High West Distillery (Utah) geht an Constellation Brands – für 160.000.000 Dollar

Wie Whiskycast heute berichtet, hat die New Yorker Firma Constellation Brands die High West Distillery in Utah für die kolportierte Summe von 160 Millionen Dollar gekauft. Damit ist das Unternehmen, das wir hier in Europa wohl am besten für seine Marke Corona Bier kennen, als Sieger über Pernod Ricard, Moët Hennessy und andere Interessenten ausgestiegen.

Mit der High West Distillery, die insgesamt 200 Angestellte beschäftigt, will Constellation Brands ein Portfolio von Craft Distilleries stärken. Man ist, um sich mehr auf diesen Geschäftsbereich zu fokussieren, auch bestrebt, seine kanadischen Weingüter zu verkaufen, die bis zu einer Milliarde Dollar bringen können.

Wer ein paar Eindrücke aus der High West Distillery gewinnen will, dem empfehlen wir unseren Artikel von einem Besuch bei der Destillerie aus dem Jahr 2014 – immer eingedenk der Tatsache, dass dies nur der „herzeigbare“ Teil der Destillerie ist – nicht alles wird hier auch gebrannt…

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Die Fassade des für Besucher zugänglichen Teils der Destillerie, die 200 Mitarbeiter beschäftigt. Bild: Erhard Ruthner

Isle of Arran Distillers: Weitere Details zur neuen Brennerei

In den letzten Wochen konnten wir regelmäßig Neues von den Isle of Arran Distillers berichten. Und auch finden wir bei Drinks International einen Bericht mit weiteren Details zur neuen Destillerie im Süden und zur bestehenden im Norden der Insel. Die neue Destillerie, deren Bau im August genehmigt wurde, wird zwar eine Kapazität von 800.000 Litern Alkohol pro Jahr haben, zu Beginn ist allerdings eine Jahres-Produktion von ca. 200.000 bis 250.000 Litern Alkohol geplant. Erst mit einer Etablierung der neuen Marke soll die Produktion erhöht werden. Der Whisky der neuen Brennerei, beide noch ohne Namen, wird schwer getorft sein. Angegeben ist ein Wert von 50 ppm, damit zielen die Isle of Arran Distillers auf den Teil des Whisky-Marktes, der bis jetzt von Islay-Brennereien sowie Talisker abgedeckt wird.

Hier soll die Destillerie entstehen
Hier soll die Destillerie entstehen

Auch für die bestehende Destillerie in Lochranza gibt es ehrgeizige Pläne. Hier soll die Kapazität auf 1,2 Millionen Alkohol pro Jahr verdoppelt werden. Isle of Arran Distillers wären nach Drinks International dann der größte unabhängige Whisky-Produzent in Schottland – hinter William Grant & Sons.

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PR: Exklusive Geschenkideen für Genießer von Beam Suntory

Das W-Wort kommt immer näher – in absehbarer Zeit beginnt man sich wieder darüber Gedanken zu machen, was man wem schenken könnte (und was man sich von wem schenken lassen sollte). Wenn es um whiskybezogene Geschenke geht, hat Beam Suntory Deutschland wie in jedem Jahr mit seinen Marken Weihnachtspäckchen geschnürt, die man uns in einer Pressemitteilung vorstellte, damit wir selbiges für Sie tun. Schauen Sie mal rein, vielleicht finden Sie etwas zum Verschenken und beschenken lassen:

Exklusive Geschenkideen für Genießer

Die neuen Geschenksets von Beam Suntory sind ein Highlight unter jedem Weihnachtsbaum

Frankfurt am Main, 04. Oktober 2016. Vom klassischen Kentucky Straight Bourbon über rauchig-torfigen Single Malt bis hin zu exquisitem Cognac – die hochwertigen Geschenkverpackungen von Beam Suntory bieten für jeden Geschmack das passende Weihnachtsgeschenk. Neben erlesenen Spirituosen verfügen die Geschenkverpackungen über einzigartige Zugaben, die die jeweiligen Besonderheiten hervorheben: Whisky-Tumbler und Nosinggläser für stilechten Genuss, Eiskugelformen und Rezeptkarten für perfekte Longdrinks. Ob Jim Beam Double Oak mit erlesenem Kristall-Tumbler, rauchiger Laphroaig Quarter Cask mit Nosingglas oder Courvosier VSOP mit ChampagnercocktailGlas – alle Sets sind ab diesem Herbst im Handel erhältlich und sorgen für eine ganz besondere Weihnachtszeit.

