Falls Sie jemandem noch ein passendes (allerdings leicht verspätetes) Weihnachtsgeschenk für sich vorschlagen wollen: Die Destillerie Macallan hat einen neuen Macallan 40yo veröffentlicht, den die Speyside-Brennerei, die ihren Umbau und ihre Erweiterung gerade beendet, selbst als „Höhepunkt“ der Sherry Oak Range bezeichnet.
Der Macallan 40yo ist der Nachfolger der Ausgabe, die im Jahr 2016 veröffentlicht wurde und erst die dritte vierzigjährige Abfüllung, die kein Vintage-Bottling ist. Sie reifte in drei Oloroso-Fässern und ergab insgesamt 465 Flaschen mit 44% Alkohol.
Laut Macallan riecht der Whisky nach „Spuren von Sultaninen, Ingwer und Holzwürze, vor einem Hintergrund aus süßem Zimt und Zitrustönen“. Am Gaumen bietet er „Zimtsüße, die in Datteln und Feigen übergeht“.
Unter den Christbaum wird es die Abfüllung dann aber doch nicht schaffen – sie ist erst für die letzten Dezembertage angekündigt. Wer sie haben will, muss dafür an die 9000 Euro auf den Tisch legen.
In Glasgow hat ja vor knapp einem Monat die neue Clydeside Distillery eröffnet (wir berichteten hier). Die Geschichte der Brennerei, im Besitz von Morrison Glasgow Distillers Ltd, begann 2012, als Tim Morrison und sein Sohn Andrew, jetzt der Commercial Director der Brennerei, das Pumpenhaus in eine Destillerie umbauten. Und jetzt ist sie um einen weiteren Meilenstein reicher:
Wie unter anderem Glasgow Live berichtete, wurde gestern das erste Fass mit Newmake befüllt. Dass dies erst vier Wochen nach der offiziellen Eröffnung geschieht, ist leicht erklärt: Laut Distillery Manager Alistair McDonald (er war zuvor bei Auchentoshan) dauerte es so lange, bis alles im richtigen Verhältnis zueinander stand und man in der Brennerei mit dem Spirit zufrieden war.
Wir können also vormerken: Am 20. Dezember 2020 könnte die Clydeside Distillery ihren ersten offiziellen Whisky abfüllen. Ob das zu diesem Zeitpunkt auch geschehen wird, bleibt abzuwarten.
Auf der Seite von Glasgow Live befindet sich auch ein über vier Minuten langes Video, das die Befüllung des ersten Fasses zeigt und in dem die Reporterin mit Alistair und Tim spricht.
Drei Bilder von der Destillerie Ardbeg hat uns unser Leser Christian Spatt von seinem Besuch auf Islay im September des Jahres mitgebracht, und zwei von Caol Ila. Diese fünf Bilder möchten wir Ihnen heute in einem „Whisky im Bild“ vorstellen – und dieses mit einem Aufruf verbinden:
Falls Sie Bilder aus Whisk(e)y-Destillerien haben, egal aus welchem Land und uns diese kostenfrei zur dauernden Verwendung auf Whiskyexperts zur Verfügung stellen wollen, dann setzen Sie sich doch gerne mit uns unter team (at) whiskyexperts.net in Verbindung. Wir suchen immer wieder persönliche Eindrücke, die wir mit anderen Whiskybegeisterten teilen dürfen. Die Bilder sollten von guter Qualität sein, über reine Schnappschüsse hinausgehen – und zumindest 1920×1080 Pixel groß. Aber auch wenn Sie Schottland oder Irland bereist haben und von dort Aufnahmen von der Landschaft oder von Sehenswürdigkeiten haben, sind wir daran interessiert, um hin und wieder Artikel damit illustrieren zu können. Natürlich werden Sie als Fotograf(in) erwähnt – und alle anderen Rechte bleiben bei Ihnen. Ideal wäre es, wenn Sie uns die Bilder über Dropbox oder ähnliche Services zur Verfügung stellen könnten.
Hier aber nun die fünf Bilder von Ardbeg und Caol Ila:
Welche drei Abfüllungen von The Balvenie würde Malt Master David Stewart einem Whisky-Anfänger empfehlen? Und welchen Jahrgang würde er selbst gerne einmal trinken? Diesen und anderen Fragen geht ein Interview auf den Webseiten von Robb Report nach, das dort gestern veröffentlicht wurde.
