Wir beginnen unsere News mit dem heutigen Duett auf Whiskyfun. Serge’s Wahl fiel auf Whiskys der Brennerei Glen Spey und bei beiden handelt es sich um aktuelle Abfüllungen aus dem Hause Cadenhead. Hier gefällt Serge der 14-jährige ein klein wenig besser als der 21-jährige aus der Wine Cask Serie, bei dem die langen Jahre in einem Weinfass keine großen Spuren hinterlassen haben.
Glen Spey-Glenlivet 14 yo (46%, Cadenhead, Small Batch, 2016) 84 Punkte
Glen Spey-Glenlivet 21 yo 1995/2016 (54.2%, Cadenhead, Wine Cask, claret) 82 Punkte
Ein Generationenwechsel bahnt sich bei Whyte & Mackay und damit bei Dalmore, Fettercairn, Invergordon, Isle of Jura und Tamnavulin an: Scotchwhisky.com berichtet, dass Gregg Glass, der seit 2005 als Whisky Maker bei Compass Box arbeitet, der Nachfolger von Richard Paterson als Master Blender werden soll, wenn Paterson von seiner Position zurücktritt.
Am 1. Dezember wird Gregg als Blender und Whisky Maker an der Seite von Richard Paterson im Unternehmen beginnen, so der Bericht. Er wird in Glasgow stationiert sein, aber nach Bedarf als Unterstützung für Richard Paterson auch an anderen Standorten arbeiten.
Ein Termin für den Rücktritt von Paterson wurde nicht verlautbart.
Marcel Freudenstein hat uns wieder mit einigen seiner fabelhaften Bilder versorgt, diesmal von einem Besuch der Destillerie The Macallan. Die Aufnahmen zeigen die romantischen Ecken der alten Destillerie, daneben werden ja im Mega-Stil neue Anlagen hochgezogen.
Unter den Bildern können Sie noch einige Infos zur Destillerie finden. Hier aber einmal die Aufnahmen, die sich wie üblich durch Anklicken vergrößern lassen:
Das Schild am Eingang zum Gelände. Bildrechte bei Marcel FreudensteinDas Besucherzentrum. Bildrechte bei Marcel FreudensteinDas Stillhouse. Bildrechte bei Marcel FreudensteinEine Aussenansicht von Macallan. Bildrechte bei Marcel FreudensteinMacallan – die alten Lagerhäuser. Bildrechte bei Marcel FreudensteinMacallan – Easter Elchies House. Bildrechte bei Marcel Freudenstein
Am Ufer des Spey gelegen, war sie eine der ersten legalen Brennereien in Schottland: im Jahre 1824 bekam Alexander Reid die Brennlizenz. Als er 1847 starb, übernahm sein Sohn Alexander die Destillerie. Nach dessen Tod ging die Brennerei 1858 an James Shearer Priest und James Davidson, die diese 10 Jahre später an James Stuart, dem damals auch die Glen-Spey-Destillerie gehörte, veräußerten. 1882 wurde die Brennerei von Roderick Kemp erworben, dessen Familie das Unternehmen in den folgenden 100 Jahren erweiterte. Ab 1965 wurde die Zahl der Brennblasen deutlich erhöht: 1965 von 6 auf 12, 1974 auf 18 und 1975 auf 21. Im Jahr 1996 erwarb die Highland Distillers Ltd., zu der damals auch Bunnahabhain, Glenrothes und Highland Park gehörten und die ihrerseits 1999 von der Edrington Group gekauft wurde, die Brennerei.
Von jeher war The Macallan begehrt bei Blendmeistern, die ihn nach wie vor in ihren Blended Whiskys einsetzen. Als Single-Malt-Whisky in Flaschen trat er erstmals in den 1960er Jahren in Erscheinung, zunächst allerdings nur in der Whisky-Region Speyside. Erst 1980 wurde entschieden, The Macallan in größerem Rahmen innerhalb Großbritanniens auf den Markt zu bringen.