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Jim Beam Kentucky Straight Bourbon: Ein echter Klassiker seit über 220 Jahren

Jim Beam Kentucky Straight Bourbon Whiskey vereint Qualität, Tradition und Leidenschaft. Seinen vollen und milden Geschmack erhält er dank der längeren Reifezeit von vier Jahren. Ab Oktober gibt es die Geschenkedition mit limitiertem Designglas. Das Besondere an dem Glas ist das Original Zitat von Fred Noe, dem Urenkel von Jim Beam und Master Distiller in 7. Generation. Der Rezeptvorschlag im Inneren erleichtert Profis sowie Hobby-Barkeepern das Nachmixen eines erfrischenden Jim Beam Lime Splash. Dafür ein Glas mit Eis und Jim Beam füllen und die dreifache Menge Zitronenlimonade hinzufügen. Einen Spritzer Limettensaft hinzugeben, mit einer Limettenscheibe garnieren, fertig ist der Longdrink. Unverbindliche Preisempfehlung: 13,99 Euro.

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Jim Beam Devil’s Cut: Intensives Aroma aus dem Fassholz extrahiert

Wenn Bourbon reift, verdunstet ein kleiner Teil – der „Angel’s Share“. Aber ein kräftigerer Bourbon bleibt im Holz gefangen. Das ist der Devil’s Cut, der dank eines einzigartigen Verfahrens aus dem Fassholz extrahiert wird. Jim Beam Devil’s Cut ist ein markanter und vollmundiger Bourbon und besticht mit einem komplexen Charakter aus Eichenaromen mit einer weichen Vanillenote. Wer ihn aus einem stilechten Tumbler-Glas genießen oder verschenken möchte, trifft mit diesem Geschenkset genau die richtige Wahl. Egal ob pur, auf Eis oder als Longdrink – seine intensiven Aromen überraschen selbst Bourbon-Kenner. Das Set ist ab Oktober erhältlich. Unverbindliche Preisempfehlung: 19,99 Euro.

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Jim Beam Double Oak: Zweifach gereift für ein doppeltes Geschmackserlebnis

Jim Beam Double Oak reift zweifach in neu ausgeflammten Eichenfässern. Der längere Kontakt mit dem Eichenholz ergibt einen intensiven und komplexen Bourbon, der gleichzeitig ausgewogen im Geschmack ist. Zeitlos, elegant und ein Garant für stilechten Genuss ist der exklusive Kristall-Tumbler, der in dem neuen Geschenkset enthalten ist. Ebenfalls in der Geschenkverpackung enthalten ist ein praktischer Rezeptvorschlag zum Nachmixen des Signature Drinks Jim Beam Double Oak Fashioned. Er besteht aus 6 cl Jim Beam Double Oak, 4 Spritzern Cocktailbitter, 2 Zuckerwürfeln und einer Zitronen- sowie einer Orangenzeste. Das Geschenkset ist ab Oktober im Handel erhältlich. Unverbindliche Preisempfehlung: 22,99 Euro.

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Single Malts und Irish Whiskeys

Laphroaig Quarter Cask: Die Nr. 1 unter den getorften Single Malts

Von der rauhen schottischen Insel Islay stammend, polarisiert diese Ikone unter den Single Malts. Seine intensiven Torfnoten sind einzigartig und sorgen auch bei eingefleischten Whisky-Fans für konträre Meinungen. Genau in diesen unverwechselbaren Geschmacksnoten liegt sein einzigartiger Charakter – nicht zuletzt ist Laphroaig die Nr. 1 unter den getorften Single Malts. Für alle Fans gibt es ab sofort ein edles Geschenkset mit zwei von drei hochwertigen Nosing-Gläsern mit echten, unverkennbaren Laphroaig Sprüchen zum Sammeln, Verkosten und Trinken. Unverbindliche Preisempfehlung: 36,99 Euro.