Darin wird Stewart auch nach dem Sinn und Wert des traditionellen Mälzbodens gefragt, den man bei The Balvenie immer noch betreibt und auch, ob er es erstaunlicher findet, dass er, der 1962 bei The Balvenie anfing, immer noch Whisky macht, oder dass die Rolling Stones, die in diesem Jahr ebenfalls ihren ersten Auftritt hatten, immer noch Musik spielen:
I haven’t had a dull moment at The Balvenie yet – so I’d have to go with the latter! When I started at the distillery, I was still an apprentice for 12 years and didn’t become the official malt master until 1974. Since then, it’s been a new experience every day, and we’ve been able to accomplish so much.
Keine tiefschürfenden Fragen und Antworten insgesamt, aber von David Stewart zu lesen ist immer ein Vergnügen. Das komplette Interview finden Sie hier.
The Balvenie Malt Master David Stewart zu Beginn seiner beispiellosen Karriere
Schottischer Whisky: Viel. Irischer Whiskey: Wenig. Dieser Vergleich, der in den letzten Dekaden durchaus stimmte, hat heute zwar noch immer seine Gültigkeit, was die Quantität der Abfüllungen und Brennereien angeht, aber wenn es um Buntheit, um Vielfalt, um den lockeren Umgang mit Tradition geht, dann machen die Iren momentan das Spiel. Das mag man mögen oder nicht, aber die Iren haben hier einfach den Vorteil, sozusagen fast bei Null anfangen zu müssen oder zu können.
Ein Artikel in Irish Central beleuchtet nun den Aspekt der gewachsenen Vielfalt unter den irischen Whiskeys – und tut es, indem er vier neuere Abfüllungen genauer unter die Lupe nimmt: “The Sexton,” “The Temple Bar”, “Dingle” und “Slane Irish Whiskey.” Dabei geht es nicht nur um den Whiskey selbst, sondern auch um die Brennereien und Unternehmen, die dahinter stehen. Der Beitrag fängt unserer Meinung nach die Aufbruchstimmung in Irland gut ein und gibt einen atmosphärischen Einblick in das, was sich dort momentan tut.
Grain Whisky ist ja eigentlich zunächst einmal der „Füllstoff“ bei Blends und hat daher, oberflächlich betrachtet, nicht den besten Ruf unter manchen Whiskyfreunden. Er wird unter fast industriellen Bedingungen in kontinuierlichem Brennprozess hergestellt und das in Mengen, gegen die die Produktion von Malt Whisky selbst in großen Brennereien klein aussieht.
Dennoch: Wenn man Grain Whisky, der ja aus allen möglichen Getreidearten hergestellt werden kann, genügend Zeit in guten Fässern lässt, kann er zu einer hervorragenden Spirituose heranreifen, die aus Prinzip abzulehnen eigentlich schade wäre. Man muss seine, im Vergleich zu Malt Whisky, meist exorbitante Süße schätzen, aber dann kann man Hervorragendes zu einem guten Preis entdecken.
Serge hat heute neue Single Grains verkostet, alle in letzter Zeit abgefüllt, und vergibt zumeist recht ansehnliche Noten dafür:
Cambus 24 yo 1993/2017 (52.7%, North Star Spirits, refill PX sherry butt): 83 Punkte
Cambus 25 yo 1991/2017 (52.7%, Liquid Treasures, sherry butt): 83 Punkte
Girvan 26 yo 1989/2016 (51.5%, Douglas Laing, Old Particular, refill hogshead, cask #11061, 224 bottles): 78 Punkte
Strathclyde 27 yo 1989/2017 (52.8%, Cadenhead, World Whiskies, 156 bottles): 85 Punkte
Dumbarton 30 yo 1987/2017 (55.3%, Hunter Laing The Sovereign for The Whisky Barrel, refill barrel, cask #14247, 160 bottles): 85 Punkte
Carsebridge 44 yo 1973/2017 (50.9%, Hunter Laing The Sovereign for The Whisky Barrel, refill hogshead, cask #14189, 150 bottles): 87 Punkte
Dumbarton 30 yo 1987/2017 (56.5%, Hunter Laing The Sovereign for The Whisky Barrel, refill barrel, cask #13436, 197 bottles): 82 Punkte
North British 21 yo 1995/2017 (52.9%, North Star Spirits, bourbon hogshead, 146 bottles): 82 Punkte
Cambus 27 yo ‘Silent Character’ (52%, The Tweeddale, 564 bottles, 2017): 83 Punkte
Gestern, am 17. Dezember, feierte der weltweit größte Premium-Spirituosenkonzern Diageo sein 20-jähriges Bestehen. Über zwei Dutzend Destillerien in Schottland stehen in seinem Besitz, und ihm gehören bekannte Marken wie Johnnie Walker, Lagavulin oder Oban. Zu diesem Ereignis haben wir eine Pressemitteilung von Diageo Deutschland erhalten, und uns bleibt vor deren Abdruck nur, dem Unternehmen zu seiner Erfolgsgeschichte zu gratulieren und auch für die Zukunft alles Gute zu wünschen.
