Vormerken: Octomore Masterclass Tour 2018

Dass die Islay-Destillerie Bruichladdich verstärkt auf die Zusammenarbeit mit lokalen Händlern in Deutschland setzen will, darüber haben wir anlässlich der Installierung der The Laddie Crew bereits berichtet – unter anderem mit diesem Video-Interview mit Ewald J. Stromer, dem Brand Ambassador für Bruichladdich.

Die Kooperation mit den acht Händlern, die momentan in Deutschland Mitglieder der The Laddie Crew sind, gestaltet sich aber nicht nur durch exklusive Abfüllungen, die nur in diesen Geschäften erhältlich sind, sondern geht darüber hinaus. Neuestes Beispiel dafür ist die Octomore Masterclass Tour 2018, in deren Rahmen Ewald J. Stromer die neuesten Abfüllungen von Octomore vorstellen und jede Menge Hintergrundinfos geben wird. Wir haben hier für Sie die Termine zur Tour im Februar und März, damit Sie sich rechtzeitig bei ihrem lokalen Händler dafür anmelden können:

  • Feb 15 Schlueters Geniessertreff in Wuelfrath
  • Feb 16 Whiskybotschaft in Kerken
  • Mar 1 Wein Riegger in Villingen-Schwenningen
  • Mar 7 Whisky for Life in Frankfurt
  • Mar 9 Flickenschild Whisky & Cigars in Itzehoe
  • Mar 13 Tara Whisky Shop in Muenchen
  • Mar 15 Whiskyhort in Oberhausen
  • Mar 17 Gradls Whiskyfaessla in Nuernberg

Und hier noch das kurze Video zur Tour, in dem die Abfüllungen gezeigt und die Termine nochmals genannt werden:

Teeling plant neue Lagerhäuser in Leitrim, County Cavan

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Im Online Magazin Northern Sound haben wir über Twitter eine interessante Nachricht über die irische Teeling-Brennerei aus Dublin gefunden: Man scheint dort neue Lagerhäuser bauen zu wollen, und zusätzlich eine Abfüllanlage und Büroflächen samt einem kleinen Parkplatz.

Das Ganze soll in Leitrim stattfinden, gleich außerhalb von Bailieborough im County Cavan, nordwestlich von Dublin. Noch ist nicht klar, wieviele Arbeitsplätze durch die neuen Anlagen geschaffen würden, und ebensowenig, ob die Baugenehmigung dafür auch erteilt werden wird. Die Entscheidung dazu soll laut dem Artikel im Februar 2018 fallen. Wir werden natürlich weiter darüber berichten.

Photo by sludgegulper on Visual hunt / CC BY-SA

Whiskyfun: Angus verkostet großartigen Scotch in Japan (Teil 2)

Am letzten Samstag hat Angus MacRaild, die Samstagsbesetzung bei Whiskyfun, eine Serie von Verkostungsnotizen begonnen, die über besondere Abfüllungen berichtet, die er bei Freunden während seiner Asientour genießen konnte. Wenn Sie wissen wollen, wie gut gut sein kann, dann können Sie das hier nachlesen.

Teil 2 der Serie spielt in Japan – und was sollen wir Ihnen sagen? Die niedrigste Wertung heute sind 90 Punkte, und 94er kommen in schon fast obszöner Häufung vor. Allein die Liste der Whiskys in der Verkostung heute lässt einen die Augen vor Begeisterung tränen:

  • Glenfiddich 30 yo (43%, OB, Stags Head decanter, 1980s): 90 Punkte
  • Glenfarclas 1955 (43%, OB, decanter, 1980s): 94 Punkte
  • Highland Park 1951 (43%, OB, St Magnus Label, late 1970s): 93 Punkte
  • Highland Park 1956 (54.3%, Gordon & MacPhail, CASK, 1980s): 94 Punkte
  • Springbank 1964/1996 (51.0%, Scotch Malt Whisky Society, #27.39): 94 Punkte
  • Springbank 1965/1993 (58.1%, Scotch Malt Whisky Society, #27.25): 93 Punkte
  • Clynelish 31 yo 1972/2004 ‘Fresh figs and Brazil nuts’ (58.7%, Scotch Malt Whisky Society, #26.34): 93 Punkte
  • Laphroaig 1973/1995 (50.8%, Scotch Malt Whisky Society, #29.6): 94 Punkte
  • Caol Ila 1980/1995 (63.7%, Scotch Malt Whisky Society, #53.10): 94 Punkte
  • Yoichi 1985/2007 (50.7%, Whisky Live Tokyo, cask #250192, 242 bottles): 92 Punkte
  • Macallan-Glenlivet 50 yo 1949/1999 (40.25%, private, Baccarat crystal decanter for Japan, cask #852, 160 bottles, 75cl): 90 Punkte
  • Balvenie 50 yo 1937 (42%, OB for Milroy’s, 500 bottles, +/-1987): 93 Punkte

