Adelphi hat es geschafft – und wir gratulieren ganz herzlich dazu: Der erste Spirit, der in ihrer Destillerie Ardnamurchan gebrannt wurde, ist heute alt genug, um sich Whisky nennen zu dürfen – genau drei Jahre nach dem Tag, als er ins Fass abgefüllt wurde.
Und hier ist das Fass Nummer 1, das sich jetzt offiziell als Whiskyfass bezeichnen darf – und schon bald von vielen weiteren Fässern gefolgt wird:
Nochmals unsere herzlichsten Glückwünsche an die Crew der Highland-Destillerie – wir sind schon gespannt auf die erste offizielle Whiskyabfüllung!
Malerisch an der Westküste Schottlands gelegen: Ardnamurchan
Gleich mit zwei Neuigkeiten hat uns die schwedische Destillerie Mackmyra versorgt: Pat Hock, vielen unseren Lesern aus der wöchentlichen Videorubrik als „Der Whiskywixer“ bekannt, wird ab 1. September neuer Brand Ambassador für Mackmyra in Deutschland. Dazu wird es von Mackmyra eine eigene Single Cask Abfüllung geben , den „Mackmyra Wixerrök“. Wir freuen uns jedenfalls mit Pat und wünschen ihm viel Erfolg mit seiner neuen Aufgabe.
Pat Hock ist ab 1. September neuer Brand Ambassador für Mackmyra in Deutschland
Die zweite Neuigkeit betrifft eine neue Abfüllung aus der Destillerie, komponiert von Master Blenderin Angela D’Orazio: Mackmyra Moment Ledin. Was es damit auf sich hat, können Sie dem untenstehenden Pressetext entnehmen (und den offiziellen Tasting Notes):
Neu – Mackmyra Moment Ledin
Der Moment Ledin ist ein besonderer Whisky, ausgewählt von unserer Master-Blenderin Angela D’Orazio, zusammen mit dem beliebten schwedischen Künstler Tomas Ledin, der auch ein Kenner von Single Malt Whisky ist.
Im Herbst 2016 verbrachten Tomas und Angela einen Tag zusammen in unserem Whiskylager, der Bodås Mine, 50 Meter unter der Erde, wo sie viele verschiedene Rezepturen testeten. Tomas fand großes Gefallen an den Sauternes Weinfässern und das Ergebnis war genauso, wie sie beide sich das erhofft hatten – ein eleganter Whisky, der sowohl weiche Holznoten besitzt und gleichzeitig auch würzig ist.
„Die Auswahl des Whiskys und der Beteiligung am Produktionsprozess war eine sehr lustige Erfahrung. Der Whisky ist genau nach meinem Geschmack, erstaunlich gut, glatt und stilvoll. Ich bin natürlich sehr stolz auf das Ergebnis aus der Zusammenarbeit mit Mackmyra, und darauf stolz hinter einem schwedischen Single Malt aus der Moment Serie zu stehen“,
sagt Tomas Ledin.
Mackmyra Moment Ledin ist eine sehr limitierte Auflage eines eleganten schwedischen Malt Whiskys, der für vier Jahre in Bourbon Fässern gelagert wurde und danach fünf weitere Jahre in französischen Eichenfässern, die Sauternes Wein enthielten, reifte. Die Nase ist reichhaltig, mit weichen Eichennoten und einem würzigen Geschmack und einem Hauch von Ingwer, Kokos, Vanille, Karamell, Orange und Birnen Karamell.
„Wir hatten viel Spaß, als wir die verschiedenen Rezepturen testeten. Ich bin froh, dass Tomas die Sauternes Wein Fässer gefielen. Der Moment Ledin ist fantastisch gut, mit seinen weichen, fruchtigen, würzigen und seidigen Aromen von Früchten und buttrigem Toffee. Es ist ein perfekter Sommer-Whisky und ich weiß, dass er große Akzeptanz bekommen wird“,
sagt Angela D’Orazio, Master Blenderin bei Mackmyra.
