Vorschau auf die AQUAVITAE 2015

Noch ein wenig mehr als vier Wochen, dann findet in Mülheim an der Ruhr wieder die AQUAVITAE statt. Am 17.10. & 18.10.2015 öffnet die Stadthalle Mülheim ihre Pforten für die größte Spirituosen-Messe für Privatkunden und Gastronomie in NRW. Auch in diesem Jahr bildet der Whisky mit all seinen Facetten, mit über 40 Ständen, den Schwerpunkt auf dieser Messe. Doch auch wer über seinen Whisky-Tellerrand hinaus schauen möchte, wird auf der AQUAVITAE mehr als fündig. Das Rum- und Gin-Angebot wird so groß sein wie nie zuvor, und auch Grappa, Tequila, Vodka und edle Obstbrände werden darüber hinaus den Aficionados angeboten.

aquavitae2015

Tickets zu dieser Veranstaltung können vorab auch online gebucht werden, entweder für den Samstag oder den Sonntag. Für einen Besuch an beiden Tagen gibt es das günstigere Kombiticket, welches ein Tasting-Glas für beide Tage beinhaltet. Darüber hinaus gibt es noch das Super-Kombi-Ticket: es umfasst den Eintritt an beiden Messetagen inklusive einem Glas sowie das Konzert der Band „Pay Attention“ am Samstag Abend im Kammermusiksaal der Stadthalle Mülheim.

Ebenso vorab gebucht werden können, oder vielmehr besser sollten, die Tickets zu den verschiedenen Tastings. Zwar sind einige der Tastings am Samstag schon ausverkauft, doch gerade am Sonntag sind die verschiedenen Verkostungen noch vorab buchbar. Auch hier bildet der Whisky den Schwerpunkt. Doch wer mehr über Rhum agricole von der französischen Karibikinsel Guadeloupe, Rum aus Jamaica oder über Fruchtbrände & Grappa der Privatbrennerei Unterthurner erfahren möchte, findet hier eine wunderbare Möglichkeit dazu.

Auch die Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH (MST) hat für die AQUAVITAE ein passendes Angebot als „Genießer-Pauschale“ zusammengestellt. So umfasst ihr Wochenendarrangement „Slainte mhath“ neben einer Eintrittskarte für 2 Tage und einer Übernachtung inkl. Frühstück (hier stehen verschiedene Hotelkategorien zur Auswahl) unter anderem auch noch ein 3-Gang-Whiskymenü im Mülheimer Ratskeller. Weitere Infos finden Sie auf der Website der Stadt Mülheim.

Fast traditionell ist für die AQUAVITAE auch der Ort, an dem Sieger gekürt werden. Zum einen kürt das Cutty Sark Scots Whisky Forum die Gewinner ihres Whisky Cups, hier müssen Teams vier Blind-Samples verkosten und Alter, Alkoholgehalt, Fass und mögliches Finish sowie Region und auch Brennerei benennen. Zum anderen findet auch die C2C-Spirits Cup Siegerehrung statt. Bei diesem zum zweiten Mal ausgetragenen Wettbewerb, stellen sich die eingereichten Spirituosen dem Urteil der Verbraucher und Endkunden. Sie verkosteten diese blind in Gruppen vergleichbarer Produkte unter professionellen Bedingungen, das Ergebnis ist dann unabhängig von der Meinung von Profis wie Destillateuren, Masterblendern und Fachjournalisten.

Unser Team auf der Whiskymesse in Wien (v.l.n.r.): Dirk Piesczek, Bernhard Rems, Silvia Behrens und Reinhard Pohorec (in Düsseldorf leider nicht dabei, dafür diesmal mit Simon Rosenkranz)
Unser Team auf der Whiskymesse in Wien (v.l.n.r.): Dirk Piesczek, Bernhard Rems, Silvia Behrens und Reinhard Pohorec (in Mülheim leider nicht dabei, dafür diesmal mit Simon Rosenkranz)

Auch wir von Whisky Experts werden mit unserem kleinen, aber feinen Stand auf der AQUAVITAE vertreten sein. Sie werden uns im Erdgeschoss auf Stand B4 finden und dort die Gelegenheit haben, sich mit uns bei dem einen oder anderen guten Tropfen zu unterhalten. Wir freuen uns auf Sie!

