Spiegel Online: Ardbeg Experiment im All – Whisky mit 15.000 Umdrehungen

Ardbeg’s Whisky im Weltall schafft es bis in die Massenmedien: Auch der Spiegel Online hat nun einen Bericht über das Experiment im All gebracht – hier ein Auszug:

Bei der Verkostung zeigte sich laut Hersteller ein wahrnehmbarer Unterschied zwischen kosmischer und irdischer Reifung. Der ISS-Whisky habe einen ganz eigenständigen Geschmack. Dies läge daran, dass der Reifungsprozess bei verschiedenen Stoffen unterschiedlich stark gehemmt wurde. Der Whisky erinnere an „antiseptischen Rauch, Gummi und geräucherten Fisch“, habe „fleischartige Aromen“ und schmecke nach „gezuckerten Zwetschgen“. Am überraschendsten ist aber eine Umschreibung: Der Weltall-Whisky schmecke „erdig“.

Der Rest ist unter unserem Link zu lesen…

PR: Neu – Fujikai 10yo (mit Tasting Notes)

Das Bremer Spirituosen Contor gibt mit einer Pressemitteilung das Erscheinen der neuen, streng limitierten Abfüllung FUJIKAI 10 JAHRE aus der 1952 gegründeten MONDE SHUZO Brennerei in Deutschland bekannt – hier können Sie alles Wissenswerte nachlesen:

ANKÜNDIGUNG DER LIMITIERTEN ABFÜLLUNG VON „FUJIKAI 10 YEARS – JAPANESE SINGLE MALT“

Trotz der Knappheit bei japanischem Whisky freut sich das Bremer Spirituosen Contor das Erscheinen der neuen, streng limitierten Abfüllung FUJIKAI 10 JAHRE bekanntzugeben. Hergestellt wurde der Whisky in der 1952 gegründeten MONDE SHUZO Brennerei, welche in Fuefuki, in der Yamanashi Präfektur beheimatet ist. Der Name der Abfüllung ist eine Kombination aus „FUJI“, dem nahe der Brennerei gelegenen Berges und „KAI“, dem alten Namen der Yamanashi Präfektur.

FUJIKAI 10 Jahre ist ein großartiger japanischer Single Malt der mit 43% Vol. und in traditionellen 500 ml Flaschen abgefüllt wurde. Der Whisky lagerte für mindestens 10 Jahre in ehemaligen Bourbon Fässern um seine Reife zu erlangen. FUJIKAI 10 Jahre ist für den deutschen Markt auf 900 Flaschen limitiert und ab Anfang September erhältlich.

Weltweit gibt es nicht mehr als 8.500 Flaschen.

Tasting Notes:

Farbe: Dunkles Bernstein

Nase: Zuerst entwickelt sich das feine Aroma von Torf, um jedoch sogleich einer vollen, aromatischen Vanillenote Platz zu geben.

Gaumen: Trocken und kraftvolle Holznoten. Aromen von Veilchen, Hauch von Leder und Tabak-Blättern.

Abklang: Ein langer, eleganter Abklang mit einer wunderbaren, trockenen Süße.

Fujikai 10 Years, 0,5 Ltr., 43,0 % Vol.; UVP: 49,90 Euro

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Neu von Wemyss: Kiln Embers Blend

Der unabhängige Abfüller Wemyss Malts informiert uns heute in einer englischsprachigen Pressemitteilung über seine neue Abfüllung „Kiln Embers“, die wir hier in einer übersetzten Zusammenfassung veröffentlichen.

Nach dem beliebten „Velvet Fig“ im letzten Jahr bietet Wemyss Malts jetzt eine zusätzliche, torfigere Variation in seinem Blended Malt Portfolio an. „Kiln Embers“ enthält die doppelte Menge rauchigen Islay Malt Whisky wie der Schwester Whisky „Peat Chimney“. Dieser neue Whisky wurde ohne Kühlfilterung mit 46% Vol. abgefüllt und ist auf 12.000 Flaschen limitiert. „Kiln Embers“ wird im Fachhandel erhältlich sein, der Preis ist mit 42 £ angegeben.

