Whisky Bewertungsbogen für Tastings von Hertie

Von Hertie, dem deutschen Online-Kaufhaus, haben wir eine Mail erhalten, die einen zweiseitigen Whiskybewertungsbogen vorstellt, mit dem man seine Tastings ausführlichst(!) notieren und kommentieren kann. Laut Angaben von Hertie wurde der Bewertungsbogen von deren Azubis entworfen. Hier die Mail:

Sehr geehrte Damen und Herren,

unser Azubi-Team hat DIESEN BEWERTUNGSBOGEN erstellt. Für private, wie auch öffentliche Whiskytastings, bietet der Bewertungsbogen alles, um das „Wasser des Lebens“ fachgerecht zu bewerten. Da unser Azubi-Team sehr viel Energie in das Projekt gesteckt hat, sind wir motiviert, unseren Bewertungsbogen weiterzuempfehlen. Wir würden uns freuen, wenn auch Sie auf den Bewertungsbogen auf Ihrer Website hinweisen und/oder auf Ihrer Facebookseite teilen würden.

Ist hiermit gemacht :-).

Serge verkostet: Braeval oder Braes of Glenlivet

Braeval oder Braes of Glenlivet – wie man die Speyside-Destillerie nennt, ist eine Frage der Zeit. Vor 1995 nannte sie sich Braes of Glenlivet, danach dann Braeval, um Verwechslungen mit Glenlivet zu vermeiden. Beide Namen kann man auf den Flaschen unabhängiger Abfüller finden, auch wenn die ältere Schreibweise immer seltener benutzt wird.

Serge Valentin verkostet heute drei Abfüllungen aus der Destillerie, darunter eine von Samaroli, eine des österreichischen Bottlers Single Cask Collection und eine von Douglas Laing. Alle drei bekommen ganz passable Wertungen, wobei Douglas Laing die Nase vorne hat…

  • Braeval 1994/2015 (45%, Samaroli, cask #165657, 240 bottles): 85 Punkte
  • Braeval 17 yo 1997/2015 (54.7%, The Single Cask Collection, bourbon hogshead, cask #126677, 269 bottles): 85 Punkte
  • Braeval 25 yo 1990/2015 (57.3%, Douglas Laing, XOP, refill hogshead, DL ref 11008, 9 bottles): 88 Punkte

Bild: Braeval Destillerie, Foto von Iain Macaulay, CC-Lizenz

Exklusiv: Bilder aus der Eden Mill Distillery

Die in unseren Breiten noch weithin unbekannte Eden Mill Distillery liegt nicht weit von der Universitätsstadt St Andrews entfernt an der Mündung des Flusses Eden in die Nordsee. Sie ist (neben Daftmill und Kingsbarns) die dritte produzierende Whisky-Destillerie in der schottischen Council Area Fife. Gegründet wurde sie im Jahr 2014 von Paul Miller. An derselben Stelle befand sich von 1810 bis 1860 schon einmal eine Whisky-Destillerie namens Seggie. Sie musste später einer 2008 geschlossenen Papiermühle weichen, in deren Überresten, die zum Teil noch von der Seggie Distillery stammen, das künftige Besucherzentrum der Eden Mill Distillery entstehen soll. Wolfgang F. Rothe, Autor des Buches „Wasser des Lebens, Einführung in die Spiritualität des Whiskys“ hat vor kurzem die Eden Mill Distillery besucht und uns die folgenden Fotos, die er aufgenommen hat, zur Verfügung gestellt. Eine größere Version des Bildes erreichen Sie durch Anlicken.

Ein Video der Destillerie und Brauerei können Sie hier bei uns sehen…

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PR: Glenturret mit drei neuen Abfüllungen für Deutschland

Vom Bremer Spirituosen Contor haben wir eine Pressemitteilung zu drei Abfüllungen erhalten, die nun auch auf dem deutschen Markt erhältlich sind. Hier die Informationen für Sie:

Schottlands älteste aktive Brennerei „THE GLENTURRET“ präsentiert
drei neue Abfüllungen für den deutschen Markt

The Glenturret setzt der schottischen Whiskytradition und dem jahrhundertealten Handwerk mit ihrer neuen Range an Single Malt-Editionen gleich drei Denkmäler auf einmal.