Der Moment Ledin ist ein eleganter, goldener schwedischer Single Malt Whisky mit einer hellroten Reflexion.
Tasing Notes:
NASE: Reich, fruchtig und würzig mit getrockneter Zitrusfrucht und tropischem Birnenkaramell, Kokosnuss und Müsli mit Zimt, Ingwer, Vanille Fudge und elegant gerösteter Eiche.
GESCHMACK: Weiche Eichennoten, Würze und satte Tönen von Ingwer, Kokos und Vanille Karamell, Orangenschale und Birnen Karamell. Die Textur ist leicht buttrig mit einem mittleren Körper.
NACHKLANG: Lang, fruchtig und würzig, mit weichen Eichennoten, Orangenschalen und würzig weichem Birnen Fudge.
Aus London sind wir über eine neue Abfüllung der Loch Lomond Group informiert worden, die soeben auf den Markt gekommen ist. Bei der Littlemill 2017 Private Cellar Edition handelt es sich um eine aufwendige Edition aus der längst geschliffenen Lowland-Destillerie Littlemill, die, ähnlich wie der Vorgänger aus dem Jahr 2015, neben der Abfüllung selbst auch ein Stück des Fasses und eine kleine Sampleflasche enthält.
Die neue Private Cellar Edition wurde aus acht refill Bourbonfässern, die zwischen dem 11. und 19. Mai 1990 mit 68.8% befüllt wurden, abgefüllt. Ausgewählt hat die Fässer der Master Blender der Destillerie Loch Lomond, Michael Henry. In den letzten 12 Monaten vor der Abfüllung kam der Whisky noch einmal in frische Bourbonfässer. Insgesamt gibt es 500 Flaschen davon, mit 51.3% abgefüllt, erhältlich in Großbritannien, Taiwan, Frankreich, Deutschland und im Travel Retail.
Der Preis: 2250 britische Pfund.
Hier noch die originalen Tasting Notes:
Nose – Green herbal notes of peppermint and eucalyptus lead into natural perfumed floral bursts of honeysuckle and lavender. Cedar wood elements give structure.
Taste – Vibrant fruit is prominent with a background soft, subtle sweet character. Mouth-watering crisp green apple, zesty grapefruit and tart juicy pineapple are followed by green tea notes and a delicate clover honey sweetness.
Finish – Warming spice of stem ginger and nutmeg liven the tongue before a long peppermint and sugar syrup finish.
Beam Suntory erweitert das Portfolio für den deutschen Markt mit einem Single Grain aus Japan: „The Chita“ war im vorigen Jahr für den Travel Retail vorgestellt worden, nun ist er auch im normalen Handel in Deutschland (noch nicht in Österreich) verfügbar. Alle weiteren Infos entnehmen Sie bitte nachfolgender Pressemeldung:
Beam Suntory bringt japanischen Single Grain Whisky The Chita nach Deutschland
Frankfurt am Main, 1. August 2017: Im August kommt der erste japanische Single Grain Whisky The Chita von Beam Suntory auf den deutschen Markt. Er steht für eine besondere Reinheit und einzigartige Balance. Der hochwertige Whisky zeichnet sich durch seine weichen und vielseitigen Aromen aus, die er durch seinen aufwendigen Herstellungsprozess, die idealen klimatischen Bedingungen und die Lagerung in drei unterschiedlichen Fasstypen erhält. The Chita stammt aus der japanischen Grain Destillerie Chita, die sich speziell der Produktion von japanischen Grain Whiskys in höchster Qualität widmet.
Der milde und ausgewogene Super Premium Whisky The Chita zeichnet sich durch seinen besonders reinen und leichten Charakter aus. Konsumenten können sich auf einen Hauch Minze und eine intensive Honignote freuen. Seine Aromen reichen von Crème Brûlée, Kardamom, Akazien-Honig bis hin zu Rosenblüten. Im Abgang ist er sehr klar – mit der lang anhaltenden Note von würziger Eiche.