Die Destillerie verfügt über zwei Maischbottiche (mash tuns) (zusammen 12,6 t) und 22 Gärbottiche (wash backs) (zusammen 770.000 l). Destilliert wird in sieben wash stills (je 12.000 l) und 14 spirit stills (je 4.000 l). Die Gesamtproduktion liegt bei 5,5 Mio. Liter jährlich.
Macallan Destillerie – Foto von Antonin Marcel – CC-Lizenz
Vom deutschen Generalimporteur der Produkte der Walsh Whiskey Distillery, dem Bremer Spirituosen Contor, haben wir eine Pressemitteilung über die Einführung des Writers Tears Red Head Single Malt erhalten. Wir bringen Sie mit allen wichtigen Informationen über den irischen Whiskey hier für Sie:
Walsh Whiskey Distillery schreibt ein neues Kapitel mit dem Writers Tears Red Head
Bremen, 15.09.2016. Die Geschichte der Walsh Whiskey Distillery wird fleißig weiter geschrieben. Nach der offiziellen Eröffnung der Brennerei bei Royal Oak in der irischen Grafschaft Carlow im Juni folgt nun prompt die erste Innovation der Walsh Whiskey Distillery. Mit der Veröffentlichung des mit Spannung erwarteten limitierten Red Head Single Malt beginnt ein neues Kapitel für den Writers Tears. Seit Anfang September ist die Abfüllung in Deutschland im Fachhandel verfügbar.
Mit der Einführung der Marke Writers Tears hat die Familie Walsh den Irish Whiskey bereits in eine neue Ära geführt. Während der bei Kennern beliebte und mit unzähligen internationalen Preisen dotierte Whiskey eine großartige Vermählung von gereiftem Single Pot Still und Single Malt Whiskey darstellt, wurde nun mit Writers Tears Red Head der erste reine Single Malt der Marke abgefüllt.
Seinen Namen und die rubinfarbene Färbung erhält der exquisite Writers Tears Red Head durch die Reifung in ausgewählten Sherryfässern. Die handverlesenen Fässer waren zuvor mit feinstem Oloroso Sherry befüllt. Der Writers Tears Red Head ist das neueste Mitglied im Portfolio der Markenfamilie Writers Tears und komplementiert die bereits sehr erfolgreichen Marken Writers Tears Copper Pot und Writers Tears Cask Strength. Writers Tears Red Head wird mit 46% vol. abgefüllt und auf Kältefiltration wird verzichtet. Weltweit ist die Auflage auf 12.000 Flaschen im Jahr 2016 limitiert.
Dazu kommentiert Geschäftsführer Bernard Walsh:
„Wir sind begeistert von dem Ergebnis, welches die Reifung unseres allerersten Writers Tears Single Malts in kostbaren, ausgewählten Oloroso Sherryfässern hervorbringt. Die natürliche Interaktion und langsame Alterung des dreifach in Kupferbrennblasen gebrannten Destillates mit dem spanischen Holz trägt zu der hervorragenden Qualität und dem unverwechselbaren Aroma von diesem überragenden Single Malt bei.“
Writers Tears ‘Red Head’ Tasting Notes:
Nase: Orangenschale, getrocknete Früchte und in Sherry eingelegte Pflaumen
Geschmack: Nussig nach Oloroso Sherry, würzige Rosinen und cremige Noten von der Eichenfasslagerung
Finish: Lang und sehr komplex mit einem Hauch Orange.
Wer Servus TV empfangen kann, der kann jetzt ab 12:05 eine interessante Doku über die Isle of Skye, die Heimat der Destillerie Talisker sehen – für die, die es nicht rechtzeitig schaffen, gibt es um 19:10 (ebenfalls heute) die Wiederholung. Hier die Inhaltsangabe von der Website von Servus TV:
Schottlands Wolkeninsel, die Isle of Skye, ist eine Art Mikrokosmos. Die schottische Lebensart ist hier fast in Reinform erhalten geblieben. Die Dokumentation besucht die unterschiedlichen Bewohner der Insel. Der Hirte Iain MacDonald und sein Sohn Calum aus dem Dörfchen Stenscholl treiben ihre Kühe jedes Jahr im Herbst auf eine kleine Insel vor der Küste von Skye. Der Taucher David Oakes erntet von seinem Schlauchboot aus in 15 Meter Tiefe Jakobsmuscheln. Die jüngste und einzige Fischerin der Insel ist Roma MacRae. Sie ist gerade mal 20 Jahre alt und hat sich für ein Leben auf dem Meer entschieden. Und die farbenfrohen handgefertigten Wollgarne der Insulanerin Eva Lambert sind weltweit begehrt und stehen für die schottische Lebensart.
