden Cameronbridge 25 Jahre, Girvan 25 Jahre, North British 21 Jahre und Strathclyde 27 Jahre ausgewählt. Ein hervorragendes Portfolio von gereiften Whiskys, die Fred Laing, Geschäftsführer des Familienunternehmens, in weiser Voraussicht zurückgehalten hatte.

Jede Abfüllung wurde aus einem einzelnen Fass entnommen und ohne Farbstoffe oder Kältefiltrierung mit hoher Alkoholstärke von 50,9% bis 61,3% abgefüllt. Damit bewegen sich auch die neuen Abfüllungen auf einer Linie mit der Firmenphilosophie von Douglas Laing: Whisky „so natürlich wie möglich“ abzufüllen. Auch wenn dies in der heutigen Zeit alles andere als massenkompatibel ist, so glaubt die Firma doch fest daran, dass die natürlichen vorhandenen Öle, Fette und Enzyme ihren wichtigen und einzigartigen Anteil am Geruch, Geschmack und Mundgefühl des Whiskys haben.

Fred Laing sagt hierzu: „Über die letzten 5-6 Jahre haben wir immer wieder die Malt Liebhaber von der überraschenden Qualität alter Grain Scotch Whiskys überzeugen können und wurden mit einem nachhaltigen Wachstum belohnt. Nun denken wir, es ist Zeit dieser lange unterbewerteten Kategorie eine größere Ehre zukommen zu lassen. Künftig werden wir alte, seltene Bestände von verschiedenen Grain Whiskys in unserer Vorzeige-Reihe Old Particular veröffentlichen – in einem neuen Gewand, der sie klar von den Malt Whiskys differenziert und dennoch den Grundton und den Wiedererkennungswert der Marke erhält.“

Die ersten Abfüllungen der Old Particular Single Grains werden ab Ende August im ausgewählten Spirituosen-Fachhandel verfügbar sein. Da alle Abfüllungen auf Grund ihrer Eigenschaft als „Single Cask Bottling“ streng limitiert sind, wurden dem deutschen Markt für die ersten Sorten nur je 90 Flaschen zugeteilt. Weitere Abfüllungen sind bereits für die nächsten Monate angekündigt.

PR: Pernod Ricard erweitert sein Prestige-Portfolio um fünf irische Whiskey-Marken

Von Pernod Ricard haben wir heute diese Pressemitteilung über die Erweiterung ihres Portfolios mit fünf neuen irischen Whiskeys erhalten, und wie üblich bringen wir sie für Sie in den wesentlichen Teilen:

PRD_Prestige_Erweiterung

Pernod Ricard Deutschland erweitert zum 1. Oktober 2015 seine Prestige Selection um die irischen Whiskey-Marken Redbreast, Powers, Green Spot und Yellow Spot sowie Midleton. Mit der exklusiven Distribution dieser Marken erweitert der Marktführer im Bereich Premium- und Prestigespirituosen sein Portfolio strategisch und reagiert auf die steigende Nachfrage nach hochwertigen irischen Whiskeys. „Wir haben 2014 mit der Einführung unserer Prestige Selection neue Akzente gesetzt und uns damit marktführergerecht positioniert. Mit den fünf ausgezeichneten Whiskeys haben wir nun eine ideale Ergänzung für unser anspruchsvolles Portfolio gefunden. Sie erfüllen nicht nur höchste Qualitätsansprüche, sondern vereinen Handwerkskunst, langjährige Tradition und ein Herstellungsverfahren, bei dem Menschen mit viel Liebe zum Detail den perfekten Genuss kreieren“, so Thomas Drossé, Geschäftsführer Vertrieb bei Pernod Ricard Deutschland.

