Neu von Wemyss Malts: 12 neue Single Cask Bottlings

Vom unabhängigen Abfüller Wemyss Malts haben wir gerade Infos zur neuen Serie an Single Cask Bottlings erhalten, die in diesem Herbst veröffentlicht werden. Insgesamt gibt es 12 Abfüllungen, jeweils mit 46% abgefüllt (Ausnahme ist der Glenrothes in Fassstärke), und sie sind zwischen 14 und 27 Jahre alt. Hier die komplette Liste:

  • “Hickory Molasses Glaze” – 2001 (14YO) – Bunnahabhain
  • “Pear Crème” – 1998 (17YO) – Auchentoshan
  • “Ginger Glazed Gammon”  -1998 (18YO) – Mortlach
  • “Blossom Nectar”  – 1997 (19YO) – Glenrothes,  50.8%
  • “Pomme Piquante” – 1995 (20YO) – Clynelish
  • “Oak for All Seasons” – 1994 (21YO) – Braes of Glenlivet
  • “Persian Anise” – 1992 (24YO) – Longmorn
  • “Frangipane Canapé” – 1990 (25YO) – Bladnoch
  • “Haven Trail” – 1990 (25YO) – Bunnahabhain
  • “Barbecue Mango Salsa” – 1989 (26YO) – Bowmore
  • “Cream of The Crop” – 1989 (26YO) – Glen Garioch
  • “Frosted Molasses Tart” – 1988 (27YO) – Invergordon

Die Abfüllungen kosten in England zwischen 70 und 270 Pfund, und sie sind bald bei ausgesuchten Händlern auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich erhältlich.

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Tullibardine mit Rekordgewinn

Eben noch durch einen spektakulären Einbruchsdiebstahl in den Schlagzeilen gewesen, jetzt mit einer wesentlich positiveren Nachricht: Laut einem Artikel in Press & Journal kann die Highland-Destillerie Tullibardine auf einen Rekordgewinn von 4.5 Millionen Pfund verweisen, nach 2.39 Millionen Pfund im Jahr 2014. Auch der Umsatz stieg von 16 Millionen Pfund auf nahezu 20 Millionen Pfund.

Laut den Besitzern, Terroirs Distillers aus Frankreich, arbeitete die Destillerie im Jahr 2015 nahe an der Kapazitätsgrenze und wird dies auch in diesem Jahr wieder tun. Man glaubt auch, dass sie das Wachstum in diesem Jahr fortsetzen wird, so die Unternehmensleitung.

Neu von Douglas Laing: Yula 21yo Island Malt Scotch Whisky

Von Douglas Laing sind wir über den Launch des zweiten Malts der dreiteiligen Yula-Serie informiert worden: Yula 21yo – der Nachfolger des Yula 20yo aus dem Jahr 2015.

Yula 21yo ist aus getorften Malts verschiedener Destillerien komponiert, ohne Farbstoffe und ohne Kältefiltration mit 52.3% abgefüllt. Benannt ist der Whisky nach einer nordischen Göttin, die der Legende nach auf Islay gestorben ist, auf der Suche nach ihrem Liebsten.

Yula kommt noch im September in den Handel, mit gerade mal 900 Flaschen weltweit. Der unverbindliche Verkaufspreis pro Flasche beträgt laut Auskunft des Importeurs, dem Bremer Spirituosen Contor, ca. 160 Euro.

Hier noch die originalen Tasting Notes in unserer Übersetzung:

In der Nase, Ozon und Meeresgischt mit etwas Torfrauch, der sich dazugesellt. Am Gaumen süße Butterscotch-Noten, danach verkohltes Holz, BBQ, Asche – insgesamt recht sanft im Charakter. Diese Noten sind auch im Finish zu finden, dazu verbrannter, süßer Toast, kräuterige Hustenbonbons und ganz subtile Phenolnoten.

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Neu von Compass Box: Three Year Old Deluxe und Spice Tree Extravaganza

Treuen Lesern unserer Newssite werden die beiden neuen Abfüllungen von Compass Box, die dieser Tage erscheinen, bekannt vorkommen, denn von beiden hatten wir beim Auftauchen der Labels auf der TTB Datenbank berichtet (hier und hier).

Nun aber sind der Three Year Old Deluxe (man könnte ihn durchaus als einen kleinen Stinkefinger in der Debatte um die Transparenz bezüglich der Zusammensetzung von Abfüllungen bezeichnen) und der Spice Tree Extravaganza (eine Neuinterpretation des Klassikers von Compass Box mit höherem Sherryfass-Anteil) offiziell veröffentlicht worden (die Links bringen Sie zu den jeweiligen Seiten bei Compass Box).

Wie üblich hat man sie von Compass Box aus mit größtmöglicher Transparenz ausgestattet: Zu beiden neuen Abfüllungen gibt es herunterladbare Fact Sheets und Infoblätter über die Zusammensetzung (sie finden diese auf den oben angeführten Produktseiten).

