PR: Die Highlights der 18. Auktion bei Kirschner & Sons

Die neue Auktion des Auktionshauses Kirschner & Sons ist pünktlich um 12:00 online gegangen, und auch diesmal sind wir wieder über einige besondere Flaschen in der Versteigerung informiert worden, darunter auch ein 40jähriger Dalmore und ein alter Yamazaki. Ab sofort können Sie um die Auktionslots mitbieten – das Auktionsende ist am Sonntag, den 16. Oktober. Hier die vier Highlights, die so wie alle anderen Flaschen mit einem Ausrufpreis von einem Euro starten, in einer Kurzvorstellung:

Highlight Flaschen der Auktion Nr. 18 (07.10. – 16.10.2016)

Bowmore “The Queens Visit” 30 Years Old

bowmoreWieder einmal haben wir für Sie besondere und seltene Whiskyflaschen bei unserer 18. Auktion einstellen können. Darunter dieser 30-jährige Bowmore von der Insel Islay. Queen Elizabeth II besuchte am 09. August 1980 die Bowmore Brennerei. Zu ehren des Besuches wurde an diesem Tag ein Hogshead Fass gefüllt und im Jahr 2011 in insgesamt 156 Flaschen mit einer Fassstärke von 46,7 % abgefüllt.

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Dalmore Astrum 40 Years Old

dalmoreUm eine weitere Seltenheit handelt es sich bei dem Dalmore Astrum. Ins Deutsche übersetzt bedeutet Astrum (lat.) Sternenbild. Der Whisky, welcher zu seiner Zeit auf 500 Flaschen limitiert war, kommt in einer hochwertigen Flasche und Verpackung.
Und wer weiß, vielleicht lässt sich bei einem Dram von diesem Whisky das Sternenbild von Dalmore am Nachthimmel entdecken.

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Glendronach 41 Years Old Single Cask 1972/2013

glendronachÜber 40 Jahre verbrachte dieser Speysider aus der Brennerei Glendronach in einem Oloroso Sherry Fass. Die Glendronach Abfüllungen sind bei Genießern schon immer sehr beliebt, aber auch Sammler wissen die Besonderheiten der Glendronach Single Cask Abfüllungen immer mehr zu schätzen. Was zur Folge hat, dass diese altgereiften Whiskys auf dem Markt immer seltener werden.

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Yamazaki The Cask of Yamazaki 29 Years Old 1979/2008

yamazakiEine der wenigen Jahrgangsabfüllungen der Brennerei Yamazaki ist dieser 29 Jahre alte in einem Mizunara Fass gereifte Whisky. Dieser war lediglich im Travel Retail erhältlich und sehr schnell vergriffen. Mittlerweile hat sich die Nachfrage nach solchen exklusiven Abfüllungen extrem erhöht, sodass diese bei Auktionen nur noch sehr selten zu finden sind.

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Blogrundschau: Compass Box und Glenfiddich Experimental Series

Zum Ende der Woche schauen wir erneut bei den englischsprachigen Whisky-Blogs nach interessanten Verkostungsnotizen.

Heute haben wir einerseits zwei Notes zur neuen Compass Box Abfüllung ausgewählt. Compass Box 3 Year Old Deluxe Whisky ist sicherlich nicht einfach nur ein Whisky, sondern auch ein klares Statement von John Glaser und seiner kleinen Firma. Schon mit seiner vorherigen Abfüllung und der Aufschlüsselung des Blends, und vor allem dem Ausweisen des Alters der einzelnen Bestandteile, geriet Compass Box ins Visier der Scotch Whisky Association. So spielt Compass Box erneut mit der SWA und ihren Regularien: Durch die Verwendung von 0,4% Whisky, welcher nur das Mindestalter von 3 Jahren hat, darf Compass Box auch nur dieses Alter für ihren Blend angeben.

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Bei so einer inhaltlich voll geladenen Abfüllung bleibt erst recht die Frage: Wie schmeckt dieser Whisky denn überhaupt? Whisky Worship zeigt sich begeistert und für Whisky Apocalypse ist es ein exzellenter Whisky, wenn auch recht kostenintensiv.

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Zu den beiden ersten Abfüllungen der neuen  Experimental Series haben wir ebenfalls zwei Verkostungsnotizen gefunden.
The Whiskyphiles sieht die IPA Abfüllung leicht vorne, bei dem XX Bottling kämpfen die Bourbon- und Sherry-Fässer miteinander, ohne dass sich jemand durchsetzen kann.
Whisky for everyone sieht es dann eher anders herum. Der XX Abfüllung wird eine größere Schwere und Komplexität bescheinigt, dieser Whisky trifft im Vergleich zur leichteren IPA Abfüllung wohl eher den Geschmack der ‚whisky geeks‘.