The Scotsman: Ein Lob auf die Gerste, die Hauptzutat für Whisky

Auf The Scotsman findet sich heute ein Artikel von Philip Gane, dem Capital Projects Manager des James Hutton Instituts in Dundee, einem Labor für die wissenschaftliche Untersuchung von „Land, Wasser und Erntefrüchten“. Er schreibt über Gerste und ihre Bedeutung für die Whiskyindustrie und die Herausforderung, die die geplante Ausweitung ihrer Kapazitäten auf den Anbau der Gerste hat – sieht sie aber auch als eigenständigen wichtigen Exportartikel Schottlands.

Interessant: Gane sieht die strengeren Regeln der EU für die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln als Problem für die schottischen Bauern, die Gerste anbauen – durch die strengeren Richtlinien könnte einiges an schottischer Gerste nicht mehr qualitativ hochwertig genug für die Mälzung produziert werden, und müsste dann als Futtermittel verkauft werden – um 50 Pfund statt um 200 Pfund die Tonne. Aus diesem Grund initiiert das Institut gerade ein Forschungsprogramm, um umweltfreundliche Alternativen zur Chemie zu finden.

William Grant & Sons: Rekordgewinne trotz Umsatzeinbruch

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Von William Grant & Sons, Besitzern von Glenfiddich und Balvenie, sind nun die neuesten Geschäftszahlen veröffentlicht worden, und sie sind, wie der Engländer sagen würde, „a mixed bag of fruits“, also durchwachsen: Es gibt zwar einen Rekordgewinn, aber beim Umsatz muss man ein schmerzliches Minus von 16 Prozent hinnehmen, berichtet Daily Record.

Nach Steuern blieben 138.9 Millionen Pfund in der Kasse zurück, der Umsatz ging aber unter eine Milliarde Pfund auf 933.2 Millionen Pfund zurück.

Warum dieser Rückgang? William Grant & Sons sagt, er sei komplett durch „geplante Reduzierung von Umsätzen durch die Distribution von Fremdmarken“ entstanden. Die eigenen Marken seien dagegen um 9 Prozent gewachsen.

Glenfiddich hat ja vor kurzem den Status als umsatzstärkste Single Malt Marke an The Glenlivet verloren (wir berichteten hier).

Serge verkostet: Springbank (Verkostungsnotiz 11.000)

11.000 Tasting Notes hat Serge Valentin bereits veröffentlicht – und dass er sich für das Jubiläum Whiskys aus der Destillerie Springbank ausgesucht hat, ist nachvollziehbar und von ihm mit seiner grundsätzlichen Sympathie zu dieser Brennerei erklärt: Sie ist klein, lokal, hat vernünftiges Marketing und arbeitet handwerklich, verzichtet auf aufgeblasene Geschichten und mit jungen Fässern behübschte NAS-Abfüllungen. Die Verkostung von heute belegt dies mit hohen Wertungen, abgesehen vom Springbank 15, der nicht ganz seine Sache sei:

  • Springbank 15 yo (46%, OB, +/-2014): 80 Punkte
  • Springbank 27 yo 1965/1993 (46%, OB for the Everest Challenge): 90 Punkte
  • Springbank 29 yo 1965/1994 (46%, OB for Miller & Landau, sherry, cask #1298): 91 Punkte
  • Springbank 1965/2001 ‚Local Barley‘ (52.4%, OB, cask #65/9): 92 Punkte

The New Yorker: Spirit Guide – eine Geschichte von Bruichladdich

Jede Menge Lesestoff in Englisch, und in der bekannt ausgezeichneten Qualität von The New Yorker, bietet ein sehr langer Artikel im US-Magazin über die Destillerie Bruichladdich. Selten einmal ist die Geschichte der Destillerie, von Mark Reynier und Jim McEwan so  bildhaft und atmosphärisch dicht beschrieben worden. Wenn Sie sich irgendwie die Zeit nehmen können, unserem Link zu folgen, dann tun Sie es bitte – es zahlt sich in jedem Fall aus. Und wenn gerade nicht, dann setzen Sie bitte ein Bookmark – der Artikel ist nicht nur für Fans dieser Islay-Destillerie interessant.




