PR: Finest Spirits 18 – 100 Faces of Bourbon

Die Finest Spirits 2018 in München findet vom 26. bis 28. Januar statt – und hat sich diesmal Bourbon zum Leitthema erkoren. Aber natürlich sind auch andere Whisk(e)ys und andere Spirituosen, wie immer, ebenfalls auf dieser Messe vertreten. Was Sie dort erwartet und worauf Sie sich freuen können, entnehmen Sie bitte nachfolgenden Auszügen aus einer Pressemitteilung, die wir vom Veranstalter erhalten haben:

Die FINEST SPIRITS lässt den Klassiker aufleben

100 FACES OF BOURBON

München, im Dezember 2017 – Zum 13. Mal öffnen sich die Pforten des Münchner MVG-Museums für die FINEST SPIRITS, dem Genuss-Festival des hochprozentigen Geschmacks. Vom 26. – 28. Januar 2018 begegnen sich Newcomer und Szenekenner aus aller Welt und zelebrieren die flüssigen Spezialitäten. Im Rampenlicht: ein amerikanischer Klassiker, der Bourbon. Auf der FINEST SPIRITS 2018 erfährt der Klassiker seinen großen Auftritt und das nicht nur an den Ständen der Aussteller, sondern auch in Masterclasses und an der beliebten FINEST SPIRITS BAR.

EINE PASSION FÜR WHISKY

Sich auf die Anfänge besinnen und die guten alten Zeiten aufleben lassen – das wird auf der FINEST SPIRITS 2018 in die Tat umgesetzt. Damals, vor 13 Jahren, startete die erste
FINEST SPIRITS mit dem Schwerpunkt Whisky. Seitdem hat sich viel verändert: Die FINEST SPIRITS ist mit  rund 10.000 Besuchern zu einem der beliebtesten Genuss- Festivals geworden und die FINEST SPIRITS Bar hat sich zum Herzstück des Festivals entwickelt. Heute umfasst das Angebot alle hochprozentigen Spezialitäten, von Gin über Rum bis hin zu besonderen Likörkreationen. Dabei blieb die Leidenschaft für Whisky immer bestehen.

Deshalb kehrt die FINEST SPIRITS 2018 zurück zu ihren Wurzeln und richtet die Aufmerksamkeit auf den amerikanischen Kult-Whisky: Campari Deutschland präsentiert unter anderem den Wild Turkey, Beam Suntory den Maker´s Mark, einen Kentucky Straight Bourbon Whisky und Diageo seinen Bulleit Bourbon.

DIE FINEST SPIRITS BAR – AUF EINEN BOURBON-DRINK!

An der FINEST SPIRITS BAR, dem Herzstück des Festivals, treffen Tradition und Moderne aufeinander und vereinen sich zu einem geselligen Get-together: neben der klassischen Purverkostung werden die Signature Drinks der besten Münchner Barkeeper ausgeschenkt. Eigens für die FINEST SPIRITS 2018 kreieren die Barkeeper von Juleps, Auroom, Pacific Times, Lux, The Madam Bar, Theresa Bar und Zum Wolf Signature Drinks mit ihren Lieblingsbourbons und zaubern  Geschmackserlebnisse, die zum Verweilen einladen. Was drinsteckt? Verraten wir auf der FINEST SPIRITS 2018!

Verkosten, Austauschen und Neues entdecken: Richie Link, der Mann hinter dem FINEST SPIRITS Bartresen, erwartet die Gäste mit den neuartigen Interpretationen sowie Purverkostungen ausgewählter Bourbons – alles in einer lockeren und offenen Atmosphäre.
Als Vorgeschmack auf die FINEST SPIRITS gibt es die besagten Signature Drinks in den ausgewählten Bars schon ab Anfang Januar zu verkosten. Zum Beispiel kreierte unser FINEST SPIRITS BAR-Mann Richi Link für das Juleps den „Hell’s Bells“ mit Knob Kreek, Oliver von Carnap, Barkeeper in The Madame Bar, mit seinem Lieblingsbourbon Bulleit den „Neo Tokyo“ und John Hofmann mit dem Woodford Reserve ein „Honky Tonk Girl“, den es im Zum Wolf und natürlich auf der FINEST SPIRITS 2018 zum Genießen gibt.

