FAZ: Malt-Whisky und die Phenole – ein Hauch von Lagerfeuer

Die Chancen, dass unter dem Weihnachtsbaum vieler unserer Leser auch ein rauchiger Whisky lag, ist nicht so gering. Rauchig-torfige Whiskys haben eine große Fangemeinde, und wer einmal dem Geschmack verfallen ist, der kommt nicht mehr so leicht davon los.

Die Substanzen, die diese Rauchigkeit verursachen, nennt man Phenole. Was sind das eigentlich, und wie bringen sie die unterschiedlichen Arten von Rauchigkeit in den Whisky? Ein hervorragender Artikel in FAZ Wissen schildert das, auch mit der Expertise von Julia Nourney (ein Interview, das wir  mit der Expertin exklusiv geführt haben, finden Sie hier), detailliert und sehr verständlich. Hier zum Beispiel ein Absatz darüber, warum die ppm-Zahl am Etikett nicht wirklich viel über die Rauchigkeit aussagt:

Die Phenolmengen im Malz sagen nun noch nichts darüber aus, was mit diesen Substanzen im Zuge der weiteren Verarbeitung passiert. Schließlich wird die Gerste danach gemahlen und mit warmem Wasser extrahiert. Mit diesem Extrakt geht es dann in die Vergärung und danach zur (mindestens) zweimaligen Destillation. Anschließend folgt noch eine mehrjährige Lagerung in Eichenholzfässern, die zuvor als Sherry-, Portwein- oder Bourbon-Behälter dienten. Wie viele von welchen Phenol-Molekülen es am Ende in den fertigen Whisky schaffen, hängt also von vielen Faktoren ab, etwa davon, wie gut und vollständig sie aus dem Malzschrot extrahiert werden, wie die Destillerien ihr Destillat „schneiden“ – das heißt, mit welchem Teil sie weiterarbeiten – und inwieweit die Substanzen im Laufe der mehrjährigen Lagerung abgebaut oder vielleicht vom Eichenholz aufgenommen werden.

Viel Vergnügen mit dem Rest des gelungenen und lesenswerten Artikels.

 

Serge verkostet: 9x Glenlivet (incl. Glenlivet 1906)

Weihnachtsverkostung Nummer 2 bei Serge Valentin: Nach Macallan gestern beschäftigt er sich mit einem weiteren Klassiker aus der Speyside: Glenlivet. Auch hier macht Serge eine Reise in die Vergangenheit – sogar bis zurück ins Jahr 1906, und er trifft dort auf einige Tropfen, denen nicht zu begegnen schade gewesen wäre:

  • Glenlivet ‘Master Distiller’s Reserve’ (40%, OB, 1l, +/-2015): 78 Punkte
  • Glenlivet (80°proof, OB, NAS, 26 2/3 Fl ozs, early 1950s): 90 Punkte
  • Glenlivet 1976/2001 (45%, Samaroli, sherry wood, 648 bottles): 91 Punkte
  • Glenlivet 1975/2002 (43%, Samaroli, sherry hogshead, cask #7526, 348 bottles): 91 Punkte
  • Glenlivet 1973/2002 (45%, Samaroli, sherry wood, cask #3303, 300 bottles): 90 Punkte
  • Glenlivet 1954/1969 (104.8° proof, Christopher & Co., London): 88 Punkte
  • Glenlivet 18 yo 1951 (45.7%, OB, Barretto Import, Italy, +/-1969): 93 Punkte
  • Glenlivet 34 yo ‚150th Anniversary‘ (70° proof, OB, 26 2/3 Fl. Ozs, 1974): 87 Punkte
  • Glenlivet 1906/1920 (20° U.P., J.T. Moore, Liverpool): 85 Punkte

Fröhliche Weihnachten – und wir sind für Sie da

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Wir wünschen allen unseren Lesern, Freunden und Partnern aus aller Welt ein fröhliches und friedvolles Weihnachtsfest und erholsame Feiertage. Verbringen Sie die Zeit im Kreise Ihrer Liebsten – und mit dem einen oder anderen guten Dram.