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Whisky im Bild: Old Midleton Distillery

Unser gestriges Whisky im Bild zeigte einen alten Traktor vor einem malerischen Destilleriegebäude – und diese Destillerie ist die Jameson-Experience in Midleton, Cork, die in der Old Midleton Distillery errichtet wurde. Gebrannt wird dort nicht mehr, nachdem die neue Produktionsanlage im Jahr 1975 daneben hochgezogen wurde, aber sie ist ein Besuchermagnet der ersten Güteklasse. Warum, das kann man anhand unserer Bilder, die von Marcel Freudenstein stammen, durchaus nachvollziehen:

Bild: Marcel Freudenstein
Bild: Marcel Freudenstein
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Bild: Marcel Freudenstein

Bild: Marcel Freudenstein
Bild: Marcel Freudenstein
Bild: Marcel Freudenstein
Bild: Marcel Freudenstein

Bild: Marcel Freudenstein
Bild: Marcel Freudenstein

Neu: The Indian-Scotch Fusion

Im letzten Jahr veröffentlichte Adelphi ihren ersten Fusion-Whisky. Schottischer Malt Whisky auf der einen Seite, japanischer Whisky auf der anderen Seite bildeten zusammen „The Glover“. Ihn gibt, oder vielmehr gab es in drei unterschiedlichen Varianten. Für den 14-jährigen wurde keine genauere Zusammensetzung bekannt, der 18-jährige sowie der 22-jährige bestand aus Whisky der Brennereien Longmorn und Glen Garioch, der japanische Whisky stammte aus der 2000 geschlossenen Destillerie Hanyu (wir berichteten).

Wie bei Herald Scotland heute zu lesen ist, wird es noch vor Weihnachten in diesem Jahr eine neue Variante des Fusion-Whiskys geben. Dieses mal wird der Partner des schottischen Whiskys aus Indien kommen, aus der Brennerei Amrut. Mehr ist über diese Abfüllung noch nicht bekannt, wir sind jedoch zuversichtlich, dass sich dies in den nächsten Wochen ändern wird.

Serge verkostet: Kilchoman vs. Ballechin

Bei Serge Valentin finden wir am heutigen Morgen ein Duell auf Augenhöhe: zwei sehr rauchige Whiskys, recht jung, in einem Rum-Fass der geschlossenen Destillerie Caroni gefinished, und abgefüllt für La Maison du Whisky. So ähnlich diese Beiden in ihrer Beschreibung sind, so ähnlich fallen auch ihre Bewertungen auf Whiskyfun aus, lediglich 2 Punkte beträgt der Vorsprung des Ballechin (ein getorfter Whisky aus der Brennerei Edradour).

Die heutige Verkostung in der Kurzübersicht:

  • Ballechin 2005/2016 (56.7%, OB, for LMdW, Caroni rum finish, cask #906) 87 Punkte
  • Kilchoman 2011/2016 (59.4%, OB, for LMdW, Caroni cask finish, cask #531) 85 Punkte

Exklusiv: Ein japanisches Tasting mit Tatsuya Minagawa

Nicht erst seit Jim Murray den Yamazaki Sherry Cask vor einiger Zeit zum besten Whisky der Welt gekürt hat, schauen Whiskyfreunde mit Interesse nach Japan und auf die Produkte der dortigen Destillerien. Seit fast 100 Jahren versteht man sich dort auf die Kunst des Whiskybrennens, und man hat in dieser Zeit einen eigenen Stil entwickelt, der vor allem durch seine Ausbalanciertheit besticht.

Am gestrigen Abend lud Beam Suntory ausgewählte Gäste in den Weißen Pudel nach München zu einer Verkostung japanischer Whiskys aus dem Suntory-Konzern. Man wollte bei der Veranstaltung die Produkte aus dem eigenen Haus vorstellen, die in ihrer Gesamtheit ein gutes Abbild der japanischen Brennkunst darstellen. Die Verkostung leitete Tatsuya Minagawa, einstmals Brand Ambassador von Beam Suntory, jetzt wieder vor allem mit seinem Highlander Inn in Schottland beschäftigt, dem Unternehmen aber nach wie vor freundschaftlich verbunden.