100 FACES OF FINEST SPIRITS STARKE PARTNER – FEINSTE MARKEN

Die Geschichten der Spirituosen werden im Entstehungsprozess geschrieben und auf der FINEST SPIRITS weitergetragen; über 100 nationale und internationale, große sowie kleine Aussteller präsentieren ihre wertvollsten Schätze, darunter Neuheiten und die guten alten Klassiker.

Diesmal mit dabei ist beispielsweise Single Cask Collection, der erste österreichische, unabhängige Abfüller von schottischem Single Malt Whisky. Die Abfüllungen werden unverändert mit ihrer Original-Fassstärke vom Fass in die Flasche gefüllt und versprechen ein einzigartiges Geschmackserlebnis. Bei Moorgin wachsen die Wacholderbeeren ausschließlich auf deutschen Moorwiesen, die dem Gin ein einzigartiges Aroma verleihen und der Bienenhof Pausch brennt seine Edelbrände in speziell angefertigten kupfernen Kesseln und fängt damit das reine Wesen der Frucht ein. Außerdem gibt es den ungetorften Islay Single Malt Classic Laddie und den Islay Dry Gin The Botanist in zahlreichen Variationen am Stand von Bruichladdich zu probieren.

Woody´s haucht wertvollen alten Whiskeyfässern wieder Leben ein: In Handarbeit gefertigt ist jedes Stück ein Unikat; wie der Whiskey, der jahrelang in den Holzfässern vor sich hin reifte.

Von Newcomern bis Branchengrößen – auf der FINEST SPIRITS 2018 findet jeder Spirituosenliebhaber seine Geschmacksrichtung. Auch die Premiumpartner des Festivals fahren kräftig auf und haben so manches flüssige Extra im Gepäck.

FINEST SPIRITS 2018

WANN 26.-28.1. 2018
WO MVG Museum, Ständlerstraße 20, München

ÖFFNUNGSZEITEN Freitag 26.1. | 16 – 23 Uhr Samstag 27.1. | 14 – 22 Uhr Sonntag 28.1. | 13 – 19 Uhr

EINTRITTSPREISE Ein Tagesticket kostet 20 Euro. Im Eintrittspreis enthalten sind mehrere Verkostungs-Coupons der Premiumpartner und der Bustransfer von/ nach Giesinger Bahnhof. Der Vorverkauf ist bereits gestartet !

Lindores Abbey Distillery produziert heute den ersten Whisky

Und wieder eine Premiere in Schottland: Heute ist der Tag, an dem die Lindores Abbey Distillery in Fife ihren ersten Whisky produzieren wird. Zwar wurde die Destillerie bereits im Oktober eröffnet, die tatsächliche Produktion wird aber erst jetzt aufgenommen.

Lindores Abbey Distillery © Kurt Rottenfusser

Die Brennerei auf historischem Grund (in Lindores Abbey wurde schottischer Whisky zum ersten Mal urkundlich erwähnt) ist darauf ausgelegt, jährlich 150.000 Liter zu produzieren. Dafür verwendet man ausschließlich Gerste aus der Region. Man hat um sieben Millionen Pfund aber nicht nur die Brennerei selbst, sondern auch ein Besucherzentrum gebaut und hofft natürlich auf regen Zustrom von Touristen. 

Die Statements der Besitzer zur Eröffnung finden Sie im Artikel auf der Website des Evening Express.

Untenstehend finden Sie ein Video von Vimeo, das die Entstehung der Destillerie in Zeitraffer zeigt.