Wir haben hier für Sie die Flaschen und die Inhaltsangaben in einer Übersicht zusammengestellt:

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Die Preise sind nicht angegeben, sobald wir darüber Bescheid wissen, reichen wir sie nach.

Serge verkostet: Glenfiddich IPA Experiment, Glenfiddich Project XX

Vor kurzem hat Glenfiddich zwei neue experimentelle Abfüllungen veröffentlicht, den Glenfiddich IPA Experiment, einen im Bierfass gefinishten Single Malt, und den Glenfiddich Project XX, einen weiteren Single Malt aus von den Brand Ambassadors ausgewählten und von Brian Kinsman geblendeten Fässern. Die mediale Begleitung dieser Releases war durchaus beachtlich, und zumindest von dieser Warte aus betrachtet dürfte Glenfiddich der Launch durchaus gelungen sein.

Serge Valentin hat nun heute diese beiden Abfüllungen verkostet, und wenn man seinem geschmacklichen Urteil folgt, dann sind die beiden Abfüllungen zwar ganz ok, aber in keiner Weise herausragend. Er bevorzugt den XX, der IPA bekommt weniger als 80 Punkte. Folgen Sie unserem Link, um seine Anmerkungen zu lesen. Hier die Wertungen:

  • Glenfiddich ‘IPA Experiment’ (43%, OB, 2016): 78 Punkte
  • Glenfiddich ‘Project XX’ (47%, OB, 2016): 82 Punkte

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Neu in der TTB-Datenbank: Tyrconnell 16yo Single Malt Irish Whiskey

In der Datenbank des Tax and Trade Bureaus aus den USA gibt es wieder eine interessante neue Abfüllung zu entdecken: Es scheint, als würde Beam entgegen dem Trend zu NAS einen irischen Single Malt Whiskey mit Altersangabe auf den Markt bringen, den Tyrconnell 16yo. Zumindest deutet ein Label für den amerikanischen Markt darauf hin:

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Ob und wann der mit 46% abgefüllte Single Malt nach Deutschland kommen wird, haben wir bislang noch nicht in Erfahrung bringen können. Auch über den Preis ist natürlich in einem so frühen Stadium der Veröffentlichung noch nicht wirklich etwas bekannt. Wir bleiben aber dran.

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

William Grant & Sons (Glenfiddich, The Balvenie) mit Rekordgewinn

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147.4 Millionen Pfund Gewinn nach Steuer – das ist das Ergebnis der Geschäftstätigkeiten von William Grant & Sons im abgelaufenen Finanzjahr. Es bedeutet eine ansehnliche Steigerung von 8.9%, was den Gewinn betrifft, und 6.1% beim Umsatz, der von 832.7 auf 885.5 Millionen Pfund stieg.

Das Unternehmen betonte, dass es das erfreuliche Ergebnis trotz schwieriger Märkte in Osteuropa, dem Mittleren Osten und Afrika einfuhr.

Bei ihrem Flaggschiff, der Marke Glenfiddich, gab es eine Mengensteigerung um 5%. Es bleibt abzuwarten, ob Glenfiddich damit wieder die Nummer 1 am Markt wird – ein Titel, den man an Glenlivet verloren hat.

Weitere Zahlen können Sie dem Artikel in Drinks International entnehmen.

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PR: Top Spirit – „Welcome Home!“ den Premium-Marken von William Grant & Sons

Von Top Spirit, Österreichs führender Vertriebsorganisation im Sekt- und Spirituosenbereich, haben wir eine Pressemitteilung zur Übernahme des Vertriebs der Produkte von William Grant & Sons erhalten, die gestern im Rahmen eines Events in Wien gefeiert wurde. Wir bringen hier die whisk(e)yrelevanten Teile der Information für unsere Leser:

Top Spirit: „Welcome Home!“ den Premium-Marken von William Grant & Sons

Smell, touch & feel – Verkostung im Rahmen eines „interactive Tasting“ im Planter’s Club

Wien, 27. September 2016

Top Spirit, Österreichs führende Vertriebsorganisation im Sekt- und Spirituosenbereich, heißt nach kurzer Unterbrechung die Premium-Spirituosen von William Grant & Sons wieder im Sortiment willkommen. Die erneute Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Familienbetrieb und weltweit drittgrößten Whiskyproduzenten wurde gestern im Rahmen eines „interactive tasting“ feierlich eingeläutet. Dabei wurden die mehrfach ausgezeichneten Whiskys Glenfiddich, The Balvenie, Grant’s, Tullamore D.E.W., Monkey Shoulder und Hudson Whiskey nicht nur verkostet, sondern auch mit allen Sinnen fühl- und erlebbar gemacht. 

