PR: Selten und limitiert – Jim Beam Distiller’s Masterpiece

Von Jim Beam Deutschland erhielten wir die nachfolgende Pressemitteilung über den neuen Jim Beam Distiller’s Masterpiece, die wir Ihnen hier in den wichtigen Teilen wiedergeben:

Ein Meisterstück von Fred Noe – seine persönliche Kreation

Jim Beam eröffnet seinen deutschen Fans ab November erstmals Zugang zu einer äußerst seltenen und limitierten Bourbon-Edition: Distiller’s Masterpiece ist eine Hommage an die Whiskey-Handwerkskunst sowie an Booker Noe, den Vater des aktuellen Master Destillers Fred Noe. Als Jim Beam Master Destiller in siebter Generation ist Fred stolz seine Interpretation des ehemaligen „Masterpieces“ seines Vaters zu präsentieren. Eine optimale Lagerposition und die Veredelung in Pedro Ximénez (PX) Sherryfässern machen diesen Whiskey zu einem besonders edlen Bourbon, der in Deutschland auf weniger als 800 Flaschen limitiert ist.

JB_Distiller's Masterpiece_Holzbox

Der Ultra Premium Bourbon erhält sein außergewöhnliches Aromaprofil durch die lange und besondere Lagerzeit: Zehn Jahre reift er zunächst in ausgeflammten Eichenfässern, bevor er zum Abschluss in PX Sherryfässern veredelt wird. Für einen intensiven Reifeprozess werden die Fässer außerdem in der optimalsten Lagerhausposition platziert. „Nur durch dieses perfekte Zusammenspiel gelingt ein solch charaktervoller Whiskey“, so der Jim Beam Master Destiller Fred Noe. „Dieser Bourbon wartet auf Genießer, die Wert auf feinste Aromen und hochwertige Verarbeitung legen.“

Neben 50 Vol.-Prozent und einer dunklen Bernsteinfarbe bietet Distiller’s Masterpiece ausdrucksstarke Aromen von reifer Eiche und erfrischenden Zitrusnoten. Auf der Zunge überzeugt die samtweiche und würzige Struktur mit einem fruchtigen Geschmack, gefolgt von intensiven Gewürznoten sowie Vanille und Muskat. Die Tannine aus der Lagerung in den Eichen- und PX Sherryfässern sorgen für eine harmonische Balance zwischen prägnanter Süße und einer angenehmen, leicht holzigen Note.

Vollendung findet das Distiller’s Masterpiece in einem edlen Flaschendesign und einer hochwertigen Kiefernholzbox. „Mit dieser Premium Spirituose hat Fred Noe ein Meisterstück kreiert. Es vereint sorgfältige Handwerkskunst, Tradition und die Leidenschaft der Beam Familie“, so Sabine Milewski, Marketing Director für Deutschland und Österreich bei Beam Deutschland. Neben seinem breitem Whiskey Portfolio baut Beam Suntory mit dem Distiller’s Masterpiece sein Portfolio an hochwertigen Spirituosen weiter aus. Jim Beam Distiller’s Masterpiece verwöhnt die anspruchsvollen Genießer mit seinem erlesenem Geschmack und verspricht einen einzigartigen Genuss – perfekt für alle Whiskey-Kenner und -Sammler.

Aufgrund der hochwertigen Verarbeitung, der besonderen Lagerung und seinem dynamischen Finish ist die Stückzahl in Deutschland auf weniger als 800 Flaschen beschränkt. Bislang gab es Jim Beam Distiller’s Masterpiece lediglich im Jim Beam American Stillhouse in Clermont, Kentucky/USA. Ab November ist dieser exklusive Ultra Premium Bourbon für kurze Zeit auch in Deutschland in ausgewählten Kaufhäusern und Whiskey-Fachgeschäften für 299,00 Euro (UVP) erhältlich.

Neuer Woodford Reserve mit Pinot Noir-Finish

Wie The Spirits Business heute berichtet, wird es von Woodford Reserve einen neuen, gefinishten Bourbon geben, die dritte Abfüllung in ihrer Serie von Fass-Finishes. Konkret hat Master Distiller Chris Morris Pinot Noir-Fässer aus dem kalifornischen Sonoma-Cutrer Weingut verwendet. Dadurch soll der Whiskey besonders fruchtig geworden sein.