Serge verkostet: Irische Whiskeys

Einen kurzen Abstecher auf die grüne Insel gönnt sich Serge Valentin heute – oder besser gesagt seinem Gaumen, denn er widmet seine Verkostung heute dem irischen Wasser des Lebens, darunter auch dem  Roe & Co, dem Blended Irish Whiskey von Diageo. Der kommt nicht so besonders weg, für Serge ist er zu vanillig und zu untypisch für einen Iren – besser ergeht es den drei unabhängigen Abfüllungen, die er in der Verkostung hat. Die sind allerdings Single Malts und deutlich älter – das Spielfeld ist also nicht flach, wenn dieser Vergleich erlaubt sei.

Hier die Wertungen der Verkostung:

  • Roe & Co (45%, OB, Irish blended whiskey, +/-2017): 72 Punkte
  • Irish Single Malt 13 yo ‘Batch 2’ (48.4%, That Boutique-y Whisky Company, 2,200 bottles): 83 Punkte
  • Irish Single Malt 27 yo 1990/2017 (51.3%, The Whisky Agency and The Whisky Exchange, bourbon, 150 bottles): 92 Punkte
  • Irish Single Malt 28 yo 1989/2017 (56.2%, Monkey Series Vol.1, Sansibar and LimitedWhisky Inv., bourbon, 164 bottles): 90 Punkte

Unser Titelbild heute zeigt die Küste bei Dublin, Irland.

Photo by Giuseppe Milo (www.pixael.com) on Visual Hunt / CC BY

Ardnamurchan: „Dancey Dispatches“ – November-Newsletter zum Herunterladen

Etwas später als sonst ist der Newsletter der Destillerie Ardnamurchan erschienen. Ihn gibt es nicht mehr allgemein als PDF, aber für Whiskyexperts und unsere Leser hat die Destillerie wieder ein Dokument zur Verfügung gestellt – und wie schon bei den vorigen Ausgaben haben wir die Erlaubnis von Alex Bruce, Managing Director der Adelphi Distillery Ltd., Ihnen die November-Ausgabe von Dancey Dispatches als PDF zum freien Download zur Verfügung zu stellen.

Klicken Sie einfach hier auf Dancey_Dispatches_November_2017, um die neueste Ausgabe herunterzuladen. Themen diesmal unter anderem: Neue Bottlings von Adelphi, die in Kürze erscheinen werden, ein Bericht von einem Adelphi-Tasting in Broomhall, auf welchen Festivals man in der letzten Zeit war und ein Interview mit Visitor Center Assistant Manager Sophie Yorke. Viel Vergnügen!

Ardnamurchan im Januar 2015. Fotorechte bei Mark Armin Giesler

PR: Bremer Spirituosen Contor erweitert taiwanesisches Whisky-Portfolio um Yushan Blended Malt Whisky

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In ihrer heutigen Presseaussendung informiert das Bremer Spirituosen Contor über den taiwanesischen Neuzugang Yushan Blended Malt Whisky in seinem Portfolio:


Die Bremer Spirituosen Contor GmbH übernimmt ab sofort den deutschlandweiten Vertrieb des neuen taiwanesischen Yushan Blended Malt Whiskys. Dieser Whisky stammt aus der taiwanesischen Nantou Distillery, die im Jahr 2016 mit dem Omar Single Malt Whisky erstmals auf den internationalen Whiskymarkt getreten ist. Yushan Taiwanese Blended Malt Whisky kombiniert traditionelle Fähigkeiten mit einem Hauch von Modernität und ist ab sofort im gut sortierten Fachhandel erhältlich.

Inmitten der idyllischen Landschaft Taiwans liegt die atemberaubende Naturschönheit Yu Shan, besser bekannt als „Jade Berg“. Mit ihrem neuen Whisky Yushan hat die Destillerie Nantou eine Hommage an die Schönheit und Spiritualität des Berges geschaffen. Der Whisky wird aus 100% Gerstenmalz hergestellt und ist ein Blended Malt aus in Bourbon- und Sherryfässern gereiften Malt Whiskies. Der Hauptbestandteil ist Malt Whisky der Nantou Destillerie. Man verzichtet traditionell auf eine Färbung und füllt mit 40% Alk. Vol. ab..Yushan Blended Malt WhiskyAus dem Hause Nantou stammen ebenfalls zwei Single Malts von Omar, gereift in Ex-Bourbon- und Ex-Sherryfässern, die auch im Vertrieb des Bremer Spirituosen Contors sind. Die Destillerie ist umgeben von der prächtigen Gebirgskette Bagua und liegt nahe dem Fluss Maolue. Die Region ist vor allem für seine Teeproduktion bekannt. 2008 öffnete die Destillerie, die nach dem gleichnamigen Ort benannt ist, erstmals ihre Türen. Heute ist sie die zweitgrößte in Taiwan und wird seit 2012 von dem Direktor Puli Pan geführt.