„Die Entscheidung von William Grant & Sons, sein Premium-Sortiment wieder in die Hände von Top Spirit zu legen, beweist einmal mehr, dass das Streben nach höchster Qualität verbindet. In der fast 130-jährigen Geschichte des Familienunternehmens wurden nicht nur traditionelle Handwerkstechniken perfektioniert, sondern die Marken – und damit auch die Kategorien Whisky und Gin – durch Innovationen beständig weiterentwickelt. Top Spirit stärkt somit bereits zum zweiten Mal innerhalb dieses Jahres seine Kompetenz im Bereich Whisky und hat mit Hendrick’s nun einen weiteren, absoluten Premium-Gin im Portfolio. Wir können als Marktführer unseren Partnern in Handel und Gastronomie dadurch eine noch größere Auswahl an Top-Marken aus einer Hand bieten“,

so Mag. Walter Wallner, Geschäftsführer von Top Spirit.

William Grant & Sons ist das älteste Familienunternehmen der Whiskyindustrie, noch heute leiten die Nachfahren des Gründers William Grant das Unternehmen. Der weltweit drittgrößte Whiskyproduzent besitzt sechs verschiedene Destillerien und wurde in den letzten 15 Jahren zehn Mal zum „Distiller of the year“ gekürt.

Smell, touch & feel. Bei einem „interactive Tasting“ nach dem Motto „Smell, touch & feel“ in der legendären American Bar Planter’s Club im Herzen Wiens konnte – im Beisein von Jean-Christophe Terzaghi, Regional Director William Grant & Sons und begleitet von den Spirituosen-Experten Jason Turner und Thomas Breitwieser – die Welt der Whiskys von William Grant & Sons mit allen Sinnen erforscht werden: die feinen Unterschiede im Duft verschiedener Jahrgänge wahrnehmen, Whisky in Kombination mit Schokolade verkosten, an Dauben von verschiedenen Whiskyfässern riechen und die Vielfalt der Whisky-Gläser kennenlernen.

Im Zuge eines "interactive tasting" hieß Top Spirit die Marken von William Grant & Sons wieder herzlich Willkommen. Copyright Top Spirit/Marie-Thérèse Friedrich
Im Zuge eines „interactive tasting“ hieß Top Spirit die Marken von William Grant & Sons wieder herzlich Willkommen. Copyright Top Spirit/Marie-Thérèse Friedrich
Top Spirit GF Walter Wallner und Spirituosen-Experte Jason Turner führten durch das Tasting und den Abend. Copyright Top Spirit/Marie-Thérèse Friedrich
Top Spirit GF Walter Wallner und Spirituosen-Experte Jason Turner führten durch das Tasting und den Abend. Copyright Top Spirit/Marie-Thérèse Friedrich
Im noblen Verkostkeller des Planter's Club wurden die verschiedenen Whiskies aus dem Hause William Grants an fünf "tasting stations" für das Publikum erlebbar gemacht. Copyright Top Spirit/Marie-Thérèse Friedrich
Im noblen Verkostkeller des Planter’s Club wurden die verschiedenen Whiskies aus dem Hause William Grants an fünf „tasting stations“ für das Publikum erlebbar gemacht. Copyright Top Spirit/Marie-Thérèse Friedrich

Glenfiddich ist der weltweite Nr. 1 Single Malt Scotch Whisky und der meist prämierte. Für seine konstante, hochwertige Qualität garantieren das handwerkliche Wissen der hauseigenen Malt Master, Kupferschmiede und Küfer sowie ungewöhnlich kleine, Geschmack schonende Brennblasen. Der Single Malt Whisky wird nur aus hochwertigem Gersten-Malz und dem kristallklaren Wasser der hauseigenen Quelle in einer einzigen Destillerie hergestellt.

The Balvenie ist ein einzigartiges Sortiment an Single Malts, die eine Fülle an Aromen bieten, außerordentlich samtig sind und von einem charakteristischen Honigton getragen werden. Balvenie ist die einzige Whisky-Destillerie in Schottland, in der bei der Herstellung auch heute noch die fünf traditionellen Handwerkskünste zum Einsatz kommen: die Gerste stammt aus Eigenanbau, die Mälzereien werden selbst betrieben und zum Team gehören Kupferschmiede, Fassbinder und die erfahrensten Master Blender der Branche.

Grant’s Family Reserve Whisky ist der der älteste Blended Scotch Whisky in Familienhand und einer der weltweit beliebtesten Scotch Whiskys – er ist in über 180 Ländern erhältlich. Seine Komplexität zeichnet sich durch eine weiche und milde Note aus, Orange und Kamille verleihen ihm den klassisch fruchtigen Geschmack.

Tullamore D.E.W. ist ein dreifach destillierter Irish Whiskey, der für seinen feinen Geschmack bekannt ist. Er hat in den letzten zwölf Jahren bereits beeindruckende 30 Goldmedaillen gewonnen. Seine Herstellung macht ihn einzigartig: Neben der Dreifach-Destillation ist dies die Vermählung aller drei Arten von Irish Whiskey – Single Pot Still, Malt und Grain Whiskeys. Die Kombination von Ex-Bourbon und Sherry-Fässern verleiht ihm seinen Geschmack aus Vanille und geröstetem Holz.