TWE: Wie man den torfigsten Whisky der Welt erzeugt

Schöner Lesestoff fürs Wochenende über die Produktion des torfigsten Whiskys der Welt: The Whisky Exchange Blog hat sich mit dem Production Director von Bruichladdich, Allan Logan, zusammengesetzt und einige Fragen gestellt, die nicht nur für Freunde von torfigen Whiskys interessant sein sollten. Und wenn es einer wissen sollte, dann der Mann, der für die Erzeugung der momentan wohl populärsten Rauchbomben namens Octomore zuständig ist.

Allan Logan und Adam Hannett

Hier punktuell die Auflistung der Fragen, die im Artikel fachkundig und leicht verständlich beantwortet werden:

  • Wie misst man die „Torfstärke“?
  • Welche Arten von Torf gibt es und wie wirken sie sich aus?
  • Wie torft man die Gerste?
  • Brennt man torfige Whiskys anders?
  • Wie altert torfiger Whisky?
  • Wie torfig kann Whisky gemacht werden?

Zu den Antworten geht es hier.

Und hier noch ein Video mit Iain McArthur von Lagavulin, der uns das traditionelle Torfstechen erklärt. Das Video haben wir im Mai 2016 auf Islay aufgenommen.

Unser Titelbild zeigt die neuesten Bottlings aus der Octomore-Serie, darunter auch der Whisky mit der bislang höchsten ppm-Zahl.

IT: Tipperary Distillery sichert sich 5 Millionen Euro Investment

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Jennifer Nickerson hat uns gegenüber bei einem Off-records-Gespräch im Oktober bereits „good news“ für ihre Tipperary Boutique Distillery in Irland noch vor Weihnachten angedeutet – und nun ist es offiziell: Die Tipperary Boutique Distillery erhält von Steelworks Investments fünf Millionen Euro, um damit die Brennerei im gleichnamigen Ort bauen zu können. Sie wird damit insgesamt 15 Personen Arbeit bieten können, berichtet die Irish Times.

Die Tipperary Boutique Distillery wird die erste Brennerei seit ungefähr 200 Jahren sein, die in der Region Whiskey brennt. Man wird nur eigene Gerste aus dem familieneigenen Betrieb in Ballindoney verwenden und alle Produktionsschritte vor Ort vornehmen.

15.000 Besucher erwartet man im Jahr 2020, fünf Jahre später sollen es bereits 40.000 pro Jahr sein.

Wir gratulieren jedenfalls Jennifer Nickerson und ihrem Mann zu dem bedeutenden Schritt auf dem Weg zur Tipperary Boutique Distillery!

Im Süden Irlands, im wunderschönen County Tipperary, entsteht eine neue Destillerie: Tipperary Boutique Distillery. Der Ort, an dem die Destillerie entstehen soll, ist bereits gefunden und die Genehmigung liegt vor. Die Tipperary Destillerie wird auf dem Grundstück einer Farm gebaut, die einem der Miteigentümer gehört. Die Gerste für den Whiskey wächst bereits auf den Feldern. Bild: Mareike Spitzer

Hier noch ein Interview, dass wir Ende Oktober mit Jennifer Nickerson geführt haben:

Serge verkostet: Convalmore und Coleburn

Die Anzahl der neuen Abfüllungen, die aus den beiden heute bei Serge Valentin verkosteten Lost Distilleries in letzter Zeit im Handel erscheinen, nähert sich mit Beständigkeit der Null. Convalmore und Coleburn zählen zu jenen Brennereien, bei denen der vorhandene Stock an brauchbaren Fässern nun tatsächlich zur Neige geht – ein Schicksal, dass sie sich zum Beispiel mit Glen Albyn oder zum Teil auch Glen Mhor teilen, und auch bei Caperdonich beginnt es mittlerweile zu tröpfeln.