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Bowmore 12 Jahre: Der Single Malt aus den berühmten No. 1 Vaults

Bowmore 12 Jahre stammt nicht nur aus der ersten Destillerie der renommierten Insel Islay, sondern auch aus dem ältesten schottischen Whiskylagerhaus: den berühmten No.1 Vaults. Die kühle, salzige Meeresluft und eine Lagerung über 12 Jahre unter dem Meeresspiegel verleihen Bowmore 12 ein ganz besonderes Aroma. Der getorfte Single Malt vereint Anklänge von Heidekraut und Honig mit einer rauchigen Torfnote und einem langanhaltenden, feinen Abgang. Als Geschenkset inklusive hochwertigem Nosing-Glas ist er ab sofort im Handel erhältlich. Unverbindliche Preisempfehlung: 29,99 Euro.

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The Ardmore Legacy: Der perfekte Einstieg in die Welt der torfigen Malts

The Ardmore ist tief verwurzelt mit seiner Heimat, den schottischen Highlands. Zur Trocknung der Gerste verwendet die Brennerei ausschließlich Highland Torf aus der Region. Dieser verleiht The Ardmore Legacy eine angenehme, leichte Rauchnote – perfekt geeignet sowohl für Einsteiger als auch Kenner rauchig-torfiger Single Malts. Ab sofort ist der Highland Single Malt mit dem Geschmack cremiger Vanille, rauchiger Holzkohle und süßem Honig als limitierte Geschenkedition erhältlich. Neben der 0,7-Liter-Flasche enthält das Set einen außergewöhnlichen Tumbler mit Adler in Kupferoptik, der symbolisch für die nach der Destillerie benannten Adler steht. Diese schweben noch heute majestätisch über der Brennerei in den schottischen Highlands. Unverbindliche Preisempfehlung: 24,99 Euro.

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Connemara: Der einzige getorfte Irish Whiskey

Er ist mild wie ein Ire und rauchig wie ein Schotte: Connemara Single Malt Whiskey aus der gleichnamigen Region im Westen Irlands. Ab sofort ist der wunderbar ausgeglichene Single Malt im edlen Geschenkset mit einem Nosing-Glas für die private Verkostung zu Hause erhältlich. Ob pur, auf Eis oder mit einem Tropfen Wasser entfaltet Connemara ein reichhaltiges, rauchiges Aroma mit einem Hauch von Honig, Malz und süßen Früchten. Unverbindliche Preisempfehlung: 24,99 Euro.

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Peated Malts of Distinction: Ausgewählte Single Malts im hochwertigen Probierset

Charakteristisch für die Peated Malts ist ihr rauchig-torfiger Geschmack, der durch die Trocknung der Gerste mit regionalem Torf entsteht. Vier dieser herausragenden Single Malts vereint die „Peated Malts of Distinction“-Kollektion und bietet damit eine perfekte Geschenkidee für alle, die einzigartigen Whisky-Genuss in idealer Probiergröße verschenken möchten. Das Set ist ab sofort im Handel erhältlich. Es beinhaltet 0,05l Versionen von Laphroaig 10 Jahre, Bowmore 12 Jahre, The Ardmore Legacy und Connemara Original. Unverbindliche Preisempfehlung: 19,99 Euro.

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The Glenrothes Select Reserve: Aromatischer Malt von der besonderen Region Speyside

The Glenrothes Select Reserve stammt aus der kleinen, von den Highlands umgebenen Region Speyside. Diese schottische Traditionsregion ist dafür bekannt, dass sie einige der raffiniertesten und elegantesten Whiskys hervorbringt. The Glenrothes Select Reserve vereint die besten Whiskys eines Jahres als „Vintage“, also Jahrgangswhisky. Dieser Single Malt überzeugt durch sein Vanille-, Kokosnuss- und Pflaumenaroma. Ab sofort ist er in einem attraktiven Geschenkset mit zwei hochwertigen WhiskyTumblern im Handel erhältlich. Unverbindliche Preisempfehlung: 38,99 Euro.

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Highland Park 12 Jahre: Raues Aroma von der nördlichsten Destillerie Schottlands

Salzige Meeresluft, kühle Temperaturen und holzarmer Torf – seine Herkunftsregion, die schottischen Orkney Islands, prägen den Geschmack von Highland Park 12 Jahre. Der Single Malt vereint auf einzigartige Art und Weise rauchige Süße mit einem vollmundigen Malzton. Ab sofort ist die in ehemaligen Sherryfässern gelagerte Premium-Abfüllung in einem exklusiven Geschenkset erhältlich – mit einer 0,7-Liter-Flasche Highland Park 12 Jahre und gleich zwei passenden Nosing-Gläsern. Unverbindliche Preisempfehlung: 39,99 Euro.

