Oder Braes of Glenlivet – die Destillerie ist unter beiden Namen bekannt und etikettiert. Serge Valentin hat heute zwei unabhängige Abfüllungen daraus verkostet, und sein Urteil für beide ist gleichlautend. Beides Bourbon Casks, beides Fassstärken, beides unabhängige Abfüllungen (was allerdings selbstverständlich ist, denn offizielle Bottlings aus der Destillerie gibt es nicht):
Braes of Glenlivet 20 yo 1994/2015 (50.4%, Chapter 7, bourbon barrel, cask #165681, 172 bottles): 83 Punkte
Braeval 18 yo 1994/2013 (55.3%, Tasting Fellows, barrel, cask #165661, 170 bottles): 83 Punkte
Im Herbst vor dem Jahr, als Ardbeg seinen Galileo als Special Edition zum Ardbeg Day veröffentlichte, hatte die Destillerie eine Phiole ihres Whiskys ins Weltall zur ISS bringen lassen (Oktober 2011), damit dieser einige Zeit lang in der Schwerelosigkeit verbringen konnte. Diese Phiole ist in diesem Jahr wieder zur Erde zurückgekehrt – und Dr. Bill Lumsden, Director of Distilling bei Ardbeg, hat diesen Whisky verkostet, berichtet The Scotsman (der Artikel kann für Vielleser dort hinter einer Paywall verschwinden).
Schmeckt Ardbeg aus dem Weltall anders? Definitiv, meint Bull Lumsden, die Rauchigkeit des Whiskys hat sich intensiviert, und er ist komplexer als erwartet geworden.
Charles MacLean, Whisky Experte, Jeffrey Manber, NanoRacks CEO und Dr. Bill Lumsden, Ardbeg Director of Distilling & Whisky Creation, mit dem Sample
Im Artikel wird auch erwähnt, wie das Experiment lief: Die Philoe war in zwei Hälften geteilt – eine mit Spirit, eine mit Eichenspänen von Fässern. Auf der ISS wurde dann von Astronauten die Trennschicht in der Phiole entfernt, sodass die Reifephase einsetzen konnte. Zeitgleich wurde auf der Erde eine gleiche Phiole benutzt, um so die Unterschiede feststellen zu können.
Laut Bill Lumsden hat das Experiment durchaus praktische Auswirkungen auf die Whiskyindustrie – es soll laut ihm die bessere Vorhersage der Geschmackskomponenten durch die genauere Bestimmung der Holzextraktion möglich machen.
Update: Das White Paper von Dr. Bill Lumsden über die Experimente können Sie hier als PDF herunterladen.
Ja, jemand hat ihn gekostet und tatsächlich Tasting Notes geschrieben – der 75jährige Mortlach, der älteste bislang kommerziell erhältliche Whisky (siehe unseren Bericht hier), leitet unsere Blogrundschau ein, mit der wir diesmal die – hoffentlich spannende – Nachrichtenwoche beginnen wollen. Aber auch abseits davon hat man auf englischsprachigen Blogs einiges Interessantes verkostet, und wir bringen die Highlights davon:
Die Tasting Notes zum Mortlach 75yo kann man auf WhiskyIsrael nachlesen – so viel sei verraten: Er ist für sein Alter ganz schön lebendig und kraftvoll.
Great Drams hat einen nicht ganz so alten, aber nicht weniger geheimnisvollen Whisky verkostet: den Prometheus 26yo aus einer ungenannten Speyside-Destillerie – und dort findet man ihn durchaus spannend und gehaltvoll.
Eine ausgesprochen lyrische Beschreibung des Glen Grant NAS finden wir auf Malt Impostor – es macht mindestens ebenso viel Freude, sie zu lesen, wie den Whisky zu kosten.
Auf The Mashtun gibt es eine Verkostung des Ben Nevis 1998 von Whiskybroker, der Firma des Sohns des ehemaligen Bladnoch-Besitzers – den Whisky findet man dort jetzt nicht soooooo besonders…
Und dann hätten wir da noch eine Verkostung des Glendronach Parliament 21yo auf Words of Whisky – dort findet man, es sei so ziemlich der beste Sherry-Whisky in seiner Preisklasse.
Heute haben wir für Sie einen alten Dokumentarfilm ausgegraben, der das Leben einer unwiderruflich vergangenen Zeit zeigt: Unter dem Titel: „Life In The Outer Hebrides : The Western Isles – 1941 Educational Film – S88TV1“ illustriert er die Härte, aber auch die Schönheit des Alltags, als es auf den Äußeren Hebriden noch kein elektrisches Licht gab.
Ein nostalgischer Rückblick in knapp 15 Minuten und herrlich antiquierten Bildern, der nicht direkt etwas mit Whisky zu tun hat, aber wohl mit Land und Leuten der Region, die uns das Lebenswasser bringt. Zu sehen direkt bei uns oder auf Youtube.
Freitag und Samstag gab es in Berlin gleich zwei Messen: Das Köpenicker Whiskyfest und den (bereits länger etablierten) Whiskyherbst 2015. Von ihm können wir Ihnen jetzt schon einen Nachbericht bringen – dank zweier Gastautoren: Benjamin Roscher (Text) und Daniel Buruck (Bild). Ihre Eindrücke schildern sie für all jene, die den Whiskyherbst nicht selbst besuchen konnten, hier:
Whiskyherbst 2015 – Die Berliner Whiskymesse
Am 4. und 5. September fand in Berlin wieder der alljährliche Whiskyherbst statt, diesmal bereits das 16. Mal in Folge. Früher trat die Messe noch unter dem Namen „Köpenicker Whiskyherbst“ an, doch vor ein paar Jahren wurde das Gelände im gleichnamigen Stadtbezirk zu klein und man entschied sich für die alte Malzfabrik in Berlin-Tempelhof. Das Konzept der Outdoor-Messe blieb weitestgehend erhalten, nur die Seminare und Masterclass-Tasting fanden in den alten Industriegebäuden statt. Dieses Jahr wurde zudem die Maschinenhalle angemietet, in welcher einige Aussteller ihre Stände hatten und was sich als gute Schlechtwetteralternative ergab, denn im Gegensatz zu 2014 zeigte sich das Wetter eher herbstlich.
Ursula Kierzek, das weibliche Drittel des Veranstaltertrios…
Die Messe wird von einem Händler-Trio veranstaltet: Ursula Kierzek, Werner Hertwig und Frank Ewald, der Anstoß kam bei einem Gespräch mit Jim McEwan auf der Interwhisky in Frankfurt und mit seiner Frage: „Warum macht Ihr so etwas nicht in eurer Hauptstadt?“
Sie gehören zu Whiskymessen……wie das Amen zum Gebet
Neben den Ständen und Seminaren gab es Führungen durch das alte Gemäuer, Catering, Bands sowie Pipes & Drums. Für den Eintrittspreis von 10 € erhielten die Gäste neben einem Glas auch zwei Gratisproben (Glenfiddich & Glenlivet) sowie eine Flasche Wasser – also eine gute Grundlage um sich auszutauschen, zu diskutieren und viele gute Single Malts genießen zu können.
Bevor es dazu jedoch kam, mussten sich Gäste und Aussteller wieder entscheiden, denn nach dem Umzug von Köpenick nach Tempelhof etablierte sich eine weitere Whiskymesse in Berlin, welche in Köpenick und leider auch am gleichen Wochenende stattfindet (Köpenicker Whiskyfest). Die meisten Aussteller nahmen dies jedoch gelassen, viele fühlten sich der Tradition zum Whiskyherbst verbunden, andere hatten sogar doppelt aufgebaut, darunter unter anderem der Importeur Prowhisky und die Abfüller Jack Wieber’s sowie Warehouse No. 8.
Auch in diesem Jahr gab es natürlich einige Besonderheiten, so hatte Beam-Suntory den neuen Laphroaig 32 Jahre im Programm, welcher erst Ende September in den Handel kommen soll (einen Bericht über die Vorstellung finden Sie hier). Zur Messe gab es eine eigene Abfüllung, einen 2007 gebrannten Glenfarclas, welcher in zwei Sherryfässern reifen durfte und mit starken 60% in die Flasche kam. Auch der Abfüller Jack Wieber’s brachte eine eigene Messeabfüllung mit, einen 25-jährigen Bladoch.
Anam na h-Alba – einer der unabhängigen Abfüller auf der Messe
Los ging es am Freitag bereits um 15 Uhr, wirklich voll wurde es dann erst gegen Abend. Bis 22 Uhr hatte man die Chance viele Gleichgesinnte zu treffen, an spannenden Tastings teilzunehmen und sich mit George Grant (Glenfarclas) oder Andy Bell (Arran) zu unterhalten, wie oft hat man dazu schon die Gelegenheit?
Daniel Buruck mit George Grant
Die Leute waren super drauf, das Essen gut und die Musik passte auch, jedoch war diese an manchen Ständen für Unterhaltungen schlicht zu laut. An diesem Punkt gibt es noch Verbesserungsbedarf für den nächsten Whiskyherbst, welcher 2016 wieder am ersten Septemberwochenende stattfinden wird.
Wenn wir mal über Whisky in der Schweiz berichten können, dann freuen wir uns immer sehr – denn einerseits können unsere westlichen Nachbarn durchaus vorzügliche Tropfen brennen, und zweitens finden wir, dass das Schweizer Lebenswasser hierzulande ein wenig vernachlässigt wird.
Wer sich einen stimmungsvollen Einblick in die Schweizer Whisky- und Brennerszene verschaffen will, der kann das mit einem schönen Artikel im Tagesanzeiger tun, der erzählt, was sich in der Schweiz in Sachen Whisky, Gin und Schnaps so getan hat und tut. Hier ein kurzer Auszug:
Seit ein paar Jahren kommen die traditionsreichen Schweizer Obstbrenner auf den Whiskygeschmack. Die 1918 gegründete Spezialitätenbrennerei Humbel im aargauischen Stetten etwa stellt neben exklusiven Fruchtdestillaten nun auch einen Bio-Whisky her. Kommendes Jahr wird der erste Zwölfjährige abgefüllt. Die Gebrüder Z’graggen am Lauerzersee, bekannt für preisgekrönten Williams und Wildkirsch, produzieren Single Malts mit Namen «Bergsturz» und «Heimat». Und selbst die bald 150 Jahre alte Firma Etter in Zug, für viele die Kirschkönigin des Landes, hat seit 2007 einen Whisky im Angebot, den Johnett, ausgebaut in Pinot-noir-Fässern aus dem luzernischen Kastanienbaum und gelagert in den Munitionsdepots der Höllgrotten. Was als Jux begann, wird ernst: Die Schweiz will ein Whiskyland werden.
Und auch der Rest ist wirklich lesenswert, vor allem auch deshalb, weil manches darin sicher kontroversiell diskutiert werden kann, wie zum Beispiel die Ansage eines Schweizer Produzenten, der Schweizer Whisky sei sauberer gebrannt und deshalb nach 3 Jahren trinkbar, die Schotten würden weniger sauber arbeiten und man könne ihren Whisky erst nach 10 Jahren trinken…
Nein, hier in der Redaktion hat keiner gestern zu lang oder zu tief ins Glas geblickt – diese Meldung ist auch nicht aus den Fingern gesogen, sondern stammt aus dem angesehenen Magazin The Whisky Business: Ballantine’s hat ein Glas und einen entsprechenden Whisky für die Schwerelosigkeit entwickelt und nun vorgestellt.
Das Space Glass wurde speziell dafür entwickelt, Whisky in der Schwerelosigkeit trinken zu können und im ZERG – dem Zero-G Tower in Bremen getestet. Das Ganze funktioniert mit einer Trinköffnung, Magneten und einem Ventil und soll das Trinken von Whisky in der Schwerelosigkeit erlauben.
Auch einen speziellen Whisky gibt es dazu, der intensiver geblendet ist, um die Effekte der Schwerelosigkeit auf die Geschmacksknospen auszugleichen – und eine Website, auf der das Ganze noch ausführlicher erklärt wird.
Wir versprechen übrigens, das Glas und den Blend, wenn er dann mal erschienen ist, bei unserem nächsten Flug zur ISS zu testen.
Aus dem Hause Alba Import kam heute eine Presseaussendung mit den Details zur diesjährigen Kilchoman Tour und zum neuen Kilchoman „Vintage 2008“, auf den wir schon gestern hingewiesen haben.
Kilchoman 10th Anniversary Tour – durch Europa mit neuen Abfüllungen
Im September/Oktober 2015 geht Islay’s Farm Distillery Kilchoman erneut auf Roadshow durch sechs europäische Länder. Präsentiert werden dabei neue Abfüllungen zum Herbst.
Nach dem großen Erfolg der letztjährigen Tour und insbesondere vor dem Hintergrund, dass Kilchoman Distillery in diesem Jahr ihr 10jähriges Bestehen feiert, werden Peter und James Wills, Söhne des Gründers und Managing Directors Anthony Wills, auch in diesem Jahr vier Wochen lang im Kilchoman-Landrover durch sechs Länder Europas touren.
Die Route führt sie durch Belgien, Holland, Frankreich, Deutschland, Dänemark und Schweden.
Vom 30.09. bis zum 04.10. ist die Roadshow in Deutschland zu Gast – zahlreiche Termine, Tastings und Promotions, sind im Fachhandel geplant.
Zu diesen Anlässen wird die gesamte Range der Brennerei präsentiert – von Machir Bay, Sanaig, Loch Gorm und 100% Islay sowie die neue limited Release „Vintage 2008“ und Madeira Release als Appetizer.
Auch der kürzlich vorgestellte Kilchoman „Bramble Liqueur“ ist mit an Bord und das „I-Tüpfelchen“ stellt das diesjährige Tour-Bottling, welches ausschließlich und exklusiv während der Tour erhältlich ist.
Die Events im Fachhandel:
Mi. 30.09.
„meet & greet“ bei Probieren&Genießen, Mannheim (nachmittags)
Tasting bei Barbara’s Wineyards, Schwetzingen (abends)
Do. 01.10.
„meet & greet“ bei Royal Spirits, Aschaffenburg (nachmittags)
Tasting bei Scotland’s Glory, Würzburg (abends)
Fr. 02.10.
„meet & greet“ bei weltfein, Hannover (nachmittags)
Tasting bei wiertz genussvoll, Gifhorn (abends)
Sa. 03.10. Tasting mit Weinquelle Lühmann, Hamburg (abends)
So. 04.10.
„meet & greet“ mit Martin’s Weindepot, Kiel (nachmittags)
Tasting bei Mc Lang’s Pub, Kiel (abends)
News zu Kilchoman Distillery und neuen Abfüllungen
Kilchoman Distillery feiert in diesem Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum. Im Dezember 2005 wurden die ersten Fässer befüllt und mittlerweile genießen die Abfüllungen des Kilchoman Single Malts einen hervorragenden Ruf, was auch diverse Auszeichnungen bei internationalen Spirituosenwettbewerben unterstreichen – zuletzt ein Gold-Award für Kilchoman Machir Bay bei der IWSC International Wine and Spirits Competition.
Zum Jubiläum passt die Nachricht, dass die Brennerei erst kürzlich die Rockside Farm übernommen hat, auf deren Gelände sie 2005 eröffnet wurde. So soll zukünftig bei der Produktion der Anteil der selbst angebauten Gerste erhöht werden.
Kilchoman Distillery ist Schottland’s einzige Brennerei, die selbst Gerste zur Whiskyproduktion erzeugt und die Philosophie „from Barley to Bottle“ wird jetzt noch größer geschrieben.
Pünktlich zur diesjährigen Roadshow erscheint mit dem Kilchoman „Vintage 2008“ die bisher älteste Abfüllung der Brennerei. Sie reifte 7 Jahre in frischen Ex-Bourbon Fässern bester Qualität und ist ein weiterer Meilenstein in der Erfolgsstory von Islay’s Farm Distillery, wie immer abgefüllt ohne Kühlfiltrierung und ohne Zusatz von Farbstoff, mit Islay-Quellwasser auf 46% Trinkstärke herabgesetzt.
Offizielle Tastingnotes Colour: Honey Gold Nose: Lemon, citrus and butterscotch notes are prominent with soft peaty aromas in the background Palate: Soft sweetness first with peat smoke and ripe fruits notes following Finish: Long, clean and sweet with peat smoke and soft fruits at the end
Campari Deutschland hat uns heute die Mitteilung geschickt, dass der dritte Batch des Kininvie 23yo so wie Batch #2 in Deutschland erhältlich sein wird. Finden Sie hier die Informationen samt den offiziellen Tasting Notes:
EIN EXQUISITES GLANZSTÜCK: KININVIE 23 YEAR OLD BATCH NUMBER THREE Campari Deutschland bringt einzigartigen Single Malt in dritter Auflage auf den deutschen Markt
.Der schottische Spirituosenhersteller William Grant & Sons ist bekannt für seine vielfach ausgezeichneten und weltweit führenden Whisky-Marken. Mit Kininvie 23 Year Old entlockt Campari Deutschland der königlichen Insel ein weiteres, gut gehütetes Geheimnis und holt nach Batch Number Two nun auch die dritte Abfüllung der raren Whisky-Spezialität in limitierter Auflage nach Deutschland. Kininvie ist der erste Single Malt, den das Familienunternehmen seit The Balvenie kreiert hat und damit ein wichtiger Meilenstein in der Unternehmensgeschichte. So dürfen sich Whisky-Sammler und -Liebhaber auf einen besonders erlesenen Tropfen freuen.
SINGLE MALT SCOTCH WHISKY DER EXTRAKLASSE
Die Kininvie Distillery in Duffton ist eine der jüngsten Destillerien Schottlands und bedient das weltweit große Interesse an Single Malt Scotch Whisky. Trotz der starken Nachfrage haben seit der Destillerie-Eröffnung im Jahre 1990 nur sehr wenige Abfüllungen den verborgenen Ort verlassen. „Für uns bei William Grant & Sons ist die Produktqualität oberstes Gebot. Als Familienunternehmen gönnen wir uns den Luxus der Geduld. Jetzt – in seinem dritten Jahrzehnt – ist unser Whisky ausgereift“, verdeutlicht Craig Cranmer, Destillerie-Manager bei Kininvie. „Eine Philosophie, die sich am Ende auszahlt: So steht die große Beliebtheit für die ausgesprochene Qualität unseres Whiskys, den wir in der Kinivie Distillery produzieren.“ Das Ergebnis: Kininvie 23 Year Old Batch Number Three – ein Single Malt Scotch Whisky der Extraklasse. Dabei spiegelt sich die unvergleichliche Qualität nicht nur im Geschmack der Whisky-Rarität wider. Auch das dezente, minimalistische Design sowie die Flasche selbst betonen den hochwertigen Charakter des Single Malts und positionieren Kininvie als exklusive Marke. Zudem sind das Jahr der Destillation, die Auflagen- sowie Flaschennummer auf jeder Qualität individuell gekennzeichnet.
EIN ERLESENER TROPFEN IN ZWEITER UND DRITTER ABFÜLLUNG
Mit dem Launch von Kininvie 23 Year Old Batch Number Three hat die Exklusivität im 25. Jubiläumsjahr einen neuen Höhepunkt erreicht: Die Rarität ist in Deutschland ab sofort in limitierter Auflage von 500 Flaschen erhältlich und hebt sich aufgrund fassbedingter Unterschiede von 1990 zu 1991 durch leichte, wenn auch entscheidende Geschmacks- und Geruchsnuancen von seinem Vorgänger Batch Number Two ab. Fast ein Vierteljahrhundert eingelagert in ehemaligen Bourbon- und Sherryfässern ist die dritte Abfüllung ein Ergebnis sorgsamer Reife. Der klassische Speyside Whisky überzeugt mit seinem sehr eleganten Vanille-Eichen-Charakter geprägt von reichhaltigen, fruchtig-floralen Noten bei einem Alkoholgehalt von 42,6 % vol.
Die Vorjahresabfüllung – Kininvie 23 Year Old Batch Number Two – vertreibt Campari Deutschland bereits seit vergangenem Herbst in exklusiver Auflage. Bezeichnend für die zweite Abfüllung sind neben reifen Fruchtaromen die klare Eichennote und die Vanille-Toffee-Süße, die den Duft und Geschmack der Premiumqualität formen. Lediglich bei ausgewählten Fachhändlern ist diese Rarität aktuell noch verfügbar.
EIN STÜCK KININVIE GESCHICHTE
Eine weitere Spezialität mit ähnlicher Verheißung folgt bereits im kommenden Jahr. Mit dem Launch der Kininvie Special Release #1 bietet William Grant & Sons allen Liebhabern und Sammlern die wortwörtlich ersten und damit einzigartigen Tropfen des begehrten Single Malts aus der Speyside. Abgefüllt und eingelagert als Single Cask in drei handverlesenen First Fill Bourbon Fässern, reift seit dem Tag der Destillerie-Gründung am 4. Juli 1990 nicht nur ein erlesener Tropfen heran. Vielmehr entsteht ein Teil Geschichte, der für den Beginn einer spannenden Kininvie Kollektion steht. Dabei werden die besonderen Raritäten in den nächsten Jahren Schritt für Schritt enthüllt.
Tasting Notes Batch #3:
Duft: Intensiv nach reifen Früchten mit einer leichten cremigen Vanille-Toffee-Süße; starke florale Noten von Sommerblüten im Nachklang Geschmack: Elegant und sanft-weich mit leichten Vanille- Eichennoten; holzig-würzige Aromen von Zimt, Muskatnuss und Gewürznelke werden überlagert von intensiven Orangen- und floralen Noten Nachklang: Langanhaltend, süßlich
Alkoholgehalt 42,6 % vol.
Der Single Malt ist in der 0,35l Flasche zu einem UVP von 119,00 € erhältlich.
Aus Bremen, genauer gesagt aus der Brennerei Brigitta Rust Piekfeine Brände, hat uns eine Pressemitteilung zu einem neuen deutschen Whisky erreicht – den First Hanseatic Single Malt Whisky Van Loon. Anbei auszugsweise die Informationen über ihn, gemeinsam mit den offiziellen Verkostungsnotizen:
Ein einzigartiges Hochzeitsgeschenk
„Birgitta Rust Piekfeine Brände“ präsentiert ersten hanseatischen Whisky
Was haben Schottland, Irland und das norddeutsche Bremen gemeinsam? Ab sofort besonders hochwertigen Whisky! Denn in der Bremer Brennerei „Birgitta Rust Piekfeine Brände“ finden Liebhaber der dunklen Spirituose jetzt den ersten hanseatischen Whisky. Mit diesem Single Malt-Whisky „Van Loon“ können sich Whiskyliebhaber auf ein einzigartiges und perfekt ausbalanciertes Geschmackserlebnis freuen. Der Name kommt dabei nicht von ungefähr: Anlässlich ihrer Hochzeit mit Dietrich Schulze van Loon kam die Bremer Brennerin und Inhaberin von Birgitta Rust Piekfeine Brände e.K. auf eine außergewöhnliche Geschenkidee: Mit dem Namen „Van Loon“ widmete Sie den „First Hanseatic Single Malt Whisky“ ihrem Ehemann.
Dieses Premiumprodukt wurde erstmalig in 2012 als Kleinserie (small batch) in kleinen Kupferbrennkesseln im Rau- und Feinbrandverfahren entsprechend dem Pot-StillVerfahren in Schottland hochwertig destilliert. Nur das Herzstück gelangte in ausgesuchte Eichenfässer. Der Ausbau erfolgte teils in First-Fill Bourbon-Whiskey-Fässern, die von einem ortsansässigen traditionellen Fassbauer in 100 Liter Fässer umgebaut wurden; teils in 225 Liter Rotwein-Barriques. Den Whisky lagerte die Brennerin in einem historischen Weinlager am windigen Bremer Europahafen, direkt an der Weser.
Im Januar 2015 wurden die Fassinhalte vermählt und zum Finishing in ungarische Tokajer-Fässer verbracht. Tokajer ist ein ungarischer Süßwein aus einer Weißweintraube. So reifte das Destillat noch weitere sechs Monate und kam als straight Whisky, also ohne Zusatz von Farbstoffen in Fassstärke und ohne weitere Verdünnung mit Wasser, in die Flasche.
Es stehen lediglich rund 1.200 Flaschen des „First Hanseatic Single Malt Whisky“ mit 500ml-Inhalt für den Verkauf an vorgemerkte Kunden und weitere Whiskyliebhaber zur Verfügung. Zusätzlich ist eine kleine Menge für die längere Fassreife vorgesehen.
Die limitierte Rarität hat einen Alkoholgehalt von 48 % Vol. und ist für 54,90 Euro erhältlich.
Heute scheint der Tag der neuen Veröffentlichungen zu sein – unsere englischsprachige Schwestersite whiskyexperts.com hat von Glendronach soeben die Ankündigung einer neuen Abfüllung aus der Highland-Destillerie erhalten: Glendronach Octaves.
Billy Walker hat für ihn fünf PX-Octave-Fässer ausgewählt, die mit 1994 destilliertem Whisky gefüllt wurden. Octaves sind kleine Fässer, die innerhalb kürzester Zeit intensiv mit dem Spirit in ihnen interagieren. In der Regel geht das Finishen in ihnen sehr rasch.
371 Flaschen wird es von der Abfüllung geben, ein Alkoholgehalt wird weder in der Pressemitteilung noch auf der Website angegeben. Auch einen Preis können wir nicht nennen, aber dafür haben wir wieder wie üblich die offiziellen Tasting Notes für Sie übersetzt:
Aussehen: Rotes Ahornlaub in dunklem Bernstein.
Nase: Intensiver Schokoladenfondant, kandierter Ingwer und glacierte Kirschen, alles perfekt ausbalanciert mit wärmendem, gemahlenem schwarzem Pfeffer, Eichentönen und ein Hauch Lakritze.
Von Glenfiddich haben wir heute die Ankündigung des Glenfiddich The Original 1963 erhalten (eine Hommage an den Malt, der 1963 den Weltruhm der Destillerie Glenfiddich begründete). Hier die Pressemitteilung mit den Tasting Notes:
DER SINGLE MALT MIT DEM ALLES BEGANN DIE NEUAUFLAGE DES STRAIGHT MALTS VON 1963
Eine einmalige Komposition, inspiriert vom Glenfiddich Straight Malt aus dem Jahr 1963, dem ersten Single Malt, der sich weltweit etabliert und somit die gesamte Single Malt Kategorie begründet hat: Das ist Glenfiddich The Original 1963. Als Reproduktion des Original-Whiskys von 1963 ist dieser außergewöhnliche Single Malt die exklusive Ergänzung im Sortiment erlesener und kostbarer Whiskys der familiengeführten Destillerie. Ab dem 01. Oktober vertreibt Campari Deutschland die limitierte Auflage von nur 588 Flaschen auf dem deutschen Markt.
Wahrer Geschmack von Geschichte
Als Sandy Grant Gordon und Charles Grant Gordon im Jahre 1963 in die Fußstapfen ihrer Vorfahren traten und die mutige Entscheidung trafen, Glenfiddich Straight Malt weltweit einzuführen, veränderten sie die Whisky-Welt nachhaltig. Ein riskanter, wenn auch entscheidender Schritt, den keine andere Brennerei zuvor gewagt hatte. Schließlich dominierte bisher Blended Whisky den Markt und Single Malt war lediglich für wenige auserwählte Genießer auf Anfrage verfügbar. Getrieben vom Pioniergeist und der Leidenschaft der Familie Grant, war damit weltweit eine neue Whisky Kategorie geboren.
Der originale Glenfiddich aus dem Jahr 1963
Diesen geschichtlichen Meilenstein hat Glenfiddich Malt Master Brian Kinsman nun eins zu eins nachempfunden. Mithilfe des Originalrezepts sowie durch sorgsames Riechen und Schmecken des Straight Malts von 1963 hat er die legendären frischen und fruchtigen Noten im Geschmack reproduziert.
„Glenfiddich hat eine unvergleichliche Sammlung seltener und gereifter Single Malts, die wir für innovative Whisky-Neukreationen verwenden“, erklärt Kinsman. „Damit war es uns möglich, eine exakte Replikation des Glenfiddich Straight Malt zu entwickeln. Glenfiddich The Original 1963 ist ein wahrer Geschmack von Geschichte und es ist eine große Ehre, diesen exklusiven Whisky vorzustellen. Er besticht durch seinen leicht fruchtigen Charakter, gepaart mit würzigen Sherry-Nuancen, die aus der Lagerung in für die 60er Jahre typischen Eichenfässern resultieren.“
Eine Hommage an frühere Zeiten
Peter Gordon, Company Director von Glenfiddich und direkter Nachfahre von William Grant fügt hinzu:
„Glenfiddich The Original 1963 unterstreicht die Vision und Unabhängigkeit unserer Familie, die uns unaufhaltsam ermöglichen, neue Whiskys zu kreieren. Dieser Whisky ist ein exzellentes Beispiel hierfür und eine Hommage an die Leistung meines Vaters Sandy und meines Onkels Charles, die Single Malt Scotch weltweit eingeführt haben.“
Die besondere Geschichte der Limited Edition spiegelt sich ebenfalls im Flaschen-Design wider. Die ikonische, dreieckige Flasche ist gebettet in eine klassisch-schwarze Box mit goldener Prägung. Ein beigelegtes Booklet mit detaillierten Informationen zur Geschichte des Whiskys betont die Seltenheit und macht Glenfiddich The Original 1963 zu einer einzigartigen Erfahrung für Whisky-Liebhaber.
Ab dem 01. Oktober steht die neue Qualität von Glenfiddich in limitierter Auflage von 588 Flaschen in Deutschland zum Verkauf bereit. In der 0,7 Liter Flasche mit einem Alkoholgehalt von 40 % vol. ist der kostbare Tropfen zu einem UVP von 99 Euro erhältlich.
GlenFiddich The Original 1963 Tasting Notes:
Farbe: Satter Goldton Duft Fruchtig und floraler Duft mit einem Hauch von Birne Geschmack: Angenehm süß, mit lebendigen Fruchtnoten und einer weichen vanilligen Eichennote; unter Zugabe einer geringen Menge Wasser werden Noten von Gewürzen, Zitrusfrüchten und Haferplätzchen enthüllt Nachklang: Angenehm trocken
Wir warten noch auf eine offizielle Pressemitteilung, aber „The Last Great Malts“, die Single Malt Serie von Bacardi, bekommt einen neuen und vorläufig letzten Zuwachs: Deveron. Auch hier gibt es wieder Altersangaben, auch hier wird mit 40% abgefüllt. Interessant ist, dass der 15jährige Glen Deveron nicht mehr aufscheint – man hat sich also für 10, 12 und 18 Jahre entschieden…
Zwei Abfüllungen aus der Lowland Destillerie Auchentoshan finden sich heute in der Verkostung bei Serge Valentin. Beide kommen von unabhängigen Abfüllern, einmal Cadenhead, einmal Maltbarn – und beide werden von Serge als „nicht gerade einfach, aber gut“ beschrieben.
Und da, finden wir, spricht Serge einen Punkt an, den man sich auch selbst immer wieder vor Augen führen muss: Ein Whisky muss nicht unbedingt zugänglich sein, um zu gefallen – manche Tropfen muss man sich regelrecht erobern und erarbeiten. Nicht jeder Whisky offenbart sich schon beim ersten Kosten – manche wachsen einem erst nach dem x-ten Versuch ans Herz.
Hier aber die beiden Abfüllungen von heute:
Auchentoshan 23 yo 1992/2015 (46.6%, Cadenhead, Small Batch): 85 Punkte
Auchentoshan 23 yo 1992/2015 (52%, Maltbarn, bourbon, 134 bottles): 86 Punkte