Wir haben in den letzten Wochen im Hintergrund an etwas Neuem gearbeitet, um unseren Lesern den Zugriff auf unsere Website auch von unterwegs noch einfacher machen zu können. Und jetzt ist es endlich soweit: Die Whiskyexperts-App für Android ist da!
Mit der kostenlosen App aus dem Store von Google Play können Besitzer von Phones oder Tablets mit Android-Betriebssystem (ab Version 4.0.3) Whiskyexperts bequem von der Oberfläche des Geräts aus benutzen. Die Zeiten, in denen man den Browser aufrufen musste, um die News lesen zu können, sind damit nun vorbei.
Und dabei müssen Sie nicht umlernen: Die App bildet 1:1 unsere mobile Seite ab – mit der gewohnten Navigation und den aktuellen Inhalten. So liefern wir Ihnen die aktuellsten News über Whisky und Whiskey noch bequemer – damit Sie immer top-informiert sind.
Auch im Spreewald, 60 Kilometer von Berlin entfernt, wird Whisky gebrannt – bei den Spreewood Distillers. Dort freut man sich über einen nationalen Award für ihren STORK Club Rye, den der Whiskey beim 14. Meininger International Spirits Award gewinnen konnte und sendet uns die nachfolgende Pressemitteilung dazu:
Nationaler Whisky des Jahres 2017: STORK Club Straight Rye gewinnt Gold beim 14. Meininger International Spirits Award
„Wir wollen den besten Rye Whiskey Europas herstellen!“ Mit diesem ambitionierten Ziel gingen die drei Spreewood Distiller Steffen Lohr, Bastian Heuser und Sebastian Brack im Herbst 2016 ans Werk. Einige werden sie für ihr Selbstbewusstsein belächelt haben. Aber die drei haben ihren Worten Taten folgen lassen. Denn schon ein halbes Jahr nach Übernahme der Destillerie überzeugte der STORK CLUB Straight Rye die Jury des 14. Meininger International Spirits Award so dermaßen von seiner Qualität, dass er als „Whisky des Jahres national 2017“ ausgezeichnet wurde. Schon im April konnte STORK CLUB die Berliner von sich begeistern und sahnte beim Craft Spirits Festival „Destille Berlin“ für den Single Malt Gold und für den Rye Bronze ab. Der Rye erhielt zudem im Rahmen der San Francisco World Spirits Competition 2017 eine Silbermedaille.
Für die drei Gründer sind diese Auszeichnungen ein großartiger Erfolg und eine Bestätigung dafür, alles richtig gemacht zu haben. „Die Auszeichnung für unseren Rye als „Whisky des Jahres“ ehrt uns natürlich sehr und motiviert ungemein. Wir werden in Zukunft nahezu unseren gesamten Fokus auf Whiskey aus Roggen legen. Bester Roggen wächst in Brandenburg praktisch direkt vor unserer Tür und macht in Kombination mit den besonderen Spreewald-spezifischen Reifebedingungen unseren Rye Whiskey zu etwas wirklich Besonderen. Und genau das wird das Aushängeschild der Spreewood Distillers werden.“, erläutert Bastian Heuser, Mitgründer und Leiter Marketing. So verbaut man derzeit eine neue Getreidemühle, eine Vermaischungsanlage sowie eine neue Destillationsanlage mit 1.000 Liter Kapazität, auf der zukünftig nur noch Roggenmaische destilliert wird. Schon 2020 wollen die Spreewood Distillers eine Auswahl von drei bis vier verschiedenen Rye-Whiskeys europaweit anbieten.
Über Spreewood Distillers:
60 Kilometer südlich von Berlin erstreckt sich die idyllische, einem Flussdelta gleichende Auenlandschaft des Spreewalds. Die Niederung mit ihrem einzigartigen Mikroklima bietet die beste Voraussetzung zur Reifung von Whisky. Hier, inmitten eines Biosphärenreservats, ist die Heimat der „Spreewood Distillers“.
