PR: Glenmorangie Tùsail ab 19. Februar in Deutschland (mit Verkostungsnotiz)

Und da ist sie auch schon, wie im vorigen Artikel angesprochen, die Pressemitteilung zum Erscheinen des neuen Glenmorangie Tùsail in Deutschland – die uns eine gute Fee fast postwendend geschickt hat. Laut dem Pressetext wird es den Tùsail ab 19. Februar geben, zu einem Preis von 79 Euro. Hier die Aussendung in den relevanten Auszügen:

GM Tùsail Beautyshot Landscape

Glenmorangie präsentiert die sechste Private Edition „Tùsail“:  Renaissance einer seltenen Getreidesorte 

Ein seltenes Getreide steht im Mittelpunkt der diesjährigen Ausgabe der preisgekrönten Glenmorangie Private Edition: Der einzigartige Geschmack traditionell von Hand gemälzter Gerste der Sorte „Maris Otter“ ist die Grundlage für die sechste limitierte Edition aus Dr. Bill Lumsdens Raritäten-Sammlung.

Seit dem Jahr 2010 lanciert die schottische Whisky-Destillerie Glenmorangie jährlich einen limitierten und ungewöhnlichen Single Malt im Rahmen ihrer Private Edition. Die jüngste Ausgabe, der Glenmorangie Tùsail – gälisch für „Original“ oder „Ursprung“ – lädt Whiskyliebhaber dazu ein, den Einfluss einer raren handgemälzten Getreidesorte zu erforschen. Die Maris Otter Wintergerste wurde das erste Mal vor 50 Jahren kommerziell angebaut. Die Geschmackstiefe des Getreides führte dazu, dass es bald ein Hauptbestandteil englischen Craft Beers wurde. Aber die Nachfrage fiel, als viele Brauereien zu Sorten mit höherem Ertrag wechselten – eine Bedrohung für die einzigartige Gerste. Zwei britische Kaufleute gründeten daraufhin eine Partnerschaft, um die Sortenreinheit zu erhalten und die Maris Otter Gerste vom Aussterben zu bewahren.

Dr. Bill Lumsden, Director of Distilling und Whisky Creation bei Glenmorangie, wurde auf die Sorte aufmerksam und ließ eine kleine Menge traditionell mälzen, um daraus Glenmorangie Tùsail zu destillieren. Die Reifung erfolgte dann anschließend in ExBourbon-Fässern. „Als wir die Geschichte von Maris Otter, ihren Rettern und ihrem besonderen Geschmack hörten, wussten wir, dass diese Gerstensorte die perfekte Grundlage für den Single Malt sein würde. Ich war mir sicher, dass das reiche Geschmacksprofil einen faszinierenden Kontrast zum delikaten Glenmorangie Stil bieten konnte. Das Ergebnis ist eine Hommage an die Maris Otter Gerste mit seinen rustikalen, reichen Aromen von Nusskaramell, süßem Gerstenmalz, Ingwer, Zimt, Melasse und Datteln – ergänzt von typischen Glenmorangie Noten wie Pfirsiche, Orangen und geräucherte Birnen“, so Lumsden.

Glenmorangie Tùsail wird mit 46 Volumenprozent Alkohol nicht kühlgefiltert abgefüllt und ist ab dem 19. Februar 2015 limitiert im ausgewählten Fachhandel mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von ca. 79,00 € erhältlich.

Verkostungsnotizen

Farbe: heller Bernstein
Aroma: Nusskaramell, süßes Gerstenmalz, Ingwer, Zimt, Melasse und Datteln ergänzt mit feinen, für Glenmorangie typischen Noten: Pfirsiche, Orangen und geräucherte Birnen

Tùsail Bottle & Carton (Black)

Glenmorangie Tùsail offiziell in Großbritannien erschienen

Bereits im September haben wir über die ersten Informationen zu einer neuen Erweiterung der Glenmorangie Private Edition Collection berichtet, und jetzt ist sie erschienen: Der Glenmorangie Tùsail ist wieder einmal ein NAS-Whisky und wird mit 46% abgefüllt. Seine Besonderheit: Er wird mit einer alten Brau-Gerste, dem Maris Otter Barley, hergestellt – was auch das „Tùsail“ erklärt, es bedeutet nämlich „ursprünglich“.