Monkey Shoulder ist der erste Triple Malt Scotch Whisky weltweit – ein sogenannter Blended Malt, der aus drei verschiedenen Speyside Single Malt Whiskys hergestellt wird. Im Gegensatz zu herkömmlichen Mischungen besteht er aus 100% Malt Whisky, was zu einem reichen Malt von außergewöhnlicher Sanftheit führt. Monkey Shoulder eignet sich hervorragend für die Zubereitung vieler Longdrinks und Cocktails.

Hudson Whiskey wird in der einzigen Whiskey Brennerei im Staate New York, Tuthilltown Spirits, noch mit viel Handarbeit zu 100% aus Mais hergestellt. Sogar die Flaschen werden mindestens sieben Mal in die Hand genommen: Sie werden gewaschen, gefüllt, mit einem Korken verschlossen, gewachst, mit dem Etikett versehen, nummeriert und verpackt.

Mehr Informationen unter: www.topspirit.at

PR: Diageo Special Releases 2016

Nach unserem exklusiven dreiteiligen Feature über die Diageo Special Releases (Teil eins und die nachfolgenden Teile finden Sie hier) hat uns nun auch die offizielle Pressemitteilung von Diageo erreicht. Sie listet nochmals die einzelnen Bottlings mit ihren Besonderheiten auf. Als besonderen Service bieten wir Ihnen die gesammelten Tasting Notes als Download nach der Pressemitteilung an. Übrigens: Ein Klick auf die Vorschaubilder vergrößert sie.

Hier nun aber der Pressetext:

DIAGEO SPECIAL RELEASES 2016

DIE BEGEHRTESTEN UND WERTVOLLSTEN SCOTCH WHISKYS DER WELT AB SEPTEMBER IM HANDEL

Hamburg, 27.09.2016 – Von Sammlern und Whiskyliebhabern lang ersehnt, lanciert Diageo pünktlich zum Herbst die limitierte Special-Release-Serie mit zehn unverkennbaren Scotch Whiskys in voller Fassstärke (natural cask strength). Die streng limitierte und fein selektierte Kollektion besticht mit namhaften Abfüllungen von Auchroisk, Linkwood, Cragganmore, Brora, Cambus, Caol Ila, Glenkinchie, Lagavulin, Mannochmore und Port Ellen.

Über die Special Releases

In den späten Achtzigerjahren des letzten Jahrhunderts machten sich die Single Malt Whiskys von sechs Destillerien unter der Bezeichnung CLASSIC MALTS einen Namen. Zu dieser Zeit wuchs unter Liebhabern ganz allgemein das Interesse an älteren und selteneren Malt Whiskys. Ein Resultat davon waren die RARE MALTS, eine Serie seltener Whiskys, die im Jahr 1995 erstmalig erschien und im Jahr 2005 angesichts von zur Neige gehender Lagerbestände ihr Ende fand. Bestehen blieb jedoch die Nachfrage nach besonderen, unverkennbaren und einzigartigen Fassstärkeabfüllungen. Solche Abfüllungen ermöglichten es Sammlern, Kennern und Enthusiasten, Lagerrestbestände und/oder besondere Charakteristiken einer Destillerie zu erleben und zu genießen – ein wahrer Schatz an unvergleichlichen Whiskys. Um diese Nachfrage zu befriedigen, wurde im Jahr 2001 die Special-Releases-Serie ins Leben gerufen. Seither wird diese Kollektion – jeweils bestehend aus bekannten Namen in Kombination mit einigen Überraschungen – von Whisky-Enthusiasten jedes Jahr aufs Neue ungeduldig erwartet.

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Auchroisk 25 Jahre

auchroisk-sr2016-packDieser nur selten erhältliche Single Malt, der von der nördlichsten Brennerei in Speyside kommt, umfasst nur 3.954 individuell nummerierte Flaschen weltweit. Es ist ein fruchtiger Aperitif, der sich mit ein wenig Wasser von seiner besten Seite zeigt. Der Whisky ist herrlich frisch und fruchtig, weich und hat eine gute Struktur. Erwarten Sie frische Säure, eine leichte glatte Textur und Würzigkeit. Der 1990 abgefüllte Auchroisk mit 51,2 Vol.-% ist für 389,- € je Flasche im Fachhandel erhältlich.

Linkwood 37 Jahre

linkwood-sr2016-packAls der erste Linkwood Special Release seit acht Jahren, ist diese Abfüllung wunderbar rein, leicht und elegant: der Inbegriff von Speyside „Finesse“. Dieser Linkwood, der traditionell bei niedrigerem Alkoholgehalt destilliert wird, damit sein duftender Reichtum besser zum Vorschein gebracht wird, behält weiterhin seinen typischen frischen Obst- und blumigen Charakter. Dieser sehr anspruchsvolle Malt ist ein komplexer und klassischer Malt. 1978 gebrannt, sind weltweit nur 6.114 einzeln nummerierte Flaschen verfügbar. Mit 50,3 Vol.-% ist Linkwood 37 für UVP 829,- € je Flasche im Fachhandel erhältlich.

