Handgezeichnete Karte der schottischen Destillerien

Eine Karte von Schottland haben wohl viele Whiskyfreunde daheim – man möchte ja gerne mal ab und an einen Blick darauf werfen können, wo sich welche Destillerie befindet und in Gedanken seine nächste Reise planen. Es gibt einige Standardausführungen solcher Karten, und es gibt welche, die sind allein durch ihre Machart außergewöhnlich.

Ein solch besonderes Exemplar einer Schottlandkarte möchten wir Ihnen heute vorstellen: Die handgezeichnete Karte der schottischen Destillerien vom Kartografen Kevin Sheehan aus Durham. Sie sieht nach alter Handwerkskunst aus, ist aber top-aktuell.

Whisky_Map_2nd_ed_Textured_Mount_2000px80 – 130 Stunden investiert Sheehan in die Vorlage für seine Drucke, von der ersten Vorzeichnung mit Bleistift bis hin zur genauen Tuschezeichnung. Und dass sich diese Mühe lohnt, kann man mit einem näheren Blick unschwer erkennen: Die Karte von Schottland ist tatsächlich mit viel Liebe zum Detail gestaltet:

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Sheehan hat alle existierenden Destillerien auf der Karte festgehalten, dazu viele jener, die aller Voraussicht nach in den nächsten Jahren dazukommen werden – und die Lost Distilleries, die in den letzten 50 Jahren geschlossen wurden.

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Die Kunstfertigkeit der Ausführung ist erstaunlich – und das sieht man nicht nur an der Whiskykarte, sondern auch an den anderen Karten, die er auf seiner Website zum Kauf anbietet.

Auf den Geschmack gekommen? Die schottische Whiskymap gibt es für Besteller vom Kontinent gerollt in einer stabilen Schutzhülle zu bestellen, und wenn auch der Preis von 43 Pfund für ein 42x60cm Poster doch beachtlich ist, ist er wiederum für die handwerkliche Qualität sehr gerechtfertigt, finden wir.

Sie können diese Karte hier bestellen, andere Karten finden Sie nach einem Klick auf „Products“ oben auf der Website.

Neu im Travel Retail : The Chita

Wie The Spirits Business berichtet, wird Beam Suntory für ausgesuchte Regionen einen neuen japanischen Whisky in den Travel Retail bringen, darunter auch Europa: The Chita ist ein japanischer Single Grain ohne Altersangabe, der auf diese Weise erstmals außerhalb von Japan verfügbar sein wird.

The Chita ist allerdings keine traditionelle Marke, sondern wurde erst im letzten Jahr in Japan auf den Markt gebracht. Erzeugt wird er in der Chita Distillery in der Aichi-Präfektur.

Laut Beam Suntory soll der alterslose Single Grain die Kunstfertigkeit japanischer Whiskyproduktion demonstrieren und nach Kardamom, Honig, Rosenblüten und würziger Eiche schmecken.

The Chita wird ab Juli im Travel Retail erhältlich sein. Als Verkaufspreis wird 55 Dollar angegeben.

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Tomatin: Gewinn steigt um 15%

Recht gut scheint es der Highland-Destillerie Tomatin zu gehen: Im letzten Jahr konnte das Unternehmen, das seit 1986 den japanischen Unternehmen Takara Shuzo (Getränkeerzeuger) und Okura (Getränkehandel) gehört und damit die erste schottische Destillerie war, die in japanischem Besitz stand, den Gewinn um 15% erhöhen, berichtet Press and Journal.

Die Destillerie hat 100.000 Pfund in die Entwicklung der Marke investiert (dazu gehört zum Beispiel der komplette Packungsrelaunch, der sich über den Jahreswechsel vollzogen hat) und wird sich auch in Zukunft stark auf das Geschäft mit Single Malts konzentrieren, sagt Robert Anderson, der Chef der Destillerie.

Die neugestaltete Range
Die neugestaltete Range

Tomatin exportiert in über 50 Länder der Welt. Der deutsche Sprachraum gehört zu den wichtigsten Märkten der Destillerie.