„Wir sind stolz, mit The Chita den ersten japanischen Single Grain Whisky aus dem Hause Beam Suntory auf den deutschen Markt zu bringen. Mit dem Single Grain Whisky erweitern wir unser Super Premium-Portfolio und kommen dem stark wachsenden Trend japanischer Whiskys nach“, sagt Nicole Ehlen, Marketing Director Western Europe bei Beam Suntory.
The Chita unterscheidet sich von anderen Single Grain Whiskys durch einen komplexen, mehrfachen Destillationsprozess. So entstehen die drei Kern-Komponenten: die aus Mais hergestellten Grain Whisky Typen clean, medium und heavy – was eine Besonderheit bei der Grain-Whisky-Herstellung darstellt. Dank kontinuierlicher Optimierung ist es dem Master Blender Shinji Fukuyo gelungen, den Single Grain Whisky in höchster Qualität und besonderer Reinheit herzustellen. Er verfeinerte die Aromen, indem er neben den bekannten amerikanischen Weißeichenfässern auch spanische Eichenfässer und Weinfässer für die Lagerung nutzte. Durch die vielfältige Fasslagerung wird dem Whisky seine Geschmackstiefe und Komplexität verliehen. Eine weitere Rolle spielt das einzigartige Klima der japanischen Region. Für die Produktion wird das besonders hochwertige „Aichi Water“ verwendet, das ebenfalls von der Halbinsel stammt. Das Ergebnis ist ein besonders milder, weicher Single Grain Whisky mit beispielloser Raffinesse und einem reinen, klaren Abgang.
Das Premium-Produkt aus dem Hause Suntory
The Chita wird in der Grain Destillerie Chita auf der gleichnamigen japanischen Halbinsel hergestellt. Die Destillerie wurde 1972 gegründet und gehört zu einer von drei Whisky-Destillerien des Hauses Suntory. Das Unternehmen Suntory mit Hauptsitz in Tokio wurde 1899 von Shinjiro Torii gegründet. Bis heute ist Suntory weltweit für seine Master Blender bekannt. Shinjiro Torii baute 1923 in Yamazaki die erste Whisky-Destillerie Japans auf. Die Chita Destillerie ist die zweite Destillerie, die sein Sohn Keizo Saji eröffnete und somit der Grain Whisky Produktion in Japan eine noch größere Vielfalt gab. Ein Jahr später gründete Shinjiro Torii die Hakushu Destillerie inmitten der Wälder in den japanischen Alpen. In den drei Destillerien produziert Suntory über 100 verschiedene Malts und Grain Whiskys.
Die Whiskys aus dem Hause Suntory sind raffiniert und komplex. Bei der „International Spirits Challenge“ erhielt Suntory wiederholt – zuletzt 2017 – die Auszeichnung „Distiller of the Year“. Neben The Chita enthält die Produktreihe den vielschichtigen Single Malt Yamazaki, den frischen und leicht rauchigen Single Malt Hakushu, sowie den fruchtig-milden Premium Blend Hibiki.
Tasting Notes:
Farbe: Helles Gold. Aroma: Duftet nach Crème Brûlée, Kardamom, Akazien-Honig und Rosenblüten. Geschmack: Mild und geschmeidig, mit einem Hauch von Minze und tiefer Honignote. Abgang: Rein und klar, raffinierter Abgang mit Anklängen von würziger Eiche. Trinkempfehlung: Pur oder auf Eis zu genießen.
The Chita hat 43% Vol und ist für 49,99 Euro im ausgewählten Handel erhältlich. Die Premium Qualität von The Chita spiegelt sich auch in der hochwertigen Verpackung wider. So wurde beispielsweise das Etikett extra von einem japanischen Kalligrafie-Künstler entworfen.
Nicht wenigen Whiskyfreunden kommt irgendwann einmal der Gedanke, dass man seinen Whisky selbst herstellen könnte. Selbst brennen fällt für die meisten da natürlich flach – so viel Zeit und vor allem so viel Geld, um das zu einem vernünftigen Ergebnis zu führen, hat wohl kaum jemand.