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Auchentoshan American Oak: Ideal für Trendsetter

Ganz nach dem Motto „distilled different“ ist Auchentoshan der einzige schottische Single Malt, der dreifach destilliert wird. Dadurch erhält er seinen einzigartigen zugänglichen Geschmack mit Noten von Vanille, Kokos und weißen Pfirsichen. Das aktuelle Geschenkset bietet neben der 0,7-Liter-Flasche eine Emaille-Tasse wie sie aktuell unter Top-Barkeepern in den Metropolen der Welt eingesetzt wird. Mit Hilfe des beiliegenden Rezeptbuchs lässt sich damit der Signature Drink Auchentoshan & Ale perfekt kreieren. Das Set ist ab sofort im Handel erhältlich. Unverbindliche Preisempfehlung: 29,99 Euro.

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Kilbeggan: Geheimtipp unterm Weihnachtsbaum

Der Irish Whiskey Kilbeggan wird bereits seit 1757 in der gleichnamigen ältesten lizenzierten Whiskey-Destillerie der Welt hergestellt. Er gilt seit jeher als bestgehütetes Whiskey-Geheimnis Irlands. Der aus der meist ausgezeichneten Destillerie der grünen Insel stammende Whiskey ist zweifach destilliert, schmeckt daher besonders mild und vereint harmonische Noten von Pfirsichen, Karamell, Vanille, Mandel-Nougat und Malz. Mit dem Geschenkset können Sie ab sofort Irlands feinsten Whiskey in einem hochwertigen Whiskey Tumbler entdecken. Unverbindliche Preisempfehlung: 13,99 Euro.

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PR: Chivas Regal Ultis – Die Essenz von Chivas Regal

Gestern haben wir ja bereits kurz vom Erscheinen des neuen Chivas Ultis berichtet – heute erreicht uns dazu eine Pressemitteilung von Chivas Deutschland, die den neuen Blended Malt von Chivas Regal genauer vorstellt. Hier der Text:

Chivas Regal Ultis: Die Essenz von Chivas Regal

Nur die fünf wertvollsten Single Malts der Speyside werden in diesem neuen Blended Malt Scotch Whisky vereint

Köln, 4. Oktober 2016. Mit Chivas Regal Ultis, dem ersten Blended Malt Scotch Whisky aus dem Hause Chivas,  erweitert Pernod Ricard Deutschland das Sortiment seiner Prestige Selection um eine exzellente Qualität. Für die Gewinnung der wahren Essenz von Chivas Regal werden ausschließlich die fünf wertvollsten und für die Destillerie charakteristischsten Single Malts aus der berühmten Speyside-Region verwendet.

Durch die Auswahl der handverlesenen Single Malts von Tormore, Longmorn, Strathisla, Allt A’Bhainne und Braeval spiegelt der Blend den typischen Stil und die unerschöpfliche Vielfalt dieser prestigeträchtigen Whisky-Gegend auf unverwechselbare Weise wider.

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Chivas Regal Ultis begeistert mit komplexen Geschmacksnoten, goldener Farbe und einem intensiven Aroma. Aus dem enormen Bestand von über einer Million in Fässern gelagerten Whiskys suchte das Team um Master Blender Colin Scott weniger als ein Prozent aus, um Chivas Regal Ultis zu kreieren. Durch dieses sorgfältige Selektieren und individuelles Nosing wurden nur die hochwertigsten Fässer ausgewählt. Dieses traditionelle Verfahren der Handlese zählt in der modernen Whiskyindustrie längst nicht mehr zum Standard.Seit 1909 gab es lediglich fünf Master Blender, die es geschafft haben, den ikonischen Stil des Hauses meisterhaft zu treffen: Charles Howard, Charles Julian, Alan Baillie, Jimmy Lang sowie der derzeitige Master Blender Colin Scott. Chivas Regal Ultis ist eine Würdigung der Kraft ihrer Vision, ihres Engagements und ihrer Disziplin.

