WhiskyInvestDirect: Vom Crowdfunding zum Whisky Investment

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Dass in Zeiten niedriger Zinsen und Renditen Whisky als Spekulationsobjekt immer beliebter wird, darüber konnten wir schon mehrfach berichten. Eine neue Idee haben Rupert Patrick, ehemaliger Commercial Director bei Diageo, und Paul Tustain entwickelt. Letzterer ist CEO bei und Gründer von Bullion Vault, einer Handelsplattform im Internet, auf der Gold und Silber per Onlinekonto gekauft und verkauft werden kann, ohne dass man sich über die Lagerung der Edelmetalle Gedanken machen muss. Denn darum kümmert sich Bullion Vault.

So ähnlich soll auch WhiskyInvestDirect funktionieren. Die Anleger können hier dann in Whisky investieren, der größtenteils noch in Fässern lagert. Über Angelsden werden die für den Start benötigten £2.000.000 gesammelt, knapp über 50 % konnten schon akquiriert werden. Für den Rest bleiben noch 13 Tage. Und der Crowdfunding Blog Crowdstreet sieht für dieses Konzept recht große Erfolgschancen. Neben einer Rendite von 5 % spricht für Whisky, dass es sich um ein emotionales Investment, was „für viele Menschen noch ungleich interessanter sei, als profanes Gold“, handelt.

Serge verkostet: Laphroaig (die Neuen)

Eine Laphroaig-Session findet heute bei Serge Valentin statt – und in seiner Verkostung tummeln sich auch der neue 15jährige zum 200. Jubiläum sowie der 25jährige in Fassstärke, der letztes Jahr erschienen ist. Das Quartett der verkosteten Abfüllungen wird noch durch zwei Unabhängige komplettiert. Die Wertungen können sich sehen lassen:

  • Laphroaig 15 yo ‚200th Anniversary‘ (43%, OB, 2015): 90 Punkte
  • Laphroaig 25 yo ‚Cask Strength 2014 Edition‘ (45.1%, OB): 90 Punkte
  • Laphroaig 14 yo 2000/2015 (55.4%, Riegger’s Selection, cask #4126, 102 bottles): 90 Punkte
  • Laphroaig 15 yo 1998/2014 (61.6%, SV, LMDW, refill sherry butt, cask #700356, 554 bottles): 84 Punkte

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Blogrundschau: Verlorenes und Bleibendes

Lost Distilleries und Abfüllungen, die einem lange im Gedächtnis bleiben werden (garniert mit ganz „normalen“ Geschmackseindrücken) – das ist die Kurzzusammenfassung unserer heutigen Blogrundschau, die Verkostungsnotizen auf verschiedenen internationalen Whiskyseiten zusammenfasst. Also, gehen wir gleich in medias res:

  • Einen Caperdonich 1994 von Berry’s Own Selection hat man auf Maltreview.com verkostet – man mag die Lebendigkeit und Tiefe dieser Abfüllung aus der verlorenen Destillerie
  • Auch der Imperial 1995 der Creative Whisky Company wird sehr gemocht – zumindest auf The Mashtun
  • Einen Highland Park Odin hätten wir auch noch – oder besser gesagt: Words of Whisky hatte ihn, und man mag ihn dort, allerdings ohne große Begeisterung
  • Sehr begeistert hingegen ist man auf tire-bouchon vom Kilkerran WIP 5 aus dem Jahr 2013 (Bourbon Wood) – der neue und letzte der Serie kommt ja dieser Tage auf den Markt (in zwei Variationen)
  • Und auf Malt Fascination lobt man den Balvenie Tun 1509 in höchsten Tönen – man reiht ihn noch über den Balvenie Tun 1401

Highland Park Odin

Irish Examiner: Der Erfolg der Glendalough Distillery

Einen Beitrag über die irische Glendalough Distillery findet man heute im Irish Examiner. Der Artikel beleuchtet die schon recht abwechslungsreiche Geschichte dieser noch jungen Destillerie aus Wicklow und beschreibt kurz einige der verschiedenen Produkte, die man dort bereits auf den Markt bringt. Wer mehr über das aufstrebende Unternehmen wissen will, ist mit dem Artikel dort bestens bedient.

Fotorechte: Glendalough Distillery
Fotorechte: Glendalough Distillery

Neu: Benromach 15yo

Von Benromach gibt es heute zu Wochenbeginn eine neue Abfüllung zu vermelden: Der Benromach 15yo wird auf den internationalen Märkten gelauncht. Für die Destillerie stellt er laut Ewen Macintosh, dem COO von Gordon & Macphail, den Besitzern von Benromach, einen wichtigen Meilenstein dar. Er folgt in der Komposition den gleichen Prinzipien wie der Zehnjährige: im alten Speyside-Stil gemacht und ganz leicht getorft.