Einfacher scheint es da schon zu sein, den Whisky selbst durch ein Finish zu veredeln. Gerade mit kleinen Mengen, sprich: kleinen Fässern, geht das relativ schnell und braucht gerade mal etwas Stellplatz auf einem Tisch oder in einer Ecke.
In der Theorie geht das ja alles ganz einfach – aber wie sieht das in der Praxis aus? Wer halbwegs Englisch versteht (oder, was manchmal schwieriger sein kann: Die Sprache von Google Translate), der findet in einem Artikel auf Whisky Advocate mit dem Titel: „Try This at Home: Barrel-Finished Whisky“ von Aaron Goldfarb eine recht brauchbare Anleitung zum Finishen in kleinen Fässern. Die Bezugsquellen für solche Minifässer im Artikel sind natürlich für den US-amerikanischen Markt gedacht, aber auch bei uns findet man zum Beispiel mit „2l Holzfass kaufen“ auf Google jede Menge Möglichkeiten, um mit dem Finishen zu beginnen. Viel Vergnügen allen denen, die es probieren wollen und: Gutes Gelingen!
Für seine heutige Session hat sich Serge Valentin drei interessante Whiskys aus der Speyside ausgesucht – von denen nicht bekannt ist, aus welcher Destillerie sie stammen, lediglich die Region ist dabei angegeben. Interessant macht sie auch das Alter: allesamt stammen sie aus dem Jahr 1973 und sind heuer abgefüllt.
Wie sehr diese Whiskys Serge in seiner Verkostung begeistern konnten, zeigen nicht nur die Wertungen, sondern auch die Anmerkung, dass es wohl die besten Abfüllungen seien, die man heutzutage finden könne:
Speyside 43yo 1973/2016 (47.7%, Maltbarn, sherry, 149 bottles): 92 Punkte
Speyside 43 yo 1973/2017 (46.5%, Archives, butt, cask #9, 120 bottles): 93 Punkte
Speyside 43 yo 1973/2017 (46.8%, Archives, butt, cask #8, 107 bottles): 90 Punkte
Und weil diese Whiskys ein großes Geheimnis um ihre Herkunft machen, hier ein Wegweiser aus der Speyside, der aber mit großer Wahrscheinlichkeit in die Irre führt, was die Kandidaten der Verkostung betrifft.
Seit nunmehr 53 Monaten präsentieren wir Ihnen zu Monatsbeginn einen Whisky, welchen wir beachtenswert finden, der problemlos erhältlich ist und auch preislich im Rahmen bleibt. Diese (stets subjektive) Auswahl erhält von uns das Prädikat „Whisky des Monats“, und wir hoffen, dass wir den einen oder anderen Whiskygenießer damit auf neue Pfade locken können. Diesmal haben wir uns – zum ersten Mal – für einen japanischen Single Malt entschieden, und dabei für eine etwas unbekanntere Variante: Den Hakushu Distiller’s Reserve.
Der Hakushu Distiller’s Reserve ist seit 2015 in unseren Landen auf dem Markt, und trotz seiner offiziellen Alterslosigkeit ist dennoch einiges über seinen Inhalt bekannt. Der aus der 1973 gegründeten Hakushu Distillery (sie liegt in der Präfektur Yamanashi) stammende Single Malt besteht hauptsächlich aus getorftem, achtjährigem oder älterem Malt, sowie 18jährigem Whisky aus amerikanischen Eichenfässern. Alle Fässer werden von Suntory’s Master Blender Shinji Fukuyo selbst ausgesucht. Trotz des verwendeten torfigen Malts ist die Abfüllung insgesamt allerdings geschmacklich weitab von einer Rauchbombe angesiedelt: In der Nase zeigt der Hakushu Distiller’s Reserve vor allem fruchtige und etwas minzige Noten sowie einen Hauch Sandelholz. Die Rauchigkeit ist sehr zurückhaltend, und auch am Gaumen macht sie sich kaum bemerkbar. Dafür finden sich wieder helles Obst, eine Holznote und zestige Eindrücke. Das mittellange Finish ist das Rauchigste am Hakushu Distiller’s Reserve, wieder vermengt mit Holz- und Fruchteindrücken.
