Mit heutigem Datum veröffentlicht die Speyside Destillerie BenRiach ihre neue BenRiach Cask Strength Edition, ein fassstarker BenRiach. So wie der aus der gleichen Gruppe stammende Glendronach Cask Strength ist er alterslos abgefüllt und soll in laufenden Batches erscheinen. Der Batch #1 ist mit 57.2% abgefüllt und bietet den typischen BenRiach-Geschmack, wie die von uns für Sie übersetzten Tasting Notes von Billy Walker verraten:
Farbe: Glänzendes Gold mit einem Kupferton.
Nase: Süße, getoastete Eiche, verwoben mit gerösteten Gartenfrüchten und mit Gerstenflocken garniert. Schwarze Vanillestände, Kokosflocken und eine sanfte, florale Note summieren sich zu einer komplexen, fruchtbeladenen Nase.
Gaumen: Ein hervorragendes Beispiel des köstlichen Charakters von BenRiach. Cremiger Heidehonig, der sich über ein Gemisch aus Äpfeln, Birnen und Aprikosen ergießt. Subtile Töne von kandierter Fruchtschale und frischem Ingwer geben ein warmes Mundgefühl und führen zur klassischen Kombination von Vanille, gerösteter Kokosnuss und süßer Gerste im samtweichen Finish.
Ein Preis ist in der Pressemitteilung noch nicht angegeben, das Erscheinungsdatum wird mit „schon sehr bald bei Ihrem Händler“ angegeben.
Sie bringen uns nicht nur großartige Whiskys aus Schottland, Japan und den USA – sie zählen ab sofort auch offiziell zu den besten Arbeitgebern Deutschlands. Beam Suntory Deutschland hat uns folgende Pressemitteilung über eine Auszeichnung, die sie erhalten haben, zugesandt – und weil wir gerne über gute Neuigkeiten berichten, bringen wir sie auch gerne und freuen uns mit dem Unternehmen darüber:
Ausgezeichneter Arbeitsplatz: Beim jährlichen Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber 2016“ wurde Beam Suntory Deutschland mit dem Qualitätssiegel des Great Place to Work® Instituts in der Größenklasse bis 500 Mitarbeiter prämiert.
Die Auszeichnung basiert auf einer repräsentativen und anonymen Befragung der Mitarbeiter, in der zentrale Arbeitsplatzthemen wie Teamgeist, Identifikation und berufliche Entwicklung sowie die Qualität der Personal- und Führungsarbeit erhoben werden. Beam Suntory ist das drittgrößte Spirituosenunternehmen der Welt und eine hundertprozentige Tochter der Suntory Holdings, einem der weltweit größten Food und Beverage Konzerne mit über 40.000 Mitarbeitern.
„Wir sind sehr stolz und freuen uns, dass die Mitarbeiter Beam Suntory Deutschland als einen attraktiven Arbeitgeber bewerten“, sagt Manfred Jus, Geschäftsführer Beam Suntory Deutschland. „Die Auszeichnung ist für uns ein Ansporn, auch in Zukunft die Rahmenbedingungen für unsere Mitarbeiter zu verbessern und eine sehr gute Arbeitsplatzkultur zu bieten.“
Beam Suntory Deutschland gehört zu den 100 besten Arbeitgebern Deutschlands Der renommierte Unternehmenswettbewerb – ausgerufen von der Initiative Great Place to Work® in Zusammenarbeit mit dem Demographischen Netzwerk ddn, dem Handelsblatt und dem personalmagazin – fand in diesem Jahr zum 14. Mal statt. Insgesamt wurden 100 Unternehmen aller Branchen, Größen und Regionen für ihre besondere Qualität und Attraktivität als Arbeitgeber ausgezeichnet. Beteiligt hatten sich an der Benchmark-Untersuchung mehr als 600 Unternehmen. Darunter auch Kellogs, Mars, Sc Johnson und Johnson&Johnson.
Whisky kommt meistens mit dem Schiff von Schottland nach Europa – und natürlich nach Übersee. Da ist die Meldung, dass die Arbeiter im Hafen von Grangemouth, der als einer der wichtigsten Umschlagplätze für die Verschiffung von Whisky gilt, streiken, keine gute Nachricht für Produzenten und Konsumenten.
Der zweiwöchige Streik im Containerhafen, der am Dienstag begann, betrifft natürlich nicht nur die Whiskyindustrie, sondern auch andere Importeure und Exporteure, aber von hier wird viel Whisky nach Rotterdam, Antwerpen, Hamburg und zum größten britischen Containerhafen, Felixstowe verschifft.