Diese Abfüllung gibt es ab sofort um 99 Dollar am US-Markt, laut dem Bericht wird sie aber später auch auf anderen Schlüsselmärkten erhältlich sein. Unserer Meinung nach ein durchaus interessanter Tropfen – das Zusammengehen von einem an sich bereits geschmacksintensiven Bourbons mit eine Fass-Finish ist nichts Alltägliches…

WRMC-Pinot-Finish

Serge verkostet: Noch mehr Clynelish

Schon gestern hat Serge Valentin von Whiskyfun eine Reihe von Clanelishg-Abfüllungen verkostet, und heute setzt er diese Serie mit vier weiteren Whiskys aus dieser beliebten Highland-Destillerie fort. Auch diesmal gibt es für den Altmeister der Verkostungen wenig zu meckern – es scheint sich auch bei dieser Verkostung zu bewahrheiten, dass der gute Serge ein Clynelish-Fan ist:

  • Clynelish 15 yo 1980/1995 (43%, Van Wees, The Ultimate, cask #1270); 81 Punkte
  • Clynelish 17 yo 1997/2014 (50.3%, Limburg Dram Club, bourbon hogshead): 89 Punkte
  • Clynelish 16 yo 1997/2014 (50.2%, Eiling Lim, 3rd release, 70 bottles): 89 Punkte
  • Clynelish 18 yo (50.6%, The Whisky Exchange for The Whisky Show London, 2014): 91 Punkte
Die Clynelish-Destillerie
Die Clynelish-Destillerie

PR: The Glenlivet Winchester Collection ab November in Deutschland

Von The Glenlivet haben wir eine Pressemitteilung zur Winchester Collection erhalten, die wir gerne mit unseren Lesern in Auszügen teilen. Es geht um eine im September erschienene Serie von 50jährigen Whiskys (wir berichteten hier), zu der wir nun mehr deutschsprachige Infos erhielten, da sie im November auch in Deutschland erhältlich sein wird:

Einführung der weltweit ersten Kollektion seltener 50 Jahre alter Single Malt Scotch Whiskys

Ab November ist die The Glenlivet Winchester Collection erhältlich: Die weltweit erste Serie seltener und wertvoller 50 Jahre alter Scotch Whiskys vom Pionier unter den Single Malts der schottischen Speyside. Vintage 1964 ist die erste Qualität dieser wertvollen Sammlung, die zu den begehrtesten und erlesensten Whisky Kollektionen weltweit gehört. Nur 100 Flaschen dieses bemerkenswerten Speyside Single Malts werden zum Preis von umgerechnet ca. 20.000,-€ pro Flasche weltweit verkauft – eine der fortlaufend nummerierten Flaschen ist ab November im legendären Kaufhaus des Westens, Berlin, erhältlich.

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Die Winchester Collection ist das Ergebnis von 50 Jahren größter Whisky-Kompetenz und traditioneller Handwerkskunst. Den Grundstein dafür legte der Kriegsheld Captain Bill Smith-Gran, letzter Nachfahre des The Glenlivet Gründers George Smith, als er ein spezielles Fass im Jahre 1964 einlagerte. Mehrere Generationen der The Glenlivet Master Distiller hüteten das Fass – schon frühzeitig war klar, dass darin ein ganz besonderer Whisky heranreift. Langsam aber stetig entwickelten sich die besonderen Aromen, die The Glenlivet zu einem beständigen Maßstab für Qualität machen.

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Dem exklusiven Charakter des Whiskys steht die Verpackung in nichts nach. Die renommierten schottischen Glaskünstler Nichola Burns und Brodie Nairn (GLASSTORM) erschufen ein Flaschendesign in Karaffen-Optik, das von der prächtigen The Glenlivet Geschichte inspiriert ist. Den Verschluss in Form eines Juwels gestaltete der international-renommierte Silberschmied Richard Fox. Das Design kombiniert wertvolle Materialien, wie Rotgold und ist mit einem Stein aus schottischem Rauchquarz – auch als „Whiskyquarz“ bekannt – gekrönt.

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Handwerk und Wissen von Vintage 1964 vereinen sich in eine Präsenter-Box, die eigens vom preisgekrönten Möbelbauer John Galvin erschaffen wurde. Er kombiniert traditionelle Verfahren der Kunsttischlerei und zeitgenössisches Design. Das Ergebnis: Ein wunderschönes, maßgeschneidertes Sammlerstück, das genauso zeitlos, wie die seltene und wertvolle Flüssigkeit ist, die es beherbergt.


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Unter der Aufsicht und Fürsorge des aktuellen Master Distillers Alan Winchester, der mit seinem Namen für die Serie einsteht, wurde Vintage 1964 dafür bestimmt, von den leidenschaftlichsten und anspruchsvollsten Single Malt Kennern genossen zu werden. Weitere Flaschen der Winchester Collection sollen folgen; so wurde unter anderem Vintage 1966 bestätigt.