Viel Vergnügen!
Neist Point (Skye). Bildrechte bei Marcel Freudenstein
Im Rahmen des weltweiten Auchentoshan-Wettbewerbs für Barkeeper um die Aufnahme in die „New Malt Order“ (wir berichteten hier), kreierten deutsche Mixologen Cocktails mit dem Single Malt aus den Lowlands. Die drei Siegercocktails wollen wir Ihnen hier in lockerer Abfolge vorstellen. Den ersten fanden Sie im Erstbericht, hier kommt nun Cocktailrezept Nr. 2, der „Behold the unusual“ von Michele Heinrich.
Für seine Verkostung von heute hat sich Serge Valentin zwei Vintage-Abfüllungen aus der Destillerie Glentauchers ausgesucht, einmal vom unabhängigen Abfüller Claxtons, der in Kürze vom Brühler Whiskyhaus nach Deutschland importiert werden wird (der Glentauchers ist im ersten Schwung allerdings unseres Wissens nach nicht dabei), und einmal als Abfüllung von Liquid Library. Beim Vergleich hatte die Abfüllung von Claxtons die Nase etwas vorne, aber beide wurden sehr positiv aufgenommen:
Glentauchers 18 yo 1996/2015 (48%, Claxton’s, bourbon barrel, cask #1502-7884, 247 bottles): 87 Punkte
Glentauchers 17 yo 1996/2013 (48.7%, Liquid Library, barrel, 178 bottles): 85 Punkte
Destillerie Glentauchers. Bildrechte bei Lars Pechmann.
Die Nachfrage nach Whisky aus der Destillerie Benromach ist hoch: in den letzten 12 Monaten ist der Absatz bei Benromach um 36% gestiegen, man exportiert in 40 Länder. Die Kapazitäten sind aber dort begrenzt. Nicht so sehr durch die technischen Anlagen, als durch das am Brennvorgang beteiligte Personal.
Darum hat nach einem Bericht von The Spirits Business die Mutterfirma Gordon & MacPhail einen vierten Brenner angestellt. Er kommt aus dem Stammhaus, war zuvor in den Lagerhäusern bei Elgin tätig und nennt sich Murdo MacKenzie. Der Vierundzwanzigjährige wird bei Benromach vom existierenden Dreierteam Keith Cruickshank, Mike Ross und Brian Williams angelernt werden, schreibt das Magazin.
Nebenbei: Wie wir erfahren haben, wird Benromach verschiedenen Handelspartnern erstmals Einzelfässer zur exklusiven Abfüllung bereitstellen. Der Gedanke war in der Destillerie schon länger im Gespräch, umgesetzt wird er aber erst jetzt. Wir konnten schon im Vorjahr zwei Fassproben aus solchen Einzelfässern (Bourbon und Sherry) verkosten – wunderschöne Whiskys mit dem typischen Destilleriecharakter. Wenn sie Indizien für die zu erwartenden Abfüllungen waren, dann darf man sich darauf freuen…
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Schlechte Nachrichten für Whiskyfreunde in der österreichischen Hauptstadt Wien: Der Veranstalter der traditionellen Wiener Whiskymesse, die im Frühjahr 2017 zum achten Mal stattfinden sollte, hat uns darüber informiert, dass die Veranstaltung – ebenso wie das traditionelle Herbsttasting – abgesagt wurde. Die Gründe liegen Dr. Mario Prinz, dem Organisator, nicht in mangelndem Zuspruch (die Veranstaltungen waren jedesmal restlos ausverkauft), sondern im überbordenden bürokratischen Aufwand, der durch neue Gesetze die Administration solcher Messen enorm erschwert. Seine Erklärungen geben auch etwas Einblick in die Abläufe, die hinter so einer Messe stehen:
Nach finaler Kalkulation und detaillierter Bestandaufnahme der rechtlichen Vorgaben sind wir zu der Entscheidung gelangt, dass wir, angesichts der ausufernden Bestimmungen und des damit verbundenen bürokratischen bzw. verwaltungstechnischen Aufwandes, die zukünftigen großen Verkostungen sowie die Whiskymesse 2017 im Arcotel Wimberger nicht mehr auszurichten werden.