Die Betreiber des Hafens überlegen, den Händlern ab nächster Woche von der Westküste aus, aus Greenock, einen alternativen Zubringerdienst zu ermöglichen, zumal nicht abzusehen ist, ob der Streik nach den angekündigten 14 Tagen weiter fortgesetzt wird (zumindest die Nichterfüllung von Überstunden sei schon angedacht, sagt die Gewerkschaft).
Es ist anzunehmen, dass ein zweiwöchiger Streik wenig Auswirkungen haben wird – geht er aber in die Verlängerung, könnte das anders aussehen…
Nach dem Cuatro im Jahr 2014, einem Viererpack von Tomatin-Whiskys mit vier verschiedenen Sherry-Finishes (Fino, Manzanilla, Oloroso und Pedro Ximenez), brachte die Highland-Destillerie Tomatin im Vorjahr den Tomatin Contrast heraus, einen Doppelpack mit 0.35l-Flaschen identer Multijahrgänge (1973, 1977, 1988, 1991, 2002 und 2006), die einmal im Bourbonfass reiften, und einmal im Sherryfass. Wieder eine sehr interessante Idee, eigentlich ein Lehrstück zum Verkosten, die aber irgendwie – im Gegensatz zum Hype um den Cuatro – ziemlich unter dem Radar geschah.
Serge holt in der Verkostung heute diese Abfüllung jetzt, gemeinsam mit einem älteren, unabhängigen Tomatin, zurück ins Rampenlicht (das Veröffentlichungsdatum bei Serge stimmt nicht, die Abfüllungen stammen aus dem Jahr 2015) – und seiner Meinung nach hat man in Contrast durchaus etwas Interessantes und Verkostenswertes vor sich. Und auch der ältere Tomatin zeigt, was in dieser Highland-Destillerie steckt:
Ein Interview, das The Scotsman mit dem neuen Besitzer von Bladnoch geführt hat, verrät einige Details zu dem, was David Prior mit seiner Destillerie in der nächsten Zeit vorhat.
Gestern wurde bekanntgegeben, dass Prior für die Verdoppelung der seit 2009 nicht mehr produzierenden Destillerie ein Darlehen von 3 Millionen Pfund von der Royal Bank of Scotland erhalten hat. Damit soll die Destillerie wieder betriebsbereit gemacht werden. Als Zeithorizont für den Vollbetrieb gab Prior einen Zeitraum von 18 Monaten an. Bis dahin werde man daran arbeiten, die Markenbekanntheit zu steigern und mit den kürzlich vorgestellten neuen Abfüllungen den australischen Markt zu bearbeiten.
Heute also ist St. Patrick’s Day, eigentlich zur Feier des irischen Bischofs Patrick, der im 5. Jahrhundert als erster christlicher Missionar in Irland lebte – wahrscheinlich, denn ganz genau weiß man das nicht. Aber selbst mit diesen starken historischen Wurzeln ist der St. Patrick’s Day mittlerweile weltweit eher ein Fest zur Feier der irischen Lebensart geworden – und genau zu diesem Zweck möchten wir Ihnen heute einen Artikel im Pastemagazine ans Herz legen, der 10 irische Cocktailrezepte vorstellt. Vom Dead Rabbit Irish Coffee bis hin zum Leprechaun Hustler ist da jede Menge irische Lebensfreude dabei – und mit den entsprechenden Zutaten sind die Rezepte auch leicht nachgemacht.
Jedenfalls wünschen wir einen Happy St. Patrick’s Day – und wer’s lieber pur irisch mag oder kein Händchen fürs Mixen hat, dem empfehlen wir aus der Redaktion zum Beispiel den Teeling Irish Single Malt, den man dann einfach als „monoingredienziellen Cocktail“ titulieren darf 😉
Zur Feier unseres dritten Geburtstags verlosen wir unter unseren Leserinnen und Lesern gemeinsam mit unseren Partnern den ganzen März lang von Montag bis Samstag eine Flasche Whisk(e)y. Insgesamt haben Sie 27x die Chance, zu gewinnen!
Heute: Caol Ila 10yo Gordon & MacPhail von McWhisky.com
Am fünfzehnten Tag unseres Gewinnspiels können Sie einen fassstarken Caol Ila aus dem Einzelfass gewinnen: den Caol Ila 10yo von Gordon & MacPhail, abgefüllt für und zur Verfügung gestellt von unserem Partner McWhisky.com.