Jens Riosenberg (Beam Suntory) und Tatsuya Minagawa im Gespräch
Jens Rosenberg (Beam Suntory) und Tatsuya Minagawa im Gespräch

Die Verkostung begann mit dem Hibiki Japanese Harmony, der mit seiner sanften, runden und balancierten Note einen schönen Einstieg darstellte. Nach ihm konnten wir den Yamazaki 12yo verkosten, der die drei Tugenden, die Suntory in seinen Whiskys vereinen will, sehr schön darstellte: subtil, raffiniert und komplex.

Die Whiskys der Verkostung
Die Whiskys der Verkostung

Die rauchige Note, die der Hakushu 12yo zeigte, mag Islay-Fans vielleicht zu verhalten sein, aber sie harmoniert sehr schön mit den anderen, ins fruchtige spielenden Eigenschaften des Whiskys, der nicht zuletzt durch das verwendete Quellwasser eine bemerkenswerte Weichheit demonstrierte. Diese  Weichheit wurde von der Eleganz des Hibiki 17yo noch überstrahlt – wer einen sanften, aber dennoch komplexen Blend schätzt (und die leider viel zu selten gewordene Flasche noch irgendwo auftreiben kann), der kann sich auf die Begegnung mit einem reifen, aber ruhigen Charakter freuen.

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Überhaupt ist bemerkenswert, wie unterschiedlich die Suntory-Whiskys am Gaumen und in der Nase sein können – es erklärt sich vor allem durch die Vielfalt der Brennblasen und deren Formen, die man oft in einer einzigen japanischen Destillerie findet. So kann man durch den kombinierten Einsatz der Blasen auch in einer einzelnen Destillerie unterschiedliche Stile brennen.

Tatsuya Minagawa mit dem Yamazaki Sherry Cask 2016
Tatsuya Minagawa mit dem Yamazaki Sherry Cask 2016

Zu guter Letzt durften wir noch den Yamazaki Sherry Cask 2016 probieren, den Nachfolger jenes Whiskys, der von Jim Murray zum weltbesten Whisky gekrönt wurde. Nachdem wir den damals Weltbesten schon vor seiner Krönung gekostet hatten, war ein Vergleich möglich – auch wenn er vor Ort nur aus dem Gedächtnis und spontan erfolgen konnte: Der Yamazaki 2016 erschien weniger überwältigend vom Sherry her als der Vorgänger, dafür mit etwas deutlicheren Eichentönen. Für sich ein Dominanter, Kräftiger, auf den zumindest der Begriff subtil nicht anzuwenden ist. Auf seine Art ist er auf jeden Fall ein durch seine Seltenheit leider wohl auf Wenige beschränktes Erlebnis, den zu verkosten Freude machte.

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Nach dem Whisky gab es noch hervorragendes japanisches Fingerfood – von Teigtaschen über Algensalat bis hin zu Sashimi und einem Panna Cotta mit Grüntee. Der Abend endete mit interessanten Gesprächen und dem einen oder anderen zusätzlichen Schluck von den zuvor verkosteten Whiskys.

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Wir haben vom Event live über Instagram berichtet, hier eine Zusammenfassung der Bilder – vielleicht möchten Sie in Hinkunft uns und unserer Berichterstattung auch auf diesem Kanal folgen (Bilder zum Vergrößern anklicken)…

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Im Sinne der Transparenz gegenüber unseren Lesern möchten wir festhalten, dass wir von Beam Suntory zu dem Event nach München eingeladen wurden und das Unternehmen die Reisekosten übernahm. Eine Einflussnahme auf die redaktionelle Berichterstattung und deren Inhalt fand in keinster Weise statt.

Whisky im Bild: Wo sind wir?

Unser heutiges Bild von Marcel Freudenstein nehmen wir zum Anlass, wieder mal eine Folge von „Wo sind wir?“ zu spielen. Gesucht ist der Name der Destillerie, bei der dieses Foto aufgenommen wurde. Zu gewinnen gibt es diesmal „nur“ die Freude, mit der Antwort richtig gelegen zu sein. Und damit die, die das Bild erst später sehen, auch noch mitraten können, bitten wir drum, die richtige Antwort NICHT als Kommentar zu posten, sondern einfach im Kopf zu behalten. Aufgelöst wird morgen, mit unserem nächsten Whisky im Bild.