Wie schon die Jahre zuvor werden wir auch über Weihnachten für Sie da sein und Sie mit wichtigen, interessanten und unterhaltsamen Nachrichten rund um das Wasser des Lebens versorgen – vom Schönen und Guten kann man ja nie genug kriegen.

Also schauen Sie immer wieder mal vorbei – wenn etwas passiert, dann passiert es hier auf Whiskyexperts. Und wenn nicht, dann können Sie ja in unseren fast 5000 Artikeln stöbern und suchen :-).

Übrigens: für die Weihnachts- und Winterstimmung hier sorgt unser lieber Freund und Production Manager der Destillerie Ardnamurchan, Mark Armin Giesler, mit wunderschönen Bildern aus den Highlands rund um die Brennerei, die er im Januar 2015 aufgenommen hat.

Fröhliche Weihnachten!

Ardnamurchan im Januar 2015. Fororechte bei Mark Armin Giesler

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Schottisches Gesetz über Mindestpreis für Whisky ist illegal, sagt der EuGH

Die Entscheidung ist gefallen: Wie unter anderem The Daily Mail mitteilt, ist das schottische Gesetz, das einen Mindestpreis für Whisky im Verkauf vorsah, rechtlich nicht haltbar (wir berichteten hier). Die Getränkeindustrie und die Scotch Whisky Association haben sich mit ihrem Standpunkt also durchgesetzt.

 

Serge verkostet: Fünf besondere Macallan zu Weihnachten

Heute ist Weihnachtsverkostung bei Serge Valentin, und zu so einem Anlass gibt es natürlich auch etwas Besonderes: Eine Abfolge von fünf Abfüllungen aus der Destillerie Macallan. Und nicht irgendwelche, sondern wirklich Besondere. Das zeigt sich auch in der höchsten Wertung, die Serge heute vergibt: 97 Punkte für einen Macallan aus den Vierzigern oder Fünfzigern des letzten Jahrhunderts. Yummy.

Hier die Abfüllungen und ihre Wertungen:

  • Macallan ‚Special Reserve‘ (43%, OB, 75cl, +/-1985): 86 Punkte
  • Macallan 1989/2003 (45%, Samaroli, sherry puncheon, cask #8274, 798 bottles): 72 Punkte
  • Macallan-Glenlivet 26 yo 1989/2015 (49.6%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon barrel, 162 bottles): 88 Punkte
  • Macallan-Glenlivet 15 yo (100° UK proof, Gordon & MacPhail, licensed bottling, 26 2/3 fl.ozs., +/-1970): 93 Punkte
  • Macallan-Glenlivet ‚As We Get It‘ (100.9°proof, MacFarlane, Bruce & Co., +/-1960): 97 Punkte

16 Rezepte fürs Kochen mit Whisky

Whisky kann man nicht nur pur genießen – er bringt auch beim Kochen wunderbare Aromen und Geschmäcker in die Speisen. Wer es ohnehin weiß, oder wer das noch nicht ausprobiert hat und nicht völlig unbegabt ist, was die Kunst des Kochens betrifft, der möge jetzt unserem Link folgen und sich für eines der 16 Rezepte begeistern, die Thrillist zusammengestellt hat und die alle mit dem Kochen mit Whisky zu tun haben. Nach Weihnachten hat man ja etwas Zeit dafür.

Das Angebot reicht vom Whiskey Blue Cheese Burger über Whiskey Ginger Caramel Corn (mmmmh!) bis hin zum Peach Whiskey Chili – wer da nicht fündig wird, dem ist nicht mehr zu helfen.

Und wer noch mehr Anregungen sucht, der findet die auch auf Petra Mildes Seite „Kochen mit Whisky„…

Mindestpreis für schottischen Whisky? EuGH entscheidet heute

Was darf eine Flasche Scotch eigentlich kosten? Nach oben hin sind da keine Grenzen gesetzt, das regulieren die Marktteilnehmer selbst – aber wie billig darf Whisky sein?

Das ist keine akademische, sondern eine ordnungspolitische Frage. In Schottland wollte man einen Mindestpreis auf Scotch einführen, um durch die Preisregulierung dem exzessiven Trinken zumindest preislich etwas entgegenzusetzen. Alkohol sollte genug kosten, um sich ihn nicht für sinnlose Besäufnisse leisten zu können oder zu wollen.

Die Absicht hinter dem Gesetz in Schottland ist ebenso verständlich wie der Widerstand, der sich von Seiten der Hersteller und der Scotch Whisky Association regte. Mindestpreise widersprechen dem Gedanken des freien Marktes, und man kann durchaus der Ansicht sein, dass grundsätzliche Überlegungen relevanter seien als aktionistische Eingriffe in den Markt.

Das Gesetz wurde in Schottland bislang nicht exekutiert, weil es mit einer Klage vor den Europäischen Gerichtshof gebracht wurde. Und dort wird heute die Entscheidung fallen, ob eine nationale Mindestpreisregelung mit den Bestimmungen zum freien Warenverkehr vereinbar ist. Die Entscheidung wird mit Spannung erwartet, weil sie, wie schon gesagt, Grundsätzliches berührt. Wir werden darüber natürlich berichten, sobald uns das Ergebnis bekannt ist.

Berry Bros. & Rudd mit 4.2 Millionen Pfund Verlust in 2014/2015

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Nicht erfreulich sind die Zahlen, die The Spirits Business für den unabhängigen Londoner Abfüller und Händler von Weinen und Spirituosen, Berry Bros.& Rudd, meldet: Satte 4.2 Millionen Pfund beträgt der Betriebsverlust in der Periode 2014/2015  – ein Ergebnis unter allen Erwartungen, wie das Unternehmen zugibt.

Wie kam es dazu? Man gibt an, dass die Entwicklung in Asien ebenso daran Schuld sei wie der Umstand, dass die operativen Kosten wesentlich schneller wuchsen als die Einnahmen.

Der Lichtblick im Ganzen ist allerdings das Geschäft mit Spirituosen – Glenrothes und andere, nicht whiskybezogene Spirituosenmarken des Unternehmens, haben Schlimmeres verhindert. Man gehe nun daran, das Geschäftsmodell in Asien neu zu überdenken und könne bereits Anzeichen sehen, dass sich die Dinge zum Besseren wenden.

Glencadam verdiente 2015 gut

Erfreuliche Nachrichten aus der Highlands-Destillerie Glencadam berichtet The Courier: Für Angus Dundee Distillers habe es aus ihrer Brennerei gestiegene Umsätze und Profite gegeben. Die Umsätze stiegen um 4.5% auf 55.2 Millionen Pfund, der Gewinn um 2.5% auf 17.85 Millionen vor Steuern.

Das Zusatzgeschäft kam aus den Märkten in Übersee – dort wird auch weiter in den Ausbau der Märkte investiert, so wie daheim in die Modernisierung der Destillerie und eine neue Abfüllanlage.

Serge verkostet: Glen Moray x8

Dass sich Serge Valentin für seine Verkostung vor Weihnachten Glen Moray ausgesucht hat, hat einen guten Grund: Er meint, sie stünde zu Unrecht im Schatten anderer Destillerien, weil sie durchaus ganz formidable Whiskys produzieren kann (wir meinen das übrigens auch). Besonders unter den Alten findet man so manche überzeugende Abfüllungen – aber wer einen malzigen, geraden Whisky bevorzugt, kann sich auch unter den aktuellen unabhängigen Abfüllungen umsehen und glücklich werden.

Hier die Probanden in Serge’s Verkostung und deren Punkte:

  • Glen Moray 12 yo 2002/2014 (46%, Douglas Laing, Provenance, cask #10578): 74 Punkte
  • Glen Moray 15 yo 1999/2014 (48.4%, Douglas Laing, Old Particular, refill hogshead, cask #10420, 332 bottles): 77 Punkte
  • Glen Moray 25 yo 1987 ‚Port Cask Finish‘ (43%, OB, Batch Number 2, 3,295 bottles, +/-2013): 81 Punkte
  • Glen Moray 11 yo 2003/2015 (61.4%, Single Cask Nation, First Fill Jack Daniel’s Cask, cask #2740, 214 bottles): 83 Punkte
  • Glen Moray 27 yo 1986/2013 (56.8%, Adelphi, cask #1931, 243 bottles): 84 Punkte
  • Glen Moray 1974/2002 ‘Manager’s Choice’ (53.4%, OB, hand bottled, 676 bottles): 94 Punkte
  • Glen Moray-Glenlivet 1966 (43%, OB, +/-1990): 92 Punkte
  • Glen Moray 40 yo 1959/1999 (50.9%, OB, 400 bottles): 88 Punkte

The Independent: Die 10 besten Single Malts zu Weihnachten

Eine – unserer Meinung nach – recht gut überlegte Liste mit 10 Single Malts, die man zu Weihnachten sozusagen last minute noch verschenken kann, hat sich der Independent ausgedacht. Die Liste ist nicht unbedingt für jene geeignet, die sich schon tiefer in die Materie eingearbeitet haben, sondern für Menschen, die man für Whisky begeistern will oder solche, die über die allerersten Schritte mit dem Wasser des Lebens schon hinaus sind.

Suchen Sie also noch eine Inspriationsquelle für ein Geschenk (auch an sich selbst), dann lohnt sich ein kurzer Blick. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei, und es sind nicht die Standard-Standards.

PR: Glen Grant – erfolgreiches Jahr für die Traditionsdestillerie

In einer Presseaussendung feiert Glen Grant das abgelaufene Jahr als ein durchaus erfolgreiches für die Destillerie. Gleich vier Auszeichnungen durfte sie sich an die stolze Brust heften. Hier der Text der Mitteilung in Auszügen:

Vierfache Auszeichnung für Glen Grant

Für Glen Grant geht das Jahr 2015 mit großem Erfolg zu Ende, nachdem gleich vier renommierte Branchen-Auszeichnungen auf das eigene Konto gingen, die allesamt neben der Premium-Qualität auch die harte Arbeit und Hingabe hinter den Kulissen ehren. Bereits zum vierten Mal in Folge gewinnt Glen Grant 10 Year Old in der aktuellen Ausgabe von Jim Murray’s Whisky Bible den begehrten Titel als Bester Single Malt Whisky des Jahres in der Kategorie der 10-Jährigen und jünger. Darüber hinaus kürt der renommierte internationale Whisky Guide den 10 Year Old Speyside Scotch aus Rothes erstmals zusätzlich zum besten Single Malt of the Year in der Kategorie Multiple Casks.

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Doch damit nicht genug: Der Mann hinter Glen Grant, Master Distiller Dennis Malcolm, erhält mit seiner über 50-jährigen Erfahrung die besondere Anerkennung der International Wine and Spirit Competition für seine herausragenden Leistungen in der Scotch Whisky Branche. Da wusste der Experte noch gar nicht, dass er wenige Tage später auch vom Whisky Advocate Magazine für sein Lebenswerk ausgezeichnet wird. Ganz schön viel Trubel im beschaulichen Rothes.

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Dennis Malcolms Karriere begann so außergewöhnlich wie sein Leben: Der heutige Master Distiller von Glen Grant kam 1946 auf dem Grund ebendieser Distillery zur Welt und startete seine Karriere bereits 1961, also kaum 20 Jahre später. Damit zählt er heute zu den dienstältesten Master Distillern der Scotch Whisky Branche. Die zahlreichen Ehrungen honorieren seine große Leidenschaft und die ausgesprochene Hingabe, mit der sich Dennis seit nunmehr über 50 Jahren unermüdlich für die Marke Glen Grant einsetzt. Seine Erfahrung und sein herausragender Beitrag zur Entwicklung der Branche sind bis heute unerreicht.

Glen Grant wurde 1840 von den Brüdern John und James Grant in der schottischen Ortschaft Rothes in der Speyside gegründet und überzeugt mit seiner einzigartigen, beachtenswerten Zweifach-Destillation, die den preisgekrönten 10-jährigen Single Malt von der Konkurrenz abhebt. Ein ausgeklügeltes System aus hohen, schmalen Brennblasen und unverwechselbaren Purifiers, die bereits vor über einem Jahrhundert von James „The Major“ Grant erfunden wurden und bis heute im Einsatz sind, fängt nur die zartesten Noten ein und sorgt für das raffinierte und sanfte Geschmacksprofil, für das Glen Grant steht.

„Ich fühle mich geehrt angesichts der hohen Würdigung der International Wine and Spirit Competition sowie demütig angesichts des Lebenswerk-Awards vom Whisky Advocate, denn ich lebe und liebe diese Branche. Es erfüllt mich mit großer Dankbarkeit, dass meine Arbeit eine derartige Anerkennung erfährt“,

kommentiert Dennis Malcolm seine Auszeichnungen und ergänzt:

„Das vierte Jahr in Folge von Jim Murray mit derartigem Lob verwöhnt zu werden, ist eine große Würde für Glen Grant. Die Auszeichnung für den besten Multiple Casks Single Malt Scotch des Jahres zeigt, wieviel Liebe, Leidenschaft und Zuwendung in die Herstellung unseres unverwechselbar sanften goldenen Liquids fließen. Wir sind stolz auf unsere erfolgreiche Geschichte und freuen uns auf die aufregende Zeit, die vor uns liegt!“

Mark Reynier: Der Kampf um die Seele des irischen Whiskeys ist im Gange

Auf The Spirits Business findet sich heute ein Artikel über Mark Reynier und seine neue Waterford Distillery (hier ein Video über den ersten Brenngang), in dem er laut über die zukünftige Richtung des irischen Whiskeys nachdenkt. Seiner Meinung nach gäbe es zwei Wege, in die der irische Whiskey nach der jahrzehntelangen Dominanz durch Jameson und dem Aufbrechen der Fronten durch Cooley und William Grant (Tullamore Dew) gehen könnte: Richtung Bourbon oder Richtung Scotch – ohne dass er sich im Interview wertend darüber äußerte. Er selbst wolle einen dritten, eigenständigen Weg gehen.

Reynier sieht momentan die schottische Whiskyindustrie durch ihre strikten Produktionsrichtlinien stark und gefestigt, meint aber, dass die Iren durchaus in die stärkere Position kommen könnten, würden die Schotten beginnen, ihre Richtlinien zu verwässern.

Es sei ein wenig wie der Wilde Westen momentan in Irland, was den Whiskey anbelangt, meinte Reynier weiter – aber das hätte auch spannende Momente des Wandels und des Aufbruchs.

Zum Artikel geht es hier.

Serge verkostet: Alte Lochside (Single Malt und Grain)

Von Lochside gibt es wunderbare Single Malts. Von Lochside gibt es wunderbare Single Grains. Und von Lochside gibt es wunderbare Blends aus beiden. Es gibt nur auch ein Problem: Lochside gibt es nicht mehr. Sie zählt damit zu den Lost Distilleries, und über die letzten beiden Jahre sind auch für sie die Preise ziemlich in die Höhe geschossen.

Serge Valentin hat heute alte Lochsides verkostet. Jene, die er in der Verkostung hat, sind wohl nur mehr schwer zu bekommen, da schon vor einiger Zeit abgefüllt – aber hin und wieder tauchen auch noch neue Abfüllungen auf (vornehmlich allerdings Grains). Was Sie versäumt haben, falls sie diese drei bei Serge nicht kennen, zeigen (nicht nur) die Punktewertungen:

  • Lochside 44 yo 1967/2011 (41.1%, Coopers Choice, butt, cask #802, 320 bottles): 90 Punkte
  • Lochside 31 yo 1959/1991 (57.9%, Signatory Vintage, cask #5295, 140 bottles): 89 Punkte
  • Lochside Grain 46 yo 1963/2010 (46.6%, First Cask, WIN’s 5th Anniversary, refill sherry, 71 bottles):91 Punkte