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„Dieser einzigartige Whisky ist ein Meilenstein für The Glenlivet. Fässer diesen Alters und dieser Qualität sind heutzutage sehr selten zu finden – umso stolzer macht es mich, den ersten dieser seltenen Jahrgänge sorgfältig gereifter Lagerungen vorzustellen. Sie stehen für unser Vermächtnis an Qualität und für die Menschen, die diesem Whisky zu dem machten, was er heute ist – insbesondere Captain Smith-Grant, der eine Schlüsselrolle in der weltweiten Verbreitung unseres Single Malts spielte.“, so Alan Winchester

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Benjamin Franke, Marketing Manager bei Pernod Ricard Deutschland, ergänzt: „Wir sind stolz, die Winchester Collection in Deutschland zu präsentieren. Sie spiegelt die gesammelte Whiskyexpertise und Handwerkskunst von The Glenlivet wieder.“

Tasting Notes – The Glenlivet Winchester Collection

Aroma: Eine Symphonie klarer Aromen, die die charakteristischen fruchtigen The Glenlivet Noten aufnehmen und sich mit dem Alter noch verstärken.

Geschmack: Reife Birnen, Orangen und Schwarzkirsche erschaffen einen einzigartigen Charakter, der durch weiche, cremige Toffee Noten eine reichhaltige, seidige Textur erhält.

Nachklang: Spuren karamellisierten Zuckers verweilen am Gaumen und sorgen so für ein einzigartiges Geschmackserlebnis.

Neu: Label 5 Gold Heritage

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Auf der TFWA Cannes in den nächsten Tagen wird eine neue Abfüllung der Marke Label 5, Label 5 Gold Heritage, vorgestellt. Dieser Blended Scotch Whisky beinhaltet auch Malts, die mehr als 20 Jahre lagern durften. In der Pressemitteilung beschreibt Master Blender Graham Coull den Label 5 Gold Heritage als einen „außergewöhnlich weichen Whisky mit Früchten, Gewürzen, warmer Eichen-Vanille und subtilem Rauch, der ein einzigartiges Geschmackserlebnis bietet.“.

Die UVP ist mit $40 angegeben, Label 5 Gold Heritage wird zuerst in den USA erhältlich sein, gefolgt von China und Australien und danach auch weltweit.

Offizielle Verkostungsnotizen
Nase: Feine Würze, mit Zimt durchzogene Johannisbeeren kombiniert mit cremigem Vanille-Eis
Gaumen: Eine hervorragende Kombination aus süßen vollen Eichen- und gerösteten Gewürz-Aromen, verbunden durch einen leichten Anflug von Torfrauch
Finish: Wohltuend lang und fein

Vorbericht zur Whiskymesse in Villingen-Schwenningen

Nächster Halt: Villingen-Schwenningen. Der Whiskymesse-Zirkus zieht weiter und kommt nun am Wochenende ins südliche Deutschland, nach Villingen-Schwenningen (zeitgleich übrigens mit der Messe in Graz – für die Österreicher). Rund um die erste Messe dort gibt es ein Rahmenprogramm (so zum Beispiel einen verkaufsoffenen Sonntag – keine schlechte Idee). Der Südkurier hat einen Vorbericht dazu gebracht, in dem es nicht nur um die Messe geht. Jetzt bleibt uns nur noch, den Veranstaltern und den Besuchern das richtige Wetter zu wünschen.

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Villingen-Schwenningen, Bild von Wiki-observer unter CC-Lizenz

Die zehn begehrtesten Sammlerwhiskys und -destillerien

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Top-Ten-Listen sind immer eine sehr subjektive Sache, so auch jene der zehn am meisten begehrten Sammlerwhiskys  auf The Spirits Business – aber man muss schon zugeben, dass man keinen einzigen davon NICHT gerne mal daheim hätte. Sehr realistisch wird das allerdings bei den meisten nicht sein. Jeder davon hat sich im Wert seit 2008 mindestens verdoppelt, wenn nicht sogar mehr als verfünffacht. Die Liste stammt übrigens vom Rare Whisky 101 Index, eine Zusammenarbeit zwischen dem ehemaligen Master Distiller von The Macallan, David Robertson, und einem Investmentbanker.

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whiskyundfrauen – C2C Spirits Cup. Ein Resümee

Eine weitere interessante Nachbetrachtung zum C2C Spirits Cup (mit einem Interview mit Julia Nourney) bietet heute whiskyundfrauen. auch für männer. Margarete Marie schildert ihre Eindrücke vom Wettbewerb und zieht eine Bilanz über die Preisträger, die durch Blindverkostungen ermittelt wurden. Hier ein Ausschnitt:

Der C2C Spirits Cup ist mit Sicherheit eine spannende Bereicherung der Whisky-Landschaft. Die Ergebnisse haben mich in ihrer Eindeutigkeit jedoch überrascht. Bis auf eine Ausnahme gingen alle Goldmedaillen an rauchige oder alte Whiskys über 18 Jahre. Entweder ist die Qualität in diesem Bereich besonders hoch, oder die Verbraucher haben eine Vorliebe für diese beiden Kategorien.

Eine Bildgalerie zum Cup finden Sie auch hier bei uns.