Um die 80 Euro zahlt man für diesen japanischen Single Malt, und damit bewegt er sich im gleichen Preissegment wie sein Gegenüber aus dem Sherryfass, der Yamazaki Distiller’s Reserve. Wir finden, er ist eine gute Gelegenheit, sich dem japanischen Whisky abseits der Blends und der sherryseitigen Abfüllungen zu nähern. Auch dafür, dass er diese Perspektive erlaubt, wird er unser Whisky des Monats August 2017.
Zwei neue Whiskys aus der Destillerie Loch Lomond sind vor kurzem angekündigt worden: Eine 12jährige Variante ihrer getorften Marke Inchmoan, und eine Vintage-Abfüllung aus dem Jahr 1992.
Loch Lomond verfügt ja über verschiedenartige Stills, die es der Destillerie erlauben, durch die Kombination der Whiskys aus unterschiedlichen Brennblasen geschmacklich sehr unterschiedliche Abfüllungen zu erzeugen.
Der Inchmoan 12yo wurde aus Whiskys komponiert, die aus den Stills mit Schwanenhals und jenen mit geradem Hals stammen. Der Whisky reifte dann in einer Kombination aus erneut gekohlten amerikanischen Eichenfässern und ex bourbon casks. Mit 46% ohne Kühlfiltration abgefüllt, bringt der Whisky eine Kombination aus leichtem Rauch und Vanillenoten.
Der Inchmoan 25yo durfte 25 Jahre in refill bourbon casks reifen. Er bietet eine schöne Balance aus fruchtigen Noten mit Rauch, so die Destillerie. Abgefüllt wurde er, ebenfalls ohne Kühlfiltration, zusätzlich auch ohne Farbstoffe.
Der Inchmaon 12yo kostet in UK 44 Pfund, der Inchmoan 1992 ist für 199 Pfund erhältlich. Welche Preise bei uns aufgerufen werden, können wir noch nicht sagen.
Serge Valentin bezeichnet Whiskys aus der Highland-Destillerie Deanston als „Underdogs“, weil sie für seine Seite auf Facebook kaum Likes generieren, keine Herzen, und weil sie den Traffic eher schmälern als steigern. Er tut es mit einem leichten Augenzwinkern – und wir hier bei Whiskyexperts wissen, dass unsere Leser einem guten Deanston sehr wohl etwas abgewinnen können. Und der Output der Destillerie hat sich in den letzten Jahren qualitätsmäßig ziemlich gemausert, finden nicht nur wir.
Die beiden Deanston in der Verkostung von Serge können da durchaus als Beispiel dienen, besonders die Originalabfüllung, die Serge ziemlich überzeugen konnte:
Deanston 10 yo 2006/2016 (46%, The Cooper’s Choice, sherry finish, Cask #9702, 300 bottles): 84 Punkte
Deanston 15 yo ‘Organic’ (46.3%, OB, +/-2017) : 87 Punkte
An diesem Sonntag haben wir noch eine ganz besondere Überraschung für Sie: Mit der freundlichen Genehmigung der Alba-Collection Verlag GbR können wir Ihnen heute eine detaillierte und informative Karte der Speyside Distilleries bringen – jener Region, die auf den meisten Karten der schottischen Whiskyregionen hoffnungslos überfüllt und damit ungenau dargestellt ist.
Der Kunstfertigkeit der Kartografen des Alba-Collection Verlags ist es zu verdanken, dass ihre Karte der Speyside sogar noch mehr zeigt als einfach nur die Brennereien. Sie haben die Destillerien weiter strukturiert:
Destillerien mit Besucherzentrum
Destillerien „Besuch nach Voranmeldung“
Destillerien nicht für Besucher zugänglich
Weiterhin sind die:
Küfereien
Kupferschmieden
Mälzereien enthalten
Und als touristische Merkmale sind auch:
der Whisky Trail
der Speyside Way
und einige Sehenswürdigkeiten in der Speyside enthalten.