Unsere Kalkulation und Analysen haben ergeben, dass Aufwand und Kosten für die Administration und steuertechnische Abwicklung (Einrichtung und laufende Betreuung der website um den Finanzvorschriften zu entsprechen, buchhalterischer Mehraufwand, personeller Zusatzaufwand und verbundene Anmelde- und Sozialversicherungskosten, Kosten für mindestens 8 zusätzlicher Registrierkassen und damit verbundenen Einschulungen, hohe Kosten für das umständliche Bon/Dram-System bei den Kostproben, vermehrter Materialaufwand) in keiner vernünftigen Relation zu den Einnahmen stehen. Wenn ein beachtlicher Teil des Preises nur für vom Gesetzgeber auferlegte Verwaltungstätigkeiten aufgebraucht wird, und dabei noch nicht einmal die Steuern enthalten sind, sehen wir uns nicht imstande, unter diesen Bedingungen Risiko, Arbeitseinsatz und Engagement einzubringen. Zusätzlich sollte das Risiko von hohen Finanzstrafen auch bei minimalen und unbeabsichtigten Verfehlungen, die durch die mittlerweile komplexe und sich dauernd ändernde Gesetzeslage unvermeidlich sind, kalkuliert werden.
Allein die zu produzierende Papierflut für die Buchhaltung ergäbe alleine für die Whiskymesse insgesamt ca. 5.000 Blatt Papier und zusätzlich Schlangen an Registrierkassenbelegen die von der Buchhaltung und Steuerberatung bearbeitet werden müssten und pro Buchungszeile natürlich zur Buche stehen würden.
Organisationen, die in erster Linie Veranstaltungen oder Messen ausrichten, können teure Lösungen einrichten bzw. entsprechendes Personal einstellen. Bei diesen Unternehmen könnten sich die Kosten in absehbarer Zeit amortisieren bzw. auch in die Preise einkalkuliert werden. Für eine Veranstaltung in der doch beachtlichen Größe der Wiener Whiskymesse mit ca. 3.000 Besuchern, die allerdings nur jedes 2. Jahr stattfindet, ist es weder organisatorisch noch finanziell sinnvoll, diese teuren organisatorischen und personellen Strukturen zu schaffen.
Das mögliche Umwälzen der zusätzlichen Kosten auf die Besucher und Aussteller lehnen wir grundsätzlich ab. Ebenso wollen wir die Qualität nicht senken (So stellen beispielsweise viele Messeveranstalter den Ausstellern nicht einmal professionell errichtete Messestände sondern nur Tische mit Tuch zur Verfügung), ebenso wollen wir auch nicht auf die gedruckten Whisky-Fair Guides verzichten, da gerade diese Qualitätsmerkmale zur Positionierung der Wiener Whiskymesse beigetragen haben. Wir haben diese Qualität vor allem auf Grund der sehr schlanken Organisationsstrukturen sowohl für Aussteller als auch Besucher zu günstigen Preisen anbieten können.
Das Ende der seit 2002 erfolgreichen Wiener Whiskymesse mit 3.000 Besuchern und der großen Verkostungen im Arcotel Wimberg mit ca. 350 Teilnehmern stellt sicherlich einen Verlust für die österreichische Whiskyszene dar.
Umso ironischer ist die Tatsache, dass das eigentliche Steueraufkommen im Rahmen der Whiskymesse durch die hohen Kosten für Administration weit unter dem der Vorjahre liegen würde.
Als Ersatz für die Herbstverkostung wird es kleinere Themen-Verkostungen im Rahmen der Austrian Whisky Week im November geben – mit Vortragenden aus Schottland. Das genaue Programm dafür wird dann Anfang Oktober bekanntgegeben.