Vor mehr als fünf Jahren gegründet, bietet der Onlineshop McWhisky.com eine umfangreiche Auswahl schottischer und internationaler Whiskys. Ein übersichtliches Layout und detaillierte Angaben zu jeder einzelnen Flasche machen das Einkaufen dort zum Vergnügen.
Der Caol Ila 10yo (56,4%) erschien unter dem Originallabel von Gordon & MacPhail mit dem Zusatz „Exclusive“ und dem Hinweis, dass diese Abfüllung exklusiv für das 5-jährige Jubiläum von McWhisky.com abgefüllt wurde. Er bietet ein intensives Geschmackserlebnis, das Reinhard Pohorec in seinen Tasting Notes so zusammenfasste: „Das was der Malt verspricht, zu können meint, das bringt er aber sowas von auf den Punkt. Frei Schnauze, fett und mit Kraft. Aber hallo!“. Auch bei der Whiskycompetition der Malt Maniacs konnte er eine Bronzemedaille erringen.
Und so gewinnen Sie den Whisky von heute:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Wie heißt der größte unabhängige Abfüller Schottlands?
a) Waldorf & Statler
b) Gordon & MacPhail
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net
Wichtig:Verwenden Sie für Ihre email den Betreff: Caol Ila
Unter allen richtigen Antworten, die uns (mit korrektem Betreff!) bis 20. März 2016, 12:00 Uhr mittags mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner dieses Preises.
Pro Person und Flasche ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Sie können natürlich auch noch bei den bisherigen Verlosungen dieser Woche mitmachen:
Am Wettbewerb kann jeder teilnehmen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 20. März 2016, 12:00. Die Gewinner der Woche werden noch am selben Tag am Abend auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und die unserer Partnerbetriebe sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Gewinne erfolgt durch unsere Partner, denen wir zu diesem Zweck die Gewinneradressen übermitteln. Für den Versand kann Whiskyexperts keine Verantwortung übernehmen.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden.
Wir wünschen Ihnen viel Glück beim Mitmachen. Herzlichst, Ihr Whiskyexperts-Team
Wir danken allen unseren Partnern für die freundliche Unterstützung des Gewinnspiels:.
Die Schotten waren beim Ausschank von Whisky nie besonders geizig – und diese Haltung war sogar als eine Vorschrift ausgelegt: Bislang mussten bei Tastings, Events oder Destillerieführungen jeweils 25ml Whisky ausgeschenkt werden – sozusagen, um den Kunden oder Besucher nicht zu übervorteilen. Kleinere Ausschankmengen durften bislang nicht angeboten werden.
Nun ist laut einem Artikel auf BBC in Absprache mit der schottischen Polizei durch die Verwaltung in Moray eine Empfehlung herausgegeben worden, die es Destillerien und Veranstaltern erlaubt, auch nur 10ml eines Whiskys anzubieten.
Was auf den ersten Blick wie ein Nachteil klingt, kann durchaus ein Vorteil sein, erlaubt es diese Empfehlung doch einerseits, eventuell mehr unterschiedliche Kostproben auszugeben oder andererseits, die Preise der Tastings oder Führungen zu adaptieren (was wahrscheinlich nicht stattfinden wird). Aber auch im Sinne der Eigenverantwortung kann das positiv gesehen werden: Mit kleineren Mengen fällt es leichter, weniger zu trinken – im Sinn des verantwortungsvollen Umgangs mit Whisky.
Die Veranstalter des Spirit of Speyside Festivals, das vom 28. April bis 2. Mai stattfindet, haben diese Änderung übrigens begrüßt und werden sie wohl in vielen Fällen auch umsetzen.
