PR: Douglas Laing’s Old Particular Single Grains kommen nach Deutschland

Von der Bremer Spirituosen Contor GmbH, dem Generalimporteur der Whiskys von Douglas Laing, erreicht uns die Pressemitteilung zum Marktstart der Single Grains aus der Old Particular-Range, über deren Ankündigung in England wir bereits hier berichteten. Interessant vor allem, dass in Deutschland von jeder Sorte nur 90 Flaschen verfügbar sein werden:

ANKÜNDIGUNG DER MARKTEINFÜHRUNG VON
DOUGLAS LAING’S OLD PARTICULAR SINGLE GRAIN
Eine Auswahl von Whisky Einzelfassabfüllungen der besten Grain Brennereien Schottlands.

Old Particular Grain with tubes

Douglas Laing & Co, einer der führenden Lieferanten und Hersteller der besten schottischen Whiskys und der deutsche Generalimporteur, das Bremer Spirituosen Contor, geben heute das Eintreffen der neuen Old Particular Single Grain Einzelfassabfüllungen bekannt.

Die Old Particular Reihe – eine „besondere“ einzigartige Serie von persönlich handverlesenen, gereiften Whiskys aus ganz Schottland – wurde mit großem Erfolg im Jahre 2013 ins Leben gerufen. Bisher war die preisgekrönte Old Particular Reihe den Single Malt Whiskys vorbehalten, doch nun haben auch die feinsten, seltenen Single Grain Whiskys Einzug ins Portfolio erhalten.

Für die ersten Abfüllungen der Old Particular Single Grain Reihe wurden Cameronbridge 25 Jahre, Girvan 25 Jahre, North British 21 Jahre und Strathclyde 27 Jahre ausgewählt. Ein hervorragendes Portfolio von gereiften Whiskys, die Fred Laing, Geschäftsführer des Familienunternehmens, in weiser Voraussicht zurückgehalten hatte.

Jede Abfüllung wurde aus einem einzelnen Fass entnommen und ohne Farbstoffe oder Kältefiltrierung mit hoher Alkoholstärke von 50,9% bis 61,3% abgefüllt. Damit bewegen sich auch die neuen Abfüllungen auf einer Linie mit der Firmenphilosophie von Douglas Laing: Whisky „so natürlich wie möglich“ abzufüllen. Auch wenn dies in der heutigen Zeit alles andere als massenkompatibel ist, so glaubt die Firma doch fest daran, dass die natürlichen vorhandenen Öle, Fette und Enzyme ihren wichtigen und einzigartigen Anteil am Geruch, Geschmack und Mundgefühl des Whiskys haben.

Fred Laing sagt hierzu: „Über die letzten 5-6 Jahre haben wir immer wieder die Malt Liebhaber von der überraschenden Qualität alter Grain Scotch Whiskys überzeugen können und wurden mit einem nachhaltigen Wachstum belohnt. Nun denken wir, es ist Zeit dieser lange unterbewerteten Kategorie eine größere Ehre zukommen zu lassen. Künftig werden wir alte, seltene Bestände von verschiedenen Grain Whiskys in unserer Vorzeige-Reihe Old Particular veröffentlichen – in einem neuen Gewand, der sie klar von den Malt Whiskys differenziert und dennoch den Grundton und den Wiedererkennungswert der Marke erhält.“

Die ersten Abfüllungen der Old Particular Single Grains werden ab Ende August im ausgewählten Spirituosen-Fachhandel verfügbar sein. Da alle Abfüllungen auf Grund ihrer Eigenschaft als „Single Cask Bottling“ streng limitiert sind, wurden dem deutschen Markt für die ersten Sorten nur je 90 Flaschen zugeteilt. Weitere Abfüllungen sind bereits für die nächsten Monate angekündigt.