Gemeinsam mit dem neuen Generalimporteur Bremer Spirituosen Contor präsentiert man nun auch für den deutschen Markt die drei neuen Abfüllungen „Sherry Cask“, „Triple Wood“ und „Peated“.

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Die Glenturret-Destillerie befindet sich am Fluss Turret in Perthshire in den mittleren schottischen Highlands. Die Brennerei wurde 1775 gegründet und gilt als ein absoluter Geheimtipp unter Whisky-Kennern. Traditionelle Methoden und Rohstoffe, Handarbeit in allen Prozess-Abschnitten, kleine Produktionsmengen und eine großartige Whisky-Leidenschaft seit über 240 Jahren sind das geschmackvolle Geheimrezept der ältesten noch produzierenden Whiskybrennerei Schottlands.

Die drei neuen Single Malt Editionen (jeweils 70cl, 43% Vol.) sind ab Mitte April im ausgesuchten Fachhandel in Deutschland erhältlich.

The Glenturret – By hand and by heart since 1775

Seit über 500 Jahren gilt Schottland als die einflussreichste Whiskyregion der Welt. Nicht umsonst zählen die schottischen Single Malts und Blends seit jeher zu den besten Whiskys der Welt.

Für The Glenturret, als älteste aktive Whiskybrennerei Schottlands, ist die traditionelle Herstellung von Hand nicht nur eine historische Verantwortung, sondern eine echte Herzensangelegenheit, die Tag für Tag umgesetzt und voller Leidenschaft gelebt wird.

Aus der traditionellen Handwerkskunst, die über 240 Jahre von einer Generationen an die nächste weitergegeben wurde, entsteht so eine einzigartige Range an intensiven Single Malts mit unterschiedlichen geschmacklichen Schwerpunkten: Sherry Cask, Triple Wood und Peated.

Nur das Ergebnis zählt – The Glenturret verzichtet bewusst auf Altersangaben

Aus Leidenschaft, Erfahrung und handwerklichen Fähigkeiten entstehen großartige Whiskys. Ein guter Single Malt glänzt aufgrund intensiver Aromen, Komplexität und einer perfekten Balance. Die Angabe eines Reifealters auf der Flasche kann zwar als ein Geschmacksindikator dienen, ist jedoch noch längst kein Garant für ein perfektes Ergebnis.

Perfektion wird bei The Glenturret nicht in Jahren gemessen, sondern in Geschmack!

Aus diesem Grund verzichtet die Brennerei ganz bewusst auf Altersangaben und konzentriert sich auch in Zukunft auf das Wesentliche: handwerkliche Herstellung, kleine Produktionsmengen und Auswahl der besten Rohstoffe, Herstellungs- und Reifemethoden.

Auf den Geschmack kommt es an

Jeder Genießer besitzt ein individuelles Geschmacksprofil und entwickelt daraus bestimmte Vorlieben. Dies entsteht grundsätzlich unabhängig vom Preis oder Alter eines Whiskys. Die drei Editionen lassen sich optisch sehr leicht am farblich unterschiedlichen Etikettendesign unterscheiden und stehen für die beliebtesten Stilrichtungen des traditionellen Single Malt Scotch Whisky:

Sherry Edition: Burgundfarbenes Etikett. Reifung u.a. in spanischen Sherryfässern für eine würzige Süße und eine weiche, perfekt eingebundene Eichennote.

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Triple Wood Edition: Waldgrünes Etikett. Die Kombination aus ehemaligen Sherryfässern aus amerikanischer sowie europäischer Eiche und amerikanischen ex-Bourbonfässern ergibt eine einzigartig intensive und perfekt eingebundene Eichennote.

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Peated Edition: Mitternachtsblaues Etikett. Die intensive Rauchnote stammt von der gemälzten und über Torffeuer getrockneten Gerste. Die Peated Edition verkörpert nicht nur einen grundsätzlich sehr beliebten Whisky-Stil, sondern vor allem auch den ursprünglichen Stil der Glenturret-Brennerei seit 1775.

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The Glenturret, älteste aktive und zudem eine der kleinsten Brennereien des Landes, macht seit 1775, was sie am besten kann – die traditionelle Herstellung von schottischem Whisky, von Hand und mit Herz!