Auch heute hat Serge Valentin wieder einige Abfüllungen aus der Speyside-Destillerie BenRiach in seiner Verkostung, und waren es gestern vor allem Standards, so sind heute ausschließlich Unabhängige dran (darunter einer aus Österreich), ohne Ordnung und System, wie Serge selbst sagt:
Benriach 18 yo 1996/2014 (54.4%, OB, for Asia Palate Association, PX Sherry Puncheon, cask #4521, 717 bottles): 90 Punkte
Benriach 20 yo 1994/2014 (54.7%, OB, for Aroma TW, Oloroso Sherry Butt, cask #808, 678 bottles): 91 Punkte
Benriach 28 yo 1984/2013 (50.2%, OB, for Independent Spirit, PX sherry barrel, cask #1050, 261 bottles): 85 Punkte
Benriach 24 yo 1985/2009 (50.6%, Signatory for Vinothek St.Stephan, cask #5500, bourbon, 218 bottles): 87 Punkte
Benriach-Glenlivet 19 yo 1996/2015 (47.1%, Cadenhead, Small Batch): 85 Punkte
Benriach 25 yo 1990/2015 (50.8%, Sansibar for S Spirit Shop, 239 bottles): 83 Punkte
Titelbild: Die Destillerie BenRiach. Fotorechte bei Ernst J. Scheiner
Morgen ist St. Patrick’s Day, und weil wir immer finden, dass Wissen einer der besten Geschmacksverstärker ist, gefällt uns der Artikel auf vinepair.com über nicht ganz so bekannte Fakten über die bekannteste irische Whiskeymarke sehr gut. Hier werden in knapper und unterhaltsamer Form einige Dinge über Jameson aufgelistet, mit denen man im Smalltalk zum St. Patrick’s Day ein wenig Eindruck schinden kann ;-).
Oder wussten Sie zum Beispiel, dass vor 1968 Jameson niemals in der Flasche, sondern nur als Fass verkauft wurde?…
Wissen interessant und übersichtlich aufbereitet: In der interaktiven Grafik, die von kaufda.de stammt, geht es nicht um die Produzenten von Whisky, sondern um die Konsumenten und ihren Durst auf Whisky.
Welche Nation trinkt wie viel Whisky pro Kopf und pro Jahr? Wenn man sich diese Grafik ansieht, dann erlebt man durchaus die eine oder andere Überraschung, was das Ranking anbelangt: Neben den üblichen Verdächtigen findet man auch Länder, die man mit Whisky eigentlich gar nicht in Verbindung bringen würde.
Zur Feier unseres dritten Geburtstags verlosen wir unter unseren Leserinnen und Lesern gemeinsam mit unseren Partnern den ganzen März lang von Montag bis Samstag eine Flasche Whisk(e)y. Insgesamt haben Sie 27x die Chance, zu gewinnen!
Heute: Talisker Storm
Am 14. Tag unseres Gewinnspiels können Sie einen schönen, intensiven Whisky von der Insel Skye gewinnen: Den Talisker Storm, zur Verfügung gestellt von unserem Partner Diageo.
Als weltweit führender Getränkeanbieter ist Diageo in mehr als 180 Ländern weltweit tätig – und besitzt in Schottland weit über zwei Dutzend Destillerien. Seine wichtigsten Single Malts sind unter der Marke The Classic Malts Collection zusammengefasst – darunter auch Talisker auf der Insel Skye.
Der Talisker Storm ist im Jahr 2013 erschienen und wurde kurz darauf schon vom renommierten amerikanischen whiskyadvocate Blog zum Islay/Islands-Whisky des Jahres erkoren. Im Vergleich zur zehnjährigen Standardabfüllung von Talisker bietet der Storm deutlich mehr Rauch und eine prononciert teerige Note. Wie für die meisten Talisker üblich ist der Storm mit 45,8% abgefüllt.
Und so gewinnen Sie den Whisky von heute:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Auf welcher Insel steht die Destillerie Talisker?
a) auf der Insel Skye
b) auf Grönland
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net
Wichtig:Verwenden Sie für Ihre email den Betreff: Storm
Unter allen richtigen Antworten, die uns (mit korrektem Betreff!) bis 20. März 2016, 12:00 Uhr mittags mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner dieses Preises.
Pro Person und Flasche ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Sie können natürlich auch noch bei den bisherigen Verlosungen dieser Woche mitmachen:
Am Wettbewerb kann jeder teilnehmen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 20. März 2016, 12:00. Die Gewinner der Woche werden noch am selben Tag am Abend auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und die unserer Partnerbetriebe sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Gewinne erfolgt durch unsere Partner, denen wir zu diesem Zweck die Gewinneradressen übermitteln. Für den Versand kann Whiskyexperts keine Verantwortung übernehmen.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden.
Wir wünschen Ihnen viel Glück beim Mitmachen. Herzlichst, Ihr Whiskyexperts-Team
Wir danken allen unseren Partnern für die freundliche Unterstützung des Gewinnspiels:.
