10 Jahre ist es nun her, dass die Destillerie Kilchoman auf Islay ihren Betrieb aufgenommen hat – und sie hat unserem Empfinden nach die „Hackordnung“ auf der Insel gehörig durcheinandergewirbelt.
Jetzt hat Kilchoman zum 10. Geburtstag eine Sonderabfüllung auf den Markt gebracht, die ab Samstag nur im Distillery Shop (und auch nicht online!) zu haben sein wird und sich wohl zu einem Sammlerobjekt mausern wird. 3000 Flaschen davon wird es geben, abgefüllt mit 58.2%, ein Vatting aus Sherry Casks und Bourbon Casks der Jahre 2005-2012, und dabei befindet sich auch Whisky aus dem allerersten Fass der Destillerie, 01/2005.
Der Preis: 88.80 Pfund – also höchst fair, wie wir meinen.
Weiter geht es mit Serge Valentin’s Reise durch die Whiskys auf dem europäischen Festland. In Schweden hat er gestern geendet, dort beginnt heute auch seine Verkostung, um sich dann über England und Wales (ok, nicht kontinentaleuropäisch) bis nach Frankreich zu begeben. Heute gibt es auch den ersten Ausreisser nach unten, neben einigen recht gut bewerteten Tropfen:
Mackmyra ‚Midnattssol‘ (46.1%, OB, +/-2014): 65 Punkte
English Spirit ‚Expedition Number 2‘ (42%, OB, malt spirit, +/-2015): 39 Punkte
Penderyn ‚Myth‘ (41%, OB, Wales, +/-2015):78 Punkte
Armorik ‚Maître de Chai‘ (47.3%, OB, France, Bretagne, 1000 bottles): 83 Punkte
Kornog ‚Taouarc’h Pempved 14BC‘ (46%, OB, Glann ar Mor, France, Bretagne, bourbon barrel, 2014): 85 Punkte
Penderyn Destillerie in Wales, Foto von Aberdare Blog, CC-Lizenz
Wenn man zum ersten Mal ein Tasting besucht, kommt man sich als Anfänger vor wie ein Zaungast bei einem exotischen Ritual. Komische Menschen trinken komische Flüssigkeiten aus komischen Gläsern und werfen mit komischen Vokabeln um sich.
Damit man beim ersten Tasting gleich ordentlich mitreden kann, hat der Daily Telegraph einen Guide fürs Tasting zusammengestellt, in dem man die Grundbegriffe eines Tastings erläutert bekommt. Hier geht es um Gerüche, Geschmäcker, das richtige Glas und auch um Farben (Randbemerkung von uns: Das mit den Farben gilt nur für Whisky ohne Farbstoff). Alles recht simpel und einfach erklärt, mit genügend, aber nicht zu viel Tiefgang (die eine oder andere Schludrigkeit kann man generös verzeihen) – also ganz nett zu lesen.
Ein Whiskytasting – der Daily Telegraph sagt, wie man es richtig macht.
Manchmal blicken die Österreicher neidvoll nach Deutschland, hier dürfte es eher umgekehrt sein: Jim Beam Austria veranstaltet im Rahmen der „Make History“-Kampagne ein Gewinnspiel, mit dem man – allerdings nur als Österreicher – an der Verlosung einer Reise in die Heimat von Jim Beam, nach Kentucky, teilnehmen kann – und dort persönlich Master Distiller Fred Noe trifft.
Die Teilnahme geschieht über eine eigene Facebook-Seite, dort kann man mittels der Make History App eine Postkarte mit seinem Profilfoto individualisieren und anschließend an einen Freund schicken.
Das Gewinnspiel läuft nur noch bis Dienstag 26. Mai exklusiv für alle österreichischen Jim Beam Fans – wer seine Chance ergreifen will, kann das hier auf Facebook tun.