Von Bruichladdich haben wir eine Presseinformation zu drei Abfüllungen erhalten, die ab November auch im deutschen Handel erhältlich sein werden. Unsere Leser werden sich an die Label erinnern, die in der TTB-Datenbank aufgetaucht sind (unsere Berichte hier, hier und hier). Dies ist nun sozusagen der offizielle Teil der Neuveröffentlichung des Laddie Ten, des Port Charlotte 10 und des Octomore 10yo:
Bruichladdich – THE THREE TENS
Zu den innovativen Single Malts von Bruichladdich gibt es keinen wirklichen Vergleich. Mit ihren Kreationen feiern sie das wilde Terroir Islays – sei es in Form von heimischen Gerstensorten oder der Auswahl spezieller Fässer. Auch mit der bekannten Octomore-Reihe setzt Bruichladdich in der Branche wahre Meilensteine, denn sie sind die meist getorften Whiskys der Welt.
Bereits die erste, auf wenige Flaschen limitierte Edition von The Laddie Ten, Port Charlotte 10 YO sowie Octomore 10YO war ein großartiger Erfolg. Sie ist eine unvergessliche Hommage an die ersten zehn Jahre nach Wiedereröffnung der legendären Insel-Brennerei. Diese erlebt seitdem eine wahre Renaissance und auch in letzter Zeit hat sich enorm viel bei Bruichladdich getan. Erst letztes Jahr gab Jim McEwan, ehemaliger Head-Distiller, das Zepter an Adam Hannett, seinen Nachfolger, weiter. Über mehr als zehn Jahre wurden hier, an der Westküste des Loch Indaal, Wissen, Werte und die Leidenschaft für Terroir von einer Brennmeister-Generation an die nächste weitergegeben.
Gemäß dem Ziel, stets innovativ zu sein und der Welt neue Whisky-Eindrücke zu vermitteln, beschloss Adam Hannett, dass genau jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen sei, um die zweite 3er Edition an 10YO-Single Malts abzufüllen. So unterschiedlich die drei auch in Stil und Geschmack sein mögen, so haben sie dennoch ein gemeinsames Wertesystem und besitzen alle die unverwechselbare Bruichladdich-DNA.
Wie alle anderen Single Malts werden auch sie auf traditionelle Weise hergestellt. Mit purem Islay Quellwasser, ohne den Zusatz von Farbstoffen und ohne den Einsatz von Kältefiltration.
Nach der 10-jährigen Reifezeit auf der Insel und in unterschiedlichen Fassarten erfolgt die Abfüllung mit einem höheren Alkoholvolumen, als es sonst für die Standard-Range üblich ist. Die verfügbare Menge ist auf 18.000 einzeln nummerierte Flaschen pro Qualität limitiert.
THE LADDIE TEN – Second limited Edition
• Ungetorfter Single Malt Scotch Whisky
• 100% schottische Gerste
• Im Jahr 2006 extrem langsam und traditionell destilliert
• 100% Reifung auf der Insel Islay
• First fill Bourbon, Sherry und französische Weinfässer
• 50% vol. /0,7l / leicht reduziert mit purem Islay-Quellwasser
• Verzicht auf Kältefiltration und ohne Zusatz von Farbstoffen
• Limitiert auf 18.000 einzeln nummerierte Flaschen weltweit
PORT CHARLOTTE 10 – Second limited Edition
• Stark getorfter Single Malt Scotch Whisky
• Phenolgehalt 40 ppm
• Zweite 10 YO Edition
• Im Jahr 2006 extrem langsam und traditionell destilliert
• 100% schottische Gerste
• First fill Bourbon und Sherryfässer sowie spanische (Tempranillo) und französische Weinfässer
• 100% Reifung auf der Insel Islay
• 50% vol. / 0,7l / leicht reduziert mit purem Islay-Quellwasser
• Verzicht auf Kältefiltration und ohne Zusatz von Farbstoffen
• Limitiert auf 18.000 einzeln nummerierte Flaschen weltweit
OCTOMORE 10 – Second limited Edition
• Kultmarke mit internationaler Fangemeinde
• Zählt zu den meist getorften Whiskys der Welt
• Phenolgehalt 167 ppm
• Zweite 10 YO Edition
• 100% schottische Gerste
• Im Jahr 2006 traditionell destilliert
• 57,3% vol. / 0,7l
• 100% Reifung auf der Insel Islay
• 60% frische Bourbon Fässer u.40% Grenache Blanc Fässer
• Verzicht auf Kältefiltration und ohne Zusatz von Farbstoffen
• Limitiert auf 18.000 einzeln nummerierte Flaschen weltweit
Michael Bendavid vom Blog Malt and Oak berichtet, dass von Glen Garioch nun die 2. Ausgabe des Glen Garioch The Renaissance 16yo erschienen ist und demnächst in den Geschäften auftauchen sollte. In der Destillerie, wo Lorenzo Dutto die Bilder aufgenommen hat (vielen Dank an Michael, dass er uns deren Verwendung gestattet), kostet die Abfüllung 85 Pfund.