Cragganmore FL

cragganmore-sr2016-packFür die mittlerweile sechste Cragganmore Special Release und den dritten Flavour-Led-Whisky wurden Whiskys aus drei Fasstypen vermischt: ehemalige Bodegafässer aus europäischer Eiche sowie wiederbenutzte und verjüngte amerikanische Eichenfässer – allesamt allein für den Geschmack ausgewählt. Dieser Cragganmore erkundet den trockenen Cragganmore-Brennereicharakter und ist dabei fein strukturiert, besinnlich und besitzt eine weiche, süße Nase. Der Whisky ist am Gaumen vollmundig und intensiv aromatisch und entwickelt sich in einem cleveren Zusammenspiel zwischen Eiche und Malz zu einem langen, wärmenden Finish. Mit Wasser herrlich subtil. Weltweit sind nur 4.932 einzeln nummerierte Flaschen des Cragganmore FL (55,7 Vol.-%) verfügbar. Für UVP 559,- € ist dieser im Fachhandel zu erwerben.

Brora 38 Jahre

brora-sr2016-packAls die fünfzehnte einer begrenzten Reihe von jährlichen Sonderabfüllungen ist dies der älteste Brora, der in dieser Serie bisher abgefüllt wurde. Mit nur 2.984 individuell nummerierten Flaschen weltweit sind die Bestände dieses unersetzlichen Whiskys langsam erschöpft. Die Brennerei, die im Jahre 1819 als Clynelish von der Marquise von Stafford gegründet wurde, kostete nur 750 £, um gebaut zu werden. Heute würde dieser Betrag gerade einmal zum Kauf einer halben Flasche reichen.
Ein hervorragender und ausgewogener Single Malt; mit einer luftigen maritimen Note in der Nase behält der Whisky den Brennereicharakter – selbst in diesem fortgeschrittenen Alter mit mehr Rauch, Asche und Torf als die letzte Abfüllung. Brora 38, abgefüllt 1977 mit 48,6 Vol.-% ist für UVP 1.999,- € im Fachhandel erhältlich.

Cambus 40 Jahre

cambus-sr2016-packDieser seltene Single Grain Whisky kommt aus Cambus, einer inzwischen geschlossenen Brennerei in der Nähe von Alloa. Obwohl er der älteste Cambus ist, der von der ursprünglichen Brennerei produziert wurde, ist diese Abfüllung erst der dritte Single Grain Whisky, der als Special Release veröffentlicht wird. Der 1975 destillierte Single Grain ist unglaublich komplex und frisch für sein Alter.
Trotz eines Alters von vierzig Jahren ist der Cambus leicht und dennoch üppig und frisch – am besten mit Wasser zu genießen. Sein feiner, entspannter Abgang macht den Whisky zu einem ungewöhnlichen und köstlichen Aperitif. Sie können einen Schluck erwarten, der sowohl leicht ist als auch süß, salzig, würzig und leicht wachsartig schmeckt. Mit weltweit nur 1.812 einzeln nummerierten Flaschen ist Cambus 40 mit 52,7 Vol.-% für UVP 1.039,- € im Fachhandel erhältlich.

Caol Ila 15 Jahre

caol-ila-sr2016-packDieser Whisky wurde im Jahre 2000 destilliert und ist daher der erste dieser Reihe, der aus dem neuen Jahrtausend stammt. Diese limitierte Auflage ist die elfte Sonderabfüllung der Brennerei. Das typische Geschmacksprofil des Caol Ila hat eine markante Änderung erfahren: auf den Torf wurde bei dieser Special Release verzichtet.
Dieser Caol Ila, der idealerweise verdünnt wird, ist im Wesentlichen frisch, leicht und temperamentvoll und hat einen insgesamt süßen Geschmack. Zuerst gibt es kühlendes Menthol, intensive Frucht und dann Malz sowie Toffee. Weich, leicht süß und saftig. Caol Ila ist weltweit begrenzt verfügbar und ist mit seinen 61,5 Vol.-% für UVP 119,- € je Flasche erhältlich.

Glenkinchie 24 Jahre

glenkinchie-sr2016-packDie Glenkinchie Brennerei ist nur 20 Meilen von Edinburgh entfernt und der Whisky deshalb auch als „The Edinburgh Malt“ bekannt. Diese limitierte Auflage des natürlich fassstarken Single Malts ist der älteste Glenkinchie in dieser Serie, der bisher produziert wurde und der erste aus europäischer Eiche. Diese Abfüllung ist vollmundiger als jüngere Ausgaben und enthält erheblich mehr Würze. Der vollmundige Geschmack leitet über in einen komplexen langen Abgang, der mit einer wunderbaren trockenen und aromatischen bitteren Süße endet. Weltweit sind nur 5.928 einzeln nummerierte Flaschen des 1991 destillierten Glenkinchie verfügbar, die je für UVP 419,- € mit 57,2 Vol.-% erhältlich sind.