Bloggerin margarete marie von whiskyundfrauen. auch für männer. Bildrechte bei Ernie Ernst J. Scheiner, 2014
Bloggerin margarete marie von whiskyundfrauen. auch für männer. Bildrechte bei Ernie Ernst J. Scheiner, 2014

Malt-Review.com – Interview mit Charles MacLean über Blends und mehr

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Er war zu Gast auf der Aquavitae in Mülheim – und er ist sicherlich eine der schillerndsten Figuren in der Whiskyszene: Charles MacLean, Konsulent für die Whiskyindustrie und Autor. In einem Interview auf Malt-Review.com bricht er nun eine Lanze für Blends. Er sagt, dass Blends für ihn Entspannung sind – und müsste er sich einen für eine einsame Insel aussuchen, so wäre es Johnnie Walker Black Label.

Charles erzählt aus seiner Jugend, aus seinen Abenteuern in den Pubs mit Fischern und Bauern, wie er vom Biertrinker zum Whiskytrinker wurde und welche Marken ihn damals ansprachen. Weiters erfahren wir, was seiner Meinung nach einen guten Blend ausmacht und über sein momentanes Buchprojekt. Mit etwas Englischkenntnissen eine interessante Lektüre, die wir Ihnen ans Herz legen.

Charles MacLean auf der Aquavitae 2014. Bildrechte bei Ernie - Ernst J. Scheiner
Charles MacLean auf der Aquavitae 2014. Bildrechte bei Ernie – Ernst J. Scheiner

Ein neuer Hirsch für Glenfiddich

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glenfiddich-new

Es bedarf schon eines genauen Blickes, um die Modifikationen des Hirsches von Glenfiddich genau zu erkennen. Auf der Website www.creativebloq.com wird die Arbeit der Londoner Agentur Purple Creative erklärt und dokumentiert.

Der Hirsch erschien das erste Mal 1968 auf den Flaschen Glenfiddichs und wurde 2007 einem Redesign unterzogen. In der aktuellen Überarbeitung wurde der Hirsch als Symbol vereinfacht und anatomisch korrigiert. Das Geweih ist jetzt ein wenig größer und die Gesichtszüge weniger feminin. Auch ist der Hirsch älter geworden. Sein Vorgänger war 8 Jahre alt. Jetzt ist er ein Zwölfender – ein Alpha-Tier, welches Männlichkeit, Kraft, Selbstvertrauen und Reife ausdrückt.

Whisky im Bild: Flüssiges Nougat

Aus der Destillerie Waldviertler Whisky J.H., Österreichs erster und größter Whiskydestillerie, stammt das nachfolgende Bild, das heute am Vormittag aufgenommen wurde: Es zeigt die gerade laufende Destillation des Special Single Malt Karamell. Das zweite Bild zeigt eine Gesamtansicht des Brennapparats.

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Bild: 1. Whiskydestillerie Österreich, Waldviertler Whisky J.H. (1. Austrian Whisky)
Die Stills in der Destillerie in Roggenreith
Die Stills in der Destillerie in Roggenreith

Serge verkostet: Clynelish en masse

Clynelish, die überlebende Schwesterdestillerie von Brora, ist nicht nur bei unserem Redakteur Reinhard Pohorec ganz oben auf der Liebesliste – viele Whiskyfreunde haben ein absolutes Faible für den wachsigen Geschmack dieser Highland-Destillerie. Und auch Serge Valentin benotet die Whiskys aus Clynelish, die er in seiner heutigen Verkostungssession hat, durchwegs sehr positiv:

  • Fascadale 12 yo ‚Batch 6‘  (46%, Adelphi, 1496 bottles, 2014): 83 Punkte
  • Clynelish 16 yo 1997/2014 (46%, Signatory Vintage, Un-Chillfiltered Collection, hogsheads, casks #12373+12374, 739 bottles): 88 Punkte
  • Clynelish 16 yo 1997/2013 ‚Bench with a Sea view‘ (46%, Wemyss Malts, hogshead, 371 bottles): 88 Punkte
  • Clynelish 16 yo 1997/2014 (48%, Hunter Laing, Distiller’s Art, refill hogshead, 242 bottles): 88 Punkte
  • Clynelish 16 yo 1997/2014 (50.9%, The Whisky Mercenary for Cask Six 10th Anniversary): 90 Punkte
  • Clynelish 17 yo 1997/2014 (52.4%, Maltbarn, bourbon cask, 166 bottles): 90 Punkte
  • Clynelish 17 yo 1996/2014 (51.9%, Silver Seal): 90 Punkte
© Copyright: Torsten Jacob
© Copyright: Torsten Jacob

Pernod Ricard erwartet anziehende Verkäufe

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Durchaus positiv sieht Pernod Ricard das laufende Geschäftsjahr, was die Verkäufe anbelangt. Laut einem Beitrag in Businessweek erwartet man sich bis Juni 2015 ein Wachstum von 1-3 Prozent, und das trotz – so der Konzern – schwierigen Rahmenbedingungen. Erreichen soll man diese Steigerung durch die Forcierung günstigerer Whiskys wie Ballantines, die den scharfen Einbruch bei hochpreisigen Whiskys wettmachen sollen.

