Jetzt anmelden: Whiskyexperts & Càrn Mòr Spezialitätentasting in Wien am 14. 2. 2014

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Ein Monat ist es gerade noch hin, dann päsentieren wir gemeinsam mit der Càrn Mòr Society of Austria ein Verkostungesevent der Spitzenklasse für Sie, bei dem Sie ganz besondere Single Malts verkosten können – in einem anprechenden Rahmen mitten in Wien.

Das 5. Pre Market Release Tasting bringt zu hervorragendem schottischen Essen 9 Single Cask Abfüllungen in drei Flights zu je 3 ausgesuchten Releases:

Eine Einzelfass-Vertikale mit drei Abfüllungen aus dieser Traditionsdestillerie ist nur ein Teil unserer Verkostung
Eine Einzelfass-Vertikale mit drei Abfüllungen aus dieser Traditionsdestillerie ist nur ein Teil unserer Verkostung

 

 

Flight 1: Die Zeitmaschine – die CÀRN MÒR Vintage Collection. Hier gehen wir schrittweise fast 30 Jahre zurück in die Vergangenheit, um drei Fässer aus drei Destillerien zu verkosten

  • Glen Ord 2004 – Cask Nr. # 55, Bottled 2009 @ 46 %
  • Aberlour 1994 – Cask Nr. # 4413, Bottled 2010 @ 46 %
  • Benriach 1985 – Cask Nr. # 5491, Bottled 2011 @ 46 %

 

Flight 2:  Die Tamdhu-Vertikale „CELEBRATION OF THE CASK“. Drei Einzelfässer in Fassstärke aus einer einzigen, mit Geschichte durchtränkne Destillerie – zum Vergleichen und Eindringen in einen Destilleriecharakter, der erst heuer wieder belebt wurde.

  • Tamdhu 1991 Opitz One Bourbon Hogshead/Pinot Noir Trockenbeerenauslese Finish– Cask Nr. # 35096 @ 51.4 % – 21 Years
  • Tamdhu 1991 Sherry Hogshead – Cask Nr. # 35095 @ 54.0 % – 22 Years
  • Tamdhu 1989 Bourbon Hogshead – Cask Nr. # 8149 @ 54.0% – 24 Years

 

Flight 3: Schätze der Vergangenheit „CELEBRATION OF THE CASK“. Kostbares, Seltenes und Besonderes, wie sonst selten in einer Verkostung:

  • Teaninich 1973 Sherry Puncheon – Cask Nr. # 20237 @ 54.0 % – 40 Years
  • Glenglassaugh 1972 Sherry Butt – Cask Nr. # R13/08/01 @ 43.1 % – 41 Years
  • Glen Grant 1965 Bourbon Hogshead – Cask Nr. 2137 @ 49.6 % – 48 Years

 

grantcaskUnd als Überraschung:

Das Top des Fasses Glen Grant 1965 # 2137 wird unter den Teilnehmern als Souvenir verlost. Ein schöner Wandschmuck, ein exquisites Serviertablett oder die Krönung auf einem Whiskyschrank – dieses alte Fass ist einzigartig.

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Die Daten der Veranstaltung:

Freitag, den 14. Februar 2014
im Wiener Beisl „EssKultur“ (www.ess-kultur.at)
Marxergasse 14, 1030 Wien

Einlass zum Dinner: ab 18:00
Beginn des Tastings: 19:30 Uhr

Teilnehmerzahl: 35 Personen

Kostenbeitrag pro Person € 45,–

 

Ab 18.00 Uhr stehen folgende Gerichte für Sie bereit:

  • Roastbeef mit Skirlies (schottische Spezialität)
    oder
  • Gemüselasagne
    und
  • Cranachan (schottische Nachspeise)

 

Obwohl die Verkostung „erst“ im Februar stattfinden wird, ist es ratsam, sich so rasch wie möglich anzumelden, denn erfahrungsgemäß sind Spezialitätenverkostungen wie diese sehr rasch ausgebucht. Die Anmeldedaten finden Sie unten.

Glen Grant Distillery, Foto von S8z11, GNU-Lizenz
Glen Grant Distillery, Foto von S8z11, GNU-Lizenz. Von hier stammt das älteste Fass unserer Verkostung aus dem Jahr 1965.

 

[alert type=green ]Und so melden Sie sich an:[/alert]

Bitte den Kostenbeitrag von € 45,– auf das Konto Nr. 300010-65720 bei der Erste Bank AG, BLZ 20111, Empfänger: Gillespie & Partners GmbH, Kantgasse 3, 1010 Wien, mit Zahlungsgrund „Name (Max Mustermann) und Càrn Mòr Tasting“, überweisen.