Foto: Die Destillerie Tomatin. Foto: Potstill Wien

Neu in den USA: Booker’s Rye (68%, $300)

Nein, beide Angaben in der Titelzeile sind keine Tippfehler: Der von uns bereits im Februar angekündigte Booker’s Rye ist tatsächlich mit 68% Alkohol abgefüllt und kostet in den USA satte 300 Dollar – ein gerade für den amerikanischen Markt sehr ambitionierter Preis. Dennoch gibt es wenig Zweifel, dass dieser Rye in kurzer Zeit ausverkauft sein wird, wenn er jetzt im Mai am Markt erscheinen wird.

Die Fässer für diese Sonderausgabe wurden von Booker Noe im Jahr 2003, ein paar Monate vor seinem Tod 2004, persönlich ausgesucht und in seinen liebsten Warehouses zur Reifung gelagert. Sein Alter bei der Abfüllung: 13 Jahre, ein Monat und 12 Tage.

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Neu: Johnnie Walker Private Collection 2016 – Fine Honeyed Notes

Die dritte Ausgabe der Johnnie Walker Private Collection ist jetzt auf den Markt gekommen – wieder komponiert von Master Blender Jim Beveridge. Laut Diageo ist dies die bislang komplexeste Edition der Serie – man hat Whisky aus über 100 verschiedenen Fässern dafür verwendet, und zwar aus fünf Grain Distillerien (die letzten vier davon sind Lost Distilleries): Cameronbridge, Caledonian, Cambus, Carsebridge und Port Dundas. Welcher Highland Malt verwendet wurde, wurde nicht verlautbart.

Vom Geschmack her ist der Name Programm, laut Jim Beveridge gesellt sich zur Süße auch eine zarte Fruchtigkeit dazu, die aber im Gegensatz zu letztem Jahr eher im Hintergrund bleibt.

8888 Decanter wurden von der Edition 2016 abgefüllt, mit 43% Alkoholgehalt. Der Preis dürfte bei uns umgerechnet bei 650 Euro liegen.

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PR: Die Highlights der 11. Auktion bei Kirschner & Sons

Das Auktionshaus Kirschner & Sons hat uns Informationen über einige Highlights der 11. Auktion geschickt, die von heute bis Sonntag, den 22. Mai läuft. Alle Flaschen starten mit einem Ausrufpreis von 1 Euro:

Die Highlight-Flaschen der Auktion Nr. 11

(13.05.2016 – 22.05.2016)

Hanyu Ichiro’s Malt Card Joker

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Die letzte Karte aus der berühmten japanischen Ichiro’s Malt Card Serie. Die Serie besteht insgesamt aus 54 „Karten“. Im vergangenen Jahr wurde eine komplette Serie für umgerechnet ca. 430.000 € versteigert. In unserer aktuellen Auktion haben Sie die einmalige Gelegenheit, die bei Sammlern äußerst begehrte letzte Karte den „Joker“ zu ersteigern.

Hier geht’s zum Artikel. Startpreis: 1 €

Glenfiddich La Grande Epicerie Paris Single Cask Vintage 1976

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Eine echte Rarität aus unserer aktuellen Auktion ist dieser Glenfiddich. Destilliert im Jahr 1976 und abgefüllt für die Feinkostabteilung La Grande Epicerie im berühmten Pariser Warenhaus Le Bon Marché. Weltweit gibt es nur 240 Flaschen von diesem exklusiven Single Cask Whisky.

Hier geht’s zum Artikel. Startpreis: 1 €

Yamazaki Sherry Cask 2013

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Im Jahr 2015 wurde der Yamazaki Sherry Cask 2013 zum weltbesten Whisky gekrönt. Jim Murray vergab in seiner Whisky Bible 2015 dieser besonderen japanischen Rarität insgesamt 97,5 Punkte (von 100). Das erste Mal überhaupt wurde einem japanischen Whisky diese Ehre zu teil. Jim Murray beschreibt ihn als „nahezu unbeschreiblich genial“.
In Europa ist er schon seit Jahren ausverkauft und nur noch schwierig zu bekommen. Bei unserer aktuellen Auktion haben Sie jedoch jetzt die Möglichkeit, diesen besonderen Whisky zu ersteigern.