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Spacewurz: Bayrischer Schnaps im Weltall

Beam Suntory und Moët Hennessy (Ardbeg) haben ihren Whisky in den Weltraum geschossen – was die Getränkegiganten mit viel Geld und viel Aufwand bewerkstelligt haben, das können die findigen Bayern schon lange. Und besser. Und darum unternehmen wir ganz ausnahmsweise mal einen Ausflug in fremde Gefilde.

Kein Whisky, sondern ein urtypisch bayrischer Wurzelschnaps, ist der Spacewurz – und wer eine der 2999 Spacewurz-Flaschen ergattert, der hat dann tatsächlich eine Spirituose, bei der zumindest ein kleiner Teil des Ausgangsmaterials die irdische Atmosphäre verlassen hat, und zwar 36 Kilometer. Die wunderbar verschrobene Geschichte dieser Weltraumexpedition können Sie hier in einem Video des bayrischen Rundfunks bewundern…

Whisky Saga: Die Top 5 skandinavischen Whiskys

Regionale Whiskys haben ihren eigenen Reiz. Bei uns kennt man natürlich vor allem die lokalen Tropfen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, aber auch in anderen Ländern werden natürlich mit Begeisterung Whiskys gebrannt – und sie brauchen sich meistens nicht vor anderen Whiskys zu verstecken.

Die Whiskys, die in den skandinavischen Ländern destilliert werden, sind für uns zumeist noch Exoten. Eine Möglichkeit, mehr über sie zu erfahren, ist eine Top 5 – Liste, die Whisky Saga, selbst eine Whiskysite aus dem Norden, zusammengestellt hat. Die Liste ist ziemlich trocken und kurz, aber es führen davon Links auf die entsprechenden Verkostungsnotizen, und von ihnen gibt es auch Links zu den Destillerien – vielleicht bekommt man ja Lust auf den einen oder anderen Tropfen. Jedenfalls ist die Liste ein guter Ausgangspunkt für Entdeckungsfreudige…

PR: Whisky Onlineauktionen jetzt bei Green Whisky in Wedel bei Hamburg

Der Sekundärmarkt für Whisky boomt, und es entstehen dadurch mehr und mehr Online-Auktionsplattformen – so auch eine, die ihre physische Heimat in Wedel bei Hamburg hat. Green Spirituosen hat nun nach längerer Vorbereitungszeit ihre Onlineplattform fertiggestellt und stellt diese nun in einer Presseaussendung, die wir erhalten haben, vor. Wir bringen den von Green Whisky verfassten Text in Auszügen zu Ihrer Information:

 

Whisky Onlineauktionen jetzt in Wedel bei Hamburg

Wedeler Spirituosengeschäft versteigert Whisky weltweit

„Es hat etwas länger gedauert die Onlineplattform fertigzustellen, auf der ab sofort Onlineauktionen für seltene Whiskeys stattfinden“ so Sven Green, einer der beiden Brüder, die seit einem Jahr das Ladengeschäft „Green Spirituosen“ in Wedel betreiben.

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Die Brüder Björn und Sven Green von Green Whisky

„Besitzer von raren Spirituosen haben die Möglichkeit diese durch uns versteigern zu lassen – ohne weiteren Aufwand. Wir übernehmen die Abwicklung und den Versand an Whiskyfreunde in aller Welt.“ ergänzt sein Bruder Björn.

Mittlerweile wird das schottische Nationalgetränk auch bei Spekulanten als alternative Anlageform immer beliebter.

Die Wertsteigerungen vieler Flaschen ist Insidern längst bekannt und als die Presse vor kurzem vom „besten Whisky der Welt“ berichtete, der aus Japan kommen soll, wurde auch die breite Öffentlichkeit hierauf aufmerksam. Der Wert aller Flaschen aus der asiatischen Destillerie stieg rasant und sie sind im Handel kaum noch erhältlich.

„Manch einer wird auf Ebay fündig aber oftmals ist die Enttäuschung groß wenn die gesuchte Flasche nicht ankommt oder es sich sogar um eine Fälschung handelt. Wir haben selber schlechte Erfahrungen damit gemacht und dachten uns, warum nicht den Service verbessern und selber versteigern.“ so die Brüder.