Schön, wenn man solche Abfüllungen dann doch noch hin und wieder in Tasting Notes finden kann, denn es bedeutet, dass mit dem Whisky das gemacht wurde, wofür er gemacht wurde. Hier das, was Serge den beiden nach der Verkostung an Punkten gab – was er dazu sagte, ist wie immer auf seiner Seite zu finden:

  • Convalmore 1975/2015 (46%, Gordon & MacPhail, Rare Old, lot #RO/15/06): 88 Punkte
  • Coleburn 35 yo 1964/1999 (46.9%, The Bottlers, cask #2210): 91 Punkte
Destillerie Convalmore. Bildrechte bei Lars Pechmann.

PR: Jameson Caskmates – Whiskey mit ganz besonderem „Finish“

Vor einer Woche fand in Wien ein „Food“-Pairing besonderer Art statt: Zur Vorstellung von Jameson Caskmates lud Jameson ins Mel’s Craft Beers & Diners zu einer Verkostung von irischem Whiskey und Bier, geleitet von Global Jameson Brand Ambassador Ciaran O’Donovan & Bierpapst Conrad Seidl, zu dem auch Whiskyexperts geladen war. Zu verkosten gab es, als Begleitung zu einem Diner, das ebenfalls mit Hilfe von Jameson Whiskey verfeinert wurde:

  • Jameson Irish Whiskey mit O’Hara’s Leann Follain Stout
  • Jameson Caskmates mit Stone IPA
  • Jameson Black Barrel mit Boon Kriek Mariage Parfait,

allesamt wirklich gelungene Kombinationen, die sowohl den Geschmack der Biere als auch die Eigenheiten der verschiedenen Jameson-Abfüllungen unterstrichen. Anbei einige Infos zu Jameson Caskmates und den anderen Jameson-Bottlings, die wir im Rahmen der Präsentation verkosten durften:

Bild © Whiskyexperts

Jameson Caskmates – Whiskey mit ganz besonderem „Finish“

Die Kunst des Bierbrauens hat beinahe eine genau so lange Tradition wie die Geschichte der Menschheit. Annähernd so weit reicht auch die Geschichte des Whiskeybrennens zurück. Vereinfacht ausgedrückt, ist Whiskey destilliertes Bier ohne Hopfen, denn die Maische besteht bei beiden aus Malz und Wasser. Naheliegend also, die beiden Herstellungsprozesse zu kombinieren und die Geschmacksnoten des jeweils anderen zu nutzen. Der beliebte Jameson Irish Whiskey wagte diesen Versuch und verlieh seine Eichenholzfässer zuerst an eine lokale Bierbrauerei und befüllte diese anschließend wieder mit dem irischen Whiskey: Jameson Caskmates war geboren.

Alles begann in einer Bar im irischen Cork. Jameson Masters Dave Quinn und Brian Nation treffen zufällig auf Shane Long, den Head Brewer der lokalen Mikrobrauerei Franciscan Well. Noch in den Nachtstunden entschieden sie sich für ein gemeinsames Projekt: Jameson borgt seine Whiskeyfässer der benachbarten Brauerei, diese brauen darin ihr „Irish Stout Craft“ – mit geschmacklichem Einfluss durch die Fässer. Nach Rückkehr der Fässer in die Midleton Distillery wurden sie wieder mit dem hochwertigem Jameson Irish Whiskey befüllt. Der darauffolgende Reifeprozess resultierte in einer neuen Geschmackssensation: Jameson Caskmates.

