Exklusiv: So sieht die erste reguläre Abfüllung aus Wolfburn aus (mit Tasting Notes)

Wir freuen uns, Ihnen auf Whiskyexperts eine Weltpremiere präsentieren zu können: So sieht die erste reguläre Abfüllung aus Wolfburn aus, die im Frühjahr 2016 – mit 46% abgefüllt – auf den Markt kommen wird (davor wird es noch eine nur auf Vorbestellung erhältlich gewesene Launch-Edition geben).

Das Label besteht aus texturiertem Papier. Die Flaschenform ist extra für Wolfburn designt worden, über die Überverpackung haben wir bereits hier berichtet.

Die Tasting Notes von der Rückseite der Flasche bringen wir Ihnen als Service in unserer Übersetzung:

In der Nase: Frucht und malzige Aromen, mit gerade mal einem Hauch von Torf.
Am Gaumen: Süße und nussige Aromen sind präsent und umhüllen den Gaumen, bevor sie einen leichten Rauchgeschmack hinterlassen.
Es ist ein Vergnügen, ihn zu trinken – ich hoffe, Sie genießen jeden Tropfen.“
Shane Fraser – Distillery Manager

Hier also zum ersten Mal der Blick auf die erste reguläre Wolfburn-Flasche, deren Artwork uns die Destillerie zur Verfügung gestellt hat (zum Vergrößern anklicken):

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PR: Bowmore 1957 – Exquisite Single Malt Rarität im KaDeWe (mit Tasting Notes)

Das Peated Malts of Distinction Presseteam hat uns eine Pressemitteilung über den Bowmore 1957 geschickt, der ab sofort im KaDeWe in Berlin zu sehen und zu kaufen ist. Wer also in die Nähe kommt und diese Rarität einmal mit eigenen Augen sehen will, hat dort die Chance. Hier die Presseinformation, die wir gerne für Sie wiedergeben – und die offiziellen Tasting Notes bringen wir auch gleich mit:

Bowmore 1957: Exquisite Single Malt Rarität im KaDeWe

Der seltenste und wertvollste Bowmore aller Zeiten ist ab sofort exklusiv im KaDeWe in Berlin erhältlich. Bowmore 1957 ist mit 54 Jahren Lagerzeit der älteste Whisky, den Bowmore je vorgestellt hat, und zugleich der älteste Islay Single Malt überhaupt. Destilliert im Jahre 1957 und abgefüllt 2011, reifte dieses Juwel für 43 Jahre in einem Second-fill-Oloroso-Sherry-Fass, bevor es im Jahr 2000 in ein Second-fill-Bourbon-Fass gefüllt wurde. Insgesamt gibt es nur zwölf Flaschen dieser exquisiten Rarität. Das KaDeWe ist der einzige Händler in Deutschland, bei dem eine Flasche des Bowmore 1957 erhältlich ist.

(c) Beam Suntory Deutschland_Bowmore 1957
(c) Beam Suntory Deutschland_Bowmore 1957

Nicht nur der Whisky, auch seine Verpackung ist einzigartig: Die Glasflasche und die Box des Bowmore 1957 sind mit handwerklichem Geschick und Liebe zum Detail gefertigt. Jede Flasche ist mundgeblasen von den renommierten schottischen Glaskünstlern Brodie Nairn und Nichola Burns vom Glasstorm Studio aus Tain. Die von den beiden Glasdesignern kreierten Wellen erinnern an die Brandung, die sich unablässig an den Mauern der Bowmore No. 1 Vaults, dem ältesten Whiskylager Schottlands, bricht. Im Glas schimmern Einschlüsse von Platin, einem der wertvollsten Metalle der Welt. Jede Flasche schmückt zudem eine Platin-Kette, handgraviert mit Flaschennummer und Alkoholgehalt, sowie ein Platin-Siegel von den Juwelieren Hamilton & Inches, Hoflieferant der Queen. Neben der Flasche enthält die Box aus handverlesener schottischer Eiche zwei Gläser und einen mundgeblasenen Wasserkrug.

(c) Beam Suntory Deutschland_Bowmore 1957 im KaDeWe
(c) Beam Suntory Deutschland_Bowmore 1957 im KaDeWe

„Wir freuen uns, im KaDeWe diesen seltenen Tropfen der Öffentlichkeit zu präsentieren“, sagt Manfred Jus, Managing Director bei Beam Suntory Deutschland. „Das Berliner Traditionshaus steht für Exklusivität und Qualität und passt daher perfekt zum Bowmore 1957.“

(c) Beam Suntory Deutschland _(v.l.n.r F. Burmeister (KaDeWe) u. S. Nauroth (Beam Suntory)

Die Preise für so edle Whiskyraritäten liegen meist im sechsstelligen Bereich. Der Bowmore 1957 wird direkt im KaDeWe in Berlin und über den KaDeWe Onlineshop angeboten. Eine weitere Flasche dieses seltenen Whiskys ist in der Destillerie Bowmore ausgestellt.

(c) Beam Suntory Deutschland_ (v.l.n.r. M. Lehmann (KaDeWe), S. Nauroth (Beam Suntory), F. Burmeister (KaDeWe), C. Carbone (

Tasting Notes
Der 54 Jahre alte Bowmore 1957 (42,1 Vol-%) ist eine Symphonie nie zuvor erlebter Aromen. Mit dem ersten Atemzug erfüllen eine Idee von Blaubeeren, wilden Feigen, weichen Mandeln und Obertöne von Eiche die Nase. Am Gaumen offenbaren sich raffinierte Meeresnoten, die von Nuancen von Johannisbeeren und Feigen, Meersalz und frischer Eukalyptus ergänzt werden. Es folgen Spuren von Rauch und dunkler Schokolade, die mit Noten von Grapefruit und saftiger Eiche verschmelzen, begleitet von einer warmen Meeresbrise. Die geschmackliche Reise endet mit einem Hauch von Cassis, Bergamotte und Sternanis.

Gast-Tasting: Richard Hoffmann / Ledaig 8yo „Lachlan Macquarie“

hoffmannRichard Hoffmann berät Shops, führt Tastings durch und betreut Whiskymessen. Dem Whisky ist er schon länger verfallen. Die Liebe zum Whisky spiegelt sich in seinen sehr detaillierten Notes wieder. In seinem Gast-Tasting auf Whiskyexperts widmet er sich einem jungen Ledaig aus der Abfüllungsserie „Brothers in Malt“…

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[alert type=white]Ledaig 8yo „Lachlan Macquarie“
Abfüllung der „Brothers in Malt“
58,8%
Single Cask Bourbon Hogshead
Verkoster: Richard Hoffmann[/alert]

Nase: Sail away, you can fly….
Die stürmische See peitscht durchs Gesicht, ich spüre das Salz auf meinen Lippen. Über die Reling ziehen Schwaden von Räucherspeck und irgendwo stehen Säcke mit orientalischen Gewürzen. Fette Beute!
Die erste Welle scheint überstanden.
Der Rauch kommt jetzt kalter Asche gleich und wird noch maritimer.
Wurde hier Fisch geräuchert?
Hinter diesem wallenden Nebel liegt, dem ersehnten Festland gleich, eine vanilleartige Süße. Sie sorgt für einen sehr guten Kontrast und zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht.
Sie stößt wie die Sonne durch den Nebel direkt in die Nase und verdrängt für einen Moment den Rauch. Der Alkohol ist gut eingebunden und stört die Nase nicht erheblich. Trotzdem werde ich später etwas Wasser hinzufügen.
Zu dem maritimen Grundcharakter ist jetzt Laugengebäck dazugekommen.
Der soll nur 8 Jahre alt sein? Da hatte jemand ein glückliches Händchen bei der Fassauswahl!

Gaumen: Monsterwelle! Achtung, festhalten!
Kräftig und salzig. Weißer Pfeffer, Muskat und Rauch.
Der Abgang ist würzig herb und sogar leicht bitter. Die Speichelproduktion wird extrem angeregt. Die Prozente sind in Form eines wuchtigen Starts erkennbar, aber bringen mich nicht dazu, den Ledaig zu schnell herunterzuschlucken.

Finish: Der Abgang ist wirklich ewig. Es verbleibt ein Nachgeschmack, welcher sehr an Islay erinnert. Aber nur in bestimmten Nuancen. Die Insel Mull ist eben auch einzigartig und der Charakter dieses Whiskys ist absolut umwerfend. Da ist Leder, geräucherter Schinken, Kaffee und eine gute Ladung Eiche. Die Wucht im Abgang kommt am ehesten einem Laphroaig QC gleich, ist aber dennoch ausgeglichener und verbleibt viel länger im Mund.

Nun mit etwas Wasser.

Festland unter den Füßen.
Der Rauch ist noch da. Die Räucherkammer arbeitet wieder und ich wärme mich am nun glimmenden Feuer. Dafür ist die See jetzt still und am Hafen ist Ruhe eingekehrt.
Zitrusfrüchte und eine herbe Gewürznote sind jetzt schon sehr leicht zu vernehmen, da die Wuchtigkeit der hohen Fassstärke verflogen ist.

Auf der Zunge ist er jetzt deutlich milder. Süße, vollreife Orangen, Vanille und etwas Salz. Leckere Mischung.
Aber der Abgang….. Ein Traum. Ein Marathon von einem Abgang. Er hat sich nicht geändert, das erleichtert mich gerade sehr!

Alles in allem: Christian, Jeffrey und Mark….
Ich verneige mich vor euch und bedanke mich sehr für dieses tolle Sample!
Eine Wucht zum absolut bezahlbaren Preis. 58€ für eine stürmische Überfahrt auf der schottischen See sind doch absolut bezahlbar, oder nicht?
Wer mal Lust auf etwas Abwechslung hat und es mal nicht Islay sein muss, der ist hier richtig aufgehoben. Absolut nicht eintönig und es gibt Spielraum für Wasser.
Ein sehr unterschätzter Whisky.
Sail away….
Epilog

Ich wurde gebeten, für meinen Gastbeitrag Punkte für Nase, Gaumen und Finish zu vergeben.
Normalerweise verzichte ich darauf, doch für Whiskyexperts mache ich dies gern.

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Serge verkostet: Caol Ila (inkl. Special Release 2015)

Eine Handvoll Whiskys aus der Islay-Destillerie Caol Ila hat Serge heute verkostet, und die Altersspanne reicht dabei von 5 bis 17 Jahre. Der 17jährige ist die diesjährige Special Release-Version, ein ungepeateter Caol Ila, ähnlich der damals alterslosen Stitchell Reserve. Sie kostet etwa in der Gegend des Lagavulin 12yo, der von Serge mit über 90 Punkten bewertet wurde – ist sie das wert? Seine Wertung gibt zumindest eine Orientierungshilfe, obwohl es wie immer eigentlich vor allem die Beschreibung braucht, um ihn einordnen und wertschätzen zu können:

  • Caol Ila 5 yo 2008/2014 (46%, Douglas of Drumlanrig, refill hogshead, cask #10569, 409 bottles): 84 Punkte
  • Caol Ila 12 yo (43%, OB, +/- 2015): 85 Punkte
  • Caol Ila ‚Moch‘ (43%, OB, +/-2015): 83 Punkte
  • Port Askaig 16 yo (45.8%, Specialty Drinks, 2015): 89 Punkte
  • Caol Ila 17 yo ‚Unpeated Style‘ (55.9%, OB, Special Release, 2015): 85 Punkte
  • Caol Ila 12 yo 2003/2015 (58.1%, Adelphi, cask #301266, 285 bottles): 78 Punkte

Clynelish wird für 10 Monate stillgelegt

Wie die Northern Times heute berichtet, wird Diageo die Highland-Destillerie Clynelish im Jahr 2016 für zehn Monate stilllegen. Der Grund für die zeitweilige Schließung sind dringend notwendige Wartungs- und Reparaturarbeiten. Die Beschäftigten werden über diesen Zeitraum angestellt bleiben, auch das Besucherzentrum und der Shop sollen geöffnet bleiben. Besuche bei Clynelish werden möglich sein.

Diageo wollte Clynelish ja um 30 Millionen Pfund erweitern und erneuern; diese Pläne sind momentan aber auf Eis gelegt. Die nun geplanten Wartungsarbeiten sollen die Destillerie trotzdem funktionsfähig und zukunftssicher halten.

Was hat man bei den Arbeiten vor? Laut Ian Smith, dem Head of Corporate Relations bei Diageo, wird bestehendes Equipment renoviert und ein neuer Washback sowie mehrere neue Mashtuns eingebaut. Auch die Steuerungs- und Überwachungsanlagen werden erneuert.

Die Stilllegung soll im Frühjahr des nächsten Jahres beginnen. Der Jahrgang 2016 wird also bei Clynelish, bekannt für den wachsigen Charakter ihrer Whiskys, in kommenden Zeiten eher eine Rarität werden…

Neu: Glenrothes Peated Cask Reserve

Man möchte meinen, dass die Welt nicht mehr lange steht, wenn es einen getorften Whisky aus der Speyside-Destillerie Glenrothes gibt – aber genau das ist jetzt der Fall. Laut einem Artikel auf Whiskycast wird die Destillerie dieser Tage einen getorften Whisky auf den Markt bringen, aber: deswegen geht die Welt nicht unter, denn so etwas gab es tatsächlich schon vor sehr langer Zeit – ohne Konsequenzen ;-).

Laut einem Telefoninterview, das Whiskycast mit Brand Ambassador Ronnie Cox geführt hat, hat Glenrothes, so wie die meisten Speyside-Destillerien, vor dem Weltkrieg die Malting Kilns mit Torf befeuert, und der Destilleriecharakter war damals leicht torfig, wenn auch wesentlich weniger als bei anderen Destillerien. Für den Glenrothes Peated Cask Reserve wurde Whisky aus dem Jahr 1992 verwendet und in Islay-Fässern gefinisht (das ist übrigens die weitere Besonderheit an diesem Whisky, denn er ist einer der ganz wenigen gefinishten Glenrothes). Dieses Islay-Finishing ist übrigens auch vor kurzem bei Glenlivet eingesetzt worden (siehe hier).

Zunächst gibt es den Glenrothes Peated Cask Reserve (auch er soll sehr dezent torfig sein) ausschließlich in Marks & Spencer – Geschäften im Vereinigten Königreich (abgefüllt mit 40%, der Preis: 45 Pfund), aber man plant, diese Ausgabe schon bald auch auf Exportmärkten zu veröffentlichen.

Wer also kuriose Whiskys schätzt, der kann hier bald einmal fündig werden.Glenrothes_Peated

PR: Johnnie Walker Blue Label – The Gentleman’s Wager II ( Video mit Jude Law)

Soeben hatte er Weltpremiere, The Gentleman’s Wager II, der neue Film für Johnnie Walker Blue Label – unter der Regie von Jake Scott, dem Sohn von Regielegende Ridley Scott. Sie können die opulent gestalteten 11 Minuten mit Click oben auf das Play-Symbol abspielen. Hier alle Infos dazu, die wir in Form einer Presseaussendung von Diageo erhalten haben:

Jude Law, Giancarlo Giannini und Zhao Wei in „The Gentleman’s Wager II“
Ein Kurzfilm von Johnnie Walker Blue Label

Johnnie Walker Blue Label, die Premium-Marke für Blended Scotch Whisky, hat bereits im vergangenen Jahr für Furore gesorgt, als die schottische Traditionsmarke in dem Kurzfilm „The Gentleman’s Wager“ Jude Law zum Tanzen brachte. Heute feiert „The Gentleman’s Wager II“ seine Weltpremiere – erneut mit Jude Law und Giancarlo Giannini in den Hauptrollen. Diesmal werden die zwei Freunde von der bekannten chinesischen Schauspielerin Zhao Wei auf ihrem Weg zum Erfolg begleitet, während die Formel-1-Stars Mika Häkkinen und Jenson Button mit einem Gastauftritt überraschen. Die Regie übernahm wieder der britische Regisseur Jake Scott, Sohn von Ridley Scott und Partner der Ridley Scott Associates.

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Glamouröse Vorpremiere in Rom mit Jude Law

Genauso eindrucksvoll wie die Besetzung war auch die Vorpremiere des Kurzfilms in Italien. In einer historischen Villa vor den Toren Roms – dem Ort, wo auch die Dreharbeiten stattfanden – luden Law und Giannini zur Präsentation des Kurzfilms ein.

Zahlreiche Gäste folgten der Einladung der Hollywood-Stars, die vor einem begeisterten Publikum die Geschichte eines Mannes erzählten, der durch zwei besondere Werte an sein Ziel kommt: Dankbarkeit und Freude.

Die Geschichte: Eine Wette auf vier Rädern

Im zweiten Teil von „The Gentleman’s Wager“ geht es erneut um eine Wette (auf Englisch: Wager) unter Gentlemen. Im Fokus ist noch einmal die Geschichte der Freundschaft zwischen Jude Law und Giancarlo Giannini, doch an Stelle eines Bootes ist der Wetteinsatz dieses Mal ein wertvoller Oldtimer: Ein Delahaye 135 S. Dieser ist nicht nur im Film das Objekt der Begierde, sondern befindet sich tatsächlich seit den späten 30er Jahren im Besitz der Familie Walker.

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Im Verlauf des Films wird der Zuschauer Zeuge, wie sich Jude Law in der Rolle des Protagonisten darum bemüht, die Wette zu gewinnen. Im Mittelpunkt steht eine abenteuerliche Reise auf vier Rädern von Italien nach Monaco. Den letztendlichen Erfolg macht aber nicht sein Ehrgeiz aus, sondern die Hilfsbereitschaft der Menschen, die er auf seinem Weg trifft – und seine Dankbarkeit und Freude darüber.

„Es war großartig, auch beim Dreh des zweiten Teils von The Gentleman’s Wager wieder mit von der Partie sein und mit Giancarlo und der hochtalentierten, chinesischen Schauspielerin Zhao Wei am Set zusammenarbeiten zu dürfen. Dass ich dann auch noch am Steuer des legendären Delahaye 135 S sitzen und durch die herrliche Landschaft Italiens bis nach Monaco fahren durfte, war mehr als grandios!“,

so Jude Law.

Johnnie Walker steht für Freude am Leben: Die Kampagne Joy Will Take You Further

Die Premiere von „The Gentleman’s Wager II“ von Johnnie Walker Blue Label folgt kurz auf den Start der neuen globalen Kampagne von Johnnie Walker – Joy Will Take You Further. Die Botschaft der neuen Markenkampagne lautet, dass man nicht allein mit Ehrgeiz und harter Arbeit zum Erfolg kommt, sondern vielmehr mit Freude an jedem Schritt, den man im Leben geht. Dankbarkeit ist dabei eine der schönsten Formen von Freude.

Guy Escolme, Global Brand Manager von Johnnie Walker, unterstreicht:

„Es ist uns eine große Freude, heute den zweiten Teil von ‚The Gentleman’s Wager‘ der Marke Johnnie Walker vorstellen zu können. Der Film mit Jude Law, Giancarlo Giannini und Zhao Wei in den Hauptrollen ist die perfekte Fortsetzung des ersten Teils. Wir sind sehr stolz darauf, erneut großartige Schauspieler für einen Film gewonnen zu haben, der den hohen Wert der persönlichen Weiterentwicklung verkörpert, für den Johnnie Walker von jeher steht. Mit ‚The Gentleman’s Wager II‘ zeigen wir, dass Dankbarkeit und Freude die wahren Schlüssel zum Erfolg im Leben sind!“

PR: BIG PEAT “BÄRLIN” SONDEREDITION ZUM 50sten JUBILÄUM VOM BIG MARKET BERLIN

Vom Bremer Spirituosen Contor haben wir eine Pressemitteilung erhalten, die von zwei Sonderabfüllungen von Douglas Laing anlässlich des 50sten Jubiläums von Deutschlands größtem Whisky- und Cognac-Markt BIG MARKET berichtet. Es wird einen eigenen Big Peat „Bärlin“ und einen besonderen Ledaig geben – und zur Feier wird Fred Laing aus Schottland persönlich anreisen. Hier die Informationen:

Zwei exklusive Sonderabfüllungen für die Jubiläumsfeierlichkeiten vom Big Market in Berlin

Seit 50 Jahren ist der Big Market in Berlin die Adresse für Kenner und Genießer und ganz nebenbei Deutschlands größter Whisky- und Cognac-Markt. Zum Jubiläum ließ sich das Familienunternehmen Douglas Laing etwas ganz Besonderes einfallen. So wird es exklusiv für den Big Market eine Big Peat „Bärlin-Edition“ geben. Auch dabei steht natürlich die 50 im Mittelpunkt. Denn mit besonders wuchtigen 50% Vol. und einer eigens für den Big Market designten Sonderabfüllung in 50cl wird dieses auf 300 Flaschen limitierte Unikat sicherlich viele Liebhaber und Sammler finden. Das Etikett ziert den kräftigen, bärtigen Mann im Bärenkostüm vor der typischen Berliner Kulisse.

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Als zweite Abfüllung hat Jürgen Laskowski, der Inhaber des Big Market, ein Einzelfass aus den Beständen von Douglas Laing ausgewählt. Ein rauchiger Ledaig 10 Jahre wurde als OLD PARTICULAR Sonderedition für den Big Market abgefüllt. Kein Tropfen Wasser hat hierbei den Whisky verdünnt, denn mit 65,4% wurde hier eine besonders satte Fassstärke ausgewählt. 276 Flaschen gibt es hiervon exklusiv beim Big Market in Berlin.

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Wer sich von der Qualität der Abfüllungen überzeugen – und vielleicht sogar eine von Fred Laing persönlich signierte Flasche erwerben möchte, der möge sich das Wochenende von 14.11.-15.11.2015 freihalten. Denn zum Jubiläum lädt der Big Market von 13:00 bis 21:00 Uhr zur Hausmesse und bietet zudem einige spannende Masterclass-Tastings an. Fred Laing wird dabei extra aus Glasgow anreisen und sicherlich für das ein oder andere Gespräch zur Verfügung stehen. Außerdem hat er natürlich viele weitere spannende Abfüllungen im Gepäck.

Ebenfalls finden zwei Masterclass Tastings mit Fred Laing statt. Masterclass Tasting No. 5 und Masterclass Tasting No. 9. Beide buchbar über den Internet-Auftritt des Big Market Berlin.

Beauregard I. G. Peat meint hierzu: „Ick bin ein Bärliner!“

Masterclasses buchbar unter:

http://www.big-market.de/

Serge verkostet: 2x Brora (inkl. Special Release 2015)

Brora – bei Serge immer gut für reinsten Enthusiasmus. Es ist eine jener Lost Distilleries, die mittlerweile kaum mehr und wenn, dann nur zu hohen Preisen zu bekommen ist.

Die erste Abfüllung, die Serge verkostet, ist eine aus dem Vorjahr von Gordon & MacPhail, die man durchaus noch im einen oder anderen Laden finden kann. Und natürlich gab es auch unlängst einen Brora: In den diesjährigen Special Releases von Diageo war die Destillerie mit einer 37jährigen Abfüllung vertreten. Wer sich diesen Tropfen geleistet hat, der sollte sich einen Gefallen tun und ihn TRINKEN. Warum? Das erklärt die Wertung von Serge, und natürlich noch mehr seine Beschreibung, die er dazu verfasst hat.

  • Brora 1978/2013 (46% Gordon & MacPhail, Rare Old, lot #RO/13/05): 93 Punkte
  • Brora 37 yo 1977/2015 (50.4%, OB, Special Release, 2,976 bottles): 95 Punkte
Brora Destillerie, Foto von Andrew Wood, CC-Lizenz
Brora Destillerie, Foto von Andrew Wood, CC-Lizenz

Wir verkosten: Ardmore 12yo Port Wood Finish

[alert type=white]Ardmore 12 Years Old Port Wood Finish, 46%
ex bourbon casks, finished in half port casks
bottled 2015
nicht gefärbt (?), nicht kühlfiltriert
Sample: Beam Suntory
Verkoster: Silvia Behrens, Bernhard Rems[/alert]

Nase: Zunächst Erdbeersauce, eingelegte Kirschen und die Süße von Vanille, eine leichte Ledernote, Zitrustöne und dezent süßer Pfeifentabak. Die Rauchnote ist anfangs sehr zurückhaltend, wird mit der Zeit deutlicher.

Gaumen: Ein fast cremiger, süßer Antritt, roter Traubensaft und rote Beeren, dann mit Ingwer gewürzt, pfeffrig, Zitronen- und Orangeschalen, dann Eichenwürze, leicht trocken. Insgesamt etwas spritziger als die Nase es erwarten lassen würde. Auch hier Rauch nur in dezentem Ausmaß.

Finish: Recht lang, süß und fruchtig beginnend und dann abtrocknend. Wärmend und angenehm.

Alles in allem: Ein angenehmer Geselle, ein schön trinkbarer und nicht unterfordernder Begleiter, der den Spagat zwischen dem Rauch und den Portfinish elegant hinbekommt. Zudem hat er eine Altersangabe, einen im Umfeld durchaus vernünftigen Preis – er gefällt uns rundum gut. Wenn der Alkohol noch eine Spur besser eingebunden wäre, würden wir den Daumen noch vehementer nach oben drehen, aber so: Gut. Und Gut ist gut.

ardmore port finish

Ardmore Assistant Distillery Manager George Forsyth: Die große Angst vor der Whiskyflut

Ein Interview mit Ardmore’s Assistant Distillery Manager George Forsyth in The Spirit Receiver gibt nicht nur interessante Einblicke in seine Arbeit und in die Rolle, die Ardmore im Portfolio von Beam Suntory spielt. George Forsyth lässt darin auch mit einer brisanten Aussage aufhorchen:

Er persönlich meine, dass der Höhepunkt der Whiskyeuphorie jetzt erreicht oder überschritten sei und man einen gangbaren Weg von der Spitze nach unten finden müsse.

Seiner Meinung nach bestünde die Gefahr, dass eine Whiskyflut, so wie in den Jahren 1982/1983, die Märkte überrollt und ruiniert. Anzeichen dafür, dass zu viel Whisky vorhanden sei, wären seiner Meinung nach bereits zu sehen – so würden manche Destillerien momentan ihre Produktionszyklen wieder von 7 auf 5 Tage die Woche zurückfahren. Wenn es irgendwo zu weiteren Problemen in den Märkten käme, wäre dann eben jene Whiskyflut die Folge, und daraus resultierend würden die Preise purzeln. Bezeichnend wäre es, so George Forsyth, dass in Supermärkten bereits einige Single Malts zu Diskontpreisen verkauft würden.

Er habe definitiv Angst vor dieser Flut am Markt, denn die würde vor allem die kleinen Destillerien vor Probleme stellen – wie damals.

Unkenrufe oder berechtigte Sorge? Die Zeit wird es weisen.

Danke an Klaus Doblmann, der diesen Artikel gefunden hat.

 

My Annoying Opinions: Destilleriecharakter – gibt es den?

My Annoying Opinions stellt in einem ausführlichen englischsprachigen Artikel die Frage, ob es so etwas wie einen Destilleriecharakter tatsächlich gibt – und wenn, wie und wo er entsteht.

Die Conclusio, die der Artikel nach Diskussion der verschiedenen Aspekte stellt, ist: Ja, es gibt ihn, aber er wird nicht von der Destillerie, sondern vom dortigen Master Blender gemacht. Ob dem tatsächlich so ist, mag jeder nach dem Lesen des Artikels und seiner eigenen Erfahrung selbst beurteilen.

Video: Secrets of Islay’s Whiskies

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Sonntag – weniger News, dafür Zeit für schöne Bilder. Unser Video von heute bietet die passenden Inspirationen, um der Jahreszeit entsprechend wieder einmal zu Islay-Malt zu greifen (obwohl: welche Jahreszeit wäre da nicht geeignet?). Robert Entreinger hat aus seiner Islay-Tour zu den diversen Destillerien (und Jura) eine 22minütige Videodokumentation namens Secrets of Islay’s Whiskies gestaltet, in der die Repräsentanten der einzelnen Destillerien die Eigenheiten des jeweiligen Whiskys erklären. Bei manchem schottischen Akzent braucht es etwas, bis man sich eingehört hat, aber dafür erfährt man Wissenswertes und Interessantes – und sieht natürlich auch tolle Bilder aus den Destillerien. Viel Vergnügen damit hier bei uns oder auf Youtube.

Whisky des Monats November: Aberlour A’bunadh

Auch in diesem Monat stellen wir Ihnen wieder einen Whisky vor – und wie immer sehr subjektiv. Unser Whisky des Monats November ist der Aberlour A’bunadh.

Monat für Monat schreiben wir in der Einleitung, dass wir einen Whisky ausgewählt haben, dem wir wünschen, dass ihm ein wenig mehr Beachtung geschenkt wird. Und in diesem Monat sind wir uns nicht sicher, ob dies unbedingt von Nöten wäre.

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Whisky-Connaisseure streiten leidenschaftlich und gerne, und am liebsten immer wieder über das selbe (oder ist es das gleiche?) Thema: Wie ist es denn nun mit der Altersangabe bei unseren Whiskys? Muss diese sein, und wie ist es zu bewerten, wenn auf sie verzichtet wird? Und in diesen Diskussionen fällt es nicht schwer, Whiskys zu finden, welche durch eine Kombination von fehlender Altersangabe mit einer Ummantelung aus Marktforschungs-Ergebnissen und Marketing-Strategien eher negativ auffallen. Anderseits gibt es recht wenige gute Whiskys ohne Altersangabe, auf die sich die beiden Seiten in dieser Diskussion einigen können. Und einer dieser ist sicherlich der Aberlour A’bunadh.

Aberlour, Photo von Y. Kohno, GNU-Lizenz
Aberlour, Photo von Y. Kohno, GNU-Lizenz

Die Speyside-Brennerei ergänzte Ende der neunziger Jahre ihr Portfolio durch eine Abfüllung mit dem gälischen Namen A’bunadh – das Original. Whiskys aus erstbefüllten Butts, in denen vorher Oloroso Sherry lagerte, wurden miteinander vermählt und in Fassstärke, ungefärbt und ungefiltert, abgefüllt. Die Anzahl der abgefüllten Flaschen war begrenzt (ohne dass diese Anzahl ausgewiesen wurde), die A’bunadh Abfüllung begehrt, aber irgendwann nicht mehr verfügbar. Erst mit dem sechsten A’bunadh begann Pernod Ricard, die einzelnen Abfüllungen auch mit einer Batch-Nummer zu versehen, aber er blieb weiterhin ohne Altersangabe. Die beiden Aberlour A’bunadh Silver und Aberlour A’bunadh Sterling Silver Label Millennium bilden eine Ausnahme und sind auch wegen ihrer geringen Auflage (37 und 2000 Flaschen) gesuchte und gut bezahlte Raritäten.

Mittlerweile ist der Aberlour A’bunadh bei Batch #52 angekommen und sein Rezept ist gleich geblieben (eine Übersicht aller Batches finden Sie auf der Website der Aberlour-Collection). Weiterhin werden ausschließlich Whiskys aus erstbefüllten Oloroso Sherry Butts verwendet, und weil der A’bunadh in Fassstärke abgefüllt ist, ist der Alkoholgehalt von Batch zu Batch unterschiedlich, in der Regel um die 60 % Vol.. Genauso unterschiedlich, von Batch zu Batch, präsentiert der A’bunadh auch seine Aromenpalette. Mal sind dunkle Früchte präsenter, mal dunkle Schokolade, mal sind die Sherry-Aromen deutlicher wahrzunehmen. Die unterschiedlichen Batches des Aberlour A’bunadh bieten eine hervorragende Möglichkeit, das eigene Geschmacksempfinden zu testen und trainieren – oder einfach nur einen sehr guten Whisky aus Sherry-Fässern zu genießen.