Ein Jim Beam Lagerhaus in Kentucky. Foto: Beam Suntory
Vom 6. bis 7. Juni findet in Oberhausen die Just Whisky statt – die WAZ bringt nun einen Vorbericht dazu, in dem vor allem auch die Entstehungsgeschichte von „Anam na h-Alba“, dem Unternehmen und unabhängigen Abfüller hinter der Messe, erzählt wird. Hier ein Ausschnitt über den Whisky-Werdegang von Thomas Skowronek:
Auf den Geschmack kam der studierte Stadt- und Verkehrsplaner bei seinem ersten Schottland-Urlaub 1987. 2006 stieß er auf ein Whisky-Forum im Internet. Mit mehreren Liebhabern kaufte er ein einzelnes Fass. „Das haben wir fünf Jahre lang liegen lassen. Dann ließen wir es in Schottland abfüllen. Jeder bekam sechs bis sieben Flaschen.“ Als er merkte, dass auch andere Interesse an solchen Flaschen haben, reifte der Entschluss, sich selbstständig zu machen. Skowronek absolvierte ein Existenzgründerseminar, meldete ein Gewerbe an.
Die Just Whisky in Oberhausen legt den Schwerpunkt auf unabhängige Abfüller – dort wird man also viele interessante Tropfen abseits des Mainstreams entdecken können. Auch jede Menge Tastings sind dort zu besuchen – mehr Infos findet man auf der Website.
Nur 250 Flaschen davon wird es ab nächsten Montag im Distillery Shop bei Bunnahabhain geben: der 18jährige Bunnahabhain aus dem Muskateller-Fass ist eine Spezialabfüllung zum Fèis Ìle 2015 – und für die meisten von uns leider nur ein „Whisky im Bild“…
Eine interessante Rundreise durch kontinentaleuropäische Destillerien hat sich Serge Valentin vorgenommen, und heute steht der erste Teil der Reise an. Dabei werden die Whiskys nicht länderweise abgehandelt, sondern an jedem Reisetag greift Serge in die Vollen und nimmt sich gleich verschiedene Länder vor – heute in der Verkostung unter anderem Frankreich, Dänemark oder Belgien. Ein paar ansehnliche Wertungen sind da durchaus darunter…
Wambrechies 8 yo (40%, OB, Distillerie Claeyssens, France, single malt, +/-2015): 75 Punkte
Guillon ‚Cuvée 42‘ (40%, OB, France, single malt, +/-2014): 72 Punkte
Goldlys 12 yo (43%, OB, Filliers distillery, single malt, Oloroso cask finish, cask #2632, +/-2014): 76 Punkte
Millstone 2004/2014 (58.6%, OB, Holland, Zuidam, for The Whisky Exchange, cask #667, 245 bottles): 85 Punkte
Mackmyra 2008/2012 ‚Carpet Crawler’s Choice‘ (51.7%, OB, Sweden, Extra Rök, cask #08-0689): 84 Punkte
Smögen 3 yo 2010/2013 ‘S.’s own vatting’ (66.2%, OB, single malt, Sweden, cask samples #1/2010+3/2010): 83 Punkte
Smögen 3 yo (cask strength, OB, single malt, Sweden, fresh barrel, cask sample, 2013): 87/88 Punkte
Am 30. Mai wird er in Ihrer Ardbeg Embassy erhältlich sein – der Ardbeg Perpetuum, die Jubiläumsabfüllung aus der traditionsreichen Islay-Destillerie. Aber: Lohnt sich das Warten überhaupt? Wir von Whiskyexperts haben den Perpetuum für Sie verkostet.
Ardbeg Perpetuum, 47.4% Single Malt, Islay
No Age Statement
unchillfiltered limitierte Abfüllung zum Ardbeg Day 2015 Verkoster: Silvia Behrens, Bernhard Rems Sample von: Ardbeg
Nase: Sofort vom Öffnen der Flasche weg ist da harziger, typischer Ardbeg-Rauch, noch bevor man seine Nase ins Glas halten kann. Beim vorsichtigen Nosen dann dominiert allerdings eine frische Zitrusnote mit einem leichten Einschlag von Minze und Kardamom, fast als würde man ein Erfrischungstuch öffnen. Wenn Laphroaig medizinisch ist, dann ist das hier eher aus der Ecke der hygienischen Sauberkeit.
Insgesamt macht die Nase einen jungen, lebendigen Eindruck, ohne vordergründige Schärfe. Die Zitrusnoten wandeln sich über die Zeit über Grapefruittöne hin zu Kumquats, etwas Kalkiges, leicht Seifiges mit einer Prise Salz tritt dazu. Und eine schwer zu definierende Süße kommt unterschwellig hoch. Langweilig wird die Nase nicht, man kann und sollte sich durchaus Zeit lassen, es tut sich was.