Hinter den „Spreewood Distillers“ stehen drei in der Spirituosenindustrie nicht ganz unbekannte Personen. Da ist zum einen Steffen Lohr: ehemaliger Bartender (u.a. „Der Raum“, Melbourne) und BACARDI-Markenbotschafter. Sebastian Brack wiederum erfand die erfolgreiche Bitterlimonadenmarke „Thomas Henry“ und ist Mitgründer von „Belsazar Vermouth“. Dritter im Bunde ist Bastian Heuser – ebenfalls ehemaliger Bartender und einer der Mitgründer des „Bar Convent Berlin“, der europäischen Leitmesse für die Bar- und Getränkeindustrie. Mit der Übernahme der Brennerei erfüllte sich für die drei der langgehegte Traum nach einer eigenen Spirituosen-Manufaktur.
Von Kavalan gibt es einen schönen Erfolg für deren Whiskys bei der International Spirits Challenge zu vermelden. Man hat dort wieder eine Auszeichnung erhalten – und lässt dies die Whiskyfreunde in der nachfolgenden Aussendung wissen:
Kavalan gewinnt die „Trophäe“ der International Spirits Challenge zum zweiten Mal in Folge
TAIPEH, Taiwan, 17. Juli 2017 /PRNewswire/ — Kavalan, der führende Whiskyproduzent Taiwans, erhielt auf der International Spirits Challenge (ISC) für seinen Kavalan Solist Ex-Bourbon Single Cask Strength zum zweiten Mal in Folge den höchsten Preis in seiner Kategorie.
Es wird jeweils nur eine ISC „Trophäe“ für das führende Produkt in jeder Kategorie vergeben und sie ehrt ein „herausragendes Produkt mit außerordentlicher Qualität.“
Der technische Berater von Kavalan, der verstorbene Dr. Jim Swan, der für den Aufbau der Marke maßgebend war, erhielt mit dem ISC „Lifetime Award“ die höchste Auszeichnung, die einer Person in der Spirituosenbranche verliehen wird.
Hr. YT Lee, CEO von Kavalan, sagte, dass das Erbe von Dr. Swan durchaus lebt und bei Kavalan weitergeführt wird.
„Wir waren die ersten, die mit der Whiskyherstellung in Taiwan begannen und es sah fast wie ein unmögliches Unterfangen aus. Glücklicherweise hatten wir die Unterstützung eines der besten Experten der Branche. Wir haben uns geweigert aufzugeben und dank Dr. Swan wird Kavalan wird jetzt für seine feinen Whiskys anerkannt. Ich möchte die 2017 Trophäe Dr. Swan widmen“, erklärte Hr. Lee.
Die Trophäe folgt jedes Jahr im Juni auf die Verleihung der Goldmedaillen. Im vergangenen Monat erhielt Kavalan die größte Anzahl an Goldmedaillen in der Kategorie: vier Top Medaillen für seinen Limited Edition Distillery Reserve Single Malt Rum Cask, Podium Single Malt, ex-Bourbon Oak Single Malt sowie für den Solist ex-Bourbon Single Cask Strength.
Kavalan ist ein Pionier bei taiwanesischem Whisky und erhält laufend die höchsten Auszeichnungen der Branche. Sein Solist Amontillado Sherry Single Cask Strength wurde 2016 bei den renommierten World Whiskies Awards (WWA)zum „World’s Best Single Cask Single Malt Whisky“ ernannt und sein Solist Vinho Barrique gewann 2015 die Nominierung zum „World’s Best Single Malt Whisky.“
Über Kavalan Whisky
Taiwans erste Whiskybrennerei ist seit dem Jahr 2006 bei der Kunst des Brennens von Single Malt Whisky wegweisend. Kavalan wird bei hoher Luftfeuchtigkeit und Hitze gealtert und profitiert ebenfalls von den Berg– und Meeresbrisen sowie vom Quellwasser des Snow Mountain, die in ihrer Kombination alle zum cremigen Charakter, dem Markenzeichen von Kavalan beitragen. Der Name der Brennerei geht auf den alten Namen des Yilan County zurück, in dem sie ansässig ist, und das Unternehmen kann sich dank der Muttergesellschaft King Car Group auf 30 Jahre Erfahrung im Bereich der Getränkeherstellung stützen. Der Whisky hat mehr als 220 Gold Awards erhalten und ist in 60 Ländern erhältlich. Besuchen Sie www.kavalanwhisky.com/EN/age.aspx
Schon gestern hat Serge Valentin sieben Einzelfassabfüllungen der Destillerie Kavalan verkostet, und auch heute geht es im gleichen Tenor weiter (insgesamt, so hat Serge am Wochenende wissen lassen, sind es 35 Kavalan-Verkostungen geworden, auf die wir uns freuen können).