Bild © Whiskyexperts

Stéphanie Madács, Brand Managerin Jameson Irish Whiskey Österreich, freut sich über den innovativen Neuzugang im Portfolio:

„Bier und Whiskey ergänzen sich geschmacklich. Ich bin stolz, dass wir mit Jameson Caskmates neue Wege bei unserer Traditionsspirituose Jameson Irish Whiskey vorgeben.“

Ganz in üblicher Jameson-Manier wird auch der Caskmates Whiskey dreifach destilliert und erhält dadurch den typisch milden Geschmack. Hopfen trifft auf Kakao – und der Caskmates beeindruckt in der einzigartigen Jameson Qualität, reich an Nuancen von Butterscotch, Milchschokolade und Kaffee im Nachklang.

Geschmacksnoten:

Nase: Grüner Apfel und Birne vereinen sich mit milder Pot-Still Würze
Geschmack: Noten von Hopfen und Kakao treffen auf sanfte Anklänge von Marzipan
Nachklang: langes, süßes Finish mit Milchschokolade und Butterscotch

Jameson Caskmates ist in Österreich seit November bei Merkur im LEH und bei ausgewählten Partnern in der Gastronomie erhältlich.

JAMESON – IRISH WHISKEY, 40 % vol.

Seine Weichheit, seine Milde trägt einen förmlich in die Historie des Landes hinein.
Man wird selbst entspannt und gesellig, wie die Iren es nun mal auch sind.”, so sagt
man. Die Gründe für diese Einsichten liegen auf der Hand.
Jameson, der meistverkaufte irische Whiskey weltweit, wird nur aus reinstem
irischem Quellwasser und bester Gerste hergestellt. Diese erlesenen Zutaten in
Verbindung mit der großen Kunst der irischen Whiskeyherstellung – das traditionelle
dreimalige Brennen sowie die Lagerung in gediegenen Eichenfässern – geben dem
Jameson seinen gewachsenen Charakter.
Mit einem leicht süßlichen Geschmack, weich, mild und rund, hinterlässt er eine
angenehme Wärme im Magen. Der optimale Genuss an einem gemütlichen Abend.

GESCHMACKSNOTEN

AROMA: geröstetes Holz mit Sherry-Noten
GESCHMACK: sehr mild und süß, frische Früchte mit leicht holziger und kräftiger Note
NACHKLANG: unglaublich mild

JAMESON – BLACK BARREL, 40 % vol.

Dieser Premium Whiskey ist ein Blend aus Single Irish Pot Still und einem
exklusiven Small Batch Grain Whiskey, der ausschließlich für den Black Barrel
vorbehalten ist. Black Barrel reift in ausgewählten ausgeflammten Bourbon- und
Sherryfässern.

Zur Herstellung des Jameson Black Barrel verwenden die Master Blender Jameson
Single Irish Pot Still Whiskey und seltenen Grain Whiskey. Letzterer wird nur
einmal im Jahr destilliert und ist in keinem anderen Produkt des Jameson
Portfolios Bestandteil. „Small Batch“ steht für die kleine Menge an Fässern des
Whiskeys und verleiht der Spirituose ihren Namen.

Einzigartig ist auch, dass der Small Batch dreifach destilliert wird und anschließend in
ausgebrannten Bourbonfässern gelagert wird.

GESCHMACKSNOTEN

AROMA: Reichhaltig und voll, exotische Früchte
GESCHMACK: Vollmundig, sehr mild, fruchtige Süße, geprägt von exotischen Früchten wie
Papaya, harmoniert perfekt mit Aromen von Vanille und leicht holziger Würze
NACHKLANG: Intensiv, ein perfektes Zusammenspiel von Frucht und Holznoten, ein
außerordentlich volles sowie erlesenes Geschmackserlebnis

TV-Tipp: Mit der Bahn durch Schottlands Highlands (rbb, 14.12., 14:15)

Wer heute am Nachmittag eine dreiviertel Stunde Zeit findet, der könnte sich um 14.15 auf rbb die Dokumentation „Der zauberhafte Zug – Mit der Bahn durch Schottlands Highlands“ ansehen (oder für später aufzeichnen). Eine Woche lang wird sie danach noch in der rbb-Mediathek zu sehen sein – somit kommen auch noch all jene, für die wir hier etwas zu knapp dran sind, in den Genuss der Sendung.