Die unverbindlich empfohlenen Preise der Abfüllungen:

The Glenturret „Triple Wood“  in der 0,7-Liter-Flasche, 43,0 % Vol.; UVP: 54,90 Euro
The Glenturret „Sherry Cask“  in der 0,7-Liter-Flasche, 43,0 % Vol.; UVP: 54,90 Euro
The Glenturret „Peated“  in der 0,7-Liter-Flasche, 43,0 % Vol.; UVP: 54,90 Euro

Live und exklusiv aus Wien: Laphroaig Lore-Event mit John Campbell

Gestern war John Campbell zur Vorstellung des Laphroaig Lore in Hamburg, heute kommt er nach Wien – und wir von Whiskyexperts sind natürlich dabei. Und wir wollen dabei etwas ganz Neues für uns versuchen: Liveberichterstattung vom Event direkt hier auf der Website.

In diesem Beitrag werden wir untenstehend Bilder direkt vom Event posten, und zwar über unseren Instagram-Account. Damit sind Sie faktisch live beim Event dabei. Setzen Sie sich also ein Bookmark auf diese Seite hier und laden Sie sie immer wieder mal neu – wir werden unsere Impressionen hier uploaden. Die Berichterstattung beginnt ca. um 17:30.

Und ja, es ist ein Experiment – sollte es also nicht ganz so klappen, wie wir es uns vorgestellt haben, dann bitten wir um Nachsicht. Aber ohne Risiko kein Fortschritt.

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Serge verkostet: Glenmorangie (‚A Midwinter Night’s Dram‘ vs. alt)

Der Glenmorangie ‚A Midwinter Night’s Dram‘ war ja in unseren Gefilden nicht offiziell zu erhalten – was Glenmorangie-Fans nicht davon abgehalten hat, sich ihn aus seinem Ursprungsmarkt UK schicken zu lassen. Und irgendwer von dort hat wohl auch Serge Valentin eine Probe davon zukommen lassen, die er nun gegen einen älteren Glenmorangie verkostet hat.

Das Ergebnis: Wer ihn zur Komplettierung seiner Sammlung gekauft hat, der kann ihn getrost geschlossen lassen – laut Serge ist er nicht besonders beeindruckend. Von seiner Durchsetzungskraft zieht Serge da den älteren Zehnjährigen, der ihm in der Verkostung als Gegengewicht diente, vor…

  • Glenmorangie ‚A Midwinter Night’s Dram‘ (43%, OB, 2015): 79 Punkte
  • Glenmorangie 10 yo (43%, OB for Isolabella Import, Italy, +/-1970): 82 Punkte

Exklusiv: Zu Besuch bei Malts of Scotland

Der unabhängige Abfüller Malts of Scotland genießt nicht nur in Deutschland einen besonderen Ruf, auch international sind dessen Abfüllungen sehr geschätzt. Unser Leser Bernd Scheer hat dessen Firmensitz in Paderborn besucht und von dort einen Bericht und ein Interview mit Thomas Ewers mitgebracht. Wir freuen uns, beides hier exklusiv für Sie veröffentlichen zu können:

Zu Besuch bei Malts of Scotland

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Tief im Westen ist Schottland ganz nah. Wer das Ruhrgebiet hinter sich gelassen hat, findet in der alten Bischofsstadt Paderborn den Sitz von MALTS OF SCOTLAND (MoS). Versteckt mitten in einem riesigen Gewerbegebiet befindet sich der Warehouseshop und das Lagerhaus von MALTS OF SCOTLAND. Der Warehouseshop steht für feinste schottische Spezialitäten.

Hat der Besucher sich erst einmal an das Außenambiente gewöhnt, so erwartet den Whiskyfreund am Ende einer langen Holztreppe eine Offenbarung: Regale voller Whiskyflaschen entlang der Wände und in der Mitte Holztische, die zum Probieren einladen. Kaum hat man den Verkaufsraum betreten, begrüßt Anton Ewers den Besucher mit einem freundlichem „Willkommen“ und führt ihn sogleich an die Verkaufs-theke. Was für ein Anblick zeigt sich hier: dutzende und aberdutzende von Samples  stehen zum Probieren bereit.  Der Verkauf steht hier überhaupt nicht im Vordergrund, sondern es geht um fachsimpeln, probieren und genießen. Und Genuss wird bei MoS großgeschrieben. Wer möchte, kann sich ganz entspannt in eine gemütliche Leder-sitzgruppe mit einem Dram zurückziehen.