Auch heute sind es ganz zufällig gereihte Abfüllungen, alle unter dem Titel „Kavalan Solist“, also wieder Single Cask Bottlings. Diesmal aber ist eines dabei, das die 80 Punkte Marke nicht erreichen kann – der erste Solist in der Verkostung, der Serge nicht ganz zu gefallen scheint:
Kavalan 2008/2016 ‚Solist‘ (54%, OB, Taiwan, for YKE Taiwan, bourbon cask, cask #B080825038, 160 bottles): 76 Punkte
Kavalan 2009/2016 ‚Solist‘ (58.6%, OB, Taiwan, for 3rd Taiwan, Port cask, cask #O090615011A, 182 bottles): 82 Punkte
Kavalan 2008/2016 ‘Solist’ (55.6%, OB, Taiwan, for Drink Fun, sherry cask, cask #S081229028, 511 bottles): 85 Punkte
Kavalan 2008/2016 ‘Solist’ (58.6%, OB, Taiwan, for Asia Palate Association, sherry cask, cask #S081217016, 518 bottles): 83 Punkte
Kavalan 2009/2016 ‘Solist’ (59.4%, OB, Taiwan, for Sherry Whiskies Fans Soc., sherry cask, cask #S090306015, 519 bottles): 86 Punkte
Kavalan 2006/2012 ‘Solist’ (57.8%, OB, Taiwan, for Red On Tree 4th Anniversary, sherry cask, cask #S060904050, 519 bottles): 85 Punkte
Kavalan 2006/2016 ‘Solist’ (58.6%, OB, Taiwan, for Drink Fun, sherry cask, cask #S060821035, 512 bottles): 87 Punkte
Das wars übrigens noch nicht ganz, was Kavalan betrifft: Etwas später im Tagesverlauf haben wir noch eine weitere Meldung zur taiwanesischen Destillerie vorbereitet…
Der Ardbeg Day ist ja nun schon einige Zeit her, aber gut Ding braucht manchmal Weile – und so ist es auch im vorliegenden Fall mit einem Artikel, der auf Whiskyundfrauen. auch für männer. erschienen ist. In ihm führt Bloggerin margaretemarie ein ausführliches Interview mit Dr. Bill Lumsden, Head of Whisky Creation bei Ardbeg und Glenmorangie, über den Ardbeg Kelpie und Ardbeg im Generellen.
Wer Bill aus Videos oder von verschiedenen Veranstaltungen kennt, der weiß, dass er einerseits ein exzellenter Botschafter „seiner“ Marken ist, andererseits aber plattes Werbesprech gar nicht liebt. Dementsprechend aufschlussreich sind Gespräche mit ihm, und dieses hier bietet da keine Ausnahme. Als kleines Beispiel mag Bills Antwort auf die Bemerkung dienen, dass Kelpie ein seltsamer Name für einen Whisky aus russischen Fässern sei:
Bill: Ich mag diesen Namen nicht, er bedeutet mir nichts und hat überhaupt nichts mit dem Whisky zu tun. Das ist Marketing-Bullshit. Ich wollte den Whisky Ardbeg KGB nennen, wegen dem Bezug zu Russland. Und wir hatten schon jede Menge Spaß damit, uns auszudenken, wofür diese Buchstaben denn stehen könnten. Wir kamen dann auf Kildalton Grand Bottling, aber Paris sagte „NON Monsieur!“, wir durften diesen Namen nicht verwenden.
Auch über zukünftige mögliche Abfüllungen kann man einiges lesen, so zum Beispiel über den Ardbeg An Oa, der wohl die nächste Standardabfüllung von Ardbeg werden wird, aber auch über eine weitere Abfüllung zu einem zukünftigen Arrrrrrdbeg Day (sic!), der aber noch zwei, drei Jahre in der Zukunft liegen dürfte…
Und wieder gibt es eine neue Einzelfassabfüllung von Irish-Whiskeys.de, und wieder ist es ein Whiskey, der sich dem Klischee des milden, weichen Iren widersetzt, ganz wie es die Intention der Abfüllungsserie Black Rock ist. Hier die Informationen, die wir vom Importeur erhalten haben, samt der offiziellen Tasting Notes:
Neu: Black Rock Batch 3
Die Whiskeyreihe Black Rock von Irish Whiskeys beschäftigt sich mit Single Cask Abfüllungen in Fassstärke. Hier werden die „rauen“ Seiten des irischen Whiskeys vorgestellt. Irischer Whiskey muss nicht sanft und mild sein, diese Whiskeys können durchaus mit viel Komplexität und Charakter punkten.
