Whisky ist ein Genussmittel, das viel seines Zaubers von Traditionen bezieht. Aber auch rund um das eigentliche Wasser des Lebens gibt es viele Dinge, die zu ihm gehören, wie die Bilder eines rauen Tages in den Highlands oder die Küsten von Islay. Eines davon sind Destilleriekatzen.

Seit jeher haben die Katzen in den Destillerien durch die dort stattfindende Getreideverarbeitung auch ausreichend Nahrung in Form von Mäusen gefunden, und dabei die Vorräte vor der kompletten Ausplünderung beschützt. Katzen waren also gerne gesehene Mitbewohner, und ihren Nimbus haben sie sich auch in den Zeiten, in denen kaum noch in der Destillerie selbst gemälzt und getrocknet wird, bewahrt.

Scotchwhisky.com widmet heute den vier berühmtesten Destilleriekatzen, die die Mäuseplage in den Destillerien Glenturret, Ardmore, Glen Keith und Strathisla sowie Highland Park unter Kontrolle hielten, einen Artikel. Es sind liebenswerte, interessante Geschichten, die wir Ihnen sehr ans Herz legen.

Und weil sich gerade die Gelegenheit ergibt, wollen wir ausnahmsweise keine Destilleriekatze, sondern unsere Redaktionskatze aufs Titelbild heben: Der Kartäuserkater Eddie, 15 Jahre alt und eine durch und durch freundliche, ruhige Seele, residiert in der Regel am Sofa hinter einem der Redaktionsschreibtische und überwacht das ganze Geschehen mit stoischer Ruhe – falls er es nicht gerade vorzieht, die Ruhe auf die Spitze zu treiben und ein Nickerchen zu machen…

Kater Eddie auf dem Redaktionsbeobachtungssofa in Wien. Bild © Whiskyexperts

1 KOMMENTAR

  1. Liebe Redaktion,

    Clynelish (Brora) hat ja auch eine Katze im Logo – kennt ihr zufällig die Geschichte dahinter? Es scheint sich jedenfalls nicht um eine freundliche Hauskatze zu handeln, sondern eher um eine kampfbereite Wildkatze.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Markus Gruber