Außerdem bitten wir um Anmeldung per e-Mail (office@gillespiepartners.com) mit gleichzeitiger Bekanntgabe Ihres bevorzugten Whiskys.

 

Diese Verkostung ist etwas Besonderes, und wir freuen uns wirklich sehr, diese für Sie mitveranstalten zu können. Melden Sie sich noch heute an – wir freuen uns sie am Verkostungsabend zu sehen.

(Titelbild mit Glas und Verkostungsnotizen Copyright Alexander Kohn)

whiskyundfrauen: Whisky-Trends 2014

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Am heutigen Morgen richtet margaretemarie in ihrem Blog whiskyundfrauen ihren Blick auf das kommende Whisky-Jahr 2014. Sie freut sich ein aufregendes Jahr, in dem sich die Trends und Tendenzen des letzten Jahres fortsetzen werden: beliebte und hoch frequentierte Whisky-Messen (hier geht in Deutschland ja der Trend zur Zweitmesse am selben Tag) und neue Brennereien, sei es in Schottland, in den USA als Craft-Distilleries oder mittlerweile fast überall auf der Welt. Auch für die Schattenseiten des Booms sieht sie eine Fortsetzung. Die steigende Nachfrage wird weiterhin die Vorräte an alten Whiskys in den Lagerhäusern der Brennereien geringer werden lassen und die Preise in die Höhe treiben. Deshalb werden die No-Age-Statement (NAS) Whiskys weiterhin ein Thema bleiben, und margaretemarie erwartet für 2014, dass Blended Whiskys mehr Beachtung finden werden.

Wir sind gespannt, was das Jahr 2014 bringen wird.

Whiskybase im neuen Outfit

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Whiskybase, nach eigenen Aussagen die weltgrößte Whisky Community und auf jeden Fall DIE Website mit dem umfangreichsten Datenbestand an Whiskyabfüllungen, präsentiert seinen Internetauftritt in einem neuen Gewand. Das bisherige Design wurde modifiziert und modernisiert, die Navigation ein wenig geändert und in der bildlichen Darstellung der einzelnen Flaschen kommen jetzt aktuellere Technologien zum Einsatz.

Auf den ersten Blick gefällt es, unseren Zweiten müssen wir noch schweifen lassen.

Möglicherweise ein neuer Weltrekord

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M-Hero-shot-High-ResBei Sotheby’s in Hong Kong bietet sich die Möglichkeit, eine ganz besondere Flasche zu ersteigern.

Anlässlich der Präsentation von The Macallan M wurden für diese Edition auch vier 16,8 kg schwere 6-Liter-Dekanter produziert und befüllt. Zwei von ihnen fanden ihren Platz im The Macallan Archiv, die Dritte war einem privaten Sammler in Asien versprochen. Mit der Vierten und letzten versucht Sotheby’s, den Weltrekord der teuersten Whiskyflasche zu brechen. Noch bis zum 18. Januar können Interessierte schauen, ob sie die knapp 380.000 €, die bei dieser Auktion erwartet werden, zusammen bekommen.

Serge verkostet: Zweimal Glenburgie

 

Glenburgie Destillerie, Foto von Anne Burgess, CC-Lizenz
Glenburgie Destillerie, Foto von Anne Burgess, CC-Lizenz

Zwei ältere Whiskys aus der Speyside Destillerie Glenburgie verkostet Serge Valentin heute auf Whiskyfun. Diese Beiden werden von ihm als nackt bezeichnet, weil sie sehr hell sind und wohl nicht, wie häufig bei dieser Brennerei, in Ex-Sherry Fässern reiften. Beide überzeugen mit Bravour und sind möglicherweise, weil im letzten Jahr abgefüllt, auch noch erhältlich.

 

  • Glenburgie 21 yo 1992/2013 (50%, Wilson & Morgan, casks #4895-4900) 86 Punkte
  • Glenburgie 30 yo 1983/2013 (51.5%, Signatory for 30th Anniversary Waldhaus am See, cask #9822, 164 bottles) 90 Punkte

Loch Lomond Destillerie macht wieder Gewinn

Loch Lomond Destillerie, Foto von David Dixon, CC-Lizenz
Loch Lomond Destillerie, Foto von David Dixon, CC-Lizenz

Gestiegene Verkäufe haben der Loch Lomond Destillerie geholfen, ihren im Vorjahr ausgewiesenen Verlust in einen Gewinn zu verwandeln. Im am 31. März 2013 endenen Geschäftsjahr konnte das Unternehmen einen Gewinn von £470,000 erzielen, nach knapp £200,000 Verlust in 2012, der vor allem auf Investitionen zurückzuführen war. Weiters ist aus dem Artikel in Herald Scotland zu erfahren, dassdie Mitarbeiterzahl von 65 auf 56 reduziert wurde, dass aber dennoch die Personalkosten stiegen – was zum großen Teil den Zahlungen an die Direktoren und deren Pensionen geschuldet ist, so Herald Scotland.