Worum geht es überhaupt? Die Webseite von rbb beschreibt den Beitrag auszugsweise so:

Unter Eisenbahnfreunden gilt die West Highland Line als eine der schönsten Bahnlinien der Welt. Und so ist es kein Zufall, dass die Szenen mit dem Hogwarts-Express aus der Erfolgsserie Harry Potter hier gedreht wurden. Im wirklichen Leben ist Harry Potters Zauberer-Zug aber keine Dampflok, sondern ein Dieselzug. Mehrmals täglich verbindet er die Orte der dünn besiedelten Gegend und ist manchmal die einzige Möglichkeit, abgeschiedene Landstriche zu erreichen. Diese Dokumentation erzählt Geschichten in und entlang dieser Bahn.

Wir illustrieren diesen Beitrag mit einem Bild des Glenfinnan Viaducts von Thomas Tucker, das Sie bei Gefallen hier auch als 5MB große Wallpaper-Datei herunterladen können.

Bild: Thomas Tucker

Becle, S.A.B. de C.V. kauft Pendleton Whisky um 205 Millionen Dollar

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Becle, S.A.B. de C.V.? Nie davon gehört? Nun, dieses Unternehmen ist nicht nur der größte Produzent von Tequila weltweit, sondern hat in der letzten Zeit auch durch massive Zukäufe anderer Marken von sich reden gemacht. Für uns Whiskyfreunde sind zwei davon besonders interessant: Bushmills aus Nordirland und Stranahan’s aus den USA.

Jetzt hat der Konzern, der in 85 Ländern der Welt tätig ist, den nächsten Einkauf abgeschlossen. Man erwirbt Pendleton Whisky aus Kanada von Hood River Distillers und legt dafür 205 Millionen Dollar auf den Tisch. Der Kauf, der im ersten Quartal des nächsten Jahres abgeschlossen sein soll, füllt laut den Käufern eine wichtige strategische Lücke in deren Portfolio. Allerdings ist der Abschluss noch vorbehaltlich eventueller Einwände der Behörden.

Hood River Distillers wird den Pendleton Whisky weiterhin abfüllen und freut sich auf die fortgesetzte Zusammenarbeit mit Becle, S.A.B. de C.V..

Die gesamte englischsprachige Pressemitteilung mit allen Details können Sie hier nachlesen.

Serge verkostet: Blends

Wieder einmal hat Serge Valentin Blends im Glas – also Whiskys aus verschiedenen Single Malts und Grain Whisky. Sie stammen diesmal aus verschiedenen Epochen. Neue, die jetzt im Handel erhältlich sind, sind ebenso dabei wie solche, die man nur mehr bei Auktionen erstehen kann oder von Sammlern, die sich diesem Themenfeld gewidmet haben. Oder man hat großes Glück und findet solch einen alten Blend im Keller des Onkels.

Damit hier keine falschen Hoffnungen aufkommen (und die kommen immer wieder auf): Das Meiste, was man in deutschen Onkelkellern findet, sind unspektakuläre Handelsblends aus deutschen Supermärkten oder Kaufhäusern. Spannend sind sie vor allem geschmacklich: Von gut über akzeptabel bis hin zu Pinselreinigungsmittel ist da alles dabei. Wertvoll sind sie in den seltensten Fällen.

Hier aber jetzt die Wertungen der Blends in der Verkostung von Serge heute:

  • Cutty Black (40%, OB, blend, +/-2016): 77 Punkte
  • The Tweeddale ‘The Evolution’ (52%, OB, blend, 2017): 82 Punkte
  • Sansibar 19 yo (45.2%, Sansibar, blend, 2017): 85 Punkte
  • White Heather (70° proof, OB, blend, 1960s): 87 Punkte
  • Justerini & Brooks 20 yo (45.5%, OB, blend, ‘Choicest Liqueur’, 1960s): 72 Punkte
  • Old Rarity 12 yo (40%, OB, Bulloch & Lade, ceramic jug, Italy, Claretta Import, 1970s): 86 Punkte
  • Logan’s ‘Extra Age’ (OB, White Horse, blend, 1940s): 93 Punkte
  • Logan 12 yo ‘De Luxe’ (40%, OB, White Horse, Italy, Carpano, 1970s): 85 Punkte
Photo credit: SliceofNYC via VisualHunt / CC BY

Glenesk Hotel in Edzell ist Hotel mit größter Whiskykarte der Welt

Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie in Ihr gebuchtes Urlaubshotel kommen, der erste Blick der Whiskyauswahl in der Hotelbar gilt und Sie das Gefühl beschleicht, einen entsetzlichen Fehler bei der Buchung gemacht zu haben?