Der Benromach 15yo wird mit 43% abgefüllt und kostet in England knapp unter 50 Pfund. Auf den Exportmärkten kann die Preisgestaltung durch Steuern und Zölle sowie dem Umrechnungskurs natürlich davon abweichen.

Edit: Ein paar Stunden nach unserer Meldung gibt es nun auch Infos zum neuen Benromach auf der offiziellen Website – Sie können sie hier nachlesen.

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5 Jahre Preußischer Whisky: Der raue Preuße wird fünf

Ein Artikel in der svz.de feiert das fünfjährige Bestehen der Preußischen Whiskydestillerie Schönermark; und diese wiederum feiert ihr Jubiläum mit der ersten fünfjährigen Abfüllung, die weicher und runder sein soll als die bisherigen Abfüllungen, aber trotzdem den typischen Charakter des Destillats weiter fortschreibt.

Die Destillerie in der Uckermark ist nicht nur regional bekannt, Cornelia Bohn, die die Destillerie gegründet hat und betreibt, fährt als Botschafterin ihres Whiskys zu Messen im In- und Ausland und findet auch dort viel Zuspruch. Hier ein Auszug aus dem Artikel:

 „Inzwischen fühle ich mich wie eine Art Botschafterin der Uckermark“, sagt Cornelia Bohn. Sie muss Vorträge halten, wie sie als Frau eine eigene Brennerei betreibt. Sie muss auf internationalen Messen den rauen Hochprozentigen aus Schönermark inmitten der kaum noch überschaubaren Konkurrenz behaupten. Sie muss nach Monaco, um über ihre Verpackungsidee zu referieren. Zwischendurch war der Preuße ausverkauft. Von der jüngsten Abfüllung im November gab es gerade noch bis Dezember Nachschub, dann zuckten die Händler mit den Schultern.

Cornelia Bohn vor den Whiskyfässern
Cornelia Bohn vor den Whiskyfässern

Video: Flüssiges Gold – Die Schotten und ihr Whisky

Aus dem Archiv des ersten deutschen Fernsehen stammt die Dokumentation „Flüssiges Gold – Die Schotten und ihr Whisky“, die wir für Sie als unser Sonntagsvideo auf Youtube ausgegraben haben. Es ist eine knapp 45minütige Reise durch Schottland aus dem Jahr 2004, ein Besuch bei den Menschen, die Whisky machen und Whisky genießen, und ein Wiedersehen mit einigen der üblichen Verdächtigen der Whiskyszene. Zu sehen auf Youtube oder wie üblich gleich hier bei uns:

https://www.youtube.com/watch?v=p9Vk89fMc-c

Neu im Glengoyne Distillery Shop: Glengoyne Teapot Dram Batch #4

An die Mitglieder der Glengoyne Familiy wurde heute die Nachricht ausgesendet, dass ab sofort das 4. Batch des Glengoyne Teapot Dram zu bestellen ist. Mit 58.7% abgefüllt, ist er ein Sherry-Whisky in Fassstärke, der an den Whisky erinnern soll, der an die Arbeiter der Destillerie ausgeschenkt wurde. Insgesamt gibt es 3178 Flaschen davon.

Der Teapot Dram hat sich im Vergleich zum Batch #3 wiederum deutlich verteuert und kostet nun 90 Pfund (Nummer 3 war um 75 Pfund zu haben, Nummer 2 um 60 Pfund). Dazu kommen natürlich noch, bei Versand, die nicht gerade günstigen Versandgebühren aus Schottland.

Für alle, die nicht der Glengoyne Family beigetreten sind, ist der Teapot Dram #4 ab dem 18. Mai hier zu bestellen (für Family Members ist das ab sofort möglich, auf ein Gratis-Goodie wie im Vorjahr, den Flachmann, wurde diesmal aber verzichtet).

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10 Whisk(e)y Cocktail-Rezepte zum World Whisky Day

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Mix it, baby! – machen Sie mal was Neues aus Ihrem Whisky oder Bourbon – das britische Metro-Magazin bringt zum World Whisky Day 10 Rezepte für Whisky-Cocktails, die nicht nur hervorragend aussehen, sondern, den Zutaten nach zu beurteilen,  auch sehr gut schmecken.

Probieren Sie doch den einen oder anderen Cocktail einfach aus und überraschen Sie sich selbst und ihren Partner mit Whisk(e)y einmal anders – so schwer ist das nicht :-).