Tasting Notes
Der Yushan Blended Malt Whisky zeigt in der Nase leichte Cerialien und Trockenfrüchte. Am Gaumen finden sich saftiger Honig und tropische Früchte. Im Finish bleiben raffinierte und delikate gelbe Früchte mit Gerstenmalz.

Bisher teuerste Flasche Whisky bei Christie’s um 114.000 Pfund versteigert

Man nehme: Fässer der Destillerie Dalmore aus dem Jahr 1868, 1878, 1926 und 1939, lasse sie von Richard Paterson kunstvoll blenden und fülle den resultierenden Whisky in 12 Flaschen. Eine davon trage man zum Auktionshaus Christie’s, wo man diese auf gut 40.000 bis 60.000 Pfund schätzt und versteigere sie.

Aus der Versteigerung erhält man dann 114.000 Pfund, die höchste je in einer Auktion bei Christie’s bezahlte Summe für eine Flasche Whisky. Der Dalmore Kildermorie (er erhielt seinen Namen von dem See nahe der Destillerie, aus dem die Destillerie ihr Wasser bezieht) ging an einen im Artikel auf scotchwhisky.com nicht näher genannten Käufer, der ihn somit etwas günstiger bekam als jener, der ihn im Jahr 2011 am Flughafen in Singapur um 125.000 Pfund kaufte.

Serge verkostet: Tullibardine 1993 x5

In der Einleitung zu seiner heutigen Verkostung spricht Serge ein recht interessantes Thema an, das Whiskyfreunden, die den Markt der unabhängigen Abfüller beobachten, nicht unbekannt sein dürfte: Manchmal kommt es zu richtigen „Schüben“ von Abfüllungen aus einer bestimmten Destillerie, und dabei meist eines bestimmten Jahrgangs.

Dieser Umstand liegt daran, dass Destillerien oft mehr als ein Fass aus ihren Beständen verkaufen, und diese dann an Broker gehen, die die Fässer an Unabhängige weiter verkaufen. So kommt oder kam es dann zu massig Abfüllungen von zum Beispiel Imperial 1995, oder, wie in diesem Jahr, Tullibardine 1993.

Fünf davon hat Serge Valentin heute verkostet, und es ist interessant zu sehen, welche Unterschiede er zwischen den einzelnen Abfüllungen aus Einzelfässern notiert:

  • Tullibardine 24 yo 1993/2017 (52.5%, Sansibar, 272 bottles): 83 Punkte
  • Tullibardine 24 yo 1993/2017 (51.5%, Douglas Laing, Old Particular, cask # cask 12026, 262 bottles): 83 Punkte
  • Tullibardine 24 yo 1993/2017 (52.1%, Valinch & Mallet, bourbon hogshead, cask #17-947, 234 bottles): 85 Punkte
  • Tullibardine 23 yo 1993/2017 (47.1%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 270 bottles): 85 Punkte
  • Tullibardine 24 yo 1993/2017 (45.5%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 264 bottles): 86 Punkte
Bilder aus Tullibardine. Bild © Bernd Scheer

Men’s Health: Warum man Eis mit Whisky trinken soll

Nein, diese Überschrift enthält keine Fehler. Sie soll nicht lauten: Warum man Whisky mit Eis trinken soll, denn das wäre nicht richtig. Richtig ist vielmehr, dass man Eis mit Whisky trinken soll. Und mit sonst keiner anderen Spirituose. Und das kommt so:

Im Fachmagazin Annals of Microbiology wurde unlängst ein Artikel veröffentlicht, der die Kontamination von Eiswürfeln mit allen möglichen Bakterienstämmen nachweist. 60 Proben von Eiswürfeln, gezogen an verschiedenen Orten wie Bars, Eisspendern oder in Haushalten, wurden auf ihre mikrobiologische Belastung untersucht  – und man fand 52 verschiedene Bakterienstämme darauf. Manche davon waren in der Lage, bei Menschen Infektionen auszulösen.