Lagavulin 12 Jahre

lagavulin-sr2016-packDieser Cask Strength Single Malt Whisky in limitierter Auflage zum 200. Jubiläum (1816–2016) kommt von der felsigen Islay-Südküste. Er ist der vierzehnte in einer Reihe von speziellen 12-jährigen Whiskys aus Lagavulins Destillierbeständen. Dies ist ein klassischer, gut strukturierter Lagavulin, den Torfliebhaber schätzen werden: wunderbar rauchig, ölig und bittersüß, rein im Stil, ausgewogen und mit einer inspirierenden Raffinesse. Diese Flasche passt zu Hause sowohl als Begleitung beim Essen als auch nach dem Abendessen, denn der Whisky hat ein leichtes Aroma und Textur und ist weniger trocken als die letzten Ausgaben. Die Jubiläumsabfüllung mit 57,7 Vol.-% gibt es weltweit nur in limitierter Auflage und ist zu einem UVP 109,- € im Fachhandel verfügbar.

Mannochmore 25 Jahre

mannochmore-sr2016-packDiese limitierte Auflage des fassstarken Single Malt stammt aus der relativ jungen Speyside-Destillerie Mannochmore. Der Whisky ist ungewöhnlich reich an Aroma und ideal als robuster, unverdünnter Digestif. Obwohl die Brennerei relativ jung ist, hat diese spezielle Version sowohl einen reifen und klaren Brennereicharakter als auch eine bittersüß-verkohlte Kraft. Ein paar Tropfen Wasser offenbaren noch mehr Nuancen und Komplexität. Die Textur bleibt aber dennoch weich, der Geschmack süß und mit einem Hauch von bitterschwarzem Kaffee, Kräutern und kühler Lakritze. 1990 destilliert, sind von dem Mannochmore mit 53,4 Vol.-% weltweit nur 3.954 einzeln nummerierte Flaschen verfügbar und zu einem UVP von 349,- € je Flasche im Fachhandel zu erwerben.

Port Ellen 37 Jahre (16. Release)

port-ellen-sr2016-packDies ist der älteste Port Ellen, der jemals abgefüllt wurde und der von der inzwischen geschlossenen Brennerei auf der Insel Islay stammt. Obwohl dieses besondere Destillat einer sorgfältigen jährlichen Zuteilung unterliegt, sind die Bestände niedrig und dieser unersetzliche Malt wird nicht mehr lange zur Verfügung stehen.
Dieser Whisky ist eine Rarität und seine Qualität macht ihn bis dato zum teuersten Special Release. Bei nur 2.940 individuell nummerierten Flaschen weltweit kann ein glücklicher Käufer die enorme Komplexität des Port Ellen entdecken. Subtil, anspruchsvoll und dezent zugleich – mit einer mühelosen Balance aus süßen Fruchtnoten, tiefen schmackhaften Tönen, Zitrusfrüchten, Honig, Rauch, Feuer und Eiche beweist diese Abfüllung des Port Ellen, dass er mit dem Alter besser wird. Der 1978 abgefüllte Port Ellen mit 55,2 Vol.-% und einem UVP von 3.459,- € ist die teuerste Special Release aus der Kollektion.

Die gesammelten Tasting Notes können Sie hier als PDF-File downloaden.

 

Serge verkostet: Neue Blended Malts

Im Gegensatz zu Blends bestehen Blended Malts ausschließlich aus Single Malts (also sind ohne Grainanteil komponiert), allerdings nicht nur aus einer Destillerie. Hier können findige Köpfe wie John Glaser von Compass Box mit dem Zusammenspiel verschiedener Geschmacksausprägungen experimentieren und dem Genre neue Varietäten hinzufügen.

Serge Valentin hat heute einige neue Blended Malts (darunter auch solche der angesprochenen Firma Compass Box) verkostet, und geht man nach seinem Urteil, müssen sich die Ergebnisse nicht hinter denen von guten Single Malts verstecken:

  • Three Year Old Deluxe (49.2%, Compass Box, blended malt, 3,282 bottles, 2016): 90 Punkte
  • The Anniversary Dram XO (45.4%, The Nectar of the Daily Drams, blended malt, 2016): 87 Punkte
  • Rich Fruity Sherry 36 yo (44.5%, Cadenhead Creations, blended malt, batch 2, 2016): 89 Punkte
  • Yula 21 yo (52.3%, Douglas Laing, blended malt, 2016): 83 Punkte
  • Whisky de Table 3 yo (40%, Compass Box, with La Maison du Whisky, blended malt, 2016): 79 Punkte