Die schön bebilderten Rezepte finden Sie hier.

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„Jimmy’s Best“ mit Jim Beam Black – nicht bei den zehn Vorschlägen, aber hier bei uns nachzulesen

Kevin Hurley wird Global Brand Ambassador von Teeling Whiskey

Whiskeys verkauft man schon, eine Destillerie hat man auch bereits (und sie arbeitet) – fehlte nur noch „das Gesicht“ der Marke, ein Global Brand Ambassador für Teeling Whiskey. Und dieser ist nun gefunden und öffentlich vorgestellt, wie die offizielle Website der Destillerie berichtet: Kevin Hurley ist der Global Brand Ambassador für Teeling Whiskey.

Kevin Hurley. Foto: Teeling Distillery
Kevin Hurley. Foto: Teeling Distillery

Kevin Hurley ist das, was man in der irischen Barszene als „Ikone“ bezeichnen würde – er war in Etablissements wie der Clarendon Café Bar, Residence Members Club, The South William Urban Bar und vor allem in The Liquor Rooms tätig. Letztere betreute er lange als General Manager.

Als Global Brand Ambassador wird Kevin Hurley Teeling in der ganzen Welt vertreten, und wir werden ihn sicher auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz begrüßen können.

Heute ist World Whisky Day

Im Gegensatz zum nicht kommerziellen International Whisk(e)y Day am 27. März, der in Erinnerung an den Autor Michael Jackson und zur Unterstützung eines wohltätigen Zwecks ins Leben gerufen wurde, feiert die Whiskywelt heute den World Whisky Day – eine Veranstaltung, die der puren Freude am und der Verbreitung von Wissen über Whisky dient (und die vom Gründer Blair Bowman in diesem Jahr an Hot Rum Cow, ein britisches Getränkemagazin, verkauft wurde.

Rund um die Welt finden heute zu diesem Anlass Verkostungen und Events statt – und auch wir heben unser Glas mit einem guten Whisky auf Sie, unsere Leser und wünschen Ihnen einen schönen World Whisky Day mit einem freundlichen

Slainté!

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PR: Jim Beam – Hommage an die Väter

Von Beam Suntory haben wir die folgende Pressemitteilung zum Vatertag (in Österreich findet dieser übrigens am 14. Juni statt, nicht am 14. Mai wie in Deutschland) erhalten, die auf eine Vater-Sohn-Beziehung der besonderen Art eingeht – eigentlich eine über viele Generationen:

Außergewöhnliche Vater-Sohn-Beziehung mit Super Premium Bourbon als Ergebnis

In der ältesten Whiskey-Brennerei Kentuckys wird seit sieben Generationen Bourbon hergestellt. Master Distiller – und damit Herz und Seele der Destillerie – ist Fred Noe, Ur-Ur-Urenkel des legendären Jim Beam. Mit ihrer eigenen Kreation zeigen die Söhne aus dem Hause Beam seit Generationen, was sie von ihren Vätern lernten und vereinen die traditionellen Lehren mit ihrer individuellen Note. Wie eng Fred Noe mit seiner Familientradition verbunden ist, zeigt sich in seinem selbst kreierten Super Premium Bourbon Jim Beam Signature Craft 12 Years. So wie Booker Noes Geschichte eng mit der Small Batch Collection verbunden ist, wird man zukünftig den Jim Beam Signature Craft 12 Years mit seinem Sohn Fred in Verbindung bringen. Einem Whiskey, der wie kein anderer die Vater-Sohn-Beziehung verkörpert und sich daher perfekt eignet, um den Vatertag zu zelebrieren.

Fred und Booker Noe. Foto © Beam Suntory
Fred und Booker Noe. Foto © Beam Suntory

Die älteste Whiskey-Brennerei Kentuckys, die Jim Beam Destillerie mit Sitz in Clermont, vereint Handwerkskunst von sieben Generationen mit 220 Jahren Erfahrung in der Bourbon-Herstellung. Master Distiller ist Fred Noe, Ur-Ur-Urenkel des legendären Jim Beam. Wie eng Fred Noe mit seiner Familientradition verbunden ist, können Bourbon-Fans in seiner neusten Kreation dem Jim Beam Signature Craft 12 Years schmecken. Dieser ganz besondere Super Premium Bourbon ist eine Hommage an seinen Vater Booker Noe, von dem er alles über Bourbon lernte. Er selbst kommentiert sein Werk mit den Worten: „Es erfüllt mich mit Stolz, einen Bourbon kreiert zu haben, der meine ganz persönliche Handschrift trägt.“ Genau jene Handschrift Freds in der Herstellung – seine Signatur – beschert dem Super Premium Bourbon seinen Namen „Signature Craft“. Von Hand aus besten Zutaten gebrannt und zwölf Jahre gereift in ausgeflammten Weißeichenfässern beweist der Super Premium Bourbon in jedem Tropfen wie viel Sorgfalt, Erfahrung und Hingabe in dem einzigartigen Jim Beam Signature Craft 12 Years investiert wurde.