Also: Wo steht dieser schöne, alte Traktor? (Kleiner Tipp: Die Farben helfen)

Bild: Marcel Freudenstein
Bild: Marcel Freudenstein

The English Whisky Company mit neuem Design und neuen Bottlings

Die English Whisky Company hat ein neues Design und mit ihm die ersten beiden neugestalteten Whiskys vorgestellt. Bislang waren die Bottlings aus der St. George’s Destillerie in Norfolk ja eher mittelalterlich gestaltet, nun hat man die Agentur Breeze Creative damit beauftragt, für die Range einen neuen Look zu gestalten, der nun sehr klar und zeitgenössisch ausgefallen ist.

Die beiden ersten Abfüllungen, die in den Genuss der Neugestaltung kommen, sind der neue Original und der Smokey, die beide unter dem Mantel „The English“ firmieren. Beide sind mit 43% abgefüllt und kosten am heimischen Markt 35 Pfund. Während der Original den Geschmack von tropischen Früchten und Vanille tragen soll, ist der Smokey, dem Namen entsprechend, leicht rauchig.

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Serge verkostet: Amrut x2

Zwei neue Abfüllungen aus der indischen Destillerie Amrut, darunter eine mit gemälztem Roggen, haben heute die Aufmerksamkeit von Serge Valentin erregt. Amrut zählt ja zu jenen indischen Whiskys, die man – neben Paul John zum Beispiel – eher häufiger im Fachhhandel antreffen kann.

Die Wertungen von Serge fallen ganz respektabel aus, und wie immer sind die Beschreibungen, die zu den numerischen Ergebnissen der Verkostung führen, das wirkliche Salz in der Suppe und damit lesenswert:

  • Amrut ‘Rye’ (50%, OB, India, +/-2016): 86 Punkte
  • Amrut 12 yo ‘Greedy Angels’ (60%, OB, India, decanter, 2016: 89 Punkte
By SMit224 - Own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15973101
Der Palast von Bangalore, der Heimat von Amrut. By SMit224 – Own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15973101

Eine Flasche Glenfiddich Collection 1937 für 78.000 Euro versteigert

Knapp 78.000 Euro hat ein Käufer für eine einzige Flasche Whisky auf den Tisch gelegt – und damit den Schätzwert des Whiskys deutlich überboten (der lag bei ca. 35.000 Euro). Der Glenfiddich Collection 1937 wurde im Jahr 2001 abgefüllt, und es gab oder gibt aus dem Fass 842 ganze 60 Flaschen von ihm.

Mit dem Verkauf durch Bonhams in Edinburgh wurden gleich mehrere Rekorde gebrochen: Es ist der höchste Preis, den ein Glenfiddich jemals erzielte, und es ist auch die höchste Summe, die bei einer Auktion in Schottland für einen Whisky geboten wurde.

Käufer, so berichtet Herald Scotland, ist ein namentlich nicht bekannter Mann aus Asien. Er bekam den Zuschlag nach einer Bieterschlacht, die wohl für den hohen Preis verantwortlich ist.

Bild: Glenfiddich
Bild: Glenfiddich

Whisky im Bild: Kilbeggan

Diesmal begeben wir uns mit unserer Rubrik Whisky im Bild nach Irland, in die Kilbeggan Distillery, im gleichnamigen Ort am Fluss Brusna. Sie ist die älteste Destillerie Irlands und – was Whiskey anbelangt – auch die älteste der Welt. Sie wurde 1757 gegründet und arbeitete bis 1957, als sie wegen der hohen Anforderungen des amerikanischen Marktes schließen musste.

John Teeling, dem Gründer der Cooley Distillery und Vater der Teeling-Brüder, die nun die gleichnamige Destillerie in Dublin betreiben, verdanken wir es, dass sie im Jahr 2007 wieder eröffnet wurde. Sie ist ein arbeitendes Museum – eine Tour durch sie zahlt sich in jedem Fall aus, auch wenn die Drams nach der Tour eher bescheiden sind.