Dr. Bill Lumsden, Director of Distilling und Whisky Creation, hat diese Gerste selbst ausgesucht und erzielt mit ihr, so seine Worte, ein nussiges, rustikales und von Ingwer und Gewürzen sowie Toffee und Datteln geprägtes Geschmackserlebnis, das von den Glenmorangie-typischen Noten von Pfirsich, Orangen und geräucherten Birnen komplementiert wird.

Eine offizielle Deutsche Presseaussendung wird wohl nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen (und von uns naürlich postwendend veröffentlicht), bis dahin kennen wir dank Harpers zumindest den englischen Preis: 75.99 Pfund wird er dort im Webshop und bei Händlern kosten.

tusail

Bar im Highlander Inn in Craigellachie wird „japanisch“

Tatsuya Minagawa war nicht nur lange Zeit Brand Ambassador für Suntory (und in dieser Funktion nebenbei ein freundlicher und hilfsbereiter Partner der Whiskyexperts-Redaktion), sondern immer auch ein besonderer Liebhaber schottischer Malts. Tatsuya hat sich nun einen langgehegten Traum erfüllt und die Bar des Highlander Inn in Craigellachie als Bar Manager übernommen – ebenjene Bar, in der er vor sechs Jahren bereits einmal gearbeitet hat, wie PressandJournal berichtet.

Er will dort die mit 400 verschiedenen Whiskys bestückte Bar weiter ausbauen – und natürlich dabei auch die japanische Sektion. Sollten Sie also einmal dort vorbeikommen – ein Besuch zahlt sich immer aus.

Tatsuya Minagawa von Suntory.
Tatsuya Minagawa, ehemals Brand Ambassador für Suntory, jetzt Manager der Bar des Highlander Inns in Craigellachie. Foto: Whiskyexperts

Neue Destillerie östlich von Skye geplant: Raasay Distillery

Auf der kleinen Hebrideninsel Raasay, östlich der Insel Skye, soll laut einem Bericht in PressandJournal eine neue Mikrodestillerie entstehen. R&B Distillers Ltd aus Edinburgh möchten dort ein seit mehreren Jahren leerstehendes Hotel in eine Craft-Distillery umwandeln, die Whisky in drei 220 Gallonen großen Hoga Copper Stills produzieren soll. Angeschlossen soll ein Besucherzentrum sein, das auch als Luxus-Unterkunft fungieren kann.

Bilder des Projekts finden Sie auf PressandJournal – hier haben wir mal auf Google Maps die Insel markiert, damit Sie eine ungefähre Vorstellung über die Lage haben (Sie können die Karte zoomen und verschieben – auch mit Streetview können Sie sich auf der Insel bewegen):

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Nicole Ehlen neuer Marketing Director bei Beam Deutschland

Folgende Pressemitteilung zu einer Personalia bei Beam Suntory Deutschland hat uns heute erreicht – wir teilen sie wie üblich mit unseren Lesern und wünschen auf diesem Weg Nicole Ehlen viel Erfolg in ihrer neuen Position:

Nicole Ehlen hat zum 1. Januar 2015 die Position des Marketing Directors bei der Beam Deutschland GmbH übernommen. Ab sofort verantwortet die 41-jährige Diplomkauffrau den gesamten Bereich Marketing für Deutschland und Österreich. Nicole Ehlen tritt damit die Nachfolge von Sabine Milewski an, die das Unternehmen Ende letzten Jahres verlassen hat.
Seit November 2013 verantwortete Nicole Ehlen als Marketing Managerin bei Beam Deutschland sehr erfolgreich die Führung und Ausrichtung der Dachmarke Jim Beam sowie das Bourbon und Irish Whisky Portfolio.
Zuvor war Nicole Ehlen unter anderem über zwölf Jahre bei Unilever in Deutschland und Großbritannien in verschiedenen leitenden Funktionen tätig.

Nicole Ehlen. Foto: Beam Suntory
Nicole Ehlen. Foto: Beam Suntory

Leser fragen – Die Whiskybranche antwortet

Unser Leser Daniel Zeltner hat uns vor einiger Zeit in Zusammenhang mit einem Bild vom ersten Spirit 2015 aus Bunnahabhain gefragt, ob wir in Erfahrung bringen können, warum der Bunnahabhain Darach Ur nicht mehr abgefüllt wird:

Gibt es es irgendwo eine Stellungnahme vom Bunnahabhain, wieso sie den Darach Ur nicht mehr abfüllen?