Wie überall üblich reagiert der Konzern bei schweirigen Bedingungen auch auf der Mitarbeiterseite: Bis 2017 sollen durch die Zentrale in Paris 5% der Mitarbeiter abgebaut werden, was Einsparungen in der Höhe von 150 Millionen Euro bedeutet.

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Finest Spirits & Beer Convention 2014 – Ein Event in der Entfaltung

Eine Premiere im Westen. Unser Redakteur Ernie – Ernst J. Scheiner besuchte am Freitag und Sonntag die Finest Spirits & Beer Convention in Bochum.

Historisches: Der Bochumer Verein, später die Vereinigte Stahlwerke AG, gehörte zu den ältesten Montanunternehmen des Ruhrgebiets und war über fast 130 Jahre einer der größten Industriebetriebe der Region. Er markierte die Eckpfeiler einer ehemals blühenden Industriekultur. Aus der früheren Maschinenhalle der Gaskraftzentrale wurde ein Ort der Kultur, der Messen, der Foren und der Begegnung: die Jahrhunderthalle Bochum.

Sie ist heute typisch für des neuen „Ruhrpotts“ im 21. Jahrhundert. Ihre Ausstrahlung ist das Ergebnis eines architektonischen Kunstwerks, Historie und Moderne schaffen einen idealen Ort für hochwertige Ereignisse: Bier- und Spirituosen-Genusstage.

Copyright Ernst J. Scheiner 2014.
Der Eingang zur Messe – Copyright Ernst J. Scheiner 2014.

Nach der Münchner Braukunst Live! und der Finest Spirits feierte Event-Organisator Frank-Michael Boer mit der Finest Spirits & Beer Convention in der Ruhrmetropole eine Premiere: „Das Neue ist, dass sich Whiskys und Premium-Brände erstmals in den deutschsprachigen Ländern zusammen mit guten Bieren präsentieren. Für beide Segmente liegt darin eine große Chance: Die aktuelle Craft-Beer-Bewegung bringt Biere hervor, die qualitativ absolut auf Augenhöhe mit guten Whiskys sind.“

Die Premium Partner der Spirits-Sektion Glen Grant (Campari), Slyrs (Lantenhammer) und Caminneci Wine and Spirit Partner verbanden sich mit der Bierszene Craftwerk Brewing (Bitburger), Pilsner Urquell und Bierkompass.de. Eine neue Veranstaltungsform war entstanden.

Die Erwartungen waren bei allen Beteiligten groß. Werbemäßig und organisatorisch wurde das neuartige Ereignis bestens vom Voll-Profi Frank-Michael Böer vorbereitet. Mit seiner Kompetenz und Ideen setzte er bereits seit zehn Jahren mit Europas wohl größter Spirituosen-Messe Finest Spirits Meilensteine in der internationalen Messe-Genuss-Szene. Die Convention wurde in allen Medien breit beworben, sogar eine Band-Werbung im Bochumer Rewirpowerstadion gehörte dazu. Der Ballungsraum Ruhr sollte mit seiner extrem hohen Bevölkerungsdichte die Grundlage zum Erfolg schaffen und viele Menschen auf den Genuss von Bier und Spirituosen einstimmen.

Es war alles bestens eingerichtet, eine einmalig ausstrahlungsstarke Messehalle mit ihrem wunderschönen funktionalen Industriecharme bot einen weitläufigen attraktiven Kommunikationsort für Whisky, Rum, Gin, Edelbrände und Craft-Biere. Ausstellende und Besuchende fanden vorzügliche Bewegungsflächen sowie eine gewaltige Atmosphäre mit einem herausragenden Ambiente vor. Großzügige lichtdurchflutete Ruhebereiche mit einer wertigen Restauration und Lounge sollten Erholung und Entspannung für die zahlreich erwarteten Besucherinnen und Besucher bieten.

Copyright Ernst J. Scheiner 2014.
Ein Blick in die Halle – Copyright Ernst J. Scheiner 2014.

„Wir wollen Erlebnisse verkaufen. Die Produkte, die in dieser Halle stehen, haben nicht nur einen Preis, sondern einen Wert und zwar einen hohen kulturellen Wert…wir bieten flüssige Kultur und Identität…wir möchten die Schönheit und den inneren Wert dieser grundehrlichen Produkte den Leuten nahebringen,“ so der Finest-Erfinder Böer, „…wir sind hierhergekommen auf den Wunsch zweier Branchen, einige Vertreter der Spirituosen sowie der Verband der Brauereien von NRW unterstützten die Verschmelzung von Bieren und Spirits hier in Bochum.“

Jürgen Witt, Geschäftsführer des NRW-Brauereiverbandes, betonte: „Ich war am Anfang ein bisschen skeptisch, wird das gehen? Wir haben uns das in München angesehen, das war echt gut und haben dann gesagt, dass muss auch hier bei uns in NRW stattfinden. Wir wollen sehen wie das hier funktioniert.“

Copyright Ernst J. Scheiner 2014.
Frank Böer und Jürgen Witt – Copyright Ernst J. Scheiner 2014.