Wie wir vor einigen Monaten schon berichteten, stand Loch Lomond vor dem Verkauf an eine Investorengruppe (siehe hier und hier). In dieser Sache gibt es seitdem allerdings keine Neuerungen. Es bleibt zu sehen, ob die nun veröffentlichten Zahlen diesen Verkauf befeuern oder bremsen.

Austrian Whisky and Spirits Festival 2014 – 25. und 26. April

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Erstmals wird heuer das Austrian Whisky and Spirits Festival in Linz über zwei Tage laufen – mit vergrößerter Ausstellungsfläche und neuen Ausstellern, wie der Veranstalter, die Single Cask Collection, verspricht. Die AWSF wird vom Fr. 25. April 2014 bis Sa. 26. April 2014 stattfinden, Beginn jeweils 14:00 Uhr. Bereits im Februar wollen sie hingegen ihre beiden neuen Abfüllungen vorstellen:

  • 17yo Auchentoshan Sherry Butt
  • 13yo Dalmore HOMOK Finish

Wer sich für unseren Bericht vom Vorjahr interessiert, findet ihn hier.

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United Spirits überlegt Verkauf von Whyte & Mackay

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Aus übereinstimmenden Medienberichten, darunter zum Beispiel auch in livemint, ist zu erfahren, dass Getränkegigangt United Spirits Ltd plant, einen Verkauf von Whyte & Mackay einzuleiten, um damit dem Anspruch der Wettbewerbsbehörden zu genügen, die ansonsten ein Veto gegen den Merger mit Diageo einlegen könnten.

Zu Whyte & Mackay gehören Marken wie Dalmore und Jura – und das Unternehmen war ein Teil des Deals mit Diageo. Wie wir schon im vorigen Jahr berichteten, zeigte soch bereits im November der frühere CEO von Whyte & Mackay und damalige Verkäufer an United Spirits, Vivian Imerman, interessiert an einem Rückkauf. Ob es dazu kommen wird, ist momentan nicht abzuschätzen.

Neue Regeln zum Schutz von Scotch Whisky beschlossen

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Um die Qualität von Whisky aus Schottland und die Marke Scotch zu schützen, hat die britische Regierung in Übereinstimmung mit Richtlinien der EU beschlossen, neue Regeln zu etablieren. Damit soll die schottische Whiskyindustrie, die diese Regeln übrigens aufs Wärmste begrüßt, vor nachgemachten oder minderwerrtigen Produkten geschützt werden.

Wie sehen diese neuen Regeln aus? Wie zum Beispiel Lanka Business Today berichtet, hat die britische Regierung das sogenannte „Spirit Drinks Verification Scheme“ in Kraft gesetzt, welches gestern in einem offiziellen Akt in der Benromach-Destillerie vorgestellt wurde. Mit diesem Prozessüberwachungstool soll sichergestellt sein, dass jeder Schritt in der Produktionskette und darüber hinaus , von der Destillerie bis zum Konsumenten von der Industrie dokumentiert und von der Regierung überwacht wird. Alle Unternehmen, die daran beteiligt sind, müssen sich bei dieser Überwachung registrieren.

David Frost, Chief Executive Officer der Scoztch Whisky Association. Bild: SWA
David Frost, Chief Executive Officer der Scoztch Whisky Association. Bild: SWA

David Frost, der neue CEO der Scotch Whisky Association betonte, dass dieser neue Schritt in der Qualitätssicherung und im Schutz der regionalen Marke ein Richtiger sei und von allen Beteiligten herzlich willkommen würde.

Nicht nur Scotch wird in dieses Prozessüberwachungstool eingebunden werden, sondern später auch andere regionale britische Produkte wie Cider Brandy oder Whiskey aus Nordirland.

Whisky Galore! – Flasche um 1300 Pfund versteigert

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Über die Auktion berichteten wir bereits hier – nun ist sie abgeschlossen.

