Für den europäischen Whiskytrinker ist in der Regel Südamerika in Bezug auf Whisky Terra incognita. Was allerdings nicht bedeuten muss, dass es in Sachen Whisky tatsächlich ein weißer Fleck auf der Landkarte ist.

Ob in Chile, Brasilien, Argentinien oder sonstwo – auch in diesen Ländern finden sich immer mehr Whiskyfreunde, die Gefallen an den verschiedenen Spielarten des Wassers des Lebens finden. Und, das mag viele vielleicht überraschen, auch eine stetig wachsende Anzahl an Brennereien, die sich auch mit der Produktion von Single Malt beschäftigen.

Einen hervorragenden und ausführlichen Übersichtsartikel über Whisky in Südamerika können Sie jetzt auf Herald Scotland finden, und wir legen ihn diesen als Wochenendlektüre ans Herz, fasst er doch die Aktivitäten auf diesem Kontinent, was Whisky betrifft, gut zusammen. Auch gibt es einige Whiskys von dort in der Beschreibung und mit Tasting Notes – lohnende Ziele für eine Beschaffung durch neugierige Whiskyfreunde.

Hier ein kurzer Auszug, der sie auf den Geschmack bringen soll:

„Chile is an extremely favourable position to become a major player on the whisky market,“ wrote economist Pablo Ortúzar last year. „Why? Because our sparsely populated south has ideal conditions to produce high-quality whisky: clean air, fresh water and barley.

„To that we can add all the little geographical variations that leave their mark on the precious liquor.“

Mr Ortúzar is a specialist at IES Chile, a think tank in Santiago, the country’s capital, and was writing in the business magazine Revista Capital.

Neben Whisky aus Chile finden sich im Artikel unter anderem auch solche aus Argentinien oder Venezuela – und jede Menge Hintergrundinfos.

In Patagonien/Chile finden sich ideale Bedingungen für die Whiskyerzeugung. Bild: Pixabay