Freitag, 02. Januar 2026, 00:00:18

Forbes: Sechs Whiskey-Empfehlungen zum St. Patrick’s Day

Das Wochenende vor dem St. Patrick’s Day wird von vielen dazu genutzt, um sich etwas näher mit kulinarischen Genüssen oder Getränken der grünen Insel zu beschäftigen. Auf Forbes bringt man dazu sechs Vorschläge, welchen irischen Whiskey man probiert haben sollte. Darunter finden sich die üblichen Verdächtigen, aber auch der Knappogue Single Malt Irish Whiskey Vintage 1951 ist dabei.

Wer in München auf der Finest Spirits war, der hat den Knappogue Castle 1951 vielleicht am Stand von irish-whiskeys.de entdeckt, dort kostete eine Kostprobe 30 Euro – geradezu geschenkt im Vergleich zu den 250 Dollar, die im Forbes-Artikel erwähnt waren…

Jedenfalls ist die Forbes-Auswahl für alle, die irischen Whiskey noch nicht so gut kennen, recht gelungen – hier findet man schöne Vertreter der irischen Destillationskunst…

1951 destilliert und ein Zeugnis dafür, wie ausgezeichnet irischer Whiskey sein kann...
1951 destilliert und ein Zeugnis dafür, wie ausgezeichnet irischer Whiskey sein kann…

Whisky im Bild: Talisker bekommt neue Worm Tubs

Diese Woche gab es einiges bei Talisker zu sehen: Die Destillerie hat neue Worm Tubs (Kühlschlangen) bekommen und eingebaut. Dabei handelt es sicht nicht gerade um kleine Teile, dementsprechend hoch war auch der Aufwand. Die Destillerie hat die Angelegenheit übrigens sehr trocken kommentiert: „The Talisker distillery has worms“ – die Talisker-Destillerie hat Würmer.

Bild: Talisker Destillerie
Bild: Talisker Destillerie
Bild: Talisker Destillerie
Bild: Talisker Destillerie

William Grant & Sons veröffentlicht Rare Cask Reserves Ghosted Reserve Whisky

0

Wir haben bereits im Juni des Vorjahres über die Intention von William Grant & Sons berichtet, mit den Rare Cask Reserves eine neue Serie von hochwertigen Abfüllungen am Markt zu platzieren. Ursprünglich waren die ersten Releases für den September 2014 geplant, nun aber ist es wirklich soweit. Wie unter anderem das Hospitality Magazine berichtet, ist nun die erste Abfüllung aus der Subserie Ghosted Reserve erschienen.

In dieser Abfüllung wurden zwei Whiskys aus Lost Distilleries gevatted: Inverleven und Ladyburn (das Verhältnis der beiden zueinander ist nicht bekannt). 4100 Flaschen davon wird es in Märkten rund um die Welt geben, der Preis wird so um die 470 Euro liegen.

Ob es tatsächlich eine gute Idee war, zwei gesuchte Losts zu einem Blend zu vatten, wird der Markt zeigen.

Eine zweite Abfüllung namens Cruinnich, ebenfalls ein Blend, aber ohne Angabe der verwendeten Whiskys, wird nur für den australischen Markt erscheinen.

ghosted reserve

Fast 5% weniger Whiskyverkauf im Vereinigten Königreich

0

Scotch hat in der Beliebtheit im Vereinigten Königreich etwas an Boden verloren: Laut einem Bericht von stv news waren die Verkäufe von Scotch im Vorjahr dort rückläufig. Fast 5% weniger konnten die Produzenten im Heimatmarkt absetzen. Seit 2009 sind das mittlerweile -9.5%.

Die Zahlen stammen von der Scotch Whisky Association, SWA, die damit auch ihre Forderung nach einer Reduzierung der Steuer auf Whisky unterstrichen sieht. Gerade bei den billigen Whiskys macht die Steuer den Löwenanteil am Preis aus.

The_World_of_Scotch_Whisky

Serge verkostet: Drei Arran-Abfüllungen

Fast zwei Jahrzehnte gibt es die Destillerie auf der Insel Arran nun mittlerweile – und der Konsens unter den meisten Whiskyfreunden ist, dass sich die Produkte aus ihr durchaus sehen lassen können.

Drei unabhängige Abfüllungen aus den Jahren 1996 und 1997 werden heute von Serge Valentin verkostet, und alle drei landen in den mittleren 80ern, was die Punkte anbelangt:

  • Isle of Arran 14 yo 1997/2012 (46%, The Maltman , cask #747): 84 Punkte
  • Arran 17 yo 1996/2014 (50%, Highland Laird, Bartels Rawlings): 85 Punkte
  • Isle of Arran 18 yo 1996/2014 (53.2%, High Spirits for Lospiritodeitempi.it): 85 Punkte
Destillerie Arran. Bildrechte bei Lars Pechmann.
Destillerie Arran. Bildrechte bei Lars Pechmann.