Hier die interessante Rückseiteninfo des erstverkosteten Three Year Old Deluxe, die das Altersstatement des Whiskys erklärt (in der Tat sind nur 0.4% des Whiskys drei Jahre alt):

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Scotsman: Neun spannende Destillerieprojekte in Schottland

Am Erscheinungstag ist uns der Artikel in Scotsman Food & Drink durch die Lappen gegangen, aber dank Facebook und unserem oftmaligen Gastautor Ernst J. Scheiner können wir ihn Ihnen dennoch nachträglich präsentieren: Das Online-Magazin stellt in diesem Bericht neun interessante Destillerieprojekte vor, die derzeit in Schottland in Planung oder kurz vor Baubeginn sind.

Sie finden im Artikel Bilder und Informationen zu folgenden Projekten:

  • Clydeside Distillery
  • Ardnahoe Distillery
  • Torabhaig Distillery
  • Raasay Distillery
  • Drimmin Distillery
  • Holyrood Park Distillery
  • The Borders Distillery
  • GlenWyvis Distillery
  • Dornoch Distillery
Eine Bauzeichnung der Clydeside Distillery (ehemals Glasgow Distillery) (c) Morrison Glasgow Distillers Ltd
Eine Bauzeichnung der Clydeside Distillery (ehemals Glasgow Distillery) (c) Morrison Glasgow Distillers Ltd

Men’s Journal: Die 50 besten Whisk(e)ys der Welt

Gibt es so etwas wie die besten Whiskys der Welt überhaupt? Berechtigte Frage, und die Antwort müsste wohl sein: Für jeden Whiskyfreund individuell: ja. Als generellen Anspruch: nein.

Aber dennoch ist der Ansatz, den das Men’s Journal in seinem Artikel gegangen ist, recht interessant: Man hat 18 Personen, darunter viele Bartender sowie Buchautoren und Whiskysammler (die dem Magazin nach gemeinsam über 1.000 verschiedene Whiskys verkostet haben) nach ihrer Top-Liste gefragt, und die besten 50 daraus in einer Sammlung verewigt. Die ist jetzt natürlich noch immer nicht absolut, und wenn man sie ansieht, dann ist sie auch durch den Standort des Magazins (USA) geprägt – aber interessant ist sie allemal, denn unserer Meinung nach finden sich unter den 50 Whiskys, die aufgelistet werden, keine Vollnieten (persönlich diskussionswürdige Kandidaten vielleicht). Folgen Sie unserem Link und sehen Sie, was man in den USA für die 50 besten Whiskys unter den aktuell verkauften hält.

Wäre Ihre Liste anders? Mit Sicherheit. Aber hier geht es „nur“ um Meinungen, nicht um Wahrheiten – und da darf man sich auch einmal von anderen inspirieren lassen…

Hedonism-Quindecimus
Auch in den Top 50 – dieser Blend von Compass Box…

PR: BREXIT – Der Whiskey aus der Steiermark

Von der österreichischen Manufaktur Gölles haben wir die Presseinfo für einen neuen Whiskey aus der Steiermark erhalten – den Gölles BREXIT. Dieser Whiskey nimmt Abschied von der klassischen schottischen Machart und versucht, mit seiner außergewöhnlichen Rezeptur neue Wege zu gehen. Hier die Informationen mitsamt den offiziellen Tasting Notes:

BREXIT – Der Whiskey aus der Steiermark

Wir sagen „Ja!“ zur Loslösung vom traditionellen britischen Single Malt. BREXIT ist eine Mashbill der steirischen Vielfalt: Mais, Roggen, Gerste, Weizen und Dinkel von hauseigenen Feldern, perfekt aufeinander abgestimmt. Sorgsam vergoren, behutsam destilliert und über Jahre in Eichenfässern gelagert. Vollmundig und würzig – ein Abstimmungsergebnis, das allen Freude bereitet.

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(c) Manufaktur Gölles

NO Single Malt

Die Anzahl der Whisk(e)y-Liebhaber steigt stetig. Dass dabei zumeist vor allem die Schotten mit ihren Single-Malts im Vordergrund stehen, motiviert die meisten „Festlandbrenner“ dem Beispiel zu folgen und hauptsächlich Gerstenmalz zu verarbeiten.

Der BREXIT

Wir bei Gölles gehen bewusst einen anderen Weg. Keineswegs sympathisieren wir mit dem Austritt des vereinigten Königreiches aus der EU– vielmehr erzählen wir die Geschichte der Loslösung vom Single Malt hin zu einem vielschichtigen Whiskey aus verschiedenen heimischen Getreiden.