Wemyss Malts Kiln Embers

Video: Ardbeg in Space – Die Erkenntnisse aus dem Experiment

Von Ardbeg wurde nun auch ein Video zum Experiment auf der ISS veröffentlicht, in dem Dr. Bill Lumsden mit seinen beiden Gästen (Autor Charlie MacLean und Jeff Mamber von Nanoracks) die Ergebnisse des Experiments diskutiert. Bilder aus dem Weltraum wird man dabei vergeblich suchen, aber Charlie MacLean stellt zumindest die Frage, die vielen von uns auf den Lippen brennt: „Wozu?“

Die Antwort ist durchaus interessant: Bill Lumsden hat im Weltraum-Sample zwar nicht besonders große Unterschiede in der Analyse gefunden, aber wohl im Geschmack (sein amerikanischer Gast meint übrigens, dass auch im Weltraum gezüchtete Rosen einen völlig anderen Duft hätten). Es gäbe im Weltraum-Ardbeg Geschmacksrichtungen, die er in einem Whisky noch nicht zuvor entdeckt hätte. Sein Ziel sei es jetzt, diese Richtungen mit irdischen Mitteln nachzubauen.

Der Filmbeitrag bei uns oder auf Youtube dauert etwas über sechs Minuten, halbwegs gute Englischkenntnisse sind hilfreich.

PR: Aufklärungskampagne „Mein Kind will keinen Alkohol“

Eine wichtige, richtige und gute Kampagne von Pernod Ricard, die wir – gerade als Seite über Whisky – aus ganzem Herzen unterstützen. Es geht um den Alkoholverzicht in der Schwangerschaft, etwas, das nachweislich eminent wichtig für die Gesundheit des Kindes ist:

Neuer Internetauftritt für die Aufklärungskampagne „Mein Kind will keinen Alkohol“

Pernod Ricard Deutschland hat den Online-Auftritt seiner erfolgreichen Aufklärungskampagne „Mein Kind will keinen Alkohol“ grundlegend überarbeitet. Pünktlich am 9. September, dem „Tag des alkoholgeschädigten Kindes“, gibt es unter www.mein-kind-will-keinen-alkohol.de noch mehr Informationen rund um das sensible Thema „Fetales Alkoholsyndrom“ (FAS). Neben aktualisierten und neuen Inhalten wurden vor allem Optik und Technik verbessert: So ist die Website nun auch für mobile Endgeräte optimiert und zeigt sich im neuen „Look and Feel“.

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Neue Website ist wichtiger Baustein der Präventionsarbeit

Laut Angaben des Robert-Koch-Instituts konsumiert jede fünfte Frau während der Schwangerschaft Alkohol. Die Konsequenzen von Alkoholkonsum während der Schwangerschaft sind in Deutschland noch nicht ausreichend bekannt. Dieser Wissensmangel führt dazu, dass das Risiko von Alkoholkonsum während der Schwangerschaft oftmals heruntergespielt wird. Hier setzt die Aufklärungskampagne „Mein Kind will keinen Alkohol“ an. Pernod Ricard Deutschland möchte mit weitreichenden Kommunikationsmaßnahmen über die Gefahren von Alkoholkonsum während der Schwangerschaft aktiv informieren und eine nachhaltige Verhaltensänderung erreichen. Neben dem Kampagnenlogo, das sich auf allen Pernod Ricard-Produkten befindet, ist die neue Website ein zentraler Baustein der Kampagne. Sie vermittelt kompaktes Wissen und Zahlen zum Fetalen Alkoholsyndrom und klärt über gängige Irrtümer auf. Zudem bietet die Website eine Übersicht der FAS-Experten, Plattformen und Beratungsstellen für betroffene Familien.

„Wir haben die Kampagne 2010 ins Leben gerufen und klären seitdem über das Thema ,Alkohol in der Schwangerschaft‘ auf. Der Relaunch der Kampagnen-Website ist dabei ein wichtiger Schritt, denn nur konstante Präventionsarbeit kann ein gesellschaftliches Umdenken erzielen. Als Marktführer im Bereich Premiumspirituosen sind wir uns unserer Verantwortung bewusst. Das Thema liegt uns sehr am Herzen und auch künftig werden wir uns hier besonders engagieren“,

so Nicole Lichius, Head of Communication/CSR, Pernod Ricard Deutschland GmbH.

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Serge verkostet: Grain Whiskys, Teil 1

Serge Valentin schickt gleich eines voraus: Ein großer Fan von Grain Whiskys ist er nicht, auch wenn er schon sehr gute davon getrunken hat. Sie seien ihm zu sehr vom Fass bestimmt und zu wenig vom Destillat. Dennoch kommt er mit seinen Verkostungen am Grain Whisky nicht vorbei, zumal er auch im Handel immer mehr gefragt wird (ja, wir sprechen ausgehend von einem sehr bescheidenen Niveau). Hier also Teil 1 seiner Grainverkostung, Teil 2 (mit seinen Favoriten) kommt morgen:

  • North British 29 yo 1985/2015 (46%, Cadenhead, Small Batch, single cask, 432 bottles): 75 Punkte
  • North British 21 yo (50.9%, Douglas Laing, Old Particular, refill hogshead, 294 bottles, 2015): 78 Punkte
  • Cameronbridge 30 yo 1979/2009 (51.2%, Duncan Taylor, Rare Auld, cask #3586, 181 bottles): 85 Punkte
  • Cameronbridge 25 yo 1990/2015 (60.6%, Douglas Laing, Old Particular, refill butt, 282 bottles): 82 Punkte

Wir verkosten: Ardbeg Supernova 2015, 54.3%

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Ardbeg Supernova 2015, 54.3%
nicht kühlfiltriert
Sample: Ardbeg
Verkoster: Silvia Behrens, Bernhard Rems

Nase: Frisch geöffnet finden sich getreidige Noten und dezenter Rauch, kalte Asche. Die endgültig letzte Ausgabe des Ardbeg Supernova wirkt sanfter als der SN 2014. Mit der Zeit öffnet sich der Whisky und bringt mehr Noten zum Vorschein: Laubfeuer, phenolige Wellen, frisches Leder, Jod, ganz leicht Gummi, deutlich Salz und zitronige Nuancen. Dann etwas Sud von Gewürzgurken, Salmiak-Lakritze, breiige Polenta mit Estragon-Senf. Das Ganze aber nicht explosiv, sondern eher getragen.

Gaumen: Jetzt aber! Salz, Rauch, Torf, Zitrone, und zwar laut und kraftvoll – eine Vehemenz, die man sich nach der Nase nicht so erwartet hat. Prickeln auf der Zungenmitte, so als setzte man sich eine fast leere Blockbatterie an, Pfeffer und Chili; etwas wie angebrannter Vanillepudding vermittelt noch immer mitschwingende Süße im Hintergrund. Sehr lebendiger Eindruck.

Finish: Lang, angenehm, Rauch und Süße verschränkt, wärmend. Süße bleibt zunächst deutlicher als die Rauchigkeit, ganz zu Ende eine leichte Bitternote am Zungenhintergund. Und danach das Gefühl einer Zigarette am nächsten Morgen.

Alles in allem: Ein typischer Ardbeg, durch die Süße  und die Verschiedenheit von Nase und Gaumen sehr interessant. Wir finden ihn gelungen, aber nicht so zwingend wie den Supernova 2014. Man trinkt ihn gerne genug, um ihn mit Sehr gut zu bewerten, aber er hat trotz schöner Vielschichtigkeit nicht den Wow-Faktor, der ein Spitzenklasse rechtfertigen würde.

Glenfiddich lässt Whisky in Cider Brandy Fässern reifen

Eine etwas ausgefallene Fassart hat sich Glenfiddich für einen Teil seines Whiskys ausgesucht: Laut einem Bericht in der Western Gazette lässt der nun zweitgrößte Single Malt-Produzent eine Charge seines Whiskys über die nächsten Monate in Fässern für Cider Brandy reifen. Nur eine für seine Größe verschwindend geringe Menge an Whisky zwar – 18.000 Flaschen wird die voraussichtliche Ausbeute sein, aber die könnten dann doch eine interessante Note haben.

Die Fässer hat Glenfiddich von der Somerset Cider Brany Company in Martock, Somerset, gekauft. Gedacht sind sie fürs Finishen, denn der Whisky soll jetzt ein Jahr darin nachreifen, bevor er in den Verkauf geht. Man darf also im Herbst 2016 mit einer neuen Abfüllung von Glenfiddich rechnen – und auf die sind wir durchaus gespannt.

Unser Bild zeigt übrigens eine Cider Brandy Distillery in Somerset, die Burrow Hill Somerset Distillery (Martin Southwood [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons)

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Der Standard: Kingsbarns Distillery – Whisky für Golfer

Einen recht interessanten Artikel über die Kingsbarns-Destillerie in den Lowlands hat heute die Onlineausgabe der österreichischen Zeitung Der Standard gebracht. Eigentlich erzählt er die Geschichte von Douglas Clement, der der treibende Mann hinter der Destillerie war und ist, seine Beziehung zur Wemyss-Familie – und natürlich, wie Golf und Whisky zusammenhängen.

Puristen werden einige Ungenauigkeiten im Artikel finden (junge Destillerien verdienen ihr erstes Geld eher mit Gin als mit Bierbrauen), aber insgesamt schöne Lektüre. Hier ein Auszug als Appetitanreger:

Zum Golfen gehört in dieser Gegend auch guter Whisky. Deshalb fragten die Spieler ihren Caddie immer wieder, warum es ausgerechnet in der Umgebung von Saint Andrews keine Destillerie gebe. Also begann auch Clement, sich zu fragen: Warum nicht selbst eine aufmachen? 2008 kündigte er seinen Job auf dem Golfplatz und beschloss, auf dem Gelände der East Newhall Farm die Kingsbarns Distillery einzurichten.

Zu dem Bauernhof aus dem 18. Jahrhundert hat Clement einen besonderen Bezug: Als Kind spielte er hier, viele Erinnerungen hängen an der Farm. Das einzige Pro blem für den Ex-Caddie: Woher das Startkapital für eine Brennerei nehmen? Die Banken zeigten kein Interesse, weil er keine Sicherheiten vorzuweisen hatte. „Die Anfänge waren hart“, erinnert sich der Enddreißiger. Eine Menge Bürokratie war zu erledigen, die Investoren wollten schnelle Gewinne sehen. Clement zog wieder zu Hause bei seinen Eltern ein und steckte seine gesamten Ersparnisse in die Unternehmung.

Burn Stewart Distillers: Neue Batches von Ceòbanach, Ledaig 18yo und Deanston 18yo

Burn Stewart Distillers, die südafrikanischen Eigentümer von Tobermory, Bunnahabhain und Deanston haben bekannt gegeben, dass vom Bunnahabhain Ceòbanach, vom Ledaig 18yo und vom Deanston 18yo nun die zweiten Batches erscheinen werden. Der Ceòbanach wird Ende Oktober neu veröffentlicht, beim Ledaig 18yo und beim Deanston 18yo wird das erst Ende November geschehen.

Beim Ledaig und Deanston ging die Neuauflage übrigens deutlich schneller als beim Ceòbanach – die beiden 18jährigen sind erst im Mai dieses Jahres neu erschienen, der Bunnahabhain stammt aus dem Oktober 2014.

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Serge verkostet: Tamdhu

Eine durchaus traditionsreiche Speyside-Destillerie mit bewegter Geschichte ist Tamdhu. Seit einiger Zeit in Besitz von Ian McLeod Distillers, denen auch Glengoyne gehört, produziert sie Whisky, der zur Reifung ausschließlich in Sherryfässern gelagert wird (zumindest, was die beiden offiziellen Abfüllungen betrifft).

Serge Valentin hat heute ein paar Abfüllungen aus Tamdhu verkostet, darunter auch den Tamdhu Batch Strength, die Fassstärkenabfüllung zum offiziellen 10jährigen (allerdings ohne Altersangabe) und alte offizielle Abfüllungen. Hier sind die Wertungen, die Serge vergeben hat:

  • Tamdhu 18 yo (43%, OB, +/-2008): 78 Punkte
  • Tamdhu 25 yo (43%, OB, +/-2008): 87 Punkte
  • Tamdhu 30 yo (43%, Gordon & MacPhail, MacPhail’s Collection, +/-2009): 87 Punkte
  • Tamdhu ‚Batch Strength‘ (58.8%, OB, 2015): 83 Punkte
  • Tamdhu 11 yo 2002/2014 (54.9%, Malts of Scotland, sherry butt, cask #MoS 14016, 679 bottles): 88 Punkte
  • Tamdhu-Glenlivet 25 yo 1989/2015 (53.3%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 225 bottles): 87 Punkte

Neu im Travel Retail: Laphroaig 16yo

Es gab noch nie einen offiziellen 16jährigen Whisky von Laphroaig – jetzt veröffentlicht die Destillerie anlässlich des 200. Jahrestages ihrer Gründung eine sechzehnjährige Abfüllung, exklusiv für den Travel Retail, wie sowohl Just Drinks (Paywall) als auch Whiskycast berichten.

Dem (kleinen) Bild nach zu urteilen dürfte es sich allerdings nicht um eine Großflasche mit 1l, wie sonst im Travel Retail üblich, handeln, sondern um eine kleine Gebindegröße (25 oder 35cl), was auch den kolportierten Preis von umgerechnet 45 Euro erklären würde. Abgefüllt ist der Sechzehnjährige laut Etikett mit 43%, laut gerade erschienenem Artikel im Moodie Report mit 48.3%.

Es wird in den nächsten Tagen noch weitere offizielle Ankündigungen geben, eine für den unlängst bereits in kleinerem Kreise präsentieren 32jährigen Laphroaig und eine, die sich wohl mit dem Thema Friends of Laphroaig beschäftigen wird…

Nachtrag 12:30 – neue Prozentangabe hinzugefügt (48.3%)

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Neu zum Downloaden: The Highland Herold #28

Unsere Freunde vom Highland Herold haben wieder eine neue Ausgabe ihres interessanten Magazins fertiggestellt – und sie steckt wie immer voller vertiefender Lektüre, wie ein Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis schon erahnen lässt:

  • Whisky Breton – Whisky aus der Bretagne: Ernst Scheiner berichtet über die vier Destillerien der französischen Halbinsel.
  • Blindverkostung: Fünf Whisk(e)ys aus fünf Ländern. Notizen zu vier Malt Whisk(e)ys ohne Altersangabe aus Irland, Schottland, den USA und Taiwan, sowie zum Armorik Breton Oak aus der Bretagne.
  • Kochen mit Whisky: Anlässlich des Erscheinens des Tide Whiskys gibt es in der Austernstube auf Syltim September eine spezielle Karte zum Thema „Austern und Whisky“. Zwei der Rezepte von Boro Kotaranin, dem Koch der Austernstube, gibt es zum Nachkochen in dieser Ausgabe des Highland Herold.
  • Unabhängige Abfüller: Thorsten Herold gibt einen Überblick darüber, wie aus Whiskyhändlern die Independent Bottlers wurden und wie sich der Markt entwickelt hat.
  • Schottenrock: Hintergrundinfos zum Kilt, dem traditionellen Highland Dress.

Der Highland Herold Nummer 28 ist ab sofort gratis unter diesem Link als PDF herunterzuladen – als gedruckte Ausgabe gibt es ihn ebenso kostenlos bei ausgesuchten Fachhändlern.

PR: Neu – Ardbeg Supernova 2015

Ab 12. September gibt es von Ardbeg den neuen Ardbeg Supernova 2015 – allerdings nicht im freien Handel, sondern nur für Committee-Mitglieder. Hier die Pressemitteilung dazu:

Die finale Landung: Ardbeg Supernova 2015

Im Jahr 2011 sendete die schottische Whisky Destillerie erstmals für ein Forschungsprojekt Proben mit Eichenholzpartikeln zur Reifung auf die Internationale Raumstation ISS. Zur Feier der nun vorliegenden wissenschaftlichen Ergebnisse präsentiert Ardbeg die fünfte und finale Edition des legendären Ardbeg Supernova, ein strohgoldener Single Malt, der allerdings irdisch reifte. Statt dem für Ardbeg üblichen verwendeten Malz mit einem Phenolgehalt von 55ppm (Millionstel Anteil) setzte die auf der schottischen Insel Islay beheimate Destillerie ein torfgeräuchertes Malz mit galaktischen 100ppm ein.

Das Ergebnis: In der Nase ein pfeffriges Aroma mit würzigen Kräutern, gefolgt von geräucherten Früchten, Seetang und Fenchel. Im Geschmack eine Sternenexplosion von Gewürzen, gesalzenem Karamell und Rauch, gemischt mit medizinischer Noten, schwarzem Teer und Chillischärfe. Der Nachklang ist extrem lang und pfeffrig.

Ardbeg Supernova 2015 ist mit einem Alkoholgehalt von 54,3 % Vol. nicht kühlfiltriert abgefüllt und ab dem 12. September 2015 für registrierte Ardbeg Committee Mitglieder erhältlich.

Nachtrag der Redaktion, 8.9.15: Wie wir durch die Ardbeg Embassy in Wien erfahren haben, ist der Supernova 2015 für österreichische Committee-Mitglieder NICHT bestellbar. 

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