The Sydney Morning Herald: Warum Alter nicht immer wichtig ist

Nicht nur um Whisky und Whiskey geht es im Artikel des Sydney Morning Herald, der sich mit dem Trend zu No Age Statement in der Spirituosenindustrie beschäftigt, sondern auch um Rum oder Brandy. Unaufgeregt und abwägend beschreibt er die Notwendigkeiten und Gedanken der Hersteller hinter der Abkehr vom Alter als bestimmenden Qualitätsfaktor, und bleibt natürlich dennoch in seinem Inhalt kontroversiell und diskussionswürdig.

Zum Ende des Artikels hin gibt der Autor jeweils drei Beispiele von NAS-Spirituosen an, die seiner Meinung nach zeigen, dass jung nicht schlecht bedeuten muss: Für Rum, Whisk(ey) und Brandy. Bei Whisk(e)y sind es Woodford Reserve Bourbon, Kavalan Solist Sherry Cask und Ardbeg Uigeadail.

glasses

Whiskey-Diebe: Fünf gestohlene Fässer im Garten versteckt

Bislang haben wir hin und wieder über gestohlene wertvolle Whisky-Flaschen berichten müssen – diesmal hat die ganze Sache neue Dimensionen erreicht – und zwar in den USA, genauer gesagt in Kentucky.

Dort, so berichtet The Courier Journal, sind fünf Whiskey-Fässer aus der Wild Turkey Distillery in Lawrenceburg gestohlen worden. Jedes dieser Fässer ist bis zu 6000 Dollar wert. Jetzt sind sie wieder aufgetaucht – und zwar bei einem Einwohner der Stadt Lawrenceburg in dessen Garten, zusammen mit einer relativ martialischen Waffensammlung (der Originalartikel bietet Bilder von Fässern und Waffen, die wir hier aus Copyright-Gründen nicht bringen können).

Schon einmal gab es einen international beachteten Fall, bei dem Fässer aus einer Destillerie gestohlen wurden, und zwar 2013 in der Buffalo Trace Distillery, damals ging es um Fässer mit Pappy van Winkle Whiskey. Der Fall ist nach wie vor nicht gelöst, obwohl ein Angestellter der Destillerie verhaftet wurde.

wildturkey

Jameson: Eigenabfüllungen in Fassstärke jetzt in den Besucherzentren möglich

Wer in der kommenden Saison einen Besuch in Irland plant und dort Midleton/Jameson besuchen will, der kann ab sofort vor Ort seine eigene Jameson-Flasche (ein Jameson Select Reserve Cask Strength Black Barrel) abfüllen, und zwar in Fassstärke – und dann das Label zusätzlich personalisieren. Sowohl in Dublin als auch in Cork sind nun entsprechende Anlagen installiert worden, berichtet Jameson in einer Presseaussendung.

Im Bild sehen Sie Master Distiller Brian Nation von der Midleton Distillery vor einer der Abfüllanlagen.

Brian Nation

Islay-Blog: Besuch bei der zukünftigen Gartbreck Distillery

Auf der Website Islay Blog finden wir heute einen kurzen Bericht und Bilder von einem Besuch auf dem Gelände der geplanten neunten Islay-Destillerie, Gartbreck. Viel hat sich dort noch nicht getan, so der Bericht, zumindest ein für den Autor des Blogberichtes neues (laut Leserfeedback aber auch bereits seit dem Feis Ile 2014 vorhandenes) Schild weist aber auf den kommenden Zweck der Gebäude hin. Der geplante Beginn des Baus und Umbaus ist ja dieses Jahr im Frühling – und auf Islay scheint er, allen Naturzeichen nach, schon langsam zu beginnen…

Gartbreck wird die neueste Islay-Destillerie
Gartbreck wird die neueste Islay-Destillerie

Video – Whisky Ambassador Colin Dunn & The Lagavulins: Whisky

Wenn jemand Blues und Rock liebt, seine Band „The Lagavulins“ nennt und zugleich Whisky Ambassador für Diageo ist, dann schafft er es auch mit einem Musikvideo auf Whiskyexperts :-). Um den Tag mit etwas Schwung zu würzen: Ladies and Gentlemen, hier (oder auf Youtube) sind The Lagavulins mit ihrem neuen Song: Whisky!

Serge verkostet: Mystery Malts (u.a. Prometheus)

Immer wieder gibt es sie: Die Single Malts, von denen man nicht genau weiß, woher sie stammen, bei denen zwar Gerüchte durch die Gegend fliegen (oder man unter vorgehaltener Hand die Destillerie genannt bekommt), aber nichts Genaues auf dem Label stehen darf.

Und einige dieser mysteriösen Whiskys hat Serge heute verkostet, darunter auch den unlängst erschienenen Prometheus (wie haben ihn zum Vergleich hier verkostet). Seine Wertung für ihn: 87 Punkte, mit der Anmerkung, dass er ein wenig hochpreisig sei. Aber auch die anderen Whiskys sind nicht nur wegen des Geheimnisses um ihre Herkunft interessant:

  • Prometheus 26 yo (47%, Glasgow Distillery Company, first fill sherry): 87 Punkte
  • Speyside 23 yo 1991/2014 (48.8%, The Whisky Fair, bourbon hogshead, 363 bottles): 85 Punkte
  • Glen Gordon 15 yo (40%, Gordon & MacPhail, +/-1986): 70 Punkte
  • Whisky Galore 5 yo (40%, Whisky Galore, +/-2014): 82 Punkte
  • Glen Calder 40yo 1949 (40%, Gordon & MacPhail, +/-1989): 89 Punkte

Promethus_Visuals- Box open new

Twitter-Chat mit Fred Noe am 18. März

Für Fans von amerikanischem Bourbon ein Datum, das man sich im Kalender einkringeln sollte: Am 18. März um 20 Uhr unserer Zeit steht Jim Beam Master Distiller Fred Noe auf Twitter für einen Chat zur Verfügung. Thema: Jim Beam Bonded, die neueste Abfüllung aus dem Hause Jim Beam (wir berichteten hier).

B_2K46ZXAAE9gAa

Die zehn wichtigsten Personen des irischen Whiskeys

The Spirits Business bringt heute wieder einmal eine der beliebten Galerien mit den Top Ten zu einem bestimmten Thema. Heute ist sie, in Erwartung des St. Patrick’s Day, über die zehn wichtigsten Personen für den irischen Whiskey. Darunter findet sich natürlich John Jameson, aber auch die Teelings sind zu finden (Vater und Söhne) oder Barry Crocket. Als Nummer 11 sind zwei Menschen unter dem Motto „two to watch“, also zwei, auf die man aufpassen sollte, angegeben – eine davon ist jemand, der eigentlich mit schottischem Whisky assoziiert wird, Mark Reynier. 

Und wer sich jetzt fragt, warum das so ist, kann seinen Namen in unsere Suchfunktion eingeben…

john-jameson_tablet

PR: Jameson feiert St. Patrick’s Day mit Limited Edition (mit Video)

Über das neue eigene Design des Jameson Whiskey zum St. Patrick’s Day hatten wir schon ganz kurz und knapp berichtet. Heute erreicht uns dazu eine Pressemitteilung, die wir unseren LeserInnen nicht vorenthalten wollen:

K-MB_Jameson_STPD15_limited

Illustrator aus Dublin gestaltet die Flasche in einzigartiger Optik
Jameson, der beliebteste irische Whiskey der Welt, stellt die mittlerweile fünfte Limited Edition Flasche für den St. Patrick’s Day vor. Diese wurde vom preisgekrönten irischen Illustrator Steve Simpson gestaltet. Die Flasche ist das Aushängeschild der St. Patrick’s Day Feiern, die im März in Dublin und der ganzen Welt stattfinden werden. Ab März 2015 ist sie im ausgewählten Lebensmitteleinzelhandel und Getränkefachgroßhandel erhältlich.

Simpsons Design aus verschiedenen visuellen Elementen fängt die Warmherzigkeit und den Geist Dublins ein. Die Stadt, die seit 1870 das Zuhause von Jameson ist, wird durch Wahrzeichen wie „Trinity College“ und „Clerys Clock“ dargestellt. Weitere Elemente der Illustration zeigen Zitate echter Dubliner: Auf stilisierten Straßen bilden sie das Lebenselixier Dublins ab: Die Bewohner und ihre Leidenschaft für ihre Stadt. Die persönliche Botschaft des Illustrators – „Whereever I may roam, it’s Dublin my heart calls home“ – spiegelt die Sehnsucht nach der irischen Heimat wider und veranschaulicht die innige Beziehung zwischen der Stadt und ihren Einwohnern. Eine Beziehung, die Simpson, der u.a. mehrmals von dem „Institute Of Designers In Ireland“ ausgezeichnet wurde, glaubhaft darstellen kann, da er seit mehr als 20 Jahren in Dublin zuhause ist.

Die Flasche ist in mehr als 50 Ländern erhältlich und trägt den weltweiten Erfolg von Jameson und der St. Patrick’s Day Kampagne in die ganze Welt. Auch Deutschland feiert den irischen Nationalfeiertag seit Jahren in mehreren Städten im großen und kleinen Rahmen. Von Paraden und Festivals u.a. in Berlin, wo der Fernsehturm am 17. März grün angestrahlt wird, über die berühmten irischen Pubs, die sich grün schmücken, bis hin zu den vielen privaten Partys, die Iren und ihre deutschen Freunde organisieren.

„Die Flasche verkörpert alles, was Jameson ausmacht: Eine herzliche Gelassenheit, die sich im milden Geschmack von Jameson Irish Whiskey wiederfindet und die Verbundenheit zur Heimat. Mit dieser Edition bringen wir ein wenig Flair der irischen Hauptstadt direkt zu den Deutschen nach Hause“, so Tanja Urbanowicz, Marketing Manager bei Pernod Ricard Deutschland.