Die aktuellen Auktionen laufen bis Anfang Oktober und finden danach alle vier Wochen statt. Zu verfolgen ist dies auf der Website www.greenwhisky.de .

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Video: Äußere Hebriden Special (3 Videos)

Nicht eines, sondern gleich drei Videos möchten wir Ihnen heute für den Sonntag empfehlen – und anläßlich der bevorstehenden Eröffnung der Destillerie auf der Insel Harris beschäftigen sie sich mit den Äußeren Hebriden und ihrer Schönheit.

Von Lewis nach Barra betitelt sich eine 40minütige Dokumentation, die eine Reise über die Inselgruppe von Norden nach Süden beschreibt. Schöne Bilder in HD, der Ton ist manchmal leider nicht so gut, aber der Inhalt ist interessant.

Great Bernera ist eine kleine Insel, die westlich von Lewis liegt und mit 21 Quadratkilometern eine kleine Perle ist, die man über eine Brücke erreichen kann. In 13 Minuten fangen eindrucksvolle Bilder dieses Videos den Zauber der Insel ein.

Und zu guter Letzt fahren wir gut 35 Minuten mit einer Dashcam über die Insel Harris, und zwar auf der einspurigen A859 mit einem Abstecher über die östliche Halbinsel nach Lacklee und Grosebay, bevor wir uns wieder Trabert nähern.  Dieses Video zeigen wir Ihnen mit einem Klick auf das Titelbild des Artikels. Genug Augenschmaus für den ganzen Sonntag, würden wir meinen :-).

 

Erinnerung: Ardbeg Supernova 2015 jetzt für Committee-Mitglieder bestellbar

Seit 12 Uhr Mittag können zumindest deutsche Committee-Mitglieder den Ardbeg Supernova 2015 auf der Website von Ardbeg bestellen (entweder über die Adresse in der email oder auf den Committee-Seiten der Site). Der Preis: 120 Euro.

Österreicher müssen der anderen Mehrwertsteuer wegen leider passen – sie können, wie schon im Vorjahr, den Supernova nicht bestellen, und ein österreichisches Kontingent gibt es nicht. Ihnen bleibt also nichts anderes übrig, als sich den Supernova 2015 bei Interesse (teurer) über den Sekundärmarkt zu besorgen. Und natürlich sind die ersten Flaschen schon auf Ebay aufgetaucht…

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Wie man auf Sylt mit Whisky experimentiert

Gerne berichten wir auch immer wieder über Whisky aus Deutschland – so zum Beispiel über Whisky-Experimente auf Sylt. Der Crannog, zum Beispiel, wird dort schon seit einiger Zeit produziert, aber nun hat man sich etwas Neues einfallen lassen, berichtet die Sylter Rundschau.

Gemeinsam mit dem „Slyrs“-Brennmeister Hans Kemenater lässt der Wein- und Spirituosenhändler Alexander Sievers auf einem schwimmenden Schiff im Lister Hafenbecken den Whisky reifen. Durch den Seegang und die Meeresluft verspricht er sich eine besondere Reifung – und das mit dem Schaukeln hat durchaus historische Vorbilder: Tatsächlich sind durch die Wellenbewegung Fässer auf Schiffen schon zur Zeit der großen Seefahrt-Imperien zu schnellerer Reifung gelangt.

Auch über ein zweites Experiment auf Sylt berichtet die Sylter Rundschau – diesmal ist die Destillerie Blaue Maus beteiligt. Hier ein Auszug:

Und so kam es, dass im Frühling diesen Jahres mehrere Eichenfässer mit vier Jahre altem Single Malt Whisky aus dem Hause Fleischmann im Sylter Watt versenkt wurden. An einem geheimen Platz gut verankert, schaukelten die Fässer in ihrem Spezialkäfig über sechs Monate lang zwischen Ebbe und Flut hin und her und waren den Kräften der Natur erbarmungslos ausgesetzt. „Eines der Fässer hat dem Sturm leider leider nicht Stand gehalten und ist ausgelaufen“, berichtete René Bobrink, doch der Tribut an Ekke Nekkepenn hat sich gelohnt, denn die restlichen Eichenfässer, die Ende August aus dem Watt geborgen wurden, enthalten einen ganz besonderen „Stoff“: den Sylter Tide Whisky, der mit seinen 40% Vol. apart in dunklem Kupfer im Glas schimmert und geschmacklich eine erstaunliche Vielfalt präsentiert.