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Hier erzählte Anton Ewers auch einiges zur Geschichte von MoS:

„Angefangen hat alles damit, dass Thomas Ewers 2003 auf einer Englandreise mit dem Wasser des Lebens Bekannt-schaft machte.“ Danach ging die Entwicklung rasend schnell weiter und MoS gedieh zu einem der herausragenden unab-hängigen Abfüller.  Bereits zweimal ist MoS in Schottland zum besten Abfüller der Welt ausgezeichnet worden.
„In 2005 erfolgten schon die ersten Schritte im Fasshandel und seit 2009 gibt es die bekannten Eigenabfüllungen von MoS. Die Warehouserange startete mit Abfüllungen von Bunnhabhain, Laphroaig, Bowmore und Auchentoshan, die es exklusiv nur im Warehouseshop gab und ständig fortgesetzt wird. Eine weitere Besonderheit ist auch der MoS Warehouse Dram, den man selbst vom Faß abfüllen kann.“ Was dann folgte, muss hier nicht mehr vorgestellt werden. Die Produkte von MoS erfreuen sich unter Kennern großer Beliebtheit und in Fachkreisen allergrößter Wertschätzung.

Vor Ort lagern mehr als 350 Fässer und gerade wurde ein neues Lagerhaus in Betrieb genommen. Insgesamt besitzt MoS in Schottland Fässer in über 60 verschiedenen Lagerhäusern, die auf ihre Bestimmung warten.

Hier ein Blick auf das Fasslager und in der unteren Reihe lagern bereits die nächsten Fässer für die Abfüllung des ‚The Westfalian‘, die im Spätsommer 2016 auf den Markt kommen – so viel sei hier verraten – und wieder einen großen Ansturm auslösen wird.

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Hier das Interview mit Thomas Ewers:

Thomas, was ist die Besonderheit des Westfalian?

Dass er in ehemaligen Scotch Fässern lagert, der New Make vom einem Brennmeister gebrannt wird, der das Brennen unter anderem in einer schottischen Whisky Brennerei erlernt hat.

Was kann der Whiskyfreund von der Abfüllung 2016 erwarten?

Eine weitere Einzelfassabfüllung. Welches Fass es treffen wird steht noch nicht ganz genau fest. Es stehen 4 – 5 zur Verfügung, die bereits abfüllbereit sind.

Welches Profil wird der neue Westfalian haben?

Das kann ich leider erst sagen, wenn ich das Fass ausgewählt habe……

Wieviele Flaschen werden auf den Markt kommen?

Es werden wieder zwischen 300 – 400 werden.

Wird der neue Westfalian wieder ausschließlich über den Warehausshop verkauft werden oder wird  es auch eine Chance über den Online-Shop geben?

Ja, dafür ist er vorgesehen. Es ist und bleibt ein „heimisches“ Produkt. Für uns zählt nicht die Quantität, sondern ausschließlich die Qualität. Wenn wir ihn online oder übers Händlernetz verkaufen würden, hätten wir nie genug und das ist nicht unser Ziel.

Was ist für die Zukunft zu erwarten? Ist auch 2017 ein neues Batch des Westfalian zu geplant?

Selbstverständlich. 2017 ist der erste 5-jährige geplant.

Zum Schluss noch eine letzte Frage, Thomas. Welche Flasche würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen? Dein Vater entschied sich für einen Laphroaig aus einem Olorosofass (Cask # 14001) und bekam ganz leuchtende Augen. Wie sieht es bei dir aus?

Natürlich einen „The Westfalian“…

Danke für das Interview!

 

So wird die Old Forester Distillery in Louisville aussehen

Im Juli des Vorjahres hat Brown-Forman mit dem Bau der Old Forester Distillery in Louisville begonnen (wir haben hier darüber berichtet). Das Projekt, das 45 Millionen Dollar kostet, umfasst nicht nur die Destillerie, sondern auch ein Besucherzentrum und soll im Jahr 2017 fertiggestellt sein. Das ist etwas später als geplant – Grund dafür ist ein verheerender Brand, der in der Main Street im Stadtzentrum wütete und die Gebäude dort beschädigte.