Hier geht’s zum Artikel. Startpreis: 1 €

Karuizawa Single Cask 1975/2010

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Eigentlich braucht man über die Besonderheit der Karuizawa Whiskys nichts weiter zu erwähnen. Gebaut wurde die Brennerei im Jahr 1955 und war die kleinste Brennerei in Japan. Allerdings musste sie im Jahr 2011 geschlossen werden.
Karuizawa Whiskys sind bei Sammlern heiß begehrt. Teilweise werden auch heute noch Flaschen abgefüllt. Diese sind aber meist innerhalb weniger Sekunden vergriffen.
Bei uns haben Sie etwas mehr Zeit um diesen wahrhaftigen Schatz aus dem Jahr 1975 und abgefüllt im Jahr 2010 als Single Cask Abfüllung zu erwerben.

Hier geht’s zum Artikel. Startpreis: 1 €

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West Cork Whiskey Distillers sichern sich 1,5 Millionen Euro Investment

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West Cork Whiskey Distillers haben sich laut einem Bericht von The Independent aus Irland eine Investition von 1,5 Millionen Euro gesichert. Laut dem Journal soll das Geld von privaten Geldgebern des Unternehmens Merrion Capital stammen.

West Cork Whiskey Distillers gehört John O’Connell, Dennis McCarthy und Ger McCarthy – und ist direkt mit West Cork Distillers (ohne Whiskey) verbunden. Das Geld soll für eine geplante Ausweitung des Geschäfts in Richtung USA verwendet werden – ein Hoffnungsgebiet, in dessen Richtung sich momentan die irischen Whiskeyunternehmen einen regelrechten Wettlauf liefern.

Unser Titelbild zeigt die Anlagen der West Cork Distillery, die noch zu jung ist, um mit eigener Whiskey-Produktion am Markt platziert zu sein. Das Copyright des Bildes liegt bei Potstill Wien.

Master Distiller Ken Pierce (1792 Distillery) zieht sich zurück

Wir haben die Pressemitteilung schon vor einigen Tagen erhalten, aber heute ist es dann tatsächlich soweit: Ken Pierce, der Master Distiller der US-amerikanischen 1792 Distillery, zieht sich nach 30 Jahren mit dem heutigen Datum aus dem Berufsleben zurück. Er begann seine Laufbahn als Chemiker und wurde von drei ihm vorangehenden Master Distillers ausgebildet, bevor er den Job in Bardstown selbst übernahm.

Ken war unter anderem der Schöpfer des 1792 Small Batch Kentucky Straight Bourbon Whiskeys, hat aber auch abseits der Heimatdestillerie gewirkt, so zum Beispiel bei der Produktion eines Rye Whiskeys in der nach historischem Vorbild gestalteten George Washington Distillery auf der Mount Vernon Plantage in Virginia.

Wir wünschen Ken Pierce viel Freude an der kommenden Zeit!

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Video: The Balvenie über Handwerkskunst (Teil 5)

Der fünfte Teil der sehr gut gemachten Serie von The Balvenie über Handwerkskunst ist nun online – und bei uns oder auf Youtube abrufbar. Wie auch in den vorangegangenen vier Teilen besucht Starkoch Michel Roux Jr. traditionelle Betriebe, um mit den Besitzern dort über das Essentielle in ihrer Handwerkskunst zu reden (und über die Zeit die Zutaten für ein perfektes Mahl zu sammeln).

Diesmal ist Roux zu Gast bei Hansen & Lydersen, eine Lachsräucherei in den Cotswolds, um zu erfahren, wie Lachs traditionell durch Räuchern zu einer ganz speziellen Delikatesse wird – und was den Besitzer an seinem Beruf so fasziniert. Wie immer dabei: Eine gute Flasche von The Balvenie.