Von Freitag bis Sonntag waren Tische, Theken gedeckt, Zapfhähne wetteiferten mit Portionierern, die Ausstellenden freuten sich auf das neue Begegnungsereignis zwischen Bieren, Spirituosen und den Menschen der Region. Insbesondere für die west-deutsche Whisky-Szene sollte die neue Bochumer Convention ein absolutes Highlight werden.

Das Urgestein der deutschen Spirituosen-Sektion Jürgen Deibel begeisterte mit einem bis zu drei Jahre gelagerten Williams Christ Edelbrand der Schlierseer Brennerei Lantenhammer. Vier Edelbrände – Haselnuss, Schlehe, Zwetschge, Williams Christ – wurden in Whiskyfässern der ebenfalls von Lantenhammer betriebenen SLYRS-Whisky Destillerie (Schliers gesprochen) für einige Monate nachgereift. Deibels kleine Vergleichsprobe zwischen dem in atmungsaktiven bis zu 1000 Liter großen Steingutfässern gereiften Williams Christ und seinem in SLYRS-Bavarian-Whiskyfässern aus Eichenholz nachgereiften Pendant offenbarte Magisches.

Welch eine Explosion der Sinne? In einem Glas verbanden sich die reinen unverfälschten, klaren und kräftigen Williams-Christ-Aromen mit einem würzigen, kräftigem, leicht süßem Geschmack, im anderen erinnerte das Destillat in der Farbe an Stroh und deutet damit an, dass eine Veränderung stattgefunden haben muss. Welch ein komplexes Bündel intensiver Vielschichtigkeit an überraschenden Aromen offenbarte sich in der Nase! Kräftige Vanille, Karamell mit leichten Röstnoten verbanden sich in der zweiten Ebene mit angenehmen frischen fruchtigen Noten. Auf der Zunge wirkte der im Eichenholz nachgereifte Williams leicht süß, würzig, kräftig, aber sehr, sehr mild. Hier belohnten die langsame und aromaschonende Destillation sowie die rund zweijährige allmähliche Vermählung der Esterverbindungen im Steingutbehältern den Geniesser.

Deibel zum Vergleich: „Die Fässer sind sehr, sehr gut, nach dreijähriger Reife des Whiskys haben sie noch sehr viel Kraft. Sie merken was das Whiskyfass noch dazu gegeben hat…Sie merken das im Nachgang, es muss der Obstbrand im Vordergrund bleiben. Es geht um die Milde des Nachklangs und diese leichte Ergänzung durch Vanille, durch Karamell und die leichte Note des Whiskys.“

Da für die Herstellung des Slyrs Whiskys ein Bamberger Rauchmalz verwendet wurde, tauchte am Ende beim nachgereiften Williams Christ eine leichte Rauchnote auf. Diese verfeinerte die Komplexität des vorzüglichen und beeindruckenden Lantenhammer Produkts.

Der Stand von Slyrs - Copyright Ernst J. Scheiner 2014.
Der Stand von Slyrs – Copyright Ernst J. Scheiner 2014.

Ein attraktives wertiges First Class-Master Class-Programm bot denn auch einen „absolut hochrangigen Querschnitt durch die gesamte, faszinierende Bandbreite der aktuellen Whisky-, Spirituosen- und Bier-Szene.“ Fachleute ihrer Branche hatten ein Programm zusammengestellt, dass differenzierte Einsichten in die Herstellung der Produkte und ihrer Begutachtung gewährte.

„Mein Tasting war eine private session, ich hatte nur zwei Interessenten und konnte ihnen in die Augen schauen,“ berichtet ein enttäuschter aus Glasgow angereister Jan Beckers. Der auf Messen stets ausgebuchte Whisky-Referent vom unabhängigen schottischen Abfüller Douglas Laing hatte für das Publikum wahre Highlights vorbereitet. Doch seine Auswahl an seltenen Single Malt-Einzelfassabfüllungen, darunter ein 15-jähriger Benrinnes, ein 16-jähriger Laphroaig, ein 21-jähriger Bruichladdich und ein seltener 21-jähriger Glen Garioch Director’s Cut wollte fast niemand begutachten und verkosten. „Warum nur?“ fragte sich nicht nur der frisch ernannte Keeper of the Quaich Beckers.

Jan Beckers - Copyright Ernst J. Scheiner 2014.
Jan Beckers – Copyright Ernst J. Scheiner 2014.