„Ich fühle mich geehrt, einer von nur fünf Master Blendern von Chivas Regal zu sein und glaube fest daran, dass Chivas Regal Ultis die wahre Essenz dieses ikonischen Scotchs repräsentiert. Denn um diesen luxuriösen Blended Malt Whisky zu kreieren, wurden ausschließlich die edelsten Single Malts von den fünf Signature Destillerien der Speyside-Region ausgesucht“, betont Colin Scott und erklärt: „Die zarte Frische des Tormore vermählt sich mit einem Hauch würziger Wärme des Allt A’Bhainne, während der Single Malt von Longmorn eine harmonische Balance beisteuert. Der blumige Stil des Braeval ergänzt die fruchtige Süße des Strathisla, so dass ein komplexer und gehaltvoller Blended Malt Scotch Whisky entstanden ist.

Chivas Regal Ultis basiert auf einer Expertise, die über Generationen weitergegeben wurde und Whisky-Liebhaber auf der ganzen Welt überzeugen wird.“ Die hochwertige Chivas Regal Ultis Flasche unterstreicht die hohe Qualität des Whiskys und wurde designt, um mit ihrer schlanken Form und einem auffallenden Frontlabel, das ein zeitgenössisches Wappen im Champagnerton darstellt, wirkungsvoll hervorzustechen. Zu Ehren der Chivas Regal Master Blender sowie der fünf ausgewählten Single Malts ist die Flasche mit einem einzigartigen Verschluss ausgestattet, der von fünf Ringen umrandet ist.

Das sehr fein dekorierte Etikett ist ebenfalls von der römischen Ziffer V geprägt, die sich zusätzlich in dem schweren und strukturierten Glasboden der Flasche wiederfindet.

Chivas Regal Ultis hat einen Alkoholgehalt von 40 % und wird ab Oktober 2016 weltweit bei Fachhändlern und in der gehobenen Gastronomie erhältlich sein.

 

Serge verkostet: Glen Grant

Glen Grant hat vor kurzem seinen Auftritt geändert und in der Core Range einige neue Whiskys präsentiert. Grund genug für Serge, einen der neuen gegen einen unabhängigen Glen Grant zu verkosten. Der Unabhängige ist ein 14jähriger von Duthies, der aus der Destillerie der neue 18jährige. Serge kommt nicht umhin zu bemerken, dass die Aufschrift „extremely rare“ auf der Flasche der beste Lebensmittelwitz sei, den er seit langem gehört hat.

Ganz so lustig hat er es mit den beiden Whiskys nicht, sie kommen beide nicht auffällig über die 80 Punkte Marke hinaus…

  • Glen Grant 14 yo (46%, Duthies, +/-2014): 80 Punkte
  • Glen Grant 18 yo (43%, OB, 2016): 81 Punkte
Glen Grant. Bildrechte: Lars Pechmann
Glen Grant. Bildrechte: Lars Pechmann

Inver House Distillers mit Gewinn- und Umsatzrückgang

Inver House Distillers, Besitzer von Old Pulteney, Speyburn, anCnoc und Balblair, konnten im abgelaufenen Finanzjahr auf Grund von Umstrukturierungen im Handel mit den USA und geringeren Verkäufen von Spirit weniger Gewinn und weniger Umsatz verbuchen.

Konkret ging der Gewinn um mehr als 20% zurück, der Umsatz um 15.2%. Gut verkauften sich die Single Malts, durch weniger „bulk sales“ von Spirit (den man aus strukturellen Gründen anstrebte) und vor allem durch den Verzicht auf einen eigenen US-Vertrieb (das Zusammengehen dort mit Sazerac brachte höhere Aufwendungen) kam es allerdings zu oben genannten Einbrüchen.

Man ist allerdings zuversichtlich, dass sich das Wachstum wieder erholen wird, so ein Unternehmenssprecher.

Balblair. Bild: Potstill Wien
Balblair. Bild: Potstill Wien

Neu: Arran White Stag Second Release

Mitglieder des White Stag Clubs von Arran können sich auf die zweite Club-Release freuen – sie wurde soeben angekündigt. Dabei handelt es sich um einen Whisky aus dem Sherry Butt, der 1996 ins Fass kam:

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Hier die „technischen Daten“ dazu:

The White Stag Second Release

  • Cask Type: Sherry Butt
  • Cask Number: 1996/1335
  • Verfügbare Flaschen: approx. 525
  • Erhältlich: November (das exakte Datum wird Mitte Oktober angekündigt)
  • Kosten: £150
  • Pro Person 1 Flasche

Verkauf wird es nur über die Arran-Website geben, Vorreservierungen sind nicht möglich. Das genaue Veröffentlichungsdatum wird in einer Mail an die Mitglieder bekanntgegeben und sonst nirgendwo (wir halten uns natürlich an diese Vorgabe und werden das exakte Veröffentlichungsdatum nicht bekanntgeben, damit wirklich nur Clubmitglieder bestellen können ).