Nachdem wir uns in Batch 2 mit einem 9 Jahre alten Single Grain beschäftigt haben, erscheint nun wieder ein Single Malt Whiskey. Dieser reifte ganze 15 Jahre in einem First-Fill Bourbon Barrel und wurde dann in Fassstärke abgefüllt. Ein sehr komplexer Whiskey, der viele Facetten aufzeigt, aber keinesfalls mild und weich ist. Der Whiskey überzeugt mit einer schönen hellen Fruchtnote, florale Noten und einer feinen Holznote.
Der Whiskey wurde nicht gefärbt, nicht kühlgefiltert und jede Flasche ist einzeln nummeriert.
Angus Dundee Distillers, Besitzer der Destillerien Tomintoul und Glencadam, hat heute einen 50jährigen Blended Grain Whisky angekündigt – eine nicht häufig zu findende Kategorie bei Scotch.
Die in Column Stills erzeugte Abfüllung aus Weizen, ungemälztem Getreide und gemälzter Gerste stammt aus fünf amerikanischen Eichenfässern. Über die Destillerien, in denen der Whisky entstand, wurde auf The Spirits Business nichts verlautbart. Abgefüllt ist er mit 40.09%, also knapp über der legalen Grenze für Whisky.
Die im Duty Free und ausgesuchten Märkten (ob Deutschland dabei ist, war bislang nicht zu erfahren) erhältliche Abfüllung (es gibt 390 Flaschen von ihr) wird 1000 Euro kosten.
Geschmacklich wird die Abfüllung wie folgt beschrieben: Vanille, Toffee, Pflaumen, würziger Tabak und Mokkaschokolade.
Um 18 Millionen Euro hat sich Quintessential Brands, Besitzer der Marke The Dublin Liberties, der gleichnamigen Destillerie und der Marke The Dubliner Irish Whiskey, von einem Viertel der Unternehmensanteile getrennt. Käufer ist eine osteuropäische Getränkefirma: die tschechische Stock Spirits Group (sie stand seit 1995 im Besitz von Eckes und wurde 2007 dem US-Konzern Oaktree Capital Management verkauft).
Das Geld wird zum Hauptteil für Investitionen in die Destillerie verwendet, so der Report in der Irish Times, gemeinsam mit einem Bankkredit von 10 Millionen Euro, der in Wells Fargo ausgehandelt wurde. Die Destillerie, an der seit Januar gebaut wird, soll 2018 in Betrieb gehen. Dazu wird auch in Marketing und Werbung investiert.
Stock besitzt einige Spirituosenmarken, die auch bei uns in Zentraleuropa Bedeutung haben, wie zum Beispiel Stock Weinbrand oder Fernet Stock.
Die alten Maltings in der Mill Street stammen aus dem Jahre 1691, hier wirkte einmal Mitte des 19. Jhds der Distiller John Busby. Hier entsteht die The Dublin Liberties Distillery. Bildrechte bei Ernst J. Scheiner, alle Rechte vorbehalten
Am Wochenende lud die Destillerie Rogner im Waldviertel ihre Freunde dazu ein, gemeinsam mit den Betreibern, Elisabeth und Hermann Rogner, das 20jährige Jubiläum als Whiskydestillerie zu feiern. Als Brennerei (vornehmlich Obst- und Getreidebrände) gibt es die Destillerie schon länger, den ersten Whisky tat man aber genau vor 20 Jahren, im Juli 1997, ins Fass.
Zu diesem Anlass brachte die Destillerie auch eine spezielle Jubiläumsabfüllung auf den Markt, einen achtjährigen Whisky, der zunächst fünf Jahre lang in, mit einem österreichischen Pendant zum Portwein vorbelegten Fass, und dann nochmals in einem ex-Whiskyfass reifen durfte. Der mit Torf aus dem Waldviertel getorfte Whisky zeigt sich doppelgesichtig: In der völlig rauchlosen Nase dominieren frische und fruchtige Noten, am Gaumen macht der Torf dann Druck, ohne die interessante Süße auszulöschen.