Traditionsbewusste Produkte aus exklusiver Herstellung

Die Whiskeys Redbreast, Powers, Green Spot, Yellow Spot und Midleton stammen aus der traditionsreichen Destillerie Midleton. Bei den Whiskeys handelt es sich um sogenannte „Single Pot Still Irish Whiskeys“. Diese werden in einem besonderen Verfahren hergestellt, das ausschließlich in Irland und speziell in der Midleton Destille angewandt wird. Die Whiskeys erhalten dadurch einen vollen, komplexen Geschmack und begeistern durch ein cremig-sahniges Mundgefühl. Der authentische Redbreast Whiskey ist in den Reifestufen 12, 15 und 21 Jahre erhältlich. Der typische Single Pot Still verleiht ihm eine komplexe Tiefe und gleichzeitig einen fruchtigen Charakter. Der Mitchells Green Spot ist eine Kombination aus sieben bis zehn Jahre alten Whiskeys. Diese sind sowohl in neuen als auch in gebrauchten Bourbon-Fässern sowie in Sherry-Fässern gereift. Beim 12-jährigen Yellow Spot handelt es sich um einen eleganten Whiskey, der in amerikanischen Bourbon-Fässern sowie spanischen Sherry- und Malaga-Fässern gereift ist. Der 12 Jahre alte Powers hingegen überzeugt mit würziger, kräftiger Note. Ein einzigartiges Geschmackserlebnis bietet auch der hochwertige Midleton. Für den edlen Whiskey reiften 10 bis 22 Jahre alte Whiskeys in erstbefüllten, amerikanischen Ex-Bourbon-Fässern. Diese herausragende Auswahl an „Single Pot Still Whiskeys“ von Pernod Ricard Deutschland bietet Kennern eine Vielzahl an Möglichkeiten, den unverfälschten Geschmack Irlands zu genießen.

Über Pernod Ricard:

Die Gruppe Pernod Ricard mit Hauptsitz in Paris ist weltweit der zweitgrößte Spirituosen- und Weinkonzern mit führender Marktposition in allen Kontinenten. Die Fusion der französischen Unternehmen Pernod und Ricard legte 1975 den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft. Weltweit vertreibt und vermarktet Pernod Ricard mit insgesamt 19.000 Mitarbeitern in 80 Ländern Spirituosen und Weine. Auf dem deutschen Markt wird die Gruppe durch Pernod Ricard Deutschland GmbH mit Sitz in Köln repräsentiert und vermarktet ein Portfolio von bekannten Premiumspirituosen. Das Sortiment umfasst unter anderem die Marken Ramazzotti, Havana Club, Absolut, Ballantine´s, Chivas Regal, Jameson, The Glenlivet, Malibu und Lillet. Mit 185 Mitarbeitern konnte Pernod Ricard Deutschland im Geschäftsjahr 2013/14 einen Bruttoumsatz von 636 Millionen Euro verzeichnen und damit seine Marktführerposition weiter stärken. Bereits 2012 wurde das Unternehmen vom Internationalen Spirituosen Wettbewerb ISW zum „Spirituosen-Importeur des Jahres“ gewählt.

Dabei ist sich Pernod Ricard Deutschland seiner unternehmerischen Verantwortung bei der Vermarktung von alkoholischen Getränken bewusst. Für die Aufklärungsinitiative „Mein Kind will keinen Alkohol“ wurde das Unternehmen im Bereich der Gesundheitskommunikation mit dem „Health Media Award 2014“ ausgezeichnet. Durch strikte Einhaltung von weitreichenden Selbstbeschränkungsregeln tritt Pernod Ricard Deutschland für einen verantwortungsvollen Genuss von Alkohol ein.

Serge verkostet: Glen Deveron aka Macduff

Glen Deveron und Macduff sind ein und dieselbe Destillerie aus der Speyside. Ihre beiden Namen sind in Deutschland nicht besonders bekannt oder berühmt (in Frankreich ist das anders, zumindest was die Bekanntheit betrifft), aber wer schon einmal das Vergnügen hatte, ältere unabhängige Macduffs zu verkosten, der weiß, dass aus ihr ganz hervorragende, geradlinige Malts kommen können.

Serge Valentin hat sich heute durch die Abfüllungen der Destillerie gekostet und besonders unter den Unabhängigen sehr gute Whiskys gefunden (die Originalabfüllungen haben es ihm nicht so angetan):

  • Glen Deveron 15 yo (40%, OB, +/-2015): 77 Punkte
  • Glen Deveron 20 yo (40%, OB, Royal Burgh Collection, travel retail, 1l, +/-2015): 79 Punkte
  • Macduff 2000/2011 (59%, Jack Wiebers, Old Mining Collection, cask #5802, Sherry Cask): 86 Punkte
  • Macduff 2000/2011 (59.8%, Svenska Eldvatten, first fill sherry butt, cask #5787: 87 Punkte
  • Macduff 11 yo 2000/2011 (60%, Berry Bros & Rudd for The Whisky Barrel, cask #5774): 86 Punkte
  • Macduff 14 yo 1997/2012 (61%, Anam Na H-Alba, refill sherry butt, cask # 5927, 170 bottles): 83 Punkte
  • Macduff 26 yo 1989/2015 (51%, Cadenhead, Authentic Collection, butt): 87 Punkte