Whiskyexperts auf Islay Teil 4 – Caol Ila und Finlaggan

Dies ist der vierte Teil des Berichts über unsere Reise nach Islay, in deren Rahmen wir, unter anderem, die Destillerien Lagavulin und Caol Ila, sowie die Port Ellen Maltings besucht haben. Gastgeber Diageo hat einer internationalen Journalistengruppe und uns dabei Einblicke abseits der touristischen Wege gegeben, die wir hier gerne mit Ihnen teilen. Teil 1 des Berichts über unseren Besuch finden Sie hier, Teil 2 hier und Teil 3 hier:

Mittagessen und Caol Ila

Zunächst aßen wir nach unserem Besuch der Maltings in Port Ellen im Islay Hotel zu Mittag. Am Tisch mit uns war neben Dr. Nick Morgan, Head of Whisky Outreach bei Diageo, Georgie Crawford, Distillery Managerin von Lagavulin, und Charles McLean, Whiskyautor, auch erstmals Iain McArthur, Warehouseman und lebende Legende bei Lagavulin, der uns tags darauf ins Torfmoor begleiten und die traditionelle Methode des Torfstechens erläutern sollte (ein Video davon finden Sie hier).  Selten hat man so viele Whiskyfachleute an einem Tisch und so viel Gelegenheit, mit ihnen Gedanken auszutauschen – es wurde daher deutlich weniger gegessen als gefachsimpelt 🙂

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Das Hotel hat auch eine gut bestückte Whiskybar, die mit sehr lokalen Spezialitäten mehr als bestens ausgerüstet ist (und nein, wir haben sie nicht alle getrunken):

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Dann bestiegen wir zwei Minibusse, um von ihnen zu Caol Ila gebracht zu werden – nicht ohne zuvor natürlich einem ungeschriebenen Islay-Gesetz folgend DEN Wegweiser der Insel zu fotografieren:

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Caol Ila begrüßte uns mit leichtem Nieselregen, der aber bald aufhörte. Irgendwie passte die eher gedämpfte Lichtstimmung zum zweckmäßigen Bau der Destillerie, der an die Küste gequetscht dasteht.

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In der Destillerie begrüßte uns die Distillery Managerin Heather Wall und führte uns durch „ihre“ Destillerie.

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Caol Ila liefert ja rauchige Malts für Diageo’s Blends – in diesem Zusammenhang ist die Information, dass die Destillerie schon im Jahr 2015 von einem siebentägigen Dauerbetrieb auf 5 Arbeitstage (Montag bis Freitag) umgestellt hat, durchaus bemerkenswert. Diese Auskunft von Heather deckt sich auch mit einer Veränderung, die wir schon von einigen unabhängigen Abfüllern gehört haben: Es sei wieder leichter geworden, Fässer aus Caol Ila zu erwerben (eine Zeit lang war dies fast gar nicht möglich).

Der Mash Tun bei Caol Ila ist so wie bei Lagavulin aus Edelstahl, ist aber dem Augenschein nach um einiges größer:

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Caol Ila besitzt wie Lagavulin acht Washbacks aus Holz, und auch diese machen einen etwas größeren Eindruck.

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Dann gewährte uns Heather einen Ausblick, der wohl zu den schönsten in der schottischen Whiskyindustrie zählt und der normalerweise einer einzigen Person vorbehalten ist, nämlich dem Operator der Destillerie: Wir durften den Kontrollraum von Caol Ila betreten und von dort aus durch die riesigen Panoramafenster des Still Rooms auf die Stills und auf die gegenüberliegende Insel Jura blicken:

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Auch der Raum mit den Stills selbst ist sehr fotogen und beeindruckt durch seine dem riesigen Fenster geschuldete Lichtstimmung. Hier ein paar Bilder von den Stills und dem Spirit und Feints Safe:
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Noch einmal der Blick aus dem Still Room auf die Paps of Jura, dann ging es wieder hinaus:

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Als wir draußen in Richtung Cooperage aufbrachen, fuhr ein Fischerboot in der Meerenge zwischen Islay und Jura vorbei und erlaubte uns eine schöne Panoramaaufnahme:

Das Tasting bei Caol Ila

Letzte Station bei Caol Ila war ein Tasting in der Cooperage, in einem mit historischen Stücken dekorierten Raum:WP_20160504_15_07_28_Pro WP_20160504_15_08_55_Pro

Zu verkosten gab es den New Make, den 12yo und den 18yo, danach eine Fassprobe aus einem 23 Jahre alten Sherryfass sowie den 25jährigen und 30jährigen Caol Ila.