Der The Renaissance 2 lagerte 16 Jahre in Bourbon- und Sherryfässern und ist mit 51.4% abgefüllt. Weitere Details können Sie den Packungsbildern entnehmen.
Auch Pernod Ricard Deutschland gibt heute via Presseaussendung eine zumindest für Deutschland neue Abfüllung bekannt – den The GlenlivetNàdurra Peated Whisky Cask Finish – ein Single Malt, der seine Rauchigkeit durch ein Fass bekommt, das zuvor getorften Whisky enthielt.
International war der The Glenlivet Nàdurra Peated Whisky Cask Finish zwar schon seit dem Oktober 2015 im Umlauf (wir berichteten hier), nun allerdings hat er sein offizielles Deutschlanddebut. Die genauen Details der Sorte können Sie dem nachfolgenden Pressetext entnehmen, den wir unverändert wiedergeben:
The Glenlivet gibt neue Qualität der Nàdurra-Range bekannt
Pernod Ricard Deutschland erweitert das Portfolio um einen besonderen Single Malt
Köln, 13. September 2016. Pernod Ricard Deutschland erweitert mit The Glenlivet Nàdurra Peated Whisky Cask Finish sein Portfolio um eine ausgezeichnete Qualität. Der Single Malt ist der dritte zur Nàdurra-Range zählende Whisky, bei dem sich das gekonnte Experimentieren der Destillerie mit unterschiedlichen Fässern in besonderer Weise zeigt. Die Raffinesse des neuen The Glenlivet Nàdurra Peated Whisky Cask, der die eleganten Holztöne unverwechselbar vereint, liegt in seinem revolutionären Finish. Dieses erhält er durch die Reifung in Fässern, in denen zuvor stark torfiger Whisky lagerte. Die Noten von reifem Obst und feinwürziger Vanille, vereint mit den zart-rauchigen Nuancen, bilden die perfekte Balance zwischen den klassisch sanften und fruchtigen Aromaprofilen, für die die Brennerei The Glenlivet bekannt ist.
Wie auch The Glenlivet Nàdurra Oloroso und The Glenlivet Nàdurra First Fill Selection wird die neue Nàdurra-Qualität sorgfältig von Hand und in geringen Mengen ohne Kältefiltrierung abgefüllt, um die Komplexität, Vollmundigkeit und cremige Textur hervorzubringen. Der Scotch verkörpert viele von Gründer George Smith im 19. Jahrhundert kreierte Methoden: Smith verwendete bei der Herstellung seiner ursprünglichen Single Malts Torfrauch, um gemälzte Gerste zu trocknen. Auf diesem Prozess basiert der Begriff „Nàdurra“, der im Gälischen „natürlich“ bedeutet und die reine Handwerkskunst veranschaulicht.