Gaumen: Ein wenig Süße war in der Nase gegen Ende schon da, aber was jetzt passiert, kommt dann doch eher überraschend: Der Antritt ist voller Milchschokolade, süß, cremig, fast puddingartig. Wow! Der Schokoladeneindruck ist definitiv sehr intensiv, die Zitrusnote muss sich erst durchkämpfen, der Rauch sowieso – der ist eher zurückhaltend jetzt, aber schön definiert. Der Perpetuum macht sich breit im Mund, ist ölig und spannt einen Bogen über Schoko-. Vanillenoten, Zitrus und dann hin zum Rauch. Auch das ist interessant zu verfolgen und herrlich wider den Erwartungen.
Finish: Die Süße hält sich mittellang, wandelt sich dann in eine etwas herbere Milchkaffeenote, dann wabert ganz subtil etwas Maracuja darin herum – aber was nahezu ewig bleibt, ist der rauchige Eindruck, der hier dann auch etwas, aber auch nur etwas speckig wird. Wärmend ist die ganze Chose auch, wir mögen das sehr.
Alles in allem: Oh ja. Der gefällt. Der gefällt, weil er in jeder Phase spannend und mehrschichtig ist, ganz und gar nicht flach und dabei wunderschön trinkbar. Man spürt und schmeckt, dass hier mit sehr viel Sachverstand etwas komponiert wurde, das mehr ist als die Summe der Fässer; dass man einen Jubiläumswhisky erschaffen hat, der nicht einfach zusammengeschustert wurde, sondern ganz bewusst Perspektiven nach vorne öffnet und zeigt, dass man in der Destillerie das Handwerk versteht. Er ist kein „schmeckt wie“-Whisky, sondern eigenständig, und das mögen wir.
Der Perpetuum ist vielleicht nichts für Nostalgiker, aber sicher etwas für jene, die etwas sehr Gutes aus der Destillerie Ardbeg von heute wollen. Und daher freuen wir uns, ihm ein solches sattes „Sehr Gut“ attestieren zu können. Wenn Sie eine Flasche kriegen, dann sammeln Sie die bitte nicht, sondern machen Sie sie auf. Sie hat es sich verdient – und Sie haben es sich verdient.
Ein Bericht, der in Osttirol heute erschienen ist, beschäftigt sich mit der Naturbrennerei Kuenz in Dölsach. Diese über die Region hinaus bekannte Brennerei stellt nicht nur hervorragende Obstbrände her, sondern wird ab 2017 auch einen eigenen Whisky anbieten, den Rauchhkofel. Dies ist eine Neuentwicklung, die zur Zeit in den Eichenfässern der Brennerei lagert und darauf wartet, abgefüllt zu werden. Hier ein kleiner Ausschnitt aus dem Artikel:
Am 10. Oktober 2014 haben Florian und Johannes den Getreidebrand in die Eichenfässer gegeben. „Das klare Destillat steht jetzt schon zur Verkostung bereit. Es ist spannend zu verfolgen, wie sich aus dem Getreidebrand ein echter Whisky entwickelt”, so Florian. Im Herbst 2017 wird man den ersten Whisky „Rauchkofel” vom Kuenzhof genießen können.
In der Brennerei wird momentan auch am Besucherzentrum gebaut. Was man dort wann und wie zu sehen bekommen kann, erfährt man auf der Website der Brennerei.
SWR-Redakteur Alfred Schmit gibt in einem Beitrag auf der Website des SWR Tipps zur Geldanlage mit Whisky. Mehr als eine sehr weitläufige Einführung ins Thema darf man sich dabei nicht erwarten, die Anregungen, die dort gegeben werden, sind zumindest nicht grundfalsch. Es gibt auch ein gut zweiminütiges Soundfile dazu – das können Sie hier abhören.
Vier Destillerien in Norwegen, vier in Finnland, eine in Island, jede Menge in Schweden und Dänemark – auch unsere anderen nördlichen Nachbarn haben, was Whisky anbelangt, einiges zu bieten.
Whiskysaga.com hat nun eine Karte der Destillerien aus diesen Ländern zusammengestellt und auf ihrer Seite veröffentlicht. Auf der Karte sind nicht nur die Destillerien verzeichnet, sondern ein Klick auf die Symbole bringt auch noch zusätzliche Informationen zum Vorschein. Super!