PR: Pernod Ricard erweitert sein Prestige-Portfolio um fünf irische Whiskey-Marken

Von Pernod Ricard haben wir heute diese Pressemitteilung über die Erweiterung ihres Portfolios mit fünf neuen irischen Whiskeys erhalten, und wie üblich bringen wir sie für Sie in den wesentlichen Teilen:

PRD_Prestige_Erweiterung

Pernod Ricard Deutschland erweitert zum 1. Oktober 2015 seine Prestige Selection um die irischen Whiskey-Marken Redbreast, Powers, Green Spot und Yellow Spot sowie Midleton. Mit der exklusiven Distribution dieser Marken erweitert der Marktführer im Bereich Premium- und Prestigespirituosen sein Portfolio strategisch und reagiert auf die steigende Nachfrage nach hochwertigen irischen Whiskeys. „Wir haben 2014 mit der Einführung unserer Prestige Selection neue Akzente gesetzt und uns damit marktführergerecht positioniert. Mit den fünf ausgezeichneten Whiskeys haben wir nun eine ideale Ergänzung für unser anspruchsvolles Portfolio gefunden. Sie erfüllen nicht nur höchste Qualitätsansprüche, sondern vereinen Handwerkskunst, langjährige Tradition und ein Herstellungsverfahren, bei dem Menschen mit viel Liebe zum Detail den perfekten Genuss kreieren“, so Thomas Drossé, Geschäftsführer Vertrieb bei Pernod Ricard Deutschland.

Traditionsbewusste Produkte aus exklusiver Herstellung

Die Whiskeys Redbreast, Powers, Green Spot, Yellow Spot und Midleton stammen aus der traditionsreichen Destillerie Midleton. Bei den Whiskeys handelt es sich um sogenannte „Single Pot Still Irish Whiskeys“. Diese werden in einem besonderen Verfahren hergestellt, das ausschließlich in Irland und speziell in der Midleton Destille angewandt wird. Die Whiskeys erhalten dadurch einen vollen, komplexen Geschmack und begeistern durch ein cremig-sahniges Mundgefühl. Der authentische Redbreast Whiskey ist in den Reifestufen 12, 15 und 21 Jahre erhältlich. Der typische Single Pot Still verleiht ihm eine komplexe Tiefe und gleichzeitig einen fruchtigen Charakter. Der Mitchells Green Spot ist eine Kombination aus sieben bis zehn Jahre alten Whiskeys. Diese sind sowohl in neuen als auch in gebrauchten Bourbon-Fässern sowie in Sherry-Fässern gereift. Beim 12-jährigen Yellow Spot handelt es sich um einen eleganten Whiskey, der in amerikanischen Bourbon-Fässern sowie spanischen Sherry- und Malaga-Fässern gereift ist. Der 12 Jahre alte Powers hingegen überzeugt mit würziger, kräftiger Note. Ein einzigartiges Geschmackserlebnis bietet auch der hochwertige Midleton. Für den edlen Whiskey reiften 10 bis 22 Jahre alte Whiskeys in erstbefüllten, amerikanischen Ex-Bourbon-Fässern. Diese herausragende Auswahl an „Single Pot Still Whiskeys“ von Pernod Ricard Deutschland bietet Kennern eine Vielzahl an Möglichkeiten, den unverfälschten Geschmack Irlands zu genießen.

Über Pernod Ricard:

Die Gruppe Pernod Ricard mit Hauptsitz in Paris ist weltweit der zweitgrößte Spirituosen- und Weinkonzern mit führender Marktposition in allen Kontinenten. Die Fusion der französischen Unternehmen Pernod und Ricard legte 1975 den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft. Weltweit vertreibt und vermarktet Pernod Ricard mit insgesamt 19.000 Mitarbeitern in 80 Ländern Spirituosen und Weine. Auf dem deutschen Markt wird die Gruppe durch Pernod Ricard Deutschland GmbH mit Sitz in Köln repräsentiert und vermarktet ein Portfolio von bekannten Premiumspirituosen. Das Sortiment umfasst unter anderem die Marken Ramazzotti, Havana Club, Absolut, Ballantine´s, Chivas Regal, Jameson, The Glenlivet, Malibu und Lillet. Mit 185 Mitarbeitern konnte Pernod Ricard Deutschland im Geschäftsjahr 2013/14 einen Bruttoumsatz von 636 Millionen Euro verzeichnen und damit seine Marktführerposition weiter stärken. Bereits 2012 wurde das Unternehmen vom Internationalen Spirituosen Wettbewerb ISW zum „Spirituosen-Importeur des Jahres“ gewählt.

Dabei ist sich Pernod Ricard Deutschland seiner unternehmerischen Verantwortung bei der Vermarktung von alkoholischen Getränken bewusst. Für die Aufklärungsinitiative „Mein Kind will keinen Alkohol“ wurde das Unternehmen im Bereich der Gesundheitskommunikation mit dem „Health Media Award 2014“ ausgezeichnet. Durch strikte Einhaltung von weitreichenden Selbstbeschränkungsregeln tritt Pernod Ricard Deutschland für einen verantwortungsvollen Genuss von Alkohol ein.

Serge verkostet: Glen Deveron aka Macduff

Glen Deveron und Macduff sind ein und dieselbe Destillerie aus der Speyside. Ihre beiden Namen sind in Deutschland nicht besonders bekannt oder berühmt (in Frankreich ist das anders, zumindest was die Bekanntheit betrifft), aber wer schon einmal das Vergnügen hatte, ältere unabhängige Macduffs zu verkosten, der weiß, dass aus ihr ganz hervorragende, geradlinige Malts kommen können.

Serge Valentin hat sich heute durch die Abfüllungen der Destillerie gekostet und besonders unter den Unabhängigen sehr gute Whiskys gefunden (die Originalabfüllungen haben es ihm nicht so angetan):

  • Glen Deveron 15 yo (40%, OB, +/-2015): 77 Punkte
  • Glen Deveron 20 yo (40%, OB, Royal Burgh Collection, travel retail, 1l, +/-2015): 79 Punkte
  • Macduff 2000/2011 (59%, Jack Wiebers, Old Mining Collection, cask #5802, Sherry Cask): 86 Punkte
  • Macduff 2000/2011 (59.8%, Svenska Eldvatten, first fill sherry butt, cask #5787: 87 Punkte
  • Macduff 11 yo 2000/2011 (60%, Berry Bros & Rudd for The Whisky Barrel, cask #5774): 86 Punkte
  • Macduff 14 yo 1997/2012 (61%, Anam Na H-Alba, refill sherry butt, cask # 5927, 170 bottles): 83 Punkte
  • Macduff 26 yo 1989/2015 (51%, Cadenhead, Authentic Collection, butt): 87 Punkte

The Sharing Angels – Der erste Geburtstag

Auf whiskyundfrauen. auch für männer. ist an diesem Wochenende ein Artikel zum einjährigen Bestehen der Sharing Angels erschienen. Die Sharing Angels sind ein lockerer Club von Whiskygeniesserinnen, der innerhalb des ersten Jahres seines Bestehens auf 120 Mitglieder angewachsen ist. Hier schreibt die Autorin des Artikels. margaretemarie, über die Gründung der Sharing Angels:

Die Idee zu dieser Gruppe kam Petra, Julia und mir während eines gemeinsamen Tastings bei Petra zuhause. Der Schwerpunkt liegt auf dem Wort „gemeinsam“. Denn zusammen hatten wir an diesem Abend unglaublich viel Spaß, und diesen Spaß wollten wir wiederholen und an andere Frauen weitergeben. Eine Facebook-Gruppe war schnell gegründet, und nach einer kurzen Brainstorming-Runde mit weiteren whisky-begeisterten Frauen stand der Name bald fest: The Sharing Angels.

Seither haben vor allem Julia und Petra fleißig und unermüdlich auf vielen Whisky-Messen unsere Facebook-Mitglieder persönlich begrüßt und unser Erkennungszeichen, einen auffällig-rosafarbenen Button verteilt. Aus der Männerwelt haben wir bei unserem fröhlichen Treiben vielfältige Unterstützung erfahren. Doch zu unserer großen Überraschung hat unsere Gruppe bei vielen Männern auch zu heftigen Irritationen geführt. Dabei tun wir eigentlich nichts anderes, als das, was Männer schon lange tun: gemeinsam Spaß haben beim Whisky genießen.

Gut so und: Weiter so! Wir wünschen den Sharing Angels auch im nächsten Jahr ihres Bestehens regen Zulauf, die verdiente Anerkennung und jede Menge gemeinsamen Spaß beim Whisky genießen!

The Telegraph: Ältere Gebildete trinken viel zu viel Alkohol

Weil wir alle älter werden, und weil wir alle Whisky lieben, ist diese Meldung von Interesse – auch und gerade weil sie nicht gerade erfreulich ist.

Angeblich soll das fortschreitende Alter ja weise machen – aber glaubt man einem Artikel, der in The Telegraph publiziert wurde, endet die Weisheit des Alters beim Alkohol. Und zwar besonders bei Gebildeten.

Laut einer Studie, die die Zeitung veröffentlicht hat, haben Gesundheitsexperten des Kings College in London festgestellt, dass besonders ältere, gebildete Männer aus der Mittelklasse, die den Pensionsantritt hinausschieben und im Berufsleben stehen sowie gesellschaftliche Verpflichtungen haben, zu viel trinken – und zwar durchschnittlich die Alkoholmenge von einer Flasche Whisky pro Woche.

Dass übermäßiger Alkoholkonsum zu gesundheitlichen Problemen führt, ist kein Geheimnis, und dass eine Flasche Whisky pro Woche wesentlich zu viel Alkohol ist, auch nicht. Dass das Gefährdungpotential aber bei älteren, gut situierten Personen besonders hoch ist, ist dann doch eine Überraschung.

Die Studie sagt weiter, dass in England in der Gruppe der älteren Menschen jeder Fünfte, der Alkohol trinkt, es übermäßig tut. Das zeigt, dass man mit dem Alkohol immer wachsam umgehen muss – und das immer wieder zurück ins Gedächtnis zu rufen, das möchten wir nicht verabsäumen.

Whisky im Bild: Eindrücke aus Glenrothes

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Diese Woche wollen wir einmal mit unserer Rubrik „Whisky im Bild“ beginnen – unser Leser Karl Wolffhardt hat uns Aufnahmen aus der Destillerie Glenrothes geschickt, die er dort unlängst gemacht hat. Die Speyside Destillerie im Ort Rothes wurde 1878 gegründet und verfügt mittlerweile über zehn Brennblasen.

Die Destillerie Glenrothes. Bild: Karl Wolffhardt
Die Destillerie Glenrothes. Bild: Karl Wolffhardt
Hölzerne Washbacks in Glenrothes. Bild: Karl Wolffhardt
Hölzerne Washbacks in Glenrothes. Bild: Karl Wolffhardt
Die 10 Brennblasen in Glenrothes. Bild: Karl Wolffhardt
Die 10 Brennblasen in Glenrothes. Bild: Karl Wolffhardt
Glenrothes - die stählernen Washbacks. Bild: Karl Wolffhardt
Glenrothes – die stählernen Washbacks. Bild: Karl Wolffhardt

Video: 3 Wochen Wandern in den Highlands

Am Sonntag zeigen wir Ihnen wie üblich ein Video, das sich mit Whisky oder den Whiskyregionen beschäftigt. Heute sind wir zu Fuß durch die Highlands unterwegs und genießen die wunderbare Landschaft, die sich abseits der ausgetretenen Pfade offenbart.

Das Video auf Vimeo oder wie üblich hier bei uns dauert 11 Minuten und ist weniger eine Dokumentation, sondern vielmehr eine Sammlung von stimmungsvollen Eindrücken. Eine persönliche Annäherung an eine Landschaft, die jeden, der sie schon einmal selbst erleben durfte, in den Bann zieht…

Blogrundschau: Bowmore Mizunara Cask Finish und andere

Bei unserem Rundblick durch englischsprachige Blogs sind wir auch auf die erste Verkostungsnotiz für den neuen Bowmore Mizunara Cask Finish gestoßen – und natürlich auch auf andere interessante Besprechungen verschiedener Abfüllungen:

  • Whisky for Everyone hat den Bowmore Mizunara Cask Finish verkostet – ihrer Meinung nach ist er nicht nur wirklich ausgezeichnet, sondern aus verschiedensten Gründen tatsächlich sein Geld wert.
  • Den Pittyvaich 20yo (die Special Release von Diageo aus dem Jahr 2009) wird bei Words of Whisky verkostet – er schmeckt laut ihnen zu jung für 20 Jahre und zieht seinen Reiz hauptsächlich aus der Tatsache, dass er aus einer Lost Distillery stammt.
  • The Malt Desk sieht sich den Glenburgie 1994 20yo von Chivas an (die 50cl Flasche) – er wird dort gemocht.
  • Malt and Oak schenkt sich den Benromach 15yo ein – er sei eine weicher, sehr angenehmer Whisky, aber man fragt sich, ob ihm mehr Prozente gut getan hätten.
  • Und ebenfalls auf Malt & Oak findet man den Tasting Report über den neuen North British 21yo von Douglas Laing Old Particular – ein typischer Grain, sehr trinkbar, findet man dort.

Wall Street Journal: Reisebericht Jura

Sie hatte ihre Liebhaber (George Orwell beendete dort seinen Roman 1984), und sie hat sie immer noch: Die Insel Jura, Heimat nicht nur der gleichnamigen Destillerie, sondern auch schöner Landschaften und interessanter Plätze.

Das Wall Street Jorunal hat der Insel heute einen schön bebilderten Bericht gewidmet, der die Insel und einige ihrer Sehenswürdigkeiten vorstellt. Empfehlenswerte, nicht allzu lange Samstag-Lektüre, finden wir, und sollte man ihn bei der Hand haben, ein guter Grund für „a wee dram of Jura“, also einen kleinen Schluck Jura-Whisky…

Das teuerste Tasting der Welt am 3. Oktober

Sollten Sie Lust auf ein ganz besonderes Tasting haben, dann empfehlen wir Ihnen, sich den 3. Oktober (einen Samstag) von anderen Terminen frei zu halten und nach London zu fliegen, genauer gesagt zum Old Billingsgate Market. Dort wird nämlich das teuerste Whiskytasting der Welt im Rahmen der The Whisky Exchange Whisky Show stattfinden, berichtet The Handbook.

Gerade einmal 45 Plätze sind für jeweils 6000 Pfund zu haben, und gleich als Eingangsgeschenk gibt es für jeden Teilnehmer eine von nur 50 Flaschen Karuizawa 1983, die extra für die Veranstaltung abgefüllt wurden. Karuizawa ist auch das Thema des Tastings, und man bekommt ausgesuchte Whiskys aus dieser im Jahr 2001 geschlossenen Destillerie serviert.

Die 6000 Pfund sind zudem für einen guten Zweck: Sie werden für die Opfer des Erdbebens in Nepal verwendet. Man könnte und sollte, das nötige Kleingeld vorausgesetzt, also durchaus schwach werden…

Karuizawa-whisky

Ardbeg und Glenmorangie mit mehr Umsatz und Gewinn

Trotz eines Einbruchs der Exporte von 23% nach China kann die LVMH-Gruppe erfreuliche Zahlen rund um ihre Single Malts Ardbeg und Glenmorangie berichten: Im letzten Jahr stiegen die Verkäufe um 16.5%, der Gewinn dabei um 8%.

In konkreten Zahlen bedeutet dies laut dem Bericht in The Scotsman für die Single Malts von Louis Vuitton Moët Hennessy: Der Umsatz ist  von 70.1 auf 81.7 Milllionen Pfund gestiegen, der Gewinn von 16.4 auf 17.7 Millionen Pfund.

Serge verkostet: Highland Park

Für seine Verkostung von heute begibt sich Serge Valentin auf die Orkney Islands zur Destillerie Highland Park. Neben einer offiziellen Abfüllung sind es vornehmlich unabhängige Bottlings, die Serge verkostet – und da findet sich so manches Schätzchen (und eine Enttäuschung):

  • Highland Park ‚Drakkar‘ (40%, OB, travel retail, +/-2014): 84 Punkte
  • Highland Park 19 yo 1995/2014 (54.2%, Jack Wiebers, Scottish Malts Steamship Line, hogshead, cask #1508, 156 bottles): 88 Punkte
  • Highland Park 1988/2010 (54.6%, Càrn Môr, Celebration of the Cask, hogshead, cask #878, 263 bottles): 78 Punkte
  • Highland Park 27 yo 1988/2015 (53.3%, Cadenhead, Wine Cask, Claret, 234 bottles): 86 Punkte
  • Highland Park 25 yo 1985/2010 (52.2%, The Stillman’s, Switzerland, bourbon hogshead, 270 bottles): 90 Punkte
  • Highland Park 33 yo 1977/2010 (52.3%, The Whisky Agency, The Perfect Dram, bourbon hogshead, 193 bottles): 91 Punkte

Whisky im Bild: Ein kleiner Snack in Taiwan

Von Steve Wu aus Dongguan, ganz im Süden Chinas, stammt das untenstehende Bild, das sich ob der in ihm vereinten Kontraste jeder Beschreibung widersetzt – darum versuchen wir es auch erst gar nicht. Es hat halt einfach etwas, finden wir, und sei es nur ein gerüttelt Maß an Absurdität :-).

Also, genießen Sie dieses Stillleben mit Port Ellen in einem High Speed Train in Taiwan.

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Bildrechte bei Steve Wu

Tasmanischer Whisky um 10.000 Dollar am ersten Tag ausverkauft

Wir würden diese Nachricht unter der Rubrik „Kein Anzeichen für ein Nachlassen des Preisirrsinns bei Whisky“ einordnen: Die tasmanische Destillerie Sullivans Cove hat zwei 1.5l-Dekanter ihres Whiskys „Sullimans Cove Manifesto“ um jeweils 10.000 Dollar herausgebracht und am ersten Tag sofort verkauft, berichtet Business Insider Australia.

Beide Käufer kamen aus Australien, aber fast hätte ein Deutscher einen der beiden Whiskys gekauft, berichtete der Malt Master der Destillerie, Bert Cason:

„Der erste Typ in der Schlange war ein Deutscher, aber dessen Kreditkarte machte nicht mit, also kam der Nächste zum Zug“.

Der Sullivans Cove Manifesto besteht aus denjenigen Fässern, für die die Destillerie nahe Hobart international ausgezeichnet wurde, darunter auch HH0525 – der weltbeste Single Malt Whisky; French Oak HH0390 – der beste australische Single Malt 2016 und French Oak HH0509, das mit 96.5/100 Punkten im Jahr 2013 in Bill Murray’s Whisky Bible bewertet wurde.

Natürlich sind die Whiskys in handgemachten Dekantern abgefüllt und in schönen Holzkisten verpackt. Und ausverkauft sind sie wie gesagt auch.

Sullivans-cove-whisky