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In der Gruppe fand der 25jährige Caol Ila durch seine Andersartigkeit (ein unglaublich weicher und öliger Whisky, der seine Rauchigkeit mit Eleganz vortrug) besonderen Anklang, aber in einer kurzen Abstimmung konnten eigentlich alle eine Nennung als Favorit einheimsen. Für den Autor dieser Berichte war die Fassprobe das Highlight.

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Wir verabschiedeten uns von Heather und machten uns auf die Rückreise, nicht ohne dabei noch einen Abstecher zu machen: Nach Finlaggan, wo vor Jahrhunderten das Machtzentrum der Insel lag, heute aber nur mehr einige wenige Ruinen auf einer Insel mitten in einem See zu finden sind.
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Der Wind blies kalt und unangenehm, und trotz mehrerer Schichten war man danach froh, wieder im Bus zurück zu sein, obwohl: Gerade das ungemütliche Wetter verlieh dieser rauen und ursprünglichen Landschaft einen besonderen Zauber:

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Wir verabschiedeten uns, und wir fuhren zurück nach Glenegedale, um danach Richtung Port Charlotte in das gleichnamige Hotel zum Abendessen aufzubrechen. Ein weiterer Tag lag noch vor uns – aber das ist schon wieder eine andere Geschichte…

Damit wollen wir unsere Berichterstattung über die Islay-Reise für heute beenden – eine abschließende Folge haben wir noch für nächste Woche eingeplant. Bis dahin!

PR: Bremer Spirituosen Contor als „Importeur des Jahres 2016“ beim ISW ausgezeichnet

Vom Bremer Spirituosen Contor haben wir eine Pressemitteilung über eine Reihe von Auszeichnungen erhalten, die dem Unternehmen und seinen Exklusivmarken beim International Spirits Award verliehen worden sind – darunter auch der Titel „Importeur des Jahres 2016“. Wir gratulieren recht herzlich und bringen hier für Sie den Pressetext in seinen whiskyrelevanten Passagen und die Tabelle der Auszeichnungen, die das Unternehmen im Whiskybereich gewinnen konnte:

Bremer Spirituosen Contor als „Importeur des Jahres 2016“ beim International Spirits Award ISW ausgezeichnet

Bremen, 12. Mai 2016. Beim diesjährigen International Spirits Award ISW wurde dem Bremer Spirituosen Contor der Titel „Importeur des Jahres 2016“ verliehen. Die eingereichten Qualitäten aus dem Exklusivmarken-Sortiment konnten die unabhängige Expertenjury in der Blindverkostung voll überzeugen und wurden mit fünf Großen Goldmedaillen, 17 Goldmedaillen und fünf Silbermedaillen prämiert. Nach 2014 ist dies bereits der zweite Titel für das hanseatische Unternehmen aus Bremen.

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Auch bei den Sonderprämierungen für die einzelnen Produkte konnten ein Titel im Whiskybereich errungen werden: Der Masterson’s 10 YO Straight Rye Whiskey wurde zum „Whisky des Jahres 2016“ gewählt.

Das Bremer Spirituosen Contor, ein Tochterunternehmen der GES eG, ist seit 22 Jahren ein wichtiger Partner des deutschen Spirituosen-Fachhandels.