Die klickbare und zoombare Karte gibts auf whiskysaga.com
So sehr man Serge’s Verkostungen von ausgefallenen, alten und exotischen Abfüllungen interessant finden kann – wir freuen uns immer, wenn er auch aktuelle Standards und preislich attraktive Neuerscheinungen verkostet. Der Nutzwert ist einfach höher, und selbst wenn man seinen Geschmack nicht teilt, so ist einfach die Menge an Verkostungen, die man bei ihm findet, ein guter Referenzpunkt, an dem man so ungefähr abschätzen kann, wo man selbst eine Abfüllung einordnen würde. Und die einen oder anderen „Unbekommbaren“ darunter, Raritäten und Antiquitäten, sind dann wie das Salz in der Suppe.
Ganz in diesem Sinne bringen wir Ihnen heute die Wertungen von Serge’s Verkostung einer Reihe von Abfüllungen aus der Destillerie Glenlivet – darunter auch der Founder’s Reserve, der in Deutschland den 12jährigen ablöst, und einige weitaus ausgefallenere Tropfen. Hier, ohne Kommentare unsererseits, die Wertungen:
Glenlivet ‚Founder’s Reserve‘ (40%, OB, 2015): 78 Punkte
Glenlivet ‚Nàdurra First Fill Selection Batch No. FF0714‘ (48%, OB, 2014): 82 Punkte
Glenlivet 18 yo ‚Guardians‘ (55.7%, OB, cask #2911, 2011): 86 Punkte
Glenlivet 7 yo (75° proof, Peter Thompson, early 1970s): 92 Punkte
Glenlivet 35 yo 1979/2014 (51.6%, Mackillop’s Choice, cask #6102, 235 bottles): 90 Punkte
Glenlivet 1946/1972 (43%, Berry Bros and Rudd): 77 Punkte
Glenlivet 30 yo 1983/2013 (58.8%, Berry Bros and Rudd, for A. Light, cask #2877): 88 Punkte
Auch in Österreich wird am 30. Mai der Ardbeg Day begangen, und hier werden die Abfüllungen in der Embassy nur nach voriger Reservierung abgegeben. Die offizielle Embassy ist laut Aussendung diesmal die Bar Halbestadt – und so wird der Ardbeg Day in Österreich ablaufen:
Was erwartet Dich am Ardbeg Day 2015?
Ganz der Tradition entsprechend feiert Ardbeg am 30. Mai gemeinsam mit seinen treuesten Fans die neueste Ardbeg Abfüllung. 2015 steht ganz unter dem Motto:
Der ultimative Islay Malt. Einzigartig, mystisch, legendär feiert sein 200jähriges Bestehen!
Wo wird der Ardbeg Day 2015 stattfinden? Wie erhalte ich eine Flasche der neuen Abfüllung?
EMBASSY – BAR HALBESTADT – Stadtbahnbogen 155/U6, 1090 Wien 17:00
Ab in die Zukunft und rein in die Halbestadt! Erich Wassicek und Konny Wunder öffnen die Tore und freuen sich auf ein futuristisches get-together. Die ersten 90 Committee Mitglieder, die sich bis zum 27. Mai unter der in der Mail angegebenen Adresse zum Ardbeg Day anmelden, erhalten mit ihrer Anmeldungsbestätigung einen Voucher, mit welchem eine Flasche der neuen Limitierten Edition Ardbeg Perpetuum vorab reserviert und während des Ardbeg Day Events exklusiv gekauft werden kann.
Der Ardbeg Day beginnt um 17:00 mit einer exklusiven Verkostung der neuen, Limitierten Edition Ardbeg Perpetuum.
Muss ich etwas beachten, wenn ich meine vorab reservierte Flasche der Limitierten Edition, Ardbeg Perpetuum abholen möchte?
Bitte berücksichtige, dass nur vor Ort anwesende, per Voucher legitimierte Gäste mit Personalausweis jeweils eine Flasche der neuen Abfüllung erhalten. Beachte hierbei, dass es uns nicht möglich sein wird eine Flasche der neuen Abfüllung zu verschicken, oder an Dritte zu übergeben. Die Flasche kann nur persönlich vom Ticketbesitzer in Empfang genommen werden.