Einen Eindruck davon, wie die Destillerie und das Besucherzentrum aussehen werden, gewinnt man durch einen Artikel und eine Fotostrecke auf Louisville Business First – den Renderings nach wird man dort wohl Einblick in alle Produktionsschritte erhalten können.

Exklusiv: Paul Dempsey (Speyside Distillery) mit Cask 27 auf Blitzbesuch in Wien

Auf seinem Weg zur Whiskymesse nach Bratislava hat Commercial Manager Paul Dempsey von der Speyside Distillery auch einen kurzen Abstecher nach Österreich gemacht, auf Einladung des österreichischen Distributors, Dr. Mario Prinz. Wir trafen Paul im Whiskyshop von Dr. Prinz, dem Potstill in Wien.

Dr. Mario Prinz und Paul Dempsey im Potstill in Wien
Dr. Mario Prinz und Paul Dempsey im Potstill in Wien

Paul Dempsey hatte eine kleine Überraschung im Gepäck: Ein Tasting Sample von Cask 27, dem ersten Fass, das nach der Übernahme der Destillerie im Jahr 1990 im Dezember befüllt wurde. Nur 250 Flaschen gibt es von diesem Fass, die erste wurde unlängst bei einer Auktion bei McTear’s versteigert. Die restlichen Flaschen werden erst jetzt für den Verkauf konfektioniert.

Diese Flasche wurde Ende März versteigert - die erste von 250 aus Cask 27
Diese Flasche wurde Ende März versteigert – die erste von 250 aus Cask 27

Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, gemeinsam mit Paul und Dr. Prinz Cask 27 zu verkosten – und wir wurden nicht enttäuscht: Das ist ein Spey, wie er im Buche steht. Dicht, intensiv, mit wunderbaren Fruchtnoten, Malz und etwas Honig, leichten Anklängen von Vanille und einem fruchtigen, milden Finish. Die 55.1% integrieren sich fantastisch, und der Einfluss des Fasses aus amerikanischer Eiche ist ausgewogen und dennoch druckvoll.

Whisky ist erst dann gut, wenn man ihm genießt: Cask 27 wird verkostet
Whisky ist erst dann gut, wenn man ihn genießt: Cask 27 wird verkostet

Was die Abfüllung im Handel kosten wird, ist laut Paul Dempsey noch nicht entschieden. Eine gute Nachricht ist jedenfalls, dass man in der Speyside Distillery generell über Einzelfassabfüllungen für den europäischen Markt nachdenkt – wenn Cask 27 ein Wegweiser für deren Qualität ist, dann kann man sich darauf auf jeden Fall freuen.

Ein interessantes Detail am Rande: Wir haben mit Paul auch ein wenig über das Fassmanagement der Destillerie gesprochen, und laut ihm ist bei der Speyside Distillery keine Knappheit an alten Fässern gegeben. Von jedem Jahrgang seit 1990 liegen Fässer im Warehouse in Glasgow (das übrigens auch für andere Destillerien und Abfüller genutzt wird), und in der Tat sind momentan mehr achtzehnjährige Fässer vorhanden als zwölfjährige.

Paul reist noch heute nach Bratislava weiter, um dann zum Wochenende nach Leyden zum Whiskyfestival zu fliegen. Auf beiden Festivals können Sie ihn am Stand der Speyside Distillery treffen.

Jura Tastival: Programm veröffentlicht – Vorverkauf gestartet

Wie in jedem Jahr veranstaltet die Destillerie Jura auch heuer wieder das Jura Tastival – als deren Beitrag zum Feis Ile Festival. Diesmal findet es am 25. und 26. Mai statt – und in einer Presseaussendung hat die Destillerie heute die geplanten Programmpunkte dafür bekanntgegeben. Unter anderem erwarten Sie:

  • ein Tasting mit Richard Paterson
  • ein pop-up Dining
  • ein Pairing zwischen Whisky und Bier
  • und eine Verkostung von Jura Turas-Mara auf einem Schiff.

Insgesamt hat man sich auch heuer ziemlich ins Zeug gelegt, um den Besuchern etwas zu bieten.

Wenn Sie dabei sein wollen: Die Karten für das Jura Tastival sind ab heute unter diesem Link bestellbar.

