Unter den Lost Distilleries nimmt Littlemill eine gewisse Sonderstellung ein: Sie ist die einzige aus den Lowlands, die man noch zu halbwegs erschwinglichen Preisen erwerben kann (eine Eigenschaft, die sie sich mit Imperial aus der Speyside teilt – Caperdonich beginnt bereits, seltener zu werden). Allerdings hat der stete Fluss an neuen Abfüllungen in diesem Jahr auch etwas nachgelassen.

Serge Valentin hat heute vier Abfüllungen aus Littlemill verkostet, allesamt auf der fruchtigen Seite. Die Wertungen finden Sie nachstehend, die genauen Beschreibungen wie üblich auf Whiskyfun:

  • Littlemill 20 yo 1992/2012 (48.2%, Scotland and Malts, Cask Collection, bourbon hogshead, cask #4044): 81 Punkte
  • Littlemill 26 yo 1988/2015 (54.6%, Hunter Laing, Old & Rare, for The Whisky Barrel, refill sherry hogshead, 150 bottles): 86 Punkte
  • Littlemill 26 yo 1988/2015 (52.5%, Hart Brothers, Finest Collection, first filled sherry butt): 90 Punkte
  • Littlemill 24 yo 1989/2014 (51.7%, Whisky-Doris, bourbon hogshead, cask #32, 357 bottles): 90 Punkte

Serge kündigt einige weitere Tasting Notes für Littlemill an, vielleicht schon für morgen. Wir sind auf jeden Fall dann wieder mit unserem Hinweis darauf für Sie da.

Littlemill im Jahr 2004, kurz vor dem endgültigen Abriss. Heute stehen dort Wohnhäuser. Photo credit: martyn jenkins via VisualHunt / CC BY-NC-SA