Timo Lambrecht, Head of Marketing & Exklusive Brands hierzu:

„Vor mehr als 10 Jahren hatten wir die Idee dem Fachhandel die Möglichkeit zu geben sich mit exklusiven Marken von der Konkurrenz abzuheben. Damals begann die „Schatzsuche“ nach den besonderen Qualitäten. Heutzutage sind wir ein erfolgreicher Generalimporteur von ausgewählten Spezialitäten aus der ganzen Welt. Die Auszeichnung „Importeur des Jahres 2016“ bestärkt uns in dem was wir tun und ist ein wichtiges Zeichen für den Fachhandel.“

Die prämierten Abfüllungen sind im deutschen Fachhandel und Fachgroßhandel erhältlich.

Alle ISW-Auszeichnungen im Whiskysektor für das Bremer Spirituosen Contor im Überblick:

Großes Gold

Ledaig 10 YO Douglas Laing’s OLD PARTICULAR Großes Gold
Masterson’s 10 YO Straight RYE Großes Gold „Whisky des Jahres 2016“
Scallywag Speyside Blended Malt Großes Gold

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Goldmedaillen

Akashi Blended Gold
Glenallachie 7 YO Douglas Laing’s PROVANANCE Gold
Glenturret 28 YO Douglas Laing’s OLD PARTICULAR Gold
Kirk & Sweeney 12 YO Gold
Kirk & Sweeney 18 YO Gold
Tomintoul 12 YO Gold
Tomintoul 16 YO Gold
Tomintoul Peaty Tang Gold
Writers Tears Cask Strength 2015 Gold

Silbermedaillen

Timorous Beastie Silver
Togouchi 12 YO Silver
Writers Tears Silver
Cambus 27 YO OLD PARTICULAR Silver

Serge verkostet: Longrow x2

Heute verkostet Serge Valentin ein Duett aus der Destillerie Springbank, genauer gesagt getorfte Varianten von dort, die unter dem Namen Longrow verkauft werden. Der Longrow 18 ist ein Standard von dort, Serge hat die Abfüllung aus 2014, sozusagen den dritten Batch, verkostet – und ihn einem achtjährigen Longrow von Cadenhead gegenübergestellt, der bereits im Jahr 1995 abgefüllt wurde und für die meisten von uns eher von historischem Interesse ist.

Der Longrow 18 erhält satte 92 Punkte und eine fast hymnische Besprechung. Aber auch der Unabhängige kann gut punkten:

  • Longrow 18 yo (46%, OB, 2014): 92 Punkte
  • Longrow 8 yo 1987/1995 (57.7%, Cadenhead, Authentic Collection): 88 Punkte

Änderungen im Marketing-Team bei Wemyss Malts

Im Marketing-Team von Wemyss Malts gibt es laut einer Pressemitteilung, die uns heute erreicht hat, eine Umstrukturierung: Emma Hooper avanciert zum Brand Manager von Darnley’s View Gin und ist daher nicht mehr für die Whiskybereiche zuständig.

Neu im Team ist Steven Shand als Marketing Assistant für Wemyss Malts, Lord Elcho und die Kingsbarns Distillery. Er hat bereits vorher in der Whiskyindustrie gearbeitet und wird hier jetzt das Team um Marketing Director Karen Stewart ergänzen.

Emma alles Gute zur neuen Aufgabe, und Steven viel Erfolg im Team! (v.l.n.r. Karen, Steven und Emma)

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Travel Retail Wein und Spirituosen – Verkauf schrumpft 2015 weltweit um 2,7%

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Zum ersten Mal seit sechs Jahren sind die Verkäufe von Wein und Spirituosen im Travel Retail global betrachtet gesunken, berichtet The Spirits Business. Konkret sind es -2,7%.

Zuwächse gibt es in der wichtigsten Region, dem asiatischen Raum, der mittlerweile 40% des Umsatzes ausmacht. Dort sind die Verkäufe um 2,6% gestiegen.

Anderswo sieht es eher unerfreulich aus: Hier der Rückgang in verschiedenen Regionen: Europa -7,7%, Nord- und Südamerika -3,8% und Africa -8,6%.

Was der Branche Sorgen macht, ist der Umstand, dass der Rückgang trotz eines Wachsens der Passagierzahlen an Flughäfen (+9%) erfolgte. Dass man aus diesem Wachstum kein Kapital schlagen kann, sei ein Alarmzeichen.