Wir haben mit Hermann Rogner ein Interview zum Jubiläum der Destillerie geführt, in dem er auch auf die Gründe der geschmacklichen Unterschiede zwischen schottischen und österreichischen Whiskys eingeht – und über die Jubiläumsabfüllung spricht. Das Interview finden Sie untenstehend:
Hier noch einige bildliche Eindrücke vom Abend, der für uns von Whiskyexperts am nächsten Tag noch eine interessante Fortsetzung finden sollte:
Für uns hat sich der gelungene Abend noch am nächsten Vormittag mit einem Besuch des zweiten Lagers der Brennerei und einigen bemerkenswerten Fassproben fortgesetzt. Dort konnten wir zum Beispiel Whisky aus den drei sogenannten „Phönix-Fässern“ verkosten, Fässer, die in absehbarer Zukunft abgefüllt werden.
Die Phönix-Fässer sind drei Fässer, die beim Brand in der Destillerie extremer Hitze ausgesetzt waren, ohne dabei zu verbrennen oder zu verkohlen. So heiß wurden sie, dass man sie laut Hermann Rogner auch am Tag nach dem Brand fast nicht berühren konnte.
Die Hitze hat dabei wohl das Holz des Fasses verändert, und der Whisky in ihnen hat dadurch einen faszinierenden Karamellton erhalten. Auf die Abfüllungen darf man sich heute schon freuen.
Ebenso interessant war eine weitere Probe, die wir verkosten konnten: Whisky, der aus Grünmalz gebrannt wurde. Grünmalz ist Getreide, das durch widrige feuchte Witterung bereits auf der Ähre zu keimen begann – bei Bauern gefürchtet, von Brennern des intensiven Geschmackes wegen begehrt. Wir durften sowohl eine ungetorfte und eine getorfte Variante probieren.
Wenn man sich von der Vorstellung löst, dass Whisky immer wie schottischer Whisky schmecken muss, dann kann man bei österreichischem (und natürlich auch deutschem) Whisky ungemein Interessantes entdecken. Auch in der Destillerie Rogner ist das der Fall, und Hermann Rogner gibt unumwunden zu, dass es ein Lernprozess war, auf den heutigen Standard zu kommen – und dass das Lernen und Experimentieren nie aufhören darf. Wir haben nicht nur den Abend genossen, sondern auch das, was wir dort trinken durften: Handwerkliches aus kleinster Produktion, mit viel Wissen, Können und Liebe gemacht.
Eine recht interessante Session hat Serge Valentin hinter sich und gerade publiziert: Acht Einzelfassabfüllungen der taiwanesischen Destillerie Kavalan. Gerade für diese wird Kavalan sehr gelobt, sind sie doch in der Regel ebenso gut gelungen wie eigenständig – und die Wertungen von Serge scheinen das zu bestätigen.
Serge hat bei der Verkostung diesmal kein bestimmtes Schema, sondern macht sie fliegend freihändig, vielleicht so, wie die Flaschen gerade vor ihm auf dem Tisch standen. Dabei gibt es verschiedene Fasstypen zu entdecken:
Kavalan 2009/2016 (56.3%, OB, Taiwan, CC Balance, Port cask, cask #O090908012A, 191 bottles): 85 Punkte
Am 10. September 2017 findet in Wuppertal die erste Messe für den deutschen Whisky statt. Wir haben dazu von den Veranstaltern eine Presseaussendung erhalten – mit Informationen zum Programm und zu den Ausstellern. Hier die Infos für Sie:
Die erste Messe für den Deutschen Whisky
WHISKY MESSE WUPPERTAL 2017
Als edelste und facettenreichste aller Spirituosen, erfreuen sich hochwertige Whiskys seit Jahren wachsender Beliebtheit. Im Genuß- und Luxussegment gibt es so eine nahezu unüberschaubare Vielfalt an spannenden Produkten aus der ganzen Welt.
Deutscher Whisky hat in den letzten Jahren eine rasante Qualitätssteigerung erfahren und deshalb wundert es Kenner des Lebenswassers kaum, daß heimische Produkte schon seit längerem bei den internationalen Wettbewerben viele Top-Positionen erzielen. So kommt z.B. der diesjährige Gewinner des „World Spirits Award“ aus der Traditions-Brennerei Habbel in Sprockhövel, welche mit ihrem „Hillock 6 1/2 Vierzehntel“ dort die Doppelgold-Medaille errungen hat!