Die nachfolgenden sechs Bilder stammen einmal mehr von Marcel Freudenstein, der sie uns zur Veröffentlichung zur Verfügung stellte:

Kilbeggan. Foto: Marcel Freudenstein
Kilbeggan. Foto: Marcel Freudenstein
Kilbeggan. Foto: Marcel Freudenstein
Kilbeggan. Foto: Marcel Freudenstein
Alte Coffee Stills in Kilbeggan. Foto: Marcel Freudenstein
Alte Coffee Stills in Kilbeggan. Foto: Marcel Freudenstein
Alte Stills in Kilbeggan. Foto: Marcel Freudenstein
Alte Stills in Kilbeggan. Foto: Marcel Freudenstein
Lagerhäuser von Kilbeggan. Foto: Marcel Freudenstein
Lagerhäuser von Kilbeggan. Foto: Marcel Freudenstein
Das Wasserrad in Kilbeggan. Foto: Marcel Freudenstein
Das Wasserrad in Kilbeggan. Foto: Marcel Freudenstein

PR: Die Vielfalt US-amerikanischer Spirituosen auf dem Bar Convent Berlin (BCB)

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Von der Distilled Spirits Council of the United States (DISCUS) haben wir eine Pressemitteilung über den Auftritt amerikanischer Spirituosenproduzenten auf dem Bar Convent Berlin, der Fachbesuchermesse am 11. und 12. Oktober, erhalten. Wer sich auch über die kleineren US-Destillerien informieren will, kann dies am Discus Gemeinschaftsstand tun, an dem aber natürlich auch die Großen der Industrie vertreten sind. Hier der Text der Aussendung, der auch einige interessante Fakten über die Entwicklung des Marktes enthält:

Entdecken Sie die Vielfalt US-amerikanischer Spirituosen auf dem Bar Convent Berlin (BCB). Rund 20 Distillerien werden ihre Brände der deutschen und europäischen Barszene und Besuchern des Spirituosenhandels auf der Fachmesse BCB am 11. und 12. Oktober 2016 präsentieren.

Berlin, Oktober 2016. Das Distilled Spirits Council of the United States (DISCUS), der Fachverband der amerikanischen Spirituosenindustrie, fördert im Rahmen einer Exportinitiative den amerikanischen Gemeinschaftsstand auf dem BCB, an dem 16 kleinere US-amerikanische Brennereien ihre Erzeugnisse dem Fachpublikum vorstellen. Der US-Spirituosenpavillon wird vom amerikanischen Landwirtschaftsministerium unterstützt, um sowohl den Export etablierter als auch neuer Brenner nach Europa auszubauen.

Die Bandbreite der Aussteller reicht von kleinen Manufaktur-Brennereien bis hin zu weltbekannten Marken, feinsten amerikanischen Spirituosen aus verschiedensten Bundesstaaten der USA, von Whiskey über Gin bis hin zu Wodka und mehr. Interessierte Besucher können die wahrhaft historische Revolution in Vielfalt und Qualität der US-Spirituosenindustrie hautnah nachvollziehen. Wenn auch nach wie vor der Schwerpunkt auf den traditionell berühmten Whiskeysorten liegt, so werden doch jeden Tag neue, originelle Brände kreiert und auf den Markt gebracht.

Am Dienstag den 11. Oktober von 18:15 Uhr bis 19:00 Uhr ist DISCUS Gastgeber in der “Demonstration Bar B” und wird das Augenmerk auf die unverwechselbaren Aromen USamerikanischer Spirituosen und deren Vielseitigkeit in Cocktails legen. Die Präsentation unter dem Titel ‘American Craft Spirits on the Rise: Explore and Taste the Latest Trends in the United States’ wird von Craft-Distillern moderiert, gefolgt von einer Verkostung von Cocktails.

Das Lineup der Verkostung mit Bernie Lubbers
Verschiedene US-Whiskeys bei einem Tasting mit Bernie Lubbers in Wien (Bild: Whiskyexperts)

Im dritten Jahr in Folge haben die weltweiten US-amerikanischen Spirituosenexporte mit über US $ 1,5 Mrd. einen neuen Rekord erreicht.

Die europäische Nachfrage nach amerikanischen Bränden ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. So haben die US-Spirituosenexporte nach Deutschland 2015 fast $ 130 Millionen erreicht, was einem Anstieg von 68% gegenüber 2005 entspricht. Bourbon und Tennessee Whiskey sind die treibenden Kräfte des Exportwachstums nach Deutschland und machen rund 63% des Werts und 39% des Volumens aus. Der deutsche Spirituosenmarkt ist nach wie vor der drittgrößte Exportmarkt für amerikanische Spirituosen und bietet weiteres Wachstumspotenzial für kleine wie große Distillerien. Zudem gilt Deutschland als Trendmarkt in Geschmack und Lifestyle in Europa sowie als Tor zu den wachsenden Märkten in Europa.