Hier die Pressemitteilung im Wortlaut:
Die Erfolgsgeschichte des weltweit führenden Herstellers von Premium-Spirituosen geht weiter
Hamburg, 18.12.2017 – An diesem Wochenende feierte Diageo, der Hersteller einiger der weltweit bekanntesten alkoholischen Getränke, darunter Johnnie Walker Scotch, Smirnoff Wodka, Tanqueray Gin und Guinness Stout, sein 20-jähriges Bestehen.
Diageo wurde am 17. Dezember 1997 durch den Zusammenschluss von Grand Metropolitan plc und Guinness plc gegründet und hat sich zu einem international führenden Unternehmen im Bereich der alkoholischen Getränke entwickelt. Heute werden die Produkte in 180 Ländern verkauft.
Der wirtschaftliche Erfolg spricht für sich: In den letzten 20 Jahren stieg der Aktienkurs von Diageo um 340 % , das Marktkapital um 440 %1 und der Gewinn je Aktie (vor Sonderfaktoren) ist 220 %2 höher.
Das Jubiläum wird weltweit gemeinsam mit den 30.400 Mitarbeitern des Unternehmens gefeiert. Von einer Zeitkapsel Zeremonie in der bekannten Cardhu Destillerie in Schottland, der Heimat von Johnnie Walker, bis hin zu Mitarbeitern in Lagos, Nigeria und Sydney, die auf den Anlass mit einem Schluck Johnnie Walker Black Label anstoßen.
In London eröffnete Diageos Chief Executive, Ivan Menezes, zusammen mit einem ausgewählten Team von Scotch Whiskey Blendern des Unternehmens und Mitgliedern des Senior Leadership Teams, den Tag an der Londoner Börse.
Ivan Menezes, Chief Executive von Diageo, sagt:
„Ich bin unglaublich stolz auf das, was wir in den letzten 20 Jahren erreicht haben. Es ist dem einzigartigen Engagement unserer talentierten Mitarbeiter anzurechnen. Diageo ist ein junges Unternehmen, das aus dem unternehmerischen Vermächtnis von John Walker, Pierre Smirnoff, Charles Tanqueray, Arthur Guinness und vielen anderen hervorgegangen ist – dieser Geist setzt sich bis heute fort.“ Menezes betont weiter: „Unsere Marken sind jeden Tag Teil von Feierlichkeiten weltweit. Aber ich will an diesem besonderen Tag nicht nur auf den Erfolg unserer Marken und unseres Geschäfts anstoßen, sondern auch auf die Art und Weise, wie wir arbeiten. Wir haben große Fortschritte in den Bereichen Diversity und Integration gemacht, unsere Umweltbelastung minimiert, soziales Engagement ausgebaut, und weiterhin liegt unser Fokus darauf, den schädlichen Konsum von Alkohol weltweit zu verringern.“
Die Übernahme sozialer Verantwortung und das Schaffen eines Bewusstseins für den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol stehen im Mittelpunkt von Diageos Handeln. Mit verschiedenen Initiativen kämpft das Unternehmen gegen Alkoholmissbrauch in unserer Gesellschaft.
„Wir als führender Anbieter von alkoholischen Getränken möchten das Bewusstsein für die Risiken von Alkohol schärfen und an einen genussvollen und verantwortungsvollen Konsum von Alkohol appellieren. Es geht nicht darum, was man trinkt, sondern wie viel man trinkt – unabhängig davon, ob es eine Spirituose, Bier oder Wein ist, Alkohol ist Alkohol. Genau hier sollen auch unsere Initiativen aufklären und Aufmerksamkeit schaffen.“,
so Karin Dietrich, Corporate Relations Director Central Europe bei Diageo.
Wichtige Meilensteine der letzten 20 Jahre im Überblick:
Diageo plc entstand durch den Zusammenschluss von Grand Metropolitan und Guinness. Das Unternehmen ist seit Dezember 1997 an den Börsen in London und New York notiert.
Im Jahr 2001 erwarben Diageo und Pernod Ricard den kanadischen Spirituosenhersteller Seagram’s. Diese Akquisition brachte Crown Royal (kanadischer Whiskey) und Captain Morgan Rum in die Diageo Markenfamilie.
Unser Programm „Water of Life“ wurde 2007 ins Leben gerufen, um Menschen in ganz Afrika sauberes Trinkwasser und sanitäre Einrichtungen zur Verfügung zu stellen. Seit dem Start hat das Programm mehr als 10 Millionen Menschen in 21 Ländern geholfen.
Die Familie Nolet und Diageo gründeten 2008 ein 50/50-Gemeinschaftsunternehmen, um Ketel One Wodka zu verkaufen, vermarkten und zu vertreiben.
Diageo gründete im Jahr 2008 DRINKiQ, eine Online-Plattform, die Verbraucher anhand anschaulicher Grafiken und aufklärender Texte informiert, aufklärt und unterstützt, fundierte Entscheidungen über ihren Alkoholkonsum zu treffen.
2008 startete Diageo das Projekt Learning for Life in Lateinamerika und in der Karibik. Das Bartender-Ausbildungsprogramm läuft mittlerweile in über 40 Ländern und hat mehr als 120.000 Menschen erreicht. Seit 2014 gibt es Learning for Life in Deutschland in Kooperation mit der Galander Bar Academy Berlin. Es finden Ausbildungsdurchgänge in Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, Köln, Leipzig und Dresden statt. Weitere Informationen über das Programm finden Sie unter: https://l4l.academy/
Im Jahr 2011 wurde Diageo das erste globale Unternehmen mit Anteilen an der schnell wachsenden chinesischen Spirituosenkategorie „White Spirits“, durch den Erwerb von Mehrheitsanteilen am Unternehmen Shui Jing Fang.
Diageo erwarb im Jahr 2011 auch Mey Içki, das führende Spirituosenunternehmen in der Türkei.
Im Jahr 2012 erwarb Diageo Meta Abo Brewery in Äthiopien und Ypióca Cachaça in Brasilien.
2013 begann Diageo mit der Übernahme von United Spirits Limited in Indien.
Diageo ist der erste Spirituosenhersteller, der 2013 die UN Women’s Empowerment Principles unterzeichnet hat.
Diageo übernahm 2015 Don Julio Tequila.
Diageo wurde im Thomson Reuters Diversity and Inclusion Index 2016 als eines der 25 vielfältigsten und integrativsten Unternehmen gekürt.
Im Jahr 2017 erwarb Diageo den schnell wachsenden Spirituosenhersteller Tequila Casamigos.
Diageo kündigte im Oktober 2017 an, die seit 34 Jahren geschlossenen Destillerien Port Ellen und Brora mittels eines Millioneninvestments wiederzueröffnen.
2017 feierte Diageo die Ausbildung von 1 Millionen Botschaftern für den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol (im Rahmen von Programmen wie DRINKiQ.com).
Die Kampagne #JoinThePact von Johnnie Walker hat seit ihrem Start im Jahr 2008 bis heute fünf Millionen freiwillige Selbstverpflichtungen von Menschen eingeholt, die sich niemals unter Alkoholeinfluss hinter das Steuer setzen werden. Das neue Ziel sind 50 Millionen freiwillige Selbstverpflichtungen bis 2025.
Nach einigen nicht whiskybezogenen Beiträgen und solchen, die nur lokal erhältlichen Abfüllungen gewidmet waren, hat sich Ralfy heute wieder eine Standardabfüllung ins Glas gefüllt und vor einigen Minuten ein Video online gestellt, in dem er den Balvenie 17yo Doublewood verkostet. Der Doublewood reift in zwei verschiedenen Fassarten, Bourbon und Sherry, und ist sozusagen der ältere und deutlich teurere große Bruder des 12jährigen Doublewood.
Der Balvenie 17yo Doublewood bekommt bei Ralfy 83 von 100 Punkten, eine gute, aber auch nicht überragende Bewertung. Warum das so ist, können Sie dem diesmal wieder knapp 20 Minuten dauernden Video auf Youtube entnehmen – oder obenstehend hier bei uns. Viel Vergnügen damit!
Wenn es um nur noch sehr schwer erhältliche Abfüllungen aus Lost Distilleries geht, dann kommt man um die Brennereien Glenugie und Glenury Royal nicht herum – hier scheinen Fässer, die noch nicht abgefüllt wurden, bereits extrem rar zu sein. Auf Nachfrage hat uns ein Mitglied der Urquhart Familie (Gordon & MacPhail) vor zwei Jahren bestätigt, dass sie noch Glenury im Bestand haben – seitdem ist aber kein neuer Whisky aus dieser Lost Distillery erschienen. Bei Glenugie ist es überhaupt bereits fünf Jahre her, dass man hier noch etwas abgefüllt hat.
Jeweils ein Bottling aus den beiden Destillerien hat Serge heute verkostet, und beide recht hoch bewertet:
Glenury Royal 1984/2012 (46%, Gordon & MacPhail, Rare Old, cask # R0/12/05): 90 Punkte
Glenugie 28 yo 1977/2006 (45.5%, Signatory Vintage, hogshead, cask #5504, 228 bottles): 88 Punkte
Und? Hatten Sie schon das Vergnügen?
Glenugie, Aufnahme aus dem Jahr 1956 – der Turm im Vordergrund ist die Ruine einer durch Windkraft betriebenen Pumpstation. Foto von Africa23, GNU-Lizenz
Gemeinsam mit unserem Partner Beam Suntory Deutschland haben wir einen Bowmore 26yo French Oak Wine Matured verlost – ein wirklich exklusives Weihnachtsgeschenk, das die Herzen von Whiskyfreunden höher schlagen lässt. Die zweite Abfüllung in der Vintner’s Trilogy ist mit einem UVP von 420 Euro der wertvollste Whisky, den wir bislang auf Whiskyexperts verlosten – hier einige Infos zur Serie und zum Tropfen selbst, bevor wir den Namen des oder der Glücklichen bekanntgeben:
Die Vintner’s Trilogy
„Vintner“, also Winzer, erklärt die Inspiration hinter den drei Abfüllungen der Reihe: Wein- & Sherry-Veredelungen. Die ersten beiden Auskopplungen aus der Serie sind Bowmore 18 Years Manzanilla Cask (52,5 Vol.-%) und Bowmore 26 Years French Oak Wine Matured (48,7 Vol.-%). Alle Single Malts lagerten in den berühmten No.1 Vaults – dem ältesten Whisky-Lagerhaus Schottlands – unter dem Meeresspiegel und bauen auf das charakteristische Geschmacksprofil von Bowmore auf.
Der Bowmore 18 Years Manzanilla Cask, die erste der beiden bislang erschienenen Abfüllungen, schmeckt nach gewürzten Sevilla-Orangen, Rübensirup, reifen Johannisbeeren, gesalzenem Karamell und einem leichten Hauch von Menthol und Kamille, ausbalanciert durch weiche Ringlotten, Vanillekaramellen und frischen Torfrauch.
Bowmore 26yo French Oak Wine Matured
Der Bowmore 26 Year Old Wine Matured reift die ersten 13 Jahre in ehemaligen Bourbon-Fässern, um danach 13 Jahre in Barriquefässern gelagert zu werden. Dadurch entwickelt er eine Farbe dunklen Bernsteins. In der Nase vermischen sich Rote-Johannisbeer-Marmelade, Kampferöl und Kirschkuchen mit erdigem Rauch und verwandeln sich unter Zugabe von Wasser in würziges Eichenholz, tropische Früchte wie Papaya und Mango und süßen Honig. Der vollmundige Whisky entwickelt am Gaumen Aromen von eichengewürztem Rauch und dunkler Schokolade, mit einem langen Abgang und dem für Bowmore typischen dezenten Salzaroma. Bowmore 26 Year Old Wine Matured wird in Fassstärke (48,7 Vol.-%) abgefüllt.
Im Handel ist diese Rarität um ca. € 420,- verfügbar.
Und hier ist der Name des Gewinners des Bowmore 26yo French Oak Wine Matured bei Whiskyexperts, den wir per Zufall ermittelt haben:
Wir gratulieren Christoph Schmitz aus 50968 Köln!
Der Bowmore 26yo French Oak Wine Matured wird Ihnen durch Beam Suntory Deutschland zugestellt. Man wird sich bemühen, die Flasche noch vor Weihnachten bei Ihnen ankommen zu lassen, wegen der starken Auslastung der Post können wir das aber nicht garantieren. Jedenfalls viel Freude mit diesem traumhaften Gewinn.
Allen anderen, die diesmal leer ausgegangen sind: Das war ganz bestimmt nicht die letzte Verlosung bei uns – bleiben Sie uns treu, wir werden Sie schon bald wieder mit einer neuen Chance und neuen Gewinnen überraschen! Danke jedenfalls fürs Mitspielen, wir freuen uns über die vielen, vielen Zuschriften und Ihre Begeisterung für Whisky!
„Zauberhaftes Schottland“ könnte man unseren Beitrag überschreiben, denn unser TV-Tipp für morgen (und schon jetzt in der Videothek bei arte bis 18. Januar abrufbar) beschäftigt sich mit einem magischen Film und der bezaubernden Landschaft, in der er gedreht wurde.
„Kulissen des Kultkinos – Auf den Spuren von Harry Potter“ entführt Sie in 45 Minuten zu einigen Schauplätzen der Verfilmung der Bücher von J. K. Rowling, die natürlich nicht nur in Schottland gedreht wurde – allerdings stammen viele Schlüsselszenen von dort. Hier ein paar Worte aus der Beschreibung des Beitrags:
Im Westen Schottlands lieferte die Region Glenfinnan zahlreiche Kulissen für die Harry-Potter-Filme. Hier fährt der berühmte Hogwarts Express – in Wahrheit der Jacobite Steam Train – vorbei, der Dampfzug, der Harry zu seiner Zauberschule bringt. Nach einem Abstecher an den Süßwassersee Loch Shiel geht es zurück nach Edinburgh ins renommierte Fettes College. J. K. Rowling ließ sich für die Beschreibung der Zauberschule von dieser berühmten Einrichtung und ihrem Pensionat inspirieren.
Wie gesagt ist die Sendung für alle, die sie nicht im TV sehen können, auch in der arte-Videothek abrufbar – und zwar hier auf dieser Seite.
Das Glenfinnan Monument am Loch Shiel ist auch das Motiv unseres Titelbilds.
Wie jede Woche seit letzten November präsentieren wir Ihnen hier auch an diesem Sonntag Videos und Podcasts, die wir von den Erstellern der Beiträge selbst zur Veröffentlichung erhalten haben und mit denen wir Sie einladen wollen, ein wenig auf geschmackliche Entdeckungsreise zu gehen. Hier sind die Beiträge, die wir Ihnen heute, in Folge 54, vorstellen können:
Whiskey aus der Sicht eines Amerikaners – Redbreast 21yo
Alle Videos aus dieser Liste können Sie ab sofort auch als Playlist komplett ansehen – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.
Wie jede Woche ergeht hier auch unser Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird.
Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Morgen ist es zu spät! Gemeinsam mit unserem Partner Beam Suntory Deutschland verlosen wir einen Hammerwhisky für den Gewinner: Den Bowmore 26yo French Oak Wine Matured – ein wirklich exklusives Weihnachtsgeschenk, das die Herzen von Whiskyfreunden höher schlagen lässt. Mit diesem außergewöhnlichen Preis, dem wertvollsten Whisky, den wir bei Whiskyexperts jemals verlost haben, möchten wir uns auch für die Treue unserer Leserschaft und den stetig wachsenden Zuspruch bedanken! Ohne Sie könnten wir nicht das für Sie tun, was wir gerne tun: Ihnen Nachrichten und Hintergründe liefern, damit Sie sich Ihre eigene Meinung bilden können!
Nur noch heute können Sie mitmachen – morgen verkünden wir bereits die Gewinnerin oder den Gewinner!
Gewinnen Sie den Bowmore 26yo French Oak Wine Matured aus der Vintner’s Trilogy
„Vintner“, also Winzer, erklärt die Inspiration hinter den drei Abfüllungen der Reihe: Wein- & Sherry-Veredelungen. Die ersten beiden Auskopplungen aus der Serie sind Bowmore 18 Years Manzanilla Cask (52,5 Vol.-%) und Bowmore 26 Years French Oak Wine Matured (48,7 Vol.-%). Alle Single Malts lagerten in den berühmten No.1 Vaults – dem ältesten Whisky-Lagerhaus Schottlands – unter dem Meeresspiegel und bauen auf das charakteristische Geschmacksprofil von Bowmore auf.
Der Bowmore 18 Years Manzanilla Cask, die erste der beiden bislang erschienenen Abfüllungen, schmeckt nach gewürzten Sevilla-Orangen, Rübensirup, reifen Johannisbeeren, gesalzenem Karamell und einem leichten Hauch von Menthol und Kamille, ausbalanciert durch weiche Ringlotten, Vanillekaramellen und frischen Torfrauch.
Bowmore 26yo French Oak Wine Matured
Der Bowmore 26 Year Old Wine Matured reift die ersten 13 Jahre in ehemaligen Bourbon-Fässern, um danach 13 Jahre in Barriquefässern gelagert zu werden. Dadurch entwickelt er eine Farbe dunklen Bernsteins. In der Nase vermischen sich Rote-Johannisbeer-Marmelade, Kampferöl und Kirschkuchen mit erdigem Rauch und verwandeln sich unter Zugabe von Wasser in würziges Eichenholz, tropische Früchte wie Papaya und Mango und süßen Honig. Der vollmundige Whisky entwickelt am Gaumen Aromen von eichengewürztem Rauch und dunkler Schokolade, mit einem langen Abgang und dem für Bowmore typischen dezenten Salzaroma. Bowmore 26 Year Old Wine Matured wird in Fassstärke (48,7 Vol.-%) abgefüllt.
Im Handel ist diese Rarität um ca. € 420,- verfügbar.
Und so gewinnen Sie den Bowmore 26yo French Oak Wine Matured bei Whiskyexperts:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Wie alt sind alle drei Abfüllungen der Vintner’s Trilogy zusammen?
a) 56 Jahre
b) 64 Jahre
c) 71 Jahre
Kleine Hilfe: Zum ersten Mal haben wir über die drei Bottlings im September dieses Jahres hier berichtet, und mit den Angaben dort können Sie auch die drei Altersangaben zur richtigen Lösungszahl addieren.
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Bowmore“!
3. BITTE teilen Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken. Ein wenig gute Nachrede kann auch uns nicht schaden ;-). Das Teilen ist nicht verpflichtend, aber es würde uns freuen.
Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 17. Dezember, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner des Preises und geben sie oder ihn am 18. Dezember 2017 bekannt. Der Gewinn wird durch Beam Suntory Deutschland versendet.
Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „Bowmore“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab 4. Dezember 2017 bis 17. Dezember 2017, 23:59. Der Preisträger wird am 18. Dezember auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Beam Suntory Deutschland sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand erfolgt durch Beam Suntory Deutschland.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Bei Whiskyexperts gibt es einige „Traditionen“, die sich über die fast fünf Jahre (und mehr als 8000 Nachrichten), die wir bislang für Sie gearbeitet haben, herausgebildet haben. Eine der langlebigsten davon ist die des Sonntagsvideos. Jeden Sonntag wollen wir Ihnen Filme zeigen, die sich mit Whisky aus aller Welt oder den Regionen, in denen sie entstehen, beschäftigen.
Nach so langer Zeit ist die Recherche dazu zwar von der Routine einfacher geworden, vom Inhalt her aber nicht, denn wir haben Ihnen schon über 250 dieser Filme gebracht und wollen doch jede Woche etwas Besonderes bieten.
Wir hoffen, dass es uns auch diese Woche gelungen ist: Mit einem zehn Minuten langen Video von Youtube, das in wirklich schönen Aufnahmen einen Wintertag in den schottischen Highlands zeigt. Aufgenommen ist es mit einem Yuneec Q500 Quadcopter, in bestechender 4K-Qualität, unterlegt mit schöner und passender Musik. Das Video von Tigger’s RC Reviews sollten Sie bildschirmfüllend ansehen – die Details darin sind excellent und wenn Sie dann noch nicht genug haben: Hier ist ein weiteres seiner excellenten Videos, das wir fast genau vor einem Jahr gebracht haben. Viel Vergnügen und einen schönen Sonntag, an dem wir Sie natürlich mit dem einen oder anderen Beitrag begleiten werden!