Sozusagen ein kompakter Speysideführer.
Wer die Karte im Print und der dementsprechend höheren Qualität für daheim oder das Whiskyzimmer haben will, der muss sich leider etwas gedulden: Vier Tage nach dem Verkaufsstart am 21. Juli war die Karte bereits restlos ausverkauft. Die Nachauflage ist allerdings bereits in Arbeit – schauen Sie einfach von Zeit zu Zeit auf der Webseite des Alba Collection Verlags vorbei.
Hier aber jetzt die Karte in einer Auflösung von 1684×1191 Pixel zum Ansehen und hier zum Herunterladen in verlustfreier Qualität.
Auch in dieser Woche sind die deutschen Whiskyvlogger aktiv, um Ihnen ihre Eindrücke von neuen und klassischen Whisk(e)ys schildern zu können – wenn auch einige von ihnen einen wohlverdienten Urlaub genießen. Von uns gibt es trotzdem, wie jede Woche, eine Zusammenfassung interessanter Tasting-Videos zum Thema. Wir suchen diese nicht selbst, sondern präsentieren Ihnen Videos und Audiobeiträge, die uns von den Vloggern und Podcastern zur Veröffentlichung zugesendet wurden. Das sind die Beiträge der Woche 34:
Alle Videos aus dieser Liste können Sie ab sofort untenstehend auch als Playlist komplett ansehen – frühere Folgen bis zurück zu Episode 25 gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.
Wie jede Woche ergeht hier auch unser Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird.
Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Unser Sonntagsvideo heute ist eines, das mit seinen Bildern die Seele jedes Schottlandfreundes berühren wird: Zeitrafferaufnahmen der Hebrideninseln in höchster 4k-Auflösung, unterlegt mit stimmungsvoller Musik und perfekt dazu geschnitten. Als Kameras kamen die Nikon D7200, eine Nikon D810 sowie die Nikon 14-24 und 24-70 zum Einsatz – und fraglos ein tolles Auge fürs Bild.
Es sind zwar nur zwei Minuten, die das Youtube-Video von AW Media dauert, aber es ist, finden wir, so gelungen, dass man es sich auch ohne Zögern mehrmals ansehen kann. Viel Vergnügen und einen schönen Sonntag!
Die zweite Neuigkeit, die wir für Sie in der TTB-Datenbank aus der USA gefunden haben, betrifft die in den Besitz von Brown-Forman übergegangene Destillerie BenRiach, die in letzter Zeit eher durch die Einstellung liebgewonnener Abfüllungen aufgefallen ist. Nun kommt sie wohl mit einem neuen Whisky auf den Markt, dem BenRiach Rarus 21yo Peated. Er ist in vier verschiedenen Fasstypen gereift (Bourbon, Virigin Oak, Oloroso und PX) und danach mit 46% abgefüllt worden.
Auf dem Etikett wird der Geschmack wie folgt beschrieben: Karamellisierte Birne, tropische Früchte, ausbalanciert mit getoasteter Eiche und mit einem honigsüßen Rauch überzogen.
Erscheinungsdatum und Preis lassen sich – der Natur der Datenbank entsprechend – natürlich noch nicht sagen; falls und wenn der Rarus auf den Markt kommt, werden wir Sie natürlich sofort informieren.
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Der erste von zwei neuen Funden, die wir in der US-amerikanischen TTB-Datenbank gemacht haben, ist eine neue Abfüllung der Destillerie Highland Park. Beim Highland Park The Dark 17yo scheint es sich dabei um eine limitierte (aber mit 28.000 Flaschen eher großzügig bemessene) Abfüllung in Fassstärke zu handeln.
Viel ist über die Abfüllung aus den Etiketten nicht zu erfahren, abgesehen von der Limitierung nur noch, dass es sich um ein Bottling mit 52.9% handelt. Aus dem Namen könnte man seine Schlüsse ziehen – aber da wir keine gesicherte Quelle zu deren Bestätigung haben, überlassen wir das getreu unserer Blattlinie lieber Ihnen 🙂
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.