1997 wurde die Flasche vom Auktionshaus Christie schon einmal versteigert und erreichte damals einen Preis £ 1.400. Jetzt ist sie um £ 1.300 an den Bestbieter gegangen. Es kann durchaus sein, dass die nicht originalgetreue Wachsversieglung das Sammlerstück etwas unattraktiver gemacht hat – vielleicht haben wir aber auch schon den Höhepunkt der Auktionspreise bei Whiskys erreicht (nein, der Autor dieser Zeilen spült den Mund mit Weihwasser und verspricht, nie wieder eine Hoffnung als Vermutung zu verkaufen *g*).

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Teeling Whisky sichert sich Infinitum Spirits als US-Importeur

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Die irische Firma Teeling Whisky hat in einer Presseaussendung bekannt gegeben, dass sie sich für Infinitum Spirits als exklusiven US-Importeur entschieden hat. Was so als Mitteilung eher trocken klingt, ist dennoch für ein Unternehmen, das Konsumgüter herstellt, eine wichtige Entscheidung. Der Importeur und dessen Position am lokalen Markt sind wichtige Bestandteile des Unternehmenserfolges. Die USA sind für irischen Whiskey ein unglaublich wichtiger Markt – dort ist das Segment sogar größer als Single Malts aus Schottland. Jack Teeling, Besitzer von The Teeling Whiskey Co., hat aber laut seinen eigenen Aussagen bei der Wahl des Importeurs auch sogenannte „soft facts“ eine Rolle spielen lassen: Infinitum Spirits ist, so wie die Teeling Company, ein Familienunternehmen – und er erhofft sich davon, dass so „die Chemie stimmt“.

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Serge verkostet: Junge Glens

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Nach den vorgstrigen jungen und sehr jungen Laphroaigs gönnt sich Serge Valentin heute junge Glens. Auch diesen Whiskys gelingt es, gute Bewertungen bei dieser Verkostung zu erzielen. Nur der Glenglassaugh ‚Evolution‘ reißt ein wenig nach unten aus, ein achtjähriger Glenfarclas aus den späten 60ern schafft hingegen den Sprung in die 90er Punkte.

  • Glen Spey 9 yo 2002/2012 (46%, Douglas Laing, Provenance, cask #8468) 83 Punkte
  • Glendronach 8 yo ‚Octarine‘ (46%, OB, +/-2013) 85 Punkte
  • Glentauchers 8 yo 2005/2013 (48.2%, Sansibar, 244 bottles) 84 Punkte
  • Glenglassaugh ‚Evolution‘ (50%, OB, +/-2013) 76 Punkte
  • Glenallachie 8 yo 2004/2013 (53.5%, Whisky-Doris, 10th Anniversary, sherry butt, 377 bottles) 83 Punkte
  • Glenfarclas-Glenlivet 8 yo (40%, OB, Grant Bonding, Italy, late 1960’s) 91 Punkte

Glenmorangie Companta erschienen

Seit Mitte Dezember hört man immer wieder gerüchteweise von der 5. Ausgabe der Private Edition von Glenmorangie mit dem klingenden Namen Companta. Auf der Glenmorangie-Website war davon aber nichts zu finden, und die sonstigen Informationen, entgegen des sonstigen PR-Getöses bei Produktankündigungen, sehr spärlich. Jetzt bringt Scottish News einen Artikel über das Erscheinen dieser neuesten Glenmorangie-Abfüllung, die sozusagen der Nachfolger von Glenmorangie Ealanta ist.

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Der Whisky, so Bill Lumsden, Director of Whisky Creation bei Glenmorangie, soll die Verbundenheit von Glenmorangie mit französischen Weingütern zelebrieren. Dementsprechend ist der Whisky auch in französichen Weinfässern gefinisht, nachdem er in amerikanischer Eiche reifte.  Zum Einsatz kamen dabei Fässer aus der Burgunder Grand-Cru-Spitzenlage Clos de Tart und eines gespriteten Süßweins von der Côtes du Rhône. Bill sagt:

„Als Weinliebhaber führt mich mein Weg seit 20 Jahren regelmäßig in einige der berühmtesten französischen Lagen. Auf der Suche nach den besten Fässern für eine zusätzliche Reifung unseres Whiskys bekam ich Gelegenheit, viele seltene, faszinierende Tropfen zu verkosten. Einige meiner denkwürdigsten Erlebnisse hatte ich im Burgund, wo mich die Hingabe und Aufmerksamkeit selbst für kleinste Details der Weinbereitung immer wieder aufs Neue in Erstaunen versetzen. Die kleineren Güter des Anbaugebiets scheinen sich nicht um Erträge, Kosten oder  Zeitpläne zu scheren. Hier wird unermüdlich nur auf ein einziges Ziel hingearbeitet: den besten Wein zu erzeugen. Wie in der Glenmorangie Destillerie scheut man im Streben nach Perfektion keinen Aufwand. Diese gemeinsame Herstellungsphilosophie brachte mich auf den Gedanken, eine ultimative Hommage an die französischen Lagen und die Freunde, die ich auf meinen Reisen gefunden habe, zu kreieren.“