Bereits seit 2013 kümmern wir uns im Zweistein nun schon mit viel Herzblut um das Thema Whisky aus Deutschland. Wir haben uns hier ganz auf die heimischen Produkte spezialisiert und dürfen uns mit über 50 Sorten rühmen, die Bar mit der wohl größten Auswahl im Lande zu sein. Die Beliebtheit und das Interesse am Deutschen Whisky wächst stetig weiter. So sind auch unsere Tastings und Touren zu diesem Thema stets rasch ausgebucht.
Jetzt gehen wir zusammen mit den Deutschen Brennereien konsequent die nächsten Schritte und veranstalten in Zusammenarbeit mit PROCAR und der Stadtsparkasse Wuppertal die landesweit erste Endverbraucher-Messe, welche sich in vollem Umfang dem heimischen Wasser des Lebens widmet, denn es ist an der Zeit für eine Messe für den Deutschen Whisky!
Am 10. September 2017 werden wir auf der „WHISKY MESSE WUPPERTAL“ die Gelegenheit zu einem Treffen mit dem Who is who des heimischen Destillations-Handwerkes bieten und präsentieren gemeinsam mit vielen tollen Häusern eine Werkschau der Brennkultur in unserem Lande. Die Besucher haben auf der Messe die Gelegenheit die ganze Bandbreite des Deutschen Whiskys kennenzulernen, zu günstigen Messe-Konditionen an den Ständen zu verköstigen und natürlich auch in Flaschen zu erwerben. Ausserdem lädt die WMW 2017 die Besucher mit ihrem attraktivem Rahmenprogramm und natürlich einem passenden gastronomischen Angebot (bei schönem Wetter auch mit Aussenterrasse) zu einem entspannt-genussvollen Sonntag in Wuppertal ein.
Die Teilnehmerliste der WMW spiegelt die ganze Bandbreite der deutschen Whiskyerzeuger wieder. Von kleinsten Manufakturen bis hin zu den Big Playern der Szene sind Häuser aus allen Ecken der Republik vertreten. Aber wir wollen auch einen Blick über den Tellerrand werfen und laden die hochgelobten Vertreter eines Gastlandes ein, welches 2017 Schweden sein wird. So freuen wir uns auf der WMW neben den großen deutschen Namen und spannenden kleinen Manufakturen auch MACKMYRA Swedish Whisky begrüßen zu können.
Aktuelle Teilnehmerliste WMW 2017:
Destillerie Kammer-Kirsch, 76185 Karlsruhe (Rothaus Black Forest)
Wie immer sind die deutschen Whiskyvlogger aktiv, um Ihnen ihre Eindrücke von neuen und klassischen Whisk(e)ys schildern zu können. Von uns gibt es deshalb auch heute wieder eine Zusammenfassung interessanter Tasting-Videos und Podcasts zum Thema Whisky. Wir suchen diese nicht selbst, sondern präsentieren Ihnen Videos und Audiobeiträge, die uns von den Vloggern und Podcastern zur Veröffentlichung zugesendet wurden. Damit Willkommen zur Folge 32:
Alle Videos aus dieser Liste können Sie ab sofort auch als Playlist auf unserer Youtube-Seite abrufen. Dort finden Sie auch die vergangenen Folgen ab Episode 25.
Wie jede Woche ergeht hier auch unser Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird.
Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Für unser Sonntagsvideo haben wir einen schönen Clip über die Insel Arran gefunden, der vor gerade mal einer Woche auf Youtube hochgeladen wurde. John Robertson Aerial Media hat mit einer Dji Mavic Pro Drone die fantastischen Bilder aufgenommen und zu einem knapp sechsminütigen Video zusammengestellt. Das Ganze ist mit stimmungsvoller Dudelsackmusik unterlegt. Wir wünschen auf jeden Fall gute Unterhaltung und viel Vergnügen – hier oder auf Youtube!
Weiter geht es mit unseren Destillerietouren auf und rund um Islay. Heute besuchen wir mit Alexandra Kreutz von Genuss am Gaumen die Destillerie Laphroaig, die westlichste von drei Brennereien an der Südküste von Islay. Alexandra konnte die Brennerei und deren Umgebung bei schönstem Wetter besuchen und hat uns 35 tolle Aufnahmen mitgebracht, die wir Ihnen gerne untenstehend präsentieren wollen: