Verschiedenste Jahrgänge von Clynelish sind heute in der Verkostung von Serge Valentin. Diese typisch wachsigen Whiskys aus den Highlands haben eine große Fangemeinde – und auch Serge scheint sie durch die Bank zu mögen, wie die Bewertungen zeigen:
Clynelish 23 yo 1991/2014 (46%, Van Wees, The Ultimate, hogshead, casks #13213+13214, 507 bottles): 89 Punkte
Clynelish 1997/2014 (53.3%, Liquid Art, 132 bottles): 90 Punkte
Clynelish 22 yo 1983/2005 (54.7%, Scotch Malt Whisky Society, #26.45): 91 Punkte
Clynelish 28 yo 1972 (57.3%, Adelphi, cask #14264, 331 bottles, +/-2000): 87 Punkte
Wer Feis Ile 2015 besuchen will und noch nach einer passenden Unterkunft sucht, dem können wir einen Fund präsentieren, der das Problem vielleicht lösen kann: Das Fairy Hill Cottage. Dieses entzückende Cottage ist noch buchbar, und es liegt in der Nähe der Destillerien Laphroaig und Ardbeg. Zur Kildalton-Kapelle und zum Kreuz ist es nur ein kurzer Spaziergang. Mit 2 Doppelbett-Zimmern ist das Cottage eine ideale Unterkunft für vier Personen, und dann auch trotz des verrückten Wechselkurses im halbwegs schmerzfreien Bereich, was die Kosten anbelangt.
Und nein, wir stehen in keinerlei Geschäftsbeziehung zu den Besitzern – wir finden das Haus einfach nur schön und empfehlenswert :-).
The Drinks Business berichtet von einem nicht ganz erfreulichen Geschäftsgang für die Campari-Gruppe im abgelaufenen Finanzjahr: Die Gewinne dort sind um -15.7% gefallen (vor Steuer).
Interessanterweise scheint das Sorgenkind der Bourbon zu sein – im Speziellen der Wild Turkey, der den Bourbon-Boom nicht ganz so mitmachen kann, wie es das Unternehmen gewünscht hatte. Auch die Wechselkurse haben nicht gerade zur Freude beigetragen, wie auch die Kosten des Ankaufs der kanadischen Forty Creek Distillery.
Mehr zu den Zahlen und zur Situation in einzelnen Regionen im Originalbericht.
Vom Bremer Spirituosen Contor haben wir soeben eine Pressemitteilung über die neuen Releases des unabhängigen Abfüllers Douglas Laing erhalten – hier die entsprechenden Auszüge aus der Aussendung:
Frühlingsgefühle für Whiskybegeisterte und -liebhaber werden dieser Tage von dem Familienunternehmen Douglas Laing & Co. aus Glasgow geweckt. Der bekannte unabhängige Abfüller und Whiskyspezialist hat einige ganz besondere Einzelfassabfüllungen herausgebracht, welche nun auch im deutschen Facheinzelhandel aufzufinden sind.
Die Reihe OLD PARTICULAR von Douglas Laing kennzeichnet die besten Fässer des Familienunternehmens. Fred Laing persönlich wählt diese Fässer aus und birgt mit seinem Namen für die Qualität. Hierbei kann Fred Laing auf die großartigen Fassbestände des Unternehmens zurückgreifen. Ein Großteil der Fässer ist hierbei nämlich eigentlich für die Produktion von Blended Whiskys vorgesehen. Doch die besten und außergewöhnlichsten Fässer werden zurückgehalten und im Idealfall für die raren Einzelfassabfüllungen OLD PARTICULAR ausgewählt. Natürlich nicht gefärbt und nicht kältegefiltert. Fast wie direkt aus dem Fass.
Folgende OLD PARTICULAR Abfüllungen sind aktuell in Deutschland frisch eingetroffen:
Inchgower 14 Jahre OLD PARTICULAR 48,4% 0,70 Ltr. 774 Flaschen weltweit, UVP 79,90 €
Miltonduff 22 Jahre OLD PARTICULAR 51,5% 0,70 Ltr. 440 Flaschen weltweit, UVP 127,90 €
Tasting Notes: Wundervoll würzig – fruchtig – Hauch von Leder – feine Eichennoten
Die seltensten und ältesten Fässer von Douglas Laing werden als XOP – Xtra Old Particular abgefüllt. Diese streng limitierten Abfüllungen werden in der schweren Holzkiste mit nummerierten Zertifikat präsentiert. Kleine Schätze – Tropfen für Tropfen. Natürlich unverdünnt in natürlicher Fassstärke abgefüllt. Seit März sind ein PORT ELLEN 32 Jahre aus der 1983 geschlossenen Brennerei und ein „heavily sherried“ Mortlach 22 Jahre erhältlich.
Folgende XOP – XTRA OLD PARTICULAR Abfüllungen sind aktuell in Deutschland frisch eingetroffen:
Port Ellen 32 Jahre XOP – Xtra Old Particular 54,6% 0,70 Ltr. 120 Flaschen weltweit, UVP 1.299,90 €
Ein wenig einen Altersfetisch haben viele Whiskyfreunde schon (der Autor dieser Zeilen nimmt sich da auch nicht gänzlich aus) – junge Whiskys finden bei ihnen eher schwerer Gefallen als reife Charaktere. In letzter Zeit häufen sich aber bei unabhängigen Abfüllern Whiskys mit jungem Alter. Das mag zum Teil aus der Not (ist gleich aus schwindenden Altbeständen) geschehen, aber wenn man sich diesen Youngstern unvoreingenommen nähert, muss man eingestehen, dass sich so manche Perle darunter finden lässt.
Serge Valentin hat heute einige junge Whiskys verkostet. Nach eigenen Worten sind sie bereits ausgesuchte Abfüllungen, also sozusagen ein von unreifem Plunder befreites Line up – aber seine Tasting Notes zeigen beeindruckend, dass man unter den Jungen auch sehr Gute finden kann:
Benromach 5 yo (40%, OB, +/-2015): 84 Punkte
Miltonduff 7 yo 2005/2012 (46%, Douglas Laing, Provenance, cask # 9239): 84 Punkte
Tomatin 2004/2014 (59.1%, Svenska Eldvatten, sherry butt, 168 bottles: 86 Punkte
Edradour 7 yo 2006/2013 (59.2%, OB for The Whisky Exchange, oloroso sherry, cask #240, 452 bottles): 87 Punkte
Bunnahabhain 2005/2010 (55.9%, Malts of Scotland, oloroso sherry barrel, cask #3990, 242 bottles): 88 Punkte
Kilchoman 2008/2013 (61%, OB for The Whisky Exchange Whisky Show, bourbon, 473 bottles): 87 Punkte
Port Charlotte 2003/2014 (62.9%, Svenska Eldvatten, 156 bottles): 88 Punkte
Wir wünschen Fred Noe, Jim Beam Master Distiller in siebenter Generation und eine der schillerndsten Figuren im Bourbon-Business, alles Gute zu seinem Geburtstag – und dass die Familientradition noch lange weiter fortgeführt werde! Cheers!
Am 17. März feiern alle Iren und Irlands-Fans den St. Patrick’s Day – und wie auch in den vier Jahren davor gibt es ein eigenes Design dazu für den Jameson Whiskey, diesmal gestaltet vom irischen Illustrator Dave Simpson. Hier sehen Sie, wie die Special Edition in diesem Jahr aussehen wird – eine Hommage auf Dublin:
Mark Gillespie von Whiskycast.com hat aus zuverlässiger Quelle erfahren, dass John Lunn als Site Director für Diageo’s Stitzel-Weller Destillerie und als Master Distiller für George Dickel Whiskey zurücktritt. Er wird Ende dieser Woche diese Ämter zurücklegen und einen Job abseits von Diageo annehmen. Welcher das ist, ist momentan noch nicht bekannt – aber wenn wir es in Erfahrung bringen, werden wir natürlich darüber berichten…
Im Rahmen der Markteinführung von The Glenlivet Founder’s Reserve (unsere Verkostungsnotiz dazu finden Sie hier) haben wir auch zwei Fragen an die Pressestelle von Pernod Ricard Deutschland gerichtet. Jetzt sind die Antworten retour gekommen, und wir möchten sie natürlich mit Ihnen teilen. Uns interessierte der Grund für den Abtausch mit The Glenlivet 12 yo und die Frage, ob dieser auch in den benachbarten Märkten Schweiz und Österreich stattfinden wird. Hier also die offiziellen Antworten:
Warum wird The Glenlivet 12 yo vom deutschen Markt verschwinden und durch Founder‘s Reserve (ohne Altersangabe) ersetzt? Liegt es daran, dass The Glenlivet 12 yo knapp wird?
The Glenlivet 12 yo wird in Zukunft nicht mehr auf dem deutschen Markt erhältlich sein. Durch neue Produkte erhalten wir die Möglichkeit, auch in Zukunft die steigende weltweite Nachfrage zu bedienen und zwar sowohl die Nachfrage nach bestehenden, als auch spannenden neuen Qualitäten. Denn The Glenlivet ist in den letzten Jahren mehr als jeder andere Single Malt gewachsen und das erwarten wir auch in der Zukunft. Die Entscheidung über die Zusammensetzung der verfügbaren Range wurde individuell für jedes Land getroffen, wobei die Relevanz der verschiedenen Märkte im globalen Vergleich keine Rolle spielt. Vielmehr wird The Glenlivet Founder’s Reserve insbesondere in den Märkten eingeführt, in denen großes Interesse an Malt Whiskys besteht und vor allem auch das Wissen über die Kategorie stark ausgeprägt ist. Denn die neue Qualität wird alle diejenigen begeistern, die nach dem klassischen The Glenlivet Stil und der einzigartigen Qualität suchen. Master Distiller Alan Winchester kann sich bei dieser ersten Qualität ohne Altersangabe voll auf den Geschmack konzentrieren, ohne sich von Altersangaben in seiner Arbeit einschränken zu lassen. The Glenlivet Founder’s Reserve steht genau wie die weiteren Produkte der umfangreichen Range für den höchsten Qualitätsanspruch von The Glenlivet und wird in Deutschland gemeinsam mit 15 yo, 18 yo, 21 yo und 25 yo die klassische The Glenlivet Range bilden.
Wie verhält sich das auf den Märkten Österreich und Schweiz? Bleibt The Glenlivet 12 yo bestehen, wird er ersetzt oder existieren beide Qualitäten nebeneinander?
Auch in Österreich und der Schweiz wird The Glenlivet Founder’s Reserve The Glenlivet 12 yo ersetzen.
Mit Odin hat Highland Park die Valhalla-Serie komplettiert, und wer die Sammlung vervollständigen wollte, der musste dafür ziemlich tief in die Tasche greifen. Für die meisten Sammler wird der Geschmack des Whiskys da eher nebensächlich sein und die Flasche ungeöffnet bleiben, aber von jenen, die Odin geöffnet oder sonstwie verkostet haben, konnte man durchaus Positives dazu vernehmen.
Nun hat auch Serge Valentin eine Verkostungsnotiz über den Highland Park Odin veröffentlicht – und ihn mit anderen Whiskys aus der Destillerie auf den Orkney-Inseln verglichen. Mit 86 Punkten ist Odin sicher nicht schlecht bewertet, aber in der Verkostung dennoch jener mit den wenigsten Punkten.
Sehen und lesen Sie selbst:
Highland Park 16 yo ‚Odin‘ (55.8%, OB, Valhalla Collection, 17000 bottles, 2015): 86 Punkte
Highland Park 14 yo 1999/2014 (52.1%, Signatory Vintage for The Whisky Exchange, bourbon, cask #800172, 227): 88 Punkte
Highland Park 22 yo 1992/2014 (59.6%, Cadenhead, Sherry Cask, 234 bottles): 91 Punkte
Highland Park 30 yo (48.1%, OB, +/-2014): 91 Punkte
Highland Park 35 yo 1973/2009 (56.3%, OB, Velier, Italy, cask #13352): 93 Punkte
Noch sinds knapp zwei Wochen bis zur 7. Wiener Whiskymesse im Arcotel Wimberger in Wien (7x war damit auch die richtige Lösung) – und schon heute können sich sechs glückliche Gewinner besonders darauf freuen.
Unsere Glücksfee hat die fünf Gewinner von jeweils zwei Eintrittskarten ermittelt – und den sechsten Gewinner, der zusätzlich zu den Eintrittskarten zwei Tickets für die Masterclass „Peated Malts of Distinction“ mit Jens Rosenberg gewonnen hat. Trommelwirbel – hier sind die Gewinner:
Je zwei Eintrittskarten am Samstag oder Sonntag:
Philipp Wildberger aus Thalheim bei Wels
Michael Böhmländer aus Passau
Robert Brunnthaler aus Wien
Manfred Reinhofer aus Graz
Marc Sper aus Wien
Zwei Eintrittskarten am Sonntag plus 2 Tickets zur Masterclass:
Justin Leiendecker aus Wien
Wir werden alle Gewinner noch heute per email kontaktieren und ihnen die weiteren Schritte bekanntgeben. Jedenfalls freuen wir uns mit ihnen und danken allen, die am Gewinnspiel teilgenommen haben. Wie üblich der Hinweis: Es wird das letzte nicht gewesen sein!
Einen Jahrgangswhisky aus Schottlands kleinster Destillerie hat sich Ralfy für sein heutiges Video eingeschenkt, den Edradour 2003 in Fassstärke (57%). Edradour gehört übrigens dem unabhängigen Abfüller Signatory. Diese Fassstärke stammt aus dem Februar 2003 und wurde im Herbst 2014 abgefüllt. 85 aus 100 Punkten ist das Ergebnis dafür, und die Begründung von Ralfy ist wie üblich ausführlich und dem Video hier oder auf Youtube zu entnehmen.
Dass Single Grains durchaus etwas zu bieten haben, wissen unsere Leser aus vielen verschiedenen Artikeln hier auf Whiskyexperts.net. Auch Liquor.com widmet sich nun in einem Artikel dieser Whisky-Gattung, und gibt darin auch gleich fünf Empfehlungen, welche man (aus ihrer Sicht) einmal probieren sollte. Darunter findet sich Bekanntes wie der Haig Club, aber auch ein exotischer Single Grain aus Spanien, von der Equipo Navazos.
In der Regel kommentieren wir solche Listen nicht, machen hier aber eine Ausnahme und eine Ergänzung: Wir finden, dass Single Grain hervorragend altert und man, wenn man sich mit diesen Whiskys beschäftigt, unbedingt auch einmal einen probieren sollte, der 20 Jahre oder älter ist, zumal diese älteren Single Grains auch deutlich weniger kosten als gleichaltrige Single Malts. Man findet diese bei unabhängigen Abfüllern wie Duncan Taylor oder A. D. Rattray, und man wird von diesen Bottlings selten enttäuscht werden…
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