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Wir haben die Frage an Kirstie McCallum, Global Brand Ambassador für Bunnahabhain, Tobermory und Deanston weitergeleitet, und sie hat uns so geantwortet:

irstie McCallum - Global Brand Ambassador Burn Stewart Distillers
Kirstie McCallum – Global Brand Ambassador Burn Stewart Distillers

Darach Ur was a product which was going to be produced specifically for Travel Retail for a fixed period of time, Travel Retail markets like new expressions and new products therefore the range will change from time to time. Drach Ur has been replaced by a new release Eirgh na Greine. Hope this helps.

Übersetzt in etwa: Darach Ur war für den Travel Retail für eine bestimmte Zeit geplant und hergestellt. Nachdem der Travel Retail immer wieder etwas Neues will, wechseln dort von Zeit zu Zeit die Abfüllungen. Der Darach ur wurde durch den Eirgh na Greine ersetzt. Danke, Kirstie, für diese Aufklärung.

Serge verkostet: Auchentoshan

„Ochntoschn“ – so wird die Destillerie Auchentoshan ausgesprochen. Sie liegt in den Lowlands und ist besonders in unabhängigen Abfüllungen sehr interessant. Serge Valentin hat zwei dieser unabhängigen Abfüllungen (beide von Whisky-Fässle) verkostet und mag die sommerlich fruchtig frische Charakteristik der beiden:

  • Auchentoshan 23 yo 1990/2014 (47.7%, Whisky Fässle and Whiskybase, hogshead): 85 Punkte
  • Auchentoshan 21 yo 1992/2014 (52.1%, Whisky Fässle, hogshead): 85 Punkte

[divider]Ansichten Auchentoshan[/divider]

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Haben Sie selbstgemachte Bilder aus dieser Destillerie für uns und unsere Leser, die wir verwenden dürfen? Dann senden Sie diese Bilder bitte an team@whiskyexperts.net. Mit der Einsendung übertragen Sie uns die zeitlich unbegrenzten Verwendungsrechte.

Blogrundschau: Verkostungsnotizen querfeldein

Und wieder einmal haben wir uns auf internationalen Whiskyseiten umgesehen, um interessante Tasting Notes zu finden. Hier unsere Ausbeute:

  • Masterquill verkostet den Glenmorangie Very Rare 18yo – und obwohl das „Very Rare“ angezweifelt wird, gibts am Geschmack nichts auszusetzen.
  • Toms Whisky Review hat eine kurze Verkostungsnotiz über den Kilchoman Club Release – sehr gut, sagt er, aber der Port sei noch etwas besser gewesen.
  • Words of Whisky verkostet den ersten Arran The Devils Punchbowl – findet ihn lecker und hat die nächsten beiden im Visier…
  • WhiskyIsrael nippt am neuen An Cnoc 18yo – auch hier mag man, was man vorfindet.
  • Malt and Oak widmet sich dem Tobermory 10yo – laut dem Verkoster ein angenehmer Einsteiger-Malt mit 46.3% und ohne Kühlfiltrierung.
  • Und dann noch auf WhiskyIsrael: der Douglas Laing Rock Oyster – deren Meinung nach viel besser als Scallywag und Timorous Beastie.

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Noch Plätze frei: Càrn Mòr Tasting am 30.1. in Wien

Gemeinsam mit der Càrn Mòr Society of Austria möchten wir unsere Leser am 30. Januar zu einem Genießer-Tasting in Wien einladen: Unter dem Motto „Single Malt Scotch Whisky – und sonst nichts“ werden insgesamt acht ausgesuchte Whiskys verkostet, nämlich fünf neue CÀRN MÒR Single Malt Whiskys, die anlässlich eines Besuchs von Peter Mackay aus einer Reihe von Samples für das neueste Bottling ausgesucht wurden, sowie drei gesuchte Raritäten früherer Abfüllungen.

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Einladung zum CÀRN MÒR 8. Pre-Market Release Tasting

Mehrheitlich im Besitz der Morrison Familie, den ehemaligen Eigentümern der Destillerien Bowmore, Auchentoshan und Glen Garioch, bringt das Unternehmen seine ausgesuchten Single Malt Whiskys unter dem Namen Càrn Mòr in zwei Versionen auf den Markt:

Bei der “Càrn Mòr Strictly Limited Edition

handelt es sich um Single Malt Scotch Whisky mit 46 % vol. in limitierter Flaschenanzahl (abgefüllt werden maximal 2 Fässer) mit Angabe des Destillations- und Abfülljahrs. Die Whiskys sind nicht kalt gefiltert (non chill filtered) und ohne Farbzusätze (no added colour).