Alkohol über Eis zu geben, ist eine gute Möglichkeit, um diese Bakterien abzutöten. Aber: Nicht jede Art von Alkohol ist dazu gleich gut geeignet, schreibt Men’s Health. Manchmal ist sogar eine andere Flüssigkeit besser. Während in Wodka vier Stämme überlebten, waren es bei Cola oder Martini nur zwei. Und bei Tonic nur einer.

Und hier kommt die Auflösung, warum man Eis mit Whisky trinken sollte: Bei Whisky überlebte kein einiziger Bakterienstamm. Null. Zero. Nada. Das liegt vor allem an seinem pH-Wert von 4.2, der also relativ sauer ist, im Gegensatz zu Wodka, der mit 6.0 recht neutral daherkommt.

Unser Profi-Tipp: Trinken Sie Whisky aber immer ohne Eis. Da sind nämlich dann gar keine Bakterien drin, und man schmeckt mehr ;-).

Photo by Joshua Rappeneker on Visual hunt / CC BY-SA

Zum Nachsehen: Whiskyland Franken in der BR Mediathek

Wer die Sendung „Wir in Bayern“ am 6. Dezember versäumt hat, in der es unter anderem auch um fränkischen Whisky geht, der kann in der Mediathek des BR bis Ende nächsten Jahres, den recht liebevoll gestalteten Beitrag nachsehen. Viele in der deutschen Whiskyszene bekannte Gesichter tauchen darin auf, und wir erfahren auch mehr über einige Brennereien aus der Gegend, die mit ihrem Whisky auch über die Landesgrenzen hinweg für Aufsehen sorgen.

Begleiten Sie die Redaktion des BR auf ihrer knapp sieben Minuten dauernden Tour de force durch das Whiskyland Franken und treffen Sie unter anderem Patrick Grasser, Bernd Schäfer und Reinhard Engel von der Hausbrauerei Altstadthof in Nürnberg, um nur einige zu nennen. Hier geht es zum Beginn des Beitrags in der Mediathek.

Bild: Whiskyland Franken, aus der Sendung des BR

Endlich Whisky aus Daftmill? Berry Bros & Rudd wird Vertriebspartner

Seit 2005 produziert die Daftmill Distillery Spirit. Zwölf lange Jahre hat es bei der Frage nach dem ersten Whisky aus der kleinen Brennerei geheißen: „When it is ready“ – also auf Deutsch in etwa: Wenn er soweit ist. Ist er nun soweit?

Wie Drinks Retailing heute in seiner Online-Ausgabe berichtet, wird der Londoner Spirituosenhändler und unabhängige Abfüller Berry Bros & Rudd der globale Distributor der „single estate farm distillery“, und nachdem solche Deals nicht auf Verdacht geschlossen und schon gar nicht angekündigt werden, scheint es nicht mehr lange bis zum ersten Whisky aus der Destillerie der Familie Cuthbert zu dauern.

Viel wird dort übrigens nicht produziert, gerade mal zwei Monate im Sommer und zwei Monate im Winter, wenn es die übrige landwirtschaftliche Arbeit erlaubt. Man verwendet auch ausschließlich Gerste, die auf den eigenen Feldern in den Lowlands angebaut wird.

Wann ist es nun also soweit? Ian Cuthbert sagt: „In the very near future“ – und wir werden für Sie dann natürlich berichten.