Sicher vermeiden können Sie das, wenn Sie erstens einmal generell Ihre Urlaube nur mehr in Schottland verbringen (da ist es ja nicht besonders weit zur nächsten Originalquelle des Wassers des Lebens), und dort sich dann im Speziellen für das Glenesk Hotel in Edzell am Fuße der Angus Glens entscheiden.

Glenesk Hotel © Glenesk Hotel

Dieses ist nämlich nun offiziell das Hotel mit der größten Whiskyauswahl in der Hotelbar weltweit. Das Guinness Buch der Rekorde vermeldet 1.031 verschiedene Whiskys zur Auswahl, und zwar aus jeder arbeitenden Destillerie Schottlands (plus natürlich einiges aus Lost Distilleries). Der teuerste Whisky dabei ist jetzt nicht einmal eine ganz besondere Preziose (aber sicher nicht zu verachten): Um 248 Pfund bekommt man ein Glas des Lagavulin 25. Das bedeutet wohl, dass man vieles Leistbares in der Karte finden wird. Die Liste ist auf zwei Karten aufgeteilt, zu jedem Whisky gibt es auch kurze Tasting Notes.

Glenesk Hotel – Bar. Bild © Glenesk Hotel

Der Hotelbesitzer, Dylan Wren, hat auch noch eine kleine, bescheidene Sammlung von 1.500 Privatflaschen, berichtet The Drinks Business. Die stehen allerdings nicht zum Verkauf und werden daher nicht in die Zahl mit eingerechnet.

Die Homepage des Hotels erreichen Sie hier, dort finden Sie auch noch weitere Bilder.

Wir haben auf Youtube auch ein Video (Diashow) gefunden, das Bilder des Hotels zeigt. Sie sollten vielleicht den Ton ausschalten, es sei denn, Sie sind ein begeisterter Hörer von Fahrstuhl-Reggae. Die Bar sehen Sie bei 1:24. Mehr als auf dem Standbild ist auf dem Video von ihr nicht zu sehen, aber dafür, wie gesagt, noch einige Bilder des Hotels.

Whisky im Bild: Besuch bei Bunnahabhain (10 Bilder)

Wenn man in den Nordosten der Insel Islay reist, so findet man an der Küste, dort, wo sich der Meeresarm zwischen Islay und Jura nach Norden hin wieder etwas weitet, die Brennerei Bunnahabhain. Sie gehört zur Zeit der südafrikanischen Distell Group, so wie Tobermory und Deanston auch, und befindet sich in der Anfangsphase einer umfassenden Renovierung.

Unser Leser Christian Spatt hat sie Mitte September dieses Jahres besucht und uns zehn Fotos von dort mitgebracht, die wir wie immer gerne mit Ihnen teilen wollen – ein wenig Islay-Feeling passt ja zu jeder Tages- und Jahreszeit.

Bunnahabhain. Bild © Christian Spatt
Bunnahabhain. Bild © Christian Spatt
Bunnahabhain. Bild © Christian Spatt
Bunnahabhain. Bild © Christian Spatt
Bunnahabhain. Bild © Christian Spatt
Bunnahabhain. Bild © Christian Spatt
Bunnahabhain. Bild © Christian Spatt
Bunnahabhain. Bild © Christian Spatt
Bunnahabhain. Bild © Christian Spatt
Bunnahabhain. Bild © Christian Spatt

PR: Neu – Big Peat 25yo von Douglas Laing

Interessantes Neues gibt es aus dem Hause Douglas Laing zu vermelden: Der Big Peat 25yo steht in den Startlöchern um noch vor Jahreswechsel in den Geschäften zu sein, proudly brought to you by Bremer Spirituosen Contor, dem deutschen Importeur. Und es wird nicht die einzige Neuheit in der Big Peat-Serie bleiben. Hier die Pressemitteilung dazu, die wir soeben erhalten haben:

Es wird golden zum Fest – Douglas Laing veröffentlich den Auftakt einer Big Peat Vintage Trilogie

Bremen den 13.12.2017. Mit einem Paukenschlag erweitert Douglas Laing & Co seine Big Peat Range und veröffentlicht mit der Big Peat 25 Y.O. „Gold Edition“ erstmals eine limitierte Big Peat Abfüllung mit einer Altersangabe. Big Peat 25 Y.O. „Gold Edition“ markiert den Startschuss einer dreiteiligen Reihe des beliebten Islay Blended Malts, welche sich, jährlich bis 2019, über Zuwachs freuen darf.

Die Besonderheit bei diesem Blend ist die Altersangabe wodurch die Außergewöhlichkeit dieser besonderen Reihe noch unterstrichen wird. Ganz in Douglas Laing Manier wird Big Peat 25 Y.O. in Fassstärke mit 52,1% Vol., ungefärbt und ohne Kältefiltration abgefüllt. Weltweit ist diese Abfüllung auf nur 3000 Flaschen limitiert. Nach Deutschland schaffen es davon 510 Flaschen und werden exklusiv von der Bremer Spirituosen Contor GmbH vertrieben.

Cara Laing, Director of Whisky bei Douglas Laing, zum Big Peat 25 Y.O.:

„Die Idee zu dieser Vintage Trilogie schwebte schon länger in unseren Köpfen und über die Jahre haben wir viele Fässer probiert und getestet. Aber erst jetzt waren wir vollkommen überzeugt, dass dieser besondere Big Peat reif für eine Veröffentlichung ist. Unsere ganz besondere Vermählung von Islay Single Malts besticht durch reichhaltige, tiefe, phenolische Islay-Aromen, welche die charakteristische, süße Rauchigkeit von Big Peat im Herzen widerspiegeln. Wir sind gespannt darauf zu sehen, wie sich der Geist der Serie in dieser  Trilogie fortschreitet.“

Die 25 Jahre alte Limited Edition von Big Peat wird ab Ende Dezember 2017 im Fachhandel erhältlich sein. UVP: 189,99Euro

Tasting Notes:

Ein einzigartiger Geschmack Islay’s. In der Nase überzeugt der Big Peat 25 Y.O. auf sanfte und reife Art und Weise mit Noten von Bootslack, Strandfelsen und einem rauchigen Grillgeruch. Der Gaumen öffnet sich so süß wie man es vom Big Peat gewohnt ist und zeigt später Nuancen von schwarzem Pfeffer und Rauch. Das Finish hat einen warmen, süßen Charakter bevor köstliche Noten von feuchter Lagerfeuerasche, Kohlenstaub und verkohltem Fleisch erscheinen.

TSB: Interview mit Brendan McCarron (Ardbeg, Glenmorangie)

The Spirits Business hat ein Interview mit Brendan McCarron, seines Zeichens head of maturing whisky stock bei Ardbeg und Glenmorangie, vor allem aber designierter Nachfolger von Dr. Bill Lumsden, über den Ardbeg An Oa und sein Verhältnis zu Bill geführt. Wer schon das Vergnügen hatte, mit Brendan zu sprechen, der weiß, dass seine Antworten meist frei von Marketing-Sprech sind und durchaus tiefere Einblicke zulassen. Hier eine interessante Frage über Single Malts und Cocktails – und Brendans Eingeständnis, dass auch er sich irren kann, in der teilweise wiedergegebenen Antwort:

Do you think either Ardbeg or Glenmorangie should be used in cocktails?

I am an absolute convert, there must be an interview somewhere where I say Scotch in cocktails is rubbish but I think that’s because the first single malt and Scotch cocktails I was drinking were just horrific.

I had a cocktail last night from the Ham Yard in Soho made with a different Islay smoky whisky, so I had that cocktail but asked them to make it with Ardbeg. It was Sherry based and served quite short and it was just brilliant, it was a great way to enjoy Ardbeg…

Das gesamte, sehr interessante Interview finden Sie hier.

Dr. Bill Lumsden und Brendan McCarron bei der Vorstellung des Glenmorangie Bacalta