Kaum anders erging es dem engagierten Whisky-Botschafter Detlef Sommer von der schweizerischen Säntis-Brennerei aus Appenzell. Der eingefleischte swiss Red Kilt-Träger hatte die neuesten limitierten Spezialabfüllungen seiner Brennerei, den siebenjährigen Alpstein VIII (2 Jahre Bierfass/5 Jahre Pinot Noir Fass) und den sechsjährigen Snow White II (5 Jahre Bierfass/1 Jahr Glühbier/Kirschenfass) im Gepäck. Seine Preziosen wurden erst kürzlich von der renommierten und weltweit anerkannten Londoner International Wine and Spirits Competition 2014 lobend mit “Silver Outstanding” ausgezeichnet. „Leider waren es nur zwei Besucher, aber die kauften drei Flaschen Säntis,“ freute sich Sommer dennoch, „die Messe hat ein großes Potenzial und ich hatte ein paar sehr gute Händlerkontakte.“

Die Balvenie-Master Class besuchten drei Whisky-Enthusiasten. Der in der Whisky-Szene sehr geschätzte und beliebte Brand Manager Helmut Knöpfle (Campari) informierte über die einzigartige Herstellung des Single Malts, denn in der Balvenie Distillery wird das Malz noch mit traditionellen Methoden auf der Tenne hergestellt, also „from barley to bottle.“ Dort in der Speyside wurde auch vom früheren Master Blender David Stewart die Double Maturation wegweisend für andere Brennereien modellhaft angewandt und ständig verfeinert.

 Balvenie Tasting mit Helmut Knöpfle. Copyright Sven Tüchelmann 2014
Balvenie Tasting mit Helmut Knöpfle. Copyright Sven Tüchelmann 2014

Der International Independent Spirits Consultant Jürgen Deibel hatte bei beiden Seminaren über die Lantenhammer und SLYRS Produkte jeweils fünf Besucher. „Das ist überhaupt nicht befriedigend, nicht für mich und nicht für meinen Auftraggeber. In Anbetracht der Teilnehmerzahlen der anderen Seminaristen muss man diese Zahlen aber relativieren: auch sie hatten überwiegend ähnliche oder sogar noch geringere Besucherzahlen. Dies deutet darauf hin, dass es nicht am Inhalt oder den Vortragenden gelegen haben kann, sondern die überwiegend „bierinteressierten“ Besucher nicht mit dem System von Master Classes mit Spirituosen vertraut sind.“

Deutliche Worte findet ein Master-Class-Tutor: „Hier gilt es, vom Veranstalter noch nachzuarbeiten und das Seminarangebot besser zu kommunizieren.“

Geschäftsführer Andrea Caminneci, einer der Premium-Partner, war mit der Finest Spirits & Beer Convention „im Großen und Ganzen zufrieden. Man hätte sich sicherlich ein paar mehr Besucher gewünscht…aber das wohl letzte Sommerwochenende im Oktober, der Bahnstreik, natürlich die unglückliche Termindopplung (AQUAVITAE, Anmerkung der Redaktion), das sind alles unschöne Faktoren, aber ich bin sehr zufrieden mit der Qualität der Besuchern und der Organisation der ganzen Veranstaltung. Es gab sehr viel hoch-interessierte Leute, viele Fachbesucher, wesentlich mehr als auf anderen Messen, es hat eigentlich alles rundum gepasst.“

Andreas Caminetti - Copyright Ernst J. Scheiner 2014.
Andrea Caminneci – Copyright Ernst J. Scheiner 2014.

Die Mischung an Besuchern war bunt, viele junge Genießer waren auf einer Spurensuche, darunter viele Interessierte und es gab keine Ausfälle wegen Trunkenheit, es war „ein richtiges Genuss-Publikum.“ Die Mehrzahl schien jedoch eher an Bier, als an den Spirituosen interessiert gewesen zu sein. Guten Zuspruch konnten insbesondere die Ausstellenden der Craft-Biere am Samstag-Abend wahrnehmen. Für die Dortmunder Bergmann Brauerei war es eine Werbung in der Region: „Man muss es eben alles doch eher längerfristig sehen. Es war eine Investition für die Zukunft.“

Die „jungen Wilden“ von Craftwerk Brewing, eine Weiterentwicklung der 1990 gegründeten Pilot- und Versuchsbrauerei der Mega-Biermacher Bitburger, hatten für die Finest Spirits & Beer Convention speziell ein Grünhopfenbier Tangerine Dream mit 5,2% Vol. und einer Stammwürze von 12,8 % gebraut. Grundlage der aromatischen rheinland-pfälzischen Spezialität sind die frische verarbeiteten Hopfensorten Mandarina Bavaria und Hallertau Blanc. „Sie verleihen unserer Neuschöpfung eine ganz eigene Hopfennote mit deutlich fruchtigem Citrus- und leichtem Stachelbeer-Charakter,“ beschreibt Craftwerk-Braumeister Stefan Hanke sein Messebier. „Alle unsere Craftwerk-Produkte eint der Anspruch, klassische Biertypen nach dem deutschen Reinheitsgebot neu und modern zu interpretieren.“ Kein Wunder, dass die Craftwerk Zapfhähne sprudelten.