Berliner Morgenpost: Bericht über die Spreewood Distillers

Dass man als Mitarbeiter oder Besitzer einer Werbeagentur Gefallen an Whisky findet, mag dem Beruf zuzuschreiben sein – und kommt nicht nur in einer bekannten Fernsehserie vor, sondern auch in der Realität, und da auch weit über den bloßen Genuss hinaus.

Ein schönes Beispiel dafür sind die Besitzer der Spreewood Distillery in Schlepzig Brandenburg, alle drei Agenturleute aus Berlin, denen ein Fasskauf zum Brennereikauf „entgleist“ ist. Wie sie das machten, warum und was sie mit der nun seit einem Jahr in ihrem Besitz stehenden Brennerei vorhaben, lässt sich in einem kurzweiligen Artikel der Berliner Morgenpost online nachlesen. Da erfährt man zum Beispiel auch, dass man sich nun daran macht, einen reinen Roggenwhisky zu brennen:

„Roggenwhisky ist würziger, voller und fetter als Whisky aus Weizen oder Mais“, sagt Heuser. „Wie das Land Brandenburg auch.“ So entstand die Idee, als erste Brennerei in Deutschland reinen Roggenwhisky zu brennen. Das Getreide kommt von der Agrargenossenschaft um die Ecke, denn Brandenburg ist Roggenland. Sogar diverse amerikanische Whisky-Brennereien kaufen ihren Roggen in der Mark.

Zum Artikel geht es hier.

PR: Die ersten sechs Abfüllungen der „Local Dealer Selection“ sind da!

Marco Bonn vom Brühler Whiskyhaus hat uns in einer Pressemitteilung darüber informiert, dass die ersten sechs Abfüllungen der „Local Dealer Selection“ jetzt in Deutschland angekommen sind. Dabei handelt es sich um eine Initiative von sechs Händlern mit Ladengeschäft, die gemeinsam für ihre Kunden eine Selektion limitierter und vor allem ausgesuchter Whiskys anbieten. Alles Wissenswerte zu dieser interessanten Aktion lesen Sie nachstehend in Marcos gewohnt pointierter Art:

Die ersten sechs Abfüllungen der „Local Dealer Selection“ sind da!

An einem herrlichen Tag im Oktober ergab es sich, dass eine kleine, aber sehr feine Gruppe von Deutschen Whiskyliebhabern die Reise nach Schottland antrat.

In einem kleine Örtchen Namens Pitlochry fanden Sie bei ach gastlichen Leuten Einzug und wurden mit dem Feinsten, was die Fässer hergaben verwöhnt.

Nach einer unglaublichen Zeit, die wie im Schlafe verging, wart aus dieser Reisegruppe eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten geworden. Sie riefen sich ab nun „The Local Dealer“.

Voller Freude können wir heute – Wir das sind sechs der wohl bekanntesten, fachkundigsten, mit den feinsten Gaumen ausgestattetsten Whiskyhändler Deutschlands – die Geburt der neusten Signatory Serie „Local Dealer Selection“ verkünden.

Alle Abfüllungen dieser neuen Serie sind von uns persönlich vor Ort ausgesucht worden und wurden ohne Farbstoff und ohne Kältefiltration in Fassstärke abgefüllt. Diese Abfüllung wird es nur bei uns sechs Händler zukaufen geben.

Die ersten 6 Abfüllungen, die wir für Euch ausgesucht haben sind folgende:

Glenlivet 10 Jahre

First Fill Sherry Hogshead N° 900133 – Single Malt Scotch Whisky – limitiert auf 294 Flaschen (2007 / 66,5% Vol. / 0,7l) á 79,90 Euro

Bunnahabhain 13 Jahre

First Fill Sherry Butt N° 800194 – Single Malt Scotch Whisky – limitiert auf 558 Flaschen (2004 / 61,5% Vol. / 0,7l) á 89,90 Euro

Deanston 11 Jahre

First Fill Sherry Butt N° 900125 – Single Malt Scotch Whisky – limitiert auf 288 Flaschen (2006 / 62,7% Vol. / 0,7l) á 69,90 Euro