Alan Winchester, Master Distiller bei The Glenlivet, erläutert den Schaffensprozess folgendermaßen:
„Für The Glenlivet Nàdurra Peated Whisky Cask Finish haben wir an jedem Fass gerochen und es genauestens untersucht, um die ideale Ausgewogenheit zwischen angenehm fruchtigen und rauchigen Noten im Single Malt sicherzustellen. Die Nàdurra-Edition zu entwickeln, war unbeschreiblich erfüllend: Sie gab uns Gelegenheit, sehr innovativ zu handeln und gleichzeitig die enorme Leidenschaft sowie den kompromisslosen Qualitätsanspruch von George Smith zu begreifen.“
„In The Glenlivet Nàdurra Peated Whisky Cask Finish verbindet sich außergewöhnliche Kreativität mit echter Authentizität: Trotz der visionären Methoden trägt er hundertprozentig die Handschrift der Destillerie. Wir sind sicher, dass dieser beeindruckende Single Malt aus der Region Speyside Whisky-Enthusiasten überraschen und begeistern wird. Er ist eine Hommage an den Scotch von The Glenlivet, mit dem alles begann. Wir freuen uns, ihn in unser edles Whisky-Sortiment aufnehmen zu können“,
sagt Stephan Schmidt, Marketing Manager der Prestige Selection und Whiskys.
The Glenlivet Nàdurra Peated Whisky Cask Finish hat einen Alkoholgehalt von 61,5% Vol. und wird in hochwertigen Glasflaschen abgefüllt.
Der Single Malt ist ab sofort bei ausgewählten Fachhändlern erhältlich.
Über eine durch die PR-Agentur verbreitete Aussendung meldet die schwedische Destillerie Mackmyra das Erscheinen eines neuen Whiskys: den Mackmyra Moment Jakt. Dieser Single Malt mit einem besonderen Finish ist auch in Deutschland erhältlich. Hier die Infos zur neuen Abfüllung:
Mackmyra Moment Jakt – Schwedischer Single Malt Whisky mit Jagdweinfinish
Exklusiver Mackmyra Single Malt Whisky mit Jagdweinfinish und schwedischer Eiche in limitierter Auflage
Rechtzeitig zur kommenden Wintersaison bringt die schwedische Whiskydistillerie Mackmyra eine weitere Abfüllung der exklusiven Moment-Serie auf den Markt.
Moment Jakt heisst die neue Abfüllung aus der Moment Serie, die in streng limitierter Auflage von 900 bis 1500 Flaschen hergestellt wird.
Gelagert wurde dieser Single Malt in mit „Jaktvin“ (Schwedischer Wein aus Preisselbeer- und Blaubeeren) gesättigten schwedische Eiche Fässern und Ex-Bourbon Fässern, in denen zuvor Pedro Jimenez Sherry lagerte.
Diese Kombination gibt den Moment Jakt fruchtig-würzige Noten von Beeren, getrockneten Früchten und Eiche. Hinzu kommen Vanille, dunkle Schokolade und getrocknete Tabakblätter eingebettet in einer leichten Eichennote und im Abgang setzen sich Beeren und der würzig-kräftige Geschmack der schwedischen Eiche durch.
Dieser Single Malt Whisky ist der ideale Begleiter zu würzigen Speisen oder einer guten Zigarre.
Moment Jakt wird ab Mitte September im Fachhandel erhältlich sein.
120 Jahre haben die drei Whiskys, die Serge heute für uns verkostet, gemeinsam auf dem Buckel – es ist der neue Tomatin 40yo, der neue Timorous Beastie 40yo von Douglas Laing und ein 40jähriger Speysider vom unabhängigen Abfüller Sansibar. Bei so viel geballter Reife ist anzunehmen, dass die Bewertung auch nicht von schlechten Eltern sein wird – und in der Tat kommen diesmal 273 Punkte zusammen.
Der wahre Genuss liegt aber wie immer in den Beschreibungen, die man auf jeden Fall lesen sollte. Hier aber einmal die nackten Zahlen:
Tomatin 40 yo (43%, OB, travel retail, oloroso sherry butts, 2016): 90 Punkte
Timorous Beastie 40 yo (54.7%, Douglas Laing, blended Highland malt, 1,080 bottles): 91 Punkte
Speyside Region 40 yo 1975/2016 (50.6%, Sansibar, 435 bottles): 92 Punkte