Der Bar Convent Berlin als die europaweit expansivste Messe für Bartender sowie die Spirituosen- und Getränkeindustrie, ist für DISCUS in Europa die wichtigste Plattform um insbesondere neue Distillerien und neue Brände einem breiten Fachpublikum vorzustellen und sich mit Mitgliedern der europäischen Spirituosengemeinde auszutauschen.

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Diverse US-Whiskeys bei einem Tasting der EBRA in Wien. (Bild: Whiskyexperts)

Die am Bar Convent Berlin ausstellenden Distillierien sind u.a.

Brown-Forman (Jack Daniel’s, Woodford Reserve), Beam-Suntory (Maker’s Mark, Knob Creek), Diageo (Bulleit Bourbon) und Campari USA (Wild Turkey) sowie viele kleine Distillerien quer durch die USA inklusive Catoctin Creek Distillery (Virginia), Cleveland (Ohio), Death’s Door Distillery (Wisconsin), Golden Moon Distillery (Colorado), House Spirits Distillery (Oregon), KOVAL Distillery (Illinois), New Colombia Distillers (Washington, DC), Osocalis Distillery (California), Philadelphia Distilling (Pennsylvania), Traverse City Whiskey Company (Michigan) und Vodquila (Alabama).

Die gesamte US-Spirituosenindustrie ist die Selbstverpflichtung zu sozialer Verantwortung eingegangen. Erwachsene, die Alkohol konsumieren, sollten dies jederzeit in Maßen und verantwortungsvoll tun. Weitere Informationen finden Sie unter www.drinkinmoderation.org

Darüber hinaus stellt sich der Verband ausdrücklich gegen jegliche Art von Diskriminierung gegenüber Menschen mit unterschiedlicher Rasse, Religion, Herkunft, Geschlecht, Behinderung oder anderer schützenswerter Lebenslage.

Kommt es zu Bieterkrieg um Hotelprojekt in ehemaliger Destillerie Coleburn?

Eine jener Lost Distilleries, aus der kaum noch neue Abfüllungen auf den Markt kommen, ist Coleburn. Seit 2011 gab es nur drei davon – in diesem Jahr gar keine.

Das Gebäude der ehemaligen Destillerie steht noch, und wie aufmerksame Leser von Whiskyexperts wissen, gibt es schon seit längerem Pläne, sie zu einem Hotel und Seminarzentrum umzubauen (unseren Bericht dazu können Sie hier nachlesen).

Die Pläne dafür sind relativ weit gediehen, und das Brüderpaar, das dieses Hotel- und Freizeitzentrum plant, will sie bald schon in die Tat umsetzen. Dale und Mark Winchester haben nun laut einem Bericht von Press & Journal öffentlich gemacht, dass zwei Firmen konkrete Ambitionen zeigen, in das Projekt einzusteigen – und das Magazin schätzt, dass sich die beiden Firmen (deren Namen nicht bekanntgegeben werden) einen regelrechten Bieterkrieg um die Beteiligung liefern könnten. Man vermutet viel Potential in dem Projekt, in dem neben dem Hotel auch ein Konferenzzentrum und ein größerer Wellnessbereich sowie ein Whiskymuseum Platz finden sollen.

Die Chancen, dass Coleburn jemals wieder produzieren wird, sind damit natürlich weiter gesunken.

Unser Titelbild zeigt die Lagerhallen von Coleburn

Coleburn Destillerie, Foto von C A Millar, CC-Lizenz
Coleburn Destillerie, Foto von C A Millar, CC-Lizenz

Serge verkostet: The Glenlivet Cipher vs. The Glenlivet 41yo (Signatory)

Zwei unlängst erschienene Abfüllungen von The Glenlivet verkostet Serge heute: Den alterslosen Cipher und einen einundverzigjährigen Whisky, der in der Signatory Vintage-Linie erschienen ist. Dunkle Flasche gegen dunklen Whisky – wie Serge augenzwinkernd anmerkt.

Der Cipher, der ja nicht nur ohne Altersstatement, sondern auch ohne jegliche Angaben über den Inhalt auf den Markt gekommen ist, konnte nicht so wirklich gefallen und bleibt knapp unter 80 Punkten. Der Signatory kratzt an den 90 Punkten und gefällt vor allem durch seine enorme Eichenlast:

  • Glenlivet ‘Cipher’ (48%, OB, 2016): 79 Punkte
  • Glenlivet 41 yo 1974/2015 (46.8%, Signatory Vintage, oloroso finish, cask #1, 363 bottles): 89 Punkte

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