The Sharing Angels – Der erste Geburtstag

Auf whiskyundfrauen. auch für männer. ist an diesem Wochenende ein Artikel zum einjährigen Bestehen der Sharing Angels erschienen. Die Sharing Angels sind ein lockerer Club von Whiskygeniesserinnen, der innerhalb des ersten Jahres seines Bestehens auf 120 Mitglieder angewachsen ist. Hier schreibt die Autorin des Artikels. margaretemarie, über die Gründung der Sharing Angels:

Die Idee zu dieser Gruppe kam Petra, Julia und mir während eines gemeinsamen Tastings bei Petra zuhause. Der Schwerpunkt liegt auf dem Wort „gemeinsam“. Denn zusammen hatten wir an diesem Abend unglaublich viel Spaß, und diesen Spaß wollten wir wiederholen und an andere Frauen weitergeben. Eine Facebook-Gruppe war schnell gegründet, und nach einer kurzen Brainstorming-Runde mit weiteren whisky-begeisterten Frauen stand der Name bald fest: The Sharing Angels.

Seither haben vor allem Julia und Petra fleißig und unermüdlich auf vielen Whisky-Messen unsere Facebook-Mitglieder persönlich begrüßt und unser Erkennungszeichen, einen auffällig-rosafarbenen Button verteilt. Aus der Männerwelt haben wir bei unserem fröhlichen Treiben vielfältige Unterstützung erfahren. Doch zu unserer großen Überraschung hat unsere Gruppe bei vielen Männern auch zu heftigen Irritationen geführt. Dabei tun wir eigentlich nichts anderes, als das, was Männer schon lange tun: gemeinsam Spaß haben beim Whisky genießen.

Gut so und: Weiter so! Wir wünschen den Sharing Angels auch im nächsten Jahr ihres Bestehens regen Zulauf, die verdiente Anerkennung und jede Menge gemeinsamen Spaß beim Whisky genießen!

The Telegraph: Ältere Gebildete trinken viel zu viel Alkohol

Weil wir alle älter werden, und weil wir alle Whisky lieben, ist diese Meldung von Interesse – auch und gerade weil sie nicht gerade erfreulich ist.

Angeblich soll das fortschreitende Alter ja weise machen – aber glaubt man einem Artikel, der in The Telegraph publiziert wurde, endet die Weisheit des Alters beim Alkohol. Und zwar besonders bei Gebildeten.

Laut einer Studie, die die Zeitung veröffentlicht hat, haben Gesundheitsexperten des Kings College in London festgestellt, dass besonders ältere, gebildete Männer aus der Mittelklasse, die den Pensionsantritt hinausschieben und im Berufsleben stehen sowie gesellschaftliche Verpflichtungen haben, zu viel trinken – und zwar durchschnittlich die Alkoholmenge von einer Flasche Whisky pro Woche.

Dass übermäßiger Alkoholkonsum zu gesundheitlichen Problemen führt, ist kein Geheimnis, und dass eine Flasche Whisky pro Woche wesentlich zu viel Alkohol ist, auch nicht. Dass das Gefährdungpotential aber bei älteren, gut situierten Personen besonders hoch ist, ist dann doch eine Überraschung.

Die Studie sagt weiter, dass in England in der Gruppe der älteren Menschen jeder Fünfte, der Alkohol trinkt, es übermäßig tut. Das zeigt, dass man mit dem Alkohol immer wachsam umgehen muss – und das immer wieder zurück ins Gedächtnis zu rufen, das möchten wir nicht verabsäumen.

Whisky im Bild: Eindrücke aus Glenrothes

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Diese Woche wollen wir einmal mit unserer Rubrik „Whisky im Bild“ beginnen – unser Leser Karl Wolffhardt hat uns Aufnahmen aus der Destillerie Glenrothes geschickt, die er dort unlängst gemacht hat. Die Speyside Destillerie im Ort Rothes wurde 1878 gegründet und verfügt mittlerweile über zehn Brennblasen.