Jim Beam Signature Craft. Foto © Beam Suntory
Jim Beam Signature Craft. Foto © Beam Suntory

Vom Vater zum Sohn

„Als ich meinem Vater dabei unterstütze die Small Batch Bourbon Collection ins Leben zu rufen, war das etwas ganz Besonderes“, erinnert sich Fred Noe heute. Booker’s, Basil Hayden’s, Baker’s und Knob Creek verkörpern die langjährige Beam Familientradition und sind gleichzeitig absolut einzigartig und limitiert: Der „High Rye Bourbon“ Basil Hayden’s enthält überproportional viel Roggen und überzeugt daher mit einem besonders würzigen Aroma.

Baker’s wird nach einer alten Familien-Rezeptur des Brennmeisters Baker Beam, dem Großneffen des berühmten Jim Beam, hergestellt und schmeckt besonders weich und vollmundig.

Booker‘s ist nach dem Vater von Fred Noe benannt und ein Bourbon für echte Kenner: Er ist einer der wenigen Bourbons, die noch direkt vom Fass abgefüllt werden. „Mit seinen 60-65% Volumen ist Booker‘s so konzipiert worden, dass ihn jeder auf seine präferierte Trinkstärke herabsetzten kann“ erklärt Fred.

Small Batch Bourbons. Foto © Beam Suntory
Small Batch Bourbons. Foto © Beam Suntory

Knob Creek verdankt seinen Namen einem kleinen Fluss, der in der Nähe der Destillerie entlang fließt. Im gleichnamigen Städtchen wurde 1809 einer der bedeutendsten Präsidenten der USA, Abraham Lincoln, geboren. Auch bei der Herstellung des Knob Creek führt Fred Noe das Erbe seines Vaters mit gleicher Hingabe für außergewöhnlichen Whiskey fort und erweiterte das Portfolio noch mit seinem eigenen Werk – dem Knob Creek Rye – einer würzigen Rye-Variante.

Knob Creek. Foto © Beam Suntory
Knob Creek. Foto © Beam Suntory

 

Serge verkostet: Talisker – 10yo, Skye, Storm, Dark Storm und Hepburn’s Choice 6yo

Heute macht Serge Valentin in seiner Verkostung ein kleines Experiment: Er bewertet einen Grundspirit (Talisker) mit wenig bis viel Beigabe von amerikanischer Eichenfassreifung – also den süßen, vanilligen Noten. Bis auf eine Abfüllung sind es alles offizielle Bottlings – und die Wertungen sind sehr interessant: Über 90 Punkte für den ganz normalen Talisker 10, und unter 80 Punkte für den Talisker Skye.

  • Talisker 6 yo 2008/2014 (46%, Hepburn’s Choice, 363 bottles): 86 Punkte
  • Talisker 10 yo (45.8%, OB, +/-2014): 91 Punkte
  • Talisker ‚Skye‘ (45.8%, OB, 2015): 76 Punkte
  • Talisker ‚Storm‘ (45.8%, OB, +/-2014): 87 Punkte
  • Talisker ‚Dark Storm‘ (45.8%, OB, +/-2014): 84 Punkte

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Scotsman Food And Drink: Interview mit Mickey Heads von Ardbeg

Auf Scotsman Food And Drink findet sich heute ein neues Interview mit Mickey Heads, dem Distillery Manager von Ardbeg. Im (englischsprachigen) Interview geht es um die Destillerie, die Pläne für die Zukunft und wie man sie gestalten will, was Islay so besonders macht und vieles mehr. Ohne näher auf Details einzugehen, kündigt Heads substantielle Investitionen für die Zukunft an, auch in neue Ausrüstung (Übersetzung von uns):

What’s the future for Ardbeg? (Was bringt die Zukunft für Ardbeg?)

Big investment, new equipment, new infrastructure. If we keep going the way we are going then the future’s bright for Ardbeg.  (Große Investitionen, neue Gerätschaften, neue Infrastruktur. Wenn wir auf unserem Weg weitergehen, dann wird die Zukunft für Ardbeg rosig sein.)

 

Mickey Heads Ardbeg