„Ich habe Glenmorangie-Destillate ausgewählt, die in traditionellen amerikanischen ExBourbon-Fässern aus Weißeiche reiften und sie anschließend in Fässer gegeben, die zuvor einen meiner Lieblingsweine enthielten: den reichhaltigen Grand Cru aus dem Clos de Tart, eine der berühmtesten Lagen im Burgund.“

„Ich wollte einen Whisky, der dem kräftigen, würzigen Charakter der Grand-Cru-Fässer standhielt. Also wählte ich Fässer, die zuvor gespriteten Süßwein der Côtes du Rhône enthielten. Es dauerte einige Zeit, aber durch sorgsames Ausbalancieren erreichten wir eine Assemblage, die sich als perfekt erwies – weder zu kräftig noch zu zahm!“

Die Nase wird als „herbstliche Gerüche von roten Beeren und feuchtem Waldboden“ beschrieben, mit einem Hauch von Holzrauch und nussigem Eicheneinfluss. Am Gaumen soll der mit 46% abgefüllte und nicht kühlfiltrierte Whisky Kirschen und Fruchtkompott bieten, mit Noten von gezuckerten Pflaumen und Hagebuttensirup samt Blutorangen, gemeinsam mit Milchschokolade und braunem Zucker. Das Finish wird mit „mundfüllend“ bezeichnet.

Glenmorangie Companta ist ab Februar 2014 im ausgewählten Fachhandel mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von ca. 79,00 € erhältlich.

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Lowlands Destillerie Annandale: Im April geht es los

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Seit längerem (zuletzt konnten wir Ende April über diese Projekt berichten) haben wir nichts mehr von der neuen Lowland Destillerie Annandale gehört. In ihrem Neujahrsgruß erzählen uns David Thomson und Teresa Church, wie der jetzige Stand ihres Projektes ist.

Nicht ganz überraschend benötigte die Renovierung des alten Destillerie-Gebäudes spezielle Lösungen. Die Ost-Wand des Mash Hauses war beim Kauf der Brennerei im April 2007 vom Einsturz bedroht und musste sorgfältig restauriert werden. Über Monate wurden Sandsteine gesucht, die in Farbe, Körnung und Porosität zu dieser Wand passen. Die Steinmetze hatten dann die Aufgabe, diese Steine in eine Form zu bringen, die zum restlichen Gebäude passt, ohne dass die Restauration sofort auffällt. Dies hieß auch, entgegen ihres Berufs-Ethos, beim Mauern die recht eigenwillige Anordnung der Steine der angrenzenden Gebäude zu berücksichtigen und aufzunehmen. Am 6. Dezember konnte endlich nach dreimonatiger Bauzeit das Gerüst entfernt werden. Ein Vergleich des Zustandes vor und nach den Arbeiten zeigt die Äußerst gelungene Arbeit.

Ein Grund für die lange Funkstille war die Sorge um die Sicherheit während der Einrichtung der neuen Destillerie. Mittlerweile sind bis auf ein paar Kleinigkeiten diese Arbeiten abgeschlossen und die Gebäude gesichert und überwacht. Die geplante Eröffnung Anfang des Jahres musste auf Ende April 2014 verschoben werden, dann soll endlich mit der ersten Destillation begonnen werden. Es wird den Annandale Single Malt Scotch Whisky als rauchige und nicht-rauchige Variante geben. Um die benötigten Umsatzzahlen erreichen zu können, müssen, etwas vage formuliert, zwischen 500.000 und 1 Million Flaschen Whisky pro Jahr verkauft werden.

Auch wenn vor allem die Außenarbeiten abgeschlossen sind, zeigen die Bilder des derzeitigen Bauzustandes der Brennerei, dass die Annandale Distillery eine der schöneren Destillerien in Schottland werden wird. Als wohl nach Bladnoch südlichste Destillerie Schottlands, in Dumfrieshire, unweit der englischen Grenze zwischen Gretna und Dumfries mit dem geplanten Besucherzentrum, Shop und Café wird sie sicherlich das erste Ziel mancher Schottland Rundreise sein.