(c) Manufaktur Gölles
(c) Manufaktur Gölles

Die Rohstoffe

Förmlich ein Spiegelbild der steirischen Felder und Äcker ist die Zusammensetzung unseres Whiskeys. Neben dem Hauptanteil Mais (mehr als 50% – man könnte sagen „Bourbon Style“) fanden noch vier weitere Getreidesorten ihren Weg in unsere durchaus ausgefallene Mashbill. Roggen, Gerste, Weizen und nicht zuletzt Dinkel tragen das ihre zum Geschmack unseres Whiskeys bei.

Die Destillation

Wer Gölles kennt weiß, hier kommt nur eines in Frage: 100 % Pot-Still – in Kupferkesseln doppelt gebrannt. Dies ergibt feine, elegante und tiefschichtige Destillate.

Die Lagerung

Über viele Jahre haben wir unseren Produkten in unterschiedlichsten Eichenfässern die Zeit zum Reifen gegeben. Neue Barriques verschiedenster Herkunft (first fill) wurden ebenso verwendet, wie gebrauchte (second fill). Fässer mit unterschiedlichstem Toasting kamen auf der Suche nach der perfekten Harmonie zum Einsatz. Insgesamt durften die einzelnen Bestandteile des Whiskeys zwischen vier und dreizehn Jahre lang im Fass verbringen. Mit steirischem Quellwasser wird der Whiskey am Ende seiner Lagerdauer auf Trinkstärke gebracht.

Der Geschmack

Die unterschiedlichen Getreidesorten tragen jeweils das ihre zum Gesamtbild des Whiskeys bei:

Der Mais bringt die Milde und eine gewisse Süße mit sich. Ausgewogene Harmonie und Vollmundigkeit.

Der Roggen kann als der etwas ungestümere Bruder des Mais bezeichnet werden. Seine kräftigen Aromen geben dem finalen Produkt gewisse Ecken und Kanten.

Die Gerste bringt den „typischen“ Whiskey-Geschmack. Eine edle Eleganz gepaart mit spannendem Tiefgang.

Der Weizen wird in Bourbons oftmals als sanfte Alternative zum Roggen verwendet und besticht durch seine sehr weiche und milde Aromatik.

Der Dinkel ist der Exot unter unseren Getreiden. Er erinnert an frisch gebackenes Dinkelbrot und gibt dem fertigen Whiskey eine feine, leichte getreidige Note mit auf den Weg.

 Am Sonntag, dem 25. September 2016, fand die erste BREXIT Whiskey-Verkostung in der Manufaktur Gölles statt. Weit mehr als 1000 Besucher erhielten erstmals einen exklusiven Einblick in den Fasskeller und hatten die Möglichkeit sowohl die einzelnen Bestandteile als auch das fertige Produkt, den BREXIT Whiskey, zu verkosten. (c) Manufaktur Gölles

Am Sonntag, dem 25. September 2016, fand die erste BREXIT Whiskey-Verkostung in der Manufaktur Gölles statt. Weit mehr als 1000 Besucher erhielten erstmals einen exklusiven Einblick in den Fasskeller und hatten die Möglichkeit sowohl die einzelnen Bestandteile als auch das fertige Produkt, den BREXIT Whiskey, zu verkosten. (c) Manufaktur Gölles

Business Insider: Warum Alkohol vor dem Schlafen eine schlechte Idee ist

Aus der Whiskywelt (aber nicht nur von dort) kennen wir den Begriff „nightcap“ – der kleine Schluck vor dem Schlafengehen, der für einen tiefen, ruhigen Schlaf sorgen soll. Und in der Tat hört man oft, nightcap (also: Die Schlafmütze) wäre eine kleine, nette Entspannungshilfe für gestresste Gemüter – etwas, was die Wissenschaft auf den ersten Blick bestätigt (mal abgesehen von den generellen Gefahren, die vom Alkoholkonsum ausgehen).

Leider muss man aber diesen positiven Effekt in das Reich der Fabeln verweisen: Der nightcap ist alles andere als schlaffördernd – er bewirkt nämlich das genaue Gegenteil und kann die jeweilige Person um alle positiven Effekte des Schlafes bringen. Wie ein Artikel auf Business Insider berichtet, hat eine Studie ergeben, dass der physische Effekt der Muskelentspannung und des tieferen Schlafes zwar gegeben ist, man also schneller einschläft, aber durch den Abbau des Alkohols im Körper Gehirnaktivitäten zu laufen beginnen, die alle erholsamen Wirkungen des Schlafes zunichte machen. Die Gehirnmuster zeigen nämlich die Strukturen von andauernden Schlafunterbrechungen und -störungen.

Das geht soweit, dass die Probanden, die auch nur eine kleine Menge Alkohol vor dem Schlaf einnahmen, am nächsten Morgen durch die Bank unausgeruhter und weniger multitaskingfähig waren.

Fazit der Studie: Wenn man einen erholsamen Schlaf will, ist Alkohol vor dem Schlafengehen die absolut falsche Wahl.

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Frau mit Herbstlaub, Ölbild: By Andr.V.S. – Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=38841003