Càrn Mòr – Celebration of the Cask” Vintage Single Malt Scotch Whisky

sind Einzelfass-Abfüllungen in Fass-Stärke. Auf jeder Flasche ist neben der Destillerie, der Alkoholgehalt, das Destillations- und Abfülldatum, Fass-Type und –Nummer, Flaschenanzahl und Nummer der jeweiligen Flasche angegeben.

Das Line-Up dieser gemeinsamen Veranstaltung der Càrn Mòr Society of Austria und Whiskyexperts besteht aus zwei Abfüllungen der „Strictly Limited“-Serie mit 46% sowie sechs Einzelfassabfüllungen in Fassstärkte aus der Linie „Celebration of the Cask“:

Dailuaine 1997 @ 46 %

Braes of Glenlivet 1989 @ 46 %

Aberlour 1994 @ 57,8 %

Tamdhu 1991 (Opitz) @ 51,4 %

Benrinnes 1984 @ 57,6 %

Glenburgie 1988 @ 48,5 %

Clynelish 1989 @ 52,0 %

Blair Athol 1989@ 57,2 %

 

Thomas Gillespie wird Sie mit den entsprechenden Hintergrundinformationen durch das Tasting begleiten. Es besteht auch die Möglichkeit, die Abfüllungen direkt vor Ort zu einem Sonderpreis zu bestellen.

Thomas Gillespie, Càrn Mòr Austria
Thomas Gillespie, Càrn Mòr Austria, wird die acht ausgesuchten Whiskys präsentieren

 

Wann und wo?

Am Freitag, den 30. Jänner 2015, um 19.00 Uhr,
im „Jahrhundert-Beisl“, Florianigasse 35, 1080 Wien

Die Teilnehmerzahl dieses Tastings ist auf 30 Personen beschränkt.
Samples: 2 cl pro Whisky und Teilnehmer
Kostenbeitrag pro Person € 39,-

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Und so melden Sie sich an:

Bitte den Kostenbeitrag von € 39,- auf IBAN: AT02 2011 1300 0106 5720, Konto Nr. 300010-65720, bei der Erste Bank AG, BIC: GIBAATWWXXX, BLZ 20111, Empfänger: Gillespie & Partners GmbH, Kantgasse 3, 1010 Wien, mit Zahlungsgrund „Name (Max Mustermann) und Càrn Mòr Tasting 30.1.15“, überweisen. Außerdem bitten wir um Anmeldung per e-Mail (office@gillespiepartners.com). 

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Eine der Abfüllungen aus der Verkostung am Freitag, den 30. Januar 2015
Eine der Abfüllungen aus der Verkostung am Freitag, den 30. Januar 2015

Wir freuen uns, Sie am 30. Januar bei unserer Verkostung begrüßen und Ihnen eine Reihe von acht ausgezeichneten Whiskys präsentieren zu dürfen.

Herzlichst,
Das Whiskyexperts-Team

Neu im Travel Retail: Kilbeggan 21yo

Der Fachhandel hat ihn schon seit Anfang Dezember (wir berichteten), jetzt ist der Kilbeggan 21yo Irish Whiskey auch im europäischen Travel Retail zu erhalten. Als einer der ältesten Iren, die sich momentan am Markt befinden, wurde er aus ausgesuchten Fässern alter Grain- und Single Malt Whiskeys der Cooley-Destillerie komponiert und in einer Kombination aus Bourbon-, Port-, Madeira- und Sherryfässern gereift. Laut Beam Suntory soll er der erste von zwei Neuerscheinungen im Travel Retail sein. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt laut DFNI Online bei 99 Euro.

Hier nochmals die Tasting Notes dieses Blends:

Aroma: komplex, facettenreich, reife Beeren, Banane und Orangen begleitet von Pflaumen und Zedernholz

Geschmack: mild, Süßholz, süßes Holz, Pflaume und Vanille

Nachklang: langanhaltend mit Kaffeenoten

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Scotch verkauft sich weiter viel schlechter, Single Malt widersteht dem Trend

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Keine guten Nachrichten bringt der Report der Rabobank, Spirits Quarterly Q1 2015, für die Whiskyindustrie, wie The Spirits Business berichtet: Der Verkauf von Scotch ging in den ersten drei Quartalen 2014 um satte 8.6% im Vergleich zur Vorjahresperiode zurück. Das betrifft vor allem die Kernmärkte wie die USA (-10%) und Singapur (-41.1%!!), als Tor nach Südostasien. Auch in China sind es -30%.