Die Destillerie Glenrothes. Bild: Karl Wolffhardt
Die Destillerie Glenrothes. Bild: Karl Wolffhardt
Hölzerne Washbacks in Glenrothes. Bild: Karl Wolffhardt
Hölzerne Washbacks in Glenrothes. Bild: Karl Wolffhardt
Die 10 Brennblasen in Glenrothes. Bild: Karl Wolffhardt
Die 10 Brennblasen in Glenrothes. Bild: Karl Wolffhardt
Glenrothes - die stählernen Washbacks. Bild: Karl Wolffhardt
Glenrothes – die stählernen Washbacks. Bild: Karl Wolffhardt

Video: 3 Wochen Wandern in den Highlands

Am Sonntag zeigen wir Ihnen wie üblich ein Video, das sich mit Whisky oder den Whiskyregionen beschäftigt. Heute sind wir zu Fuß durch die Highlands unterwegs und genießen die wunderbare Landschaft, die sich abseits der ausgetretenen Pfade offenbart.

Das Video auf Vimeo oder wie üblich hier bei uns dauert 11 Minuten und ist weniger eine Dokumentation, sondern vielmehr eine Sammlung von stimmungsvollen Eindrücken. Eine persönliche Annäherung an eine Landschaft, die jeden, der sie schon einmal selbst erleben durfte, in den Bann zieht…

Blogrundschau: Bowmore Mizunara Cask Finish und andere

Bei unserem Rundblick durch englischsprachige Blogs sind wir auch auf die erste Verkostungsnotiz für den neuen Bowmore Mizunara Cask Finish gestoßen – und natürlich auch auf andere interessante Besprechungen verschiedener Abfüllungen:

  • Whisky for Everyone hat den Bowmore Mizunara Cask Finish verkostet – ihrer Meinung nach ist er nicht nur wirklich ausgezeichnet, sondern aus verschiedensten Gründen tatsächlich sein Geld wert.
  • Den Pittyvaich 20yo (die Special Release von Diageo aus dem Jahr 2009) wird bei Words of Whisky verkostet – er schmeckt laut ihnen zu jung für 20 Jahre und zieht seinen Reiz hauptsächlich aus der Tatsache, dass er aus einer Lost Distillery stammt.
  • The Malt Desk sieht sich den Glenburgie 1994 20yo von Chivas an (die 50cl Flasche) – er wird dort gemocht.
  • Malt and Oak schenkt sich den Benromach 15yo ein – er sei eine weicher, sehr angenehmer Whisky, aber man fragt sich, ob ihm mehr Prozente gut getan hätten.
  • Und ebenfalls auf Malt & Oak findet man den Tasting Report über den neuen North British 21yo von Douglas Laing Old Particular – ein typischer Grain, sehr trinkbar, findet man dort.

Wall Street Journal: Reisebericht Jura

Sie hatte ihre Liebhaber (George Orwell beendete dort seinen Roman 1984), und sie hat sie immer noch: Die Insel Jura, Heimat nicht nur der gleichnamigen Destillerie, sondern auch schöner Landschaften und interessanter Plätze.

Das Wall Street Jorunal hat der Insel heute einen schön bebilderten Bericht gewidmet, der die Insel und einige ihrer Sehenswürdigkeiten vorstellt. Empfehlenswerte, nicht allzu lange Samstag-Lektüre, finden wir, und sollte man ihn bei der Hand haben, ein guter Grund für „a wee dram of Jura“, also einen kleinen Schluck Jura-Whisky…

Das teuerste Tasting der Welt am 3. Oktober

Sollten Sie Lust auf ein ganz besonderes Tasting haben, dann empfehlen wir Ihnen, sich den 3. Oktober (einen Samstag) von anderen Terminen frei zu halten und nach London zu fliegen, genauer gesagt zum Old Billingsgate Market. Dort wird nämlich das teuerste Whiskytasting der Welt im Rahmen der The Whisky Exchange Whisky Show stattfinden, berichtet The Handbook.

Gerade einmal 45 Plätze sind für jeweils 6000 Pfund zu haben, und gleich als Eingangsgeschenk gibt es für jeden Teilnehmer eine von nur 50 Flaschen Karuizawa 1983, die extra für die Veranstaltung abgefüllt wurden. Karuizawa ist auch das Thema des Tastings, und man bekommt ausgesuchte Whiskys aus dieser im Jahr 2001 geschlossenen Destillerie serviert.

Die 6000 Pfund sind zudem für einen guten Zweck: Sie werden für die Opfer des Erdbebens in Nepal verwendet. Man könnte und sollte, das nötige Kleingeld vorausgesetzt, also durchaus schwach werden…

Karuizawa-whisky