Clynelish 21 Jahre

Refill Sherry Butt N° 6523 – Single Malt Scotch Whisky – limitiert auf 552 Flaschen (1996 / 53,3% Vol. / 0,7l) á 109,90 Euro

Linkwood 20 Jahre

Hogshead N° 7547 – Single Malt Scotch Whisky – limitiert auf 250 Flaschen (1997 / 55,8% Vol. / 0,7l) á 104,90 Euro

Fettercairn 28 Jahre

Hogshead N° 2032 – Single Malt Scotch Whisky – limitiert auf 178 Flaschen (1988 / 54,5% Vol. / 0,7l) á 139,90 Euro

Kommenden Donnerstag (vorausgesetzt die Abfüllungen werden dann eingetroffen sein – wir sind uns aber sehr, sehr sicher) werden wir alle Abfüllungen öffnen und von 16:00 bis 20:00 Uhr „als Open-Bottle-Party für 15,00 Euro (für alle 6 Drams) Eintrittsgeld für Euch präsentieren.

 

Serge verkostet: Speysider

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Drei reife und einen jungen Speysider ohne konkrete Destillerieangabe verkostet Serge Valentin heute, und schon wieder kann man sich vor lauter guter Bewertungen nicht retten: Sie bleiben, zumindest was die Alten betrifft, allesamt über 90 Punkten.

Wie kommt es eigentlich dazu, dass solche Whiskys ohne Destillerieangabe abgefüllt werden? Nun, in den meisten Fällen bekommt der unabhängige Abfüller das Fass nur unter der Auflage, den Destillerienamen nicht zu nennen. Die Gründe dafür sind in der Firmenpolitik gelegen, die die eigene Marke für sich behalten will und darüber bestimmen will, welche Art von Whisky in welcher Qualität unter dem Namen X auf den Markt kommt. Verständlich und nachvollziehbar.

Hier die Wertungen der Verkostung:

  • Breath of Speyside 10 yo 2006/2017 (58.5%, Adelphi, 536 bottles): 87 Punkte
  • Speyside 37 yo 1977/2015 (46.8%, The Whisky Agency for Art Taiwan and Club Qing World Bar Tour, sherry, 228 bottles): 91 Punkte
  • Speyside 44 yo 1973/2017 (48.8%, Maltbarn for Shinanoya, Japan, sherry, 249 bottles): 92 Punkte
  • Speyside 44 yo 1973/2017 (50.5%, Maltbarn for Double Whisky, Ukraine, sherry, 298 bottles): 91 Punkte

Wir illustrieren diesmal den Artikel mit den Fässern in der Speyside Cooperage – da weiß man auch nicht, was drin war oder hinein kommt 😉

Die Speyside Cooperage. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen

The Whiskey Reviewer: Whisky am australischen Kontinent

Wenn man über australischen Whisky spricht, dann spricht man zumeist über das Wasser des Lebens, das in Tasmanien hergestellt wird. Diese Insel südlich des Haupkontinents ist das Schottland der südlichen Hemisphäre und überstrahlt alles, was am Festland gemacht wird – zumindest in der internationalen Wirkung.

Dabei wird auf dem australischen Kontinent nicht nur ebenso Whisky gemacht wie in Tasmanien, vieles davon braucht sich vor der Inselkonkurrenz nicht zu verstecken. The Whiskey Reviewer verdanken wir eine kompakte Zusammenfassung über einige der Whiskys, die am Kontinent erzeugt werden, und die wir Ihnen hiermit ans Herz legen. Acht Destillerien werden da mit ihren Produkten vorgestellt, und vor allem mit Links zu ihren Homepages, sodass weiterführenden Informationen nichts im Wege steht.

Wer sich abseits der acht dort vorgestellten Brennereien über australischen Whisky informieren will, findet bei uns auf dieser Seite ebenfalls dutzende weiterführende Artikel mit Links.

Ayers Rock. AustralPhoto by indii.org / Lawrence Murray on Visualhunt / CC BY