CraftWerk Brewing - Copyright Ernst J. Scheiner 2014.
CraftWerk Brewing – Copyright Ernst J. Scheiner 2014.

Der Malt Maniac Peter -Pit- Krause von Slowdrink.de war mit seiner mehrköpfig angereisten Crew jedoch sehr enttäuscht und sprach von einem wirtschaftlichen Desaster für seine Non-Profit-Vereinigung von Genießern. Viele der Aussteller des Spirituosen-Segments, darunter die aus Oberösterreich angereisten Abfüller der Single Cask Collection oder mancher Kleinbrenner waren mit dem gezeigten Publikumsinteresse nicht zufrieden, es fehlte ihnen schlichtweg am Zuspruch der „Whisky-Aficionados.“ Der erste österreichische Single Cask Abfüller Roland Hinterreiter orakelte: „Wenn es sich nur halbwegs so entwickelt wie in München, dann sind wir auch 2015 wieder in Bochum dabei! 2014 war jetzt nicht DER große Erfolg, aber es kann ja nur besser werden. Zumindest sind wir positiv ausgestiegen.“

Malt Maniac Pit Krause - Copyright Ernst J. Scheiner 2014.
Malt Maniac Pit Krause – Copyright Ernst J. Scheiner 2014.

 

Der Stand der Single Cask Collection - Copyright Ernst J. Scheiner 2014.
Der Stand der Single Cask Collection – Copyright Ernst J. Scheiner 2014.

Veranstalter Frank-Michael Böer klang denn nicht euphorisch, als sich die Pforten zur Premiere der Bochumer Finest Spirits & Beer Convention allmählich schlossen: „Ich bin nie zufrieden oder selten zumindest…ich hatte ehrlich gesagt keine großen Erwartungen, weil ich aus München weiß…wie schwierig es ist, Erstveranstaltungen zu platzieren…von daher waren die Erwartungen nicht hoch, also ich müsste lügen, wenn ich nach diesen drei Tagen schönen Wetters glücklich bin, dass mich dieser Streik tierisch ärgert und uns schwer geschadet hat, gerade als neues Projekt…die Umstände hätten für uns nicht averser sein können…die Publikumsqualität war sehr hoch, das Miteinander von Spirituose und Bier hat im Grundsatz hervorragend funktioniert und wir haben keinerlei alkohol-bedingte Ausfälle gehabt.“

Frank Böer - Copyright Ernst J. Scheiner 2014.
Frank Böer – Copyright Ernst J. Scheiner 2014.

Lothar Langer, der renommierte und ausgewiesene Whisky-Sammler und Experte, war mit seiner eindrucksvollen Raritäten-Kollektion angereist, um nach drei Tagen Convention allerdings schlicht festzustellen: „Bier und Whisky passen nicht zusammen.“

Lothar Langer - Copyright Ernst J. Scheiner 2014.
Lothar Langer – Copyright Ernst J. Scheiner 2014.

In der nationalen und internationalen Spirituosen- und Messe-Welt ist der Jürgen Deibel wegen seiner vielfältigen Kompetenz in der Ausbildung, bei Herstellern, im Handel und bei Kunden sehr geschätzt. Der diplomierte Chemiker genießt einen exzellenten Ruf als Berater von großen Markenanbietern. Der Master-Class-Tutor kommt zu einer bemerkenswerten Analyse:

 „Insgesamt hat die Messe sicherlich Potential. Zu überlegen ist nun seitens der Organisatoren, ob eine Trennung wie in München zwischen Spirituose und Bier Sinn machen würde.

 Wichtig ist, dass ein anderer Termin gefunden wird, eventuell im September, mit mindestens vier Wochen Abstand zu den anderen beiden Messen in der Region bzw. am gleichen Standort. Die Frage der Kommunikation der Messe(n) und deren Schwerpunkten sollte ebenfalls stärker herausgearbeitet werden.

Auch muss klar abgegrenzt werden, welche Interessen man abdecken will: einerseits die Industrie, die eher Kontakte zu Händlern oder Gastronomen sucht oder die Interessen der kleineren Händler, die verkaufen wollen oder die der Endkunden, die sich bestenfalls informieren oder, wie bei einigen auch deutlich erkennbar, nur konsumieren wollen.“

Jürgen Deibel - Copyright Ernst J. Scheiner 2014.
Jürgen Deibel – Copyright Ernst J. Scheiner 2014.

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