Unser Bild zeigt die Destillerie Jura. Fotorechte: Gerald Petö

Serge verkostet: Rosebank

Eine der vielen verlorenen Lowland-Destillerien ist Rosebank. Leider werden auch Rosebanks immer seltener, und damit immer teurer – besonders die offizielle 25jährige Abfüllung ist in den letzten drei Jahren preislich durch die Decke geschossen.

Drei Abfüllungen aus Rosebank hat Serge Valentin heute verkostet, und alle drei sind wohl nur mehr am Sekundärmarkt zu finden. Die Wertungen reichen heute von „na ja“ bis „oh ja!“:

  • Rosebank 1991/2001 (43%, Dun Eideann): 78 Punkte
  • Rosebank 28 yo 1965/1993 (53.4%, Signatory Vintage, sherry, cask #2498, 180 bottles: 93 Punkte
  • Rosebank 34 yo (88°proof, George Strachan, 26 2/3 fl. Ozs, early 1970s): 92 Punkte

Bild: Rosebank Destillerie, Foto von Caper13, GNU-Lizenz

PR: Neuer Teeling Single Cask 2002 – Bourbon Cask Matured bei Irish-whiskeys.de

Von Irish-Whiskeys.de haben wir eine Information über eine neue Einzelfassabfüllung eines Teeling Whiskeys erhalten, den der Onlineshop ab sofort exklusiv anbietet. Die weiterführenden Informationen und die Tasting Notes bringen wir hier für Sie:

Teeling Single Cask 2002 – Bourbon Cask Matured

Eine neue Teeling Single Cask Abfüllung hat uns erreicht. Für unsere nächste Abfüllung aus dem Hause Teeling haben wir uns für einen Bourbon Cask Whiskey aus dem Jahr 2002 entschieden. Ein besonders fruchtiger und komplexer Whiskey.

In der Nase hat man sofort einen Obstgarten, der sich im Mund fortsetzt und dort sich mit tollen Holznoten und einer leichter Süße paart.

Der Whiskey wurde 2002 destilliert und reifte bis 2016 in einem Ex-Bourbon Cask (Cask No 7920), um tolle Holz- und Fruchtnoten zu entwickeln. Die Abfüllung ist auf 276 Flaschen limitiert. Der Whiskey ist nicht gefärbt, nicht kühlgefiltert und wurde mit 46 % abgefüllt.

Tasting Notes:

Aroma: Pfirsich, Aprikosen, grüner Apfel, Vanille, florale Noten, leichte Holznoten

Geschmack: ölig, leichte Vanillesüße, Malz, Holztöne, reife Aprikosen

Nachklang: langer fruchtig und holziger Abgang

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Walsh Whiskey Distillery eröffnet offiziell am 21. Juni

Falls Sie einen Urlaub in Irland geplant haben und am 21. Juni zufällig halbwegs in der Nähe von Royal Oak, County Carlow, sind, dann könnten Sie zur offiziellen Eröffnung der Walsh Whiskey Distillery, Besitzer so bekannter Marken wie Writer’s Tears oder The Irishman, vorbeischauen. Sie produziert ja als erste irische Destillerie gleich drei Arten von Whiskey in einer Destillerie: Grain, Single Malt und Single Pot Still.

Den Betrieb hat die Destillerie ja bereits Ende März aufgenommen (wir berichteten hier), der formale und offizielle Eröffnungsakt wird aber, so berichtet The Spirits Business, wie gesagt erst am 21. Juni stattfinden.

Waldviertler Whisky trifft Laphroaig

Auf der Facebook-Seite der 1. Whiskydestillerie Österreichs fanden wir die Nachricht, dass sich Cadenhead Salzburg eine besondere Abfüllung zum dritten Geburtstag gönnt: Ein Waldviertler Single Malt Whisky lagerte drei Jahre in einem Fass aus heimischer Eiche. Danach durfte dieser Whisky noch einige Monate in einem gebrauchten Laphroaig-Fass reifen. Für diese Jubiläumsabfüllung werden exklusiv nur 200 Flaschen in Fassstärke abgefüllt, diese sind dann ausschließlich über Cadenhead Salzburg erhältlich.cadenhead-salzburgAnscheinend wird das Fass nur halb geleert, denn im nächsten Jahr soll es noch eine weitere Abfüllung geben.