Wer sich für die Abfüllung interessiert und noch kein Mitglied des Clubs ist, sollte sich anmelden (Sie können das hier machen) – man muss aber damit rechnen, dass nicht jeder Wunsch nach einer Flasche bedient werden wird, dazu gibt es zu viele Mitglieder und zu wenige Flaschen.

Whisky im Bild: Glen Etive

Wer den Film Skyfall gesehen hat, der kennt aus einer kurzen Szene das Glen Etive, ein rund 20km langes Seitental des Glen Coe und vielleicht einer der wildromantischsten Plätze in den Highlands. Eine einspurige Straße führt hinein, und an ihr stand Daniel Craig als James Bond neben seinem Auto und blickte in das Tal.

Seinen eigenen Blick hat Marcel Freudenstein durch seine Kamera gefunden und das daraus entstandene wunderbare Bild mit uns geteilt. Die Schönheit des Tals ist in ihm kondensiert – klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern..

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Neu: Chivas Regal Ultis Blended Malt

Zum ersten Mal in seiner Geschichte veröffentlicht Chivas Regal einen Blended Malt, also einen Whisky, der ausschließlich aus Single Malts verschiedener Destillerien hergestellt wird. Der Chivas Regal Ultis enthält Malts aus fünf Speyside Destillerien: Tormore, Longmorn, Strathisla, Allt A’Bhainne und Braeval.

Gleichzeitig soll der Ultis auch eine Hommage an die Master Blender sein, die seit 1909 das Geschick der Marke mitbestimmt haben: Charles Howard, Charles Julian, Allan Baillie, Jimmy Lang und Colin Scott.

Der Release des Ultis wird weltweit stattfinden, bei ausgesuchten Händlern wie auch im Travel Retail, als Verkaufspreis wird im Artikel von The Spirits Business 200 Dollar genannt.

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Travel Retail: Segment für Wein und Spirituosen wächst wieder

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Gute Nachrichten (nicht nur) für die Produzenten von Whisky kommen aus dem Travel Retail: Nach dem Rückgang der Verkäufe im Jahr 2015 um 4.2%, dürften diese im 1. Quartal 2016 wieder um 4% steigen, berichtet The Spirits Business auf Grundlage der Zahlen von Generation Research.

Damit ist das Segment das zweitstärkste, was Wachstum betrifft – hinter den Kosmetika, die 7.8% Wachstum erzielen konnten. Alle anderen Marktsegmente im Travel Retail sind weiter rückläufig.

Sieht man sich die Zahlen nach Regionen an, so wuchs Asien um 5%, Europa um 1.8% – im Rest der Welt ist der Verkauf weiter rückläufig.

Von Kim Traynor - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=20522480
Von Kim TraynorEigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=20522480

Schwäbischer Whiskytag – ein Foto-Nachbericht

An diesem Samstag fand in Tübingen der 7. Schwäbische Whiskytag statt. Petra Milde von meinwhisky.com war vor Ort und hat uns freundlicherweise einen Fotobericht zur Verfügung gestellt, der ein paar Eindrücke von dieser Veranstaltung zeigt. Vorab einige Infos zum schon traditionellen Whiskytag mit freiem Eintritt, die wir einer Pressemitteilung entnommen haben:

Mit dem Fokus auf regionale Whisky-Brennereien und deren Erzeugnisse findet dieses einzigartige regionale Whisky-Event jährlich im Rahmen des großen Tübinger Herbst-Regionalmarktes statt.

Auf dem schönen Platz neben der „Alten Aula“ hinter der Stiftskirche trifft der interessierte Besucher von 12- 19 Uhr auf regionale Whisky-Brenner ˮzum Anfassenˮ die hier ihre oftmals hochprämierten Whiskys und auch neue Abfüllungen präsentieren. Kulinarische Leckereien und Craft Beer – ebenfalls produziert aus dem Whisky-Rohstoff Getreide – runden das Angebot ab.