Von Ardbeg erreichte uns soeben eine Pressemitteilung zur kommenden Ardbeg-Day-Abfüllung „Perpetuum“. Sie enthält neben Infos über Verfügbarkeit und Preis auch die offiziellen Tasting Notes, und wir teilen sie natürlich gerne mit Ihnen:
Ardbeg feiert 200-jähriges Bestehen. Neben diversen Festlichkeiten wird dieses seltene Jubiläum mit einer limitierten Abfüllung gefeiert, die den rauchigsten, torfigsten und komplexesten Single Malt der Welt vollendet verkörpert: Am Ardbeg Day am 30. Mai 2015 stellt die Destillerie seinen Ardbeg Perpetuum vor, eine Abfüllung, in der sich Reminiszenzen an die ereignisreiche Vergangenheit, Gegenwart und vielversprechende Zukunft vereinen.
Die Welt hat sich gewaltig verändert seit die Brennerei Ardbeg im Jahr 1815 auf der kleinen schottischen Insel Islay den Betrieb offiziell aufnahm. Dennoch wird ihr Single Malt auch 200 Jahre später noch vom Torf, dem weichen Wasser und dem authentischen Charakter der Insel geprägt. Im Ardbeg Perpetuum spiegelt sich die enge Verbindung zur wilden Landschaft von Islay perfekt wider.
Der Ardbeg Perpetuum bringt Stile und Schicksalswendungen zum Tragen, die sich im Laufe der Zeit auf die Brennkunst von Ardbeg ausgewirkt haben. Sie werden geschickt zu einer Abfüllung verschmolzen, die das Beste verkörpert, was Ardbeg zu bieten hat. Kenner werden eine unendlich tiefgründige, reiche, verführerische Kombination klassischer Ardbeg-Wesenszüge und außerordentlich cremiger Nuancen herausschmecken.
Dr. Bill Lumsden, Director of Distillation and Whisky Creation bei Ardbeg sagt:
„Ardbegs Charakter existiert seit nunmehr 200 Jahren und wird hoffentlich noch weitere Jahrhunderte Bestand haben. Wir feiern den runden Geburtstag mit der zum Ardbeg Day 2015 erscheinenden Jubiläumsabfüllung Ardbeg Perpetuum. Die limitierte Abfüllung enthält einige sehr alte und junge Ardbeg Destillate, seidige Noten aus Bourbonfässern, würzige Anteile aus Sherryfässern und in die Zukunft weisende Überraschungen. Das Ergebnis ist ein Zusammenspiel aus klassischen Geschmacksnuancen, die an dunkle Schokolade und Melasse erinnern mit einer Andeutung von Meeresgischt, Torfrauch, Vanille nebst einer Note von Sherryfässern. Dabei ist ein denkwürdiger Single Malt mit unendlichem Abgang entstanden.“
Ardbeg Perpetuum wird mit 47,4 Volumenprozent Alkohol nicht kühlfiltriert abgefüllt und ist ab 30. Mai 2015 in Ardbeg Embassies und im gut sortierten Fachhandel zum Preis von ca. 77,90 € (UVP) erhältlich. Außerdem wird Ardbeg Perpetuum in ausgewählten Bars und Restaurants ausgeschenkt.
Anmerkung der Redaktion: Dieser Preis gilt für Deutschland und wird in Österreich und der Schweiz etwas anders kalkuliert werden
Verkostungsnotizen
Farbe: Tiefe Bernsteinfarbe Aroma: Sanft, köstlich und verlockend, mit der unverwechselbaren ardbeggian Kombination aus Teer, Ruß und Kiefernharz. Danach kommen Andeutungen von dunkler Schokolade, Toffeesirup, Kaffeesatz und eine entfernte nussige Note. Ein bisschen Wasser fördert die frische, salzige Meeresbrise, ein bisschen Leinsamenöl und die Duftnote des unverkennbaren Ardbeg Charakters: Kiefernharz und Zitrusfrüchte. Ein unglaublich frisches Bukett für solch einen torfigen Whisky. Mundgefühl: Die cremige Textur verteilt sich sanft im Gaumen. Geschmack: Intensiver, robuster, rauchiger Torf; herzhafter geräucherter Speck, Zimt und Muskatnuss, aber auch eine unglaublich cremig-süße, vanillig-schokoladige Geschmacksnote, welche den Gaumen schmeichelt. Ein unendlich langer Abgang, mit ein bisschen Leinsamenöl, dank den Sherryfässern, ein kleinwenig Teeröl und Teer, sehr dezent und sanft.