Der Grund für den Rückgang scheint zu sein, so der Report, dass Scotch gegenüber „innovativeren Kategorien“ wie Bourbon, Rum, Gin oder irischen Whiskey an Terrain verliert. Auch, so meinen die Analysten, deuten die Zeichen eher auf eine strukturelle Schwäche denn auf einen temporären Einbruch (als Beispiel wird Diageo’s Einfrieren der Ausbaupläne angeführt).

Allerdings scheint sich der Single Malt dem Trend etwas zu widersetzen, mit einer Steigerung von 17% bei den Exporten im 3. Quartal 2014.

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Whiskyabfälle sind 140 Millionen Pfund wert

Dass Whisky ein gutes Geschäft ist, ist uns als Whiskykonsumenten mitunter auch schmerzhaft bewusst. Aber die schottische Whiskyindustrie sitzt auf einem Goldesel, der in beide Richtungen fette Dukaten absondern kann: Auch Whiskyabfälle, so The Spirits Business, sind kostbar. Bis zu 140 Millionen könnten die Reste aus der Produktion, also die Maischabfälle, als Futter in der Fischzucht einbringen.

Das besonders Gute daran: Die Abfälle könnten, so wie bisher, in der Wärmegewinnung eingesetzt werden, bevor sie als Proteinquelle für die Fischindustrie verwendet werden können. 1500 Pfund pro Tonne wären diese am Markt wert.

"Royal Brackla Distillery - geograph.org.uk - 1720026" by nairnbairn. Licensed under CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons.
Auch Royal Brackla hat einen Boiler, der Biomasse verbrennt. Es ist die vierte derartige Destillerie in Schottland. „Royal Brackla Distillery – geograph.org.uk – 1720026“ by nairnbairn. Licensed under CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons.

Video: Nachbericht Whiskymesse Schloss Trebsen

Am vergangenen Wochenende fand auf Schloss Trebsen unter dem Motto „Tasting, Nosing, Smoking“ eine Whiskymesse statt – an die 800 Whiskysorten gab es dort, und über 600 Besucher fanden sich im sehr urigen Ambiente des Schlosses ein. Das Team von info tv leipzig hat einen kleinen Videobericht darüber gestaltet, den Sie hier abrufen können.

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whiskyundfrauen: The Misses Robertson of Cawderstanes and Edrington

Ein sehr ausführlicher und höchst interessanter Artikel über jene drei Frauen, die maßgeblich daran beteiligt waren, dass es heute unter anderem Macallan gibt, weil sie den Robertson Trust und den Whiskykonzern Edrington gründeten, ist heute auf whiskyundfrauen.auch für männer erschienen – eine Lektüre, die wir Whiskyinteressierten ans Herz legen wollen.

„Edrington Group distillery - geograph.org.uk - 362925“ von Stephen Sweeney. Lizenziert unter CC BY-SA 2.0 über Wikimedia Commons.
Edrington Group distillery – geograph.org.uk – 362925“ von Stephen Sweeney. Lizenziert unter CC BY-SA 2.0 über Wikimedia Commons.

Bestens recherchiert und unterhaltsam geschrieben zeigt der Artikel ein Stück Whiskygeschichte, wie es so noch nicht erzählt wurde. Leseprobe gefällig?

Als die Schwestern 1946 nach dem Tode ihres Vaters das weit verzweigte Familienerbe übernehmen, wird bei Macallan jener Whisky gebrannt, der 64 Jahre später der teuerste Whisky der Welt werden wird. Doch noch gehört die Speyside-Brennerei nicht zum Besitz von Robertson & Baxter.

Ethel, Agnes und Elspeth beschlossen, den Besitz nicht zu teilen sondern gemeinsam zu verwalten. Miss Ethel  war für die laufenden Geschäfte zuständig, Miss Agnes kümmerte sich um die Ländereien der Familie und Miss Elspeth engagierte sich als Country Councillor für die Region um Berwick an der Grenze zwischen Schottland und England, wo sich seit 1945 der Landsitz der Familie befand.

Keine Zwischendurch-Lektüre (obwohl stilistisch ohne Schwere, dafür mit viel Engagement geschrieben), sondern Geschichte, die lebendig wird. Empfehlenswert!