Ein ausführlicher und recht interessanter Artikel – gut geeignet fürs Wochenende 🙂

PR: Neuer Teeling Single Cask – exklusiv für Irish Whiskeys (mit Tasting Notes)

Von Irish-whiskeys.de haben wir eine Presseinformation über ihre neue Exklusivabfüllung eines Teeling Single Cask aus dem Rumfass erhalten. Hier die Daten und die offiziellen Tasting Notes:

Neuer Teeling Single Cask – exklusiv für Irish Whiskeys

Das lange Warten hat ein Ende: Die nächste Single Cask Abfüllung von Irish Whiskeys aus der Teeling Reihe ist ab sofort erhältlich.

Diesmal hat Mareike Spitzer ein Rumfass aus dem Jahr 1999 ausgewählt. Die Noten des Whiskeys haben sich wunderbar vereint mit den Rumnoten. Herausgekommen ist ein komplexer Whiskey mit dunklen Fruchtnoten, Malz und einer ausgewogenen Rumsüße.

Der Whiskey reifte 16 Jahre in einem Rumfass und ist nicht gefärbt und nicht kühlgefiltert. Wie von der Teeling Whiskey Company und Irish Whiskeys gewohnt, hat auch dieser Whiskey wieder eine besondere Note und besticht durch seinen außergewöhnlichen Geschmack.

Tasting Notes:

Aroma: dunkle Früchte, Rumsüße, Vanille, Holz, leichte Mandelnote

Geschmack: ölig, Rosinen, Vanille, Rumnoten, reife Früchte

Nachklang: sehr langanhalten mit leichten Noten eines Rumtopfs

Die Teeling Whiskey Company gibt es bereits seit 2013 und im Juni 2015 eröffneten sie offiziell ihre eigene Destillerie in den Liberties of Dublin. Der erste Whiskey rann bereits Ende März durch die Pot Stills. In ca. 4 Jahren können wir uns über den ersten eigenen Whiskey der Destillerie freuen.

Der Whiskey ist ab sofort über den Webshop von Irish Whiskys erhältlich.

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Isle of Harris Distillery eröffnet am 24. September

Auf der offiziellen Website der Isle of Harris Distillery ist nun ein Datum für die Eröffnung der Brennerei angekündigt worden: Am 24. September 2015 wird die Destillerie in Beisein von 100 geladenen Gästen offiziell eröffnet werden. Zum Abend hin wird dann die Destillerie für alle Bewohner der Insel zugänglich sein.

Schon in Kürze soll auch die Produktion beginnen. Zunächst wird einmal Gin gebrannt, mit dem Whisky „The Hearach“ wird es etwas später, gegen Ende des Monats, losgehen können, wenn die ersten Gerste-Lieferungen in die Mühlen kommen.

Dr. Mario Prinz vom Potstill in Wien war übrigens erst vor wenigen Tagen auf der Insel und in der Destillerie – seinem Bekunden nach ist dort noch einiges an Feinschliff zu tun, sodass man in den nächsten vierzehn Tagen dort sicher nicht untätig sein wird.

Danke an unseren Leser Simon Weiß für den Hinweis.

Wird Dallas Dhu wiedereröffnet?

Schenkt man einem Bericht in The Press And Journal Glauben, dann könnte die Destillerie Dallas Dhu, die momentan als Museum genutzt wird, langsam tatsächlich vor der Wiedereröffnung als Produktionsstätte stehen. Laut diesem Bericht hat nun eine Expertengruppe, die die Möglichkeit der Produktionsaufnahme abklären und danach eventuell einen Businessplan entwickeln soll, um aus dem Museum eine aktive Destillerie zu machen, ihre Tätigkeit aufgenommen.

Die Gruppe, die von Historic Scotland beauftragt wurde, stützt sich dabei auf eine Machbarkeitsstudie, die bereits 2013 in Auftrag gegeben wurde (und über die wir damals unter einer ganz ähnlichen Schlagzeile berichteten). Auch die Tätigkeit der Expertengruppe wurde damals schon angekündigt. Wir bleiben auf jeden Fall dran…