Noch gibt es ihn nicht als Abfüllung, aber zumindest das Label ist schon mal da: Stephen Teeling von der Teeling Distillery in Dublin hat das erste Bild der Etikette des Spirit of Dublin Irish Poitin veröffentlicht, der dort gebrannt wird und mit 52.5% in die 0.5l-Flasche kommt. Poitin ist ein irischer Gerstenschnaps, das eigentliche aqua vitae, das Wasser des Lebens und der Ursprung des Whiskeys.
Wie genau der Spirit of Dublin Poitin zusammengesetzt ist, ist dem Label nicht zu entnehmen, wird aber sicher auch bald veröffentlicht werden…
Ardbeg Dark Cove Committee Release 55,0 % Islay Single Malt, Originalabfüllung
Verkoster: Silvia Behrens, Bernhard Rems
Sample: Ardbeg
Ab heute, 10 Uhr, ist der Ardbeg Dark Cove in der Committee-Ausgabe mit 55% für die Mitglieder des Committees käuflich erhältlich (kostete € 81, mittlerweile allerdings bereits völlig ausverkauft). Ardbeg hat uns vorab ein Sample für eine Verkostung zur Verfügung gestellt – unsere Eindrücke möchten wir hier mit Ihnen teilen.
Wir wollen unsere Verkostung diesmal einmal etwas anders ablaufen lassen: Wir werden unsere eigenen Eindrücke als Kommentar zu den offiziellen Tasting Notes posten, statt sie von diesen ganz losgelöst zu betrachten:
Die Farbe:
Ardbeg schreibt: Wie kupferne Brennblasen im Mondlicht. Der dunkelste Ardbeg aller Zeiten.
Whiskyexperts meint:Dazu haben wir uns zu wenig im Mondlicht in der Nähe von Kupferbrennblasen aufgehalten, um das beurteilen zu können. Tatsache ist, dass der Dark Cove dunkler ist als alle Standardabfüllungen, inklusive des Uigeadail (wenn auch nur ein wenig).
Die Nase:
Ardbeg schreibt: dunkle Schokolade, reich kandierter Toffee und rauchiges Lagerfeuer verraten ein Mysterium: Das heimliche Zusammentreffen von in ehemaligen Bourbonfässern und in dunklen Sherryfässern gereiftem Ardbeg. Gemeinsam offenbaren sie einen Hauch von Pfefferschärfe mit einem Funken Limettenschale.
Whiskyexperts meint: die von Ardbeg angegebenen Noten können wir alle finden. Zusätzlich ist da etwas Spargelwasser, Jod, eine Lederjacke, gut getragen. Und dann ist da noch so eine unbestimmte, durchaus interessante Muffigkeit. Jedenfalls beginnt er sehr süß, die typischen Ardbeg-Noten müssen sich durch diesen Mantel an Süße erst durchkämpfen. Mit der Zeit gewinnt er an Balance.
Der Geschmack:
Ardbeg schreibt: Anklänge an glimmende Holzkohle und Holzpolitur huschen über den Gaumen, während Noten von Rosinen, Datteln und Ingwer über einem anhaltenden Schatten von Teeröl liegen.
Whiskyexperts meint: Was die Süße im Antritt betrifft, stellt Ardbeg in den offiziellen Notes sein Licht etwas unter den Scheffel. Das ist schon sehr dominant. Es sind Sultaninen, in Sirup eingelegte Datteln, vielleicht ein paar überreife schwarze Johannisbeeren. Dann: Der typische Ardbeg setzt sich schnell durch. Das eingeteerte Holz von Telegrafenmasten in der Sommersonne, Jod, Salz – und die von Ardbeg beschriebene Holzpolitur. Ja, und einiges an Jugend kann er auch nicht verbergen, aber das kommt nicht störend. Eher irritierend, weil ungewohnt, ist der cremige, fast schon geschmeidige Charakter, den der Dark Cove entwickelt. Halbadelige Schmuggler unter gepuderten Perücken in samtenen Wamsen auf Damastpolstern an blakenden Lagerfeuern in dunklen Grotten. So in etwa.
Das Finish:
Ardbeg schreibt: Der Wiederhall von geräuchertem Schinken und tintenfischgeschwärzten Nudeln signalisieren den langen und würzigen Nachhall.
Whiskyexperts meint: Für uns ist er schinken- und fleischlos. Er beginnt süß und wärmend, die Holzkohle bleibt länger, er wird dunkel und herb. Ein feines, mittellanges Vergnügen.