Begleitend zum Schwäbischen Whisky Tag bietet der Tübinger Whisky-Brenner Volker Theurer in seinem Gasthof Lamm in Tübingen-Unterjesingen auch ein abendliches Whisky-Menü an.

Beim 7. Schwäbischen-Whisky-Tag 2016 waren 16 Whisky-Destillerien anwesend.

Hier nun die Bilder – alle Bildrechte bei Petra Milde:

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Serge verkostet: Drei „verrückte“ Dalmore

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In der Einleitung zu seiner Verkostung von drei Abfüllungen von Dalmore weist der Altmeister der Verkostungen auf ein seltsames Phänomen hin, das wohl fast jeder aus eigener Beobachtung bestätigen kann: Während man die Marke Dalmore mit etwas Skepsis betrachtet (siehe oben), LIEBT man die Leute, die dort arbeiten (Richard Paterson, anyone?). Vielleicht ist es gerade dieses Spannungsfeld, das der Marke ihre Bedeutung und ihr Leben einhaucht.

Aber: Wie sind die Whiskys von dort? Serge beantwortet die Frage für drei von ihnen hier:

  • Dalmore ‘Quintessence’ (45%, OB, 2016): 83 Punkte
  • Dalmore 20 yo 1995/2016 (53%, OB, for La Maison du Whisky, Sauternes finish, cask #4, 290 bottles): 85 Punkte
  • Dalmore 35 yo (40%, OB, 2016): 89 Punkte

Warum Serge die Whiskys als „verrückt“ bezeichnet, liegt wohl weniger an ihrem Geschmack als an ihrem Preis. Denn während sie beim ersten der drei Whiskys um knapp über 1000 Euro dabei sind, legen Sie für Nummer drei schon knapp an die 4000 Euro auf den Tresen. Oder, im Fall von Otto Normalverbraucher, eher nicht :-).

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Forbes: Elf Kleindestillerien, die die Whiskyindustrie verändern werden

Eine zweiteilige Artikelserie in Forbes (sie finden hier Teil 1 und Teil 2) stellt Ihnen elf kleine Destillerien vor, die der Meinung des Autors nach die Whiskyindustrie mit ihrem Konzept der geringen Größe in ähnlicher Weise verändern werden wie es in Amerika bereits die Microdistilleries taten.

In den beiden Artikeln werden die elf Destillerien kurz vorgestellt und ihr momentaner Status beschrieben. Es geht dabei um

  • Kilchoman
  • Wolfburn
  • Annandale
  • Kingsbarns
  • Glengyle
  • Strathearn
  • The Glasgow Distillery Company
  • Abhainn Dearg
  • Ardnamurchan
  • R & B Distillers und die
  • Holyrood Distillery

Erwarten Sie sich von den beiden Artikelteilen weniger detaillierte Infos und Tiefgang als einen komprimierten Überblick. Als solcher sind die beiden Seiten absolut lesenswert…

Ardnamurchan im Januar 2015. Fororechte bei Mark Armin Giesler
Ardnamurchan im Januar 2015. Fotorechte bei Mark Armin Giesler

Video: Ralfy verkostet Rosebank 1981, Rare Malts Selection (Review #600)

Ein kleines Jubiläum feiert Ralfy – die 600. Ausgabe seiner Videotastings, und aus diesem Anlass hat er sich etwas einfallen lassen: Er verkostet einen besonderen Whisky an einem besonderen Ort. Der besondere Ort ist ein Hügel an der Nordostküste der Isle of Man, und der besondere Whisky ist ein Rosebank aus der Rare Malts Selection, und zwar der Rosebank 1981, der heute gut und gerne 500 Euro kosten würde. Ralfy gibt ihm 90 von 100 Punkte und erzählt viel Wissenswertes rund um die Lost Distillery Rosebank, die Rare Malts Selection und die Whiskys der Lowlands.

Eine besondere Schrecksekunde können Sie im sehr windgeplagten Video bei 14:13 sehen – und Ralfy tut danach das einzig Richtige :-). Wie immer ein lehrreiches und interessantes Video auf Youtube, wenn auch die Tonqualität manchmal durch den Wind leidet…